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Alle wollen in die Zentren – Mieten in den Städten steigen weiter

03.08.2020, 10:57
Teuer: Wohnen in der Stadt.
Teuer: Wohnen in der Stadt.Bild: KEYSTONE

Die Städte üben ungebrochen eine grosse Anziehungskraft auf die Menschen aus. Daran hat auch die Corona-Krise nichts geändert. Die Angebotsmieten haben im ersten Halbjahr ihren Aufwärtstrend nämlich fortgesetzt.

Aber auch schweizweit kostet das Wohnen zur Miete durchschnittlich 0.4 Prozent mehr als noch am Jahresanfang. Doch dies täuscht darüber hinweg, dass die Mietpreisentwicklung in den Städten die Schwäche in ländlichen Kantonen und Gemeinden, die mit steigenden Leerständen zu kämpfen haben, mehr als wettmacht.

Zu diesem Ergebnis kommt die Internetplattform homegate.ch, die den Angebotsmietindex zusammen mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erhebt. Er misst die monatliche, qualitätsbereinigte Veränderung der Mietpreise für neue und wieder zu vermietende Wohnungen anhand der aktuellen Marktangebote.

Alle wollen in die Städte

Höhere Angebotsmieten machen sich vor allem in den Kantonen Genf (Preisanstieg: +4.5 Prozent), Jura (+1.7 Prozent) und Uri (+1.5 Prozent) bemerkbar. Auffallend ist die robuste Mietpreisentwicklung in den Städten Genf (+3.8 Prozent) und Zürich (+1.4 Prozent).

In nur wenigen Ausnahmen waren die Angebotsmieten leicht rückläufig etwa in den Kantonen Obwalden und Nidwalden (-0.5 Prozent), Graubünden und Basel-Land (-0.4 Prozent) bzw. Tessin (-0.3 Prozent).

Man könnte meinen, dass Covid bereits zu Ausweicheffekten von stark verdichteten Lebensräumen zu ländlicheren Regionen führen würde. Diese Erwartungen bestätigen sich zum aktuellen Zeitpunkt aber noch nicht, schreibt Homegate. (aeg/sda/awp)

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34 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Chef_baba
03.08.2020 11:34registriert November 2018
Die wissen alle nicht wie schön es ausserhalb der Zentren sein kann...Das nenne ich Lebensqualität :)
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Andre Buchheim
03.08.2020 11:49registriert November 2019
Es wäre echt wichtig, wenn hier für mehr Ausgleich gesorgt und das Leben auf dem Land attraktiver gestaltet würde. Irgendwie muss es mal einen Ausgleich geben zwischen Stadt und Land, irgendwie kommt es oft zu Fluchtbewegungen, Stadtflucht oder Landflucht, und beides bereitet Probleme.
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Schneider Alex
04.08.2020 05:54registriert Februar 2014
Warum wollen alle in die Grosstädte der Schweiz? Weil die Erreichbarkeit der Arbeitsplätze in den Städten immer schwieriger und mühsamer wird! Staus und überfüllte Züge nerven die Pendler*innen zusehends! Die Wirtschaft muss die Ansiedlung von neuen Arbeitsplätzen endlich an die Peripherie verlegen!
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