Wirtschaft
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epa08273225 A specialist works on the floor of the New York Stock Exchange at the end of the day in New York, New York, USA, on 05 March 2020. The Dow Jones industrial average closed down nearly 1,000 points as investors continued to react to news that the coronavirus is spreading to more countries.  EPA/JUSTIN LANE

Bild: EPA

Analyse

Warum jetzt der Crash kommt

Coronavirus und Ölkrieg sorgen für Chaos an den Finanzmärkten. Die Frage ist nicht ob, sondern wie weit die Kurse in die Tiefe rauschen werden.



Die zehnjährigen amerikanischen Staatsanleihen, die sogenannte T-Bonds, sind der zuverlässigste Indikator für den Zustand der Weltwirtschaft. Jetzt ist die Rendite der T-Bonds unter 0,5 Prozent gesunken. Letztmals war dies beim Ausbruch des Golfkrieges im Jahr 1991 der Fall.

Wenn Investoren für eine langjährige Staatsanleihe praktisch keine Rendite mehr verlangen, dann bedeutet dies, dass sie nur noch eines wollen: Sicherheit. Und wenn diese Staatsanleihe von den USA emittiert wird, dann bedeutet dies: Die gesamte Weltwirtschaft ist in Gefahr, denn die USA sind der zuverlässigste Schuldner und die amerikanische Wirtschaft ist nach wie vor die grösste der Welt. Gerät Amerika in Schwierigkeiten, reisst es alle anderen in den Abgrund.

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Die US-Wirtschaft ist definitiv in Schwierigkeiten. Zwischen Saudi-Arabien und Russland ist ein Ölkrieg ausgebrochen. Der Preis für das schwarze Gold ist gegen 30 Prozent eingebrochen. «Tiefe Ölpreise werden Houston in eine Geisterstadt verwandeln», sagt Stephen Innes, Chefstratege der Beratungsfirma AxiCorp in der «Financial Times». «Das erhöht die Gefahr von Pleiten und Krediten, die nicht mehr bedient werden.»

FILE - This Jan. 16, 2015, file photo shows pumpjacks operating at the Kern River Oil Field, in Bakersfield, Calif. Some Democratic presidential hopefuls are calling for fracking bans. It may play well with some of the party’s base, but it could be risky. (AP Photo/Jae C. Hong, File)

Stehen sie bald still? Ölpumpen in Bakersfield, Kalifornien. Bild: AP

Dank dem Schieferöl sind die USA zum grössten Ölproduzenten der Welt geworden. Bei einem Preis pro Fass von unter 30 Dollar lohnt sich jedoch das Fracking nicht mehr. Das hat zur Folge, dass die Schieferöl-Produktion rasch zum Stillstand kommt, mit verheerenden Folgen: Arbeiter werden entlassen, Unternehmen gehen bankrott, Banken sitzen auf faulen Krediten.

Der Ölkrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland hat die Finanzmärkte bereits in Aufruhr gesetzt. Die Japan ist der Nikkei-Index mehr als 5 Prozent gefallen. Der Dollar verliert an Wert. Die europäischen Börsen sind am Montag eingebrochen, der Handel an der New Yorker Wall Street musste nach einem massiven Taucher zu Beginn sogar für kurze Zeit ausgesetzt werden.

Das wird weitreichende Folgen haben. Die US-Wirtschaft lebt zu rund 70 Prozent vom Konsum. Wer sein Vermögen schrumpfen sieht, hat wenig Lust zum Shoppen. Es ist damit zu rechnen, dass der Konsum schlagartig einbrechen wird und damit eine Verelendungsspirale in Gang kommt: Weniger Konsum führt zu mehr Arbeitslosigkeit, was wiederum den Konsum dämpft, etc.

epa08275334 Customers line up outside a pop up shop offering hand sanitizer, rubber gloves and face masks in Washington, DC, USA, 06 March 2020. There are 245 confirmed cases with 14 deaths in the US as the COVID-19 coronavirus continues to spread.  EPA/SHAWN THEW

Kunden vor einer Apotheke in Washington D.C. Bild: EPA

Besonders betroffen von einem Börsencrash werden die Pensionierten sein, vor allem des oberen Mittelstandes. Ihr Altersvermögen ist mehrheitlich mit den sogenannten 401K-Plänen direkt mit den Aktienmärkten verbunden. Sinken die Kurse, sinken die Renten.

Es rächt sich jedoch generell, dass die US-Wirtschaft direkt vom Wohl der Aktienbörsen abhängig geworden ist. Der im längsten Börsenboom der Nachkriegszeit aufgebaute Wohlstand droht nun, über Nacht zu schmelzen. Daher hat die amerikanische Notenbank letzte Woche auch zu drastischen Massnahmen gegriffen und den Leitzins um 0,5 Prozent gesenkt.

Die Wirkung ist bereits verpufft. Trumps Steuersenkung hat dazu geführt, dass die US-Unternehmen ihre Aktienrückkäufe nochmals massiv hochgefahren haben. Das hat den Boom beschleunigt, aber auch die Gefahr eines Absturzes erhöht.

Der bedingungslose Glaube an den Shareholder Value wird sich nun rächen. Ein Crash wird den Amerikanern drastisch vor Augen führen, wie abhängig ihre Wirtschaft vom Wohl der Börsen geworden ist.

Dazu kommt, dass die USA sehr schlecht auf diesen Crash vorbereitet sind. Unternehmen und Privathaushalte sind höher verschuldet als 2008. Ob Unternehmensanleihen oder Auto- und Studentenkredite, alle befinden sich im tiefroten Bereich.

Die geringe soziale Absicherung wird sich ebenfalls rächen. Millionen von Amerikaner haben keine oder eine unzureichende Krankenversicherung und werden sich deshalb nicht auf Covid-19 testen lassen. Sie werden krank zur Arbeit gehen, weil sie keinen bezahlten Krankenurlaub haben. All dies wird die Ausbreitung des Coronavirus noch beschleunigen und damit die Panik anheizen.

Wie sieht es für die Schweiz aus? Auch bei uns werden reihenweise Anlässe abgesagt, bleiben Sportstadien, Kinos und Bars leer; und bei der Swiss und den Hoteliers dürfte die Stimmung auch schon besser gewesen sein.

Wegen der Zunahme des Coronavirus in der Schweiz wird auch dieses Spiel ohne Zuschauer gespielt, anlaesslich des Eishockey Meisterschaftsspiel in der Qualifikation der National League zwischen dem EV Zug und den SC Langnau Tigers vom Freitag, 28. Februar 2020 in Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Leere Tribünen beim Match zwischen EV Zug und den SC Langnau Tigers. Bild: KEYSTONE

Anders als die USA besitzen wir jedoch sogenannte «automatische Stabilisatoren», will heissen: Instrumente, die verhindern, dass die Wirtschaft ungebremst absackt. Dazu gehören Krankenkassen, Arbeitslosenversicherung, etc. Unsere AHV ist bloss bedingt vom Zustand der Aktienmärkte abhängig. Wer krank ist, kann – ja muss – zuhause bleiben, ohne dass er um seinen Lohn bangen muss.

Die Krise von 2009 hat zudem gezeigt, dass der Bund mit gezielten Massnahmen wie Finanzierung von Kurzarbeit das Schlimmste verhindern kann. Wir können den Turbulenzen daher gefasst entgegen blicken. Aber lustig werden wird es nicht.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Optimist 10.03.2020 15:23
    Highlight Highlight Der SMI ist wieder im Plus heute (mehr als 2%). Und von den belegten Betten wird jeden Tag auch eine erhebliche Anzahl wieder frei. Die meisten Betroffenen (mehr als 95%) überstehen die Corona-Grippe. Also nicht nur schwarz malen, bitte!
  • JackMac 09.03.2020 22:48
    Highlight Highlight Verbietet endlich die Scheiss Börsen. So eine Hausse wegen einmal 2 % Minus Wirtschaftswachstum übers ganze Jahr gesehen? Meine Güte. Spekulation und nix anderes . Wer Interesse an einer Firma hat denkt langfristig.
  • banda69 09.03.2020 22:06
    Highlight Highlight Bin gespannt wie lange es geht bis die staatsfeindlichen SVPler nach Staatshilfe für die Wirtschaft schreien. To big for fail!

    Ja, genau. Frei nach dem SVP-Motto: Der Markt wirds schon richten.

    So mögens die Profiteure von der SVP. Gewinne privatisiern. Verluste verstaatlichen, sprich dem Volk aufbürden. Gällend ihr lieben Schreihälse von der SVP.
  • Walter Hechtler 09.03.2020 18:47
    Highlight Highlight Ui Ui Ui der Umwandlunssatz der PK wird auf unter 4% fallen in sehr kurzer Zeit. Das habe ich schon vor 15 Jahren Prophezeit in meinem MBA Programm. Es kann gar nicht anders. Wir sind auf dem Weg zum "Big Reset".
  • make.love.not.war 09.03.2020 18:37
    Highlight Highlight stellt euch vor die prä-astronauten, die gründermütter und - väter unserer spezies, kehrten zurück und sähen was sie angerichtet haben..
    freier wille? my äss..
    der mensch kann wohl tun was er will, aber nicht wollen was er will..
  • Maya Eldorado 09.03.2020 18:02
    Highlight Highlight Es ist höchste Zeit das bedingungslose Grundeinkommen einzuführen. Warum warten wir immer noch damit?
    • rodolofo 09.03.2020 18:33
      Highlight Highlight Bald ist das Geld nichts mehr wert.
      Dann werden sie es grossherzig und spendabel verteilen...
    • Bowerick Wowbagger 10.03.2020 07:03
      Highlight Highlight Haha. Untergangspropheten unter sich. 😉
  • Fandall 09.03.2020 17:55
    Highlight Highlight Das Coronavirus kommt doch wie gerufen um als Sündenbock für die jahrelange Misswirtschaft hinzuhalten. Kann man dann gemütlich mit dem Finger drauf zeigen, nachdem es in den Medien hysterisch breitgetreten wurde.
  • Nonald Rump 09.03.2020 17:11
    Highlight Highlight Wer sich ernsthaft über Kurseinstürze an den Börsen freut oder einen Zusammensturz der Weltwirtschaft herbeisehnt, weil die Reichen damit Geld verlieren, hat sehr wenig von unserem Wirtschaftssystem und der Finanzkrise 08/09 verstanden.
    • mrmikech 09.03.2020 19:30
      Highlight Highlight Richtig! Krise = ausverkauf für die reichen.
  • Andreas Karz 09.03.2020 16:48
    Highlight Highlight Die viel interessantere Frage ist doch, wer profitiert von diesem Crash? Dann hat man auch die Treiber der Massenpanik identifiziert.
    • Philipp Löpfe 09.03.2020 18:01
      Highlight Highlight Na dann setz mal deinen Aluhut auf.
    • Don Harrison 09.03.2020 19:46
      Highlight Highlight Profitieren werden sicherlich jene, die den Richtigen Moment abwarten, und dann Investieren... Die Börse ist ein auf und ab. :)
  • Bülach 09.03.2020 16:19
    Highlight Highlight Jetzt möchte ich D. T. Sein Gesicht oder seine Gestik sehen 😷😷😷😷😂😂😂😂 alles Fake News Mister President oder sind die Demokraten schuld?
    • bbelser 09.03.2020 17:38
      Highlight Highlight Das Chaos und die Entsolidarisierung, die dieser Präsident weltweit verursacht hat, verschärfen die Krise enorm. Hinzu kommt, dass er alle halbwegs Vernünftigen und Intelligenten aus seiner Regierungs-Crew gefeuert hat. Keiner mehr da, der die Krise meistern könnte. Ach was rede ich von Krise, ist ja nur ein Hoax der Demokraten...
  • Gubbe 09.03.2020 15:58
    Highlight Highlight Ich denke mal, dass das mit dem Coronavirus bald vorbei sein wird. Es ist ja eigentlich die Angst vor der Panik, die Leute in die Hysterie treibt. Personen die gestorben sind, hatten auch etliche andere Krankheiten. Bei gesunden Menschen scheint der Coronavirus vorbei zu gehen wie eine leichte Grippe. Es wird immer ansteckende Krankheiten geben.
    Ein paar Worte im Artikel hat mir gefallen: 'denn die USA sind der zuverlässigste Schuldner'. Allerdings!
    https://www.usdebtclock.org/
  • make.love.not.war 09.03.2020 15:34
    Highlight Highlight bei all der negativität, möchte ich euch allen, linke wie rechte, reiche wie arme, natüterli auch die dazwischen liegenden, von herzen alles liebe wünschen..

    ich liebe euch alle
    • make.love.not.war 09.03.2020 18:29
      Highlight Highlight lieber drogen nehmen und lieben, als clean sein und solche kommentare von sich geben.. mmkayy?
    • THINKdifferent 09.03.2020 18:51
      Highlight Highlight Zum Glück wächst Dope gratis im Garten :()
    • Spooky 10.03.2020 04:43
      Highlight Highlight Althippie? 😆
  • circumspectat animo 09.03.2020 15:27
    Highlight Highlight Tja dann wird ja vieleicht doch Bernie Sanders Präsident.
    • rodolofo 09.03.2020 18:36
      Highlight Highlight Die Corona-Viren sind vor allem für Uralte gefährlich. Schon wieder vergessen?
    • circumspectat animo 09.03.2020 21:10
      Highlight Highlight Haha ja das überlebt der gute alte Bernie schon noch.
  • Allion88 09.03.2020 14:38
    Highlight Highlight Die wirtschaft bricht nicht wegen dem virus zusammen, sondern wegen den - noch nie so dagewesenen - massnahmen. Warum man dies jetzt so handhabt, aber die letzten jahre jeweils ca. 2500 grippetote hatte ohne nur die kleinste aufregung, das verstehe ich nicht.
    • Cirrum 09.03.2020 18:58
      Highlight Highlight Zufall? Irgendwas steckt schon dahinter..
    • _kokolorix 09.03.2020 19:33
      Highlight Highlight So verpufft der Greta-Effekt, niemand muss ernsthaft was wegen des Klimas machen, weil gaanz dringende Probleme anstehen. Echt praktisch so ein Virus und die klickgetriebenen Medien stürzen sich sensationslüstern auf den neuen Hype...
  • Meyer Andrej 09.03.2020 14:16
    Highlight Highlight Schöne Rolex hat dieser Typ an. Der Crash wird sowieso kommen Corona hin oder her. Das ganze Wirtschaftssystem läuft schon seit Jahren auf Pump und das ist krank, Wachstum, Wachstum, billige Hypotheken, ein Teufelskreislauf.
  • ChiliForever 09.03.2020 14:12
    Highlight Highlight Cool, hoffentlich fallen die Kurse weiter. Dann kann ich demnächst mein Depot etwas aufstocken.
  • Liquidpsy 09.03.2020 13:54
    Highlight Highlight Ich freue mich schon! Innerlich hoffe ich eigentlich schon das die Weltwirtschaft endlich mal so richtig zusammenbricht.. tönt heftig aber so weiter wie bisher ist auf jeden fall keine lösung.
    • Hipster mit Leggins 09.03.2020 14:43
      Highlight Highlight In der Realwirtschaft scheinst Du nicht unterwegs zu sein. Überleg einmal, wer oder was die Uni, den Psychiatrischen Dienst, die Müllabfuhr, etc. finanziert. Der Staat? Und wer ist das. Steuern von produktiven Menschen und Unternehmen...
    • Nonald Rump 09.03.2020 17:09
      Highlight Highlight @Liquidpsy: Entweder ist dein Kommentar nicht ernst gemeint, oder aber du bist der naivste Mensch, der sich im Internet tummelt. Wahrscheinlich gehörtest du auch zu den ersten, die sich beklagen wenn du auch nur einen kleinen Wohlstandsverlust hinnehmen musst. Aber merke dir - du hast es dir ja gewünscht
  • Eskimo 09.03.2020 13:34
    Highlight Highlight Eine Wirtschaftskrise? Super. Dann werden auch die Linken endlich begreifen dass nicht alle vom Staat leben können....
    • Raphael Stein 09.03.2020 15:02
      Highlight Highlight Du hast das Mecano nicht ganz verstanden. Ist keine Frage von li oder re.
      Löpfe weisst im Artikel sogar drauf hin, warum, was und überhaupt.
    • make.love.not.war 09.03.2020 15:27
      Highlight Highlight hä? wtf? wann kapiert ihr endlich, dass es sowas wie links und rechts nicht gibt? reich und arm, mehr gibts nicht...
    • bbelser 09.03.2020 16:30
      Highlight Highlight Ist es nicht so, dass "die Rechten" und Neoliberalen jetzt ganz laut nach Hilfe vom Staat schreien werden? War bisher noch in jeder ernsteren Krise so... Dein Kommentar ist also ein wenig sinnfrei...
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  • dumbiiidou 09.03.2020 13:04
    Highlight Highlight Dreh sich die Welt noch oder hab ich den Absprung in die totale Anarchie verpasst?

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    • Bowerick Wowbagger 10.03.2020 07:06
      Highlight Highlight Entgegen den Medien ist sie noch nicht untergegangen.
  • Toni.Stark 09.03.2020 13:04
    Highlight Highlight Wieder mal ein Beweis, dass der Glaube an den absolut freien Markt (Neo-Liberalismus) ein schlechter Witz ist. Es braucht stabilisierende Eingriffe.
    • bebby 09.03.2020 16:06
      Highlight Highlight Sorry aber wir leben ja schon von all diesen Eingriffen seit 2007. Wie weit sollen die Zinsen noch sinken und die Staatsverschuldung ansteigen?
    • bbelser 09.03.2020 17:29
      Highlight Highlight Die Illusion eines funktionierenden freien Marktes haben wir nur so lange aufrechterhalten können, weil wir einen exorbitanten Anteil der Kosten einfach in die Zukunft verlagert haben. Das hat 10% der Weltbevölkerung Überfluss und Verschwendung beschert, dem Rest Ausbeutung, Chaos und Flucht. Unsere Enkel und Urenkel werden dereinst mit Hochachtung an uns zurückdenken.
    • Toni.Stark 09.03.2020 17:30
      Highlight Highlight Jetzt sind die Zentralbanker schuld? Ohne diese Eingriffe hätten wohl schon WWIII
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  • De-Saint-Ex 09.03.2020 12:42
    Highlight Highlight Tja... die grosse Weltwirtschaftskrise feiert in ca 9 Jahren ihr 100. Jubiläum... ob bei der sich anbahnenden Neuauflage dann erneut die USA als ziemlich einziger grösserer Staat die Demokratie aufrechterhalten kann, dürfte bezweifelt werden.
    • Bowerick Wowbagger 10.03.2020 07:08
      Highlight Highlight Warum? Auf was fusst ihre These?
    • De-Saint-Ex 10.03.2020 08:15
      Highlight Highlight Wie wär’s zum Beispiel mit der Geschichte der Menschheit zum einen und den Entwicklungen der letzten Jahre weltweit zum anderen? Abschottung und Nationalismus haben noch immer der Demokratie geschadet. Immer mehr Hang zu Autokratie (inkl in den USA) muss man leider jetzt schon konstatieren. Wenn jetzt noch eine tiefe Weltwirtschaftskrise dazukommt...
    • Bowerick Wowbagger 10.03.2020 10:18
      Highlight Highlight Was ich damit sagen wollte: 2020 Annahmen zu treffen was möglicherweise 2030 sein wird sind maximal unseriös. Vor weniger als einem Jahr war Corona für die meisten Menschen nicht mehr als ein schlechtes Bier. An look what happens. Krisen feiern übrigens auch keine Jubiläen, sie kommen und gehen unabhängig von irgendwelchen Jahreszahlen.
  • Holzkopf 09.03.2020 12:38
    Highlight Highlight Auf der Erde hat es genug Essen; sogar zu viel, ein grosser Teil davon wird nach wie vor einfach vernichtet. Leider ist es schlecht verteilt.
    Auf der Erde hat es genug Besitz; sogar zu viel, leider ist er ebenfalls einseitig verteilt - Wirtschaftssystem sei dank.
    Auf der Erde gibt es auch genug Arbeit; dass wir unter Arbeit stets nur LOHNarbeit verstehen, ist auch wieder nur eine Folge des jetzigen Wirtschaftsystems.
    Auf der Erde gibt es auch genug Menschen; tendenziell sogar zu viele oder zu viele gierige und zu viel Luxus.

    Keine Ahnung, was diese Panik jetzt soll.
    • Cirrum 09.03.2020 19:05
      Highlight Highlight 👏👏 wenn der Mensch nur nicht so gierig wäre, könnte es allen so gut gehen. Wir haben einen wunderschönen Planeten mit genug von Allem. Schade dass es nicht funktioniert und das nur wegen selbsterfundenen Gesetzen, die nur dem Profit dienen
  • Str ant (Darkling) 09.03.2020 12:32
    Highlight Highlight Vielleicht werden wir jetzt ja endlich von Dollar als "Leitwährung" erlöst.
    • bebby 09.03.2020 19:29
      Highlight Highlight Von wem? Dem Euro oder gar Remimbi?
  • Himan 09.03.2020 12:08
    Highlight Highlight Top: kein Fracking, kein exessives Vielfliegen und Luzern ohne Touris...
    • rodolofo 09.03.2020 18:47
      Highlight Highlight Das menschenleere Venedig soll ja jetzt ein Traum sein!
      Nur sieht das kaum jemand...
  • Vesparianer 09.03.2020 12:00
    Highlight Highlight Wie hat der Ölstreit zwischen Arabien und Russland begonnen?
    • Himan 09.03.2020 12:47
      Highlight Highlight Russland uns Saudis hatten unterschiedliche Preisvorstellungen. Beide bei Opec+
    • Herbibi 09.03.2020 13:50
      Highlight Highlight @Himan: Russland gehört m.W. nicht zur OPEC
    • Leon1 09.03.2020 16:19
      Highlight Highlight Kurzfassung: Die OPEC (allen voran die Saudis) wollten eine Drosselung der Fördermenge, um den Preis stabil zu halten. Dazu haben sie auch Russland (nicht OPEC) ins Boot geholt. Diese Drosselung läuft jetzt schon eine Weile, hat aber nebst der Preisstabilisierung auch bewirkt, dass sowohl OPEC als auch Russland Marktanteile an die US-Frackingindustrie verloren haben (die nicht drosselt, aber von den höheren Preisen profitiert).

      Am Freitag ging es um eine weitere Drosselung, diesmal hat Russland das Ganze platzen lassen. Das heisst statt einer Drosselung maximieren jetzt alle die Produktion
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bowerick Wowbagger 09.03.2020 11:55
    Highlight Highlight Nach so vielen Jahren dürfen sich Schwarzmaler à la Dr. Doom und Co. wieder einmal so richtig freuen. Ich gönns ihnen, denn ihre Party wird nicht ganz so lange dauern wie die der Optimisten. Und wie habe ich kürzlich so treffend gelesen: Panik ist Angst ohne Denken. Na dann. Prost.
    • swisskiss 09.03.2020 13:20
      Highlight Highlight Bowerick Wowbagger: Lol.Wieso muss die Party gleich lang dauern? Wenn innert 3 Wochen, der Kursgewinn von 5 Jahren venichtet wird, reichen offensichtlich für Pessimisten ein paar Wochen, um denselben Gewinn zu machen, Nein, mehr Gewinn durch Hebelprodukte zu machen.

      Panik ist wie Euphorie oder Gier eine Emotionalität, die fern jeder Realität, ein Grossteil des gesamten Börsenhandels prägt. Dies sich immer wieder vor Augen führen, wenn ein "Experte" wieder mal die Fundmentaldaten anführt, um Börsenbewegungen zu erklären.
    • Bowerick Wowbagger 09.03.2020 13:41
      Highlight Highlight "Nein, mehr Gewinn durch Hebelprodukte zu machen." Geht natürlich auch umgekehrt: Mehr Gewinn durch Hebelprodukte. Es gab schon ganz andere Chrashes. Keiner war je nachhaltig. Man kann es negativ sehen oder aber auch die Chancen erkennen. Ich bin und bleibe Optimist das suhlen im Negativen überlasse ich den andern.
    • swisskiss 09.03.2020 14:52
      Highlight Highlight Bowerick Wowbagger: Dow den Handel bei über7% Minus angehalten. Neu gestartet und 8% im Minus... Da brauchts dicke Eier nun Long zu gehen... oder viel cash.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PC Principal 09.03.2020 11:53
    Highlight Highlight Einige erhoffen sich, dass Trump wegen der Krise stürzen wird. Wäre schön, aber ich bin skeptisch.

    -Erstens helfen Krisen im Allgemeinen eher Rechtspopulisten, während Mitte-Links unter die Räder kommt

    -Zweitens kann Trump jetzt behaupten, er sei ja eigentlich für komplett geschlossene Grenzen gewesen und man hätte eben auf ihn hören sollen.

    Ich mache mir jedoch Sorgen um Europa. Falls es erneut eine Schuldenkrise gibt, dann herrscht Chaos und davon profitieren die Rechtspopulisten.
    • Patrik Hodel 09.03.2020 12:18
      Highlight Highlight Und die Rechtspopulisten liegen natürlich wie immer falsch und labern Mist.
      Oder?
    • PC Principal 09.03.2020 12:57
      Highlight Highlight @Hodel: Genau richtig erkannt.
    • Rick Sanchez 09.03.2020 13:57
      Highlight Highlight Jaja, die ach so tollen JuSo. Fordern von allen Toleranz und Liebe. Aber wehe jemand hat eine andere Meinung.
      Extremisten sind leider immer so, egal in welche Richtung der Extremismus geht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • pierolefou 09.03.2020 11:45
    Highlight Highlight Sehr guter und fundierter Artikel, der alle Zusammenhänge auf unkomplzierte Art erklärt.
    Bravo Herr Löpfe
  • Stefan Morgenthaler-Müller 09.03.2020 11:42
    Highlight Highlight Wer an einen Analysten glaubt, kann auch gleich zur Hellseherin gehen oder sein Vermögen aus dem Fenster schmeissen.
    • bebby 09.03.2020 16:33
      Highlight Highlight Kommt darauf an, ob man die richtigen Fragen stellt, ein Analyst kennt nur die Vergangenheit, aber oft ziemlich gut
    • Stefan Morgenthaler-Müller 10.03.2020 09:15
      Highlight Highlight Ja, und wie man aus der Vergangenheit weiss, kann sich die Vergangenheit wiederholen (in einer etwas anderen Form) oder eben nicht. Darum ist es immer leicht, in die Vergangenheit zu schauen, weil man dann immer Gründe für dies oder jenes findet.

      Meiner Meinung nach haben die Meisten Analysten wenig bis keine Ahnung über die Zusammenhänge in der Welt und darum versuche ich mir meine eigene Meinung zu machen.
  • NinjaGaiden 09.03.2020 11:38
    Highlight Highlight Coronavirus, neue Flüchtlingswelle, eine sich anbahnende Weltwirtschaftskrise, Ölkrieg zwischen Saudis und Russen... Können ja noch heiter werden, die neuen 20er-Jahren
    • Antinatalist 09.03.2020 13:26
      Highlight Highlight Die völlig kaputte Umwelt hast du noch vergessen.
    • Froggr 09.03.2020 15:46
      Highlight Highlight Völlig kaputte Umwelt 😂. Wie definierst du denn „völlig“ wenn ich fragen darf?
    • petrolleis 09.03.2020 18:41
      Highlight Highlight Froggr
      Da gibts doch einige
      z.b. plastik im meer...
  • Vecchia 09.03.2020 11:33
    Highlight Highlight "Wer sein Vermögen schrumpfen sieht, hat wenig Lust zum Shoppen."

    Vermögen?
    Es gibt Leute, die haben kein Vermögen, sie verhelfen mit ihrer ehrlichen Arbeit lediglich andere Vermögen zu mehren. Sie wird es, wie immer, am härtesten treffen, derweil grosse Firmen Kurzarbeitsentschädigungen kassieren werden, um ihre Millionen an Dividenden zu sichern.

  • Zeit_Genosse 09.03.2020 11:30
    Highlight Highlight Was lernen wir aus Krisen die weitere Krisen anstossen. Die Medien drehen am Panikrad und lösen Hysterie aus, statt das sie eine Verantwortung übernehmen und stabilisierend, mit den Behörden im Zusammenspiel die Bevölkerung leiten, um einen Teil der Lösung zu werden. Medien sind nicht nur unabhängige Informationsverbreiter, sondern Gefühlsverstärker und Befindlichkeitsbeschleuniger. Ob man etwas verschlimmert oder verbessert, sollte vermehrt eine Rolle spielen. In Krisenzeiten gilt der Leitsatz „only bad news are good news“ nicht. Zuviel schlechtes ist nicht gut!
    • Bowerick Wowbagger 09.03.2020 11:58
      Highlight Highlight Gut gebrüllt Zeit_Genosse. Zwischen dem tatsächlichen Risiko und dem gefühlten/geschürten Risiko besteht sicher eine Kluft. Achtsam sein ist sicher ratsam, alles was darüber hinausgeht aber kontraproduktiv.
    • johnnyenglish 09.03.2020 12:22
      Highlight Highlight Aber die Klicks ... Denkt doch mal einer an die Klicks!
    • grosnaldo 09.03.2020 13:01
      Highlight Highlight Mir kommt es fast vor als gehe es dem Verfassers dieses Artikels lediglich um Abrechnung und Schadenfreude, und um Freude in der Rolle des Untergangspropheten. Es ist nur mein subjektives Gefühl wenn ich es lese, aber ich mag solchen Journalismus nicht, egal ob links- oder rechts-populistisch.
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 09.03.2020 11:21
    Highlight Highlight Wer in der Krise kauft, statt in Panik zu verfallen, der wird langfristig erfolgreich sein. Auch diese Krise wird irgendwann enden.
    • Wiedergabe 09.03.2020 11:35
      Highlight Highlight Eine von viele Mutmassungen zur Entwicklung dieser Krise.
    • Bowerick Wowbagger 09.03.2020 11:59
      Highlight Highlight @Wiedergabe: Jeder Krise geht vorbei oder kennst Du eine welche seit Anbeginn der Menschheit fortbesteht?
    • Wiedergabe 09.03.2020 12:49
      Highlight Highlight Bowerick, ich hatte mich eher auf den ersten Satz von N.R. bezogen. Nicht alles was jetzt taucht wird sich in absehbarer Zeit erholen oder hat die Garantie dass es nicht noch weiter fällt, obwohl dies einem von "Experten" gerne versprochen wird.
      Wie sie auf den zweiten Satz bezogen stimme ich ihnenbeiden komplett zu. Es wird selbstverständlich eine Welt nach dieser Pandemie geben.
  • Posersalami 09.03.2020 11:12
    Highlight Highlight „ Auch bei uns werden reihenweise Anlässe abgesagt, bleiben Sportstadien, Kinos und Bars leer“

    Dieser Zustand ist doch absehbar. In 4-6 Wochen ist das vorbei und in 1 Jahr ist Corana eine kleine Delle in der Statistik.
    • oettli 09.03.2020 11:40
      Highlight Highlight Schön wärs. Aber leider nur Schöndenken. Unser gesamtes Wirtschaftskonstrukt ist so anfällig, dass es schon bei kleineren Ereignissen als dem Coronavirus auseinanderbricht. Das wird keine Delle, sondern ein Totalschaden.
    • walsi 09.03.2020 12:12
      Highlight Highlight Ob kleine Delle oder Krater, kann heute noch nicht beurteilt werden.
  • S. L. 09.03.2020 11:12
    Highlight Highlight Jede 4te Aktie dieser Welt gehört einer Zentralbank. Und dass diese jetzt verkaufen bezweifle ich
    • mrmikech 09.03.2020 15:23
      Highlight Highlight Stimmt nicht ganz, die Fed wird vielleicht erst jetzt damit anfangen, dafür nuss erst das gesetzt angepasst werden. Ist aber eine sehr politische angelegenheit wann die Fed auch noch aktien kaufen wird... Frage ist dann wirklich was unsere demokratie im Westen noch wert ist...
  • So oder so 09.03.2020 11:03
    Highlight Highlight Und die Verschwörung Theoretiker Tingeln in der Gegend rum und erklären das jeder zweite Konflikt von denn Amis ist um die Öl Reserven zu Plündern.
    • Der_Andere 09.03.2020 12:01
      Highlight Highlight Man mag es nicht belegen können, welche Rolle Öl tatsächlich in der Aussenpolitik der USA spielt.
      Aber:

      1. Die USA sind seit 2017 wieder der grösste Förderer (vorher letztmals 1973).
      2. Wenn man die Statistik anschaut, kann die USA selbst als grösster Förderer ihr Eigenverbrauch nur zu ca. 60% selbst decken. Anfangs der 2000er waren es sogar nur um die 25%.
      3. Die Nummer 2 ist Saudi Arabien. Praktischerweise ein Verbündeter der USA, den man auch gerne mal in einem Krieg verteidigt.

      Die USA brauchen viel Öl, waren im Import lange auf tiefe Preise angewiesen und mischen gerne in Nahost mit.
    • Patrik Hodel 09.03.2020 12:21
      Highlight Highlight Die Begriffe "Amis, " Krieg" und "Öl" sind leider untrennbar miteinander verbunden.
    • So oder so 09.03.2020 12:37
      Highlight Highlight @Der_Andere: Nur das sich Kriege für die Amis des öl wegen nicht Lohnen. Herrlich was da für Konstrukte manchmal aufgebaut werden.
  • memento 09.03.2020 10:58
    Highlight Highlight Na dann hoffe ich mal, dass der Crash auch noch im November seine Wirkung zeigt und den gebräunten Mann mit den gelben Haaren wegfegt.
  • Maya Eldorado 09.03.2020 10:45
    Highlight Highlight Ich hab nach der Herkunft/Bedeutung des Begriffs "Corona" gesucht - Krone, Kranz
    Dass ein so kleines Ding eine dermassen grosse Macht ausüben kann!
    Aus der Geschichte weiss man ja, das Kronenträger und andere Machtausübende gar nicht immer zum Segen der Bevölkerung waren.
    Aber etwas hat das Coronavirus bewirkt: Es wird weniger geflogen. Der Konsum geht zurück, mit Ausnahme natürlich der Hamsterkauferei.
    Kann es sein, dass das Coronavirus vielleicht die Welt rettet?!
    • rodolofo 09.03.2020 11:07
      Highlight Highlight Das Corona-Virus ist Teil der Selbst-Regulierung des irdischen Systems.
      Dass wir die Lebenswelt in "Schädlinge" und "Nützlinge" einteilen, ist aus unserer subjektiven Sicht mit unseren egoistischen und Gruppen-egoistischen Zielen und Interessen verständlich und naheliegend.
      Bei all dem Kämpfen und Krieg führen (gegen einen "negativen" Teil der Natur und gegen einen "dunklen" Teil von uns selbst) sollten wir aber nicht vergessen, dass es auch andere Perspektiven und Interessen gibt, von anderen Lebewesen, Tieren und Pflanzen, und uns übergeordnete Perspektiven und Interessen des Gesamtsystems!
  • rodolofo 09.03.2020 10:43
    Highlight Highlight Für einmal bin ich froh, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich Löpfe's Prognosen bewahrheiten, ziemlich gering ist.
    Aber ausgeschlossen wäre so ein Crash nicht!
    Kollateralnutzen: Die hartnäckige Löpfe-Prognose vom baldigen Sturz der Trump-Regierung würde dann wohl auch endlich Tatsache, allerdings kombiniert mit dem Kollateralschaden, dass wir mit dieser Regierung in die Tiefe stürzen würden, währenddem Trump als "Oranger Ballon" einfach platzen würde, begleitet von einem "Hahahahaa! Reingefallen!"...
    • Bowerick Wowbagger 09.03.2020 12:03
      Highlight Highlight Seine Prognosen sind vielfach mehr von Wünschen getrieben denn von realen Begebenheiten. Sonst wäre Trump 2016 schon gar nicht erst gewählt worden.
  • Lolita 09.03.2020 10:42
    Highlight Highlight Guter Artikel.
    Er zeigt auf, dass ein soziales Netz auch wichtig ist für eine solide Wirtschaft.
    • Musikuss 09.03.2020 11:30
      Highlight Highlight Genau meine Gedanken!👍
  • Nik G. 09.03.2020 10:40
    Highlight Highlight Die Geschichte zeigt uns, dass jede Weltmacht früher oder später zusammenbricht. Dies zeigt uns auch die Astrophysik. Wird ein Stern zu gross fällt er in sich zusammen. Früher oder später wird die Weltmacht USA abgelöst von wem auch immer. Wenn ein ganzes System nur auf Schulden aufgebaut ist und überhauot nicht Nachhaltig wird es schwierig. Wenn man vom letzten Crash nichts gelernt hat und die Orange die Gesetzte die Obama zur Regulierung der Börse wieder aufhebt, passiert dasselbe wieder. Gier gewinnt nicht über lange Zeit.
  • CalibriLight 09.03.2020 10:38
    Highlight Highlight "Üble Sache, Maloney. Die Welt ist aus den Fugen."
    • Patrik Hodel 09.03.2020 12:24
      Highlight Highlight Ich tat, was ich solchen Fällen immer tue: nichts.
    • CalibriLight 09.03.2020 13:36
      Highlight Highlight 😅😅😅
    • CalibriLight 09.03.2020 17:21
      Highlight Highlight @Patrik Hodel:
      "So geht das."
  • metall 09.03.2020 10:30
    Highlight Highlight Bis jetzt habe ich brav Negativzinsen bezahlt weil mir die Weltpremiere einfach zu teuer waren. Er wird wahrscheinlich bald Zeit einzusteigen.
    • Posersalami 09.03.2020 11:19
      Highlight Highlight Sehe ich genau gleich.

      Jetzt gehts schnell abwàrts und in ein paar Monaten wieder aufwärts. Man kann also fast nur gewinnen😎
    • Firefly 09.03.2020 12:02
      Highlight Highlight "Bis jetzt habe ich brav Negativzinsen bezahlt"

      Aha.. dann musst du ja einiges auf dem Kasten haben!?
  • Mutbürgerin 09.03.2020 10:27
    Highlight Highlight Investiert in Cryptos, die sind unabhängig von Wirtschaft und Politik.
    • Astrogator 09.03.2020 10:47
      Highlight Highlight Unglaublich naiv....
    • PC Principal 09.03.2020 10:58
      Highlight Highlight Wenn Bitcoin zu stark wird, dann wird es ganz einfach verboten. Das wäre auch richtig, der Umweltschaden ist jetzt schon enorm.
    • ingmarbergman 09.03.2020 11:05
      Highlight Highlight Bitcoin ist heute schön mit in den Keller gerasselt.
      Es ist schon erstaunlich, dass die Mutbürgerin von überhaupt gar nichts eine Ahnung hat. Die meisten Menschen haben immerhin etwas, wo sie gut sind. Bei dir, niente.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Rückbauer 09.03.2020 10:26
    Highlight Highlight Ein Crash kommt immer von einer Seite, an die niemand gedacht hat, ausser von jenen, welche durch die Etablierten als Spinner bezeichnet werden.
    • PC Principal 09.03.2020 11:01
      Highlight Highlight Wenn dies immer der Fall ist, dann müssten diese "Spinner" ja alle reich sein und die "Etablierten" alle arm.
    • Der Rückbauer 10.03.2020 07:42
      Highlight Highlight Von den Spinnern (= Contrarians/Querdenker) ist niemand arm, die meisten sind reich. Die Etablierten (= Lemminge/Banken) sind schnell reich und dann wieder arm und konkursreif (UBS).
      Beispiel: Als die Spinner sagten, die Finanzindustrie sei nicht nachhaltig (ist sie auch nicht) und in Renditeliegenschaften investierten, verkauften die Versicherungen viele Renditeobjekte und kauften Aktien und Oblis. Dann kamen die Rückschläge 2001, 2008 und Mini 2011 (und vielleicht heute). Die Eigentümer von Renditeliegenschaften waren immer geputzt und gestrählt.
  • Wolfi H. 09.03.2020 10:24
    Highlight Highlight Solange man dem Kapital meht Bedeutung zumisst als der Arbeitskraft, wird unser System bei solchen immer sehr starken Schwankungen ausgesetzt sein. Eine gesunde Wirtschaft baut nach meiner Meinung auf eine gesunde Basis von den Menschen und nicht auf das hin und herschieben von Geld.
  • SIEGLINDE 09.03.2020 10:24
    Highlight Highlight Außerdem sind 1/4 der Unternehmer für Arsch und Friedrich Zombies die nur mit ,,BILLIGEN,, GELD überleben die hätten vor 10 Jahren bereits aussortiert gehört.
  • Der müde Joe 09.03.2020 10:23
    Highlight Highlight Hach, der passt einfach immer herrlich zu diesem Thema...😅

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    • Musikuss 09.03.2020 11:45
      Highlight Highlight Genau getroffen...nur... die Leute lachen lieber, als etwas zu ändern. Das wiederum ist zum Weinen 😢
    • Skip Bo 09.03.2020 12:59
      Highlight Highlight Natürlich war in der DDR nicht alles schlecht. Aber die DDR hätte ohne Westgeld u.a. in Schuldenform nicht so lange überlebt. Die Freikäufe von politischen Gefangenen dzrvh die BRD mussten in Westmark und nicht in Ostmark bezahlt werden. Warum wohl?
    • Skip Bo 09.03.2020 13:55
      Highlight Highlight Aus Wikipedia, Häftlingsfreikauf: "Dieser Geldfluss von West nach Ost trug zur Stabilisierung der DDR bei, die ab den 1970er Jahren in ständigen Finanznöten steckte."
      Volker Pispers sagt halt nur die halbe Wahrheit, er wäre ein guter Politiker.
  • Mutbürgerin 09.03.2020 10:18
    Highlight Highlight Wer in Quarantäne muss, erhält nicht unbedingt einen Lohn, wie wir nun feststellen. Der Börsencrash bestraft aber auch den Mittelstand welcher seine Ersparnisse verliert. Schlimmer ist jedoch, dass die Firmen Umsatzeinbussen machen werden, das führt zu weniger Steuern und einer Abwärtsspirale.
    In der Schweiz wird das auch politische Auswirkungen haben. Der Bundesrat hat die Bevölkerung mit offenen Augen ins Verderben laufen lassen, um Verträge mit der EU nicht zu gefährden. Die Situation wird bald wie in den 30er Jahren sein und der Zusammenhalt von Europa ist total labil.
    • häxxebäse 09.03.2020 10:35
      Highlight Highlight Das predigst Du seit monaten... mot oder ohne corona
    • Allion88 09.03.2020 10:56
      Highlight Highlight Auch einer vom mittelstand sollte mal 2 wochen ohne lohn auskommen ohne gleich in probleme zu kommen. Sonst hat er definitiv falsch budgetiert.

    • Amboss 09.03.2020 11:10
      Highlight Highlight @Mutbürgerin: Eigentlich erwarte ich ja nicht, dass du antwortest (von usern mit solchen Ansichten erhalt man meist keine Antwort).
      Trotzdem die Frage:
      Ich verstehe die Zusammenhänge nicht. Wie lässt der BR die Bevölkerung ins offene Messer laufen? Was tut er, rsp. unterlässt er um die Verträge mit der EU nicht zu gefährden?
      Und welche Verträge sind gemeint?
    Weitere Antworten anzeigen
  • roger_dodger 09.03.2020 10:16
    Highlight Highlight Guter Artikel. Kleine Anmerkung: man kann sich nur auf etwas testen lassen und nicht gegen etwas.
  • beaetel 09.03.2020 10:15
    Highlight Highlight Guter Artikel. Dem ist nichts hinzuzufügen. Nur vielleicht, dass ein Unglück bekanntlich selten alleine kommt. Virus, Erdöl. What next?
    • Lolita 09.03.2020 10:47
      Highlight Highlight Krieg natürlich oder Unruhen. Wer um die xistenz, das Leben fürchtet hat nichts mehr zu verlieren.
      Du hast die Klimaerwärmung vergessen, sie lässt bereits die Schwächsten verelenden und der Hunger klopft an. Auch das ist erst der Beginn. Vielleicht kommen die Leute ja zur Vernunft, wenn sie merken, dass es durchaus nicht im Wohlstand und Sicherheit weitergehen muss, wenn man nicht hart dafür arbeitet und sich anpasst. Hunger ist nur in Europa seit 100 Jahren kein Thema mehr. Kriege hatten wir aber, sehr hässliche.
    • Aarabelle 09.03.2020 10:54
      Highlight Highlight Ist schon da.....die absolute humanitäre Krise für Flüchtlinge in der Türkei.
    • rodolofo 09.03.2020 10:58
      Highlight Highlight Offenbar ist es tabu, zu sagen, dass das, was gegenwärtig DANK dem Corona-Virus passiert, dringend nötig war, nämlich ein ABBREMSEN der zwanghaft den Planeten ausplündernden und unsere Lebensgrundlagen zerstörenden Wirtschaft, angetrieben von der Gier nach Geld und Macht!
      Ausserdem zwingt uns das Virus zu ökologischerem Verhalten, ob es uns passt, oder nicht.
      Greta Thunberg wurde belächelt und kaum Ernst genommen.
      Aber die Corona-Viren nimmt man jetzt ernst!
      Leider läuft das immer so.
      Wenn es unter diesem Druck in Richtung die Natur schonenden Konsumverzicht geht, ist das immerhin ein Anfang.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Moudi 09.03.2020 10:14
    Highlight Highlight Leider wahr! Guter Bericht
  • drüber Nachgedacht 09.03.2020 10:11
    Highlight Highlight Ja Löpfe auch wir alle hoffen, dass durch einen Börsencrash den Amerikanern endlich die Augen geöffnet werden und sie denjenigen, der dies alles auf die Spitze getrieben hat nicht mehr wählen...

    Aber trotzdem wären auch alle in Europa von einem solchen Börsenabsturz fatal betroffen.

    Hohe Arbeitslosenzahlen werden auch bei uns Probleme auslösen. Und plötzlich werden Themen wie Umweltschutz bei Wahlen nicht mehr im Vordergrund stehen...
    • Philipp Löpfe 09.03.2020 10:28
      Highlight Highlight Sag ich ja gleich zu Beginn des Artikels...
    • opwulf 09.03.2020 12:34
      Highlight Highlight Und die Trump-Regierung wird hier einfach zuschauen und nicht etwa versuchen auf SA Einfluss zu nehmen um diesen Approach rückgängig zu machen? Gerade in Betracht der bevorstehenden Wahlen?
  • Todesstern 09.03.2020 10:11
    Highlight Highlight Ich habe das Gefühl das wird richtig scheppern...
  • Chrigi-B 09.03.2020 10:10
    Highlight Highlight Und das alles dank den klickschlampesken europäischen und amerikanischen Medien, welche bereits auf dem letzten Drücker laufen, seit niemand mehr Papierzeitungen kauft.

    Wäre da von Anfang an klar und sachlich informiert worden, wären wir jetzt nicht in dieser Situation!

    Aber hey, gewisse Journalisten wären mit einer Rezession ja halbwegs einverstanden, wenn es Trump die Wiederwahl kostet 🤢....
    • Astrogator 09.03.2020 10:30
      Highlight Highlight Auf eine Rezession zu hoffen damit Trump weg vom Fenster ist, ist sicherlich falsch.

      Aber wenn eine Rezession Trump die Wiederwahl kostet ist das auch nichts schlimmes.
    • Wiedergabe 09.03.2020 10:42
      Highlight Highlight Was, die Medien sind am Börsenabsturz schuld? Aber Trump hat doch gesagt es wären die Demokraten...
      Und warum nicht das Offensichtliche: Zockermentalität im Aktienmarkt in Verbindung mit Angst vor einem unbekannten Virus?
    • Chrigi-B 09.03.2020 11:07
      Highlight Highlight "..... in Verbindung mit Angst vor einem unbekannten Virus?"

      Woher kommt die Angst?
      Von der absolut bescheuerten Berichterstattung der Medien!

      Der Virus ist ja harmlos im Vergleich zu anderen die schon im Umlauf waren bzw. immer noch sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Korrektiv 09.03.2020 10:09
    Highlight Highlight (Und man lässt sich natürlich "auf" etwas testen und nicht "gegen".)
    Stets gern zu Diensten - u. U. auch mit mehr Aufwand und gegen Bezahlung.
    Besten Gruss, Sam, Korrektor FA
  • Korrektiv 09.03.2020 10:08
    Highlight Highlight (Psst. Ein paar nicht zur Publikation bestimmte Hinweise zur korrekten Kommasetzung:
    - "Der (...) Wohlstand droht nun(,) über Nacht zu schmelzen."
    Bei "drohen" kommt nur ein Komma, wenn die Drohung ausgesprochen wird. In der Bedeutung "Es besteht die Gefahr, dass" wird kein Komma gesetzt. Hier also falsch.
    - etc.: "Weniger Konsum führt zu mehr Arbeitslosigkeit, was wiederum den Konsum dämpft, etc."
    Hier ist das Komma richtig, da eingeschobener Nebensatz.
    "Krankenkassen, Arbeitslosenversicherung, etc. "
    Hier ist es falsch, da reine Aufzählung. Es gelten dieselben Regeln wie bei "und" (et=und).
    • DerLettant 09.03.2020 10:38
      Highlight Highlight In der angestammten Position von der Kurzarbeit betroffen?
    • Korrektiv 09.03.2020 11:00
      Highlight Highlight Warum publiziert man Hinweise, die ausdrücklich mit "Nicht zur Publikation bestimmt" eingeleitet werden? Das ist ein krasser Verstoss gegen die Regeln des Journalismus. Ziemlich schändlich!
      Im Übrigen stimmt jeder einzelne der gelisteten Punkte.
      Herr Löpfe, grad von einem ehemaligen Chefred. hätte ich anderes erwartet. Zumal ich beim Tagi lang unter Ihnen gearbeitet habe.
    • Korrektiv 09.03.2020 11:03
      Highlight Highlight DerLettant:
      Der Markt bricht schon länger zusammen. Hier mache ich solche Hinweise, weil mir watson am Herzen liegt - und die Qualität der Texte langsam, aber stetig abnimmt. Im Übrigen publiziert man natürlich keine Hinweise, die ausdrücklich mit "Nicht zur Publikation bestimmt" eingeleitet werden. Das ist im Journalismus höchst unethisch - und in diesem Fall natürlich auch äusserst kindisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 09.03.2020 10:04
    Highlight Highlight Ausgezeichnet. Darauf warte ich seit 2 Jahren.
    • homo sapiens melior 09.03.2020 10:22
      Highlight Highlight Wieso findest du es ausgezeichnet? Was erwartest du dir davon?
    • Auric 09.03.2020 10:24
      Highlight Highlight Aha ein Short Seller..

      Du musst aufpassen, Kriegsgewinnler werden gerne mal mit in den Wald genommen.
    • PC Principal 09.03.2020 10:36
      Highlight Highlight Es ist möglich dass die Märkte jetzt gerade überreagieren, dann wäre es eine gute Einstiegsmöglichkeit. Aber wenn es tatsächlich eine Rezession gibt dann kann es noch deutlich weiter runter gehen.

      Die meisten Leute überschätzen ihren Börseninstinkt. Es ist fast unmöglich, den Gesamtmarkt dauerhaft zu schlagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PC Principal 09.03.2020 09:52
    Highlight Highlight "Ein Crash wird den Amerikaner drastisch vor Augen führen, wie abhängig ihre Wirtschaft vom Wohl der Börsen geworden ist."

    Es ist nicht so, dass die Wirtschaft von den Börsen abhängig ist sondern genau umgekehrt. Im Moment sinken die Kurse weil die Analysten glaube, dass die Realwirtschaft durch das Virus grossen Schaden nimmt.

    Ich mache mir um die Amerikanische Wirtschaft weniger Sorgen als um die Europäische. Leider. Denn Europa hatte schon vorher Probleme.
    • SIEGLINDE 09.03.2020 10:17
      Highlight Highlight Logisch statt Reformen zu machen und sparen wird das Geld mit vollen Händen raus geschmissen
    • Big ol'joe 09.03.2020 10:34
      Highlight Highlight Hmmm, also dass die Börse von der Wirtschaft abhängig ist, ist ja gewünscht und beschreibt die eigentliche Logik der Börse...

      Nur, was Löpfe beschreibt, hängen viele Instrumente und Institutionen am Verlauf der Aktienkurse. Das Zeugs ist negativ gekoppelt, wenn die Aktienkurse fallen, fällt die Wirtschaft... tatsächlich wäre die Koppelung, die sie hier beschreiben so:

      Wirtschaft schlecht = Aktienkurse fallen. Das was Löpfe beschreibt: Glaube das Wirtschaft schlecht = Aktienkurse fallen = Tatsächlich Wirtschaft schlecht.

      Ihr Kommentar stimmt also nicht - resp. widersprechen Sie sich...
  • CalibriLight 09.03.2020 09:51
    Highlight Highlight Die Irrationalität der Börsen wird uns einiges kosten, weil dies direkt die Irrationalität der Gesellschaft wiederspiegelt.
    Die Spirale dreht sich immer schneller, die Panik wird an den Märkten sichtbar und überhöht die Gefahr um ein Vielfaches, die von diesem Virus ausgeht.
    Was so ein Virus, an dem weltweit (ohne Dunkelziffer) ca. 3500 Menschen gestorben sind, anrichten kann.
    Die Logik und der gesunde Menschenverstand helfen einmal mehr nicht weiter.

    "Wir werden alle sterben" scheint das Motto zu sein.
    • Ilovepies 09.03.2020 10:07
      Highlight Highlight Mal schauen wie es mit dem Virus in 6, 12 und 18 Monaten ausschaut. Die Verbreitungsgeschwindigkeit und Todesfälle in nicht mal 2 Monaten sind erschreckend.
    • Scrat 09.03.2020 10:14
      Highlight Highlight Werden wir ja auch … früher oder später.
    • Lolita 09.03.2020 10:49
      Highlight Highlight Die Börse ist nicht nur Irrational. Es werden einige Firmen tatsächlich crashen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 09.03.2020 09:48
    Highlight Highlight <Die US-Wirtschaft lebt zu rund 70 Prozent vom Konsum. Wer sein Vermögen schrumpfen sieht, hat wenig Lust zum Shoppen>

    Zuerst mal Danke für diesen informativen (und von Wunschdenken - Trump wird stürzen - freien) Artikel. Konsumiert nicht ein Teil der Bevölkerung dank Kreditkarte und nicht dank vorhandenem Vermögen? Wenn der mies bezahlte Job weg ist und die Kreditkarte(n) infolgedessen eingezogen wird, folgt die Verelendung sehr schnell.
  • Astrogator 09.03.2020 09:47
    Highlight Highlight Und auf 20min fordert der erste Ökonom bereits ernsthaft die gezielte Infizierung der Bevölkerung zum Wohl der Wirtschaft.

    http://m.20min.ch/finance/news/story/---26853349

    Und ganz ehrlich, wenn man die Führungslosigkeit vom Bund sieht, den Streit wer denn die Tests bezahlen soll (obwohl es klar gesetzlich geregelt ist) und der erste Kanton die Quarantänepflicht bereits vor drei Tagen wieder aufgehoben hat, da muss man sich selbst schon ständig auf die Finger hauen um keine Verschwörungstheorien zu entwickeln.

    Zurzeit gehe ich einfach nur von totaler Inkompetenz von Berset aus.
    • Lolita 09.03.2020 10:56
      Highlight Highlight Jaja gezielte Infizierung, ev. noch Zwangsweise und die 2 % Toten, bei 7 Mio ne ganze Menge, Pech gehabt. Stellt sich die Frage, ob wir das verkraften können. Dann müsten wir ja noch mehr Arbeitskräfte importieren 10000 de und anlernen integrieren...
    • mukeleven 09.03.2020 11:13
      Highlight Highlight ja gut der eichenberger hat generell meist ‚radikale‘ ein-/ansichten.
      diese tragen kaum zu einer beruhigung der allgemeinen lage bei.
      gut bin ich kein ökonom...
    • Maracuja 09.03.2020 11:30
      Highlight Highlight @Astrogator

      Eichenberger ist der neoliberale Typ, der seit Jahren die Behauptung verbreitet, Kinder zu haben wäre schlecht, weil diese später als Erwachsene vom Staat mehr Leistungen beziehen würden, als sie Steuern bezahlten. Bei seinen Berechnungen unterschlägt er, dass diese angeblich nutzlosen Menschen einen riesigen Mehrwert erschaffen, der dank Unternehmenssteuern, Steuern reicher Privatpersonen dem Staat riesige SteEinnahmen beschert. Wie unser neoliberal verschlanktes Gesundheitswesen den Stresstest bestehen wird, werden wir in den nächsten Wochen sehen.
  • Hemi 09.03.2020 09:45
    Highlight Highlight Ist ja geil, weil die Gierigen und die Mächtigen Angst um ihr Pfründe haben, kommt die Welt einmal mehr ins Rutschen. Mit ein bisschen Gelassenheit, wär's wahrscheinlich ein viel kleineres Problem.
    Übrigens, Herr Löpfe, mit Ihrem schmissigen Text drehen auch nochmal zünftig an der Panikschraube ... Chapeau!
    • Korrektiv 09.03.2020 10:11
      Highlight Highlight Hinweis in Güte, nur weil man den Fehler so oft sieht: Der Singular heisst "die Pfründe", nicht "die Pfrund". Der korrekte Plural lautet also: die Pfründen.
      Stets gern zu Diensten, das Korrektiv
    • mukeleven 09.03.2020 10:15
      Highlight Highlight neues wort gelernt: „schmissig“.
      ... noch nie gehört od gelesen.
    • homo sapiens melior 09.03.2020 10:26
      Highlight Highlight Es war doch abzusehen, dass die Auswirkungen vom Virus auch auf die Wirtschaft schlagen. Insofern finde ich Löpfes Text nicht erschreckend sondern beruhigend. Vor allem weil er die Unterschiede zwischen den USA und CH aufzeigt.
      Dass es nicht lustig wird, war schon klar, als Wuhan dicht gemacht hatte. Immerhin wird doch ziemlich viel produziert, was auch hier verwendet wird. Unter anderem wichtige Vorproduktionen für Medikamente.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nasi 09.03.2020 09:44
    Highlight Highlight Ich kenne jemanden der natürlich, Experte der er ist, im November das erste mal sein halbes Vermögen in Fonds gesteckt hat. Gute Zeitpunkt. Läuft bei mir...ähhh dem. Naja HODL.
    • Mira kuloisi 09.03.2020 10:10
      Highlight Highlight HODL?! kauf Bitcoin und CO und profitiere davon wenn die Börsen stürzen und alle eine alternative suchen.. HODLn aber richtig
    • DerKleinGanove 09.03.2020 10:13
      Highlight Highlight @Nasi
      Fühle mit dir...
      Würde jetzt aber einfach die Ruhe bewahren und abwarten.
      Wird sicher wieder :-)
    • buffettino 09.03.2020 10:15
      Highlight Highlight Ja, wahrlich egal. Statistisch gesehen ist ein sofortiges Investment von liquiden Summen immer am erfolgsversprechendsten. Psychologisch und wenn man keine investierbare Summe sondern regelmässige Überschüsse aus Einkommen hat, sind natürlich Sparpläne auch sehr sinnvoll. Im Übrigen sind wir im Moment gerade wieder etwa auf Q3-Q4 2019 Niveau. Also überhaupt kein Grund zur Sorge. Breit gestreute, weltweite, langfristige Investments (ETF) brauchen auch keine stop losses.
    Weitere Antworten anzeigen
  • KrasseChecker 09.03.2020 09:43
    Highlight Highlight Ich weiss nicht mehr wie oft ich davon sprach und schrieb, dass man Anfang Februar alle Schotten in diversen Ländern hätte dicht machen sollen, aber die Leute verharmlosen massiv und müssen es auf die harte Tour lernen. Und die Politiker die etwas Verstand haben, hatten Angst, dass sie bei zu radikalen Massnahmen im Kreuzfeuer stehen. Nicht nur unsere Wirtschaft ist am A, sondern auch unsere Demokratie.
    • Roblock 09.03.2020 10:07
      Highlight Highlight Langsam atmen....ein.......aus.......ein........aus
    • Helicobacter 09.03.2020 20:04
      Highlight Highlight Ich hab mich gerade gefragt, wie das denn helfen sollte, wenn wir überall alle Schotten abgefüllt haben. 🙈
  • Triumvir 09.03.2020 09:42
    Highlight Highlight Das die aktuelle Börsenblase platzen wird, war schon lange absehbar. Die Kurse sind jetzt ca. 10 Jahre lang immer nur gestiegen. Die Geschichte wird sich darum definitv wiederholen. Nur haben jetzt viele Staaten (inkl. USA!) aufgrund der grösseren Schuldenlast als 2008 noch viel weniger Spielraum für Rettungsmassnahmen. Es wird jetzt wohl richtig hässlich werden...
    • Maragia 09.03.2020 10:08
      Highlight Highlight Es ist immer absehbar, dass die Blase irgendwann platzen wird. Da brauchst kein Wissen dazu. Die Frage ist jeweils nur: Wann? Und wie lange kann man Gewinne mitziehen?
      Du hast bestimmt alles geshortet und hast nun ausgesorgt oder? :)
    • Urs457 09.03.2020 11:12
      Highlight Highlight Der SMi ist seit über 30 Jahren kontinuierlich gestiegen (effektiv noch viel länger, aber dazu fand ich auf die Schnelle keinen Chart). Er hatte In dieser Zeit auch immer wieder grosse Einbrüche. Wie letztmals 2018. Börse halt, aber kein Grund für Panik.
      Benutzer Bild
    • stibster 09.03.2020 13:47
      Highlight Highlight Bitte nichts sagen, wenn man keine Ahnung hat. Danke!
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Coronavirus in der Schweiz: Die Zahlen aus den Kantonen

Die neuesten Zahlen des Bundesamtes für Gesundheit zum Coronavirus wurden am Freitagmittag publiziert. Im Vergleich zum Donnerstag sind damit über 250 neue Fälle dazugekommen. Damit haben sich bisher in der Schweiz insgesamt 1121 Personen mit dem Virus aus China angesteckt. Einige Patienten gelten aber bereits wieder als geheilt. Weil das BAG langsam an seine Grenzen in der Erfassung der Patienten stösst, werde man in Zukunft die Zahl der Patienten nicht mehr zählen sondern errechnen.

Dafür …

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