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Venedig wird ab Sonntag abgeriegelt. bild: shutterstock

Italien im Ausnahmezustand – was du jetzt wissen musst

Im Kampf gegen das Coronavirus riegelt Italien Mailand und viele weitere Regionen ab. Über 10 Millionen Menschen sind direkt betroffen. Fahren die Züge aus der Schweiz nach Italien noch? Wird jetzt die Grenze geschlossen? Die wichtigsten Antworten.

Dominik Straub, Julian wermuth



Mitten in der Nacht zum Sonntag kam die Bestätigung der italienischen Regierung: Aufgrund der Verbreitung des Coronavirus werde man grosse Teile des Nordens unter Quarantäne setzen – eine Entscheidung mit weitreichenden Konsequenzen. Eine Übersicht über die aktuellsten Entwicklungen.

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Was ist passiert?

Ab sofort gilt in Norditalien eine Ein- und Ausreisesperre! Die Regierung riegelt die Lombardei und 14 andere Gebiete weitgehend ab, darunter die Wirtschaftsmetropole Mailand und der Touristenmagnet Venedig. Das sagte Ministerpräsident Giuseppe Conte am Sonntagmorgen. Er habe das entsprechende Dekret unterschrieben.

Welche Regionen sind betroffen?

Einige: Neben der Lombardei sind 14 Provinzen, unter anderem auch in den Regionen Emilia-Romagna und Venetien, betroffen. Doch auch die Marken in der Mitte Italiens sind dabei:

Wie viele Menschen sind davon betroffen?

Insgesamt sind mehr als zehn Millionen Menschen von den Ein- und Ausreiseverboten betroffen. Die neuen Ankündigungen der Regierung dürften den Alltag der insgesamt rund 60 Millionen Bürger weiter verändern, nachdem die bisher schon getroffenen Massnahmen wie landesweite Schulschliessungen bereits viele tagtäglich treffen.

Was genau wird beschränkt?

Zuerst einmal die Ein- bzw. Ausreise. Ausserdem bestätigte beziehungsweise verhängte die Regierung den Angaben nach Einschränkungen für ganz Italien wie den Stopp für Kinos, Theater, Museen, Demonstrationen und viele andere Veranstaltungen.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa sagte Conte, die Mobilität werde nicht komplett gestoppt. So gebe es keinen Stopp für Flüge und Züge. Aber eine Fahrt müsse einen Grund haben und die Polizei könne Menschen anhalten und danach fragen.

Was heisst das konkret für das tägliche Leben?

Supermärkte werden nur noch von Montag bis Freitag geöffnet sein; Schulen, Kinos, Theater, Museen, Schwimmbäder, Skigebiete und Fitnesszentren bleiben geschlossen. Mitarbeiter des Gesundheitssystems dürfen keinen Urlaub nehmen. Auch Pubs und Diskotheken sollen geschlossen bleiben, Feiern und Konzerte werden abgesagt. Religiöse Zeremonien, darunter Hochzeiten und Beerdigungen, müssen verschoben werden. Bars und Restaurants dürfen geöffnet bleiben, aber nur, wenn sie sicherstellen können, dass zwischen den Gästen eine Mindestdistanz von 1 Meter eingehalten werden kann. Viele dieser Vorschriften gelten auch für den Rest des Landes, namentlich die Schliessung der Schulen und das Verbot öffentlicher Kundgebungen und Versammlungen.

Was heisst das für die Einwohner und deren Bewegungsfreiheit?

Ministerpräsident Giuseppe Conte betonte zwar, dass die verordneten Massnahmen «Unannehmlichkeiten bereiten werden und persönliche Opfer erfordern». Gleichzeitig betonte er, dass das gigantische Sperrgebiet nicht «zum Stillstand» kommen werde: Wer «dringende Gründe» nachweisen könne – zum Beispiel berufliche –, dem bleibe die Ein- und Ausreise erlaubt. Auch der Flug- und der Bahnverkehr werde nicht komplett gestoppt. Die Polizeikräfte seien befugt, die Bürger anzuhalten und von ihnen Rechenschaft über ihre Bewegungen ausserhalb der eigenen vier Wände zu verlangen.

Wie hat die Bevölkerung in den neuen Sperrzonen reagiert?

Die bereits am späten Samstagabend durchgesickerten Nachrichten über die neuen Notmassnahmen haben in den betroffenen Gebieten zu Verunsicherung und zum Teil zu Panik geführt. Nur wenige Minuten nach Bekanntwerden des Dekrets hatten am Mailänder Bahnhof Porta Garibaldi Hunderte Studenten und Gastarbeiter aus Süditalien versucht, mit dem Nachtzug in ihre Heimat zu gelangen. Wie italienische Medien berichteten, war der letzte Intercity des Tages um 23.20 Uhr übervoll, als er abfuhr. Reisende hätten die Waggons auch ohne Ticket bestiegen und den Schaffnern gesagt, dass sie bereit seien, die Geldstrafe zu zahlen, um an Bord bleiben zu dürfen. Inzwischen hat sich die Lage beruhigt. Um die ansässige Bevölkerung zu schützen, verhängten die Regionalpräsidenten Süditaliens für alle Rückkehrer eine zweiwöchige Heimquarantäne.

Wie lange dauert die Sperre?

Die neuen Sperrgebiete sollten von sofort bis zunächst zum 3. April gelten, schreiben Zeitungen. Man dürfe diese Zonen nur aus «ernsten und unvermeidlichen» Anlässen betreten oder verlassen, etwa zum Zwecke der Arbeit oder aus familiären Gründen, hiess es.

Ist die Grenze zwischen der Schweiz und Italien noch offen?

Die Grenze nach Italien bleibt weiter offen. Italien hat der Schweiz bestätigt, dass die Grenze zwischen den beiden Ländern für Grenzgängerinnen und Grenzgänger offenbleibe. Dies hat der italienische Aussenminister Luigi Di Maio seinem Amtskollegen Bundesrat Ignazio Cassis in einem Telefongespräch angekündigt. Der italienische Aussenminister hat diese Nachricht in einer Medienmitteilung heute Nachmittag bestätigt.

Was ist mit den Zügen zwischen der Schweiz und Italien?

Die fahren derzeit normal. «Passagiere aus der Schweiz können ohne Einschränkungen nach Italien reisen. Wir fahren, solange die italienischen Behörden keine anderen Weisungen erteilen», sagt SBB-Sprecher Reto Schärli zu watson.

Die FART hingegen hat den internationalen Zugsbetrieb zwischen Locarno und Domodossola eingestellt. Die Regionalzüge auf der Schweizer Seite fahren normal.

Was ist mit den Grenzgängern?

Rund 70'000 Grenzgänger aus Norditalien arbeiten im Tessin. Diese dürfen weiterhin arbeiten gehen.

Alle Erwerbstätigen können sich weiterhin fortbewegen, um ihrer Berufstätigkeit nachzugehen, und das sowohl zwischen den italienischen Regionen wie auch zwischen der Schweiz und Italien. Der Fortbestand des Tessiner Gesundheitssystems sollte damit gesichert sein.

Der Bürgermeister der Grenzgemeinde Lavena Ponte Tresa, Massimo Mastromarino, beschwichtigte auf Facebook: Er habe mit Attilio Fontana – dem Präsidenten der Region Lombardei – gesprochen. Grenzgänger könnten weiterhin ohne Probleme in der Schweiz arbeiten – sofern Home-Office nicht möglich ist.

Was hat die Regierung zu den drastischen Massnahmen veranlasst?

Der Grund für die neuen Massnahmen ist die weiterhin galoppierende Ausbreitung des Corona-Virus in Italien: Am Samstag verzeichnete das Land die bislang grösste Zunahme an Infektionen mit dem neuen Virus an einem Tag. Nach Angaben der nationalen Zivilschutzbehörde vom Samstag stieg die Zahl der Fälle in 24 Stunden um 1326. Insgesamt waren damit am Sonntag 6387 Menschen mit dem Virus infiziert. Am Sonntag starben 133 Menschen an der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19, insgesamt sind es seit Beginn des Ausbruchs am 21. Februar bereits 366 Todesfälle. «Wir müssen die Ausbreitung der Infektionen begrenzen – und gleichzeitig müssen wir so vorgehen, dass eine Überlastung der Krankenhauseinrichtungen vermieden wird», betonte Conte.

epa08272719 Italian Prime Minister Giuseppe Conte attends a press conference at the end of the Council of Ministers for the Coronavirus emergency at the Palazzo Chigi in Rome, Italy, 05 March 2020.  EPA/ANGELO CARCONI

Ministerpräsident Giuseppe Conte. Bild: EPA

Ist das italienische Gesundheitssystem der Epidemie gewachsen?

Dies ist die grösste Sorge der Behörden. «Norditalien hat eines der besten Gesundheitssysteme der Welt, und dennoch stehen wir einen Schritt vor dem Kollaps», betont Antonio Pesenti, Chef des lombardischen Krisenstabs für Intensivmedizin. Bereits heute befänden sich in 50 Spitälern der Region etwa 600 an Covid-19 erkrankte Patienten auf der Intensivstation.

Weil sich die Zahl der Infizierten seit dem Beginn der Epidemie durchschnittlich alle 2,5 Tage verdoppelt, rechnet Pesenti allein für die Lombardei bis zum 26. März mit 18000 Personen, die positiv auf das Virus getestet werden; davon würden zwischen 2700 bis 3200 Intensivpflege benötigen. Die Regierung hat beschlossen, 20000 neue Ärzte, Pfleger und andere Hilfskräfte in Krankenhäusern und Gesundheitsämtern einzustellen.

Warum trifft es Italien so heftig?

Die Experten sind sich einig: Der Hauptgrund liegt darin, dass sich das Virus wochenlang unbemerkt ausbreiten konnte. «Wir haben den Brand erst entdeckt, als schon fast das ganze Haus in Flammen stand», sagt der Mailänder Fachmann für Infektionskrankheiten Massimo Galli.

Epidemiologische Hochrechnungen würden nahelegen, dass das Virus bereits Anfang oder spätestens ab Mitte Januar in Italien zu zirkulieren begonnen habe – also schon mindestens einen Monat, bevor am 20. Februar der erste Fall publik wurde. Der eigentliche «Patient 1», so Galli, habe wohl keine Krankheitssymptome gehabt und nicht geahnt, dass er Träger des Virus sei. Er ist bis heute unbekannt. «Dass das bei uns in Italien passierte, ist eher zufällig. Das hätte in jedem anderen Land passieren können.»

Sind die 300'000 Italo-Chinesen an der Epidemie schuld?

In Italien wurde zunächst die grosse Chinesen-Comunity im eigenen Land für die Epidemie verantwortlich gemacht; es kam zu Diskriminierungen und Beleidigungen. In Italien leben rund 300000 Chinesen; die Vermutung, dass einer von ihnen das Virus nach Italien gebracht haben könnte, tönte durchaus plausibel. Nur: In den bisherigen «roten Zonen» von Codogno und Vo’ ist bisher kein einziger ­Chinese positiv auf das Virus getestet worden, in der Millionen-Metropole Mailand nur gerade einer. Am wahrscheinlichsten ist deshalb, dass das Virus als eine Art Kollateralschaden der Globalisierung nach Italien und Europa gekommen ist: Vor allem in Norditalien gibt es viele international tätige Firmen, die rege mit China Handel treiben.

Was bedeuten die neuen Quarantäne-Massnahmen für die Wirtschaft?

Die Folgen der Notmassnahmen für die Wirtschaft sind noch nicht absehbar: In den neuen Sperrzonen wird rund 40 Prozent des italienischen Bruttosozialprodukts und 60 Prozent der Exporte produziert. Dass Italien mit seiner riesigen Staatsverschuldung und seiner stagnierenden Wirtschaft wegen der Corona-Epidemie in diesem Jahr in eine Rezession abrutschen wird, galt bereits wegen der zuvor eingeführten Massnahmen ausgemacht. Insbesondere die für Italiens strategische Tourismusbranche erlebt ein veritables Desaster: Die Buchungen sind zum Teil um bis zu 90 Prozent zurückgegangen.

Können die anderen EU-Länder von Italien lernen?

Paolo Bonanni, Hygiene-Professor in Florenz, ist überzeugt, dass Italien den Nachbarländern einfach eine oder zwei Wochen voraus sei. «Wahrscheinlich wird die Entwicklung in den anderen Ländern ähnlich verlaufen wie bei uns», sagt Bonanni. Die Nachbarn könnten von den Erfahrungen in Italien profitieren: «Wenn unsere Massnahmen greifen, können sie von den anderen Ländern früher eingeführt werden.» Italien sei daher «ein Labor für andere Länder».

Mit Material der Nachrichtenagenturen SDA, AFP und DPA

Leeres Venedig

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    Alle Leser-Kommentare
  • Himan 10.03.2020 09:15
    Highlight Highlight Könnte man nicht das Tessin abriegeln?
  • Himan 09.03.2020 13:28
    Highlight Highlight Darf man noch Tindern oder wie war das mit dem verkehr ...? 😷😄
    Habe vorsichtshalber alle ge-disliked nicht dasses noch zu einem match kommt
  • Faenker 09.03.2020 11:54
    Highlight Highlight „Die Regierung hat beschlossen, 20000 neue Ärzte, Pfleger und andere Hilfskräfte in Krankenhäusern und Gesundheitsämtern einzustellen.“
    Diese Massnahme klingt gut, dieses (Hochqualifizierte) Personal in dieser Zahl gibt es aber gar nicht... sonst hätte ganz Europa kaum Probleme mit Fachkräftemangel...
    • Nurmalso 09.03.2020 18:01
      Highlight Highlight Kein Problem, es gibt durchaus gut ausgebildetes Pflegepersonal das man nur bezahlen müsste damit es zurück in den Beruf gehen würde.

      Ich kenne 2 Pflegerinnen eine DN2 Krankenschwester die nicht mehr auf dem Beruf arbeiten.
  • malu 64 09.03.2020 11:14
    Highlight Highlight Typisch italienische Dramatik. Mit dieser Panik und übervollen Zügen verbreiten sie den Virus in Windeseile!
  • Seraohara 09.03.2020 09:30
    Highlight Highlight Der natur und umwelt mag ichs gönnen! Endlich einwenig ruhe von der menschheit...
    • DuhuerePanane 09.03.2020 13:52
      Highlight Highlight Bis es dann dich und deine Familie trifft...
  • Kong 09.03.2020 09:17
    Highlight Highlight Könntet ihr mal mit italienischen Medien abgleichen. So wie ich das dort sehe, haben sie aktuell das Problem, dass viele vom betroffenen Gebiet in nicht betroffene Gebiete ausweichen und die Durchsetzung unmöglich erscheint. Man hat scheinbar entsprechende Strafen angedroht aber die Umsetzung wird nun spannend. Ein solches "Reiseverhalten" könnte zu einer rascheren Verteilung führen. Müsste dann entsprechend zu beobachten sein...
  • Rolf Meyer 09.03.2020 07:40
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, warum die Italiener nach wie vor in der Schweiz arbeiten gehen dürfen. Klar hätte es grossen Einfluss auf die Wirtschaft, aber gerade da ist doch die grösste Gefahr das Virus stärker in die Schweiz einzuschleppen. Hier verstehe ich die Haltung der Schweiz nicht.
    • samsam88 09.03.2020 09:18
      Highlight Highlight Die Spitäler im Tessin braichen auch Personal - deswegen dürfen und sollen sie auch arbeiten.
    • ARoq 09.03.2020 10:49
      Highlight Highlight 4000 Grenzgänger arbeiten im Tessiner Gesundheitswesen. Ohne diese würde die Gesundheitsversorgung problematisch, selbst wenn die Covid-19-Fallzahlen stagnieren oder zurückgehen würden.
    • Mat_BL 09.03.2020 17:43
      Highlight Highlight Eigentlich würden diese 4000 Grenzgänger aus Italien am aller dringendsten nicht im Tessin, sondern eigentlich in Italien selbst benötigt! Vielleicht sollte man auch die Bildungspolitik mal überdenken, ob das wirklich Sinn macht sich bei Schlüsselpersonen auf Grenzgänger zu verlassen. Das Tessin hat ein Problem, wenn die alle auf einmal alle nicht mehr in die CH kommen WOLLEN (anstelle: Dürfen!), weil sie viell. lieber Zuhause helfen wollen, oder müssen! Selbes gilt auch für die Region Basel und Genf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • EndeGelände 08.03.2020 23:28
    Highlight Highlight ev können wir uns ein vorbild an den israelis nehmen. abschotten, quarantäne regelung verschärfen und abwarten. vielleicht könnte das die ausbreitung verlangsamen.
    • mrgoku 09.03.2020 09:30
      Highlight Highlight wenn ich etwas in meinem leben niemals machen werde, ist es israel als vorbild nehmen
    • Nicholas Fliess 09.03.2020 09:37
      Highlight Highlight Die Wirtschaft und v.a. auch das Gesundheitswesen in der Schweiz brauchen die Grenzgänger, völliges Abschotten geht also nicht...
  • malu 64 08.03.2020 22:57
    Highlight Highlight Endlich kann ich Venedig besuchen ohne Touristen zu begegnen.
  • Meyer Andrej 08.03.2020 21:25
    Highlight Highlight Ist nicht Venedig die Stadt die schon mal für ein normales Nachtessen pro Person 800.- verlangt? Oder einen Latte 15€? Ich bewundere die Italiener, die machen das einzig richtige. Schade, jetzt könnte man ganz toll nach Venedig gehen und stressfrei über die Piazza schlendern.
    • mrgoku 09.03.2020 09:30
      Highlight Highlight Teuer ist Venedig schon, aber 800.- pro Person für das Nachtessen?
  • Defekte Demokratie 08.03.2020 19:31
    Highlight Highlight Damit wir nicht innert Kürze dieselbe Situation wie in Italien haben, gibt es nun zwei Möglichkeiten:
    - Grenze zu Italien und damit zu den Quarantänegebieten schliessen oder
    - wenn das Tessin wirtschaftlich weiterhin von den Grenzgängern profitieren soll, den Gotthard schliessen und das Tessin zur Quarantäne erklären.
    So hart das klingt, es gibt einfach nicht den Föifer und s Weggli, sorry. Der Bundesrat kuscht wieder einmal und stellt die wirtschaftlichen Interessen vor die Gesundheit der Bevölkerung. Oder es wird uns gar etwas vorgespielt und die Lage ist nicht so ernst?
    • Spargel 08.03.2020 22:35
      Highlight Highlight Lieber die Grenze zu als unsere Sonnenstube im Stich lassen. In guten wie auch in schlechten Zeiten. Ticino=CH

      Capitan Stampa kämpfte gegen die Lombardei auf CH er Seite und da war die reale Bedrohung viel grösser! Oder wollen Sie die la Montanara wirklich mal ALs Ausländer hören in Ambri?
    • Rolf Meyer 09.03.2020 07:45
      Highlight Highlight Die Tessiner sollten entscheiden können ob Grenze zu oder Gotthard zu, weil die Tessiner Wirtschaft ziemlich abhängig ist von italienischen Grenzgängern. Aber ja ich finde auch da sollte jetzt sofort gehandelt werden.
    • P. Meier 09.03.2020 08:34
      Highlight Highlight Meines Wissens hat sich der letzte Patient in Mulhouse angesteckt. Somit müssten auch die Grenzen zu FRA und D geschlossen werden
  • Silvan Marty 08.03.2020 19:12
    Highlight Highlight willkürliche massnahmen....
    China ist doch ein entwicklungsland und die können millionen einpferchen - dann müssen unsere politiker doch auch !!!
    wir müssen auch ,oh ah ...
    wie das etwas bringen sollte....
  • Posersalami 08.03.2020 18:53
    Highlight Highlight Abwarten, wir haben 8-10 Tage Vorsprung vor Italien.

    Kann gut sein, das in 2 Wochen Zh etc auch abgeriegelt werden müssen.
    • SeboZh 08.03.2020 20:39
      Highlight Highlight Vorsprung? Sie meinen wir ziehen 2-3 wochen nach und können daher aus gemachten erfahrungen profitieren? Umgekehrt wäre blöd
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser_________________ 09.03.2020 01:06
      Highlight Highlight Posersalami

      Solange irgendwelche Egoisten (feuseltier, etc), obwohl Corona herrscht, meinen, sie müssten trotzdem Party feiern, ist dieses Szenario nicht mal so unrealistisch.
  • feuseltier 08.03.2020 15:51
    Highlight Highlight 👌🎉🍷🍻😉
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  • dracului 08.03.2020 13:32
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, wieso die Züge in und von der Schweiz nach wie vor „normal“ fahren! Quarantäne bedeutet Quarantäne und nicht willkürlicher Durchlass ...
    • P. Meier 08.03.2020 14:00
      Highlight Highlight Ein Schulbeispiel für unkoordinierte Aktionen, die für noch mehr Verwirrung sorgen.
    • Silvan Marty 08.03.2020 19:13
      Highlight Highlight genau....hauptsache sie unternehmen etwas - denn Sie wissen nicht was sie tun
  • landre 08.03.2020 11:26
    Highlight Highlight Zu den weltbesten Exzellenzen gehören zwar auch viele italienische Fachkompetenzen, die meisten von denen sind aber ins Ausland gewandert...

    Dies während sich das nationale Gesundheitssystem in den letzten 50 Jahren durch Mafia-Unterwanderungen und Vetternwirtschaft instabil bis desaströs entwickelt hat...
    Die Regierung ist sich dem bewusst und reagiert nun dementsprechend drastisch um einen Kollaps des Systems zu verhindern.

    (Das perfid heisse Eisen bzw den schwarzen Peter haben nun wir Schweiz v.a. das Tessin mit den mobilen 70'000 bis 100'000 potenziellen Virus-TrägerInnen...)
    • landre 08.03.2020 11:56
      Highlight Highlight @Blitzer-innen

      "Rom" (Zentralregierung) entscheidet für gewisse Gebiete markant drastische Massnahmen um die materielle Ausbreitung des Virus einzudämmen...

      Da der Vektor des tastbaren Virus aber eben der Mensch verkörpert, ist es doch ein offensichtlicher Paradox dass mindestens hunderttausend Menschen aus diesen Gebieten unkontrolliert und systematisch alltäglich ausschwärmen...

      (Das hat wirklich nichts mit Populismus zu tun, sondern soll nur eine sachlich nüchterne Betrachtungsweise sein.)
    • Garp 08.03.2020 19:37
      Highlight Highlight Wieso haben wir den schwarzen Peter. Die Schweiz entscheidet selber, wie sie reagiert. Die Krankheit wurde auch nicht von Gränzgängern eingeschleppt.
    • Garp 08.03.2020 22:29
      Highlight Highlight Args mein Korrekturprogramm schreibt schlechter als ich selber, Grenzgänger.
  • My Senf 08.03.2020 11:03
    Highlight Highlight Wäre noch die Frage zu klären ob es das für Ferrari gewesen is. Sprich, der Saison Anfang und somit etwelcher WM Hoffnungen sind futsch
    • caro90 09.03.2020 09:18
      Highlight Highlight Wen interessiert das? Ehrlich Leute, klar ist es schade, können wir diverse tolle Veranstaltungen nicht durchführen. Das wird aber noch unser kleinstes Problem sein. Helft doch einfach bitte alle mit, dass wir dem Problem informiert und überlegt begegnen und uns an die Weisungen halten.

      Traurig dürft ihr sein, aber sich deshalb jetzt zu beklagen ist wie ein Kind, das 'täupelet', weil es kein Glacé kriegt, obwohl die Mutter gerade eine schlimme Diagnose erhalten hat. Es begreift es einfach noch nicht.
    • mrgoku 09.03.2020 09:32
      Highlight Highlight Wieso sind die WM Hoffnungen futsch wenn sich die Saison verschiebt? Verschiebt sich ja für alle....lol
    • My Senf 09.03.2020 15:55
      Highlight Highlight Futsch weil sie die ersten Rennen nicht dabei sind und dann schon 50 pkt Rückstand haben?

      Äh danke caro
      Ich betrachte mich gut informiert
      Habe im übrigen schon seit Jahren immer Desinfektionsmittel dabei. Bin froh dass nun viele endlich begreifen wie wichtig es ist Hygiene zu leben (musch mal bim buurehof go Bakterie holle härted ab haha)

      Uny übrigens Ferrari wird dabei sein. Die Leute die in Barcelona waren fliegen direkt nach AUS ohne Zwischenlandung in ITA...
  • Astrogator 08.03.2020 10:27
    Highlight Highlight An alle "Das BAG leistet tolle Arbeit" - Rufer mal was interessantes zum lesen:

    https://nzzas.nzz.ch/amp/schweiz/kritik-an-neuer-strategie-massnahmen-reichen-nicht-ld.1545094
    • Cheesus 08.03.2020 11:21
      Highlight Highlight Ich habe Zweifel, wie viel Kompetenz ein Biophysik-Professor in dieser Sache hat. Aussagen von Infektiologen und Epidemiologen unterscheiden sich teils erheblich von jenen in diesem Interview.
    • P. Meier 08.03.2020 14:04
      Highlight Highlight Doch, wirklich überzeugend. "rigoroses Homeoffice" für Verkäuferinnen, LKW-Fahrer, Lokführer, Elektriker, Rettungsdienste usw. Falls diese Berufsgruppen doch noch arbeiten dürfen, sicher nicht mit dem ÖV zur Arbeit fahren!
    • MartinZH 08.03.2020 16:29
      Highlight Highlight @Astrogator: Interessanter Artikel. 👍
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum44 08.03.2020 10:18
    Highlight Highlight "Obwohl sich laut einer Umfrage 67 Prozent der befragten Schweizerinnen und Schweizer vom Virus nicht oder nur gering bedroht fühlen, befürwortet hingegen jeder Vierte die Schliessung der Grenze zwischen der Schweiz und Italien."

    Merkt ihr selbst, oder!?
    • mrgoku 09.03.2020 09:33
      Highlight Highlight Ist wie Porno schauen. Keiner tuts aber jeder machts....
  • P. Meier 08.03.2020 10:15
    Highlight Highlight Wenn es Italien wirklich ernst meint müssen sie nun die Bahnhöfe und Flughäfen von Mailand schliessen. Momentan sind die entsprechenden Informationen aber noch sehr schwammig.
  • De-Saint-Ex 08.03.2020 10:05
    Highlight Highlight „67 Prozent der befragten Schweizerinnen und Schweizer vom Virus nicht oder nur gering bedroht fühlen, befürwortet hingegen jeder Vierte die Schliessung der Grenze zwischen der Schweiz und Italien.“ dümmer geht nümmer.
    • The Destiny // Team Telegram 08.03.2020 13:47
      Highlight Highlight No rules open borders for all!
      /s

      Das zeigt höchstens, dass die Umfragen nicht sehr repräsentiv ist.
    • El_Sam 09.03.2020 10:59
      Highlight Highlight Wenn sich 67% nicht bedroht fühlen, heisst das ja, dass sich 33% bedroht fühlen.
      Somit passt es ja, dass 25% die Grenze schliessen wollen.
  • beaetel 08.03.2020 10:00
    Highlight Highlight Ähm. Die Frage ob die Grenze zum Tessin geschlossen werde, wurde klipp und klar beantwortet. Im Moment (noch) nicht. Vielleicht wäre es aber gut, diese zu schliessen, damit Herr und Frau Schweizer eine kleine Ahnung davon erhalten könnten, was auf sie zu kommt, wenn sie die SVP Initiative annehmen würden.
  • Hoopsie 08.03.2020 09:55
    Highlight Highlight Ich muss schon ein bisschen Schmunzeln, wie hier einfach eine Blickschlagzeile übernommen wird... 67 % machen sich nichts aus den Virus, also 2/3 der Schweiz. Heisst ein Drittel schon. Dass nun ein Viertel die Grenze schliessen will - doch irgendwie logisch oder? Also warum die Aufregung um „jeder Vierte will die Grenze schliessen...“!
  • Heinzbond 08.03.2020 09:49
    Highlight Highlight Nun ich hoffe doch die Disziplin der quarantierten ist gut genug jeden Kontakt zu vermeiden, sonst wird das noch Wochen dauern...
  • maluc 08.03.2020 09:40
    Highlight Highlight Hat sich jemand Frage gestellt, wieso ausgerechnet Italien.
    • that's my mustard 08.03.2020 10:23
      Highlight Highlight denke dies hat mit den tausenden chinesischen wanderarbeitern zu tun die illegal in norditalien arbeiten und dort günstig kleider, schuhe, handtaschen herstellen. aus wuhan in die lombardei und von dort in die ganze welt.
      denke der vergleich von ai weiwei mit den pasta hat halt schon was.
    • lilie 08.03.2020 10:34
      Highlight Highlight @maluc: Eine gute Frage, die alle Staaten beschäftigen sollte/wird. Versteh echt nicht, warum du dafür geblitzt wirst.

      Dieser Artikel hat zwei Antworten darauf: Erstens hat sich Italien nicht an die Weisung der WHO gehalten und schon früh alle Flüge von China gestrichen.

      Dadurch reisten die Leute einfach unkontrolliert über Alternativrouten ein.

      Zweitens scheint es Missstände an den Spitälern zu geben, die, anstatt die Ausbreitung einzudämmen, noch dazu beitragen:

      https://www.sueddeutsche.de/politik/coronavirus-italien-1.4818804
    • Donny Drumpf 08.03.2020 11:08
      Highlight Highlight Vielleicht weil es in Italien ganze Fabriken gibt in denen Chinesen in Sklaven- ähnlichen Zuständen arbeiten müssen. Gut möglich, dass da ein Zusammenhang besteht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • crashwinston 08.03.2020 09:22
    Highlight Highlight Holt die Grenzgänger, die wollen, in die Schweiz bevor die Grenzen von italienischer Seite aus dicht gemacht werden.
  • MartinZH 08.03.2020 09:11
    Highlight Highlight Ich begrüsse es sehr, dass Italien jetzt richtige Nägel mit Köpfen zu machen! Es wurde klar erkannt, dass nur noch drastische Massnahmen helfen, die Seuche wirksam zu bekämpfen, um sie einzudämmen.

    Ich hoffe, dass das BAG auch bald zur Erkenntnis gelangt, dass die milden Massnahmen für die Schweiz nicht ausreichen. Klar, bis anhin wollte man einfach Rücksicht auf "die Wirtschaft" nehmen...

    Wenn wir in der Schweiz bald einen solchen dramatischen Zustand wie in Italien haben, werden sicher alle zur Erkenntnis gelangt sein, dass man viel früher hätte handeln müssen.

    Jetzt wäre noch Zeit dafür!
    • mrgoku 08.03.2020 10:13
      Highlight Highlight hast dein notvorrat sortiert zuhause?
    • Danilowski 08.03.2020 10:20
      Highlight Highlight Man könnte meinen die Pest sei ausgebrochen.
    • P. Meier 08.03.2020 10:24
      Highlight Highlight Zeit wozu? Wenn ich höre, dass in Mulhouse eine Freikirche während einer Woche eine Versammlung mit int. Beteiligung durchführte und es da einen Coronafall darunter gehabt habe, stellt sich schon die Frage wofür Zeit wäre. Aber zum Glück ist Frankreich so viel kompetenter als das BAG.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Smile@me 08.03.2020 08:31
    Highlight Highlight Quarantäne für 10 Mio. Menschen ganz in der Nähe. Naja... ist ja wohl nur eine Frage der Zeit bis das auch einige von uns trifft.
    Die Schutzmassnahmen werden von Tag zu Tag erweitert, überall. Im Moment dürfen sich die Leute noch bewegen innerhalb der Zonen. Mal schauen, wie das wird...
    So richtig Panik dürft ihr beim Gedanken an zwei Wochen Schutzquarantäne haben. Die Decke fällt schon nach drei Tagen herunter... Hoffe ihr seid auch darauf vorbereitet mit Helm und Baugerüst? ;-)
  • cal1ban 08.03.2020 08:25
    Highlight Highlight Um die Frage zu italienischen Grenzgängern zu beantworten, es heisst, Flüge und Züge fliegen bzw. fahren weiter. Deshalb denke ich, dass weiterhin eingereist und ausgereist werden darf. Die Frage ist, ob ital. Ärzte und Pflegekräfte nicht in ihrem Land bleiben wollen, um zu helfen, falls die Lage in Italien schlimmer wird?
    • EvilBetty 08.03.2020 11:06
      Highlight Highlight Wenn man weiter rumgurken darf, wo ist dann der Sinn?
  • JaAber 08.03.2020 07:57
    Highlight Highlight Was bisher niemand beantwortete: Wird auch die Grenze der Lombardei zur Schweiz geschlossen? Und, falls ja, wie kann das Tessiner Gesundheitswesen ohne die Grenzgänger noch funktionieren?
    • Tanit 08.03.2020 08:33
      Highlight Highlight CH weiterhin mit offenen Grenzen nach Italien? Dann wir Deutschland bald die Grenze zur CH schließen!
    • MartinZH 08.03.2020 09:21
      Highlight Highlight Conte sagte gemäss «Corriere della sera»: Wer triftige Gründe und ausserhalb des Sperrgebiets eine Arbeitsstelle hat, darf weiterhin ausreisen.
  • bebby 08.03.2020 07:52
    Highlight Highlight An dieser Stelle wäre es wichtig zu erfahren, ob die Grenzgänger weiterhin im Tessin arbeiten dürfen. Ohne dürften die Spitäler im Tessin Probleme erhalten.
    • mrmouse 08.03.2020 08:59
      Highlight Highlight ja, dürfen sie. Der Premier Conte hat das so scheinbar gesagt.
    • Dr. Mi 08.03.2020 09:05
      Highlight Highlight Die Grenzgänger dürfen weiter pendeln. Wer Homeoffice machen kann, soll. Es werden aber heute noch weitere Informationen erwartet.

      Für die Italienisch lesenden:
      https://m.tio.ch/dal-mondo/cronaca/1423716/frontalieri-lavoro-ticino-attivita-sicurezza-lombardia-bozza-decreto-coronavirus-bar
    • Aliminator 08.03.2020 09:15
      Highlight Highlight Sie dürfen. So viel zum Thema „Abriegelung“... die gilt offenbar nur gen Süden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Erich Furrer 08.03.2020 07:51
    Highlight Highlight die Lombardei wurde von Italien zur Quarantäne erklärt. Keine Ausreise mehr innerhalb italien.
    Einzige Ausnahme 60'000 Grenzgänger in die Schweiz. Für Italien spielt es keine Rolle ob die Schweiz verseucht wird.
    Unsere Grenzen sind weiterhin offen für die Grenzgänger aus der Lombardei obwohl dort die höchste Ansteckungsrate ist und nachweislich die meisten Länder von Italien angesteckt wurden.
    • Sama 08.03.2020 10:24
      Highlight Highlight Haben Sie den Artikel gelesen? Wer ausserhalb der Sperrzone arbeitet darf die Sperrzone verlassen - egal ob das über eine Landesgrenze hinweg ist oder nicht.
  • maylander 08.03.2020 07:41
    Highlight Highlight Der Coronavirus schafft ein eigenständiges Padanien. Etwas wovon die Lega jahrzehntelang geträumt hat.
    • mostindianer 08.03.2020 08:16
      Highlight Highlight Das ist mir auch schon in den Sinn gekommen...
    • R. Peter 08.03.2020 10:49
      Highlight Highlight Sie verwechseln eigenständig mit abgeschottet. Aber keine Sorge, Sie sind nicht allein. Das ist ein gängiges Muster in dieser Thematik...
    • De-Saint-Ex 08.03.2020 11:04
      Highlight Highlight 👏👏👏 perfekt auf den Punkt gebracht R.Peter!
  • Selbst-Verantwortin 08.03.2020 07:25
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • P. Meier 08.03.2020 10:53
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Sensei 08.03.2020 07:19
    Highlight Highlight Ein -und Ausreise wird beschränkt? Wie stelle ich mir das vor? Kontrollpunkte/Sperrung auf der Autobahn? Flüge und Züge fahren? Diese ganzen Massnahmen im In- und Ausland sind sowas von inkonsequent.
    • lilie 08.03.2020 10:39
      Highlight Highlight @Sensei: Eine konsequente Ausgangssperre für 10 Millionen Menschen ist gar nicht möglich. Da müsste man mit Strassensperren und Militär auffahren, und selbst dann wärs nicht möglich.

      In diesem Fall kann man nur hoffen, dass die Bürger selber dazu beitragen, dass die Krise möglichst bald vorbei ist und deshalb alles in ihrer Macht stehende dazu beitragen, dass der Virus rasch eingedämmt wird.
    • Spargel 08.03.2020 13:14
      Highlight Highlight Bitte nun aber gestaffelt pendeln. Eure Economiesuisse

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