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Abgas-Skandal: Rückruf von VW-Dieselautos soll in der Schweiz Ende Januar anlaufen

Abgas-Skandal: Rückruf von VW-Dieselautos soll in der Schweiz Ende Januar anlaufen

16.12.2015, 20:1417.12.2015, 07:58

Die Umrüstung der manipulierten Diesel-Autos des Volkswagen-Konzerns soll in der Schweiz und in Deutschland Ende Januar anlaufen. Die Schweizer VW-Importeurin Amag wird die betroffenen Kunden brieflich dazu aufrufen, einen Termin beim Garagisten zu vereinbaren.

Das schreibt Amag in einer Mitteilung am Mittwochabend. Für die betroffenen Dieselmotoren sehen die Lösungen gemäss Mitteilung wie folgt aus: Die 1,2- und 2,0-Liter-Aggregate erhalten ein Software-Update. Die reine Arbeitszeit am Fahrzeug werde knapp eine halbe Stunde betragen.

Die 1.6-Liter Aggregate erhalten ebenfalls ein Software-Update. Zusätzlich werde direkt vor dem Luftmassenmesser ein sogenannter Strömungsgleichrichter befestigt. Die Umsetzung werde weniger als eine Stunde Arbeitszeit am Fahrzeug in Anspruch nehmen, heisst es weiter.

Diese Massnahme gelte für alle 28 EU-Länder und für die Schweiz, heisst es weiter. Nach der Umsetzung erfüllen die Fahrzeuge demnach die jeweils gültigen Abgasnormen. Ziel sei es, die Umrüstung ohne Beeinträchtigung der Motorleistung, des Verbrauchs und der Fahrleistungen zu erreichen.

Daimler und BMW weisen Vorwürfe zurück

Daimler und BMW wiesen unterdessen Vorwürfe im Zusammenhang mit Abgaswerten zurück. «Fahrzeuge von Mercedes-Benz entsprechen in vollem Umfang den jeweils zum Zeitpunkt der Zulassung geltenden Vorschriften», erklärte Daimler.

BMW teilte mit: «In unseren Automobilen sind keine illegalen Einrichtungen verbaut.» Zuvor hatte das ZDF-Magazin «Frontal 21» über Tests der Fachhochschule Bern berichtet, in denen Autos von Daimler, BMW und Volkswagen deutlich höhere Abgaswerte als auf dem Prüfstand angezeigt hätten. (sda/dpa)

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Verkehrsblockaden wegen hoher Benzinpreise in Süditalien
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