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«Pilsner Urquell» und Co: Japaner kaufen Brau-Gigant «AB Inbev» osteuropäische Marken ab



A worker checks bottles of beer at Plzensky Prazdroj (Pilsner Urquell) brewery in Plzen, Czech Republic, November 12, 2015. REUTERS/David W Cerny/File Photo

Das tschechische «Pilsner Urquell» hat jetzt einen japanischen Eigner. Bild: DAVID W CERNY/REUTERS

Der japanische Braukonzern Asahi kauft die osteuropäischen Biermarken des britischen Wettbewerbers SABMiller wie etwa Pilsner Urquell (Tschechien) und Tyskie (Polen). Die Japaner zahlen dafür gut 7.8 Milliarden Franken, wie der Weltmarktführer AB Inbev, der gerade SABMiller übernimmt, am Dienstag mitteilte.

Mit dem Verkauf erfüllen AB Inbev und SABMiller eine Auflage der EU-Kommission. Im Gegenzug für die Genehmigung der 79 Milliarden britische Pfund (aktuell 101 Milliarden Franken) schweren Fusion der beiden Biergiganten hatten die Wettbewerbshüter gefordert, dass SABMiller nahezu sein gesamtes europäisches Biergeschäft abgibt. Auch Marken in der Slowakei, Ungarn und Rumänien gehören zu dem Paket.

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Mit einem Abschluss des Verkaufs an Asahi wird im ersten Halbjahr 2017 gerechnet. Der japanische Brauer baut damit sein Standbein in Europa weiter aus. Bereits im Frühjahr hatte Asahi für mehr als 2.7 Milliarden Franken die Biermarken Peroni aus Italien und Grolsch aus den Niederlanden von SABMiller übernommen.

(sda/reu/phi)

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