Wirtschaft
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Interview

Die Swiss in Turbulenzen: «Der Bund muss sich mit Worst-Case-Szenarien beschäftigen»

Die Lufthansa-Tochter leidet wie alle Fluggesellschaften massiv unter den Folgen der Corona-Krise. Ein Branchenexperte fordert die Schweizer Regierung nun auf, sich auf die Frage vorzubereiten: Was passiert mit der Swiss, wenn der Lufthansa das Geld ausginge?

Benjamin Weinmann / ch media



Die Luftfahrtbranche steht vor einer ungewissen Zukunft. Nach der Ausweitung der Corona-Krise haben die USA einen Einreisestopp für Europa-Passagiere verhängt. Andreas Wittmer, Leiter des Center for Aviation Competence an der Universität St. Gallen, sagt im Interview, weshalb vor allem die US-Flüge für europäische Airlines wichtig sind, weshalb er mit Groundings rechnet und welche Fragen sich der Bund für die Zukunft der Swiss stellen muss.

WC-Notstand über dem Atlantik in einem Airbus A330 der Swiss am letzten Freitag. (Archivbild)

Bereits vor der Ankündigung der USA, ein Einreise-Stopp für Europa-Passagiere zu verhängen, hatte die Swiss ihre Flugkapazitäten um bis zu 50 Prozent gesenkt. Bild: KEYSTONE

Wie stark trifft der US-Einreisestopp für Europa die Luftfahrtindustrie?
Andreas Wittmer:
Die Branche war vorher schon enorm unter Druck mit den Flugabsagen nach Asien und innerhalb Europas. Der Entscheid aus den USA ist ein zusätzlicher, brutaler Schlag. Denn auf den Transatlantik-Flügen sind die Erträge überdurchschnittlich gut, dort können die Airlines noch Geld verdienen.

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Was bedeutet dies für eine Airline wie die Swiss?
Auch für sie wird es enorm schwierig. Sie bedient zahlreiche US-Destinationen wie San Francisco, Los Angeles, Chicago oder New York, zum Teil mehrmals täglich. Sie hat grosse Flugzeuge, die nun unbenutzt am Boden stehen. Diese Flugzeuge kosten zusammen Milliarden von Franken, und sie sollten Kapital erwirtschaften. Doch nun verursachen sie bloss Kosten.

Andreas Wittmer, Leiter des Center for Aviation Competence an der Universität St. Gallen

Andreas Wittmer, Leiter des Center for Aviation Competence an der Universität St. Gallen Bild: pd

Wie lange kann eine Airline eine solche Krise überbrücken?
Das ist ganz unterschiedlich. Die Swiss hat in den vergangenen Jahren sehr gut gewirtschaftet, da sollte einiges an Reserven vorhanden sein. Auch die Lufthansa ist ein solider Konzern. Andere Airlines stehen auf deutlich wackligeren Beinen. Viele von ihnen dürften diese Krise nicht überleben.

Und die Swiss?
Schwierig zu beurteilen. Dauert die Krise drei bis sechs Monate an, dann sollte sie dies überbrücken können. Dann geht 2020 einfach als miserables Geschäftsjahr in die Geschichtsbücher.

Und wenn es länger dauert?
Dann wird es für jede Fluggesellschaft eng, vor allem wenn auch das Sommergeschäft flöten geht.

Was, wenn plötzlich die Lufthansa in Schieflage gerät: Wäre es möglich, dass sie versuchen würde, die Swiss zu verkaufen?
Das ist zurzeit reine Spekulation …

… und dennoch sprechen wir heute über ein solches Szenario, was vor wenigen Tagen noch völlig haarsträubend gewesen wäre.
Wichtig ist deshalb, dass auch der Bund sich mit Worst-Case-Szenarien wie diesem beschäftigt. Er muss sich unangenehme Fragen stellen. Der Bund muss sich grundsätzlich über das Aufrechterhalten der internationalen Mobilität Gedanken machen. Die Luftfahrt ist nun mal Teil des öffentlichen Verkehrs eines Landes und sie ist relevant für die Wirtschaft. Die Schweizer Wirtschaft braucht eine gute, globale Anbindung.

Konkret: Müsste der Bund die Swiss retten?
Auch das ist derzeit reine Spekulation, da will ich mich nicht äussern. Aber sollte die Corona-Krise wider meines Erwartens länger anhalten, würden alle Staaten wohl ihren nationalen Airlines, die für die Wirtschaft relevant sind, unter die Arme greifen.

Ist es in einer solchen Situation ein Vorteil, dass die Swiss Teil des Lufthansa-Konzerns ist? Oder droht sie im Konzern unter die Räder zu geraten?
Dass die Swiss zur Lufthansa gehört ist insgesamt ein Vorteil. Ohne sie, wäre die Swiss nie so gross geworden, wie sie es heute ist, und sie hätte nie derart grosse Gewinne geschrieben.

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    Alle Leser-Kommentare
  • asips 13.03.2020 20:03
    Highlight Highlight eben. die gewinne zieht die lufthansa ein, wenns jetzt schwierig wird haben wir ja immer noch den bund für die rettung
  • Hipster mit Leggins 13.03.2020 17:46
    Highlight Highlight Die Swissair wurde fallen gelassen. Ein deutsches Unternehmen hat das Schweizerkreuz genommen und viele Jahre gutes Geld (auch dank des Qualitätsimages) verdient. Jetzt sollen die Schweizer beim ersten Problem helfen? Wir unterstützen auch nicht Adidas, wenn das Unternehmen in Not kommt, aber viele Schweizer tragen Adidas-Schuhe...
  • G. Schmidt 13.03.2020 15:18
    Highlight Highlight Wenn der Lufthansa das Geld ausgeht, soll der Bund die Swiss zum Schnäppchenpreis wieder zurückkaufen... Dann hätten wir wieder eine Swissair
  • saulus 13.03.2020 14:36
    Highlight Highlight Ein spekulativer Artikel. Ein "Corona-Grounding" der Swiss über sechs Monate hinaus, hätte noch ganz andere Konsequenzen, als sich darüber Gedanken zu machen, ob der Staat Schweiz sie dann unterstützen soll. In solch einem Szenario wäre beispielsweise die ganze Crew von Watson schon längstens auf der Strasse und das Portal eingestellt.
  • rodolofo 13.03.2020 14:24
    Highlight Highlight Was hat der Bund damit zu tun?
    Die Swiss ist ein privates Unternehmen, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa, und hat mit dem ÖV nichts, aber rein gar nichts zu tun!
    Sollte die Swiss eingehen, würden die Leute, die fliegen wollen, eben bei einer anderen Fluglinie buchen!
    Nach dem "Bauernsterben" und dem "Lädelisterben" werden wir dann halt ein "Fluggesellschaftssterben" erleben.
    Warum sollte man die ersten beiden Sterben geschehen lassen und jetzt, wo es extrem klimaschädliche "Mega-Dreckschleudern" betrifft, staatlich eingreifen?
  • Gubbe 13.03.2020 13:47
    Highlight Highlight Wenn der Interviewte nichts zu der Swiss sagen möchte, wieso ist er denn in den Schlagzeilen. Auch er sollte doch eine Meinung haben.
    Meine ist: Kauft die Swiss von der Lufthansa los, wenn diese in Schräglage gerät. Die Schweiz vermag eine Fluggesellschaft zu unterhalten.
    • Evan 13.03.2020 15:08
      Highlight Highlight Wozu?
    • Gubbe 14.03.2020 09:21
      Highlight Highlight Evan
      Wenn ich in die zweite Heimat will, ohne Flugzeug, sitze ich 26 h im Zug, oder fahre 21 h Auto. So viel Sitzleder habe ich nicht mehr.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 14.03.2020 14:03
      Highlight Highlight @Gubbe Als ob dies nicht auch andere Airlines könnten.
  • cyrill.kuechler 13.03.2020 12:27
    Highlight Highlight Ich kann gut verstehen, das der Steuerzahler kein Interesse hat, die SWISS zu «retten», sollte es hart auf hart kommen. Als Flugbegleiter, der seinen Job aber über alles liebt, ist das aber ein Schlag ins Gesicht. Die SWISS ist – auch wenn sie unter deutschen Führung steht – ein toller Schweizer Arbeitgeber, zahlt hier seine Steuern und bietet mir und meinen 10‘000 Kolleginnen und Kollegen eine attraktive Arbeitsstelle. Hoffen wir auf das beste und das sich die Lage bald wieder normalisiert.
  • Privilecheese 13.03.2020 11:52
    Highlight Highlight Natürlich kaufen wir die Swiss gerne zurück von der Lufthansa zum Preis von 1 Franken.
  • nachwievor 13.03.2020 10:43
    Highlight Highlight Bin mit den anderen Kommentaren einverstanden, allerdings:

    Seit wir wissen, dass unsere Nachbarländer in Krisensituationen die Grenze für essentielle Hilfsgüter dicht machen,
    wäre es für die Schweiz als Binnenland möglicherweise eine gute Idee eine eigene Luftbrücke für Handel- und Personenverkehr zur Verfügung zu haben.
  • Think Twice 13.03.2020 10:20
    Highlight Highlight Was passiert mit der Swiss? Der Bund kauft sie von der Lufthansa für 1€ wieder zurück....
    • Einstürzende_Altbauten * 13.03.2020 10:24
      Highlight Highlight Wieso "wieder" zurück? Hat sie jemals dem Bund gehört?
    • Bowerick Wowbagger 13.03.2020 11:53
      Highlight Highlight Ja.
    • Alnothur 13.03.2020 12:01
      Highlight Highlight Ja, hat sie gewissermassen tatsächlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Harri Hirsch 13.03.2020 09:47
    Highlight Highlight Warum sollte die Schweiz, noch dazu in Zeiten des Klimawandels und der Flugs ham, eine deutsche Fluggesellschaft retten?
  • Maedhros Niemer 13.03.2020 09:29
    Highlight Highlight Ähm und warum genau soll der schweizer Steuerzahler eine deutsche Firma retten?
    Weil sie mit dem Namen "Swiss" im Handelsregister steht?

    Ich bin sehr gegen Hilfsgelder für Fluggesellschaften.
    Der Bund soll lieber schauen, dass das Gesundheitspersonal gut bezahlt wird und Lohnausfälle bei Privatpersonen kompensiert werden.
  • No fear 13.03.2020 09:29
    Highlight Highlight Einem deutschen Unternehmen muss Deutschland helfen. Nicht die Schweiz.
    • No fear 13.03.2020 17:15
      Highlight Highlight Wenn ich hier die Blitze so anschaue, dann sieht es so aus als würden bei der Swiss 13 Marketingtrolle arbeiten .... 😂
  • Scalina58 13.03.2020 09:23
    Highlight Highlight vielleicht eine dumme Frage, aber gehört die Swiss nicht der Lufthansa also Deutschland 🇩🇪?

    bringe ich da was durcheinander?
    warum muss sich dann unser BR damit beschäftigen?
    (sorry, jetzt sind es doch 3 evtl. dumme Fragen geworden!)
    • misohelveticos 13.03.2020 13:30
      Highlight Highlight Seit 2007 gehört SWISS komplett der Lufthansa, aber nicht Deutschland. Die Lufthansa AG wurde 1997 voll privatisiert. Rund 70% der Shareholder sitzen jedoch in Deutschland, weil die internat. Landerechte der LH daran gebunden sind, dass die Gesellschaft wenigstens zur Hälfte im Besitz juristischer od. natürlicher Personen aus der EU ist.
      SWISS stellt sich als Fluglinie der Schweiz dar u.wird wahrscheinlich auch so wahrgenommen. Gerät d. LH in Schwierigkeiten, wäre es dem CH-Bundesrat wohl nicht egal, ob z.B. China od. ein russ. Oligarch die Fluglinie kauft, oder die LH sie einfach liquidiert.
  • Spartan117CH 13.03.2020 09:15
    Highlight Highlight So so, der freie Markt funktioniert nur wenn er die mehrheit der Menschen ausnehmen kann.
    Sobald es nicht mehr läuft schreit man nach Wirtschaftsozialusmus.
  • Optimist 13.03.2020 09:08
    Highlight Highlight Die Swiss gehört zu einem deutschen Konzern. Gesunde Grosskonzerne sollten Einbrüche über ein paar Monate überstehen können. Sonst haben die Manager ihre Hausaufgaben nicht gemacht.
  • marchinon 13.03.2020 09:02
    Highlight Highlight Die Swiss hat in den letzten Jahren regelmässig Gewinne im mittleren dreistelligen Bereich (2018: 636 Mio CHF) gemacht. Keine Ahnung was die mit dem Geld gemacht haben, aber m.M.n. sollten solche Gewinne über Jahre so angelegt werden, dass in einer erneuten Krise (mit der man in der Flugbranche immer rechnen muss) keine Grounding-Gefahr besteht.
    • Hanspeter Bloch 13.03.2020 12:14
      Highlight Highlight Etwas Nachdecken würde helfen ! Meinen Sie Swiss hätte die neuen 777 , A220 , A320 gratis bekommen. Da wurden Milliarden investiert !
  • Putsch 13.03.2020 08:59
    Highlight Highlight Ich sage wie bei der Swissair eingehen lassen , und dann wieder Schweizerisch werden
  • Vecchia 13.03.2020 08:10
    Highlight Highlight "Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not"
    war einst ein gutbürgerlicher Rat.

    Und nun fordert man vom Staat, der sich sonst möglichst fernhalten soll, dass er die Verluste sozialisiert, weil die Gewinne in private Kassen verschwunden sind...?

    Jedem der auf Sozialhilfe oder Ergänzungsleistungen angewiesen ist, werden zuerst seine "Gewinne" genommen, bevor er vom Staat unterstützt wird.
  • Küsel64 13.03.2020 08:01
    Highlight Highlight Die Frage was passiert, wenn der Swiss das Geld ausgeht, ist aus wirtschaftsliberaler Sicht ganz einfach beantwortet: Es gibt eine Fluggesellschaft weniger. In Zeiten des Klimawandels ist das auch nicht weiter schlimm. Wir haben die Swiss schon einmal gerettet. Heute ist das eine Tochter einer deutschen Firma die einfach so heisst. Wenn wir sie ein zweites Mal retten, dann bestimmt noch ein drittes Mal, nämlich spätestens in 20 Jahren, dann wenn sie nicht rechtzeitig den Turnaround bezüglich CO2 Ausstoss schafft. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht in eine Planwirtschaft verfallen.
    • f.light 13.03.2020 08:27
      Highlight Highlight Genau, sehen die tausenden Mitarbeiter und deren Angehörigen sicher auch so - ist ja nicht weiter schlimm. Auch hier ansässigen Firmen denken sicher auch, dass es doch egal ist wenn es keine Flüge in die Schweiz mehr gibt. Es wäre dir ja sicher auch egal, wenn du deinen Job als BWL Dozent verlieren würdest. Das bist Du doch oder? Sonst wüsstest Du ja nich wie viele Male die Swiss gerettet wurde, wie deren Besitzverhältnisse sind und was Planwirtschaft ist, oder?
    • Coffeetime 13.03.2020 08:54
      Highlight Highlight Stimmt, dass die Swiss der Lufthansa gehört, aber sie hat immer noch ihre Büros hier und eine schweizer Belegschaft. Sollte sie Pleite gehen, trifft es diese Mitarbeiter und einen grossen Anteil anderer schweizer Firmen ebenfalls. Aber OK, es werden noch viele andere leiden.

      Interessant ist, dass Sie schon jetzt sagen können, was in 20 Jahren sein wird und die Firma wieder gerettet werden muss. Die Selbstfahrenden Autos sollten glaube ich auch schon längst Teil unseres Strassenbildes sein? Hätten wir von der aktuellen Krise vor 6 Monaten gesprochen hätten alle den Kopf geschüttelt.
    • Jsgkl 13.03.2020 09:21
      Highlight Highlight Doch das wäre schlimm, natürlich ist der Klimawandel ein riesiges Problem. Aber die Swiss ist ein grosser Arbeitgeber. Zudem reisen viele Touristen mit Swiss in die Schweiz. Und diese Touristen geben viel Geld in der Schweiz aus. Der Tourismus ist auch ein grosser Arbeitgeber.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dan2016 13.03.2020 07:53
    Highlight Highlight warum grad eine Lufthansa-Tochter und nicht Easyjet? Die Schweiz hat keine Airline mehr. Es gibt Airlines, die bedienen Zürich, Airlines, die bedienen Basel, solche, die bedienen Genf. Und die Swiss ist eine Lufthansa-Tochter für Zürich.
    • eliS 13.03.2020 14:26
      Highlight Highlight Schon mal von Helvetic gehört? Falls nicht hilft Google.
    • Bernino 13.03.2020 15:48
      Highlight Highlight Helvetic stimmt natürlich, aber Easyjet Switzerland (DS/EZS) ist aber auch eine Schweizer Fluglinie mit Sitz in Genf.
  • Bayon 13.03.2020 07:49
    Highlight Highlight Was passiert? Was schon immer hätte sein müssen, die Swiss wird wieder zur Swissair und heimisch!
    • Coffeetime 13.03.2020 10:08
      Highlight Highlight You Dreamer 😂
  • Shagtiff 13.03.2020 07:35
    Highlight Highlight Warum soll der schweizer Steuerzahler nun bezahlen, die Swiss gehört der Lufthansa, dann ist es am Eigentümer die Swiss zu unterstützen.
  • Der Rückbauer 13.03.2020 07:22
    Highlight Highlight Wird die Swiss wie die Swissair damals illiquid und die Lufthansa kann/will kein Geld einschliessen, weil selbst illiquid, dann gibt's wieder ein Grounding, welches sehr wahrscheinlich wieder gleich ablaufen würde wie bei der Swissair. Oder die Swiss würde tatsächlich abgewickelt, was nicht weiter schlimm wäre, handelt es sich doch um eine ausländisch beherrschte Firma mit Sitz in der Schweiz, genau gleich wie die beiden Grossbanken. Ueberkapazitäten im Banking und Luftverkehr, weg damit.
  • Alice36 13.03.2020 06:37
    Highlight Highlight "Was, wenn plötzlich die Lufthansa in Schieflage gerät: Wäre es möglich, dass sie versuchen würde, die Swiss zu verkaufen?"

    Super, dann kauft die CH die Swiss für 1 Fr. zurück und tut das was sie nach dem Grounding hätte tun sollen. Sanieren und wieder zur CH Firma machen.
  • flyingdutch18 13.03.2020 06:25
    Highlight Highlight Hier eine Idee für ALLE Betriebe in der Schweiz: Der Bundesrat ruft gestützt auf das Epidemiengesetz den Notstand aus und weist die SNB an, über die Banken zinslose Darlehen zu gewähren, damit die Betriebe ihre Verpflichtungen erfüllen können. Der Staat muss hier rettend eingreifen, denn die gesamte Wirtschaft ist völlig unschuldig in diese Katastrophe geraten. Nichts ist mehr so, wie es noch vor drei Wochen war.
    • mrmikech 13.03.2020 06:55
      Highlight Highlight Nein, SWISS ist nur eine marke von Lufthansa. Dazu, Grossfirmen sollen vorbereitet sein auf Krisen, die gibt es halt immer wieder. Nur wann eine Krise die wichtige, notwendige Infrastruktur zum wackeln bringt sollen Firmen unterstützt werden. Man soll sich aber fragen warum notwendige Infrastruktur in private Hände ist...
    • Astrogator 13.03.2020 08:08
      Highlight Highlight Wenn schon, dann bitte nur für Unternehmen in Schweizer Hand, wieso wir eine deutsche Fluggesellschaft retten sollen bloss weil sie "Swiss" heisst erschliesst sich mir nicht.
    • Maragia 13.03.2020 09:02
      Highlight Highlight Auch Zinsloses Darlehen rettet die Firmen nicht, muss ja trotzdem zurück gezahlt werden und die Umsätze/Profite gehen verloren
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist 13.03.2020 06:18
    Highlight Highlight "Ohne sie, wäre die Swiss nie so gross geworden..."

    Warum setzt ihr ein Komma, wo ganz klar gar keins hingehört?
  • Zeit_Genosse 13.03.2020 06:17
    Highlight Highlight Früher hat man entschieden, dass die Swissair keine systemrelevante Infrastruktur ist (wie die to big to fail-Banken) und hat sie beim Grounding nicht unterstützt, sondern dem Markt überlassen, was vielen Schweizern das Herz gebrochen hat. Man ging davon aus, dass die Schweiz attraktiv genug ist, das private Airlines diesen Markt bedienen werden. Was wäre jetzt anders? Und warum sollte die CH einer ausländischen Firma unter die Arme greifen, oder sogar die Airline kaufen? Da kann man sich (ver-)spekulieren. Im Artikel wird versucht eine Geschichte zu kreieren, die keine ist.
    • IchSageNichts 13.03.2020 06:41
      Highlight Highlight Stimmt nicht. Die öffentliche Hand hat mehrere Mrd investiert in die Swiss und sie für. 300Mio verkauft.

      Wieso auch immer. Man sieht ja an den unglaublichen Gewinnen der Swiss, das ein Privater wie Lufthansa, BA, oä das auch ohne die verbrannten Mrd geschafft hätte!
      Ich geb dir dahin recht das es 2001
      als auch jetzt der totale Blödsinn wäre die Swiss zu stützen. Vorallem weil überall nun Kapazitäten frei werden
    • Amboss 13.03.2020 06:48
      Highlight Highlight Naja...
      Swissair: unrettbares Unternehmen in gesundem wirtschaftlichen Umfeld.
      Swiss: gesundes Unternehmen in ausserordentlichem Umfeld.

      Finde den klitzekleinen Unterschied
    • f.light 13.03.2020 07:36
      Highlight Highlight Nun die Schweiz ist ja offenbar attraktiv genug, dass die Swiss den Markt bedient. Anders als damals ist, dass es keine selbstverschuldete Krise ist. Ausserdem ist die Swiss eine Schweizer Firma mit Schweizer AOC, welche einfach im Besitz einer deutschen Firma ist. Aber selbst wenn nicht, es sind Schweizer Arbeitsplätze welche auf dem Spiel stehen.
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