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Speaker of the House Paul Ryan, R-Wis., takes questions from reporters at a weekly news conference on Capitol Hill in Washington, Thursday, March 17, 2016.  (AP Photo/J. Scott Applewhite)

Streitet Ambitionen aufs Präsidentenamt ab: Paul Ryan. Bild: J. Scott Applewhite/AP/KEYSTONE

Paul Ryan, der ideale Schwiegersohn, den Milliardäre zum Präsidenten machen wollen

Das Establishment der Republikaner will weder Donald Trump noch Ted Cruz. Mit dem Geld der Koch-Brüder und anderer Oligarchen soll es nun Paul Ryan richten.



Paul Ryan ist ein Mann, wie sich ihn jede Mutter als Schwiegersohn wünscht: Er sieht gut aus, hat sich aus bescheidenen Verhältnissen an die Spitze gearbeitet und ist ein begeisterter Ehemann und Vater.

Paul Ryan ist auch ein Mann, wie sich ihn die US-Oligarchen um die Koch-Brüder wünschen: Er will die Steuern senken, das Budget ausgleichen, die Sozialprogramme kürzen und Obamacare, das umstrittene Krankenkassen-Gesetz, wieder rückgängig machen.

Vor vier Jahren wurde Ryan Romney aufs Auge gedrückt

Problem bloss: Die US-Wählerinnen und Wähler mögen Ryan nicht, auch nicht die Basis der Grand Old Party (GOP), wie die Republikaner auch genannt werden. Schon vor vier Jahren wurde Ryan Mitt Romney auf Wunsch der Koch-Brüder als Vize aufs Auge gedrückt: «Die Wahl wurde von Romneys Berater Stuart Stevens abgelehnt und vom Obama-Lager mit Verwunderung zur Kenntnis genommen», schreibt Jane Mayer in ihrem Buch «Dark Money». Und:

«Ryans extreme Vorschläge für ein ausgeglichenes Budget waren äusserst unpopulär. Aber die konservativen Mäzene, auch David Koch und seine Frau Julia, hatten sich für Ryan eingesetzt.»

Jane Mayer

Für die Oligarchen wäre ein Präsident Paul Ryan ein Geschenk des Himmels. Er hat die gleichen Idole wie sie: Ayn Rand, die libertäre Schriftstellerin («Atlas Shrugged») und die österreichischen Ökonomen Ludwig von Mises und Friedrich Hayek. Seine wirtschaftspolitischen Vorstellungen stammen direkt aus den Zwanzigerjahren: Deregulieren, Sparen und den Sozialstaat abbauen.

Bild

Gemeinsames Vorbild: Die Schriftstellerin Ayn Rand.

Ryan ist derzeit Speaker im Repräsentantenhaus und damit der nach dem Präsidenten mächtigste Politiker der USA. Er kann die Agenda im amerikanischen Gegenstück zum Nationalrat festlegen, also bestimmen, welche Vorlagen überhaupt behandelt werden und welche nicht. Er hat erklärt, er werde den vom Parteikonvent bestimmten Kandidaten loyal unterstützen und hege selbst keinerlei Ambitionen auf das Präsidentenamt.  

«Trump oder Cruz, das ist, als ob man die Wahl hätte, erschossen oder vergiftet zu werden.»

Lindsey Graham, US-Senator

Solche Äusserungen hat Ryan allerdings schon im Vorfeld seiner Wahl zum Speaker gemacht. Er hat auf diesem Posten John Boehner abgelöst, der vom Tea-Party-Flügel der GOP aus diesem Amt vertrieben wurde.  

An sich wäre Ryan noch jung genug, um auch später noch für das Präsidentenamt zu kandidieren. Doch die GOP befindet sich in grössten Nöten. Der Populist Donald Trump ist ihr völlig aus dem Ruder gelaufen, den Texaner und Evangelikalen Ted Cruz mögen sie nicht. Lindsey Graham, Senator aus South Carolina, kurzfristig ebenfalls Kandidat, brachte das Dilemma der GOP einst wie folgt auf den Punkt: «Trump oder Cruz, das ist, als ob man die Wahl hätte, erschossen oder vergiftet zu werden.»

FILE - In this March 3, 2016, file photo, Republican presidential candidates, businessman Donald Trump and Sen. Ted Cruz, R-Texas, argue a point during a Republican presidential primary debate at Fox Theatre in Detroit. Thirty-six-plus hours of televised debates in the 2016 presidential campaign have brought us Marco Rubio’s robotic moment, Trump’s jaw-dropping sexual innuendo, Bernie Sanders’ dismissal of Hillary Clinton’s “damn emails” and Clinton’s denunciation of Sanders for an “artful smear.” Oh, and we’ve heard about issues, too. (AP Photo/Paul Sancya, File)

Vereint im Hass auf das Parteiestablishment: Donald Trump und Ted Cruz.
Bild: Paul Sancya/AP/KEYSTONE

Tatsächlich kümmert sich Donald Trump keinen Deut um die libertären Ideale der Oligarchen. Freier Handel? Trump will China und Mexiko mit Strafzöllen belegen. Gemässigte Immigration? Trump will eine Mauer. Abbau des Sozialstaates? Trump legt sich in dieser Frage nicht fest und verspricht, keines der bestehenden Programme anzurühren.

Hoffen, dass weder Trump noch Cruz die Mehrheit erreichen können

Ted Cruz ist zwar wirtschaftspolitisch erzkonservativ – er will eine Flattax von 15 Prozent einführen und zum Goldstandard zurückkehren –, doch er ist auch ein Evangelikaler, der sich als Kämpfer gegen das GOP-Establishment profiliert hat. Das macht ihn unbeliebt und unberechenbar.

Die Oligarchen hoffen nun, dass Trump die notwendige Anzahl von Delegierten nicht erreichen wird, um am Parteikonvent in Cleveland direkt gewählt zu werden. Nach der Niederlage in Wisconsin ist dieses Szenario realistisch geworden.  

Trump in Trouble: Im Schlüsselstaat Wisconsin zeichnet sich eine Niederlage ab
Ja, denn das Ted Cruz zuerst eine Kampagne gegen Trumps Frau gestartet hatte um die konservativen Religiösen auf seine Seite zu bringen, wird -mal wieder- nicht erwähnt, weil man immer nur auf Trump zielen will. Und ich muss dann schon fast Trumps Anwalt spielen, was mich wirklich WIRKLICH nervt.

Wahlkampf ohne Schamgrenzen: Trumps Gegner veröffentlichten Nacktbilder seiner Frau, einem ehemaligen Model.

Haben weder Trump noch Cruz die notwendigen Stimmen, dann kann Paul Ryan als Retter in höchster Not aufgebaut werden. Finanziell wäre dies kein Problem: Die Oligarchen sind bereit, rund eine Milliarde Dollar für die Eroberung des Weissen Hauses zur Verfügung zu stellen.

Trump spricht bereits von Aufständen

Problematisch wäre jedoch die Politik: The Donald ist nicht der Typ, der freiwillig ins zweite Glied zurückkehren würde. Bereits heute spricht er davon, dass versucht werde, ihm die Kandidatur zu «stehlen», und warnt gleichzeitig vor möglichen «Aufständen» als Reaktion darauf. Auch Ted Cruz wird sich nicht widerstandslos ausbooten lassen.

Derweil hat Paul Ryan begonnen, eine Art Schatten-Wahlkampf zu betreiben. Kürzlich hat er den israelischen Präsidenten Benjamin Netanyahu besucht, danach fuhr er weiter nach Deutschland. Via Twitter beginnt er zudem, seine Besorgnis über die aktuelle Politik zu äussern. Es ist offensichtlich, dass der Liebling der Oligarchen dabei ist, die Zehenspitze ins Wahlkampfwasser zu stecken und die Temperatur zu testen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • ryanair 12.04.2016 22:56
    Highlight Highlight Heute hat der gute Herr allerdings gerade sein Hut aus dem Rennen gezogen.
  • Sunking_Randy_XIV. 12.04.2016 20:56
    Highlight Highlight Spannend wäre es, wenn sich, obwohl sich das Establishment bei beiden Parteien durchsetzt, die jeweiligen unterlegenen Kandidaten nicht zurückziehen würden. Ist wohl bei den Egomaninnen und Egomanen in diesem Wahlkampf nicht ganz auszuschliessen. Der Ausgang wäre dann bei Clinton vs Ryan vs Trump vs Sanders wohl ziemlich offen..
  • Ignorans 12.04.2016 18:36
    Highlight Highlight Bitte nicht!
  • Luca Brasi 12.04.2016 16:38
    Highlight Highlight Bah, ich mag es nicht, wenn reiche Leute ihre Zöglinge einsetzen, die an irgendeiner neoliberalen Uni studiert haben. Solchen Leuten ist doch die Meinung des einfachen Volkes egal.
    Paul Ryan ist doch nur ein weiterer "pezzonovante" in der US-Politik.
    • kettcar #lina4weindoch 13.04.2016 06:38
      Highlight Highlight Also die Uni Zürich ist nicht so Neoliberal. Und was hat Köppel mit diesem Artikel zu tun? Ach, sie sprechen gar nicht von ihm.
    • TanookiStormtrooper 13.04.2016 11:17
      Highlight Highlight @Kettcar
      Wie kommst du jetzt auf Köppel? Es geht doch eindeutig um Paul Ryan und dieser Kommentar hat doch gar nichts mit der SVP zu tun.
    • kettcar #lina4weindoch 13.04.2016 11:56
      Highlight Highlight Tanooki: "Bah, ich mag es nicht, wenn reiche Leute ihre Zöglinge einsetzen, die an irgendeiner neoliberalen Uni studiert haben"
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theor 12.04.2016 15:28
    Highlight Highlight Ich weiss ja nicht, ob eine Marionette der 50 reichsten Leute in Amerika (- Trump) eine bessere Wahl wäre als Trump oder Cruz. In diesem Sinne: «Das ist, als ob man die Wahl hätte, erschossen oder vergiftet oder überfahren zu werden.»
    • FrancoL 12.04.2016 15:32
      Highlight Highlight Stimme zu! Möchte mit Sicherheit keine der 3 Varianten.
    • Mafi 12.04.2016 16:03
      Highlight Highlight Lustigerweise würde ich Trump vor Cruz und einer Marionette bevorzugen.
    • Maett 12.04.2016 16:03
      Highlight Highlight @Theor: ich glaube dass man Hillary ruhig auch ranhängen kann: "Das ist, als ob man die Wahl hätte, erschossen, vergiftet, überfahren oder erstochen zu werden."

      Diese Präsidentschaftswahl ist ja wirklich eine Gruselkabinett-Aufführung ... selbst wenn das Wunder geschehen sollte und Sanders das Ruder übernimmt; überleben wird er vermutlich nicht die ganze Amtszeit. Da haben zu viele Menschen zu viel zu verlieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 12.04.2016 15:25
    Highlight Highlight Der verrückte Donald, der nicht minderverrückte Cruz oder ein weiterer Lakaie der Kochs? Dieses mal hat man wohl nur die eine Wahl: Demokraten. Das ist der Nachteil eines blöden 2-Parteien-Systems. Ein Wahlkampf Clinton/Sanders wäre da weitaus besser.

    PS: Hier noch eine kleine Rezession zu Atlas Shrugged:
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    • Sapere Aude 12.04.2016 16:04
      Highlight Highlight Clinton ist immer noch das kleinere Übel als die beiden vernunftressistenten Schaumschläger Cruz und Trump. Sanders wäre die einzige wirkliche Alternative. Mich würde die Begründung des Verscheibers Hitlary immer noch interessieren.
    • Sapere Aude 12.04.2016 22:47
      Highlight Highlight Sorry die Email Affaire und die Anschläge in Begazi rechtfertigt den Hitlervergleich noch nicht. Ausserdem sind oder werden die beiden Vorfälle immer noch untersucht. Mit Cruz und Trump ist das Chaos bereits vorprogrammiert.
    • fabianhutter 12.04.2016 23:13
      Highlight Highlight @ geshitstormt: Was Benghazi angeht empfehle ich den Beitrag der Daily Show. Sogar Republikaner geben mehr oder weniger zu, dass Benghasi spezifisch dazu benutzt wird um Hillary zu schaden...

      Play Icon


      Und überhaupt würden 100 Benghazis keine Hitler-Vergleiche rechtfertigen...
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