DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

12'573.98 Punkte – die Schweizer Börse steht so hoch wie noch nie

16.11.2021, 13:50

Kurz nach dem Mittag war es am Dienstag so weit: Der Leitindex der Schweizer Börse kletterte auf ein neues Allzeithoch. Bei 12'573.98 Punkten erreichte der Swiss Market Index (SMI) der zwanzig grösstkapitalisierten Aktien eine neue Bestmarke und knackte den letzten Rekordwert vom August. Andere Börsenplätze hatten schon früher einen Rekord nach dem nächsten geschrieben.

Der Leitindex SMI der Schweizer Börse knackt den Allzeitrekord.
Der Leitindex SMI der Schweizer Börse knackt den Allzeitrekord. Bild: KEYSTONE

Nach dem letzten Hoch im Sommer hatten verschiedene Faktoren erst einmal Luft aus den Börsen rund um den Globus genommen. So etwa der drohende Kollaps des chinesischen Immobilienriesen Evergrande, die hohen Rohstoffpreise und Störungen der Lieferketten sowie stetig zunehmende Inflationssorgen. Und hierzulande kamen die heftigen Abgaben bei den Credit-Suisse-Aktien. Die Papiere der Grossbank brachen nach den Debakeln um den Hedgefonds Archegos und die Greensill-Fonds ein.

Die Aussicht darauf, dass die Anleger weiterhin mit Gratis-Geld überschüttet werden, bleibt aber der wichtigste Treiber der Börse. Zuletzt hatte etwa EZB-Präsidentin Christine Lagarde Forderungen nach einer strafferen Geldpolitik eine deutliche Absage erteilt. Am Dienstag hätten zudem die Entspannungssignale zwischen den USA und China die Kurse gestützt, sagten Händler.

Marktstrategen halten die Laune der Börsianer «trotz aller trüben Problem-Wolken am Finanz-Himmel» für «bemerkenswert heiter». Mit Blick nach vorne werde nun vor allem die weitere Inflationsentwicklung eine besondere Bedeutung haben. Denn aktuell seien unter Anlegern zwei Lager auszumachen. Jene, die schlimmste Befürchtungen hegen, und die anderen, die den baldigen Anfang vom Ende des Preisdrucks erwarten. Eine weitere Unbekannte ist die Entwicklung der Pandemie. (sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

«Auf Tinder sind alle so: Ja. Nö. Nei. Geil, Titten!»

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Entwicklung ist beunruhigend»: So will Sommaruga die Schweizer Medien fördern

Bundesrat und Parlament wollen die kriselnde Medienbranche mit bis zu 151 Millionen Franken pro Jahr zusätzlich unterstützen. Geschehe dies nicht, werde die Demokratie geschwächt, warnt Medienministerin Simonetta Sommaruga im Vorfeld der Referendumsabstimmung im Februar.

Zur Story