Wirtschaft
Schweiz

Krass: In der Schweiz kostet Fleisch 143 Prozent mehr als in der EUÂ đŸ˜„

Krass: In der Schweiz kostet Fleisch 143 Prozent mehr als in der EU đŸ˜„

17.08.2018, 13:1617.08.2018, 14:39

Teures GrillvergnĂŒgen: Konsumenten in der Schweiz mĂŒssen fĂŒr PlĂ€tzli und Steaks mit Abstand am tiefsten in die Tasche greifen. Fleisch kostet hierzulande fast das Zweieinhalbfache des EU-Durchschnittspreises.

In Luxemburg und Österreich, den teuersten EU-LĂ€ndern beim Fleisch, lagen die Preise 2017 rund 40 Prozent ĂŒber dem europĂ€ischen Mittel. In der Schweiz betrĂ€gt die Differenz kaufkraftbereinigt 143 Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat anlĂ€sslich der laufenden Grillsaison errechnet hat.

Österreicher essen doppelt soviel Fleisch wie Schweizer

Auch in den Nicht-EU-Staaten Island und Norwegen kostet Fleisch vergleichsweise viel, nÀmlich 72 respektive 53 Prozent mehr als im EU-Schnitt. Weitaus am billigsten grillieren die Polen und Bulgaren. Sie bezahlen gut 40 Prozent weniger als der europÀische Durchschnittskonsument.

Ob es an den Preisen oder am verĂ€nderten Konsumverhalten liegt – Schweizerinnen und Schweizer essen im Vergleich zu ihren Nachbarn vergleichsweise wenig Fleisch. Allein seit 2010 ging der jĂ€hrliche Pro-Kopf-Verbrauch um 3,6 auf rund 50 Kilogramm im letzten Jahr zurĂŒck. Deutsche verzehrten 2017 fast 60, Österreicher fast 100 Kilogramm Fleisch. (sda)

Fleisch: WĂŒrzen und marinieren

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7. Fleisch: WĂŒrzen und marinieren
Wann soll ich salzen?Salz unterstĂŒtzt den Eigengeschmack des Fleisches, kann es aber auch austrocknen. Deshalb solltet ihr euer Fleisch erst unmittelbar vor, wĂ€hrend oder nach der Zubereitung salzen. Gehacktes oder Geschnetzeltes sowie Leber und Niere solltet ihr erst nach dem Anbraten salzen, da sich so der Saftverlust verringern lĂ€sst. (bild: schweizer fleisch academy) ... Mehr lesen
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Zu viel Rauch vom Grillfeuer? Willi hat die Lösung

Video: watson/Willi Helfenberger, Emily Engkent
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111 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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01vinc09
17.08.2018 14:08registriert September 2016
Ich finde es eher krass wie billig Fleisch anderswo ist. GrundsĂ€tzlich ist in der Schweiz ja alles deutlich teurer als beispielsweise in Deutschland, da ist das Fleisch jetzt nicht unbedingt so viel schlimmer. Außerdem sind die Tierschutzstandards hier auch deutlich höher weshalb der Preis meines Erachtens absolut in Ordnung geht
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Raembe
17.08.2018 14:11registriert April 2014
Lieber mehr dafĂŒr beim Metzger zahlen und dafĂŒr ne gute Haltung unterstĂŒtzen. Was in den EU - Masthaltungen teilweise abgeht, ist abstossend.
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Barracuda
17.08.2018 15:59registriert April 2016
Sorry, dass ich schon wieder eine Kritik los werden muss, watson ;-) Aber irgendwie kann ich eure GedankengĂ€nge schon wieder nicht nachvollziehen, was immer hĂ€ufiger vorkommt in letzter Zeit. Zum Thema: Warum um Himmels Willen soll das "krass" sein, wenn die Fleischpreise in der Schweiz um 143 % höher sind?! In der Schweiz gibt es (zurecht) strengere Anforderungen an Tierhaltung, höhere Löhne, etc. Ich esse gerne Fleisch, aber ich hatte noch nie das GefĂŒhl, dass ich massiv zuviel zahle. Die Preise im Ausland sind einfach viel zu tief, dementsprechend dann auch die QualitĂ€t.
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«Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Bevölkerung das möchte»
Betreibt der Bundesrat im Kampf gegen die SVP-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» Schwarzmalerei? Und nimmt er die Ängste der Bevölkerung wegen der Zuwanderung ernst genug? Justizminister Beat Jans bezieht Stellung im grossen watson-Interview.
Bei der Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» zeichnet sich ein knappes Rennen ab. Laut neuster GFS-Umfrage wĂŒrden je 47 Prozent Ja beziehungsweise Nein stimmen. Wie erklĂ€ren Sie sich das?
Beat Jans:
Dieses Ergebnis nehmen wir ernst, aber es ĂŒberrascht mich nicht. Bei Migrationsfragen war die Bevölkerung schon frĂŒher gespalten. Wie im Fussball gilt: Der Match dauert 90 Minuten. Es ist alles offen. Ich bin in der ganzen Schweiz unterwegs. Wenn ich mit den Menschen konkret ĂŒber den Initiativtext spreche, wĂ€chst die Skepsis. Vielen wird klar, dass die Initiative leere Versprechen macht und erhebliche Probleme mit sich bringt.
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