Wirtschaft
International

Hyundai Motor kündigt Milliardeninvestition in USA an

A worker works at a plant of Hyundai Motor in Asan, South Korea, January 27, 2016. REUTERS/Kim Hong-Ji/File Photo
Eine Hyundai-Werkstatt in Asan, Südkorea.Bild: KIM HONG-JI/REUTERS

«Keine Reaktion auf Druck von Trump»– Hyundai kündigt Milliardeninvestition in USA an

17.01.2017, 09:4017.01.2017, 09:55

Nach Strafzoll-Drohungen des künftigen amerikanischen Präsidenten Donald Trump hat der südkoreanische Autobauer Hyundai Milliardeninvestitionen in den USA angekündigt. Innerhalb von fünf Jahren solle die Summe um 50 Prozent auf 3.1 Milliarden Dollar steigen, gab der Konzern am Dienstag bekannt.

Zudem werde möglicherweise eine neue Fertigungsstätte gebaut, sagte Hyundai-Präsident Chung Jin Haeng. Er betonte aber, die Pläne seien keine Reaktion auf den Druck Trumps.

Die Hyundai-Gruppe, zu der auch Kia Motors gehört, verspreche sich unter dem neuen Präsidenten eine stärkere US-Nachfrage. «Wir sind engagiert auf dem US-Markt – einem strategisch wichtigen Markt, der über unseren globalen Erfolg entscheidet.»

Wirtschaft

Trump hat damit gedroht, einen Strafzoll in Höhe von 35 Prozent für Autobauer zu erheben, die ihre Wagen in Mexiko fertigen und in den USA verkaufen. Damit sorgte er für Verunsicherung bei internationalen Konzernen von BMW bis Toyota.

Einige Autobauer haben bereits angekündigt, ihr Engagement in den USA auszuweiten. General Motors wollte einem Insider zufolge an diesem Dienstag ebenfalls Milliardeninvestitionen in den USA ankündigen. (sda/reu)

BMW stellt das Motorrad der Zukunft vor

1 / 19
BMW stellt das Motorrad der Zukunft vor
Anlässlich des 100. Geburtstags der Marke tourt BMW aktuell mit spektakulären Studien durch die Megacitys dieser Welt. In Los Angeles zeigte die Motorradsparte der Bayern die Vision Next 100 «The Great Escape». Der Antrieb: Noch nicht näher definiert, aber natürlich kein Verbrenner. (Bild: Jochen Vorfelder)
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Nations League: Irland-Torwart Bazunu boykottiert Israel-Spiele
Die Aufeinandertreffen mit der Mannschaft aus dem Nahen Osten lösten unter Irlands Nationalspielern Diskussionen aus – und erregten darüberhinaus Aufsehen. Nun stehen mehrere Entscheidungen fest.
Debatte beendet: Die umstrittenen Nations-League-Spiele zwischen Irland und Israel sollen wie geplant stattfinden. Das teilte der irische Verbandspräsident David Courell am Samstag nach einer «90-minütigen Mannschaftssitzung» mit: «Es gab eine deutliche Mehrheit, die sich für eine Fortsetzung ausgesprochen hat. Der Verband hat die Entscheidung getroffen, diese Spiele auszutragen.» Allerdings entschied sich Irlands Torwart Gavin Bazunu dazu, nicht gegen Israel anzutreten.
Zur Story