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Dumm gelaufen

Goldman Sachs schickt Kundendaten an falsche Mail-Adresse

Die US-Investmentbank Goldman Sachs will Google per Gerichtsbeschluss zwingen, eine E-Mail mit streng vertraulichen Kundendaten zu löschen. Die brisanten Informationen wurden aus Versehen an eine falsche Adresse versendet.
03.07.2014, 09:10
Ein Artikel von
Spiegel Online

Bei der US-Investmentbank Goldman Sachs sind streng vertrauliche Kundendaten abhandengekommen. Goldman Sachs zufolge wollte der Mitarbeiter die Informationen an einen firmeneigenen Account mit der Domain gs.com schicken. Tatsächlich landete die Mail aber auf einem Google-Konto, das über gmail.com zu erreichen ist.

Ein Mitarbeiter einer Vertragsfirma habe die Daten aus Versehen an eine falsche E-Mail-Adresse versandt, erklärte das Unternehmen in einer Klage, die bereits am Freitag in New York eingereicht wurde. Damit soll Google ermächtigt werden, die Mail zu löschen. So könne eine «unnötige und massive» Datenschutzverletzung verhindert werden. Goldman Sachs Chart zeigen verlangt zudem von Google Aufklärung, wer Zugriff auf die Daten gehabt haben könnte. Wie viele Kunden betroffen sind, war zunächst unklar.

Jetzt auf

Google ist US-Zeitungen zufolge durchaus bereit, die E-Mail zu löschen - nur fordert der Suchmaschinenanbieter zuvor die Entscheidung eines Gerichts. Noch sei allerdings nicht klar, auf welcher Rechtsgrundlage die Investmentbank ein solches Begehren geltend machen könnte. Eile ist jedoch geboten, schliesslich hat irgendjemand freien Zugriff auf das Konto und kann die Daten jederzeit weitergeben.

Google, Goldman Sachs sowie der Anwalt der Investmentbank reagierten zunächst nicht auf Anfragen. (mik/Reuters)

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