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Abfahrt in Bormio
1. Dominik Paris ITA
2. Marco Odermatt +0,24
3. Niels Hintermann +0,80
19. Gilles Roulin +2,03
23. Stefan Rogentin +2,27

Nicht in den Top 30: Justin Murisier, Yannick Chabloz.
Out u.a.: Beat Feuz, Urs Kryenbühl.
Seine Bestzeit wurde nur noch einmal unterboten: Marco Odermatt.
Seine Bestzeit wurde nur noch einmal unterboten: Marco Odermatt.Bild: keystone

Odermatt und Hintermann nur von «Mr. Bormio» Paris geschlagen – Feuz gestürzt

Marco Odermatt ist weiterhin «on fire». Dem Nidwaldner gelingt in Bormio erstmals in seiner Karriere der Sprung auf das Podest einer Weltcupabfahrt. Bei der Siegerehrung flankiert er Triumphator Dominik Paris mit einem weiteren Schweizer: Niels Hintermann.
28.12.2021, 12:5028.12.2021, 15:26

Vor einem Monat in Lake Louise war Marco Odermatt nahe dran, erstmals in einer Abfahrt aufs Podest zu fahren. In Kanada wurde der 24-Jährige Vierter. Nun hat es geklappt: Auf der schwierigen Pista Stelvio in Bormio wurde «Odi» Zweiter.

«Ich habe voll riskiert und dachte im ersten Moment, dass ich vielleicht sogar siegen könnte», gab er im SRF-Interview zu. Odermatt kam mit Startnummer 8 ins Ziel und sah dort, dass er dem bis dahin führenden Norweger Aleksander Aamodt Kilde rund neun Zehntel abknöpfte.

Zum Sieg reichte es Odermatt aber nicht: «Gleich nach mir kam Dominik Paris und der ist auf dieser Strecke fast nicht zu schlagen.»

Paris, wieder einmal er

In der Tat ist der Südtiroler der «Mister Bormio». Paris gewann die Abfahrt nun bereits zum sechsten Mal, hinzu kommt ein Super-G-Sieg auf dem gleichen Hang. In dieser Saison ist es Paris' erster Weltcupsieg. «Bormio verlangt einem immer viel ab. Dass ich schon wieder gewinnen konnte, ist einzigartig.»

Paris nimmt die Glückwünsche von Ski-Legende Alberto Tomba entgegen.
Paris nimmt die Glückwünsche von Ski-Legende Alberto Tomba entgegen.Bild: keystone

Neben Paris und Odermatt sorgte der Drittplatzierte dafür, dass auf dem Siegerpodest ausschliesslich deutsch gesprochen wird – mit ausgeprägtem Südtiroler, Nidwaldner und Zürcher Dialekt. Niels Hintermann gelang mit Rang 3 die Bestätigung für seinen Erfolg in Val Gardena, wo er vor Weihnachten ebenfalls Dritter in der Abfahrt wurde.

«Vollgas abebrätsche»

«Es war heute sehr schwierig», sagte der 26-jährige Zürcher, der aufgrund seiner Trainingsbestzeit mit dem Druck startete, ein Favorit zu sein. «Unten versuchte ich so zu fahren, dass die Skispitzen immer talwärts zeigen und liess es ‹Vollgas abebrätsche›.»

Hintermann ist in Form wie nie.
Hintermann ist in Form wie nie.Bild: keystone

Hintermann hatte vor seinen beiden Podestplätzen erst einmal für Furore gesorgt. Im Januar 2017 gewann er sensationell die Lauberhorn-Kombination, als das Glück bei Wetterkapriolen auf seiner Seite war. Nun ist er noch vor Beat Feuz, der heute ausrutschte und wie Urs Kryenbühl ausschied, der beste Schweizer Abfahrer des Winters.

Durstiges Top-Trio: Odermatt, Paris, Hintermann (von links).
Durstiges Top-Trio: Odermatt, Paris, Hintermann (von links).Bild: keystone

Odermatt baut Gesamtweltcup-Führung weiter aus

«Ich bin am Innenski ausgerutscht, aber mir ist nichts passiert», konnte Feuz im SRF Entwarnung geben. «Es geht so schnell, auf einmal liegst du im Schnee.»

Mit den 80 Punkten für Rang 2 baute Odermatt seine Führung im Gesamtweltcup weiter aus. Er liegt im Kampf um die grosse Kristallkugel nun schon 282 Zähler vor dem Österreicher Matthias Mayer.

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