Wirtschaft
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Trump Waschmaschine

Waschen, spülen und wiederholen – wie Trump bei Nordkorea (und China) grandios scheiterte

Das Debakel der Verhandlungen mit Nordkorea war voraussehbar. Der US-Präsident hat seine eigene Verhandlungsmethode. Die Resultate sind zweifelhaft.



Nachdem der US-Präsident verkündet hatte, die Verhandlungen mit Nordkorea seien geplatzt, meldete sich Kim Kye-Gwan, der stellvertretende nordkoreanische Aussenminister, zu Wort. Seine Regierung sei bereit, «jederzeit die anstehenden Probleme zu lösen». Donald Trump hat das scheinbar Unmögliche geschafft: Neben ihm steht selbst der irre Kim Jong Un als Mann der Vernunft da.

People watch a TV screen showing images of U.S. President Donald Trump, left, and North Korean leader Kim Jong Un during a news program at the Seoul Railway Station in Seoul, South Korea, Friday, May 25, 2018. North Korea said Friday that it's still willing to sit down for talks with the United States

Menschen verfolgen die Nachrichten an einem Bildschirm in einer U-Bahnstation in Seoul. Bild: AP/AP

Die Alles-oder-nichts-Taktik des selbsternannten Super-Verhandlers Trump ist einmal mehr in die Hosen gegangen. Aus dem ersehnten Nobel-Preis wird wohl nichts, dafür hagelt es auf den sozialen Medien Hohn und Spott.

Überraschen sollte das niemanden. Trump geht stets nach der gleichen Methode vor. Edward Luce fasst sie in der «Financial Times» wie folgt zusammen: «Drohungen, gefolgt von Versöhnung, gefolgt von Tobsucht, gefolgt von Drohungen. Das ist Trumps Dialektik: Waschen, spülen und wiederholen.»

«Die US-Autohersteller wollen und brauchen keinen Schutz.»

«Wall Street Journal»

Update: Rückzieher vom Rückzieher oder soch nicht?

Weniger als 24 Stunden nach seiner Absage des geplanten Gipfeltreffens mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat US-Präsident Donald Trump erklärt, ein Treffen könne womöglich doch wie geplant am 12. Juni stattfinden.Nordkorea zeige sich in gegenwärtigen Gesprächen «sehr» interessiert an dem Treffen und so «könnte es sogar am 12.» stattfinden, sagte Trump am Freitag in Washington. Am Vortag hatte er den Gipfel abgesagt und die Fortsetzung seiner Politik des «maximalen Drucks» auf Nordkorea angekündigt. (sda/afp)

Der abgesagte Gipfel in Singapur ist bloss das jüngste Beispiel dieser Dialektik. Im Handelskrieg gegen China ist Trump genauso vorgegangen: Zuerst hat er massive Strafzölle angekündigt und verlangt, dass China seinen Exportüberschuss mit den USA abbaut. (Dass er dabei falsche Zahlen genannt hat, ist bloss eine Randbemerkung.)

Dann hat er ein Verhandlungsteam nach Peking entsandt. (Dass dieses untereinander zerstritten war, war nicht eben hilfreich.) Dann lenkte er ein, nachdem China ein paar unbedeutende Konzessionen gemacht hatte. Schliesslich hat er erkannt, dass er über den Tisch gezogen wurde. Tobsuchtsanfall, Neuanfang.

Täglich sendet der US-Präsident völlig widersprüchliche Botschaften aus. Am Montag jubelte er, die Strafzölle gegen China nicht einzusetzen, sei «etwas vom Besten gewesen, das unseren Bauern passieren konnte». Tags darauf jammerte er, er sei mit dem Resultat der Verhandlungen «nicht zufrieden». Am Mittwoch jedoch tweetete er: «Unser Handels-Deal mit China ist bestens unterwegs.»

Dasselbe Muster zeichnet sich mit den angekündigten Strafzöllen auf Autoimporte aus Europa ab. Trump macht zuerst aus einer Mücke einen Elefanten. Gerade mal vier Prozent aller in die USA eingeführten Autos stammen aus Deutschland, was Trump speziell ins Visier genommen hat. Die deutschen Autohersteller haben zudem alle grossen Werke in Amerika aufgebaut und sind vor allem im Süden zu wichtigen Arbeitgebern geworden.

epa05011264 An undated handout image provided by Audi on 04 November 2015 shows the Audi A6. Shares in Volkswagen, the German car manufacturer that also owns Audi and Porsche, fell on 03 November following accusations from the US Environmental Protection Agency that the carmaker's emissions-cheating scheme included more cars than previously thought.  EPA/AUDI OF AMERICA / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Trumps Feindbild: Deutsche Autos. Bild: EPA/AUDI OF AMERICA

Selbst das Trump-freundliche «Wall Street Journal» rümpft deshalb die Nase. «Die US-Autohersteller wollen und brauchen keinen Schutz», stellt das Blatt fest und fügt hinzu: «Wir vermuten, dass die Strafzölle auf ausländischen Autos ein weiterer Versuch sind, die Verbündeten in Sachen Handel zur Aufgabe zu zwingen.»

Bisher sind die Drohgebärden wirkungslos. Kanada und Mexiko weigern sich, die von den USA verlangten Zusagen im Freihandelsvertrag Nafta zu akzeptieren. Trump läuft die Zeit davon. In Mexiko stehen Wahlen vor der Tür, und der voraussichtliche Wahlsieger, der linke Kandidat Lòpez Obrador, will noch weniger Konzessionen machen.

Die Welt lernt, mit Trump zu leben

Sollte Trump dereinst tatsächlich Strafzölle verhängen, werden amerikanische Konsumenten und amerikanische Bauern die Opfer sein. Die einen müssen mehr für die Importe bezahlen, die anderen verlieren ihren wichtigsten Kunden, die Chinesen.

Auch das Prestige der Supermacht USA nimmt Schaden. Die Welt lernt, mit Trumps berechenbarer Unberechenbarkeit zu leben. Die Asiaten schliessen den Freihandelsvertrag TPP ohne die Amerikaner ab, die Europäer suchen nach Wegen, sich mit dem Iran zu arrangieren, und die ganze Welt hält am Pariser Klimaabkommen fest, obwohl Trump es gekündigt hat.

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Handelskrieg zwischen den USA und China abgewendet

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    Alle Leser-Kommentare
  • Billy the Kid 26.05.2018 10:31
    Highlight Highlight Was Trump bis jetzt nicht begriffen hat: Handel und Diplomatie sind keine Nullsummenspiele - bei denen er einfach immer als Sieger vom Platz geht. Manchmal muss man etwas opfern, um etwas von der anderen Seite zu erhalten und umgekehrt. Trumpty Dumpty hingegen meint, dass er seine eigenen Spielregeln jedem aufzwingen kann und falls er dann immer noch nicht gewinnt, wird der anderen Seite "Betrug" und "schlechter Wille" vorgeworfen.
    Sein jüngstes Briefchen an Kim Jong Un war freilich der Höhepunkt der Armseligkeit - jeder 10 Jährige würde sich dafür schämen.
    • Billy the Kid 26.05.2018 16:21
      Highlight Highlight An den Blitzer: Tired of winning?
  • äti 25.05.2018 18:57
    Highlight Highlight Am besten wäre es, die Koreaner würden das unter sich regeln. Sind sich eh am nächsten. China, USA und andere informieren und konsultieren aber sonst nichts. Driver bei den Koreas.
  • Sophia 25.05.2018 17:27
    Highlight Highlight Er kann nicht nicht einmal mehr richtig lügen, jetzt kann er auch keinem Kim mehr richtig absagen, was kann der Kerl denn überhaupt?
    • cal1ban 25.05.2018 19:34
      Highlight Highlight Er und seine Regierung haben erreicht, dass die drei US-Bürger Kim Dong Chul, Tony Kim und Kim Hak Song freigelassen wurden.
  • Noblesse 25.05.2018 17:17
    Highlight Highlight Nordkorea hat einen Versuchsberg "kaputt-atomisiert". Wohl radioaktiv bis nach China. Das zeigt doch, wie marod und anfällig dieses System ist. China macht denen Beine, denn ein solch unkontrollierter Nachbar können die nicht brauchen. Trump braucht aussenpolitisch 100% Erfolg. Daher dieses Hin und Her. Innenpolitisch muss jetzt gegen ihn etwas Handfestes kommen. Sonst weitere 4 Jahre jeden Tag mühsame Meldungen!
    • El Vals del Obrero 25.05.2018 18:57
      Highlight Highlight Wahrscheinlich haben die Chinesen immer noch lieber Kim als Nachbarn als US-Soldaten. Nordkorea ist für China nicht mehr und nicht weniger als eine Pufferzone.
      Und das weiss Kim ja wohl auch. Vielleicht geht es ihm darum, China und die USA gegeneinander zu seinem Vorteil auszuspielen. Von dem her könnte es auch sein, dass die moderaten Töne gegenüber USA und Südkorea nur dazu dienten, wieder mehr Hilfe von den Chinesen zu erhalten bzw. dass sie die Sanktionen wieder weniger ernst nehmen.
    • El Vals del Obrero 25.05.2018 19:02
      Highlight Highlight Am besten wäre es, wenn Nord- und Südkorea zuerst mal unabhängig von den Grossmächten miteinander sprechen würden.

      Klar, mittel- bis langfristig geht es nicht ohne China und USA. Aber auch BRD und DDR haben bei manchen Annäherungsschritten die Allierten, die mehr zögerten, überrumpelt.
  • Pius C. Bünzli 25.05.2018 17:02
    Highlight Highlight Trump ist kein guter President für die Amis aber für den Rest der Welt ist er ganz ok. Amerika verliert an Einfluss und wird nicht mehr Ernst genommen. Ich hab mir nichts anderes von Ihm gewünscht. :)
  • rodolofo 25.05.2018 16:58
    Highlight Highlight Die "Alte Schule" (Drohen und einschüchtern, gewalttätige Exempel statuieren, einen maximalen Ertrag aus Sklaven und Land herauspressen, strenge Gesetze aufstellen für die "Kleinen" (bei gleichzeitiger Narren- und Straffreiheit für die "Grossen" in einem "Rechten Rechtsstaat" zugunsten der korrupten Elite) hat im Grunde noch nie wirklich funktioniert!
    Erstens wurde die Stimmung im Volk ruiniert.
    Zweitens wurde das Organisierte Verbrechen gezüchtet.
    Drittens passierten wegen der vielen angestauten Aggressionen immer wieder Aufstände und Revolutionen von verzweifelten "Wutbürgern"...
  • Hans der Dampfer 25.05.2018 16:15
    Highlight Highlight Man kann von dem Mann halten was man will aber nicht alles ist schlecht. Die ARD hat gestern in der Sendung Kontraste einen interessanten und richtigen Beitrag bzügl. Iran Abkommen gebracht. Trump Bashing kann jeder. Wirklich dahinter schauen offenbar nicht. Ich bin froh das es noch Journalisten gibt, die mehr können als plumpe Hasstiraden gegen jemanden zu fahren den sie nicht mögen.
    • Alex23 25.05.2018 16:37
      Highlight Highlight Habe die Sendung auch gesehen. War aber eigentlich nichts Neues. Dass der Iran-Vertrag nur eine mäßig gute Lösung ist, weiß jeder. Im Rahmen dessen, was machbar war, ist der Vertrag aber vorläufig besser als nichts. Wenn Europa keine Lösung findet, wonach es wegen dem USA-Powerspiel aussieht, dann gibt es eben NICHTS. Denn außer Drohungen haben Trump und seine Kumpane nichts auf Lager. Mit Bashing hat das nichts zu tun. Die schießen sich nämlich ganz wunderbar selber ins Abseits. Durch ihre eigene konzeptlose Unfähigkeit.
    • FrancoL 25.05.2018 17:00
      Highlight Highlight Also wenn entscheidest Du wer was richtig darstellt oder nicht, wer zB betreffend das Iran-Abkommen richtig oder falsch beurteilt.
      Schön zu wissen dass Du weisst dass die ARD Journalisten den richtigen Beitrag zum Iran gesendet haben.
    • Sophia 25.05.2018 17:30
      Highlight Highlight Von wem redest du, Hans?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Palatino 25.05.2018 16:13
    Highlight Highlight Und täglich grüsst das Trumpeltier... Immer mehr Menschen wird bewusst, welches Spiel da getrieben wird. Trump droht Steuern oder Zölle an... die betroffenen Industrien/Länder machen Geld locker für die Privatschatulle von Trump. Trump ändert seine Meinung...
    Und das Spiel beginnt von vorn...
    • Sophia 25.05.2018 17:36
      Highlight Highlight Er glaubt halt wie die Stammtischredner, dass alles ganz einfach zu erledigen sei in der grossen weiten Welt, muss aber immer wieder feststellen, dass dem nicht so ist. Einigermassen informierte Leute hätten ihm das leicht beibringen können, dem grossen Zampano, aber der hat das Zuhören schon lange verlernt und das müssen seine Wähler jetzt ausbaden, denn keine KK-Sicherung, verlorene Arbeitsplätze und teurere Autos sind u.a. die Folgen dieser Stammtischpolitiker. Und die Welt wird durch diese Irren auch nicht sicherer, weil die ja immer Recht haben, aber nie richtig liegen.
  • ch2mesro 25.05.2018 15:26
    Highlight Highlight und kim so;
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  • Fulehung1950 25.05.2018 15:15
    Highlight Highlight Doch doch, als Werbeheine und Verkäufer von HUshaltgeräten macht er sich ganz gut! Aber sonst.....
  • Vanessa_2107 25.05.2018 15:11
    Highlight Highlight Auch wenn sich die Beiden treffen sollten, wird Kim niemals seine Atomwaffen aufgeben und das wird sicher die Bedingung der Amis sein. Vielleicht wird sich Trump am Schluss mit einem Deal à la Iran (aus dem sie ausgestiegen sind) zufriedengeben, nach dem Motto lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Aber äbe, zerst muss das Treffen überhaupt stattfinden.
    Benutzer Bild
    • saukaibli 25.05.2018 15:45
      Highlight Highlight Nur wird Kim nicht so blöd sein und einen solchen Deal eingehen, weil er nun ja genau weiss, dass sich die Amis nicht an Verträge halten. Das Einzige, was ihm als Sicherheit bleibt, ist die Atombombe. Und ganz ehrlich, ich habe weniger Angst vor Kims Bombe als vor Trumps.
  • Richu 25.05.2018 14:34
    Highlight Highlight Die Aussage des von Ph. Löpfe, dass "nur" 4% aller in die USA eingeführten Autos aus Deutschland stammen, entspricht nicht der Wahrheit. In Wirklichkeit (gem. Focus Online Money) ist in der US-Importhierarchie Deutschland mit Mercedes, VW und BMW an 4. Stelle mit einem Anteil von 11,3% (total 20,2 Milliarden USD) an allen Autoimporten in die USA beteiligt.
    • balzercomp 25.05.2018 17:16
      Highlight Highlight Ist es der Importanteil, oder der Marktanteil? Das ist ein gravierender Unterschied. Bis auf eine Ausnahme sind alle deutschen Automobilhersteller mit eigenen Produktionen in den USA vertreten. BMW ist sogar der grösste Autoexporteur der USA.
    • Sophia 25.05.2018 17:45
      Highlight Highlight Na, ja Richu, ob 4 oder 11% es ist auf jeden Fall zu ertragen! Was aber viel wichtiger, die Deutschen bauen in den USA Autos, die exportieren! Was sagt Herr Trumpolino dazu? Und immerhin importieren alleine die Deutschen PKW's im Wert von 6. 3 Millirden Euro aus den USA! Auch kein Pappenstiel. Trumpolino kommt mir vor wie Mephisto: Ich bin der Geist, der stets das Gute will und stets das Böse schafft... (Natürlich ist das im Faust umgekehrt. liebe Korinthenkacker!)
    • Philipp Löpfe 25.05.2018 18:17
      Highlight Highlight #Chrigu: BMW hat ein grosses Wert in Spartanburg (South Carolina). Glaub mir, ich war dort.
    Weitere Antworten anzeigen
  • felixJongleur 25.05.2018 14:10
    Highlight Highlight Die usa ist auf jeden Fall nun auch offiziell weder Partner noch Freund (das sind "neu" Saudis+Israel) man fügt sich wo man muss, aber irgendwann schlägt das Pendel zurück.
  • Snowy 25.05.2018 14:01
    Highlight Highlight Dein Wort in des Spaghetti Monster Ohr, Philipp

    Vielleicht ist der schlechteste Präsident für die USA das beste was der Welt passieren konnte

    Wir sollten uns allerdings nicht zu früh freuen: Der hegemoniale Anspruch (sowohl wirtschaftlich als auch geopolitisch) gründet auf militärischer Stärke - mit den bekannten Folgen für die Welt (Rohstoffkriege / Angriffskriege / regime changes etc).
    Wieso sollte dies unter der Führung einer anderen Grossmacht anders sein?
    Ob die Welt mit China, Russland und den USA als neue, "gleichberechtigte" Supermächte dereinst eine bessere wird, ist völlig offen.
  • TanookiStormtrooper 25.05.2018 13:53
    Highlight Highlight Herr Löpfe.
    Ich halte Kim nicht für Irre. Er weiss genau was er tut. Die Atombombe ist das Einzige, was sein Regime am Leben erhält. Was die Aufgabe von Massenvernichtungswaffen einem Diktator bringt, kann man am Beispiel Libyen oder Irak sehr gut sehen. Ein Land wie Pakistan, mit der Bombe, kann jedoch jahrelang einen Bin Laden beherbergen, ohne gross was befürchten zu müssen. Ohne ihre Machtdemonstrationen wären Kim und sein Regime schon lange "entfernt" worden. Wäre der Irak für die Amis nicht so ein Debakel gewesen noch unter Bush Jr.
    • roger.schmid 25.05.2018 14:41
      Highlight Highlight Die Konzentrationslager von Kim sind schon ziemlich Irre..
    • Snowy 25.05.2018 14:51
      Highlight Highlight Seit wann führt die USA (oder sonst irgendeine Grossmacht) Krieg wegen verletzten Menschenrechten?!
    • roger.schmid 25.05.2018 15:37
      Highlight Highlight @Snowy: hat das irgendjemand behauptet?
    Weitere Antworten anzeigen
  • elias776 25.05.2018 13:49
    Highlight Highlight Verwirrter alter Mann..... Trump, ich frage mich wie man in 20 Jahren zurückblicken wird.
    • Magnum44 25.05.2018 14:49
      Highlight Highlight Ich freue mich insbesodere auf das Kapitel, das zu erklären versucht, wieso die dummen Rednecks ihn für weitere 4 Jahre ins Amt gewählt haben.
    • Samurai Gra 25.05.2018 17:52
      Highlight Highlight @Magnum44: 😱Neiiieenn, keine 4 Jahre Trumpismus mehr 😭😱

Analyse

Die Impeachment-Farce im US-Senat: «Möge Gott uns helfen!»

Die Senatoren werden den Präsidenten freisprechen, vielleicht noch heute. Dabei wissen selbst die Republikaner, dass Donald Trump seine Macht missbraucht hat. Sie haben Trump damit einen Freibrief für weitere Schandtaten erteilt.

Lamar Alexander hat den letzten Funken Hoffnung ausgetreten. Er werde nicht dafür stimmen, dass weitere Zeugen vorgeladen werden, liess er gestern verlauten. Obwohl der republikanische Senator aus dem Bundesstaat Tennessee nicht mehr zur Wiederwahl antritt und damit frei gewesen wäre, sich dem gewaltigen Druck der Grand Old Party (GOP) zu entziehen, hat er sich dagegen entschieden.

Damit steht mehr oder weniger fest: Die Demokraten werden die nötigen 51 Stimmen für weitere Zeugen nicht …

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