«Schade, wurde es abgelehnt» – das sind die Reaktionen auf der Strasse zur SRG-Initiative
Am Ende wurde es deutlicher als erwartet: Mit 62 Prozent hat die Schweizer Stimmbevölkerung die SRG-Initiative am Sonntag klar abgelehnt. Damit ist nach No Billag bereits der zweite Versuch innert acht Jahren gescheitert, die SRG-Gebühren massiv zu senken oder zu streichen.
Ganz beendet ist die Debatte damit allerdings nicht. Der Bundesrat hatte schon vor der Abstimmung beschlossen, die Serafe-Gebühr von heute 335 auf 300 Franken zu senken. Für viele Befürworter der SRG war das ein Zugeständnis an die Initianten der SRG-Initiative. Nun argumentieren linke Politiker, diese Senkung sei nach dem deutlichen Nein an der Urne politisch nicht mehr nötig. Sie fordern, den Schritt rückgängig zu machen.
Genau das sorgt bereits für neuen Streit. Bürgerliche Politiker sagen, die Stimmbevölkerung habe auch im Wissen um die geplante Senkung abgestimmt. Andere finden wiederum: Das klare Nein zur Initiative zeige gerade, dass es die Kürzung auf 300 Franken gar nicht gebraucht hätte.
Was halten die Menschen davon? Wir haben in Bern Passantinnen und Passanten gefragt, wie sie das Resultat einordnen – und ob die Serafe-Gebühr trotzdem auf 300 Franken sinken soll.
