Sport
Wintersport

Pirovano doppelt nach, Suter fährt aufs Podest

Suter fährt im Hundertstelkrimi als Dritte aufs Podest – Pirovano holt erneut den Sieg

Laura Pirovano feiert ihren zweiten Sieg innert 24 Stunden. Die Italienerin gewinnt auch die zweite Abfahrt im Val di Fassa, diesmal knapp vor Cornelia Hütter und Corinne Suter.
07.03.2026, 09:4507.03.2026, 13:04

Verrückt! 124 Rennen blieb Laura Pirovano im Weltcup ohne Podestplatz. Im 125. und 126. gewann die 28-jährige Norditalienerin aus dem Trentino zweimal in zwei Tagen. Und wieder hatte Pirovano das Glück auf ihrer Seite: Am Freitag war sie eine Hundertstelsekunde schneller als Emma Aicher, am Samstag liess sie Hütter mit dieser Minimaldifferenz hinter sich.

«Es ist noch unglaublicher. Ich kann es kaum fassen, es ist alles surreal», meinte Pirovano. Das Rennen am Freitag und das Drumherum hätten sie völlig ausgelaugt. «Ich war schon auf halber Strecke total erschöpft und versuchte einfach, die Ski laufen zu lassen.»

Suter fehlen fünf Hundertstel

Auch Corinne Suter schnupperte an ihrem zweiten Saisonsieg. Acht Tage nach dem Triumph in Soldeu hatte die Schwyzerin um fünf Hundertstel das Nachsehen. Wie beim 8. Platz am Freitag büsste Suter untersten Streckenteil entscheidend Zeit ein, bei der letzten Zeitnahme lag sie noch drei Zehntel vor Pirovano.

Auch weil sich Emma Aicher (12.) in der achten Abfahrt des Winters zum ersten Mal ausserhalb der Top 10 klassierte, übernahm Pirovano in Abwesenheit von Lindsey Vonn die Führung in der Disziplinenwertung. 28 Punkte beträgt ihre Reserve vor dem Weltcup-Finale in Lillehammer auf Aicher. Auch die 22-jährige deutsche Allrounderin Aicher, im Gesamtweltcup die erste Verfolgerin von Mikaela Shiffrin, schob sich an der zuvor führenden Vonn vorbei.

Weltcup-Finale auch mit Suter, Blanc und Flury

Zweitbeste Schweizerin war am Samstag, nach einer Schrecksekunde bei der Landung des letzten Sprungs, Jasmine Flury im geteilten 12. Rang mit Aicher, gefolgt von Stefanie Grob, die als 18. ihr Karriere-Bestresultat schaffte. Malorie Blanc und Janine Schmitt, die wie Flury um die Qualifikation für das Weltcup-Finale der besten 25 kämpften, belegten die Plätze 24 und 26 und sind wie Flury in zwei Wochen in Lillehammer dabei. (hkl/sda)

Mehr Ski-Geschichten:
    DANKE FÜR DIE ♥
    Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
    (Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
    5 CHF
    15 CHF
    25 CHF
    Anderer
    Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
    Die letzten Schweizer Sieger im Skiweltcup
    YouTuber wagt sich gegen Ski-Star Marco Odermatt
    Video: watson
    Das könnte dich auch noch interessieren:
    Du hast uns was zu sagen?
    Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
    1 Kommentar
    Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
    1
    Dieser Rollstuhlfahrer ist der womöglich langsamste Flitzer der Welt
    22. April 2011: Der Abstiegskampf in der englischen League 2 spitzt sich zu. Kein Wunder, dreht das ganze Stadion durch, als Northampton Town in der Nachspielzeit der Ausgleich gelingt. Auch Derry Felton drängt es aufs Feld – einen Tetraplegiker im Rollstuhl.
    Rang 22 belegt Northampton Town, als es in der viertletzten Runde der Saison 2010/11 zuhause gegen Rotherham United antritt. Es droht der Sturz aus dem Profifussball, den in England die vier höchsten Ligen bilden.
    Zur Story