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Ski alpin: Malorie Blanc verpasst Podest im Super-G um 10 Hundertstel

Super-G in Val di Fassa
1. Elena Curtoni (ITA) 1:29.07
2. Kajsa Vickhoff Lie (NOR) +0.26
3. Asja Zenere (ITA) +0.27
6. Malorie Blanc (SUI) +0.37
10. Stefanie Grob (SUI) +0.68
13. Corinne Suter (SUI) +0.82
20. Janine Schmitt (SUI) +1.56
28. Joana Hählen (SUI) +2.20​
Switzerland's Malorie Blanc at the finish area of an alpine ski, women's World Cup super-G, in Val di Fassa, Italy, Sunday, March 8, 2026. (AP Photo/Marco Trovati)
Malorie Blanc
Im untersten Teil lässt Malorie Blanc zu viel Zeit liegen.Bild: keystone

Blanc verpasst das Podest haarscharf – Goggia muss um Super-G-Kugel zittern

08.03.2026, 11:5808.03.2026, 12:17

Auch im dritten Rennen im Val di Fassa gab es einen italienischen Heimsieg. Elena Curtoni gewann im Super-G vor Kajsa Lie und Asja Zenere. Sofia Goggia verpasste die Vorentscheidung im Kampf um den Disziplinensieg, Malorie Blanc (6.) fehlte wenig zum Podest.

Curtoni, die letztmals vor drei Jahren auf das Podest gestiegen ist und den letzten ihrer drei bisherigen Weltcupsiege Ende 2022 in St. Moritz gefeiert hat, war 26 respektive 27 Hundertstel schneller als die Norwegerin Lie und die mit Startnummer 33 vorgepreschte Italienerin Asja Zenere, die Romane Miradoli und Alice Robinson noch vom geteilten 3. Rang verdrängte.

Malorie Blanc trennten als Sechste zehn Hundertstel vom zweiten Podestplatz der Saison. Nach bester letzter Zwischenzeit lag der zweite Sieg nach jenem in Crans-Montana Ende Januar in der Luft, der unterste Streckenteil glückte ihr aber nicht wunschgemäss.

«Es war ein Bisschen wild, aber es gab schon gute Punkte», analysierte Blanc nach dem Rennen. «Ich bin sehr zufrieden und irgendwann kommen die Hundertstel auf meine Seite.»

Auch die nach ihrer Zwangspause wieder in Fahrt gekommene Corinne Suter vergab ein besseres Resultat im Mittelteil. Die Schwyzerin belegte am Ende Platz 13 – drei Positionen hinter der von Rennen zu Rennen stärker werdenden Stefanie Grob, die ihr erstes Top-10-Ergebnis realisieren konnte.

Hählens letzter Auftritt

Joana Hählen bestritt ihr letztes Weltcuprennen der Karriere. Die 34-jährige Berner Oberländerin schaffte den benötigten Exploit nicht, um sich noch das Weltcup-Finale der besten 25 zu qualifizieren, und tritt nach 13 Jahren und fünf Podestplätzen in 167 Weltcuprennen ab.

Blumen für die abtretende Joana Hählen von den Teamkolleginnen.
Blumen für die abtretende Joana Hählen von den Teamkolleginnen.bild: screenshot srf

Goggia holt die Kugel (noch) nicht

Der Kampf um die Super-G-Kristallkugel ist noch nicht entschieden. Sofia Goggia, die mit komfortablen 84 Punkten Reserve ins Rennen ging und den Sack mit einem Top-2-Resultat hätte zumachen können, liegt auf Platz 9 und muss Alice Robinson in der Disziplinenwertung um rund 20 Punkte heranrücken lassen. Emma Aicher, die ebenfalls noch hätte eingreifen können, schied aus. Goggia wird sich beim Finale am 22. März somit nur noch gegen Robinson behaupten müssen. (pre/sda)

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