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Wie eine Mutter mit dem Tod ihres Kindes umgeht

Video: watson/lea bloch
Tabubruch

«Ich finde es schön, wenn Leute nachfragen» – Stephanie über den Tod ihrer Tochter

23.03.2022, 11:5424.03.2022, 17:00
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Stephanie Stadelmann hat ihre zweijährige Tochter verloren. Sie spricht offen über ihren Verlust und darüber, wie Menschen in ihrem Umfeld darauf reagierten und wie sie heute damit umgehen.

Das Thema Tod ist kein einfaches – viele haben Mühe, sich damit auseinanderzusetzen. Auch für das Umfeld von Betroffenen ist nicht immer klar, welche Reaktionen angebracht sind. Soll man jemanden auf seinen Verlust ansprechen? Soll man das Thema meiden? Im Video erzählt Stephanie, mit welchen Reaktionen sie sich am wohlsten fühlt, und Anna Margareta Neff von Kindsverlust.ch rät, welche Worte für die Trauernden am hilfreichsten sind.

Video: watson/lea bloch
Über Kindsverlust.ch
Unser Ziel ist die nachhaltige Unterstützung beim Tod eines Kindes während Schwangerschaft, Geburt und erster Lebenszeit. Dazu bilden wir die Fachpersonen der involvierten Berufsgruppen aus und vernetzen diese, beraten betroffene Familien und sensibilisieren die Öffentlichkeit. Wir verstehen uns als Schweizerisches Kompetenz- und Ausbildungszentrum beim frühen Kindsverlust. kindsverlust.ch ist eine unabhängige, spenden-finanzierte Non-Profit-Organisation.
https://www.kindsverlust.ch/

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8 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Rumi
23.03.2022 13:24registriert Dezember 2020
So stark, dass ihr auf dieses Thema aufmerksam macht und von Frau Stadelmann, dass sie ihre Geschichte und ihre Gefühle mitteilt. Ich wünsche ihr und ihrer Familie von Herzen alles Gute. Vielen Dank!
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Commander Salamander
23.03.2022 15:23registriert September 2018
Es gibt wirklich kaum Worte, die "adäquat" auf so einen schlimmen Verlust passen. Umso wichtiger, dass man es dennoch versucht. Für Frau Stadelmann und ihre Familie nur das allerbeste!
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Maya Eldorado
23.03.2022 12:21registriert Januar 2014
Was sagt der Vater dazu? Wäre interessant zu wissen, wie er damit umgeht.
Ich bin sehr dankbar, dass mir das nicht passiert ist
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«The Zone of Interest»: Hinter der Gartenmauer werden Hunderttausende vergast
Jonathan Glazer hat einen erschütternden Film über das normal perverse Leben der Familie Höss aus Auschwitz gedreht. Vater Rudolf leitete das Vernichtungslager.

Polen, 1943. Das Wort, das Rudolf und Hedwig elektrisiert, heisst «Dauerbetrieb». 24/7 also. Der Dauerbetrieb ist eine Errungenschaft deutscher Ingenieurskunst, so schön gründlich, dass Rudolf davon zu träumen beginnt, nicht nur die zur Verbrennung bestimmten «Ladungen» dem Dauerbetrieb zuzuführen, sondern auch andere. Eine Ladung umfasst 400 bis 500 Menschen. Tote Menschen. Die neuen Verbrennungsöfen schaffen die Massenkremation spielend.

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