Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Alles auf Froome ausgerichtet

Ex-Champion Wiggins in diesem Sommer nicht an der Tour de France



Bradley Wiggins, of Great Britain, receives congratulatory kisses as the overall winner of the final stage of the Tour of California cycling race, in Thousand Oaks, Calif., Sunday, May 18, 2014. (AP Photo/Reed Saxon)

Wiggins lässt sich als Sieger der Kalifornien-Rundfahrt 2014 feiern. Bild: AP

Bradley Wiggins wird nicht im Aufgebot des Team Sky für das wichtigste Rennen des Jahres stehen. Der Tour-de-France-Sieger von 2012 sagte am Freitagmorgen der BBC, seine Equipe werde sich ganz auf Titelverteidiger Chris Froome konzentrieren. «Sky wird das Team um ihn herum bilden und für mich ist da leider kein Platz», sagte Wiggins.

Besonders logisch scheint diese Erklärung nicht zu sein. Mit Froome als Kapitän und dem 34-Jährigen als Edel-Stellvertreter hätte Sky an der Frankreich-Rundfahrt eine Doppelspitze gehabt, die einige taktische Möglichkeiten gebracht hätte. Doch scheinbar verzichten die Briten lieber darauf, im Wissen, dass eine solche Konstellation auch Unruhe ins Team bringen kann.

Weiter betonte Wiggins, wie hart er in den vergangenen Monaten für einen Einsatz an der Tour de France gearbeitet habe. «Ich bin in der gleichen Form wie vor zwei Jahren bei meinem Sieg. Gleichzeitig verstehe ich, dass Radsport ein Teamsport ist und es in erster Linie darum geht, dass unser Team die Rundfahrt gewinnt.» Die Frankreich-Rundfahrt beginnt in diesem Jahr mit drei Etappen in England.

Es scheint, Stand jetzt, unwahrscheinlich, dass Bradley Wiggins auch 2015 noch im Sky-Dress startet. Sicher ist, dass sein nächster Einsatz vom 14. bis am 22. Juni an der Tour de Suisse ist. (ram)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Analyse

Warum WM-Bronze von Marc Hirschi alles andere als Zufall ist

An der Tour de France fuhr Marc Hirschi mit beherzten Auftritten ins Rampenlicht. An der WM in Imola gelang dem 22 Jahre jungen Berner gleich die Bestätigung seiner Erfolge in Frankreich. Drei Gründe, weshalb er schon jetzt so ein guter Rennfahrer ist.

Es war ein harter, langer Tag im Sattel für die besten Radprofis der Welt. Im WM-Rennen in Imola wurde ihnen nichts geschenkt. Steile Rampen und viele Kilometer machten den Wettkampf zu einem Ausscheidungsfahren, in dem einer nach dem anderen das hohe Tempo der Favoriten nicht mehr mitgehen konnte.

Einer war stets vorne dabei: Marc Hirschi. Erst als der spätere Weltmeister Julian Alaphilippe energisch attackierte, musste der Berner abreissen lassen. Doch als er bemerkte, dass das wunderschöne …

Artikel lesen
Link zum Artikel