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Wer? Wie? Was? Wann? Wo? Und mit welchem Geld? So geht Start-Up. Bild: shutterstock

10 Schweizer Start-ups, die dein Leben etwas besser machen wollen

... und deine Unterstützung brauchen können.



Aller Anfang ist schwer, das gilt auch – oder vor allem – wenn es darum geht, den Start in die Selbstständigkeit zu wagen. Um zumindest finanziell etwas Hilfe zu bekommen, wählen immer mehr Jungunternehmer den Weg des Crowdfundings.

Auf den einschlägigen Portalen wie Wemakeit, Kickstarter und Co. findet man unzählige Geschäftstüchtige, die auf der Suche nach spendablen Unterstützern sind: Von der Aufzeichnung eines neuen Musik-Albums, über den ersten eigenen Roman bis hin zu grossen wissenschaftlichen Forschungsarbeiten ist so ziemlich alles an Projekten dabei, was du dir vorstellen kannst.

Wir haben uns durch die Massen von laufenden Spenden-Kampagnen gekämpft und 10 Schweizer Start-ups rausgesucht, die dein Leben (vielleicht) bald ein bisschen besser machen werden.

Der Solar-Rucksack – Handy laden à gogo

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Nein, das ist kein Bildschirm – sondern ein Solar-Panel. bild: sakku

Wer kennt es nicht: Du bist unterwegs und gerade dann, wenn du dein Smartphone wirklich – wirklich, wirklich – brauchst, ist der Akku leer. Klar, inzwischen gibt es Powerbanks, die dieses Problem zumindest eine Zeit lang überbrücken können. Aber auch denen geht irgendwann der Saft aus. Und dann? Ja, dann sitzt du da. Ohne Strom. Ohne Handy. Ohne Freunde.

Damit du dich in Zukunft nie wieder in dieser Situation wiederfinden musst, haben ein paar schlaue Köpfe der UNITED school of sports den sakku CARGO Solar-Rucksack entwickelt: Mit dem eingebauten Solar-Panel kannst du deine mobilen Geräte ganz einfach unterwegs mit Sonnen-Energie aufladen. Bei optimalen Bedingungen soll dein Smartphone-Akku innerhalb von zwei Stunden wieder voll sein.

Hier präsentieren die Entwickler ihren Rucksack:

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Video: Vimeo/Silvio Trionfini

Die Garderobe für Ordnungsfanatiker

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Ordnungsfanatiker, aufgepasst! bild: kickstarter

Zur Wardywall gibt es nicht viel zu erklären – die Bilder sprechen für sich. Hierbei handelt es sich schlicht und einfach um die perfekte Garderobe für alle Ordnungsliebhaber 🙌.

Sieh selbst:

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gif: kickstarter

Babybrei wie selbstgemacht

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Sieben verschiedene Sorten bietet das junge Unternehmen bisher an. bild: wemakeit

Früher oder später fragen sich die meisten Eltern: Koche ich den Babybrei selbst oder kaufe ich ihn einfach fix fertig ein? Während die erste Variante deutlich aufwändiger ist, stellt sich beim gekauften Produkt unter anderem die Frage nach dem Vitamingehalt.

Dieser Frage hat sich auch das Start-up yamo gestellt und liefert nun eine mögliche Antwort: Denn während herkömmliche Babygläschen bei hoher Hitze sterilisiert werden, kommt bei den Produkten von yamo die schonendere Technologie der Hochdruckpasteurisation zum Einsatz.

Das Ergebnis gemäss ihrer Erfinder: Ein 100 Prozent biologischer Babybrei aus Schweizer Zutaten ohne Zusatzstoffe, der sich gekühlt mehrere Wochen hält.

Hier präsentieren die drei Firmen-Gründer ihr Produkt:

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Video: Vimeo/Luca Ilias Michas

Der unkaputtbare Rucksack

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Safety first – made in Switzerland! bild: kickstarter

Für alle, die schon mal einen aufgeschlitzten Rucksack hatten, ist das ein schlaues Gepäckstück: Denn dieser Rucksack von All Secure Backpack ist absolut safe – ja sogar «einbruchsicher»:

Da ist nichts mit mal eben aufschlitzen

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gif: kickstarter

Wasserdicht ist das Gepäckstück natürlich auch und durch eine entsprechende Öffnung kann man das Smartphone im Rucksack verstauen und trotzdem Musik hören.

So:

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gif: kickstarter

Das Luzerner Space Bier

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Na dann, Prost! bild: wemakeit

Die besten Ideen entstehen selten im Büro, dafür umso häufiger bei einem gemütlichen Feierabendbier: Den Beweis dafür liefern Forscher der Hochschule Luzern, die das erste Space Bier gebraut haben – ein Bier, das aus Hefe hergestellt wird, die unter schwerelosen Bedingungen gewachsen ist.

Die Forscher haben sich seit längerem mit der Frage auseinandergesetzt, wie sich die Zellen verändern und reagieren, wenn sie der Schwerelosigkeit ausgesetzt sind. Und da Hefezellen in gewissen Eigenschaften tierischen und menschlichen Zellen ähneln, kommen diese bei ihren Versuchen zum Einsatz.

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Mit diesem Gerät kann man Schwerelosigkeit simulieren. Innen drin befindet sich die Hefe. gif: vimeo

Und dann fand das besagte Feierabendbier statt, bei dem sich das Team plötzlich fragte, ob die Hefe, die in der Schwerelosigkeit gewachsen ist, überhaupt in der Lage ist, zu fermentieren und man daraus Bier herstellen kann. 

Das Resultat überzeugte die Brauer so sehr, dass sie mit dem leichten und süffigen Getränk nun in die Massenproduktion gehen wollen.

So entsteht das Space Bier:

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Video: Vimeo/Space Biology

Die umweltfreundliche Einweggrill-Lösung

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Einfach einen Grillrost oben drauf legen – fertig. bild: 100-days.net

Was gibt es Schöneres, als an einem warmen Sommertag draussen mit Freunden grillierte Köstlichkeiten zu geniessen? Eben. Und da wir diese Freude am liebsten total spontan irgendwo im Grünen – und eben nicht immer nur im heimischen Garten – zelebrieren, sind Einweggrills in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Aber auch ein Ärgernis für alle Grillmeister mit ökologischem Gewissen.

Eine weitaus abfallärmere Lösung ist der Ecogrill Swiss, der zu 100 Prozent aus natürlichen Produkten besteht und sich beim Grillieren quasi vollständig auflöst. Wer sich einen solchen Grill zulegt, spendet gleichzeitig rund 10 Rappen für die weltweite Aufforstung, so die Erfinder.

Hier erfährst du mehr über den Öko-Grill:

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Video: YouTube/EcoGrill Swiss

Eine Maschine, die menschliche Haut produziert

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Folgeoperationen bei Verbrennungen sollen so verhindert werden. bild: wemakeit

Hättest du heute eine ganz schlimme Verbrennung, würden Ärzte die verletzte Stelle «reparieren», indem sie Haut von einer anderen Stelle deines Körpers an die verbrannte Stelle transplantieren. Das Problem: Diese transplantierte Haut ist nicht elastisch, sprich sie wächst nicht mehr mit. Bist du also ein Kind und verbrennst dich ganz schlimm, muss eine solche Transplantation immer und immer wieder durchgeführt werden – bis du ausgewachsen bist.

Damit dies in Zukunft nicht mehr nötig ist, wollen Studenten der ETH Zürich eine Maschine entwickeln, die menschliche Haut produzieren kann. Und zwar solche, die mitwächst.

Am Kinderspital Zürich haben Ärzte bereits erste Transplantationen mit solch biologisch hergestellter Haut erfolgreich durchgeführt. Damit dieses Verfahren jedoch mit einer entsprechenden Maschine automatisiert und somit einer breiteren Masse zur Verfügung gestellt werden kann, ist Geld nötig. Und da dem ETH-Studentenprojekt SkinReactor nur wenig Forschungsgelder zur Verfügung stehen, ist es auf private Sponsoren angewiesen.

Hier präsentieren die Studenten ihr Projekt:

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Video: YouTube/Skin Reactor

Rette das Schweizer Kinderspielzeug mit Tradition

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Von ganz klein bis ganz gross – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. bild: wemakeit

Bei diesem Projekt handelt es ich nicht um ein Start-up im klassischen Sinne. Es geht viel mehr darum, ein bestehendes Schweizer Traditionsunternehmen zu retten, das auf 75 Jahre Firmengeschichte zurückblickt. 

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gif: vimeo

In den vergangen Jahren wurde es für den kleinen Schweizer Nischenhersteller immer schwieriger, gegen die internationalen Spielzeugriesen zu bestehen. Um dennoch weiterhin in der Schweiz produzieren – und vor allem überleben – zu können, setzt das Unternehmen auf eine neue Strategie.

Mit STOKYS 2.0 soll eine neue Online-Plattform entstehen, auf der die Nutzer nicht nur Produkte kaufen und mieten können, sondern auch einzelne Ersatzteile beziehen und sich untereinander austauschen können. Mit Hilfe des Open-Source-Gedankens wünscht sich das Unternehmen, dass ab sofort alle Tüftel-Fans – also Kinder, Eltern, Grosseltern und Lehrpersonen – gemeinsam mit den kreativen Köpfen des Unternehmens neue Produkte und Modelle entwickeln können.

Hier das Video zur Idee:

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Video: Vimeo/STOKYS

«Dump the Trump»

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Mach dir Presse, Gesetze und Whistlerblower zunutze, um Trump zu stoppen. bild: kickstarter

Da Donald Trump derzeit ohnehin nicht wegzudenken ist und er Tag für Tag für neue (Fake) News sorgt, kann man sich ja auch gleich einen Spass draus machen und ein dazu passendes Gesellschaftsspiel kreieren. So oder so ähnlich müssen sich das die Macher des Spiels Dump the Trump gedacht haben.

Sie entwickelten ein Kartenspiel, bei dem es darum geht, genau wie der US-Präsident zu denken – und ihn mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Hindere ihn daran, noch mehr Macht zu bekommen, indem du einfach selber lügst.

Mehr über das Spiel erfährst du hier.

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gif: kickstarter

Der Solar Hydro Pflanzkasten – für den privaten Gemüse-Anbau

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Urban Gardening war gestern – Urban Balkoning ist heute! Falls du bisher dachtest, dass sich auf deinem kleinen Balkon maximal ein paar Blümchen pflanzen lassen, hast du dich getäuscht. Denn falls sich das Start-up mit dem Namen Solar Hydro Pflanzkasten durchsetzen sollte, können wir in Zukunft Tomaten, Peperoni, Gurken und Co. auch auf unserem Balkon anbauen.

Die Pflanzen gedeihen in Wasser, welches mit Flüssigdünger angereichert wird, und mit einer Solarpumpe umgewälzt und belüftet wird. So sollen das Gemüse laut des Entwicklers schneller und üppiger als in normaler Pflanzenerde wachsen. Und dank des grossen Wasserspeichers musst du nicht mal ständig ans Giessen denken.

Das hat dich neugierig gemacht? Hier gibt's noch mehr Infos zum Projekt:

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Video: Vimeo/Christoph Kocher

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
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Migros warnt vor Peperoncino-Öl – wegen Glasteilen im Glas

Für das aus Italien stammende Produkt wurde eine Rückrufaktion lanciert.

Die Migros und Haecky Import AG rufen Eccellenze d'Italia «Aglio, olio e peperoncino» von Gruppo Fini zurück. In dem Produkt können möglicherweise Glasteile enthalten sein, wie es in einer Mitteilung heisst.

Kundinnen und Kunden werden gebeten, dieses Produkt nicht zu konsumieren. Kunden, die das betroffene Produkt zu Hause haben, können dieses in ihre Migros-Filiale zurückbringen und erhalten den Verkaufspreis zurückerstattet

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