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Teaserbild Philipp Löpfe

Von links nach rechts: Elizabeth Warren, Kamala Harris und Alexandria Ocasio-Cortez. Bild: montage: watson / material: keystone, shutterstock

Diese drei Frauen wollen den Superreichen an den Kragen

Höhere Einkommens- und Vermögenssteuern, günstige Krankenkasse für alle: Das fordern Alexandria Ocasio-Cortez, Elizabeth Warren und Kamala Harris – und sie haben damit Erfolg.



Angefangen hat es mit Alexandria Ocasio-Cortez: Kaum in Washington angekommen, schlug die junge demokratische Abgeordnete aus New York vor, jährliche Einkommen von über zehn Millionen mit einem Grenzsteuersatz von 70 Prozent zu belegen.

U.S. Rep. Alexandria Ocasio-Cortez, (D-New York) waves to the crowd as she steps onto the stage at the Women's Unity Rally organized by Women's March NYC in Lower Manhattan, Saturday, Jan. 19, 2019, in New York. (AP Photo/Kathy Willens)

Mischt den Kongress auf: Alexandria Ocasio-Cortez. Bild: AP/AP

Danach war Elizabeth Warren an der Reihe. Die gestandene demokratische Senatorin aus dem Bundesstaat Massachusetts gab nicht nur ihre Präsidentschaftskandidatur bekannt, sondern auch ihren Plan, Vermögen von über 50 Millionen Dollar jährlich mit zwei Prozent, Vermögen von über einer Milliarde Dollar zusätzlich mit einen Prozent belasten zu wollen.

Sen. Elizabeth Warren, D-Mass, waves to the crowd during an organizing event at Curate event space in Des Moines, Iowa, Saturday, Jan. 5, 2019. (AP Photo/Matthew Putney)

Will ins Weisse Haus: Elizabeth Warren. Bild: AP/AP

Schliesslich stieg auch Kamala Harris, demokratische Senatorin aus Kalifornien, in den Ring. Sie fordert eine Einheitskrankenkasse für alle, finanziert aus zusätzlichen Steuereinnahmen von den Superreichen.

Democratic Sen. Kamala Harris, of California, formally launches her presidential campaign at a rally in her hometown of Oakland, Calif., Sunday, Jan. 27, 2019. (AP Photo/Tony Avelar)

Wird sie die erste schwarze Präsidentin? Kamala Harris. Bild: AP/FR155217 AP

Die Reaktion folgte auf den Fuss. Republikaner und Fox News haben ein permanentes Trommelfeuer auf die progressiven Frauen eröffnet. Sie werden die blühende US-Wirtschaft zerstören und das Land in ein neues Venezuela verwandeln, heulen sie.

Auch die Zentristen bei den Demokraten geben sich entsetzt. Michael Bloomberg, ehemaliger Bürgermeister von New York, und Howard Schultz, ehemaliger CEO von Starbucks, haben die Steuer- und Krankenkassenpläne scharf verurteilt. Beide sind Milliardäre, die den Demokraten nahestehen, aber gleichzeitig mit dem Gedanken spielen, ebenfalls für das Amt des Präsidenten zu kandidieren.

Bis vor kurzem wären die Vorschläge der drei progressiven Frauen als «unamerikanisch» abgelehnt worden. Schliesslich gelten die USA als Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wo Tellerwäscher über Nacht reich werden können und Arme «sich als vorübergehend verhinderte Millionäre sehen», wie der kanadische Schriftsteller Ronald Wright einst scharfsinnig feststellte.

Bild

Dekadente Oberschicht: Leonardo DiCaprio im Film «Der Wolf der Wall Street». 

Das war einmal. Heute erinnern die Zustände in den USA wieder an die Zeit der Räuberbarone wie John Rockefeller, JP Morgan und Cornelius Vanderbilt. Es gibt eine absurd reiche und dekadente Elite, eine ausgepowerte Mittelschicht und ein immer grösser werdendes Prekariat. Die Aufstiegsmöglichkeiten sind sehr begrenzt geworden, die Reichen schotten sich ab und bleiben unter sich.

Vor allem die Jungen leiden unter diesen Zuständen. Viele Hochschulabgänger müssen Schulden in sechsstelliger Höhe abstottern und haben keine Aussicht, in absehbarer Zeit eine Familie gründen, geschweige den ein Haus kaufen zu können. Sie leben oft immer noch bei ihren Eltern, weil sie mit ihren Praktikanten-Löhnen nicht über die Runden kommen.

Der Zeitpunkt, die Superreichen zur Kasse zu bitten, scheint somit gekommen zu sein. Umfragen zeigen, dass eine Mehrheit der Amerikaner die Steuerpläne von Ocasio-Cortez unterstützt, selbst bei Republikanern sind es 45 Prozent. Eine ähnliche Vermögenssteuer wie Elizabeth Warren schlägt derweil Amerikas bekanntester Milliardär vor: Warren Buffett.

epa04696385 Nebraska Furniture Mart and Berkshire Hathaway, CEO Warren Buffett waves to the crowd after playing a ukulele while wearing a cowboy hat after answering questions for a crowd inside his new North Texas store for a cancer benefit in The Colony, Texas, USA, 08 April 2015. There are currently only three Nebraska Furniture Mart stores in United States with the new store in Texas will be the fourth.  EPA/LARRY W. SMITH

Ist mit einer Vermögenssteuer einverstanden: Warren Buffett. Bild: EPA/EPA

Nicht einmal die Mainstream-Ökonomen verwerfen die Hände. Sie diskutieren stattdessen über die Höhe des Grenzsteuersatzes. Emmanuel Saez, ein führender Steuer-Experte, und der Nobelpreisträger Peter Diamond kommen in einer gemeinsam verfassten Studie zum Schluss, dass ein Grenzsteuersatz von 73 Prozent vertretbar wäre. Gregory Mankiw, ehemaliger Wirtschaftsberater von George W. Bush, sieht die obere Grenze bei knapp unter 50 Prozent.

Wie hoch die Superreichen besteuert werden sollen, ist im Zeitalter der wachsenden Ungleichheit zum explosivsten sozialpolitischen Problem geworden. Das bekamen selbst die Teilnehmer am WEF in Davos zu spüren. In einer Brandrede hielt ihnen der holländische Historiker Rutger Bregman den Spiegel vors Gesicht.

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Liest den Reichen die Leviten: Der Historiker Rutger Bregman. Video: YouTube/BrainXTC

Weder der Rockstar Bono noch Wohltätigkeit seien hilfreich, rief er aus. Das Einzige, das zähle, seien gerechte Steuern. Genau darüber werde jedoch nicht gesprochen, klagte Bregman. «Deshalb komme ich mir vor wie ein Feuerwehrmann, der nicht über Wasser diskutieren darf.» Das ist im Begriff, sich zu ändern. Das Bonmot «jeder Milliardär ist ein Versagen der Politik» ist im Mainstream angekommen.

Die Superreichen werden sich daran gewöhnen müssen, dass über Grenzsteuersätze gesprochen wird – und zwar laut und öffentlich.

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  • LeChef 02.02.2019 14:32
    Highlight Highlight Bin da eher bei Mankiw als bei Diamond/Saez. Grenzsteuersätze jenseits der 50% mögen für sich genommen noch vertretbar sein; aber nicht wenn sie mit Vermögenssteuern kombiniert werden.

    Was sicher ist: Die Steuerlast in den USA ist im Moment zu tief. Ich würde das aber eher mit hohen Vermögenssteuern (jährlich bis zu 5%) und Erbschaftssteuern (bis zu 50%) lösen, und die Einkommenssteuern so belassen wie sie sind. Das wirkt weniger verzerrend und ist auch intuitiv fairer. Ein Steuersystem soll nicht Leistung bestrafen, sondern zu starke Vermögensakkumulierung verhindern.
  • rodolofo 02.02.2019 06:46
    Highlight Highlight In der privatisierten US-Politik sollte man/frau die super-reichen Sponsoren NICHT mit Steuern vergraulen!
    Denn woher sollte das Geld für super-teure Präsidentschaftswahlkämpfe denn kommen, wenn nicht von diesen Super-Reichen?
    Von Afroamerikanern vielleicht?
    Hohohoo, you dreamer Du!
    Versetzen wir uns doch mal in so einen Super-Reichen hinein:
    Was denkt der sich, wenn er von den Steuerforderungen dieser Präsidentschaft-Kandidatinnen der Demokraten Partei hört?
    "Na, in dem Fall muss ich sofort mit dem Sparen beginnen und erst mal meine Unterstützungsgelder für diese drei Frauen streichen!"
    • Stichelei 03.02.2019 09:41
      Highlight Highlight Na ja. Das Beispiel Warren Buffet zeigt aber auch, dass nicht alle Superreichen so denken.
    • rodolofo 03.02.2019 09:56
      Highlight Highlight Ja das ist wahr.
      Es gibt auch eine Hand voll ziemlich ehrenwerte Super-Reiche, Barak Obama and Friends zum Beispiel, oder diesen Sorros, den Erzfeind von Ungarns Orban!
      Im Götter-Olymp der Super-Reichen und ihrer schönen Anhängsel ist es nicht immer nur sterbenslangweilig, wenn mal wieder eine dieser furchtbaren Abdankungen würdevoll durchgestanden werden muss, mit betretener Miene und vielem würdevollen Händeschütteln.
      Nein, da geht manchmal voll die Post ab, auf durchtanzten Nächten in Edel-Clubdiscos und bei Spenden-Galas für gemeinnützige Zwecke, wie "Hilfe für Afrika"...
  • der Denker 01.02.2019 19:58
    Highlight Highlight Ich finde ja die ansätze gut. Aber macht es wirklich Sinn erst ab 10 mio 70% zu verlangen? Lieber auch tiefer Löhne mit höheren Steuersätzen belegen aber nicht gleich 70% dies wirkt für mich ein wenig gar hoch.
  • Spooky 01.02.2019 19:23
    Highlight Highlight Frauen an die Macht!
    Aber bitte nicht alle auf einmal 😁
    • rodolofo 02.02.2019 06:56
      Highlight Highlight Lieber Spooky,
      das wird auch schleichend und unmerklich passieren, keine Sorge!
      Wie lautet die Losung der Violetten Revolution?
      "Schafft ein feministisch kontrolliertes Haus, dann mehrere feministisch kontrollierte Häuser, und dann macht auch draussen richtig sauber!"
      Wir üben schon mal für die "Diktatur der Frauen", indem wir heute schon brav den Müll raus tragen. ;)
    • Spooky 02.02.2019 11:38
      Highlight Highlight @rodolofo
      "...indem wir heute schon brav den Müll raus tragen."

      Den Müll raus zu tragen ist eindeutig Männersache. Keine Frau sollte den Müll raus tragen, den zum grössten Teil der Mann verursacht hat.
  • Muselbert Qrate 01.02.2019 18:47
    Highlight Highlight Michael Dell wurde ja am WEF gefragt was er davon hält. Er hat seine Stiftung erwähnt und gemeint, dass er durch die Stiftung wohl mehr Geld gestiftet hat als dass er in der gleichen Zeit mehr Steuern abgegeben hätte.

    Ein Blick auf seine Stiftung zeigt, dass er via Stiftung 1.63Mia USD gestiftet hat. An Projekte die ihm/seiner Frau wichtig sind https://www.msdf.org/

    Ich teile seine Meinung, dass der Staat wohl nicht viel Schlaues mit den 1,6Mia angestellt hätte. Wahrscheinlich wäre es in der Verwaltung versickert.

    Ich bin immer nich dafür, ich will das einige von denen in die🇨🇭kommen!💰
  • Beobachter 01.02.2019 18:36
    Highlight Highlight Die Frage ist halt immer, ob das reine Wahlkampfrhetorik ist oder wirklich etwas bringt. Angenommen es gibt in den USA rund 20K Personen mit > 50 Mio Vermögen und die werden mit 2% besteuert, dann sind das 20Mrd. $. Das ist natürlich etwas, aber damit lässt sich der Multi Billionen Etat der Amis mit der aktuellen Mega Verschuldung nicht sanieren. Auf der anderen Seite: Wenn jemand die 50 Mio. zu 5% arbeiten hat und von den 2.5 Mio Ertrag 1 Mio abgeben muss, wird er auch nicht daran zugrunde gehen. Mal sehen, was die Damen dereinst umsetzen, sollte denn eine von ihnen gewählt werden.
    • swisskiss 01.02.2019 19:55
      Highlight Highlight Beobachter: Geht nicht um die Rechnung, denn diese sieht bei allen Szenarien, bei einer jährlichen Neuverschuldung von rund 900 Milliarden, verheerend aus.

      Geht um Ablenkung vom wesentlichen Problem, dass der Kogress im März wieder für eine Erhöhung der Verschuldungsgrenze stimmen muss, da die Grenze von 22 Billionen erreicht ist.

      Hier geht es darum, einen Plan vorzulegen, um den Kritikern an der masslosen Verschuldung der USA Wind aus den Segeln zu nehmen, die eine Sanierung des Haushalts und Abbau der staatlichen Leistungen fordern

      Position beziehen statt realistische Pläne vorlegen.
  • Bünzli Bär 01.02.2019 18:13
    Highlight Highlight Es gibt nur ein kleines problem: Mit dem mehr an Steuereinnahmen werden dann noch mehr Militär und zusätzliche Beamte finanziert, statt dass es eine faire verteilung dieses Reichtums geben wird.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 01.02.2019 19:42
      Highlight Highlight Das Geld wurde nicht gestohlen und muss deshalb auch nicht "fair" verteilt werden.
  • zeromaster80 01.02.2019 17:47
    Highlight Highlight Hmmm lustig, Umfragen sehen die vom linken Rand als Kleine Minderheit, damit gewinnt man also garantiert keine Wahlen.
  • Coffeetime 01.02.2019 17:32
    Highlight Highlight Gibt es dann noch Influencer, wenn sie sooo viel Steuern zahlen müssten? Das wäre doch ein guter Side-effect? 🤑
  • Nelson Muntz 01.02.2019 17:06
    Highlight Highlight Der ewige US Wahlkampf nervt nur noch. Schlussendlich gewinnt der oder die mit dem grösstem Budget. Partei, Geschlecht, Hautfarbe oder politisches Programm ist nebensächlich. Da ein grosser Teil der Wähler den IQ einer Kartoffel hat, wird einfach nach TV- und Werbepräsenz gewählt.
  • Relativist 01.02.2019 16:35
    Highlight Highlight Bitte auch noch berichten, dass dies nicht neue Ideen sind in den USA. Hohe Besteuerung der Reichen war seit Wilson nichts Besonderes. Es kann sogar argumentiert werden, dass das enorme Wachstum des Mittelstandes in den USA genau auf dieser Umverteilung basierte und diese Steuern ein Hauptgrund waren warum die USA nach dem 2. Weltkrieg florierten.

    Top marginal tax rate 70% or over in 1918 - 1921, 1936 - 1980
    Top marginal tax rate 90% or over in 1944 - 1945, 1951 - 1963
    • dontbelievetheirpropaganda 01.02.2019 18:15
      Highlight Highlight Und dann mal informieren ob diese Spitzensteursätze auch wirklich jemand so gezahlt hat oder eben nicht. ;)
      Wisst ihr, Milliardäre haben nicht einfach einen Lohnausweis den man dann veranlagen kann ;)
    • rodolofo 02.02.2019 07:08
      Highlight Highlight @ Traumtänzer
      Diese Super-Reichen sind gleichzeitig auch Meister in der Kunst der "Steueroptimierung"!
      Was werden die machen, wenn die Steuern für Schwer Reiche erhöht werden?
      Dann verdienen die einfach offiziell nichts mehr, oder sie transferieren Gelder in andere Länder mit Dumping-Steuern, in Steuerparadiese, in Briefkastenfirmen, in komplizierte- und undurchschaubare Firmen-Konglomerate und Finanz-Produkte, und und und...
      Was glaubt Ihr denn, wie die so unverschämt reich geworden sind?
      Mit Landwirtschaft?
      Ja gut, man kann heutzutage auch mit Lebensmitteln spekulieren, das ist wahr...
  • Mississippi Tracking 01.02.2019 16:17
    Highlight Highlight Logisch ist das Warenbuffet mit Vermögenssteuer einverstanden. Hat er doch alles sein eigenes Moos in von Steuer befreiten Stiftungen platziert. 🤠
    • swisskiss 01.02.2019 18:31
      Highlight Highlight Endspurt Brexit & Rahmenabkommen: Eine Stiftung in den USA, die Befreiung von der Steuer will, muss nachweislich die Gemeinützigkeit beweisen.So sind jährlich Geschäftsbericht, Finanzbericht und Ausgabenliste der Steuerbehörde zu liefern, sind Löhne, Spesen und Aufwendungen nachzuweisen und diese Berichte durch Revision zu prüfen. Gemeinützige Stiftungen wrden durch die Dachorganisation der Stiftungen bewertet und benotet. Alle anderen Stiftungen die nicht gemeinützig sind, unterstehen der Steuerpflicht.
    • Mississippi Tracking 01.02.2019 21:18
      Highlight Highlight @swisskiss
      Also ganz blöd würde ich das Warenbuffet doch nicht einschätzen.

      Kumpel Bill Gates und dessen Frau Melinda haben schon mal grosszügig Geld von Warenbuffet angenommen für deren sogenannte gemeinnützige Stiftung. In Tat und Wahrheit sind es aber hinterlistige Steueroptimierungskonstrukte diese Stiftungen. Viel rein wenig raus und stets Herr über Gelder sein, grob umschrieben.
  • El Pepedente 01.02.2019 15:10
    Highlight Highlight Lustig da warren zb extrem reich ist und die anderen sind auch reich..
    • swisskiss 01.02.2019 15:32
      Highlight Highlight El Pepedente: Ist es eigentlich schwer, so ganz ohne Wissen einfach eine Behauptung aufzustellen?

      Oder ist seit Trump das Verbreiten "alternativer Fakten" hoffähig geworden?

      Fakt: Alexandria Ocasio-Cortez kommt aus einer Einwanderefamilie aus Puerto Rico und arbeitete in einem Tacoladen um die Familie zu unterstützen. Sie konnte nur dank einem Stipendium von Intel studieren.

      Kamala Harris ist mit einem Vermögen von rund 700 000 bis 1,8 Millionen (je nach Quelle) wohlhabend, aber sicher nicht reich!
    • Alsk 01.02.2019 15:46
      Highlight Highlight >1,8 Millionen
      > nicht reich

      😂😂😂😂😂😂😂😂
    • Dr. Zoidberg 01.02.2019 16:22
      Highlight Highlight 1.8 mio hast du in schweiz schon, wenn du ein haus erbst. würde ich jetzt auch nicht als reich einstufen. "reich" heisst für mich, du kannst von deinem vermögen leben, ohne einen einzigen tag arbeiten und ohne deine möbel im brocki kaufen zu müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bud Spencer 01.02.2019 15:10
    Highlight Highlight Die ganze Idee wäre ja nett, wenn es nicht die Sache mit der Kapitalmobilität in günstigere Steuerregimes gäbe.

    Die ganzen Superreichen wohnen nicht aufgrund des erfrischenden Valser-Wassers in der Schweiz...

    Fazit: Wenn der Grenzsteuersatz angehebt werden würde, müssen in den USA Massnahmen getroffen werden, den Reichen das Bleiben schmackhaft zu machen. Arschkriecherei, aber leider Alltag...
    • Shlomo 01.02.2019 15:34
      Highlight Highlight Das ganze ist doch ein Ammenmärchen. Als der Kanton Zürich die Pauschalsteuer abgeschafft hat wurde auch das Hororrszenario von riesigen Steuerausfällen an die Wandgemalt. Es sind zwar einige vormals Pauschalbesteuerte weggezogen, diese wurden aber durch neue gute Steuerzahler ersetzt.
    • Dr. Zoidberg 01.02.2019 16:24
      Highlight Highlight ausserdem zahlst du als amerikanischer staatsbürger auch steuern in amiland, wenn du deinen wohnsitz nicht in god's own country, sondern z. b. in der schweiz hast.
    • 7immi 01.02.2019 16:41
      Highlight Highlight Steuern sind sicher ein Teil der Motivation. Stabilität und Sicherheit dürften aber die weit grösseren Argumente sein. Wer viel hat kann auch viel verlieren. Investierts du in eineImmobilie, so kannst du davon ausgehen, dass diese Investition in der Schweiz sicher ist. In einem Land mit Bürgerkriegen oder Zick/Zack-Demokratien geht dies nicht. Da hast du plötzlich nichts mehr.
  • Scaros_2 01.02.2019 15:09
    Highlight Highlight Einfach nur abwarten und hoffen darauf:

    - Das sie es auch durchsetzen können und auch TUN
    - Das die Demokraten sich nicht vorher an die Gurgel gehen
    - Das daraus Trump profitiert.

    Abwarten
    Hoffen
    Abwarten
  • DemonCore 01.02.2019 14:55
    Highlight Highlight Kamala Harris hat sich vor allem durch die rücksichtslose Strafverfolgung von Sexarbeitern in Kalifornien einen Namen gemacht und sich jahrelang gegen die Legalisierung von Cannabis gesträubt. Jetzt wittert sie Morgenluft und ist nach eigenen Angaben plötzlich die liberalste Kandidatin ever. Fast so falsch im Auftritt wie Clinton. Sad.
  • Chrigi-B 01.02.2019 14:51
    Highlight Highlight Viel Glück liebe Demokraten. Amerika will keine Sozialisten an der Macht, zum Glück. Trump ist so gut wie wiedergewählt.
    • ingmarbergman 01.02.2019 14:56
      Highlight Highlight Sozialisten, hahahaha. Die Demokraten wären in der Schweiz etwa am linken Flügel der FDP..
    • themachine 01.02.2019 15:00
      Highlight Highlight Demokraten=Sozialisten? 🤔
    • El Pepedente 01.02.2019 15:11
      Highlight Highlight Oh crigi die werdet das nie checke^^ holl dir popcorn und lueg zue wie sie sich selber immer is bei schüsset
    Weitere Antworten anzeigen
  • messanger 01.02.2019 14:50
    Highlight Highlight Die Krankenkasse für alle ("Medicare for all") ist nicht die von Harris. Das Konzept wird von zahlreichen Politikern unterstützt, darunter AOC, Warren und Bernie Sanders. Zuletzt hat sich Harris schon wieder leicht distanziert, wahrscheinlich weil ihr ein paar Leute gesagt haben, dass die privaten KKs dann zum Grossteil überflüssig wären.

    Zuletzt kam Sanders mit der Idee einer höheren Erbschaftssteuer (als Gegenvorschlag zum Trump Tax Cut).

    Die Demokraten haben scheinbar gemerkt, dass höhere Steuern für Milliardäre beliebt sind und sie nicht auf deren Spenden angewiesen sind.
  • Bündn0r 01.02.2019 14:50
    Highlight Highlight Heisst Kamala nun Warren oder Harris zum Nachnamen?
    Die erste Bildunterschrift ist wohl noch falsch.
    • Philipp Löpfe 01.02.2019 14:54
      Highlight Highlight Harris, natürlich. Danke.
  • Heinz Dietsche (1) 01.02.2019 14:50
    Highlight Highlight Das sollte wohl heissen: Die erste Mullatin und nicht schwarz.
  • Hein Blöd 01.02.2019 14:45
    Highlight Highlight Kamala Harris will weder den Reichen an den Kragen, noch will sie eine Einheitskrankenkasse, noch ist sie eine Progressive.
  • Hades69 01.02.2019 14:43
    Highlight Highlight Werft die Kruemmel vors Volk. Und lasst uns so tun als ob es der ganze Kuchen waer.
  • El Vals del Obrero 01.02.2019 14:41
    Highlight Highlight Irgendwie habe ich eine gewisse Befürchtung für 2020:

    Die Spitze der Demokraten wird wieder auf Biegen und Brechen und im Gegensatz zum Willen der Mehrheit der Basis einen neoliberalen "Zentristen" durchboxen wollen.

    Dann heisst es bis 2028 Trump ...
    • Schlingel 01.02.2019 14:50
      Highlight Highlight 2024*...aber ja ich kann mir gut vorstellen, dass die Demokraten aus dem Sanders/Clinton Debakel nichts gelernt haben.
    • HabbyHab 01.02.2019 15:08
      Highlight Highlight ..Clinton hatte in den Vorwahlen mehr Stimmen erhalten als Sanders. Das ist ein Fakt.
    • Gurgelhals 01.02.2019 15:24
      Highlight Highlight Die Sanders-Dolchstosslegende wird nicht wahrer, wenn man sie ständig wiederholt. Clinton hat in den Vorwahlen *deutlich* mehr Stimmen geholt als Sanders und dem eine Verschwörung der Parteioberen anzudichten ist Unfug.

      Die Sache war letztlich viel trivialer: Clintons Kandidatur hatte zur Folge, dass sich andere aussichtsreiche Kandidaten gar nicht erst aufstellten (dies im Gegensatz zu jetzt). Und daher hat dann Sanders die Stimmen von den 43%, die Clinton nicht wollten, alle auf sich vereint. Der Fehler der Partei war "bloss", dass sie diese Entwicklung nicht als Warnsignal erkannt haben.
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