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Gelernter Koch fordert watson-Food-Guru Baroni zum Duell – und der Sieger ist …

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Wer ist der beste Koch bei watson – der Sportredaktor mit der abgeschlossenen Kochlehre oder der Food-Redaktor, der hauptsächlich zu Hause kocht? Finden wir es heraus!
24.11.2020, 11:0124.11.2020, 11:19

Seit Jahren schreibt Oliver Baroni bei watson nun schon über Autos Drinks Essen und sagt uns jeweils, was wir alle unbedingt tun sollenoder eben nicht.

Wir wollten nun einmal herausfinden, ob hinter den grossen Titeln auch jemand steht, der tatsächlich kochen kann und liessen Baroni deshalb in einem Curry-Duell gegen Sportredaktor Adrian Bürgler antreten, der eine abgeschlossene Kochlehre im Rucksack hat. So viel sei verraten: Die wahren Gewinner waren die drei Testesserinnen und Testesser.

Aber seht selbst ...

Video: watson/Lino Haltinner

Gleich folgen noch die Rezepte zum Nachkochen, vorher ein kurzer Werbe-Hinweis:

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Und nun zurück zur Story ...

Olivers Butter Chicken & Jaipur Slaw

(Rezept für 4 genügsame Esser – oder 2 sehr hungrige)

bild: watson/lha
«Murgh Makhani – Butter Chicken – ist aus historischer Sicht spannend, denn es stellt eines der ersten ‹crossover dishes› dar, wurde das Gericht in Indien ja spezifisch für die britischen Kolonialisten kreiert. Inzwischen gehört es in ganz Südasien zu den Standardmenüs. Ich selbst koche es nicht allzu oft, denn es ist ziemlich, ziemlich deftig: Grilliertes Tandoori Chicken Tikka in einer cremigen Tomatensauce! Für die jetzige Jahreszeit ist es aber der beste Comfort Food der Welt – es schmeckt wie eine herzliche Umarmung. Los geht's!»

Zutaten Tandoori Chicken Tikka:

  • 500 g Hühnerschenkel, ohne Haut, entbeint, in mundgerechte Stücke geschnitten
  • 2 EL griechischer Joghurt
  • 2 TL gram flour (Kichererbsen-Mehl)
  • 4 Knoblauchzehen, geschält
  • 4 cm frischer Ingwer, geschält
  • 1 grüne Chili
  • 1 TL Paprika edelsüss
  • 1 TL Kaschmiri Chili-Pulver
  • ½ TL Garam Masala
  • 1 TL Koriander-Pulver
  • etwas Zimt, gemahlen
  • etwas Safran
  • Salz

Zutaten Butter Chicken Sauce:

  • 2 EL Butter
  • 5 Kardamomkapseln, angedrückt
  • 1 Zimtstange
  • 4 Nelken
  • 1 rote Zwiebel, fein gehackt
  • 1 EL frischer Ingwer, geraffelt
  • 2 grüne Chilis, der Länge nach eingeschnitten
  • 1 TL Kaschmiri Chilipulver
  • 1 TL Bockshornklee-Samen
  • ½ TL Garam Masala
  • 3 EL Tomatenpüree
  • 2 dl Vollrahm
  • 2 EL Honig
  • Salz
  • frischer Koriander, gehackt

Zubereitung:

Tandoori-Marinade, einen Tag vorher (aber schon nur eine Stunde marinieren wäre gut):

  • Ingwer, Knoblauch und Chilischote in einem Mörser zu einer Paste verarbeiten. In einer Schüssel Joghurt mit Kichererbsenmehl vermischen, ohne dass Klumpen entstehen.
  • Ingwer-Knoblauch-Chilipaste, Paprika, Chilipulver, Garam Masala und Korianderpulver hinzufügen und untermischen. Gemahlenen Zimt und Safran ebenfalls und mit Salz abschmecken. Die Pouletstücke mit dieser Marinade überziehen. Einige Stunden oder auch über Nacht marinieren lassen.

Butter Chicken:

  • Ofen auf 200 Grad vorheizen. Ein paar Holzspiesse in Wasser einweichen. Hähnchenstücke aufspiessen und nebeneinander über eine Gratinform legen. Überschüssige Marinade über die Spiesse geben. 15 bis 20 Minuten lang im Ofen garen, dabei die Spiesse 1-2 Mal umdrehen.
  • Derweil eine schwere Saucenpfanne auf mittlere Hitze erhitzen und die Butter hinzufügen. Kardamom, Zimtstange und Nelken hinzufügen und 20 Sekunden andünsten. Zwiebeln beigeben und 5 bis 7 Minuten anbraten, bis sie eine hellbraune Farbe annehmen.
  • Den geriebenen Ingwer, die geschlitzten grünen Chilis und die Bockshornklee-Samen hinzufügen; eine weitere Minute anbraten. Chilipulver, Garam Masala sowie Tomatenpüree hinzufügen; gut umrühren und ein paar Minuten köcheln lassen. Nun nach und nach den Rahm unter ständigem Rühren hinzufügen; 2 bis 3 Minuten lang köcheln lassen.
  • Bei Bedarf etwas Wasser beigeben, um die gewünschte Konsistenz der Sauce zu bekommen. Honig untermischen und mit Salz abschmecken. Poulet von den Grillspiessen entfernen und in die Sauce geben. Etwas fein geschnittenen Koriander untermischen.

Als Beilage:

  • Basmati Rice
  • Poppadoms
  • Mango Pickle

Zutaten Jaipur Slaw:

(Mengen nach eigenem Gusto.)

  • Rotkohl
  • Karotten
  • Winterrettich
  • 1 rote Zwiebel
  • 1-2 rote Chilis
  • frische Minze
  • frischer Koriander
  • 3 EL Limettensaft
  • 1/2 TL Zucker
  • Salz

Zubereitung:

  • Alles fein schneiden – den Kohl, die Karotten etwa in Julienne-Streifen – und mischen
  • Limettensaft, Zucker und etwas Salz dazugeben, untermischen

Menu mit einem eiskalten Kingfisher- oder Cobra-Bier geniessen.

Das isst Baroni sonst noch:

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Adrians Lamm Pasanda mit Pilawreis, Naan und Mango Chutney

(Rezept für 4 Personen)

bild: watson/lha
«Ich persönlich finde: Bei einem indischen Curry mit Fleisch geht nichts über Lamm. Das Fleisch selbst bringt schon viel Geschmack mit und wird butterzart. Die Gewürzmischung ist gleichzeitig sanft und reichhaltig. Genau wie bei Baronis Gericht ist es dank des Doppelrahms und des Mandelpürees eher deftig – Comfort Food eben.»

Zutaten Lamm Pasanda:

  • 1 TL Koriandersamen
  • 10 Pfefferkörner
  • 1 TL Senfsamen
  • 0,5 TL Kreuzkümmel
  • 0,75 TL Kurkuma
  • 1 TL Chilipulver oder Chiliflocken
  • 1 TL Garam Masala
  • 5 EL Naturejoghurt
  • 1 EL Mehl
  • 900 g Lammschulter
  • Salz
  • 1 Zwiebel
  • 10 g Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zimtstange
  • 3 Kardamomschoten
  • 2 Nelken
  • 3 Esslöffel Mandelpüree
  • 2 dl Bouillon oder Kalbfsfond
  • 40 g Doppelrahm
  • Bratbutter

Zubereitung Lamm Pasanda:

  • Gewürze in einer Bratpfanne trocken anrösten und in einem Mörser fein zerstossen.
  • Gewürzmischung, Mehl und Joghurt verrühren.
  • Lamm in ca. 1 cm grosse Würfel schneiden, unter die Joghurtmischung mischen und 1 Stunde im Kühlschrank marinieren lassen.
  • Zwiebel, Knoblauch und Ingwer fein hacken.
  • Bratbutter in einen Schmortopf geben, Zimt, Kardamom und Nelken andünsten.
  • Zwiebeln dazugeben und ca. 5 Minuten mitdünsten.
  • Knoblauch und Ingwer dazugeben, mitdünsten.
  • Lamm salzen, dazugeben, ebenfalls kurz andünsten.
  • Bouillon und Mandelpüree dazugeben, aufkochen.
  • Zugedeckt auf kleiner Hitze für ca. 90 Minuten köcheln lassen.
  • Kurz vor dem Servieren Doppelrahm dazugeben, unterrühren und abschmecken.

Zutaten Mango-Chutney:

  • 2 Mangos
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 10 g Ingwer
  • 2 Nelken
  • 2 Kardamomschoten
  • 1 dl Weisswein
  • 1 Chili
  • 75 ml Weissweinessig
  • 40 g Rohzucker
  • 1 EL Honig
  • 0,5 TL Salz
  • 40 g Rosinen

Zubereitung Mango-Chutney:

  • Mango in feine Würfel schneiden.
  • Zwiebeln, Knoblauch und Chili fein hacken, Ingwer reiben.
  • Die Mangowürfel mit den Zwiebeln, dem Wein und dem Ingwer und Kardamom aufkochen, 10 Minuten köcheln lassen.
  • Chili, Ingwer, Essig, Zucker und Honig beigeben, 20 Minuten auf mittlerer Stufe einkochen lassen, bis eine dickflüssige Masse entsteht.
  • Kurz vor Schluss die Rosinen daruntermischen.
  • Heiss in saubere, ausgekochte Einmachgläser füllen, verschliessen und auskühlen lassen.

Zutaten Naan:

  • 75 ml Milch
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Trockenhefe
  • 300 g Mehl
  • 0,5 TL Salz
  • 1 TL Pflanzenöl (bsp. Raps oder Sonnenblumen)
  • 75 ml Naturejoghurt
  • 1 Ei

Zubereitung Naan:

  • Milch lauwarm erwärmen.
  • Zucker und Hefe beigeben, 15 Minuten ruhen lassen.
  • Mehl in eine Schüssel geben, Salz untermischen
  • Ei und Joghurt in einer Schüssel kurz aufschlagen.
  • Hefe-Milch, Ei-Mischung und Öl zum Mehl geben. Kneten, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entsteht.
  • Mit einem feuchten Tuch bedecken und an einem warmen Ort 1 Stunde aufgehen lassen.
  • Teig nochmals durchkneten, 5 Kleine Kugeln formen, dünn auswallen.
  • In einer sehr heissen Bratpfanne mit etwas Bratbutter oder Öl braten, bis die Oberseite blasen wirft.
  • Sofort wenden, kurz weiterbraten und rasch servieren.

Zutaten Pilaw:

  • 250 g Basmatireis
  • Pflanzenöl
  • 1 Zimtstange
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Nelken
  • 0,5 TL Kreuzkümmel
  • 1 Rüebli
  • 120 g Erbsen
  • 450 ml Wasser oder Gemüsebouillon

Zubereitung Pilaw:

  • Reis gut waschen, bis das Wasser klar läuft.
  • Karotten in feine Würfel schneiden.
  • Gewürze in etwas Öl andünsten.
  • Karotten beigeben, kurz mitdünsten.
  • Reis beigeben, ebenfalls kurz mitdünsten.
  • Wasser beigeben, aufkochen leicht salzen.
  • Zugedeckt auf kleinster Stufe ca. 20 Minuten ziehen lassen.
  • Kurz vor Schluss die Erbsen beigeben, durchmischen.
Doch alles zu kompliziert?
Bei uns findest du auch einfache Rezepte, mit denen du ein Kochduell garantiert gewinnst. Und falls du doch noch ein paar Tipps und Tricks benötigst, dann haben wir die Antworten auf deine Fragen.

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