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Odermatt muss um Riesen-Kugel bangen – Meillard auf dem Podest

Switzerland's Marco Odermatt checks his time at the finish area of an alpine ski, men's World Cup giant slalom, in Kranjska Gora, Slovenia, Saturday, March 7, 2026. (AP Photo/Giovanni Aulett ...
Marco Odermatt verpasst im zweitletzten Riesenslalom der Saison das Podest.Bild: keystone

Odermatt muss nach Rang 5 um Riesen-Kugel bangen – Meillard auf dem Podest

Lucas Pinheiro Braathen beschert Brasilien nach dem ersten Olympiagold und dem ersten Slalomsieg auch den ersten Weltcupsieg im Riesenslalom. Loïc Meillard kommt dem Mann der Stunde am nächsten, die Entscheidung um die kleine Kristallkugel ist vertagt.
07.03.2026, 08:3007.03.2026, 15:27

Pinheiro Braathen war am Samstag wie schon im Olympia-Riesenslalom eine Klasse für sich. Wie in Bormio führte der gebürtige Norweger bereits nach dem ersten Lauf und triumphierte schliesslich mit mehr als einer halben Sekunde Vorsprung. Er untermauerte damit seinen Status als stärkster Fahrer im Jahr 2026. Seit dem Jahreswechsel stehen beim Sohn einer Brasilianerin nach wie vor vier 4. Plätze als schlechteste Resultate zu Buche, dreimal war er vor er dem Sieg in Slowenien Zweiter.

Am nächsten kam Pinheiro Braathen der Slalom-Olympiasieger und Riesenslalom-Olympiadritte Loïc Meillard (+0,54 s), der bei Halbzeit noch an dritter Stelle lag. Der Österreicher Stefan Brennsteiner büsste als Dritter bereits acht Zehntel ein. «Natürlich kann man immer irgendwo ein paar Zehntel aufholen. Aber wenn ich auf meine Leistung schaue, bin ich zufrieden», befand Meillard im SRF-Interview.

«Irgendwie das Worst-Case-Szenario» für Odermatt

Marco Odermatt, der Führende in der Disziplinenwertung, musste sich mit Platz 5 begnügen. Die Entscheidung im Kampf um die Kristallkugel im Riesenslalom fällt damit erst beim Finale in Lillehammer. Odermatt nimmt ein immer noch komfortables, aber noch aufzuholendes Polster von 48 Punkten auf Pinheiro Braathen nach Norwegen mit. Daneben hat auch noch Meillard mit 89 Punkten Rückstand eine mathematische Chance.

«Ich habe alles probiert, aber leider ein paar 'Fehlerchen' gemacht. So reicht es bei Weitem nicht nach ganz vorne», sagte Odermatt. Er sei nicht richtig sauber ins Fahren gekommen, zwei-, dreimal habe es ihn «gespickt». Dass Pinheiro Braathen siegte und er nicht zuvorderst mitmischte, sei «irgendwie das Worst-Case-Szenario», so Odermatt. «Die Situation ist neu für mich. Ich glaube, ich habe die Kugeln fast immer schon vor dem Finale auf sicher gehabt.» Beunruhigt wirkte Odermatt indes nicht.

Der letzte Riesenslalom steht in zweieinhalb Wochen auf dem Programm. Auch im Gesamtweltcup, in dem Odermatt ebenfalls den fünften Triumph in Folge im Visier hat, wird die Entscheidung nach dem Abstecher nach Slowenien rechnerisch noch nicht gefallen sein. Dies dürfte bei der nächsten Station in Courchevel der Fall sein,. Ab Freitag sind dort zwei Super-G und eine Abfahrt angesetzt. (pre/sda)

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