DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild: AP/Dreamliner inaugural flight to C

US-Airlines sollen Ticketpreise in die Höhe getrieben haben – jetzt ermittelt die Justiz

02.07.2015, 03:1002.07.2015, 09:17

Das US-Justizministerium ermittelt wegen möglicher Preisabsprachen gegen mehrere grosse Fluggesellschaften. Die Behörde bestätigte die Untersuchungen, gab aber nicht an, welche Airlines betroffen sind.

Über die Untersuchungen berichtete am Mittwoch unter anderen die «Washington Post». Die Kartellwächter hätten Dokumente von den Airlines angefordert, meldete die Zeitung unter Berufung auf das Ministerium. Die marktbeherrschenden US-Fluggesellschaften werden demnach verdächtigt, etwa durch gemeinsame Ticket-Verknappung ihre Preise auf verbotene Art in die Höhe zu treiben.

Aktien unter Druck

Ein Sprecher von United Continental sagte, dass die Airline ein Schreiben vom Ministerium erhalten habe und kooperieren wolle. Weitere Details nannte er nicht.

Die Meldungen seien «alarmierend», teilte der Branchenverband US Travel Association in einer Stellungnahme mit. Verbandschef Roger Dow forderte die involvierten Fluggesellschaften zur Kooperation mit den Behörden auf. «Wir hoffen, dass die US-Airlines, die im Visier des Justizministeriums stehen, sich von den Verdächtigungen befreien können.»

An der Börse gerieten die Aktien der grossen US-Fluggesellschaften American Airlines, Delta, United Continental und Jetblue wegen der Berichte deutlich unter Druck. (sda/reu/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
BYD verkauft mehr Elektroautos als Tesla – und das sagt der VW-Chef zu E-Fuels
Die synthetischen Kraftstoffe sorgen weiter für Schlagzeilen. Allerdings nicht so, wie es sich die Befürworter wünschen würden. Und dann gibt's auch noch weniger positive News von Tesla.

In diesem Beitrag erfährst du, was der Chef des weltgrössten Autoherstellers von synthetischen Kraftstoffen hält und welcher Hersteller im ersten Halbjahr 2022 weltweit am meisten Elektroautos verkauft hat.

Zur Story