Wirtschaft
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epa07281963 Kimono-clad 20-year-old Japanese women scream as they ride a roller coaster following a ceremony to celebrate Coming-of-Age Day at Toshimaen amusement park in Tokyo, Japan, 14 January 2019. Japanese women and men who became 20 years old celebrate the Coming-of-Age Day as they are recognized as adults in Japanese society and law after the age of 20.  EPA/KIMIMASA MAYAMA

Bild: EPA/EPA

Analyse

Achterbahn an der Börse: Spinnen die Investoren?

Seit Ausbruch der Coronakrise wechseln sich Abstürze und Freudensprünge in rascher Folge ab. Ist das reiner Herdentrieb oder mehr?



Eines der bekanntesten Bücher für Anleger trägt den Titel «A Random Walk Down Wall Street». Darin vertritt der Finanzprofessor Burton G. Malkiel die These, wonach die Börse die Verkörperung der ultimativen Vernunft sei, denn dank der geballten Schwarmintelligenz aller Marktteilnehmer seien alle Informationen in Echtzeit in den Aktienkursen enthalten.

Derzeit hat man nicht den Eindruck, dass sich die Investoren besonders vernünftig verhalten. Obwohl die Ökonomen von einer schweren Rezession, ja gar von einer Depression warnen, obwohl Massenarbeitslosigkeit droht und niemand so recht weiss, wie man die Wirtschaft wieder in Schwung bringen will, haben die Aktienkurse zu Beginn der Woche wahre Freudensprünge aufgeführt. Die Frage drängt sich auf: Spinnen die Investoren oder was?

«Kaufe, wenn die Kanonen donnern.»

Carl Meyer von Rothschild

Nicht ganz, sie befolgen vielmehr den von Carl Meyer von Rothschild geprägten Rat: «Kaufe, wenn die Kanonen donnern und verkaufe, wenn die Violinen spielen.»

Will heissen: Wenn die Nacht am dunkelsten ist und Pessimisten das Ende der Menschheit heraufbeschwören, befinden sich auch die Kurse auf dem Tiefstpunkt. Wer jetzt die Nerven behält und zuschlägt, wird mit hohen Gewinnen belohnt.

Die Börsengeschichte zeigt zudem, dass dieses Gewinnfenster nur kurze Zeit offen ist. Den grossen Reibach macht, wer rasch zugreift. Alle wollen daher auf den Zug springen, bevor er den Bahnhof verlässt.

Nach den happigen Verlusten der letzten Wochen sind viele Aktien tatsächlich zu einem Schnäppchenpreis zu haben. Und obwohl die Kanonen weiter donnern – die Zahl der Infizierten und Toten steigt weiter – zeichnen sich erste Hoffnungsschimmer ab.

So zeigt sich beispielsweise, dass die schlimmsten Szenarien wahrscheinlich nicht eintreten werden, zumindest nicht im Westen. Bei den Modellrechnungen gibt es grosse Differenzen. Einzelne Staaten beginnen bereits, die strengen Lockdown-Regeln teilweise wieder aufzuheben.

Stock trader Gregory Rowe works at the New York Stock Exchange, Wednesday, March 18, 2020 in New York. Global stock markets have sunk in a third day of wild price swings after President Donald Trump promised to prop up the U.S. economy through the coronavirus outbreak.(AP Photo/Mark Lennihan)

«Endlich wieder aufwärts», freut sich dieser Börsenhändler. Bild: AP

Die Ökonomen ihrerseits revidieren ihre Wachstumsprognosen teilweise nach oben. Die Swiss Life etwa hat soeben eine Studie veröffentlicht, die bereits für nächstes Jahr eine kräftige Erholung des Bruttoinlandprodukts (BIP) führender Industrienationen prognostiziert: Das BIP der USA soll 3,2 Prozent, das BIP der Eurozone 2,8 Prozent, das BIP der Schweiz 3,1 Prozent und das chinesische BIP gar 8,4 Prozent zulegen.

Bevor du nun aber deinen Broker anrufst, solltest du eine Kaffeepause einschalten und auch die Dinge in Betracht ziehen, die gegen eine rasche Erholung sprechen. Da gibt es einige:

Der durch das Coronavirus verursachte Lockdown war ein gewaltiger Schock für die Weltwirtschaft. Bis alle Versorgungsketten wieder funktionieren, könnte es dauern. Selbst kleinste Dinge können grosse Folgen haben. Wird – um ein fiktives Beispiel zu nennen – bei VW der Motor für den Scheibenwischer nicht angeliefert, steht in Wolfsburg die ganze Produktion still.

In den USA gibt es keine Unterstützung für Kurzarbeit. Innert Wochen ist der Arbeitsmarkt von Vollbeschäftigung in die Massenarbeitslosigkeit gekippt. Wer und wie viele nach dem Ende der Coronakrise wieder einen Job haben werden, ist ungewiss.

epa08348852 Two women wearing face masks walk past a mural reading 'Stay Home Life Is Beautiful' amid the coronavirus pandemic in Los Angeles, California, USA, 07 April 2020. Countries around the world are taking increased measures to stem the spread of the SARS-CoV-2 coronavirus which causes the Covid-19 disease.  EPA/ETIENNE LAURENT

Zwei Frauen in Los Angeles. In den USA ist die Lage weit davon entfernt, normal zu sein. Bild: EPA

Ebenso ist nicht geklärt, wer wie viel vom beschlossenen Zwei-Billionen-Dollar-Hilfspaket erhalten wird. Das könnte zu hässlichen Verteilungskämpfen führen. Die Tatsache, dass Präsident Trump soeben den dafür zuständigen Wachhund gefeuert und einen ihm ergebenen Handlanger eingesetzt hat, stimmt nicht eben optimistisch.

Die Hälfte der Amerikaner lebt von der Hand in den Mund und verfügt zudem über keinerlei Sparvermögen. Sollte es mit der Verteilung der Hilfe nicht klappen, drohen Unruhen. Kommt dazu, dass die Amerikaner seit Ausbruch der Krise so viele Waffen gekauft haben wie noch nie.

In Europa bahnt sich derweil eine Wiederholung der Eurokrise an. Auch gestern konnten sich die EU-Finanzminister nicht auf ein gemeinsames Hilfsprogramm einigen. Das schlägt nicht nur finanzielle, sondern auch psychologische Wunden.

In den Südstaaten – vor allem in Italien – ist die einst EU-freundliche Stimmung ins Gegenteil gekippt. Im Norden wehrt man sich mit Händen und Füssen gegen sogenannte Coronabonds, einer Wiederauflage der verhassten Eurobonds.

Selbst der Platz vor dem Petersdom in Rom ist fast menschenleer. Italien hat seine Massnahmen im Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie weiterhin verschärft. (Foto: Massimo Percossi/EPA Keystone-SDA)

Leerer Platz vor dem Petersdom in Rom. Bild: EPA

Von einem solidarischen Vorgehen gibt es keine Spur. So hat etwa der Wissenschaftschef der EU, Mauro Ferrari, das Handtuch geworfen, weil es immer noch nicht gelungen ist, eine gemeinsame Strategie gegen das Virus festzulegen.

Und schliesslich: Was passiert in den Schwellenländern? Was, wenn in Afrika, Indien und Südamerika die Zahl der Infizierten explodiert? Was geschieht in den Flüchtlingslagern und in den Elendsvierteln?

Wer jetzt an den Börsen auf Schnäppchen-Jagd geht, nimmt ein grosses Risiko auf sich. Der wilde Ritt auf der Achterbahn geht vorerst weiter. Erst wenn ein Impfstoff gegen das Virus gefunden worden ist, wird sich die Lage beruhigen. Das könnte aber noch dauern.

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    Alle Leser-Kommentare
  • mrgoku 09.04.2020 14:52
    Highlight Highlight springen alle auf den bandwagon auf wie 2017 bei der krypto explosion... damit eine handvoll richtig einsackt und alle anderen ablosen... sogar die hausfrau die nicht mal ein PC einschalten kann hat sich damals krypto gezogen (soll nicht abwertend sein gegen hausfrauen, sondern symbolisch)
  • Lumpirr01 09.04.2020 14:44
    Highlight Highlight Bitte ein bisschen differenzieren zwischen verschiedenen Märkten! Während der DJ in den letzten Tagen grosse Kurssprünge von bis zu 7% nach oben vollzogen hatte, behielten die Europäer kühlen Kopf und der Dax oder vor allem der SMI verlor an Wert schlossen im roten Bereich...
  • Hansdamp_f 09.04.2020 14:31
    Highlight Highlight Meine Prognose ist, es wird schlimmer oder besser. Oder es bleibt, wie's ist.

    P.S.: Die Einleitung des Texts hat der Autor wohl vor 20 Jahren geschrieben und nun wieder hervorgeholt. Die Hypothese, dass Märkte stets effizient sind und den fairen Wert widerspiegeln, ist doch längst überholt.
  • Der Rückbauer 09.04.2020 13:57
    Highlight Highlight Das globale Kasino hat sich schon lange von der Realwirtschaft abgekoppelt.
    Stichwort: Fiat Money, Finanzbetrugs-Schneeballsystem, von allem "Geld", das um den Globus kreist, sind nur etwa 10% realwirtschaftllich bedingt. 90% sind Chips.
    The show must go on, bis zum totalen Crash. Unter dem Virus leiden eher die Fleissigen als die Reichen. Quasi ein Naturgesetz, von Zeit zu Zeit durch Revolutionen gestört. Aber es gibt heute ja auch trotz Corona noch Kuchen für alle. Mal sehen, wie sich die Welt in 3 Jahren darstellt.
  • Ueli_DeSchwert 09.04.2020 13:38
    Highlight Highlight "Spinnen die Investoren?"
    Natürlich. Schon immer, aber jetzt noch mehr als sonst. Das ganze System war schon immer dem Tode geweiht, aber solange der Rubel rollt wird nicht nachgefragt und überlegt.
  • imposselbee 09.04.2020 12:43
    Highlight Highlight Momentan ist es sehr günstig, um einzusteigen, aber die Luft nach unten ist sehr dünn. Ich habe mich mal mit Put-Optionen (obwohl überteuert) eingedeckt. Aber Vorsicht, vieles ist bereits einkalkuliert in den aktuellen Kursen. Mein Bauch sagt dennoch, dass es noch zu optimistisch ist. Alles hängt von den serologischen Studien ab und! wie viel an Schmerzmittel und Medis für die Therapie uns die USA noch übrig lässt. Bald werden „Deals“ oder Sanktionen/Repressionen mit den USA „abgeschlossen“ werden und davon wird die Schweiz sehr schnell betroffen sein, wegen Novartis und Roche.
  • what's on? 09.04.2020 11:57
    Highlight Highlight Mit der Verweigerung der Börsenäquivalenz hätte die Schweizer Börse die Möglichkeit, eigene Regeln zu definieren. Weg vom Spekulantentum und hin zum langfristigen Investment. Es wäre auch eine Möglichkeit, in Firmen langfristige Strategien durchzusetzen und weg vom z.T. irrwitzigen monatlichen Reporting oder weg von Quartalszahlen. Kurzfristige Verkäufe höher besteuern, etc, etc.
    • PC Principal 09.04.2020 13:38
      Highlight Highlight Verstehe ich nicht. Ohne Börsenequivalänz würde einfach weniger bei der SIX gehandelt aber man könnte immernoch an anderen Börsen uneingeschränkt handeln. Und die Aktien von Schweizer Unternehmen wären immernoch uneingeschränkt handelbar.

      Und wie stellst du dir das genau vor dass die Unternehmen dazu gebracht werden, langfristige Strategien zu fahren? Hört sich toll an aber ich denke die Unternehmen machen weiterhin das was sie für richtig halten.
    • what's on? 09.04.2020 14:37
      Highlight Highlight @PC Principal, wenn man den kurzfristigen Aktienhandel (z.B. alles unter einem halben Jahr) steuerlich stark belastet, dann würden Anreize geschaffen, langfristig zu handeln. Die Schweiz als "abgeschotteter" Handelsplatz hätte da viel mehr Spielraum. Mit der Zeit werden CH-Aktien langfristige Investitionen.
  • De-Saint-Ex 09.04.2020 11:55
    Highlight Highlight Nein nein... die spinnen nicht... da machen etliche eine Menge Kohle... wie bei jeder „Krise“... Sch**** System!
    • FrancoL 09.04.2020 12:22
      Highlight Highlight Und es ist immer die ähnliche Gattung die grosse Gewinne einfährt, damit zeigt sich dass das System alles andere als faire ist.
    • PC Principal 09.04.2020 13:39
      Highlight Highlight Wer macht denn jetzt ganz konkret eine Menge Kohle?
    • Sarkasmusdetektor 09.04.2020 13:45
      Highlight Highlight Und alles, was der eine gewonnen hat, hat ein anderer verloren. Der Rest sind reine Buchgewinne, die können sich genau so schnell wieder in Luft auflösen, wie sie gekommen sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tito88 09.04.2020 11:55
    Highlight Highlight Zum Glück hat der Artikel zwei Teile. Ich wollte mich schon beklagen, dass ohne auf Risiken hinzuweisen zum Kauf empfohlen wird. Man muss auch beachten, dass über die letzten zwei Tage die Stimmung gut war positive Nachrichten betreffend Corona kommuniziert wurden und nicht der Wirtschaft. Die Q1 Zahlen vieler Unternehmen sind sehr gut, Q2 wird hier aber nochmals für eine Überraschung sorgen. Ich persönlich würde mit dem Kauf noch abwarten. Besser eine Hausse verpassen als krass Geld verlieren.
    • bebby 09.04.2020 13:45
      Highlight Highlight Es kommt auf die Firma und die Bewertung darauf an. Gewisse Firmen profitieren sogar und andere ( Hotels ) sind bewertet, wie wenn sie nie mehr Geschäfte machen könnten.
      Jetzt ist die Zeit der Stockpicker.
  • rodolofo 09.04.2020 11:53
    Highlight Highlight Zum Glück bin ich kein Spekulant und muss nicht überlegen, ob und wo ich überhaupt noch investieren soll...
    Ich investiere meine eigene Manpower im Garten.
    Da wächst dann wenigstens später etwas essbares.
    Aber ohne Leitungswasser und regelmässiges Giessen würde sich die Investition in Saatgut im Moment auch bei dem traumhaft schönen Frühlingswetter in den Quarantäne-Ferien auch nicht lohnen.
    Heute Abend klatsche ich vielleicht mal demonstrativ für unsere Helden und Heldinnen von den Wasserwerken!
  • landre 09.04.2020 11:22
    Highlight Highlight Da kommen einem die Worte von Lloyd Blankfein, ex CEO Goldman Sachs, in Erinnerung:

    "You can characterize anything as a bet. You can call it a casino. People call futures markets, they call the stock exchange a casino."

    Dass an diesem finanzwirtschaftlichem dekadentem Zocken (Casino) das durch wenige fragwürdige Geister ausgeübt wird, unzählig viele machtlos unschuldige Lebewesen hängen, ist schon höchst verwerflich an sich...
    Dass die "Finanzwirtschaft" mittlerweile offensichtlich mehr Macht und Kraft besitzt als die "Realwirtschaft" ist um so schlimmer/ dekadenter...
    • PC Principal 09.04.2020 12:05
      Highlight Highlight Die Finanz ranch ist nunmal zentral wichtig für die Gesamtwirtschaft. Du kannst das böse und verwerflich finden aber was ist die Alternative? Es gibt kein besseres System als die Marktwirtschaft.
    • landre 09.04.2020 12:52
      Highlight Highlight @PC Principal

      Es muss nicht die Marktwirtschaft (von welcher ich überzeugter Befürworter bin(!) als System in Frage gestellt werden, sondern deren Trimmung.

      ...Zum Beispiel "Kapitalismus" sollte im System eigentlich ein nur ein Werkzeug/ Zahnrad zu Diensten der materiellen Marktwirtschaft sein und nicht als parallel dominantes und eigentlich schon fast bis klar parasitäres System agieren...
    • _kokolorix 09.04.2020 14:35
      Highlight Highlight @PC
      Erstaunlicherweise ist die irische Wirtschaft nicht gecrasht, als die irischen Banker vor 50 Jahren mehrmals monatelang gestreikt haben. Als die New Yorker Müllmänner drei Wochen streikten, lag die Wirtschaft am Boden und die starken, reichen Männer mussten sich geschlagen geben und mehr Lohn akzeptieren.
      Ich würde mal Behaupten, die Systemrelevanz des Finanz-Zirkus wird massivst überschätzt
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 09.04.2020 11:12
    Highlight Highlight Die Hälfte der Amerikaner lebt von der Hand in den Mund und verfügt zudem über keinerlei Sparvermögen.

    Nun denn, trotzdem wählen viele dieser Leute das stabile Genie.

    Zu den Kanonen: Gefechtspausen sollten nicht mit dem Ende des Donnerns verwechselt werden. Schaut euch die Börsencharts der letzten 10 Jahre an. DAS ist doch keine Korrektur. Das ist bestenfalls ein Räuspern..

    Nicht ein fallendes Messer auffangen..
    • Fairness 09.04.2020 12:02
      Highlight Highlight In der Schweiz sind es anscheinend beinahe so viel, wenn man die Hilfspakete und den ungedeckten Bedarf , wie viele Krankenkassenprämien und Steuern nicht bezahlen können usw. ansieht.
    • N. Y. P. 09.04.2020 12:45
      Highlight Highlight Mich würde wundernehmen, wieviel % aller Haushalte Ende Monat gerade ebenaus sind.

      Also, eine schwarze Null ausweisen.

      In den USA haben wir horrende 50%, die Ende Monat auf 0 sind. Das ist eine Zeitbombe.

      Wieviele bei uns ?

      20 % ?

      30 % ?

      oder mehr ?
  • Hangover 09.04.2020 11:10
    Highlight Highlight "Spinnen die Investoren?"
    Also diese Frage stellt sich nicht erst seit der Virus-Krise.
    Und wieder kreist das Geld seiner selbst willen.

    • PC Principal 09.04.2020 13:48
      Highlight Highlight An den Finanzmärkten wird über die Kapitalallokation entschieden und diese Entschidung ist von sehr grosser Bedeutung, da kreist nicht einfach Geld zum selbstzweck umher.

      Man könnte die Entscheidung auch an das Zentralbüro einer kommunistischen Partei delegieren, aber da ist unser System mit einer freien Kapitalallokation um ein Vielfaches erfolgreicher.
    • Hangover 09.04.2020 14:53
      Highlight Highlight PC Principal: Denk mal an die Spekulationsgeschäfte.
  • Tomtom64 09.04.2020 11:10
    Highlight Highlight Sogenannte Bärenmarkt-Rallys gibt es in jeder Baisse. Dass sie häufig bis zu 50% der vorherigen Abwärtsbewegung betragen, ist normal.
    Wichtig zu wissen ist, dass heutzutage bis 60% der Börsenumsätze von sogenannten Algos, also nach bestimmten Algorythmen handelnden Programmen gestätigt werden. Viele dieser Algos überbieten einfach "richtige" Aufträge und treiben so die Kurse häufig mit nur minimalsten Umsätzen in die Höhe. Und ebenso rasch wieder nach unten.
    Praktisch alle grossen Börsenkorrekturen enden erst ca. 50% unter den vormaligen Höchstständen. Also gilt: abwarten.
  • Heinzbond 09.04.2020 11:05
    Highlight Highlight Die Frage sollte heissen, spinnt der Algorithmus? Mehr Handel wird heute mit bots und Algorithmen durchgeführt als es menschlichen Tradern überhaupt möglich wäre...
    Das die Trader ihr wohl und das ihrer Fonds im Auge haben und Gewinne einstreichen ist ja nur natürlich und auch so gewollt... Aber ist es wirklich von allen oder der Mehrheit so gewollt?
  • FrancesB 09.04.2020 11:02
    Highlight Highlight Meine Strategie ist, verkaufen wenn ein schöner Gewinn erzeugt werden kann, ansonsten Füsse still halten.
    Kaufen ist, meiner Meinung nach, aktuell nur etwas für langfristig orientierte Investoren mit guten Nerven.
  • blueberry muffin 09.04.2020 10:54
    Highlight Highlight Die Nationalbanken, allen voran die FED, kaufen die Stocks auf, um die Einbrueche aufzuhalten. Da kann man natuerlich profitieren wenn man per Zufall schon reich ist.
  • veriberi 09.04.2020 10:46
    Highlight Highlight Der Wissenschaftschef der EU, Mauro Ferrari, hat nicht das Handtuch geworfen, weil keine gemeinsame Strategie gefunden worden ist. Vielmehr hat ihn der gesamte Wissenschaftsrat (ERC’s Scientific Council) zum Rücktritt aufgefordert. Dies u.a. aus folgenden Gründen: "Complete lack of appreciation for the raison-d’être of the ERC to support excellent frontier science" und weil er zudem an vielen Meetings gefehlt habe. Auch gebe es bereits viele Initiativen betr. Coronaforschung. Das Statement von Ferrari sei daher im besten Fall "economical with the truth". Siehe ERC Website.
  • mrmikech 09.04.2020 10:39
    Highlight Highlight Noch ein Grund warum Aktien wieder rasch hoch gehen: Es gibt momentan mehr billiggeld als je zuvor. Das meiste von dieses Geld fliesst in Aktien, wo soll es sonst hin?

    Ein System am Ende, reines Casino.
    • PC Principal 09.04.2020 11:13
      Highlight Highlight Kommunisten sagen ja schon seit über 150 Jahren pausenlos, dass das System genau jetzt endlich am Ende ist. Wann ist es denn wirklich soweit?
    • mrmikech 09.04.2020 11:30
      Highlight Highlight @PC Principal: Was haben Kommunisten damit zu tun? Bisschen schräg dein Antwort. Aber eben: Es wird soweit sein wann die Farce von billiggeld und Negativzinsen unumkehrbar wird. mMn sind wir schon da angelandet. Es gibt dann einen völlig gelenkte Wirtschaft wo Zentralbanken, Grossbanken und Grossfirmen die Macht haben. Freiheit adé. Nächste Schritt ist ein aufgezwungenes BGE (UBI), nicht als demokratisches Instrument, nein, als Machtsinstrument.
    • El Mac 09.04.2020 12:06
      Highlight Highlight Und denkst du das Geld wird in ein Papier investiert und es verschwindet? Das Geld bleibt im Umlauf. Jemand hat ja die Aktien verkauft. Diese Person kann dan weiter investieren. So bleibt der Motor am brummen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • smoking gun 09.04.2020 10:37
    Highlight Highlight Ja, dem Mutigen gehört die Welt. Aber bevor jetzt alle auf Aktien-Shoppingtour gehen, nehmt bitte Philipps Warnung ernst: Die Kurse können auch wieder runter gehen. Und viele Unternehmen werden zudem die Dividenden kürzen oder gar ganz streichen.

    Ich habe meine Shopping-Tour bereits im März gemacht. Da gabs Aktien von tollen Unternehmen zum Schnäppchenpreis. Ich sehe meine Gewinne als eine Art „Entschädigung“ für den Corona-Lockdown.

    Aber nochmals: Seid nicht gierig, kauft nur was ihr versteht und was ihr auch noch in 10 Jahren im Portfolio haben wollt.
    • Super8 09.04.2020 10:55
      Highlight Highlight Menschen wie dich, die sich an einer Krise bereichern, wo andere sterben oder ihre Existenzgrundlage verlieren, sollte man auf den Mond schiessen.
      Wie wärs mit mal mit an die anderen denken und spenden anstatt nur immer an sich selbst und sein Portmonaie?
    • Saraina 09.04.2020 11:25
      Highlight Highlight Wenn man immer nur an die Anderen denkt, hat man eben bald auch nicht mehr viel, dass man ihnen geben könnte.
    • smoking gun 09.04.2020 11:43
      Highlight Highlight @Super8: Ich hab meine Existenzgrundlage auch schon (unschuldig) verloren und kein Schwein hat es interessiert.

      Ich mache nichts mit Derivaten, nichts mit Hebel und investiere nur in Firmen, deren Geschäftsmodell mit meinen moralischen Ansprüchen übereinstimmt.

      Manchmal ist es halt einfach ein Vorteil, wenn man Zahlen richtig interpretieren kann.

      Deine Kapitalismuskritik in Ehren, aber damit bist du bei mir an der falschen Adresse.


    Weitere Antworten anzeigen
  • M.A.S.H2020 09.04.2020 10:35
    Highlight Highlight Wer Geld, Zeit und die notwendige Kaltblütigkeit hat, kann nun gut Kohle machen, das war schon immer so. Ultimative Intelligenz der Börse ist aber der grösste Witz.

    Von Solidarität innerhalb der EU wird immer dann gefaselt, wenn man einen Dummen sucht, der die anderen Finanziert. Ich verstehe die Staaten, die dabei nicht mitmachen wollen.
  • namib 09.04.2020 10:34
    Highlight Highlight Die Börse spiegelt nie die aktuelle Situation, sondern immer die Zukunft. Die Anleger sehen eine Abflachung der Ansteckungskurven und vermuten, dass die riesigen Hilfspakete der Regierungen einen Grossteil der Wirtschaft über die Runden bringt.
    Die Kanonen haben übrigens am 16.3. gedonnert, als auf Watson (Löpfe) von einer sich abzeichnenden Finanzkrise die Rede war. Der Schweizer Markt hat sich vom Tiefstpunkt am 16.3. bis heute um über 23% erholt. Ob das nachhaltig ist, wird sich zeigen aber eines ist klar: Panik ist ein schlechter Berater.
  • Knut Knallmann 09.04.2020 10:17
    Highlight Highlight Irgendein Tipp für Langfristanleger? Einfach abwarten und (zuhause) Tee trinken?
    Frage für einen Freund...
    • Fruchtzwerg 09.04.2020 10:28
      Highlight Highlight Wenn du langfristig (10+ Jahre) anlegst kannst du mit ruhigem
      Gewissen einfach jedes Jahr oder jeden Monat etwas investieren. Am besten in einen gut diversifizierten Fonds.
      Die Ausschläge nach oben oder unten werden langfristig ausgeglichen...
    • l. a. stalder 09.04.2020 10:40
      Highlight Highlight Genau, abwarten und Tee trinken. Nicht überreagiern und aussteigen :)
    • hopplaschorsch12 09.04.2020 10:41
      Highlight Highlight tief kaufen, hoch verkaufen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oh Dae-su 09.04.2020 10:13
    Highlight Highlight Eine Theorie wieso Aktienkurse mittlerweile so volatil sind ist ja, dass durch den Alagenotstand und den erleichterten Zugang zum Aktienmarkt, mittlerweile viel mehr Retail-Trader unterwegs sind. Gerade in Ländern wie den USA reicht mittlerweile ein Smartphone und etwas Geld aus, um sich eine App wie Robinhood runterzuladen und (auch mit Leverage) loszuspekulieren. Solche Leute neigen aber zu deutlich emotionaleren Investitionsentscheidungen als institutionelle Investoren, was dann zu Dingen wie FOMO, Panikverkäufen etc. führt.
  • PC Principal 09.04.2020 10:13
    Highlight Highlight Es ist unglaublich schwierig die zukünftige Entwicklung der Epidemie vorauszusagen. Jeden Tag kommen völlig neue Informationen.

    Falls jemand glaubt, dass die Investoren allesamt unvernünftig sind heisst das ja dass er die Zukunft viel vernünftiger einschätzen kann. So bietet sich ihm jetzt eine tolle Gelegenheit Geld zu verdienen.

    Der Grund warum die Aktienkurse Anfang der Woche stark gestiegen sind: In vielen Ländern scheint sich die Kurve abzuflachen.
  • Antichrist 09.04.2020 10:12
    Highlight Highlight Es hat viel zu viel Geld auf dem Markt. Da es keine Zinsen gibt, bleibt nur der Aktienkauf. Dies ist aber auch ein Zeichen, dass die Staaten völlig unnötigerweise viel zu viel unterstützen. In dieser Krise müssten die Aktionäre viel mehr bluten. Leider passiert ihnen gar nichts. Ihre Aktienpakete werden durch den Staat gestützt. Da jetzt noch viel mehr Geld verteilt wird, können sie billig weitere Aktien dazukaufen.
    • PC Principal 09.04.2020 10:33
      Highlight Highlight Wieso sollte es zuviel Geld haben? Es gibt seit vielen Jahren keine Inflation und durch eine expansive Geldpolitik profitiert die Wirtschaft und damit auch die Aktienkurse. Man soll ruhig weiterhin Geld drucken.

      Wenn du der Ansicht bist, dass Aktionäre nicht genug bluten, dann ist das sehr traurig für dich 😀 Du tust mir leid.
      Benutzer Bild
    • Hangover 09.04.2020 11:13
      Highlight Highlight @PC Principal: Stichwort Liquiditätsfalle.
    • bernd 09.04.2020 13:22
      Highlight Highlight Bankguthaben haben mittelfristig nach Inflation noch nie eine nennenswerte Rendite abgeworfen. Rational gesehen gab es noch nie eine Alternative zu Aktien. Kann aber natürlich schon sein, dass es gewissen Leuten jetzt mehr auffällt als wenn das Bankkonto 5% abwirft und die Inflation 4.9% beträgt.
  • sheshe 09.04.2020 10:11
    Highlight Highlight Die Krise ist eingepreist. Die Anzahl Toten interessiert niemanden an der Börse. Der Markt wird mit Geld überschwemmt, shorts aufgelöst. Momentan gibt es viel Cash durch die verkauften Titel. Das wird wieder angelegt. Insofern ist es nicht erstaunlich, dass der Rebound etwas heftiger ausgefallen ist, als gedacht. Viele Investoren decken sich aktuell wieder mit neuen Shorts ein, es wird also nochmals runter gehen. So weit wie vor ein paar Wochen aber nicht.

    Erst wenn die Konsequenzen (AL, Konkurse) einfahren, wird es nochmals zu einer Korrektur nach unten kommen.
    • bebby 09.04.2020 14:00
      Highlight Highlight Diese Argumentation macht wenig Sinn.
      1) viele shorts sind eher ein Zeichen für einen überverkauften Markt
      2) die Börse ist der beste Leadingindicator für den Gang der Wirtschaft und nicht umgekehrt, wenn auch die Börse manchmal etwas zu pessimistisch oder optimistisch ist
  • Ökonometriker 09.04.2020 10:09
    Highlight Highlight Die Börsen versuchen vorweg zu nehmen, wie viel der abdiskontierte zukünftige Gewinn der Firmen ist. Durch die Zinssenkungen der Notenbanken "schaut" die Börse quasi weiter in die Zukunft, da weniger schnell abdiskontiert wird.
    Durch die ersten Lichtblicke vermutet die Börse, dass die Weltwirtschaft sich in den nächsten Jahren wieder erholen wird. Daher steigen die Preise.

    Das bedeutet aber nicht, dass wir in den nächsten Monaten viel Wachstum haben werden. Wir haben in der Realwirtschaft durch den Lockdown massive Probleme und müssen diese heute Lösen, damit's in Zukunft besser läuft.
    • FrancoL 09.04.2020 12:25
      Highlight Highlight Heute und morgen wird gerade mal nichts gelöst und die nähere Zukunft 1-2 Jahre kann heute nicht abgewogen werden, aber die Börse bewegt sich, weil sie bewegt wird und dies bewusst.
  • Wetterleuchten 09.04.2020 10:07
    Highlight Highlight Sehe das auch so, mit den Kollateralschäden, welche noch auf uns zu kommen werden. Das könnte sehr deftig werden. Wäre ich Kapitalist, würde ich zur Zeit wohl eher stark gehebelte Put-Optionen kaufen, denn wenn ich etwas die Augen zukneife, sehe ich einen riesengrossen Bären am Horizont, der langsam näher kommt und immer grösser wird.
    Die Kanonen haben zwar schon mal gedonnert, aber das "grosse Manöver" kommt wohl noch.
    • PC Principal 09.04.2020 10:22
      Highlight Highlight Ich bin Kapitalist und ich kaufe jetzt keine Put-Optionen denn ich kenne den weiteren Verlauf der Epidemie nicht.

      Es ist bereits eine schwere Rezession eingepreist. Was, wenn die Zahl der Neuinfektionen weiter abnimmt und die staatlichen Massnahmen wirken? Mehrere Länder haben gezeigt dass es möglich ist, die Epidemie unter Kontrolle zu halten ohne einen totalen Lockdown.

      Das Risiko wäre zu gross. Aber wem der Nervenkitzel jetzt noch nicht genug ist der soll gerne zu Hebelprodukten greifen.
    • Hangover 09.04.2020 11:15
      Highlight Highlight PC Principal lässt gerne Geld kreisen, sowie das Spekulanten eben gerne tun.
    • PC Principal 09.04.2020 12:08
      Highlight Highlight Hangover: Nö, das überlasse ich denen die mehr Zeit haben. Ich investiere nur langfristig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tomoshunto 09.04.2020 10:04
    Highlight Highlight Impfstoff hin oder her, blauäugig ist wenn man denkt, dass nach der Lockerung von den Staaten das Leben wie früher weitergeht. Wegen der kommenden hohen Arbeitslosenrate wird weniger konsumiert, wird weniger konsumiert, produzieren die Unternehmen weniger und der Aktienkurs fällt. Während der Finanzkrise kam es einige Male zu einer Rally während dem Bear-Market. Cash is King und spare, so hast du die beste Performance Ende Jahr :)
    • sheshe 09.04.2020 10:37
      Highlight Highlight Cash ist überhaupt nicht King momentan. Wenn es zu einer Hyperinfl. kommt, dann hat man am besten physische Werte bei sich zu Hause (und nicht im Schliessfach). Gold z.B. ist aber fast nicht mehr physisch erhältlich.
  • Selbstverantwortin 09.04.2020 10:02
    Highlight Highlight Kurzerklärung: Asset Inflation wegen Ausweitung der Geldmenge. Eventuell Vorläufer einer Hyperinflation.
  • Selbstverantwortin 09.04.2020 10:01
    Highlight Highlight Ja, die Kurse sind vordergründig kaum erklärbar hoch. Weil die riesigen Staatsprogramme und Bilanzausweitungen der Nationalbanken potentiell zu einer Inflation führen, ist die Flucht in Aktien dennoch erklärbar.
    Möglich ist auch, dass die Kurse gar nicht wegen ‚normalen‘ Anlegern so hoch sind, sondern Nationalbanken massiv kaufen.
    • Hangover 09.04.2020 11:16
      Highlight Highlight Kannst du bitte "riesige Staatsprogramme" genauer erläutern? In welchen Bereichen? Steh da gerade auf dem Schlauch. Danke.
    • Selbstverantwortin 09.04.2020 13:21
      Highlight Highlight @ Hangover siehe Google: Billionen (!) Programm in USA; 40 Mrd. Kredit in CH, Kurzarbeit-Entschädigung (Kosten noch unbekannte), Arbeitslosenentschädigung (dito) etc.; selbes in div. anderen Ländern da dies - logischerweise - bisher Ausgaben ohne Einnahmen sind, bedeuten sie Defizit was am Ende als Geldmengenausweitung wirkt. Dito in diversen anderen Ländern.
    • Selbstverantwortin 09.04.2020 13:24
      Highlight Highlight Aber: bei vergleichbaren Geldmengenausweitungen der Vergangenheit kam die Inflation bis zu einem Jahrzehnt später. Warum dies bei der laufenden seit 2008 nicht der Fall ist, weiss ich nicht.
      Hat jemand eine plausible Erklärung?
  • Leckerbissen 09.04.2020 09:53
    Highlight Highlight Aktien von solventen Unternehmen zahlen sich langfristig immer aus. Day-Trading ist aktuell riskant, aber Anlagehorizonte grösser 12 Monate sehe ich als absolut sicher (für Aktienmärkte).

Offen gesagt

«Liebes Coronavirus, lass uns den Tanz beginnen ...»

Ab heute sind weitestgehende Lockerungen der Anti-Corona-Massnahmen in Kraft. Es beginnt der Tanz mit dem Virus. Für die Schweiz wird der bevorzugte Stil der Eiertanz sein.

Liebes Coronavirus

Wir haben Sie ganz schön plattgemacht. Von 1500 täglichen Ansteckungen runter auf 28 haben wir Ihren exponentiellen Infektionsfuror gehämmert. Und das in nur acht Wochen! Das ist wohl nicht so gelaufen, wie Sie sich das vorgestellt haben. Haha!

Nehmen Sie uns ein wenig Triumphgeheul nicht übel, aber wir hatten schon ein bisschen Schiss nach den Szenen, die Sie in Bergamo veranstaltet hatten. Und jetzt sind wir ein bisschen stolz. Gleichzeitig aber auch beunruhigt, und wir …

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