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Kommentar

Impeachment: Alles Show oder was?

Das Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Trump tritt in die heisse Phase. Für die einen ist es bloss Kasperlitheater, für die anderen ein historisches Ereignis.



Als Zyniker kann man die Situation in etwa so sehen: Die Faktenlage ist klar. Präsident Trump hat den Präsidenten der Ukraine unter Druck gesetzt und von ihm verlangt, dass er Dreck gegen seinen möglichen Herausforderer Joe Biden beschafft. Es gab dieses viel zitierte Quidproquo, keine Frage.

Aber, und das ist ein sehr fettes Aber: Wen kümmert das? Die Abstimmung von Donnerstag hat gezeigt, dass es keinen einzigen Republikaner gibt, der es wagt, gegen Trump aufzustehen. Ob Johnny Sixpack in Dayton/Ohio oder die reiche Witwe in Palm Beach/Florida, die Mitglieder der Grand Old Party stehen nach wie vor wie eine Wand hinter dem Präsidenten. Sich dagegen aufzulehnen ist politischer Selbstmord.

epa07962669 Speaker of the House Nancy Pelosi presides over the House vote on a resolution formalizing the impeachment inquiry on the House floor in the US Capitol in Washington, DC, USA, 31 October 2019. The resolution passed 232-196.  EPA/SHAWN THEW

Erste Hürde überwunden: Nancy Pelosi verkündet das Abstimmungsresultat im Abgeordnetenhaus. Bild: EPA

Im gemeinen Wahlvolk sieht es nicht besser aus. Umfragen zeigen, dass das Impeachment kaum Wirkung zeigt: Eine knappe Mehrheit der Amerikaner wünscht sich zwar, dass Trump aus dem Weissen Haus gejagt wird. Doch in den für die Wahlen entscheidenden Swing States – Arizona, Florida, Michigan, North Carolina, Pennsylvania und Wisconsin – wird das Impeachment mehrheitlich abgelehnt, sofern sich überhaupt jemand dafür interessiert.

Deshalb, liebe Demokraten: Wir verstehen, dass ihr das Impeachment machen müsst. Das ist euer Verfassungsauftrag. Aber macht es kurz. Klagt ihn an. Der Senat wird ihn danach freisprechen – und das Schmierenstück ist vorbei.

Diese Sicht der Dinge – sie wird für sich in Anspruch nehmen, realistisch zu sein – übersieht, dass die Ukraine-Affäre nur die Spitze des Eisbergs ist. Donald Trump ist auf dem besten Weg, die USA in einen Mafiastaat zu verwandeln; und zwar im wörtlichen Sinn.

Seine Helfer in Kiew, die beiden Shreks Lev und Igor, sehen nicht nur aus wie Mafia-Karikaturen, sie sind es auch. Lev Parnas hat eine lange Laufbahn bei betrügerischen Brokerfirmen hinter sich – stellt Euch den Film «Der Wolf der Wall Street» vor –, und die beiden sind höchstwahrscheinlich von Dmitry Firtash bezahlt, einem Putin nahestehenden Mafioso aus der Ukraine.

Michael Cohen, Trumps inzwischen reuiger ehemaliger Anwalt, hat sich offen gerühmt, in Mafia-Kreisen zu verkehren. Bei seinem Hearing vor dem Kongress hat er geschildert, wie Trump mit Mafia-Methoden regiert.

This combination of Oct. 9, 2019, photos provided by the Alexandria Sheriff's Office shows booking photos of Lev Parnas, left, and Igor Fruman. The two business associates of Rudy Giuliani are due in a New York City court in their campaign finance case. Parnas and Fruman were to be arraigned Wednesday, Oct. 23, on charges they conspired to make illegal contributions to political committees supporting President Donald Trump and other Republicans. (Alexandria Sheriff's Office via AP, File)

Die beiden Shreks Lev Parnas (links) und Igor Fruman. Bild: AP

Der ehemalige FBI-Chef James Comey und sein Stellvertreter Andrew McCabe haben beide in ihren Büchern Trump mit einem Mafiaboss verglichen. Beide verfügen über einschlägige Erfahrung. Comey hat die italienische, McCabe die russische Mafia gejagt.

Dass Trump Sex-Affären mit Pornostars und Playboy-Models hat, mag seine Privatsache sein. Dass er sie jedoch mit Schweigegeldern ruhig stellt, macht ihn strafbar. Cohen sitzt deswegen im Knast, Trump selbst ist juristisch gesehen ein «nicht angeklagter Mitverschwörer».

Trump hat einst vor Studenten offen und ernsthaft erklärt, als Präsident dürfe er sich alles erlauben. Seine Anwälte schicken Briefe an Richter, ihn denen sie argumentieren, der Präsident könne nicht nur nicht angeklagt werden, gegen ihn dürfe nicht einmal ermittelt werden.

FILE - In this April 16, 2018, file photo, adult film actress Stormy Daniels speaks outside federal court, in New York. Glendon Crain, the husband of porn film performer Stormy Daniels, filed for divorce in Texas, on July 18, 2018. Daniels, whose real name is Stephanie Clifford, claims to have had sex with Donald Trump before he became president, something Trump has denied. Crain alleged adultery as grounds for the divorce. (AP Photo/Mary Altaffer, File)

Mit Geld ruhig gestellt: Pornostar Stormy Daniels. Bild: AP/AP

Trump hat Dutzende von Millionen Dollar Steuergelder in seine eigenen Golfresorts fliessen lassen. Er begrüsst es, wenn Gäste aus arabischen Ländern sechsstellige Beträge in seinen Hotels ausgeben. Auf keinen Fall will er seine Steuererklärung offenlegen.

Eine weit verbreitete These nach Trumps überraschendem Wahlsieg lautete: Die Profis werden es schon richten. Zunächst schien es tatsächlich, dass die «Erwachsenen» im Weissen Haus – Wirtschaftsberater Gary Cohn, Sicherheitsberater McMaster, Verteidigungsminister Jim Mattis und Stabschef John Kelly – dafür sorgen würden, dass die Dinge nicht aus dem Ruder laufen.

Sie sind alle weg. Trumps Regierung besteht heute aus inkompetenten Amateuren, die zudem meist nur provisorisch angestellt sind.

Wichtige Institutionen wie die Geheimdienste oder das Aussen- oder das Landwirtschaftsministerium werden systematisch ausgehöhlt. Gesetze zum Schutz der Umwelt ebenso systematisch wieder aufgehoben.

Former U.S. Secretary of Defense Jim Mattis speaks at the Council on Foreign Relations, in New York, Tuesday, Sept. 3, 2019. (AP Photo/Richard Drew)
Jim Mattis

Hatte die Nase voll: Der ehemalige Verteidigungsminister Jim Mattis. Bild: AP

Alles nur Show, also? Peggy Noonan war einst Kommunikationsberaterin bei Ronald Reagan. Sie ist eine in der Wolle gefärbte, konservative Republikanerin. Heute ist sie Kolumnistin im «Wall Street Journal». Dort schreibt sie:

«Man muss den Anhängern des Präsidenten mitteilen, dass sie sich die Frage stellen müssen: Ist es akzeptabel, dass ein amerikanischer Präsident einen Verbündeten für den persönlichen Profit unter Druck setzt? Falls dies OK ist, ist es auch OK, wenn dies künftig ein demokratischer Präsident tut?»

Ja, man kann das Impeachment als «Kasperlitheater» abtun. Man kann sich über die Demokraten lustig machen und man kann sich im Gefühl suhlen, eine «realistische Sicht der Dinge» zu haben. Nur: Man bezahlt dafür einen sehr hohen Preis.

Rücktritte und Entlassungen unter Trump

Trumps «Impeachment» erklärt:

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    Alle Leser-Kommentare
  • Peter A 02.11.2019 19:35
    Highlight Highlight Oha, scheint da leichte Verzweiflung durch? Ihr Abgesang auf die USA ist aber vom faktischen Standpunkt etwa auf der Stufe mit Donnies unzähligen "alternative facts"-Aussagen anzusiedeln.
  • rodolofo 02.11.2019 15:07
    Highlight Highlight Da fällt mir der berühmte Spruch ein: "Was ist ein Bankraub gegen die Gründung einer Bank?".
    Mal ganz unmoralisch gefragt:
    Wie arbeitet das "Organisierte Verbrechen"?
    Es sorgt für die Befriedigung von Bedürfnissen, die verboten wurden, und erzielt GERADE DARUM extrem hohe Renditen!
    Beispiele gefällig?
    Drogen, Prostitution, Waffen, Arbeitssklaven...
    Die staatlichen Gesetze und Gesetzeshüter verhindern solche illegalen Geschäfte nicht nur nicht, sondern sie sorgen dafür, dass sie für "DIE Mafia" noch lukrativer werden!
    Der Grund dafür liegt in der (u.a. auch teuflischen) Natur des Menschen...
  • Therealmonti 02.11.2019 09:40
    Highlight Highlight Anders gesagt: Amerika ist nicht mehr zu helfen. Das üble an dieser Tatsache: Es betrifft die ganze Welt.
  • robo07 01.11.2019 19:16
    Highlight Highlight Dieser Präsident gehört endlich in den Kerker, er hat auf dieser Welt nichts verloren. Einfach nur eine erbärmliche Person, welche die Welt in noch grössere Probleme manövriert.
  • Chrisiboy 01.11.2019 18:26
    Highlight Highlight Das Theater um den Deppen-Donald ist jetzt aber langsam wirklich ausgelutscht. Die Amis waren so saublöd und haben ihn gewählt, ich gehe sogar davon aus, sie werden ihn auch noch einmal wählen.

    Sicher ist, spätestens 2024 ist er weg, von mir aus auch gerne früher! Man sollte ihn einfach weltweit ignorieren, keine Termine mit ihm machen und alle Verhandlungen mit den USA auf Eis legen, aber dafür hat niemand den Mut.
    • Bruuslii 02.11.2019 00:06
      Highlight Highlight chrisiboy: gebe dir bis auf eines recht: wer garantiert hier, dass donni 2024 wirklich weg ist? bei dem demokratieverständnis des psycho und seiner gefolgschaft bin ich mir nicht mehr 100% sicher.
    • bebby 02.11.2019 10:25
      Highlight Highlight @Bruuslii: Sehr guter Hinweis, hängt davon ab, wie unabhängig das Oberste Gericht bleibt. Der Senat hingegen wäre kein grosses Hindernis mehr. Der Kongress schreibt allerdings die Gesetze...Definitiv nicht so einfach umzusetzen wie in China.
    • rodolofo 02.11.2019 15:21
      Highlight Highlight Deine Idee scheitert daran, dass es auch hierzulande sehr viele Leute gibt, die einen Trump gut aussehen lassen wollen!
      Mit Boris Johnson ist es ja ganz ähnlich:
      Warum war die EU plötzlich dazu bereit mit ihm einen Deal zu schliessen?
      Man wollte nicht, dass er eine schlechte Figur macht und dann womöglich Labour mit dem gewerkschaftlich-klassenkämpferischen Corbyn an die Macht kommt, der dann von der EU einen autonomen Lohnschutz verlangt für den Fall eines Verbleibs in der EU!
      Ich habe mir angewöhnt, alles um mehrere Ecken herum zu denken.
      Denn nichts ist so, wie es zunächst scheint...
    Weitere Antworten anzeigen
  • sowhat 01.11.2019 17:24
    Highlight Highlight Das Schlusswort ist nicht vollständig. "ihr bezahlt dafür einen hohen Preis. Dieser Preis ist die Demokratie, die ihr damit hergebt."
  • Basti Spiesser 01.11.2019 17:01
    Highlight Highlight Stimmt das? Haben wirklich 2 Demokraten gegen das Impeachment gestummen?
    Benutzer Bild
    • TodosSomosSecondos 01.11.2019 17:19
      Highlight Highlight Ja stimmt.. und? Ein guter Teil der Demokraten ist immer noch der Meinung, dass ein chancenloses Impeachment kurz vor den Wahlen mehr schadet als es nütz. Die anderen pochen darauf, durch die Verfassung quasi verpflichtet zu sein, auf Grund der Faktenlage ein Impeachment einleiten zu müssen. Recht haben beide.
    • RicoH 01.11.2019 19:42
      Highlight Highlight Es stimmt leider. Interessant daran ist, dass diese zwei aus Staaten kommen, bei denen die Republikaner ca. doppelt soviel Stimmen erhalten haben als die Demokraten.

      Könnte also durchaus sein, dass diese persönliche Gründe (Wiederwahl) hatten.
    • Basti Spiesser 01.11.2019 20:19
      Highlight Highlight @Rico da würde ich dir sogar zustimmen. Guter Einwand
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lunaral 01.11.2019 16:52
    Highlight Highlight "die Mitglieder der Grand Old Party stehen nach wie vor wie eine Wand hinter dem Präsidenten. Sich dagegen aufzulehnen ist politischer Selbstmord."

    Sich als republikanischer Politiker gegen Trump aufzulehnen mag zwar politischen Selbstmord bedeuten. Es nicht zu tun bedeutet jedoch, Wahrheit, Ethik, Moral und die Verfassung mit Füssen zu treten und jegliche Glaubwürdigkeit zu verlieren.
    • sowhat 01.11.2019 17:27
      Highlight Highlight Komtjdazu, dass ein demokratische denkender Republikaner sich sowieso besser aus der Politik zurückziehen sollte. Unter diesem Dumpf ist man korrumpiert, wenn man bleibt.
    • TodosSomosSecondos 01.11.2019 17:29
      Highlight Highlight Was in aller Welt erwartest du von Politikern? Wahrheit, Ethik und Moral.. lächerlich.

      Schau dir mal jeweils unsere Abstimmungswahlkämpfe an oder wie bei uns Politiker schamlose Lobbypolitik betreiben und die Bevölkerung bestehlen und betrügen und dafür saftig entlöhnt werden.

      Warum sollte das ausgerechnet in Amerika und ausgerechnet in der Causa Trump plötzlich anders sein.
    • Aerohead 01.11.2019 17:46
      Highlight Highlight Und genau da versagt die Demokratie: Wenn die Wähler sich schlicht und einfach einen Sch**** um Wahrheit, Moral und Ethik scheren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wiedergabe 01.11.2019 16:08
    Highlight Highlight Es isch schon etwas Geschichtsträchtiges.
    Wie vor 200+ Jahren debattieren wiederum Republikaner (heute Demokraten) und Monarchisten (heute Republikaner) darüber, wieviel Macht ein Einzelner in den USA haben soll.
  • Denverclan 01.11.2019 16:02
    Highlight Highlight Herr Löpfe ich bewundere Ihre Hartnäckigkeit! Wenn Einer den Trump zu Fall bringt, dann sind Sie es...Die Anderen leben schon längst in ihrer eigenen heilen Welt. Trump hat sie alle erledigt. Man mag ihn nicht mehr sehen und hören. Erstaunlich, ich hätte es nie für möglich gehalten, dass eine solche Gestalt einmal die Welt als Führer „meiner“ USA beherrschen wird. Sprachlos in Seattle...! Am Ende fragt sich Mensch wie so oft in der Menschheitsgeschichte, wie konnte es nur soweit kommen, hat denn Niemand die Gefahr frühzeitig erkannt? Nein, das konnte man nicht, er war einfach über Nacht da..!
  • Holdon 01.11.2019 15:58
    Highlight Highlight 🤔
    Benutzer Bild
  • Chrigi-B 01.11.2019 15:21
    Highlight Highlight Soso, die Realitätswolke legt sich über die "watsonsche böbbel"....
    • Bruuslii 01.11.2019 16:08
      Highlight Highlight chriggi: der "watsonsche böbbel" liebt halt gerechtigkeit und rechtstaatlichkeit wie machtteilung.
      wir sind uns bewusst, dass psy45 extrem schädlich für die usa und eben halt doch auch der (freien) welt (inkl. uns) ist.

      dass es dir ausserordentlich gefällt, dass grad faschisten am längeren hebel sitzen, glaube ich sofort.

      du fanboy!
    • Wiedergabe 01.11.2019 16:10
      Highlight Highlight Inwiefern darf ein Präsident Steuergelder für seine Wiederwahl einsetzen - ungesehen jeglicher "Böbbel"?
    • äti 01.11.2019 16:19
      Highlight Highlight .. auf Deutsch was?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nüübächler 01.11.2019 14:58
    Highlight Highlight Und die Demokraten toben wieder
    • Wiedergabe 01.11.2019 16:12
      Highlight Highlight Ich finde das Verfahren wird von Pelosi sehr ruhig und sachlich geführt. Das toben sehe ich eher bei Trump der mitlerweise schon bei den Kraftausdrücken (Bullshit) angelangt ist.
      Haben sie ein Bsp. für ihre Aussage oder haben sie das einfach in einem Youtube-Video aufgeschnappt?
    • äti 01.11.2019 16:20
      Highlight Highlight warum?
    • Nüübächler 01.11.2019 16:54
      Highlight Highlight Wiedergabe
      Nein, habe nur den Style von Watson kopiert :-)
  • Inspektor 01.11.2019 14:58
    Highlight Highlight New World Order....
  • TodosSomosSecondos 01.11.2019 14:57
    Highlight Highlight Der Fall ist gar nicht so kompliziert. Die Republikaner brauchen Trump, um die Wahlen 2020 irgendwie gewinnen zu können, jeder andere Kandidat wäre chancenlos.

    Danach müssen sie Trump aber loswerden, weil ab da hat er keinen Nutzem mehr für die Zukunft der Partei und richtet nur noch massiv Schaden an.

    Die Demokraten hätten mit dem Impeachment einfach bis nach den Wahlen warten sollen. Kann mir gut vorstellen, das Pelosi das auch geplant hatte, aber dann kam's halt raus und sie mussten.

    Trump wird das Ende seiner allfälligen 2. Amtszeit nicht als Präsident erleben. 100%.
    • pun 01.11.2019 15:47
      Highlight Highlight Interessante These. Vielleicht haben manche Reps sogar diesen Plan. Die Geschichte hat schon mehrmals gezeigt, dass Konservative gerne mal übermütig Faschisten oder Kriminelle für ihre Zwecke einspannen und überzeugt sind, diesen dann wieder zu bändigen. Was passiert, wenn das nicht klappt, weil die Konservativen sich überschätzt haben und irgendwann nur noch die Wahl zwischen mitmachen oder zerquetscht werden haben, haben wir schonmal gesehen.
    • René Obi (1) 01.11.2019 15:51
      Highlight Highlight Wenn Trump Impeached wird, kommt Pence... da graut es mich auch jetzt schon davor. Also lieber vor den Wahlen und dann Pence abwählen.
    • TodosSomosSecondos 01.11.2019 16:14
      Highlight Highlight Pence wäre aus Sicht des Rep. Establishments und der Geldgeber keine schlechte Variante. Aber Pence kann keine Wahl gewinnen, der verliert selbst gegen Hillary - und wohl auch gegen ein Stück nasses Brot.

      Pence vor den Wahlen ist kein Thema, danach schon und dann vier Jahre Zeit, um den Nachfolger aufzubauen. Mit Trump im weissen Haus wird die Nachfolge aber schwierig, da er keinen anderen Gockel im Stall duldet. (das war wohl ursprünglich der Plan der Reps für Paul Ryan)
  • Bruuslii 01.11.2019 14:54
    Highlight Highlight tja, eigentlich eine sache der amis! wenn die nen faschistischen, rassistischen, korrupten und menschenverachtenden psychopathen als präsident haben wollen, der am liebsten mit den despoten seinesgelichen dieser erde verkehrt. bitte sehr.

    dass sie auf rechtsstaatlichkeit und machtteilung pfeiffen - deren problem.

    aber bitte nennt euch nicht mehr demokratie!
    und schon gar nicht "rechtstaatliche vorzeige-demokratie"

    ich geh 🤮
  • Ueli der Knecht 01.11.2019 14:53
    Highlight Highlight "Donald Trump ist auf dem besten Weg, die USA in einen Mafiastaat zu verwandeln; und zwar im wörtlichen Sinn."

    In meinen Augen ist Donald Trump der beste Beweis, dass die USA inzwischen durch und durch zum Mafia-Staat verkommen ist. Und zwar im wörtlichen Sinne.
  • Raphael Stein 01.11.2019 14:35
    Highlight Highlight  Sich dagegen aufzulehnen ist politischer Selbstmord.

    Würden "gerade" Politiker den keine Wähler finden, oder ist das Wahlvolk etwa genau gleich, so wie es gerade gelebt wird, geworden?
  • LocoLucas 01.11.2019 14:18
    Highlight Highlight Das ganze ist doch nur noch eine Show. Am Schluss macht er eh was er will und bringt ausser ihn niemanden weiter. Well done Mr. President!
  • Tjuck 01.11.2019 14:12
    Highlight Highlight "Donald Trump ist auf dem besten Weg, die USA in einen Mafiastaat zu verwandeln; und zwar im wörtlichen Sinn." Mag sein. Aber wen kümmert das schon? Vielleicht die anständige Hälfte der Amerikaner. Aber es braucht 2/3 dazu. Und in den Präsidentschaftswahlen siegt ja bekanntlich auch nicht die Mehrheit der Amerikaner.
  • ingmarbergman 01.11.2019 13:58
    Highlight Highlight Das wäre alles sehr lustig, wenn nicht die USA nach wie vor das Rückgrat der liberalen Welt wären.
    Europa muss sich mit Orbans und Salvinis herumschlagen und verpasst es so, eine geeinte Starke Macht zu werden. Die Briten verabschieden sich gerade freiwillig aus der Weltgeschichte.
    Der lachende Dritte wird China sein, das das 21. Jh. dominieren wird. Und mit deren technokratischem Staatssozialismus wird das keine spassige Welt. Wer sich nicht an die Regeln hält wird gnadenlos abgestraft. Das wars dann mit unserer Freiheit.
    • äti 01.11.2019 16:23
      Highlight Highlight Genau!
  • Garyx 01.11.2019 13:47
    Highlight Highlight Amerika, wo bist du nur geblieben?
    • Krise 01.11.2019 15:03
      Highlight Highlight Da
      Benutzer Bild
    • Garyx 01.11.2019 15:43
      Highlight Highlight Danke! Bin froh, dass du es noch gefunden hast.
  • Vanessa_2107 01.11.2019 13:42
    Highlight Highlight Ja,ich muss ehrlich sagen,langsam glaube ich auch an eine Wiederwahl Trumps. Aber dann sehe ich schwarz für Amerika. An Teflon Don prallt alles ab,egal was er macht.Auch jetzt wird nach wie vor mit allen Mitteln steingemauert, immer noch keine Steuern,auch ehemalige Mitarbeiter schweigen immer noch eisern+halten zu diesem sorry "verdammten mafialike Gangster"!Alle wissen was er für ein Betrüger,Lügner ist+vor allem, der Typ tickt ja eh nicht richtig+gehört in die Klapse(ich passe mich selber schon seiner Ausdrucksweise an).Er ist Kult,ihr"Führer", eine Wiederwahl wäre eine Katastrophe!😱😱😱😱
    • Basti Spiesser 01.11.2019 14:00
      Highlight Highlight Schön das hier langsam etwas Einsicht kommt.
    • Hans Jürg 01.11.2019 14:05
      Highlight Highlight Mein letzte Hoffnung: Donnie isst sehr gerne Hamburger und viele. Und er ist nicht mehr ganz jung. Ich bin sogar so weit, dass ich ihm sein Staatsbegräbnis und somit den letzten Triumpf gönne. Soll er. Aber dann bitte a.s.a.p.
    • Tjuck 01.11.2019 14:18
      Highlight Highlight Dann seid ihr euch also einig. Das freut mich natürlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 01.11.2019 13:39
    Highlight Highlight Ein Problem ist das faktische Zwei-Parteien-System.
    Die eigene Partei macht Seich, zur anderen ist der Graben zu gross. Was machen wenn man weiterhin Politiker mit Erfolgsaussichten sein will, aber Kadavergehorsam gefordert wird?
    • Bruuslii 01.11.2019 15:23
      Highlight Highlight wenn sie es doch noch irgendwie schaffen einen rechtschaffenen präsidenten+regierung und kongress hinzukriegen, dann müssen die dringend ihr system reformieren!
      aber leider sehr sehr unwahrscheinlich.
    • Vanessa_2107 01.11.2019 16:43
      Highlight Highlight @Bruusli - vor allem hat ein Präsident viel zu viel Macht und er muss auch angeklagt werden dürfen, während er Präsident ist.
  • Phrosch 01.11.2019 13:36
    Highlight Highlight Habe grad Gelegenheit, Fox zu schauen, dem Infokanal der Reps (sofern sie sich überhaupt informieren). Da heisst es: er ist der Präsident und hat recht. Darum dürfen die Dems nichts gegen ihn tun, das ist Verrat. Fakten? Welche Fakten? And who cares anyway? Kein Wunder also, geht ein Rechtsstaat vor die Hunde.
  • Cpt. Jeppesen 01.11.2019 13:36
    Highlight Highlight Unterdessen arbeitet Rudy Giulliani angeblich "pro bono" als Anwalt für den Präsidenten, also für lau. Jedoch aber, die beiden Mafiatypen Lev und Igor haben eine halbe Millionen Dollar an Rudy bezahlt damit sie (Lev und Igor) für ihn (Rudy) arbeiten dürfen um den Präsidenten in rechtliche Angelegenheiten zu "beschützen".
    Die Reps dazu: Aber nein, das hat ganz sicher nichts mit Korruption zu tun. Und Mafia ist auch nirgend zu sehen. Ist ja ganz normal, dass man Geld mitbringt um wo zu arbeiten...
    • maylander 01.11.2019 14:16
      Highlight Highlight In der Formel 1 gibt es auch Paydriver. Das sind halt Paythugs.
      Das Geld hat dich ja gelohnt, die bekommen all den Fame, der einem Mafiosi zugesteht.
  • Noblesse 01.11.2019 13:33
    Highlight Highlight Eine hervorragende Gegenkanditatur der Demokraten mit knapper Mehrheit der Stimmen und Trump ist Geschichte. Es wird so kommen.
    • Basti Spiesser 01.11.2019 14:01
      Highlight Highlight Michelle Obama ist in den Startlöchern, aber auch sie wird nichts reissen.
    • René Obi (1) 01.11.2019 15:55
      Highlight Highlight Michelle tut sich das nicht an. Aber die andere Dame, Elisabeth Warren, hätte die Klasse und hoffentlich auch die Standhaftigkeit und Standfestigkeit, um dem Widerling zu widerstehen.
    • Basti Spiesser 01.11.2019 16:31
      Highlight Highlight @rene

      Sie selber schliesst es bis jetzt noch aus ja, da hast du Recht. Aber es wird fleissig spekuliert.

      https://www.nytimes.com/2019/10/22/us/politics/democratic-candidates-2020.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruuslii 01.11.2019 13:31
    Highlight Highlight löpfe: nicht schon wieder. bitte vergleiche den lieben schreck nicht mit diesen charakteren!
    das letzte mal hast du dich noch rausgeredet, dass es die amis sind, die sie so nennen.
    mit "Seine Helfer in Kiew, die beiden Shreks Lev und Igor" ist es nun aber ganz klar deine aussage!
    Benutzer Bild
    • Bruuslii 01.11.2019 15:01
      Highlight Highlight ergänzung:
      dass die amis diese "shreks" nennen und auf's äussere reduzieren, finde ich nicht in ordnung.
      das sind ganz normale, hygienische menschen wie wir alle. verbrecherfotos haben bei den amis noch nie gut augesehen (das machen die wohl absichtlich). nein es sind ganz normale osteuropäische gesichter. da ist nichts verachtenswertes.

      und genau wie beim shrek, der ja auch wegen seines äusseren verachtet wurde, beziehe ich mich hier ganz klar auf den charakter.
      im gegensatz zum absolut friedlichen und wohlwollenden shrek, verabscheue ich die korrupte art dieser trump-gefolgschaft!
  • darkshadow 01.11.2019 13:30
    Highlight Highlight Das ist wirklich traurig . Der Machtanspruch der Republikaner ist grösser als die Moral und Ethik. Wie traurig ist denn das?

    Der soll nach seinen 4 Jahren nochmals angeklagt werden...
    • Normi 01.11.2019 13:39
      Highlight Highlight Moral und Ethik du bist ja lustig....🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️

      Die Dems haben gerade Resulution verhindert welche endlich den Völkermord an den Armeniern verurteilen sollte!!!

      Bist du jetzt auch pro Völkermord??
    • Unicron 01.11.2019 13:48
      Highlight Highlight Ich hoffe schwer dass er nach seiner Amtszeit vor Gericht gezerrt wird.
    • Tjuck 01.11.2019 14:17
      Highlight Highlight Das ist die neue Politik. Eine Politik, die schon früher gab. Aber die wir durch den Rechtsstaat, die Gewaltenteilung und die Demokratie für überwunden glaubten. Eine funktionierende Demokratie setzt aber voraus, dass die Bürger informiert sind. Das setzt Medienfreiheit voraus (was zur Zeit noch gewährleistet ist) sowie Urteilsvermögen beim Bürger. Ob letzteres bei gewissen Wählern noch genügend vorhanden ist, wage ich zu bezweifeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter R. 01.11.2019 13:29
    Highlight Highlight Ja das ist alles richtig so, Trump führt sein Amt als wäre er der CEO einer kleinen Winkelfirma.
    Die Amerikaner wollten ihn - die wollen immer einen Anderen - und jede Bevölkerung hat die Regierung die sie verdient.
    Nach 8 Jahren wird er wohl abgewählt und dann kommt ein anderer Präsident, der alles wieder gerade biegen sollte usw. usw.
    Und so geht es weiter.
    • techiesg 01.11.2019 13:47
      Highlight Highlight Nach 8 Jahren wird er sicher abgewählt 😉 (Amtszeitbeschränkung) - wobei, was ist in Amerika schon sicher gell...
    • Unicron 01.11.2019 13:49
      Highlight Highlight "Die Amerikaner wollten ihn - die wollen immer einen Anderen - und jede Bevölkerung hat die Regierung die sie verdient."

      Die Mehrheit der Wähler hat aber für Clinton gestimmt.
    • Windfahnenprophet und Gotthelfjünger 01.11.2019 14:12
      Highlight Highlight Peter R.

      Zuerst informieren und dann poltern.
      Willst dich abheben von Trump, bist aber genau das, was du ihm vorwirfst.
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  • dmark 01.11.2019 13:29
    Highlight Highlight Kurz gesagt:
    Bei den Amis ist alles Show - nur die Kugeln sind echt.
  • Sapere Aude 01.11.2019 13:25
    Highlight Highlight Die Verteidigungsstrategie der Reps mutet schon wie ein Kasperlitheater an. Die Reps haben die ganze Zeit darauf gesetzt, dass die Dems eh nicht ein solches Verfahren durchziehen würden. Pelosi hat den richtigen Moment abgewartet und zack, stehen die Reps mit runtergelassenen Hosen da und Trump ist immer noch mit dem Nasenbohren beschäftigt.
    • Krise 01.11.2019 15:06
      Highlight Highlight Dieses Bild ... in meinem Kopf .... Warum??
    • Bruuslii 01.11.2019 16:31
      Highlight Highlight sapere aude: hab ich mir auch gedacht.
      das erklärt, dass sie sich wie aufgescheuchte hühner verhalten.

      und trotzdem sitzen die reps am längeren hebel. (und deshalb bohrt der psycho friedlich weiter in seiner nase)

      zum 🤮
    • äti 01.11.2019 16:34
      Highlight Highlight Apropos Kasperlitheater: die SVP Nationalräte haben das 1:1 umgesetzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mangi 01.11.2019 13:19
    Highlight Highlight Yeah its Shutime
    • Hierundjetzt 01.11.2019 13:42
      Highlight Highlight Naaa.... Also Ruhezeit ist jetzt sicher nicht.

Ignazio Cassis – der perfekte Feind

Visionslos, führungsschwach, konfliktunfähig: Aussenminister Ignazio Cassis wird von verschiedenen Seiten hart kritisiert. Zu Recht?

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Seit just zwei Jahren ist Cassis im Amt. In Umfragen zum Einfluss und zur Beliebtheit von Bundesräten schneidet er schlecht ab ­- nur Guy Parmelin rangiert noch hinter ihm. Doch während man den Wirtschaftsminister gerne einfach …

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