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epa04676658 A Chinese national flag and a company flag fly in front the logo of China National Chemical Corporation (ChemChina) at the facade of the company's headquarters building in Beijing, China, 24 March 2015. Italy's well-known Pirelli tyre maker on 23 MArch 2015 saw a quarter of its shares sold to China's state-owned National Chemical Corp (ChemChina) on 23 March 2015, in a deal which provides for the Chinese company to secure a controlling stake later. ChemChina subsidiary China National Tire & Rubber (CNRC) will take over the 26.2 per cent of Pirelli owned by Camfin, a holding company and current leading shareholder, for 15 euros (16.29 dollars) per share, ChemChina said.  EPA/WU HONG

Nach dem US-Giganten Monsanto interessiert sich nun der chinesische Riese ChemChina für Syngenta: Das meldet die US-Finanznachrichtenagentur Bloomberg
Bild: WU HONG/EPA/KEYSTONE

Auch Chinesen wollen Syngenta aufkaufen – Schweizer Konzern lehnt aber ab



Nur zweieinhalb Monate nach der abgesagten Übernahme durch den US-Konkurrenten Monsanto ist der Basler Agrochemiekonzern Syngenta angeblich erneut ins Fadenkreuz eines Kaufwilligen geraten. Der chinesische Chemiekonzern ChemChina soll in Gesprächen ein Angebot von 449 Franken je Aktie auf den Tisch gelegt haben.

Die Basler hätten aber mit Verweis auf regulatorische Risiken abgelehnt, meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Vertreter von Syngenta und ChemChina reagierten nicht auf die Bitte um Stellungnahme.

CEO Michael Mack of Swiss agrochemicals maker Syngenta leaves after a news conference to present the half-year results in Basel, Switzerland in this July 23, 2015 file photo. Syngenta Chief Executive Officer Mack has informed the Swiss company's board of his intention to step down, Syngenta said October 21, 2015. Mack will be leaving the company at the end of October 2015.   Picture taken July 23, 2015.    REUTERS/Arnd Wiegmann/Files      TPX IMAGES OF THE DAY

Nach der Übernahmeschlacht mit Monsanto zog sich Syngenta-Chef Michael Mack von der Konzernspitze zurück.
Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

Der Angebotspreis entspricht einer Prämie von fast 30 Prozent auf den Schlusskurs der Syngenta-Aktie am Donnerstag von 345.90 Franken. Syngenta würde damit mit 41,7 Milliarden Franken bewertet.

DuPont ebenfalls interessiert

Die Gespräche zwischen Syngenta und den Chinesen gingen trotz der Ablehnung des Angebotes weiter, hiess es in den Kreisen. Eine Vereinbarung könnte in den kommenden Wochen erzielt werden. Syngenta spreche auch mit weiteren Interessenten.

Die Verhandlungen könnten aber auch scheitern und Syngenta sich für eine Eigenständigkeit entscheiden. Das «Wall Street Journal» hatte vor Wochenfrist vermeldet, der US-Grosskonzern DuPont verhandle mit Syngenta über eine Zusammenlegung der Agrargeschäfte.

Der US-Agrarkonzern Monsanto hatte Ende August die geplante Übernahme des Schweizer Konkurrenten abgeblasen. Monsanto begründete dies mit dem ungebrochenen Widerstand von Syngenta. (trs/sda/dpa)

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