Wirtschaft
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An American Airlines Boeing 787 Dreamliner takes off for Chicago O'Hare International Airport on its debut flight, Thursday, May 7, 2015 at Dallas-Fort Worth International Airport in Grapevine, Texas. American joins United as the only U.S. airlines using the plane, which American hopes will appeal to passengers and open new, profitable international routes. (Ron Jenkins/The Fort Worth Star-Telegram via AP)  MAGS OUT; (FORT WORTH WEEKLY, 360 WEST); INTERNET OUT

Bild: AP/Dreamliner inaugural flight to C

US-Airlines sollen Ticketpreise in die Höhe getrieben haben – jetzt ermittelt die Justiz



Das US-Justizministerium ermittelt wegen möglicher Preisabsprachen gegen mehrere grosse Fluggesellschaften. Die Behörde bestätigte die Untersuchungen, gab aber nicht an, welche Airlines betroffen sind.

Über die Untersuchungen berichtete am Mittwoch unter anderen die «Washington Post». Die Kartellwächter hätten Dokumente von den Airlines angefordert, meldete die Zeitung unter Berufung auf das Ministerium. Die marktbeherrschenden US-Fluggesellschaften werden demnach verdächtigt, etwa durch gemeinsame Ticket-Verknappung ihre Preise auf verbotene Art in die Höhe zu treiben.

Aktien unter Druck

Ein Sprecher von United Continental sagte, dass die Airline ein Schreiben vom Ministerium erhalten habe und kooperieren wolle. Weitere Details nannte er nicht.

Die Meldungen seien «alarmierend», teilte der Branchenverband US Travel Association in einer Stellungnahme mit. Verbandschef Roger Dow forderte die involvierten Fluggesellschaften zur Kooperation mit den Behörden auf. «Wir hoffen, dass die US-Airlines, die im Visier des Justizministeriums stehen, sich von den Verdächtigungen befreien können.»

An der Börse gerieten die Aktien der grossen US-Fluggesellschaften American Airlines, Delta, United Continental und Jetblue wegen der Berichte deutlich unter Druck. (sda/reu/dpa)

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