Wirtschaft
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President Donald Trump waves upon arrival back to the White House from a campaign rally in Battle Creek, Mich., early Thursday, Dec. 19, 2019, in Washington. Trump was impeached by the U.S. House of Representatives Wednesday night, becoming only the third American chief executive to be formally charged under the Constitution's ultimate remedy for high crimes and misdemeanors. (AP Photo/Manuel Balce Ceneta)
Donald Trump

Donald Trump winkt bei seiner Rückkehr von einer Wahlkampfveranstaltung. Bild: AP

Analyse

Ist das Impeachment für Trump ein Triumph oder eine Niederlage?

Wird Trump im kommenden Jahr einen Erdrutschsieg einfahren? Oder abgewählt?



Der Comedian Jordan Klepper ist in der «Daily Show» für das konservative Lager zuständig. Kürzlich besuchte er eine Wahlkampf-Veranstaltung von Trump und interviewte dort eine Gruppe von Teilnehmern. Dabei spielte sich folgender Dialog ab:

«Hat sich Trump in der Ukraine-Affäre schuldig gemacht?»

«Nein, natürlich nicht.»

«Weshalb nicht?»

«Sei kein Schaf, denk selber nach und lies das Transkript (die Zusammenfassung des Telefongesprächs mit dem Präsidenten der Ukraine, Anm. d. V.).»

«Habt ihr das Transkript gelesen?»

«Nein.»

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Comedian Jordan Klepper bei den Trump-Fans. Video: YouTube/The Daily Show with Trevor Noah

Nichts könnte das Dilemma der Demokraten besser aufzeigen als dieser Dialog. Trump hat offensichtlich seine Macht missbraucht, deshalb sind die Demokraten aufgrund ihres Verfassungsauftrags gezwungen, ihn zur Rechenschaft zu ziehen.

epa08080807 Speaker of the House Nancy Pelosi looks on during a press conference following the impeachment vote of US President Donald J. Trump at the US Capitol in Washington, DC, USA, 18 December 2019. Donald Trump is the third president in US History to be impeached. The House will not immediately send the articles of impeachment to the Senate, where a trial is expected early in 2020.  EPA/SHAWN THEW

Eine nachdenkliche Nancy Pelosi eröffnet das Impeachment. Bild: EPA

Gleichzeitig haben sie keine Chance, mit rationalen Argumenten an die Trump-Fans heranzukommen. Das wäre jedoch für eine Amtsenthebung des Präsidenten erforderlich. Was bleibt, ist ein Patt im amerikanischen Kongress und ein tief gespaltenes Land. Meinungsumfragen zeigen, dass die Amerikaner gespalten sind: Die eine Hälfte begrüsst ein Impeachment, die andere lehnt es ab.

Der Senat wird Trump mit grösster Wahrscheinlichkeit frei-sprechen. Dort haben die Republikaner das Sagen, und sie stellen sich vorbehaltlos hinter den Präsidenten. Das wahre Urteil wird daher das Wahlvolk im kommenden November fällen. Wie aber wird das Impeachment diese Wahl beeinflussen?

Trump wird massiv davon profitieren und einen Erdrutschsieg einfahren, sagen die Konservativen. Sie argumentieren dabei wie folgt: Der Hass des amerikanischen Mittelstandes auf die Eliten in den Küstenstädten ist riesig. Im mittleren Westen und im Süden will man sich nicht mehr vorschreiben lassen, was man essen und sagen darf. Politische Korrektheit und Identitätspolitik – die Rücksichtnahme auf jede denkbare sexuelle Ausrichtung oder ethnische Zugehörigkeit – sind verpönt.

Trump ist der Garant dafür, dass man wieder an den christlichen Gott glauben und so viele Waffen besitzen darf, wie man will. Auch wenn man es nicht laut sagen darf, wird er dafür sorgen, dass die Weissen weiterhin die Oberhand behalten.

epa08079526 Activists gather at a 'Impeach and Remove' rally to show support for the Congressional impeachment of US President Donald J. Trump outside the US Capitol in Washington, DC, USA, 18 December 2019. Later in the day, Trump is expected to become the third president in US History to be impeached by Congress. The House will then send the articles of impeachment to the Senate, where a trial is expected early in 2020.  EPA/ERIK S. LESSER

Demonstrationen vor dem Kongress begleiten das Impeachment. Bild: EPA

Gerne weisen die Vertreter dieser These auch auf die wirtschaftliche Lage hin. Obwohl die Wirtschaft längst nicht mehr im versprochenen Ausmass wächst, dürfte Trump davon profitieren: Eine Rezession ist eher unwahrscheinlich geworden und die Arbeitslosigkeit rekordtief. Die Löhne steigen, die Börsen boomen, und im Handelsstreit mit China zeichnet sich zumindest ein Waffenstillstand ab.

Gegen Skandale – ob finanzieller oder sexueller Art – ist Trump gefeit, sonst wäre er längst nicht mehr im Amt. Das Chaos im Weissen Haus kann ihm nichts anhaben, selbst wenn es in Büchern von so renommierten Autoren wie Bob Woodward («Fear») oder jüngst Peter Berger («Trump and his Generals») glaubhaft und ausführlich beschrieben wird.

Schliesslich verweisen die Konservativen auf den Wahlsieg von Boris Johnson auf den britischen Inseln. Das sei eine Art Vorbeben auf den ganz grossen Knall gewesen, der sich im kommenden November in den USA wiederholen werde, so die Deutung im Trump-Lager.

Britain's Prime Minister Boris Johnson returns to 10 Downing Street after meeting with Queen Elizabeth II at Buckingham Palace, London, on Friday, Dec. 13, 2019. Prime Minister Boris Johnson's Conservative Party has won a solid majority of seats in Britain's Parliament â?? a decisive outcome to a Brexit-dominated election that should allow Johnson to fulfil his plan to take the U.K. out of the European Union next month. (AP Photo/Matt Dunham)

Hat er es vorgemacht? Boris Johnson vor seinem Regierungssitz. Bild: AP

Leider ist dieses Szenario alles andere als unwahrscheinlich. Es ist denkbar, dass die Demokraten mit dem Impeachment ein politisches Eigengoal geschossen haben. Die Gefahr, dass die nach wie vor einzige Supermacht Demokratie und Rechtsstaat über Bord wirft und auf einen autoritären Staat hinsteuert, ist unübersehbar geworden, ebenso die Parallelen zur Belle Epoque, der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.

Doch bevor Progressive und Liberale in tiefste Depression verfallen, sollten sie bedenken, dass auch eine ganz andere Entwicklung möglich ist. Dafür gibt es ebenso plausible Gründe:

Den Wahlsieg Johnsons als Vorbote eines kommenden Sieges von Trump zu deuten, ist fragwürdig. Dafür gibt es eine ganz banale Erklärung: Johnson hat bloss rund 42 Prozent der Stimmen erhalten. Sein Erdrutschsieg ist eine Folge des britischen Wahlsystems, nicht von Mehrheitsverhältnissen. Selbst im US-System, das die konservativen Stimmen in den kleineren Staaten stark begünstigt, reichen 42 Prozent für einen Sieg nicht aus.

Trump gelingt es zudem nicht, seine Basis auszuweiten. Obwohl er mit viel Aufwand – auch finanzieller Art – und der Unterstützung der konservativen Medien versucht, das Impeachment zu seinen Gunsten zu interpretieren, ist ihm das bisher nicht gelungen. Seine Zustimmungswerte befinden sich nach wie vor im Bereich von 40 bis 45 Prozent. Angesichts der guten wirtschaftlichen Lage ist das ein miserabler Wert.

Seine immer aggressiver werdende Taktik könnte Trump ebenfalls zum Verhängnis werden. Jüngstes Beispiel ist der absurde Brief, den er an Nancy Pelosi verschickt hat. Damit heizt er zwar seine Basis an. Er motiviert jedoch im gleichen Masse auch seine Gegner.

Lev Parnas arrives to court in New York, Monday, Dec. 2, 2019. Parnas and Igor Fruman, close associates to U.S. President Donald Trump's lawyer Rudy Giuliani, were arrested last month at an airport outside Washington while trying to board a flight to Europe with one-way tickets. They were later indicted by federal prosecutors on charges of conspiracy, making false statements to the Federal Election Commission and falsification of records. (AP Photo/Seth Wenig)
Lev Parnas

Wird er für eine Überraschung sorgen? Lev Parnas, ein Assistent von Rudy Giuliani. Bild: AP

Den Demokraten ist es mittlerweile gelungen, eine starke Basis-Bewegung aufzubauen. Damit haben sie nicht nur die Midterm-Wahlen deutlich gewonnen, sondern in einzelnen Bundesstaaten wie Virginia und Kentucky wichtige Siege eingefahren.

Die vulgäre Art des Präsidenten stösst auch die Frauen in den Vorstädten vor den Kopf. Ohne deren Stimme kann er die Wahlen 2020 nicht gewinnen.

Schliesslich ist auch die Ukraine-Affäre noch längst nicht ausgestanden. Gegen Trumps persönlichen Anwalt Rudy Giuliani ermitteln die Strafverfolger des Southern District of New York, der härtesten Behörde der USA. Zwei von Giulianis Assistenten, die beiden Shreks Lev und Igor, sind bereits angeklagt, weitere für Trump unangenehme Überraschungen jederzeit möglich.

Die amerikanischen Politik entwickelt sich in Zyklen. Immer wieder wird die älteste Demokratie der Welt durchgeschüttelt, angefangen vom Bürgerkrieg bis hin zur McCarthy-Ära. Optimisten weisen darauf hin, dass bisher stets die «guten Engel» letztlich die Oberhand behalten haben. Die Chancen, dass dies auch bei Trump der Fall sein wird, sind intakt.

So berichtet die NYT über die Amtsenthebungsverfahren

«Hassen Sie den Präsidenten?»

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  • Tenno 21.12.2019 08:38
    Highlight Highlight Trump wird leider davon profitieren.
    Der Senat bestätigt das Impeachment nicht, was sicherlich so gedeutet wird, dass es nur ein verzweifelter Versuch der Dems war Trump anzuschwärzen.
    Die Ukraine Gedchichte mag für unser Rechtsverständnis falsch sein für die Trumpianer war es kein Missbrauch.
    Die Dems bekriegen sich zurzeit noch selbst und haben zu viele Anwärter.
    Der grosse Kandidat fehlt, Biden ist nicht besser als Hillary.
    Ein Typ wie Andrew Yang, welcher nichts mit dem Filz zu tun hat und somit Trumps eigene Argumente für sich nutzen kann, hat keine Chance.
    Etc.
    Leider nochmals 4y Trump.
  • Normi 20.12.2019 18:02
    Highlight Highlight 🤭🤭 Solange Pelosi die Papiere nicht dem Senat übergibt ist Trump noch nicht Impeached 😅😅

    Ein Impeachment ist ein Prozess und keine Abstimmung 🤦🏻‍♂️

    Bitte Fakenews korrigieren
  • devotedtodreams 20.12.2019 11:32
    Highlight Highlight Mein Cousin behauptet allen Ernstes: "He is still president of the greatest country in the free world." Und dass Trump der Gewinner ist (bezogen auf den Tweet-Streit mit Greta).

    Dabei ist Trump ein Witz. Leider ein mächtiger Witz, aber trotzdem immer noch ein Witz.

    ...Ich schäme mich angesichts dieser Verwandtschaft. >.<
    Und bin froh, wenn ich meinen US-Pass endlich abgeben kann.
    • Froggr 20.12.2019 18:10
      Highlight Highlight Mein Gott darf dein Cousin denn keine eigene Meinung haben? Was für ein Mensch muss man sein, um seinem Cousin die Meinung verbieten zu wollen.
    • auloniella 20.12.2019 18:39
      Highlight Highlight Frogger Davon hat devotedtodreams nicht einmal ansatzweise gesprochen!! Lies den Komnentar noch mal gaaaaanz genau,ja?
    • devotedtodreams 20.12.2019 20:13
      Highlight Highlight @Froggr Auloniella hat recht; natürlich darf mein Cousin seine Meinung haben. Jeder darf das. Das heisst aber noch lange nicht, dass ich seine Meinung teilen muss... Und mal ehrlich, haben wir uns nicht alle schon mal fremdgeschämt für Meinungen anderer Leute?
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 20.12.2019 08:46
    Highlight Highlight Mit der ultra-liberalen Vollprivatisierung nach dem Gusto der Markt-Gläubigen, die staatliche Regulierungen für "des Teufels" halten, haben die "Reaganomics" Tatsachen geschaffen, die nicht mehr rückgängig zu machen sind:
    1. sind dadurch von US-Oligarchen geführte, neo-feudale Machtpyramiden entstanden, mit protzigen Villen-Vierteln und mit heruntergekommen verelendeten, von Drogen und Kriminalität verseuchten Slums, und 2. lassen sich die verwahrlosten, bildungsfernen Massen sehr leicht manipulieren, wie das die unglaublichen Erfolge von Trump und Johnson eindrücklich und abstossend zeigen...
    • Bildung & Aufklärung 20.12.2019 15:19
      Highlight Highlight keine anhnung warum die blitze, das sind simple fakten. das ist die realität.

      aber so sind sie halt, die trumpelfans & co. richtig oder falsch ist nur noch auslegungssache im postfaktischen zeitalter. "alternative facts", wie trumps sprecherin das sehr schön zugab.

      genau davor wurde schon von einem orwell gewarnt. man dreht die wahrheit einfach um, so wie es einem dient: "krieg ist frieden".

      perfide und höchst gefährlich.
    • Basti Spiesser 20.12.2019 21:33
      Highlight Highlight „sind dadurch von US-Oligarchen geführte, neo-feudale Machtpyramiden entstanden„

      aber gekonnt ausblenden, dass diese Machtpyramide die Medien besitzen und daher auch seit Jahren die Macht haben, die bildungsfernen Massen sehr leicht manipulieren. Das spannende ist ja eben, dass diese Machtpyramiden Johnson & Trump dauernd diffamieren.
    • Basti Spiesser 20.12.2019 21:36
      Highlight Highlight @Bildung

      Genau es is wie in Orwell, „Krieg ist Frieden“, kennen wir doch aus Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien. Wer war den dort? Trump oder seine Gegner?
  • Billy the Kid 20.12.2019 03:38
    Highlight Highlight Nancy Pelosi ist der Inbegriff einer korrupten Karrierepolitikerin, die während ihrer Amtszeit schwer reich wurde.
    Dass Pelosi und ihre Demokraten nun ein so schwaches Argument wie die Ukraine-Connection für ein Impeachment bemühen - ist offensichtlich der Tatsache geschuldet, dass man an allen anderen Fronten nicht punkten kann - da man eben genau so korrupt wie die Republikaner ist.
    Anstatt eine tatsächliche politische Alternative auf die Beine zu stellen ist es halt bequemer ein never ending Schmierentheater mit Trump aufzuführen und gleichzeitig sich schamlos zu bereichern.
    • RicoH 20.12.2019 12:45
      Highlight Highlight Im Moment geht es nicht um Nancy Pelosi oder die Demokraten, sondern um Trump.

      Die "Ukraine-Connection" als schwaches Argument zu betiteln, ist schon sehr grenzwertig...

      Das Ganze ist ein klarer Bruch zur Verfassung. Darüber sind vermutlich alle einig. Nur die Rep's können oder wollen das – aus welchen Gründen auch immer – nicht zugeben/bestätigen.
    • Bruno Meier (1) 20.12.2019 12:53
      Highlight Highlight Pelosi hat gemäss Magazin "People with Money“ von Nov.18 - Nov.19 ein Einkommen von 75 Mio $ generiert. Damit ist sie die bestbezahlte Politikerin weltweit. Wie schon erwähnt, auch in der Opposition lebt es sich ausgezeichnet, so lange der Filz (Elite) es zusammenhält.
    • Basti Spiesser 20.12.2019 21:37
      Highlight Highlight Merci Bruno 👍🏼 wusste ich nicht
  • Matti_St 20.12.2019 00:00
    Highlight Highlight Ich Frage mich nur, wie er ein Lebenslange und Vererbare Staatsoberhauptposition installieren will.
  • cindy&gismo 19.12.2019 23:58
    Highlight Highlight Triumph oder eine Niederlage?
    Solange man Geld hat, spielt sowas bei den Amis keine Rolle. Hauptsache der Rubel rollt.
  • schrat 19.12.2019 22:46
    Highlight Highlight https://www.realclearpolitics.com/epolls/other/public_approval_of_the_impeachment_and_removal_of_president_trump-6957.html

    anscheinend hilfts trump
    Benutzer Bild
    • RicoH 20.12.2019 12:59
      Highlight Highlight Das ist etwas zu kurz betrachtet.

      Am 24 Sept. (Pelosi kündigt Impeachment Untersuchung an) waren die Befürworter noch bei 38.7% und die Gegner bei 51.2%.
      Somit kann man nicht sagen, dass das Trump hilft. Im Gegenteil.

      Übrigens ist es heute ziemlich ausgeglichen:
      47.5% für und 46.2 gegen das Impeachment.
      Quelle: https://projects.fivethirtyeight.com/impeachment-polls/
  • Butzdi 19.12.2019 21:27
    Highlight Highlight Pelosi sollte an Trump einen Merrick Garland durchziehen: soll heissen, dass sie die Aburteilung durch den Senat erst vom nächsten Senat der im Nov 2020 gewählt wird durchführen lässt. Die Chancen stehen gut, dass McConnell, Graham und Jordan bis dann abgewählt sind. Das wäre psychologische Kriegsführung erster Güte und ziemlich ein Payback.
  • My Senf 19.12.2019 19:36
    Highlight Highlight Ich such jetzt nicht nach meinen alten Kommentaren. Doch wie anderen auch (ausser Löpfe z.B.) war mir klar der Donald geht bis ans Ende! Alles andere ist wunschdenken

    Der Satz „ will man sich nicht mehr vorschreiben lassen, was man essen und sagen darf“ zergeht allen „nicht Linken und bösen“ auf der Zunge! Boris, die 10% SPD in Deutschland und 0% Sozialdemokraten in Frankreich lassen grüssen und demnächst bald auch die 10% SP die allen Ernstes das deutsche Doppelspitzen Modell kopieren wollen
    Selber kiffen aber den Leuten das Autofahren z.B. verbieten
    Jaja es wird eine spannende Zeit
    • rodolofo 20.12.2019 08:58
      Highlight Highlight Nun, mit dem wirksamsten Schlagwort aller Zeiten, nämlich "Liberal" (lateinisch-elitär für "Freiheitlich"), funktioniert der rechtsbürgerliche Zaubertrick so:
      ALLE wollen grundsätzlich frei sein.
      Und NIEMAND zahlt gerne Steuern.
      Wenn nun aber "die Bürgerlichen" Vorschriften und Regulierungen abschaffen und die Steuern senken, sparen die kleinen Steuerzahler nur ganz wenig und müssen dann all die Dienstleistungen des Staates selber bezahlen. Die Reichen sparen riesige Summen und hätten die Dienstleistungen des Staates sowieso nicht gebraucht, weil diese zu schlecht waren für sie...
  • Vanessa_2107 19.12.2019 19:31
    Highlight Highlight Was Sie überhaupt nicht erwähnen Herr Löpfe, ist sein Gesundheitszustand, die immer schlimmer werdende Demenz, wie er sich verhält, redet, oft immer alles wiederholt. Wenn er wieder einmal durchdreht, ist das nicht, "weil Trump so ist", er wird immer dementer. Folgen Sie doch auf Twitter einmal @JohnMTalmadgeMD oder @BandyXLee1 oder @Nick_Carmody, die analysieren Trump und veröffentlichen dann ganz interessante threads.
    • chrinli 19.12.2019 20:08
      Highlight Highlight Ach, liebe Vanessa - die Basis dieses gefährlichen Narzissten lässt sich von REIN GAR NICHTS davon abhalten, von ihm abzulassen!
      Und dass er an zunehmender Demenz leidet, fällt seiner Wählerschaft natürlich nicht auf: Das Gedächtnis des Menschen ist halt leider nicht so gut, wie es wünschenswert wäre...
  • Bruno Meier (1) 19.12.2019 19:11
    Highlight Highlight Hier wird zu oft vergessen: das eine ist der Wunsch, das andere die Realität. Bei watson möchte die Mehrheit der Leser Trump amliebsten in einem tiefen finsteren Loch einsperren, das ist ok, verdient er auch nicht anders. Nur sollte man die Dems nicht für Lichtgestalten halten, nur weil sie sich nicht öffentlich, im Gegensatz zu Trump, über viele Dinge abschätzig äussern. Das sind die gleichen Schmutzfinken, nur schöner verpackt! Viele Politiker, auch die in der Opposition, leben wie die Maden im Speck. Ob ich nun Trump oder Pelosi die Hand geben müsste, es würde mich in beiden Fällen ekeln.
    • cal1ban 19.12.2019 20:51
      Highlight Highlight Bezüglich Maden im Speck, die einzige Lösung ist eine Amtszeitbeschränkung:

      https://www.termlimits.com/senator-ted-cruz-hearing/
    • Basti Spiesser 19.12.2019 21:10
      Highlight Highlight Schön gesagt.
    • rodolofo 20.12.2019 09:07
      Highlight Highlight Dass sich die Methoden der Demokraten denjenigen der Republikaner gleichen, hat mit den Voraussetzungen in diesem ultra-liberalen voll privatisierten "Casino-Kapitalismus" zu tun.
      Da laufen dann sehr schwulstige Werbespots für demokratische, oder republikanische KandidatInnen, wie für den Verkauf irgendwelcher Apparate, die das Leben des Durchschnittsamerikaners viel angenehmer gestalten werden und die erst noch sehr günstig sind!
      In den normalen Werbespots lautet gefühlt jedes zweite Wort "Dollar".
      Wäre interessant, zu untersuchen, wie oft das Wort "Dollar" in der Politik-Werbung vorkommt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 19.12.2019 17:17
    Highlight Highlight Wolf Blitzer von CNN verbreitete gerade einen kleinen Ausschnitt aus einem Interview, dass er im Oktober 2008 mit Trump führte und darin fordert Trump, der Cheflügner vom Dienst, von der "eindrücklichen Nancy Pelosi, die er sehr liebt", dass sie George W. Bush impeachen müsse, weil dieser das amerikanische Volk belogen habe.

    Wäre echt witzig, wenn es nicht so himmeltraurig wäre!

    https://twitter.com/wolfblitzer/status/1207375509698596867?s=20
  • Musikuss 19.12.2019 17:12
    Highlight Highlight Das Erfolgsrezept des Donalds:
    1. Schuld sind immer die Anderen
    2. Ich bin das Opfer meiner Feinde und bin einzig wahre Verteidiger der Wahrheit (beides ist gelogen)
    3. durch Steuergeschenke hat er eine gigantische Vermögens-Umschichtung von unten nach oben erreicht.
    Mit 1 und 2 erreicht er das Fussvolk, mit 3. die Finanzwelt, eine unheilvolle Kombination, wie sie vor dem 1. und 2. Weltkrieg auch bestand
    • chrinli 19.12.2019 20:11
      Highlight Highlight wie gerne würde ich Ihnen widersprechen, lieber Musikuss... Leider haben Sie mehr als Recht...
  • swisskiss 19.12.2019 16:42
    Highlight Highlight Seine Anhänger interessiert das nicht und seine Gegner genausowenig. Meinungen sind gemacht. Standpunkte gesetzt. Nicht erst seit dem Impeachment, der Mueller Untersuchung , sondern seit dem Auftauchen Trumps auf der politischen Bühne. Da haben alle Ausfälligkeiten, Skandale und Diskurse absolut nichts in den Köpfen der Mehrheit des amerikanischen Volkes geändert. Man ist für oder gegen Trump. Besorgniserregend ist aber die Ignoranz und Sturheit von Befürwortern und Gegnern, die keinen Anlass sehen die eigene Haltung zu hinterfragen. Die Angst das eigene Weltbild in Frage stellen zu müssen.
    • Basti Spiesser 19.12.2019 21:11
      Highlight Highlight Da stimme ich mal zu!
    • rodolofo 20.12.2019 09:19
      Highlight Highlight Das ist eben auch immer wieder der gleiche Trick des kolossalen Grobians, der dem kleinen "Streber-Nerd" (mit seinen Klugscheisser-Klimastudien...) die Brille klaut, auf den Boden wirft und zertritt, ihn dann vor der johlenden Klassen-Meute in den Schwitzkasten nimmt, bis dieser einen roten Kopf bekommt und sich mit einem Jähzorn-Anfall zu befreien versucht.
      Daraufhin der Grobian: "War doch nur Spass!"
      Und ein aufmerksamer Beobachter aus der johlenden Klassenmeute: "Der kleine Streber war viel aggressiver, als der tollpatschige Grobian! So muss er sich nicht wundern, dass er unbeliebt ist."...
  • Rim 19.12.2019 16:17
    Highlight Highlight Was auch immer es für Trump bedeutet, ist m.E. zweitrangig. Amerika ist eine "tiefkranke",( Trump bloss das Symptom) Demokratie. Die GOP liegt schon lange im Komma. (Wie vermutlich einige andere "Institutionen" auch.) Das Repräsentantenhaus hat als letzte demokratisch rechtsstaatliche "Institution" ihre "Aufgabe" wahrgenommen. Das wird in die Geschichtsbücher eingehen. Die GOP wird nun - wie bereits angekündigt - den Rechtsstaat definitiv "beerdigen". Was in den USA zurzeit geschieht ist weit "grösser" als Trump. Dort wird "Weltgeschichte" neu geschrieben, oder so. Tja.
  • JoJodeli 19.12.2019 16:09
    Highlight Highlight Zu dem Thema sollte man unbedingt das Interview mit Allan Lichtman lesen. Steht leider bei der Konkurrenz mit dem grossen B 😅
  • FrancoL 19.12.2019 15:24
    Highlight Highlight Es ist doch nicht das Problems eines Erdrutschsieges oder nicht.
    Wenn die Amerikaner diese Nullnummer eines Präsidenten für eine 2. Amtszeit wählen, dann ist das so, das ist Demokratie. Wenn sie einem impeachten Präsidenten, der König der Lügen ist, ihr Vertrauen aussprechen, dann ist das so und zeigt allerhöchstens den Status einer Nation auf. Wir kennen dies ja bestens aus Europa, da wählten die Italiener ja auch den Gauner Berlusconi x mal an die Spitze.
    • Jol Bear 19.12.2019 18:41
      Highlight Highlight Das greift zu kurz. Den Italienern oder Amerikanern, zumindest um 50% von denen, so einfach aus der schweizer Komfortzone heraus kurzerhand den Verstand absprechen, ist leicht getan. Die sind mit Sicherheit nicht blöder als wir. Zumindest sollten im Rahmen einer Analyse mal auch die scheinbar „besseren“ Alternativen in Frage gestellt werden. Die Wähler von Trump oder Berlusconi haben Gründe für ihr Wahlverhalten. Diese werden hierzulande, genauso wie im Fall Johnson/Brexit nur allzu gerne ausgeblendet.
    • FrancoL 19.12.2019 19:02
      Highlight Highlight Nein Verbrecher haben unabhängig von Alternativen nichts in diesen Positionen zu suchen.
      Das hat nichts mit unserer Komfortzone zu tun. Und auch wenn keine bessere Alternativen gegeben sind, was weder in den USA als auch Italien nicht der Fall ist, kann man nicht das verbrecherisch Verhalten übersehen.
    • just sayin' 19.12.2019 19:53
      Highlight Highlight @Jol Bear

      interessanter ansatz für eine differenzierte diskussion.

      aber hier drin erntest du nur blitzli und hate.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Militia 19.12.2019 15:20
    Highlight Highlight Wenn sich dereinst der jüngste Tag ankündigen sollte werde ich versuchen mich Herrn Löpfe anzuschliessen. So viel (Zweck)Optimismus für eine Sache findet man nicht alle Tage! 👍
  • BratmirnenStorch 19.12.2019 15:09
    Highlight Highlight Schrecklich, welchen hirnverbrannten Bullshit man sich seit Trumps Wahl jeden Tag anhören muss. Nochmal vier Jahre mit diesem stabilen Genie und die Welt wird zur Scheibe.
  • häxxebäse 19.12.2019 15:01
    Highlight Highlight R.I.P. usa
    Tja machen wirs wie bei unbequemen zeitgenossen: aus den augen, aus dem sinn.
    Ich habe fertig.
  • Chrigi-B 19.12.2019 14:33
    Highlight Highlight "Trump hat offensichtlich seine Macht missbraucht, deshalb sind die Demokraten aufgrund ihres Verfassungsauftrags gezwungen, ihn zur Rechenschaft zu ziehen."

    Ja klar, weil ein paar Ivy League Professoren und die von Löpfe verehrten "opinion sections" der NYT und der WaPo das so sehen?

    Die Demokraten haben weder Dokumente noch Zeugenaussagen eingeklagt....
    • Philipp Löpfe 19.12.2019 14:38
      Highlight Highlight Auf welchem Planeten lebst du? Was ist mit Sondland, Hill, Volker, Taylor, Vindham, etc.
    • max julen 19.12.2019 14:41
      Highlight Highlight chrigi, und wieso hat das WH keine dokumente herausgegeben???
      wieso verbietet das WH seine mitarbeiter vor dem ausschuss auszusagen???

      hoffe dich mit so viele tiefgründige fragen nicht zu überlasten!

      muahahahah

      es gibt genügend beweise!
      wenn man sie nicht sehen will, dann liegt es an der eigenen einstellung!
      fans waren noch nie objektiv!!!!
    • chartreader 19.12.2019 15:10
      Highlight Highlight Sodland war ja der eigentliche Starzeuge und dabei kam heraus: Es war alles nur eine Annahme. Er glaubte die längste Zeit es würde eine Quit pro Quo geben. Wie sich dann herausstellte, sagt Sodland, war das halt nicht so. In 5min klip und klar:

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  • René Obi 19.12.2019 14:28
    Highlight Highlight Ich denke, dass die Demokraten im Wahlkampf auch um den Senat gute Karten haben werden. Argument: ihr habt einen Kriminellen gestützt. Ich hoffe 2021 geht Trump ins Gefängnis, wo er hingehört. Falls er im Weissen Haus bleibt. Gibt nur noch „Guet Nacht“
    • Fisherman 19.12.2019 14:43
      Highlight Highlight Er wird ins Gefängnis gehen. Ganz sicher.
    • rodolofo 20.12.2019 14:55
      Highlight Highlight @ Fisherman
      Nicht wenn er Oberboss aller Gefängnis-Direktoren bleibt!
      Ausserdem würde Trump mit seinen kleinen Händen nur ganz wenige Papiertüten falten können.
      Ein Arbeiter ist Trump ganz klar nicht!
      Vielleicht lieben ihn darum "die Arbeiter" so sehr...
    • Fisherman 20.12.2019 20:47
      Highlight Highlight @rodolofo
      Trump ist im Moment Chef der Bundesgefängnisse, aber nicht der Gefängnisse der Bundesstaaten. Und ja, im Moment ist er noch durch die Immunität geschützt.
      Aber so oder so irgendwann wird er diese verlieren.
      Und dann wird eine Klagewelle auf ihn zurollen; von verschiedenen Seiten, nicht zuletzt vom SDNY. Und dann wird er in einem Gefängnis z.B. des Staates NY einsitzen und kein anderer Präsident wird ihn begnadigen können....
  • Dr. Unwichtig 19.12.2019 14:19
    Highlight Highlight Der 1. Abschnitt ist Realsatire pur. Sehr schön auf den Punkt gebracht.

    Allerdings: Aktuell sind 48% der Befragten GEGEN eine Amtsenthebung. Das ist 1.) mehr, als der Stimmenanteil von Trump bei den Wahlen 2016 und 2.) will doch wohl nicht einmal Herr Löpfe behaupten, das wären alles „Trump-Fans“? Das Problem der US-Politik geht tiefer als Trump. Viel tiefer....
    • Ra_Do 19.12.2019 15:07
      Highlight Highlight könnte man bei fast jedem problem sagen das zwischen männern und frauen steht.
    • FrancoL 19.12.2019 15:28
      Highlight Highlight Spielt doch keine Rolle wie man die 48% bezeichnet. Diese 48% zeigen, dass es ihnen gleich ist was für Handlungen ein Präsident macht und das es ihnen offensichtlich nicht wichtig ist, ob ihr Präsident nun lügt, eine fremde Macht für die eigene Vorteilsnahme einspannt oder die Justiz behindert.
    • Ra_Do 19.12.2019 16:04
      Highlight Highlight ich verstehe immer noch nicht wieso das ein mensch sich selbst bereit erklärt, fast 50% der korrupten us befölkerung zu decken... ist macht und reichtum wirklich soviel wert das man jeglichen gesunden menschenverstand ignoriert und sich selbst zum highlight vieler konflikte macht? mir zeigt es nur das fast die hälfte nicht dazu in der lage sind vernümpftige entscheidungen zu treffen oder wie wenig sie die mentale gesundheit respektieren.
      nichts weiter als fanatiker und ohne einen trump der für sie die verantwortung trägt wertlos.
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  • Bert der Geologe 19.12.2019 14:08
    Highlight Highlight Es ist noch zu früh, um auf das Wahlergebnis zu wetten. Entscheidend ist, ob die Dem's genügend mobilisieren können, so wie bei den Midterms. Eines aber ist sicher: längerfristig gesehen, schadet den Reps das Impeachment westentlich mehr als den Dem's. Sie sind nun auf Gedeih und Verderben ihrem Grossmaulmogul ausgeliefert. Und er wird den nächsten Fettnapftritt liefern. Fragt sich einfach ob vor oder nach den Wahlen.
    • just sayin' 19.12.2019 15:40
      Highlight Highlight da bin ich anderer meinung.

      die us-wähler haben nun gesehen, dass die demokraten bereit sind, einen politischen gegner auf mehr als dürftiger beweislage zu impeachen (oder es zu versuchen).

      dies wird direkte auswirkungen auf die nächsten wahlen haben.

      wir werden es sehen
    • Bert der Geologe 19.12.2019 17:21
      Highlight Highlight @just sayin: Soweit lehn ich mich aus dem Fenster: spätestens bei den nächsten Midterms fliegt den Reps ihr hündischer Kadavergehorsam um die Ohren. Danach hat Grossmaul Hamsterkopf nichts mehr zu melden. Darauf wette ich.
    • chartreader 20.12.2019 11:24
      Highlight Highlight gib mir deine email Bert, ich nehme Wetten an.
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  • lilie 19.12.2019 14:07
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel, Herr @Löpfe, der meiner Meinung die Gesamtsituation ungeschönt und differenziert darstellt. 👍

    Ich für meinen Teil glaube nicht an einen Sieg der Demokraten in den nächsten Wahlen, obwohl ich mir nichts mehr wünsche in diesem Zusammenhang, als ein rasches Ende der Ära Trump.

    Die Welt jedoch hat oft genug bewiesen, dass sie sich selten nach unseren Wünschen richtet. Bleiben wir also lieber vorsichtig pessimistisch...
  • Pana 19.12.2019 14:00
    Highlight Highlight Das Impeachment ist wichtig und korrekt, unabhängig davon, was für Konsequenzen es auf die Wahlen hat. Die Demokraten müssen Gesetz und Gewissen auf ihrer Seite behalten.

    Trump kann im November besiegt werden. Dazu braucht es jedoch einen starken Kandidaten der Dems. Davon gibt es mehrere. Mal schauen ob die heutige Debatte weiterhilft. Es braucht einen klaren Leader, den Anti-Trump sozusagen.

  • DunkelMunkel 19.12.2019 13:49
    Highlight Highlight Tatsächlich biselt sich die Link selbst ans Bein mit der unverhältnismässigen Identitätspolitik. Das läuft so sehr aus dem Ruder, dass viele Linke selbst damit ein Problem haben.
    • max julen 19.12.2019 14:47
      Highlight Highlight Flötist, wie kann man sich selbst ans bein pinkeln, wenn man gesetzte einhält???

      wünscht du dir in den usa zustände wie in der türkei oder russland?

      wenn trump hier ohne warnschuss davon gekommen wäre, hätte er schamlos noch mehr spielraum, richtung illegalität, bekommen!!!!

      denn genau das ist nach dem mueller report geschen, trump denkt er sei unantastbar, dank dem blinden rückenhalt seiner partei!
    • just sayin' 19.12.2019 15:41
      Highlight Highlight erklärt auch, dass im house demokraten gegen die vorlagen gestimmt haben.
    • just sayin' 19.12.2019 16:08
      Highlight Highlight @max julen

      "wenn trump hier ohne warnschuss davon gekommen wäre, hätte er schamlos noch mehr spielraum, richtung illegalität, bekommen!!!!"


      na, na, na, max!
      was haben wir gesagt, wegen den vielen ausrufezeichen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 19.12.2019 13:41
    Highlight Highlight Also alleine das "blosstellen" dieser ganzen "Read the transcript" zeigt so krass auf was falsch läuft.

    Man zeigt auf, dass sie Schafe sind die alles glauben, legen anderen in den Mund zu lesen was sein soll, lesen es aber selbst nicht weil sie es glauben - per se........

    wie gestört ist die Welt von heute.
    • just sayin' 19.12.2019 14:34
      Highlight Highlight von einem alten, bärtigen man auf ein paar millionen menschen zu schliessen ist... äh... krass.
    • max julen 19.12.2019 14:57
      Highlight Highlight just sayin', dann hast du noch nicht verstanden, dass das transcript von trump mitarbeiter zusammnegestellt wurde und eine zusammenfassung ist!
      er wird dabei nicht entlastet oder rechtlich belastet!?
      würde er das ganze telefonat veröffentlichen, was er ja nicht tut, dann wäre vieles sicherer!

      wieso tut er das nicht???

      wieso gibt er eine selbst zusammengeschusterte version heraus?

      in jedem indizprozess wäre er als manipulator und leugner entlarvt!

      würde mich interessieren, wenn libanesische familien clans (ist nur ein beispiel) so operieren würden, ob du denen das auch abkaufen würdest!!!
    • Scaros_2 19.12.2019 15:30
      Highlight Highlight Sie wiederholen blind was er sagt. Das sagt alles aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WHYNOT 19.12.2019 13:35
    Highlight Highlight Die Wähler wollen diesen Eiertanz um political correctness nicht mehr, der nur von den wirklich wichtigen Themen ablenkt. Auch in der Schweiz wollen die Menschen keine Überregulierung wie Gendertoiletten, oekologisch begründete Zusatzsteuern die nur den Mittelstand belasten und sich keinen Lebensstil aufschwätzen lassen. Der Mohrenkopf soll weiterhin Mohrenkopf heissen. Ferner können wir auf rotgrüne Kampfemanzen mit dem Stereotypen des alten weissen Mann gut verzichten. Sollten dies die PolitikerInnen nicht zu Herzen nehmen, wir die rotgrüne Party rasch enden. Gut so!
    • Sam Regarde 19.12.2019 14:47
      Highlight Highlight Also politische correctes sucht man wohl in den USA heute vergeblich.
    • max julen 19.12.2019 14:58
      Highlight Highlight WHYNOT, stimmt doch nicht!!!
      trump anhänger oder gleichgültige interessiert das nicht!
      deshalb soll man illegale handlungen nicht verfolgen?

      hier in der schweiz würden alle kuscheljustiz rufen!!!
    • swisskiss 19.12.2019 18:57
      Highlight Highlight WHYNOT: Political corectness, wie auch Gutmenschentum, als negativ darstellen zu wollen, funktioniert einfach nicht. Wer Kants kategorischen Imperativ versteht:"Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde." versteht auch, das korrektes Verhalten, respektvoller Umgang und das Bestreben gut zu handeln, keine negative Elemente beinhalten kann. Bezeichnenderweise ist genau dieses Bestreben, ein "guter" Mensch zu sein, einer der Angriffspunkte der Anhänger rechter Ideologie. Da erübrigt sich eine Bewertung Deines Kommentars.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 19.12.2019 13:33
    Highlight Highlight Auch wenn das Impeachment jetzt nicht die Trump-Fans zu Trump-Gegner werden lässt: Steter Tropfen höhlt den Stein. Ausserhalb der Trump-Basis können sich wohl die wenigsten für vier weitere Jahre mit diesem Polit-Theater ermuntern, und sie wissen, dass Trump alles mögliche macht, nur nicht mit dem sogenannten "Politsumpf" aufräumen.

    Dass die Leute Trump-müde sind, macht sie aber noch lange nicht zu Demokraten-Wähler. Wenn es erneut einen unbeliebten Kandidaten gibt, werden viele lieber auf das bekannte Übel anstelle eines neuen Übels setzen. Ball liegt also ganz bei der Demokraten-Basis.
    • lilie 19.12.2019 14:08
      Highlight Highlight @Max Dick: Sehe ich genauso. 👍
    • just sayin' 19.12.2019 14:36
      Highlight Highlight sehe ich auch so.

      die demokraten sollten sich langsam an die arbeit machen, einen guten kandidaten zu finden und aufzubauen.

      denn die impeachment-masche hat nicht so geklappt.
    • swisskiss 19.12.2019 19:04
      Highlight Highlight just sayin': So richtig verstehst Du weder Marketing, noch das amerikanische System. Sobald im Juli der Herausforderer gegen Trump in der internen Ausmarchung gefunden wird, werden massive Mittel investiert, um bis zum Wahltermin den eigenen Kandidaten zu "verkaufen" und Trump zu diskreditieren. Rund 1,2 bis 1,4 Milliarden Dollar werden alleine in diesem Zeitraum für Wahlwerbung aufgewendet (Pro Partei notabene!) Keine Angst, der Kandidat der Demokraten wird bis zu den Wahlen schon noch in die Köpfe der Wähler gehämmert. Bis dann ist das Impeachment kein Thema mehr.
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  • tychi 19.12.2019 13:27
    Highlight Highlight Hätten die Demokraten das Impeachment nicht durchgezogen, wäre ihre Wählerbasis enttäuscht gewesen. Man erinnere sich, dass im 2016 Trump auch deswegen gewonnen hat, weil viele den Dems nahestehenden Personen, NICHT wählen waren. Die Dems konnten nur ungenügend mobilisieren.
    Im Impeachment sehe ich eine grosse Chance für die Dems. Es geht nicht darum, Trump-Wähler zu konvertierenen, sondern Stammwähler zu mobilisieren und Unentschlossene/Unabhängige zu gewinnen. Da gibt's für die Dems viel Luft nach oben (schliesslich wird Trump sich von der hässslichsten Seite zeigen, und Patzer machen).
    • Markus97 19.12.2019 13:39
      Highlight Highlight Warum kann man nicht offen und direkt kommunizieren warum man auf das Impeachment verzichtet hat? Wähler sind keine dummen Schafe, sie können einfache Zusammenhänge verstehen. "Wir sind der Meinung das sich der President durch Amtsmissbrauch strafbar gemacht hat. Durch die befangene Republikanische Mehrheit im Senat ist es uns zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht möglich ein faires Verfahren gegen Trump einzuleiten. Wir werden ihn jedoch strafrechtlich verfolgen lassen, sobald seine Immunität aufgehoben ist. "
    • lilie 19.12.2019 14:10
      Highlight Highlight @tychi: Ein sehr guter Gedanke! Danke dafür! 👍
    • Bert der Geologe 19.12.2019 14:13
      Highlight Highlight So ist es. Man darf nicht vergessen, der Trump-Sieg 2016 war nicht überwältigend, sondern knapp. D.h. wenn Wechselwähler und Stammwähler genügend mobilisiert werden, liegt es durchaus drin, dass Grossmaul Hamsterkopf abgewählt wird. Aber die Dem's müssen nun liefern und dürfen sich nicht zu lange mit Grabenkämpfen über ihre Kandidatur beschäftigen. Sie könnten sich auch selber schlagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saerd neute 19.12.2019 13:17
    Highlight Highlight Trump wird wieder gewählt.
  • RichiZueri 19.12.2019 13:12
    Highlight Highlight Meine Prognose: Er wird (leider) ohne Konsequenzen erstärkt aus dieser mini-Kriese treten und noch deutlicher wiedergewählt werden.
  • Asmodeus 19.12.2019 13:10
    Highlight Highlight Einige Punkte die erwähnt gehören.

    Anstatt ihn zu impeachen hätte man auf eine Abwahl hinarbeiten können. Danach kann man ihn, Pence und alle anderen Mitwisser nämlich ganz ohne Impeachment zurecht in den Knast schicken.

    Boris Johnson hat auch deswegen gewonnen, weil die UK zwar nur ein Zweiparteien-System wirklich kennt, aber Labour und die Liberal Democrats haben sich gegenseitig Stimmen weggenommen.

    Ein Ähnliches Prinzip wie in den USA auch. Viele haben anstatt Clinton halt lieber jemand drittes gewählt. Genutzt hat dies nur Trump.
  • Bruno Meier (1) 19.12.2019 13:09
    Highlight Highlight Im Artikel steht viel "mögliches". Ein paar Ergänzungen: im mittleren Westen werden wahrscheinlich die Wahlen entschieden, Trump kann die Küstenregionen nie gewinnen, muss er auch nicht, haben die Rep. auch nie. Es sind nicht alle Trumpies, sondern hassen die Eliten nur noch mehr und dazu gehören nun mal die Demokraten sehr wohl. Warum? Gerade Pelosi hat das höchste Einkommen aller Politiker weltweit: 11.2018 - 11.2019 unfassbare 75 Mio.$ Einkommen. Der einfache "Mann" auf der Strasse, soll er solch einer Person mehr Glauben schenken? Was hat sie gemacht? 3 Jahre gegen Trump gearbeitet. Also?
  • Peter R. 19.12.2019 13:08
    Highlight Highlight Es ist vor allem eine Niederlage für die Demokraten, die wertvolle Zeit verschwenden um eine Amtsenthebung anzustreben die eh keine Chance hat im Senat.
    Die Dems würden sich gescheiter auf den Wahlkampf als solchen konzentrieren statt "gegen die Wand zu rennen"!
    • wasps 19.12.2019 13:24
      Highlight Highlight Wer die Verfassung respektiert, muss handeln bzw. sich für ein Impeachment einsetzen. Egal, ob damit Wahlen gewonnen oder verloren werden. Es geht um die Glaubwürdigkeit der Demokratie. Und auch darum, Ignoranten die Grenzen aufzuzeigen. Trump kann nur einmal wiedergewählt werden. Er kann auch zweimal impeacht werden. Dann allerdings stellt sich die Frage, ob er die GOP noch auf seiner Seite hat.
    • Pafeld 19.12.2019 13:34
      Highlight Highlight Da du es noch nicht gemerkt hast: die Demokraten betreiben fleissig Wahlkampf. Das Ziel ist die Einstimmung und Mobilisierung der eigenen Wähler solange man selbst noch keinen Kandidaten hat und das fortwährende Blossstellen von Trump, zur Demotivation seiner gemässigten Anhänger. Dieser Wahlkampf konzentriert sich nicht darauf, einander die Wähler abzujagen. Sondern die Beeinflussung der Wahlbeteiligung in beiden Lagern. Vernünftige Republikaner werden der Wahl so eher fernbleiben, weil sie nur die Wahl zwischen einem Demokraten und einem korrupten Pussygrabber haben.
    • Walter Sahli 19.12.2019 13:43
      Highlight Highlight Ja, wenn man keine Prinzipien hat und es einem nur um die Macht geht, dann sollte man sich tatsächlich nur auf den Wahlkampf konzentrieren und die Verfassung ignorieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amadeus 19.12.2019 13:07
    Highlight Highlight Ein guter und ausgewogener Artikel. Interessant ist auch, dass einige Demokraten sich bewusst sind, dass sie die nächste Wahl in ihrem mehrheitlich republikanischen Distrikt verlieren könnten, und trotzdem für das Impeachment gestimmt haben - z.B. Elissa Slotkin. Das zeigt meiner Meinung nach einiges and Rückgrat und zeigt auch, dass es eben nicht immer nur ums Gewinnen geht (auch wenn das in vielen Medien ein dominierendes Thema zu sein scheint)

    https://www.theguardian.com/us-news/2019/dec/16/elissa-slotkin-democrat-backs-trump-impeachment
  • Markus97 19.12.2019 12:51
    Highlight Highlight (Teil 2) Die Demokraten haben einen politischen Prozess eingeleitet, den sie nur verlieren können. Das ist äusserst dämlich. Lieber hätte man die nächste Wahl gewonnen und danach ein Strafverfahren eingeleitet. Das darf dann auch nicht von voreingenommenen Politikern geleitet werden und unterliegt den normalen rechtsstaatlichen Grundsätzen, welche auch eine Verurteilung ermöglichen.
    • Tobi-wan 19.12.2019 13:03
      Highlight Highlight Das stimmt. Aber was ist, wenn die Demokraten nicht reagiert hätten? Hätte ihnen ihre Wählerbasis dann nicht vorgeworfen, nichts gegen Trump getan zu haben?
      Ich gehe davon aus, dass die Dems sich diese Frage auch gestellt haben und wahrscheinlich einige Stunden Diskussion dafür drauf gegangen sind. Man gewinnt nämlich auch keine Wahlen, wenn die eigene Basis nicht an die Urne geht, weil man nichts gegen Trump unternommen hat.
    • Markus97 19.12.2019 13:09
      Highlight Highlight Man hätte offen kommunizieren können. Die Wählerbasis ist nicht dumm und kann einfache Zusammenhänge verstehen. In etwa "Wir sind der Ansicht das sich Trump des Amtsmissbrauches schuldig gemacht hat. Wir halten jedoch ein Impeachment für einen strategischen Fehler, da der Senat voreingenommen ist und wir nicht wollen das der falsche Eindruck einer Unschuld entsteht. Wir werden jedoch ein Strafverfahren einleiten, sobald die Imunität von President Trump aufgehoben ist"
    • Sandro Lightwood 19.12.2019 13:44
      Highlight Highlight Ohne d
    Weitere Antworten anzeigen
  • Noob 19.12.2019 12:48
    Highlight Highlight Da hat doch mal einer gesagt...
    Benutzer Bild
    • Therealmonti 19.12.2019 13:02
      Highlight Highlight Hab gar nicht gewusst, dass Goebels des Englischen mächtig war.
    • milkdefeater 19.12.2019 13:18
      Highlight Highlight Hat der das auf Englisch gesagt? 😉
    • Bruuslii 19.12.2019 14:03
      Highlight Highlight guter hinweis.

      aber hat das goebbels tatsächluch auf englisch gesagt? 🤷🏻‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Markus97 19.12.2019 12:48
    Highlight Highlight Was viele nicht verstehen. Ein Impeachment ist kein Gerichtsverfahren, sondern ein politischer Prozess. Das übliche Verfahrensrecht gilt nicht. Die Jury ist nicht unvoreingenommen und muss auch nicht in den Ausstand treten, wenn sie es ist. Trump kann nicht strafrechtlich belangt werden, sondern nur abgesetzt. Das ist keine Polemik, sondern die Natur der Sache. Sogar der Vorsitzende der Republikaner im Senat, sagt das ja wörtlich. Es gibt übrigens auch keinen Verfassungsartikel der sagt das dieser politische Prozess irgendwie fair oder neutral sein muss. (Teil 2)
    • DieFeuerlilie 20.12.2019 13:21
      Highlight Highlight Die Jury muss nicht unvoreingenommen sein, sagst du?

      Dann erkläre mir bitte mal, warum die Jurymitglieder dann folgenden Eid schwören werden:

      "I solemnly swear that in all things appertaining to the trial of the impeachment of [Donald J. Trump], now pending, I will do IMPARTIAL JUSTICE ACCORDING TO THE CONSTITUTION and laws: So help me God."

      Bin gespannt. :)
  • Raeffu 19.12.2019 12:44
    Highlight Highlight Wenn moderate wähler sich darum von trump abwenden ist das schon gut
  • NumeIch 19.12.2019 12:40
    Highlight Highlight In der Zwischenzeit in Amerika wünscht sich jemand eines konservativen Radiosenders „eine nette Schiesserei an einer Schule um vom Impeachment abzulenken.“

    https://twitter.com/washingtonpost/status/1207617101818667008?s=21

    Man fasst es nicht.
    • Aurum 19.12.2019 13:45
      Highlight Highlight Wenns wenigstens ablenken würde. inzwischen ist eine schiesserei in den USA, wie wenn in china ein Sack reis umfällt.
      Sorry, kanns nicht mehr anders sagen. es ist einfach alltag geworden. und genau das ist das traurige daran, dass man das einfach akzeptiert, dass es so ist.
    • just sayin' 19.12.2019 14:51
      Highlight Highlight @Aurum

      "inzwischen ist eine schiesserei in den USA, wie wenn in china ein Sack reis umfällt.
      Sorry, kanns nicht mehr anders sagen. es ist einfach alltag geworden."

      du weisst schon, dass in den meisten länder auf diesem planeten (ausser dem kuschelig wohlstands-verwöhntem europa), täglich schiessereien gibt?
    • Aurum 19.12.2019 15:41
      Highlight Highlight Absolut, ja. Aber von einem Land das sich in der 1. Welt sieht, dürfte man wohl erwarten, dass sie Waffengewalt einigermassen in den Griff bekommen, nicht?
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