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Lokales Frischgemüse, Bio oder Fertigkost, was darf es denn sein? Bild: tumblr/mylittlerewolution

Interview mit Nestlé-Schweiz-Chefin für Ernährung

«Wir machen strikt keine Werbung für Kinder unter sechs Jahren» 

Stéphanie Collier-Blanc ist Chefin der Abteilung Ernährung und Sensorik bei Nestlé Schweiz. Wie hält sie es mit Convenience Food und ist es überhaupt möglich, gesunde Fertiggerichte industriell herzustellen? 

Essen Sie selbst auch ab und zu Fertiggerichte? 
Collier-Blanc:
 Ich esse während der Woche Fertiggerichte, weil ich eine arbeitende Mutter bin und mir deshalb wenig Zeit zum Kochen bleibt. Manchmal gefriere ich auch Sachen ein, damit ich sie dann aufwärmen kann. Und am Wochenende wird gekocht.

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Nestlés Head Nutrition: Stéphanie Collier-Blanc. bild: nestlé

Was ist mit frischem Gemüse oder Bio-Produkten?
Natürlich kaufe ich frisches Gemüse, aber nicht unbedingt Bio-Produkte. Für mich ist das Wichtigste, dass die Produkte lokal sind. Ich ziehe es vor zu wissen, woher mein Essen kommt. Wenn zum Beispiel meine Karotten aus meinem Kanton stammen. Dann tragen sie zwar nicht das Bio-Siegel, aber ich weiss, dass sie nicht aus irgendeinem anderen Land hierher geschifft wurden. Kommt das Gemüse aus dem Garten meines Vaters, macht mich das natürlich am glücklichsten.

«Die Menschen dürfen das Kochen nicht verlernen.»

Fertigkost ist sehr beliebt bei den Konsumenten, dafür verhasst bei den Wissenschaftlern und Medizinern. Sie sagen, die Leute sollten nicht zu viel davon essen, sie würden davon dick und krank. Ist das wahr? 
In Bezug auf Gesundheit spielt die Ausgewogenheit der Ernährung die grösste Rolle. Fertiggerichte passen in eine ausgewogene Ernährung, sie können beispielsweise mit Gemüse und Salat kombiniert werden. Generell ist es wichtig, dass die Menschen das Kochen nicht verlernen. Nur so ernährt man sich bewusst. 

Nestlé lebt aber davon, dass die Menschen möglichst viel Fertiggerichte konsumieren. 
Das stimmt nicht. Wir versuchen, die bewusste Ernährung zu fördern und die Konsumenten dazu zu ermutigen, mit ihren Kindern zu kochen. Notwendig bleibt dabei stets die Abwechslung: Wenn du kochst, aber tagein tagaus dasselbe zubereitest, wird es irgendwann langweilig und von ausgewogen kann man ebenso wenig sprechen. Heute haben wir die Möglichkeit in den Genuss der Vielfalt zu kommen und daraus sollte man das Beste machen.

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Kochen in den 1880ern. Bild: tumblr/beautifulcentury

Wenn man sich die Werbungen von Migros oder Coop ansieht, dann ist der Bauer der Nachbar, das zubereitete Huhn kam direkt aus seinem Stall. Nestlé jedoch produziert riesige Mengen an Fertigprodukten, die in die ganze Welt exportiert werden. Können Sie so etwas wie «regionale Fertigware» überhaupt anbieten?
 
Ja, einige unserer Schweizer Fabriken stellen Produkte mit schweizerischen Inhaltsstoffen her und diese sind auch spezifisch für den Schweizer Markt gedacht. Es existieren ja auch Unterschiede zwischen den verschiedenen Ländern, die Leute mögen nicht überall dieselben Sachen. Diese Waren sind also speziell auf den Schweizer Geschmack abgestimmt. Unsere Lasagne zum Beispiel wird aus Schweizer Rindfleisch hergestellt und dessen Herkunft können wir genau zurückverfolgen.

Wo Sie gerade von der Lasagne sprechen, vor ungefähr eineinhalb Jahren gab es diesen grossen Pferdefleisch-Skandal. Das war doch ein Anzeichen dafür, dass man in der modernen Lebensmittelindustrie keine Chance hat, die Herkunft der Inhaltsstoffe genau zurückzuverfolgen. 
Dieser Skandal war für uns sehr frustrierend.

Weshalb? 
Pferdefleisch wurde in der Marke Findus gefunden, aber nicht in der Schweizer Findus-Lasagne. Diese gehört zu Nestlé, die ausländische hingegen nicht. Unsere Lasagne war immer einwandfrei. 

Das Fleisch für solche Produkte stammt aus den verschiedensten Orten. Kann man das überhaupt noch kontrollieren? 
Man kann. Unsere Fleischlieferanten sind alle in der Schweiz ansässig und wir wissen fast über jede einzelne Kuh und deren Herkunft Bescheid.

Nestlé hat versprochen, den Fett-, Salz- und Zuckergehalt in ihren Produkten um zehn Prozent zu reduzieren. Wie soll das gehen, ohne dass die Produkte fade werden?
Es gibt einen ernährungswissenschaftlich geprüften Kriterienkatalog, der den Nährwert von Lebensmitteln bestimmt. Wenn ein Produkt alle Kriterien erfüllt, erhält es den «Nestlé Nutritional Foundation»-Status. 

Erreichen alle Nestlé-Produkte diesen Status? 
Nein, alle Kriterien zu erfüllen, ist sehr schwierig. Unsere Priorität sind die Kinderprodukte. Bis Ende dieses Jahres werden wir für alle Kinderprodukte die Nährwertkriterien erfüllen.

Wo wird am meisten gesündigt? 
Beim Zucker. Deshalb wollen wir nun den Zuckergehalt um zehn Prozent reduzieren.  

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gif: giphy

Besteht nicht die Gefahr, dass die Konsumenten sagen; die Produkte schmecken uns nicht mehr, und zur Konkurrenz abwandern?  
Das wollen wir vermeiden, indem wir gleichzeitig an drei Ebenen ansetzen: Ausgewogenheit, Geschmack und Qualität der Inhaltsstoffe. Die Reduktion geschieht zudem in kleinen Schritten, damit sich die Konsumenten daran gewöhnen. Gehen wir zu schnell vor, dann besteht tatsächlich die Gefahr, dass die Leute die Produkte nicht mehr mögen. 

Wie können Sie das überprüfen? 
Einerseits, indem wir Tests mit 150 Probanden durchführen. Zudem haben wir ein zwölfköpfiges Team von Spezialisten, die dazu ausgebildet sind, Geschmack zu erkennen. Beides zusammen führt dazu, dass unsere Produkte den Kunden auch schmecken.  

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Louis de Funès als berüchtigter Gourmet und Restaurantkritiker Charles Duchemin im Film «L’aile ou la cuisse» von 1976. Bild: corsematin

«Wir machen strikt keine Werbung für Kinder unter sechs Jahren.»

Wie halten Sie es mit der Werbung für Kindersüssigkeiten? 
Wir halten uns an die Richtlinien für die Lebensmittelindustrie, denn wir sind uns bewusst, dass wir mitverantwortlich sind für die richtige Ernährung der Kinder unter sechs Jahren. In diesem Alter können sie nicht zwischen Produkteinformation und Werbeinhalten unterscheiden. Kinder zwischen sechs und zwölf versuchen wir nur mit Produkten anzusprechen, welche die Nährwertkriterien erfüllen. 

Nestlé will in zwei Jahren 20'000 Lehrstellen schaffen

Nestlé will bis 2016 in Europa 20'000 bezahlte Lehrstellen für Jugendliche schaffen. Dazu hat der Nahrungsmittelkonzern das Programm «Nestlé Needs Youth» geschaffen. Mehr noch: Zusammen mit anderen Grosskonzernen sollen insgesamt 100'000 Ausbildungsplätze geschaffen werden. 

Hintergrund dieser Aktion ist die grassierende Jugendarbeitslosigkeit. Vor allem in den südlichen Ländern sieht die Situation dramatisch aus: Spanien beispielsweise hat eine Jugendarbeitslosigkeitsquote von über 50 Prozent. Auch in Italien hat sich die Situation zugespitzt, von Ländern wie Griechenland und Portugal ganz zu schweigen.

Nestlé sieht seine Aktion als Beitrag seiner Firmenphilosophie «Shared Value». Darunter versteht man, dass ein Unternehmen nicht nur für den Gewinn für seine Aktionäre zu sorgen hat, sondern auch eine Verpflichtung gegenüber anderen Stakeholder wie Mitarbeiter, Zulieferer und die Gemeinschaft hat. Der Ansatz ist umstritten. Auch Nestlé muss sich von der «NZZ» vorhalten lassen, die Hände davon zu lassen. «Ein Beschäftigungsprogramm kann für sich genommen kein unternehmerisches Ziel sein», motzt die alte Tante von der Falkenstrasse.

 Allerdings gilt des reine Shareholder-Value-Denken im Sinne der «NZZ» als überholt. Soziale Verantwortung zu übernehmen haben sich einige sehr erfolgreiche Unternehmen auf die Fahnen geschrieben. Nestlé wird bei seiner Aktion unterstützt von Unternehmen wie Google und Facebook. Sie haben erkannt, was der «NZZ» offenbar verborgen bleibt: Manager, die sich sozial bewusst gegenüber der Gemeinschaft verhalten, schlafen nicht nur besser, sie machen auch grössere Gewinne. 

Heute heisst es oft: Zucker ist der neue Tabak. Stimmt das?
 
Nein. Der Mensch braucht beispielsweise Glukose, eine Zuckerart. Tabak hingegen braucht er nicht. Was hingegen stimmt, ist, dass wir verantwortungsvoller mit Zucker umgehen müssen. Menschen lieben Zucker. Wenn Sie einem Baby ein bisschen Zucker auf die Lippen streuen, beginnt es zu lächeln und zu strahlen. Zucker sollte jedoch nur mässig konsumiert werden.

«Wenn Sie einem Baby ein bisschen Zucker auf die Lippen streuen, beginnt es zu lächeln und zu strahlen.»

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«Waas? Nein. Ich hab keine Schoggi gegessen.» gif: giphy

Haben Sie Angst, dass Ihnen irgendwann dieselben Restriktionen auferlegt werden wie der Tabakindustrie? Werbeverbot, Warnungen auf den Zigarettenpackungen etc.? 
Es gibt bereits Länder, in denen Steuern auf zu süsse Produkte erhoben werden. Die einzige Möglichkeit, das zu umgehen, liegt in einem verantwortungsvollen Umgang der Lebensmittelindustrie mit ihrer Produktherstellung.  

«Wir sind ebenso für die Gewährleistung der öffentlichen Gesundheit zuständig.»

Sind Zuckersteuern oder Zuckerhöchstgrenzen nicht vorteilhaft für Nestlé? So wird verhindert, dass Konkurrenten Ihre Produkte mit mehr Zucker aus dem Markt verdrängen. 
Ich mag Verbote nicht, mir gefällt der Schweizer Ansatz besser. Hier ist die Industrie an der Lösungsfindung beteiligt, weil sie ebenso für die Gewährleistung der öffentlichen Gesundheit zuständig ist. Das ist wahrscheinlich der beste Weg, um vorwärts zu kommen: zusammenarbeiten. Das ist nicht nur Nestlé, das ist auch Coop und Migros. Wenn es nur einer macht, wird es schwierig.  

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Ein Kind, das sich nichts inniger wünscht als einen Haufen Bananen: Die Wunschvorstellung einer jeden Mutter ... Bild: tumblr/mrsdentonorahippo

Reduktion von Zucker, Salz und Fett, mehr Verantwortung in der Werbung: Wird der Traum von gesunder Fertignahrung wahr werden?
Ja, aber nochmals: Gesund essen, heisst vor allem abwechslungsreich essen. Das ist unsere Kernbotschaft an unsere Kunden. Wir versuchen auch, die Mütter darüber aufzuklären, was am besten für ihre Kinder ist. Aber wir wissen auch, wie schwierig das ist. Sagt man den Kleinen, sie sollten etwas essen, weil es gesund ist, dann ist die Reaktion: Wäck, das ess ich nicht.

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... die harte Realität. gif: giphy



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    Alle Leser-Kommentare
  • Fabian Schmid (3) 14.10.2014 07:48
    Highlight Highlight Schämt euch.. Ein Witz? Propaganda als Interview getarnt. Kritik? Recherche? Fehlanzeige! Nestle war sehr wohl in den Pferdefleischskandal verwickelt, jedoch nicht über Findus, sondern Buitoni. Dessen Produkte auch in der Schweiz verkauft werden.
    Und wenn man all die übelst zuckerhaltigen, knallbunten, comicfigurverzierten Kinderprodukte ansieht, besteht wohl nullkommakein Interesse Kinder oder unter 6-jährige vor ungesunden Produkten zu schützen. Was Nestle in der 3. Welt treibt, darf mit so brainwash-interviews nicht kaschiert werden.
  • katungo 14.10.2014 05:29
    Highlight Highlight Alle reden über Salz. Praktisch niemand hat das Thema Salz studiert. Nur so als Anregung: es gibt gutes und schlechtes Salz. Wie auch beim Zucker.

    Gutes Salz kommt zb von 800 Metern Tiefe ohne Sauerstoff und Lichtzufluss. Das schmeckt süsslich. Schlechtes Salz kommt vom Tagesabbau also zb Rheinsalinen, das schmeckt streng.

    Nestle macht es sich sehr einfach. Sie nehmen einfach das billigste und schlechteste Salz und reden es gut.
  • MM 13.10.2014 16:01
    Highlight Highlight Ich möchte doch sehr bitten. Was ist aus eurer kritischen Stimme geworden? Nestlé ist super, so lasst sie doch machen! Gut, vielleicht habt ihr die NZZ schlicht nicht verstanden. (Genau lesen!)
    Jedenfalls finde ich die Phrase "motzt die alte Tante von der Falkenstrasse" komplett deplaziert.
  • cille-chille 13.10.2014 11:16
    Highlight Highlight Ich höre immer nur "abwechslungsreich".
    Scheint das Lieblings-Hintertürchen von Nestlé zu sein...

    Mich bringt es nur zum Schmunzeln.....
    ....beinhaltet jedoch kein einziger argumentativer Fehlt, irgend ein Produkt von Nestlé zu kaufen.

    Im Gegenteil

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