Wirtschaft
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In den Migros- und Coop-Regalen stehen immer mehr vegane Produkte. bild: keystone

Migros und Coop machen mit veganen Produkten ein Millionen-Business

Die Detailhändler machen mit dem veganen Ernährungstrend grosse Kasse und bauen das Sortiment aus. Doch nun gibt es Anzeichen, dass das Wachstum Grenzen hat.

Benjamin Weinmann / ch media



Was einst als Hippie-Food abgetan wurde, ist heute Mainstream: Vegane Lebensmittel. Das zeigt ein Blick in die Regale von Migros und Coop. Die Detailhändler haben den Trend erkannt und massgeblich zu seiner Massentauglichkeit beigetragen. Einerseits, um die Kunden bei Laune zu halten. Andererseits, weil die Händler bei Spezialitäten und Innovationen generell den Preis höher setzen können und somit mehr Marge kassieren.

Neuste Zahlen, die der Marktforscher Euromonitor für diese Zeitung ausgewertet hat, belegen das vegane Wachstum hierzulande. Der Umsatz mit Milch-Alternativen ist von 5.7 Millionen Franken im Jahr 2014 auf heute 7.5 Millionen Franken angestiegen. Noch stärker fällt das Wachstum bei Fleisch-Alternativen sein: Wurden damit vor fünf Jahren erst 13.6 Millionen Franken umgesetzt, sind es heute 17.1 und in drei Jahren dürften es laut Euromonitor-Prognosen knapp 23 Millionen Franken sein.

Bei der Migros und Coop heisst es denn auch, man habe das vegane und vegetarische Sortiment zuletzt stark ausgebaut. Bei der Migros sind es 700, bei Coop 800 Artikel.

Raclette auf Bohnenbasis

Aktuell sind vegane Burger-Plätzchen im Trend. Beide Händler verweisen auf die gute Nachfrage beim neuen «Beyond Burger» des kalifornischen Start-ups Beyond Meat, der zu einem Fünftel aus Erbsen als pflanzliches Protein besteht. Der Rest sind Fette, Spurenelemente und Wasser. Für den fleischig-roten Farbton kommen Randen zum Zug. Kartoffelstärke und Kokosnussöl sollen für eine fleischähnliche Konsistenz sorgen.

Raclette auf Bohnenbasis und veganes Fondue Chinoise

Beide Grossverteiler haben inzwischen ein grosses Angebot an Milchersatzgetränken auf Soja-, Reis, Hafer-, Mandel- oder Cashew-Basis. Bei Coop gibt es neu sogar eine Hanf-Milch. Gefragt seien zudem pflanzenbasierte Käse und Joghurts. Die Migros bietet saisonal Raclette auf Bohnenbasis an sowie einen veganen Fondue-Chinoise-Mix.

Die Migros verkauft die veganen Produkte einerseits in ihren Supermärkten, insbesondere aber in den Bio-Geschäften von Alnatura, die sie hierzulande betreibt. Coop hingegen ging vor zwei Jahren in die Offensive und eröffnete am Bahnhof Zug einen «Karma»-Laden, der nur vegetarische und vegane Artikel im Regal hat. Nebst veganen Hotdogs und Sandwiches sind auch vegane Kosmetikprodukte im Angebot. Der Name «Karma» stammt von der Produktlinie, die Coop 2013 eingeführt hat.

Zürcher Karma-Shop schon wieder zu

Zur Eröffnung des Shops kam sogar Coop-Chef Joos Sutter. Er unterstrich die strategische Bedeutung des Food-Trends für die Firma, denn: «Rund 40 Prozent der Schweizer Bevölkerung verzichten bewusst einmal pro Woche auf Fleisch.» Es folgte ein weiterer «Karma»-Ableger in Zürich.

Dennoch gibt es Anzeichen dafür, dass das Wachstum nicht grenzenlos ist. So blieb der Pro-Kopf-Konsum von Fleisch laut der Branchenorganisation Proviande im letzten Jahr mit 52 Kilogramm hierzulande stabil. Und wie die «Handelszeitung» berichtete, wurde der Zürcher «Karma»-Shop bereits wieder geschlossen, und Expansions-Pläne für einen Standort in Fribourg hat Coop begraben.

Fleischabtelung in der Coop - Filiale in Zumikon (ZH) am Dienstag, 13. Dezember 2016. Der neue Coop in Zumikon ist die erste Coop-Verkaufsstelle, die komplett nach neuen Ladenkonzept realisiert wurde. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Der Fleischkonsum blieb mit 52 Kilogramm pro Kopf im letzten Jahr stabil. Bild: KEYSTONE

Die Flexitarier sollen es richten

Die Hoffnungen der Detailhändler ruhen auf den so genannten Flexitariern: Kunden, die sich gerne ab und zu vegetarisch und vegan ernähren und in den Fleisch-Alternativen in erster Linie eine Möglichkeit sehen, zwischen einer Kalbsbratwurst und einem Schweinekotelette mal etwas Neues auszuprobieren.

So betont eine Migros-Sprecherin: «Wir rechnen damit, dass es sich nicht nur um einen kurzfristigen Hype handelt, sondern um einen langfristigen Trend.» (bzbasel.ch)

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182Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tod durch Proteinmangel 02.08.2019 20:39
    Highlight Highlight Ich glaub euch nicht.
    "Was einst als Hippie-Food abgetan wurde, ist heute Mainstream: Vegane Lebensmittel" Falsch, vegane Lebensmittek gibt es seit es Menschen gibt: Obst, Getreide, Nüsse, Hülsenfrüchte.

    Ich glaub auch nicht das der Absatz an veganen Lebensmittel so klein ist. Da hat wohl jemand veganen Lebensmittel mit vegane Ersatzprodukten gleichgesetzt.

    Meine Ernährung besteht hauptsächlich aus unraffinierten Lebensmittel dazu manchmal ein paar Chips, Bier oder Salzgebäck. Kein Fakefleisch, nicht mal Pflanzen"milch" und keine tierischen Produkte.
  • Allion88 02.08.2019 13:26
    Highlight Highlight Das geilste an diesen vegan produkten ist die verpackung. 10g hummus, umhüllt von 100g plastik und dieser nochmals im bedruckten karton verpackt

    Am schluss ist ein unverpacktes stück fleisch vom metzger noch CO2 neutraler
    • Charlie Brown 02.08.2019 15:41
      Highlight Highlight Du vergleichst nun aber Äpfel mit Steaks. Vergleiche doch frisches Essen nicht mit convenience food. Der fixfertige Wurstsalat ist genau so im Plastik eingeschweisst...
    • Tod durch Proteinmangel 02.08.2019 21:14
      Highlight Highlight Verpackung ist ein Problem aber ich bezweifle sehr stark das ein Stück Fleisch CO2 neutraler sein soll. Die Verpakung ist meist <5% des ökologischen Fussabdruckes.

      Unverpacktes Fleisch wird oft schneller schlecht', falls das zu mehr Lebensmittelverschwendung führt wäre es mit einer Plastikverpakung Klimaneutraler.
  • Pisti 02.08.2019 12:46
    Highlight Highlight Ist wie bei Scientology deren Jünger geben auch ein Vermögen aus um dabei zu sein.
    Komisch werden noch keine Vegan Kleber auf Gurken, geklebt und dann 2.- teurer verkauft. Würde sich bestimmt lohnen.
    • Tod durch Proteinmangel 02.08.2019 21:18
      Highlight Highlight Mineralwasser: Vegan, bio, fettfrei, zuckerfrei, ohne Kalorien, ohne Geschmacksverstärker, glutenfrei, 100% natürlich, frei von Pestiziden, ohne Gentechnik.

      Da wird man den Liter für mindestens 3 CHF verkaufen können.
    • Pisti 02.08.2019 21:53
      Highlight Highlight Bei Coop gibt es tatsächlich Mineralwasser mit einem Vegan-Logo. 🤪🤪
    • Tod durch Proteinmangel 03.08.2019 08:15
      Highlight Highlight WTF, hab gerade gegooglet, veganer Wasser gibt es wirklich. Das finde sogar ich als veganer übeftrieben.
  • skeptiker97 02.08.2019 12:00
    Highlight Highlight schaut mal etwas genauer hin, was in de veganen lebensmitteln alles so drinn ist an künstlichen, sowie hochverarbeiteten materialien. magenumdreh.... gensoja.. etc etc... guten appetit
    • Charlie Brown 02.08.2019 15:42
      Highlight Highlight Aber das Gensoja, welches die Schlachtviecher gefuttert haben, ist voll nicht schlimm.
    • Tod durch Proteinmangel 02.08.2019 20:18
      Highlight Highlight Und diese bösen chemikalien wie Dihydrogenmonoxid und Ascorbinsäure. Daran sterben jedes Jahr Tausende!

      (Dihydrogen ist Wasser, Ascorbinsäure ist Vitamin C und das findet man in typisch veganen Produkten wie eine Paprika oder einer Gurke)
    • Tod durch Proteinmangel 02.08.2019 20:43
      Highlight Highlight Sorry meinte Dihydrogenmonoxid ist Wasser Dihydrogen ist Wasserstoff oder H2.
  • Gardiner 02.08.2019 11:40
    Highlight Highlight Coop macht zwar dick Werbung für Beyond Meat, erhältlich sind die Burger Patties allerdings in den Läden nicht. Dort gibt’s nur die Naturli Burger - und die sind, naja.
    • PeteZahad 02.08.2019 12:44
      Highlight Highlight Im Coop City habe ich die Finger gesehen. Das Problem am Beyond Meat ist es kennt nur eine Garstufe: elastisch. Da kann ich grad so gut nen Quietsch-Haloumi braten...
    • Sapien 02.08.2019 12:59
      Highlight Highlight Schau im Gefrierfach nach. Oftmals auch dort zu finden. Bei Migros und Coop. Coop hat den Burger auch beim Karma-Bereich, dort sind diese aber oftmals weg, viele wissen gar nicht, dass es zusätzlich auch noch tiefgekühlte Beyond Meat Burger gibt. Wird nur mässig darauf aufmerksam gemacht.
    • Binnennomade 02.08.2019 15:04
      Highlight Highlight Ich habe jetzt schon in zwei verschiedenen Coop-Filialen die Beyond Meat Burger gesehen - vielleicht gibt's sie nicht überall? Oder sind gerade ausverkauft?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronenhirsch 02.08.2019 11:19
    Highlight Highlight wenn ich ein Stück Fleisch von einem selbst erlegten Wild esse, bin ich überzeugt das sich der Klimaschaden in Grenzen hält und erst noch Bio und gesund.
    Sowie auf den Alpen gesömmerte Rinder in höhen wo kein Getreide wächst.
    Grasveredelung in Fleisch so wird die Landschaft gepflegt.
    Wenn sich alle vegan ernähren würden wo bliebe da die Landschaftspflege ohne die Bauern.
    bin auch gegen Massentierfabriken aber wir brauchen die Bauern und diese müssen ihre Produkte auch verkaufen können
    • karl_e 02.08.2019 14:28
      Highlight Highlight Es dürfte eng werden in den Wäldern, wenn alle selbst erlegtest Wild essen wollten. Obzwar, das Wild wäre im Handumdrehen ausgerottet.
    • Binnennomade 02.08.2019 15:03
      Highlight Highlight Wir brauchen die Bauern für Landschaftspflege in den Bergen? Come on! Verwalden lassen wäre gratis und meiner Meinung nach erst noch schöner.
    • Luzifer Morgenstern 03.08.2019 01:57
      Highlight Highlight Binnennomade

      Voll deiner Meinung. Mir hat mal ein Bauer vorgeheult, wie viele Büsche auf dem Furka wachsen würden, wenn er mit seinen kostbaren Methan-rülps-Kühen nicht aufpassen würde, dass die Natur schön bleibt.
  • Bruno Wüthrich 02.08.2019 11:06
    Highlight Highlight Man beachte einmal die Zahlen und was der Autor des Artikels daraus folgert.

    Mainstream ??? WTF !!!

    Hören Sie doch auf, uns solche Märchen aufzutischen.

    Ich finde es gut, dass vegane Produkte angeboten werden. Und ich färde es gut, wenn mehr davon gegessen würden. Aber der Fleischmarkt und der Markt mit tierischen Produktenn sind insgesamt ein Milliardengeschäft. Und sie erzählen da wegen ein paar lächerlichen Millönchen etwas von Mainstream. Wissen Sie überhaupt, was ein Mainstream ist?

    Etwas mehr Seriosität bitte.
    • Paternoster 02.08.2019 20:09
      Highlight Highlight und? was ist ein Mainstream?
  • Blaubar 02.08.2019 11:01
    Highlight Highlight Die Coop-Karmalinie hat auch vegetarische Produkte. Leider sind da konsequent Eier aus Bodenhaltung drin. Wohl nicht ganz im Sinn der Zielgruppe.
    Auch viele vegane Produkte sind bedingt empfehlenswert. Plastikverpackung, fragliche hochverarbeitete Inhaltsstoffe. Avocado, Süsskartoffeln, Tofu aus Übersee und Monokulturen. Lieber konsequent: Bio, frisch, regional. Das wäre cool.
  • chandler 02.08.2019 10:50
    Highlight Highlight Ich habe mal eine Frage... Habe letzte Woche irgendwelche Karma Biskuits gekauft, gross vegan angeschrieben natürlich. Auf der Verpackung steht als Allergieinfo: Kann Spuren von Milch enthalen. Mir persönlich ist das ja egal, wollte nur mal testen. Aber wie kann ein veganer Artikel Spuren von Milch enthalten und als vegan durchgehen? Hab ich nicht wirklich verstanden...
    • Kruk 02.08.2019 11:39
      Highlight Highlight Wenn auf der gleichen Produktionslinie oder sogar nur im gleichen Betrieb für andere Artikel mit Milchprodukten gearbeitet wird, dann wird dies für Allergiker so gekennzeichnet.
      Eventuell trotz Reinigung.
    • Liselote Meier 02.08.2019 11:48
      Highlight Highlight Die Firma stellt wohl vegane und nicht vegane Biskuits her.

      Während des Produktionsprozess kann alleine schon durch die Luft Milchpulver in den anderen Prozess hineingeraten, Mitarbeiter-Kleidung, Maschinenverunreinigung usw.

      Sprich von ausserhalb kann es in den Produktionsprozess hineingeraten. Für Allergiker können schon Spuren folgen haben, darum steht es drauf.


    • Kruk 02.08.2019 11:58
      Highlight Highlight Und oft steht auch Vegan gemäss Rezeptur, dann wird die Produktionslinie eventuell nicht gereinigt :).
    Weitere Antworten anzeigen
  • IMaki 02.08.2019 10:25
    Highlight Highlight Von Mainstream zu schreiben, wenn laut Umfragen, die bei Swissveg publiziert wurden, gerade 2,3 Prozent der Bevölkerung angeben, nie Fleisch zu essen (was noch nicht einmal automatisch ein Bekenntnis zur Vegan-Religion wäre), ist schon ziemlich verwegener Journalismus. Dafür dürfen die Kosten dieses herbeigeschriebenen Mainstreams mit Sicherheit die Prämienzahler der Krankenkassen bezahlen. Zum Beispiel die Folgen von Mangelernährung oder von zu einseitiger Kost.Uebrigens: der Fleischkonsum in der Schweiz bleibt stabil. Bei ca. 52 Kg pro Mund und pro Jahr. Von wegen Mainstream.
    • Lami23 02.08.2019 12:11
      Highlight Highlight Habe ich auch gedacht.
    • mille_plateaux 02.08.2019 12:16
      Highlight Highlight Die Prämienzahlerinnen greifen jetzt schon für die ganzen Gefässerkrankungen in die Tasche, bei denen insbes. rotes Fleisch bekanntlich stark mitverantwortlich ist

      Dass eine vegane Ernährung automatisch zu Mangelerscheinungen führen soll, ist Mumpitz und widerlegt. Wer sich aktiv mit seinen Essgewohnheiten auseinandersetzt, fährt sowieso immer besser.
      Ob 1kg Fleisch im Wochenschnitt einer skeptischen Selbstbetrachtung standhalten?
    • flamingmops666 02.08.2019 19:09
      Highlight Highlight Check mal Krankenkassenkosten wegen zuviel Schnitzel und Hot Dogs. Verhältnis kannst du 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 02.08.2019 10:12
    Highlight Highlight Flexitarier. So ein dämlicher Begriff.
    Das ist ganz einfach omnivor.
    Aber tönt ja nicht so fancy. Und man kann sich auch ein bisschen von denen abgrenzen die viel Fleisch essen. Da fühlt man sich doch gleich etwas besser.
    • Kruk 02.08.2019 11:41
      Highlight Highlight Ab wieviel gramm Fleisch im Monat ist man kein Flexitarier mehr?

    • Uranos 02.08.2019 18:42
      Highlight Highlight Nahezu alle Fleischesser bei uns sind Omnivoren oder besser Polyvoren (und keine Karnivoren). Ich denke einen Begriff speziell für Menschen, die wenig Fleisch essen, aber nicht komplett darauf verzichten, ist durchaus angemessen.
  • Merida 02.08.2019 10:08
    Highlight Highlight Ich freue mich über das grosse Sortiment. Mir fällt es so viel leichter kein Fleisch und auch sonst weniger tierische Produkte zu konsumieren. Für mich stimmt das so.
    Toll finde ich auch, dass einige Produkte aus einheimischem Biosoja hergestellt werden.
  • DieFeuerlilie 02.08.2019 10:01
    Highlight Highlight “Dennoch gibt es Anzeichen dafür, dass das Wachstum nicht grenzenlos ist.“

    Echt jetzt?

    Ich möchte euch ja nicht aus eurer kuschligen Wirtschafts-Wunderwelt rausreissen, aber: KEIN Wachstum ist grenzenlos. Nie und nirgends.

    • aglio e olio 02.08.2019 11:19
      Highlight Highlight Beim Universum ist man sich noch nicht ganz sicher. ;)
    • Hades69 02.08.2019 11:35
      Highlight Highlight Das Wachstum unseres expandierenden Bewusstseins ist grenzenlos.
  • André Hirschi 02.08.2019 09:51
    Highlight Highlight wo ist die Menschheit hingekommen? Brauchen wir zuerst eine Hungersnot um wieder normal zu werden? Einfach nur zum kotzen!
    • Na_Ja 02.08.2019 10:42
      Highlight Highlight Wenn wir so weitermachen wie jetzt, wird es aufgrund des Klimawandels zu Hungersnöten kommen.
    • aglio e olio 02.08.2019 11:21
      Highlight Highlight André, was meinst du mit normal? Ich bin nicht sicher wie ich deinen Kommentar auffassen soll.
    • purpletrain 02.08.2019 11:53
      Highlight Highlight @André Weltweit sind über 800 Millionen Menschen chronisch unterernährt und alle 3 Sekunden stirbt jemand an an den Folgen davon.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grossmaul 02.08.2019 09:27
    Highlight Highlight Ich esse seit 35 Jahren kein Fleisch, aber so einen Güsel würde ich nur im Notfall essen. Dafür kann ich zu gut selber kochen - aus frischen Produkten. Egal, was da drauf steht, diese vorfabrizierten Nahrungsmittel sind im Geschmack etwa so sexy wie fertige Salatsauce in der Flasche. Veganes Fondue - kötzel. Das gute Gewissen scheint man sich teuer erkaufen zu müssen indem man seine Geschmacksknospen quält.
    • Gubbe 02.08.2019 10:29
      Highlight Highlight Danke !
    • aglio e olio 02.08.2019 11:23
      Highlight Highlight Ich trinke ja gerne mal eine Flasche Salatsauce. Jeder Jeck ist anders...
    • Kruk 02.08.2019 11:57
      Highlight Highlight Sehe ich ähnlich, schon vor diesem teuren Label kram, gab es eine grosse Anzahl veganer Produkte.
      Die meisten Brote sind es, und Gemüse zum selber kochen gibt es genug.

      Gut ist es für Sachen wie Fruchtsäfte, bei deren Herstellung zur klärung Gelatine eingesetzt wird, ohne das dies Teil der zusammensetzung ist. Ich glaube mit einem Vegan Label dürfen die das nicht.
  • Gubbe 02.08.2019 09:11
    Highlight Highlight Raclette auf Bohnenbasis und veganes Fondue Chinoise! Vielleicht bin ich der Tausenste der schreibt, dass es eigenartig ist, dass sich Veganer an richtiger, traditioneller Nahrung orientieren. Ich habe gerade das Frühstuck intus, und kann mir nicht vorstellen, dass ich Käse auf Bohnenbasis essen müsste. Dies, obwohl ich Bohnen sehr mag.
    • Wättertätsch 02.08.2019 10:58
      Highlight Highlight Es wurde aber auch schon tausende male gsagt das viele Veganer/Vegetarier aus ethischen oder ökologischen Gründen keine tierischen Produkte konsumieren. Nicht weil sie es nicht mögen!l
      Ich als Vegi esse zwischendurch gerne mal ein Vegi Schnitzel weil ich Schnitzel sehr mochte l
    • aglio e olio 02.08.2019 11:26
      Highlight Highlight Naja, sehe es nicht als Käse auf Bohnenbasis, sondern als Geschabtes auf Bohnenbasis. Vielleicht geht es dann. ;)

      "Der Name «Raclette» stammt vom französischen Walliserdialektwort (Patois) racler, das schaben heißt,..."
      Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Raclette
    • Tod durch Proteinmangel 03.08.2019 10:54
      Highlight Highlight "dass sich Veganer an richtiger, traditioneller Nahrung orientieren"
      Ist Veganes essen, wie Kartoffeln, Bohnen, Teigwaren, Linsen, ... keine richtige, traditionell gegessene Nahrung?
  • Natürlich 02.08.2019 09:09
    Highlight Highlight Das verstehe ich nicht.
    Es wird immer noch gleichviel Fleisch konsumiert und gleichzeitig boomen vegane Produkte
    Kann mir das jemand erklären?
    • Barracuda 02.08.2019 11:03
      Highlight Highlight Der Boom muss ja nicht zwingend auf Kosten des Fleischkonsums gehen. Vielleicht sind es ja weniger Milch- und Eierprodukte. Zudem macht der Anteil der Veganer immer noch ein sehr kleiner Teil aus aus.
    • opwulf 02.08.2019 11:43
      Highlight Highlight Veganer hier, Karnivoren-Diät Anhänger da und ganz viel Low-Carb Esser dort, könnte ich mir vorstellen. Dazu steigt die Anzahl der hier lebenden Menschen ständig. Und ziehen wir den stark steigenden Fleischkonsum im bevölkerungsreichen asiatischen Raum (vorallem Rind in China, Japan und dem Südostasiatischen Raum) in betracht, dann wird der weltweite Fleischkonsum in den nächsten Jahren wohl weiterhin stark steigen.

      https://www.bbc.com/news/health-47057341

  • dä dingsbums 02.08.2019 09:07
    Highlight Highlight Migros und Coop setzten über 25 Milliarden im Jahr um.

    Da sind 3-4 Millönchen Umsatzwachstum in den letzten 5 Jahren bei Veganen Produkten zwar schon ein "Millionenbusiness", aber auch nicht so eine grosse Sache.
  • Saerd neute 02.08.2019 08:52
    Highlight Highlight Milchalternative, Fleischalternative, Bohnenburger usw!?. Wollt ihr euch wirklich lächerlich machen? Wenn ihr schon beim wohlstandstrend Vegitrip aufspringen wollt, esst wirklich Salat und Gemüse und nicht etwas dass Milch und Fleisch simulieren soll. Das ist dann nämlich schon ziemlich komisch.
    • waschbär 02.08.2019 12:21
      Highlight Highlight Nö. Sie scheinen von ausgewogener und abwechslungsreicher Kost nicht viel zu verstehen. DAS ist komisch...
    • mille_plateaux 02.08.2019 12:26
      Highlight Highlight Sorry gäll, hab halt gern Milch in meinem Kafi und Burger findi auch noch ganz geil. 🤷🏻‍♀️
      Was isst denn du so, und vor allem: in welcher Kombi? Damit ich dann auch sagen kann, was mir bei dir ziemlich komisch dünkt. 🙋🏻‍♀️
    • Shura 02.08.2019 12:53
      Highlight Highlight Mir schmecken zb. Bohnenpatties im Burger. Wieso genau willst du mir das verbieten? Ich esse auch so noch Salat und Gemüse und auch Fleisch!
    Weitere Antworten anzeigen
  • sa5 02.08.2019 08:47
    Highlight Highlight Gut und schön dass die veganen Produkte boomen. Aber leider sind Soja Kokusprodukte nicht weniger problematisch als Fleisch.

    Eine gute Alternative wären Bratlinge aus Getreideprodukten. Dagegen spricht aber das Weizen und Getreideprodukte mittlerweile von so schlechter Qualität sind, dass sie Allergien verursachen.

    Unter dem Strich macht es keinen Unterschied ob Fleisch oder Alternativen, problematisch ist beides. Es gilt wie bei so vielem: die Absicht ist löblich aber die Ausführung ist mangelhaft.
    • Ribosom 02.08.2019 08:57
      Highlight Highlight Soja für den direkten Verzehr wird weit weniger hergestellt als für Rinder. Ja, die Sojaprodukte sind besser als Fleisch.
      Getreideprodukte und Allergie? Ja, wenn das Produkt mit Zusatzstoffen vollgestopft wird. Man sollte sowieso immer die Zutatenliste anschauen, bevor man ein Fertigprodukt kauft.

      Unter dem Strich macht es sehr wohl einen Unterschied, ob Fleisch oder Ersatzprodukte gekauft und verzehrt werden. Fleisch ist noch immer ein Klimakiller, braucht viel Futter und viel Wasser.
    • sikki_nix 02.08.2019 09:04
      Highlight Highlight Ich weiss nicht warum soja problematischer sein soll als fleisch aber man kann ja auch einfach schauen was man kauft. Vieles besteht aus erbsenproteinen, quorn, seitan und enthält keine von den dir beschriebenen zutaten.
    • neutrino 02.08.2019 09:06
      Highlight Highlight Bin Fleischesser, aber es stimmt einfach nicht, was du sagst. Soja-Importe sind zu einem Grossteil für Viehfutter - die Menge für Eigenverzehr ist verhältnismässig klein.
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  • lilas 02.08.2019 08:40
    Highlight Highlight Jetzt müsste noch ein Umdenken bei der Verpackung stattfinden. Viel zu viel Plastik immer und überall.
    • Binnennomade 02.08.2019 10:06
      Highlight Highlight Die Verpackung macht bei Lebensmitteln selten mehr als 10% des CO2-Ausstosses aus, meistens deutlich weniger. Von demher sehe ich nicht, wieso man dies priorisieren sollte.
    • Kruk 02.08.2019 11:49
      Highlight Highlight Plastik ist ja kein Problem.

      Nein sorry, ein grosser Teil der Verpackungen sind einfach überflüssiger Müll, egal ob Vegane Produkte oder nicht.
    • lilas 02.08.2019 12:20
      Highlight Highlight Es geht nicht nur um den CO2 Ausstoss, es geht auch um die Verunreinigung durch Plastik und dessen Herstellung. Ich sehe nicht ein warum man dies nicht prorisieren sollte. Abgesehen davon,10% ist recht viel wenn man bedenkt, dass es sich lediglich um unnötige Verpackungen handelt.
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  • forevernewbie 02.08.2019 07:59
    Highlight Highlight ich begrüsse es, dass viele vegane produkte angeboten werden.
    das vereinfacht es den betroffenen.
    jedoch finde ich es völlig daneben, dass die marge für vegane produkte höher ausfällt.
    das geht doch nicht.
    ich dachte migros und coop sind nicht gewinnorientiert.
    • THEOne 02.08.2019 09:11
      Highlight Highlight ahja..? und in welchem universum soll das sein...?
    • Panna cotta 02.08.2019 09:12
      Highlight Highlight "Den Betroffenen" - das hast du jetzt aber schön gesagt! 🙂
    • Leckerbissen 02.08.2019 09:24
      Highlight Highlight Doch, sie sind gewinnorientiert. Genossenschaft nicht gleich NGO. Vegane Produkte ist - in Betracht zum Gesamtumsatz - ein klarer Nischenmark, was auch die höheren Preise erklärt. Mein Rindsteak ist übrigens auch teuer :)
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  • Kalsarikännit 02.08.2019 07:50
    Highlight Highlight Die Definition von Flexitariern in diesem Artikel ist meines Erachtens nicht korrekt. Soweit ich weiss, sind Flexitarier meist vegetarisch und erlauben sich selten Fleisch, also so ziemlich das Gegenteil von der Definition im Artikel. Oder liege ich falsch?
    • Fly Baby 02.08.2019 09:03
      Highlight Highlight Du liegst genau richtig.
    • sa5 02.08.2019 10:04
      Highlight Highlight Nach Duden:
      Substantiv, maskulin - Person, die sich überwiegend vegetarisch ernährt, aber auch gelegentlich hochwertiges, biologisch produziertes Fleisch zu sich …
      https://www.duden.de/suchen/dudenonline/Flexitarier
    • Tod durch Proteinmangel 02.08.2019 20:45
      Highlight Highlight Diese Definition kommt aus Ländern wie die USA wo es normal ist 2-3 mal pro tag Fleisch zu essen. (Die Folgen sieht man ja)
  • lilie 02.08.2019 07:35
    Highlight Highlight Würde mich ja interessieren, wieviele Produkte des Gesamtsortiments im Migros vegan sind. Da käme sicher einiges zusammen.

    Die allerersten Produkte, die Migros verkaufte, waren jedenfalls eigentlich alle vegan: Kaffee, Zucker, Reis, Teigwaren, Kokosfett. Nur bei der Seife bin ich nicht sicher.

    Aber irgendwie bringt der Trend nichts, wenn immer noch gleich viel Fleisch gegessen wird. Essen die Fleischesser einfach mehr oder futtern die Leute ein Sojasteak zur Bratwurst? 🤔🤷‍♀️
    • loquito 02.08.2019 08:57
      Highlight Highlight Richtig. Nur raffinierter Zucker ist oft nicht vegan, der wird mit Tierknochen gebleicht...
    • Glenn Quagmire 02.08.2019 09:12
      Highlight Highlight Die ganze Gemüseabteilung ist ja im Prinzip vegan, wie auch alle Getränke (mal ohne Schoggimilch) und vieles anderes auch. Ketchup, Senf, Konfis, Öle uvm. sind ja auch frei von tierischen Produkten. Da aber knapp 3% der Bevölkerung vegsn sind, ändert sich kaum was am Fleischkonsum.

      Ich könnte mich nie nur vegan ernähren, sonst könnte ich ja nicht am Honigtöpfchen naschen, wenn sich die Möglichkeit ergibt 🤪.



    • Binnennomade 02.08.2019 10:09
      Highlight Highlight Ich denke, die Fleischesser essen mehr Fleisch als vorher, da sie sich durch die Dauerbearbeitung des Themas stärker als Fleischesser identifizieren. Zudem wird auch die massive Werbung der Fleischlobby seinen Anteil haben. Beides sind jedoch nur Vermutungen von mir.
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  • Supermonkey 02.08.2019 07:32
    Highlight Highlight Die Produkte sind nach wie vor viel zu teuer. Klima- und Tierfreundlich zu essen sollte kein Luxus sein.
    • Ribosom 02.08.2019 09:00
      Highlight Highlight Sorry, habe dich geblitzt bevor mein Gehirn deinen Beitrag richtig verarbeitet hat!
      Von mir ein Herz!
    • Marc83 02.08.2019 10:02
      Highlight Highlight Wiso zu teuer? Wenn man Klima und Tierfreundlich essen will kostets halt einfach mehr. Den 5er unds weggli gibt es nicht...
    • Phrosch 02.08.2019 10:19
      Highlight Highlight Supermonkey, wirklich klima- und tierfreundlich essen ist meist nicht teuer: lokale, saisonale, unverarbeitete Produkte kaufen und selber kochen. All die Ersatzprodukte wie veganer Käse sind dagegen meist nicht klimafreundlich und unproblematisch.
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  • flamingmops666 02.08.2019 07:29
    Highlight Highlight Ich würde mich Flexitarier nennen. Leider können sie nicht auf mich hoffen, weil ich keine Fleischersatzprodukte kaufe, sondern dann einfach nur Gemüse koche und einfach kein Fleisch kaufe.
    • Grossmaul 02.08.2019 09:27
      Highlight Highlight Fuck, yes!
    • aglio e olio 02.08.2019 10:24
      Highlight Highlight Saitanprodukte finde ich z.B. oft sehr geil. Nicht als Fleischersatz, dafür aber als Erweiterung meines Speiseplanes.
      Und wenn ich Bock auf 'nen Burger aber nicht auf Fleisch habe, darf's auch mal ein "Ersatz" sein. Ich finde man sollte dies nicht so eng sehen.
      Eine fingerdicke Scheibe Kohlrabi eignet sich nicht wirklich als Patty.
      Aber alle wie sie mögen...
    • Glenn Quagmire 02.08.2019 10:58
      Highlight Highlight Vegane Leberwurst, Veganer Aufschnitt und so sind irgendwie befremdlich. Ein Burger aus Linsen, Gemüse oder Kichererbsen kann aber fein sein.
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  • uejo84 02.08.2019 07:07
    Highlight Highlight Soll jeder Essen was er mag und wie er es mag.

    Was mich stört ist, dass andauern von Ersatzprodukten gesprochen wird. „Ein Raclette auf Bohnenbasis“ sollte einfach nicht Raclette im Namen tragen dürfen. Ein auf pflanzlicher Basis hergestelltes „Joghurt“ ist eben KEIN Joghurt.

    wenn schon solche chemischen grausamkeiten erschaffen werden, dann bitte mit einem eigenen namen ohne bezug zum originalprodukt!

    • neutrino 02.08.2019 09:07
      Highlight Highlight Und Kokosmilch darf man auch nicht so nennen! Und Fruchtfleisch sollte auch verboten werden als Begriff!
    • b4n4n4j03 02.08.2019 09:09
      Highlight Highlight Da ist jemand genervt, das nicht alle seine weltanschauung teilen, und lieber hochverarbeitete lebensmittel auf pflanzenbasis essen als hochverarbeitete lebensmittel aus kuheutersekret.
      Beim joghurt kann man ja evtl auch die konsistenz verstehen, und nicht die milch drin.
      Dich "grüslets" es warscheinlich weil das produkt "chemisch" hergestellt wird, mich hingegen, der gedanke wo das zeugs von der kuh herkommt...
      Aber ja mir egal wie das zeugs heissen soll...
    • surfi 02.08.2019 09:14
      Highlight Highlight Das gehe ich Ihnen Recht. Warum wollen Veganer industriell Erzeugnisse essen, die aussehen wie Würste oder Steaks? Was soll diese Verrücktheit? Die Fleischessen wollen auch keine Korrotten, die aus Hackfleisch hergestellt werden.
      Es gibt auch keine Kokos-, Mandelmilch. Milch ist eindeutig per Definition ein tierisches Produkt.
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  • Tomara 02.08.2019 06:42
    Highlight Highlight Ich verstehe ja, dass sich jemand vegan ernähren will. Aber wieso müssen diese Gerichte fast genauso aussehen, wie Fleischprodukte und auch noch die ähnlich Konsistenz aufweisen? Kommt das nicht schon fast einer Selbstkasteiung nahe?
    Besser fände ich, wenn sich diese Produkte von Fleischnahrung abheben würden und ein eigenständiges Erscheinungsbild abgeben.
    • do u know Xonco The Muffin Man -The Muffin Man 02.08.2019 09:01
      Highlight Highlight Weil es sonst so scheiss eklig wäre das es dann keiner mehr essen würde.

    • Ribosom 02.08.2019 09:03
      Highlight Highlight Pasta (ohne Eier) mit Tomatensauce ist vegan.
      Brot auch, Pizza auch (je nach Belag). Es gibt viele vegane Gerichte, die jeder von uns isst.

    • Amboss 02.08.2019 09:05
      Highlight Highlight @Tomara: Konkret gefragt: Was stellst du dir denn vor? Was für Dinge meinst du konkret mit "die sich von Fleischnahrung abheben" ?

      Und weswegen die Produkte ähnlich wie Fleisch aussehen:
      - Bei uns ist es verbreitet, dass eine Mahlzeit so aussieht: Fleisch, Beilage und Gemüse. "Anders" zu kochen bedingt ein Umdenken, wofür man verständlicherweise nicht jeden Tag bereit ist.
      - Und wenn in der Familie jemand vegan isst, dann ist es relativ einfach, für den Veganer ein Ersatzprodukt zu kochen. Er isst dann fast dasselbe und man muss nicht ein komplett anderes Menu für ihn kochen.
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