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epa05453239 People pose for photos in front of Olympic Rings at the Barra Olympic Park prior to the Rio 2016 Olympic Games in Rio de Janeiro, Brazil, 02 August 2016. The Rio 2016 Olympic Games will take place from 05 August until 21 August 2016.  EPA/LAURENT GILLIERON

Das Thema Doping wirft einen Schatten auf die Olympischen Spiele in Rio. Bild: EPA/KEYSTONE

Der Kampf gegen Doping ist gescheitert – das jämmerliche Schauspiel von Rio

Das IOC wagt es nicht, Russland generell von den Spielen auszuschliessen. Es ist das Eingeständnis, dass der Kampf gegen Doping gescheitert ist.

klaus zaugg, rio



Den russischen Bären waschen, ohne ihn nass zu machen. So lässt sich in einem Satz der mut- und letztlich aussichtslose Kampf des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) gegen Doping zusammenfassen. Das IOC wagt es nicht, Russland generell von den Spielen auszuschliessen. Wer will, kann dafür juristische Gründe anführen: Eine Kollektivstrafe (die auch saubere Sportlerinnen und Sportler treffen würde) widerspricht allen rechtlichen Grundsätzen.

epa05439101 (FILE) A file picture dated 23 February 2014 of the Olympic flag (L) and the Russian flag (R) during the Closing Ceremony of the Sochi 2014 Olympic Games in the Fisht Olympic Stadium in Sochi, Russia. The International Olympic Committee (IOC) on 24 July 2016 announced that Russia will not receive a blanket ban from the Rio 2016 Olympic Games following the country's doping scandal. The IOC said that it would be the responsibility of the individual sports federations to check the doping records of Russian competitors under its jurisdiction.  EPA/HANNIBAL HANSCHKE *** Local Caption *** 52752743

Russland wird nicht generell von den Spielen ausgeschlossen.
Bild: EPA/DPA FILE

Aber primär wagt es das IOC nicht, eine der mächtigsten Sportnationen der Geschichte von den Spielen zu verbannen. Das hat es so seit 1896 nie gegeben und wäre ein Präzedenzfall mit unabsehbaren Folgen. Man ist schon strikte gegen Doping und verurteilt die Machenschaften in Russland regelmässig aufs Schärfste! Potz Donner! Aber dagegen vorgehen? Ui, lieber nicht. Man will den russischen Bären schon waschen. Aber man wagt es nicht, ihn nass zu machen.

Die Massnahmen gegen das offensichtliche Staatsdoping der Russen, die das IOC nun ergriffen hat, zeigen die Ohnmacht der Funktionäre, die Angst, den russischen Bären nass zu machen. Eine Kommission soll die Verstrickungen des russischen Sportministeriums aufklären.

RIO DE JANEIRO, BRAZIL - JULY 30: IOC President Thomas Bach during the IOC Executive Board Meeting on July 30, 2016 in Rio de Janeiro, Brazil. REUTERS/Pascal Le Segretain/Pool

Thomas Bach, Präsident des IOC, hat sich gegen eine Kollektivstrafe gegen Russland ausgesprochen. Bild: X80003

Wie denn das? Niemand kann die Russen in ihrem eigenen Land dazu zwingen, buchstäblich «die Hosen herunterzulassen». Nur höfliche Fragen sind möglich. Eine zweite Kommission unter der Leitung des freundlichen Schweizer IOC-Mitgliedes und Anwaltes Denis Oswald soll die Doping-Betrügereien rund um Sotschi 2014 aufklären.

Wir erleben kurz vor Eröffnung der Spiele in einem jämmerlichen Schauspiel das Scheitern der Dopingbekämpfung.

Wie denn das? Niemand hat die Macht, in Russland unabhängige Ermittlungen durchzuführen. Und ein drittes Gremium – eine Dreiergruppe – entscheidet in Zusammenarbeit mit einem Ausschuss des internationalen Sportgerichtes in Lausanne über die Anträge der Fachverbände auf Ausschluss russischer Sportler für Rio. Weil es das IOC nicht wagt, die Russen auszuschliessen, wird die Verantwortung an die Fachverbände und an das Sportgericht delegiert (wie Pilatus es einst bei der Verurteilung Jesu getan hat). Und schliesslich hat das IOC soeben heftig die Welt-Anti- Doping-Agentur WADA kritisiert. Weil die es nicht geschafft hat, diesen Doping-Sumpf auszutrocknen.

Ein Schaupspiel noch vor den Spielen

Wir erleben kurz vor Eröffnung der Spiele in einem jämmerlichen Schauspiel das Scheitern der Dopingbekämpfung. Die 1999 gegründete Welt-Anti-Dopingagentur (WADA) sollte eigentlich weltweit in Zusammenarbeit mit den nationalen Institutionen den Kampf gegen Doping koordinieren. Die IOC-Kritik stimmt. Die WADA hat versagt. Aber sie hatte gar nie eine echte Chance.

Der olympische Sport muss mit der Geissel Doping leben – und ist am Ende stark genug, um damit leben zu können.

Die einzelnen Länder ernennen ihre eigenen Kontrolleure selber. Wie soll denn in totalitären Regimes, die staatlich den Sport lenken, eine unabhängige Kontrollinstanz aufgebaut werden? Und ausländische Kontrollen sind unmöglich. Weil ja eine Einreise ohne Visa bekanntermassen nicht möglich ist. Und welcher westliche Kontrolleur findet im Herzen Chinas einen trainierenden Schwimmer, hinter dem Ural einen russischen Hammerwerfer? 

Lösungen gibt es keine. Eine Freigabe des Dopings ist undenkbar. Eine Ahndung des Dopings durch staatliche Gerichte (was in einzelnen Ländern der Fall ist) löst das Problem auch nicht – weil es nie eine Rechtsgleichheit (und damit eine sportliche Chancengleichheit) in allen Ländern geben wird. Sind denn Gerichte in Russland oder China unabhängig?

epa05453237 People pose for photos in front of Olympic Rings at the Barra Olympic Park, prior to the Rio 2016 Olympic Summer Games, in Rio de Janeiro, Brazil, 03 August 2016.  EPA/LAURENT GILLIERON

Am Freitag werden die Olympischen Spiele in Rio offiziell eröffnet.
Bild: EPA/KEYSTONE

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    Alle Leser-Kommentare
  • das Otzelot 04.08.2016 14:06
    Highlight Highlight Ist es so schwer zu begreifen, dass es zwar in jedem Land Sportler gibt die dopen, aber dies bei den Russen mit staatlicher Unterstützung passiert. DAS ist der Knackpunkt. Das hat nix mit bashing usw zu tun.
    Darum sollten ALLE Russen ausgeschlossen werden.
    Aber eben, dass IOC ist noch im Quadrat korrupter als
    die ganze FIFA und der böse Westen immer gegen Putin.
    *Gähn*
  • deed 04.08.2016 10:05
    Highlight Highlight Zumindest teilweise wurde schon durchgegriffen :)
    Benutzer Bild
  • Tsunami90 04.08.2016 05:55
    Highlight Highlight Zurück zum Amateur-Sport!
  • Zeit_Genosse 04.08.2016 05:40
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man aufhören den Sport zu nationalisieren. Früher traten noch die besten Sportler der Nationen an, heute sind es eingebürgerte Leistungsträger als nationale Aushängeschilder. Gut bei den Nationalmannschaften im Fussball bei WM/EM zu sehen. Wir haben Staat und Kirche bei uns weitgehend getrennt, derSport müsste auch entstaatlicht werden. Wenn es also für die Staaten keinen Medailienspiegel mehr gibt, sondern nur Athleten ausgezeichnet werden, dann bekämpft man staatliche Dopingstrukturen. Doch dann träte der Kommerz an die Stelle und Sponsoren diktieren Athleten.Doping bleibt.
  • Lekks 04.08.2016 03:41
    Highlight Highlight Als 1.: "Eingeständnis, dass der Kampf gegen Doping gescheitert ist."

    & dann :

    "Eine Kollektivstrafe (die auch saubere Sportlerinnen und Sportler treffen würde) widerspricht allen rechtlichen Grundsätzen."

    hättes die Schweiz mit der kollektiv Straffe getroffen, wären die besten Juristen des Landes geschickt worden um dies zu bekämpfen. Oder will/kann mir der Herr Artikel-Schreiber mit Eigen-Blut garantieren das alle CH-Sportler "clean" sind und keiner je gedopet hat...lächerlich..

    schön gegen die Russen schiessen..Ncnc
  • kEINKOmmEnTAR 04.08.2016 00:55
    Highlight Highlight Unglaublich wie die westlichen Medien wieder einmal ihrem Lieblingssport nachgehen: NATO Pressemitteilungen schön verpacken und als Artikel verkaufen.
    Die IOC hat richtig gehandelt, den es gilt die zivilrechtlichen Grundlangen einzuhalten und daher muss jeder Sportler/jede Sportlerin mit Beweisen vor ein Gericht gebracht werden und dieser/diese muss die Chance erhalten sich zu verteidigen.

    Es ist nicht alles so einfach wie ihr euch das immer herbeiwünscht. Zum Glück gibt es mit dem IOC oder der Fifa noch Institutionen die demokratische Prozesse einhalten.
    • Madmessie 04.08.2016 14:40
      Highlight Highlight Unglaublich, was du für einen absoluten Stuss erzählst: was hat denn die NATO damit zu tun??? Russland hat systematisch gedopt, SYSTEMATISCH! Darum gehört Russland von Olympia ausgeschlossen. Und das IOC eine demokratische Institution??? Sowas glauben nur deine russischen Kremlpuppen-Freunden, die übrige Welt lacht dich aus.
  • Anwar El-Sadat 03.08.2016 23:48
    Highlight Highlight Im Grunde dopen doch alle Athleten. Einige haben Zugang zu moderneren Mitteln, die schwieriger nachzuweisen sind und andere sind in dieser Hinsicht schlechter dran.

    Jeder kann entscheiden, ob er aufgrund dieser Praktiken Hochleistungssport betreiben möchte oder nicht.

    Athleten, die ohne Doping mithalten können, sollen sich freuen und nicht andere anprangern. Es ist unmöglich das Doping abzuschaffen und deher sollte das Geld für Kontrollen eingespart werden und für die Bekämpfung der Armut und Hungersnöte auf dieser Welt investiert werden.
  • bibaboo 03.08.2016 23:09
    Highlight Highlight Der Vergleich von Jesu mit einem Doper (=Lügner, Betrüger) gefällt mir sehr! 😂
  • NikolaiZH 03.08.2016 23:03
    Highlight Highlight Nur so zum wissen für den autor: IOC kann weder russland noch sonst jemanden ausschlissen. Es geht einfach nicht. Rein von statuten und von der strukturellen aufbau ist es schlicht und einfach unmöglich. Es fehlen instrumente dazu. Darüber entscheiden einzelne internationale verbände nur sie können offiziell jemanden zulassen sowie auschliessen.
    • deed 04.08.2016 10:24
      Highlight Highlight Falsch. Die Olympiade ist ein Einladungsturnier. Kein nationaler Verband hat Anrecht auf Teilnahme. Das IOC hat die Rechtsmittel, um ein Land auszuschliessen.
    • NikolaiZH 04.08.2016 16:17
      Highlight Highlight @deed:
      Stimmt nicht. Sie verwechseln zwei sachen - zulassung und einladung. Man wird nicht eingeladen. Man wird zu spielen durch bestimmte qualifikationsvorschriften der einzelnen int.verbände zugelassen. Sind diese (sportliche) krietrien (meistens bestimmte leistungen) nicht erfüllt, kann man nicht teilnehmen.
  • Linus Luchs 03.08.2016 22:59
    Highlight Highlight Das IOC kann das Doping-Problem nicht lösen? Nun denn, so löse ich es für mich selber. Ich schaue mir den ganzen Schwindel nicht mehr an. Habe Besseres zu tun, als mich wissentlich täuschen zu lassen.
  • herschweizer 03.08.2016 22:54
    Highlight Highlight Natürlich dopen nur die Russen und einige ihnen nahestehenden Oststaaten... wie kann es auch nur anders sein hhh
  • reaper54 03.08.2016 21:30
    Highlight Highlight Auch wenn es dafür viele Blitze geben wird, macht es wie in den untere Footballligen der USA. Doping verbieten aber ohne Kontrollen. Fast jeder Atlet wird sich dopen und wenn alle gedopt sind wird es wider fair. Nehmt auch den Radsport als beispiel, da waren eine Zeitlang die ersten 5-10 immer gedopt. Schlussendlich kitzelt man einfach mehr aus seinem Körper heraus aber die Leistung ist immernoch vom Menschlichen Körper erbracht.
    • Judge Dredd 03.08.2016 22:59
      Highlight Highlight Momol, super Idee! Der mit dem meisten Geld kauft sich das beste Doping, ist ja mega fair.
      Und noch besser, kommt hinzu, es kann sich jeder "laden" wie er will. Also die, die es übertreibe verrecken zwar mit 40ig, aber hey, alle dürfen dopen, also ist alles super und fair.
      Gebt den Massen Brot und Spiele, das machten schon die alten Römer so... (ach ja, stimmt, das System des römischen Reichs hat schon damals nicht funktioniert)
    • reaper54 04.08.2016 06:35
      Highlight Highlight also Brot und Spiele hat schon immer funktioniert...
      Na und dann sollen sie es machen ist ihr Leben jeder ist für sich verantwortlich.
  • TheDoc 03.08.2016 21:23
    Highlight Highlight Was hier im Artikel leider überhaupt nicht zur Sprache kommt, ist die persönliche Verbindung zwischen IOC Präsident Bach und Putin. Hier liegen aus meiner Sicht viele Gründe für das herum geeiere des IOC
  • Clank 03.08.2016 20:51
    Highlight Highlight Eigentlich steht alles Wichtige im letzten Satz des ersten Absatzes, der Rest ist reine Anti Russland und China (das mit der Geschichte überhaupt nichts zu tun hat) Politik.

    Der Punkt ist, diese grosse Aufregung gibt es nicht, weil gedopt wurde, sondern weil eben die grosse, beim Westen weniger beliebte, einflussreiche Nation von Russland gedopt hat. Wäre es der gute französische Nachbar gewesen, würden wir hier gar nicht diskutieren, sondern den letzten Satz des ersten Absatz anwenden, und die Story schnell abhacken.
  • MaxM 03.08.2016 20:34
    Highlight Highlight Also in Russland ist man wütend, weil der Verband div. Spörtler sperrt und hier ist man - wie es aussieht - ebenso entzäuscht, dass die Sperre nicht vollständig ist.
    Für mich ist es ehr ein Zeichen, dass IOC seine Arbwit hervorragend gemacht hat. Sonst wären all die Menschen auf der beiden Seiten der Atlantik, die aus dem Sport Politik machen, nicht so unzufrieden.
  • chrisdea 03.08.2016 20:29
    Highlight Highlight Am Freitag fangen die Spiele an. Und ich als Sportfanatiker habe ganz viel Zeit stattdessen die TV-Serien zu schauen bei denen ich noch hintendrein bin.

    Sorry, ich tu mir den korrupten Haufen selbstgeiler Funktionäre nicht an. Für die Athleten tut's mir leid, aber es geht ja eh schon lang nicht mehr um den Sport...
    • Clank 03.08.2016 20:53
      Highlight Highlight Wers glaubt!
  • Erbinho 03.08.2016 20:06
    Highlight Highlight Soo falsch finde ich den Entscheid jetzt nicht. Nicht-gedopte Spieler sollen die Möglichkeit haben teilzunehmen, denn sie können gegen die Machenschaften vom Staat nicht viel dafür. Und wenn ich es richtig im Kopf habe, dürfen oder müssen solche auch einen Beweis erbringen (ausserhalb Russlands?), dass sie "clean" sind.
    Bei den anderen Punkten stimme ich aber vollkommen zu Und was Russland geleistet hat, ist nicht zu tolerieren, aber jeder einzelne für das verhalten des Staates zu bestrafen, wäre der falsche Weg.
  • _kokolorix 03.08.2016 20:03
    Highlight Highlight Die Lösung wäre ganz einfach. Leute, boykottiert diesen Scheiss einfach. Sollen die Betrüger doch selbst zusehen wer am besten schummelt...
    • Black Cat in a Sink 03.08.2016 20:22
      Highlight Highlight Legalize it! Und 2 Kategorien schaffen, mit und ohne...
      Jeder ist für sein handeln selbst verantwortlich, ergo was machen wir uns für Gedanken
      ...und überhaupt; ich schaue nur Frauengolf 😉🏌
    • Allblacks 03.08.2016 21:13
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