DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die Swiss schickt den Jumbolino in Pension



Ein Jumbolino der Fluggesellschaft Swiss vollzieht einen Suedanflug auf die Piste 34/16 des Flughafens Zuerich Kloten, am Sonntag, 15. Juli 2012. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Ein Jumbolino im Anflug auf Zürich. Bild: KEYSTONE

Die Swiss mustert den Jumbolino aus. Das langjährige Arbeitspferd der Europa-Flotte absolviert am Montagabend den letzten Flug mit zahlenden Passagieren von London nach Zürich.

Nach dem Start um 17.15 Uhr Ortszeit vom City-Flughafen der britischen Hauptstadt ist die Landung in Kloten um 19.50 Uhr vorgesehen. Der Flug sei mit 81 Passagieren ausgebucht, sagte Swiss-Sprecherin Meike Fuhlrott auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Damit hat das letzte Exemplar des Avro RJ, den viele Piloten, Flugbegleiter und Passagiere Jumbolino nennen, seinen kommerziellen Dienst für die Schweizer Airline getan. Einen allerletzten Ehrenflug darf die Maschine am morgigen Dienstag von Genf nach Zürich antreten, wo sie mit einer Zeremonie offiziell aus Flugbetrieb der Swiss verabschiedet wird.

Insgesamt hatte die Swiss, die sich 2002 wie ein Phoenix aus der Asche der untergegangenen Swissair erhoben hatte, 21 Avro-Maschinen von der einstigen Swissair-Tochter Crossair übernommen. Sie bildeten das Rückgrad der Europaflotte.

Im Zuge der jüngsten Flottenerneuerung wurden sie ab 2016 fortlaufend durch die neuen Mittelstreckenjets C-Series des kanadischen Herstellers Bombardier ersetzt. Einige Jumbolinos der Swiss wurden an eine Wartungsfirma verkauft, die sie als Ersatzteillager verwendet. Andere gingen zurück an eine Leasinggesellschaft oder wurden sonst weiterverkauft.

Die letzte Swiss-Avro mit der Immatrikulation HB-IYZ wird an die kanadische Firma Tronos Aviation veräussert. Diese hat bereits eine ganze Jumbolino-Flotte für andere Fluggesellschaften im Einsatz. (sda)

Swiss nimmt deutsche Gewohnheit aufs Korn

Die neue Boeing 777-300ER der Swiss

Roter Teppich für das neue Flaggschiff: Auf Tuchfühlung mit der Triple Seven im Hangar 

Link zum Artikel

Swiss lässt Katze aus dem Sack: So viel kostet WLAN in den neuen Boeing 777

Link zum Artikel

Was bieten die neuen 777 der Swiss? Unter anderem Wifi, 11-Zoll-Bildschirm und einen Kiosk mit Selbstbedienung

Link zum Artikel

Endlich! Swiss bietet ab 2016 auf Langstreckenflügen Internetzugang an

Link zum Artikel
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

So begründet das BAG den Entscheid, die Flüge aus Brasilien nicht zu stoppen

«Das ist etwas, das sicher nicht weltweit verbreitet werden soll», sagte Patrick Mathys vom BAG am Dienstag zur Mutante P.1. Weitere Massnahmen will das BAG vorerst jedoch nicht ergreifen.

Am Dienstagmorgen landete in Zürich eine sehr gut gefüllte Swiss-Maschine direkt aus Sao Paulo kommend. watson berichtete darüber, denn es besteht die Befürchtung, dass sich die potenziell sehr gefährliche Virus-Mutante P.1 nach Brasilien auch in der Schweiz ausbreiten könnte.

Die watson-Community reagierte grösstenteils mit viel Unverständnis darüber, dass die Swiss immer noch Direktflüge aus dem Corona-Hotspot Brasilien durchführen darf. Auch die Quarantänemassnahmen genügen vielen …

Artikel lesen
Link zum Artikel