Wirtschaft
Social Media

So viele Klicks brauchst du als Influencer, um deinen Job zu künden

Du willst Influencer werden? So viele Klicks brauchst du für ein normales Einkommen

22.09.2022, 18:0222.09.2022, 18:03

Aus Klick wird Geld – die Welt des Influencertums ist vielen suspekt. Und damit auch die Menschen, die von ihren YouTube-Kanälen, ihren Instagram-Feeds und TikTok-Videos leben. Doch wer träumt nicht davon, sein Hobby zum Beruf zu machen?

Eines sei bereits gesagt: Wer sich als Content-Creator auf den sozialen Plattformen etablieren will, hat in der Schweiz aber einen langen Weg vor sich.

Grund sind mit nur acht Millionen Einwohnern und vier Landessprachen einerseits die kleine Marktgrösse. Andererseits sind die Löhne in der Schweiz verhältnismässig hoch, man muss also verhältnismässig viel Geld mit seiner Influencerei verdienen, um mit einem normalen Einkommen konkurrieren zu können. Denn wer seine Rechnungen mit Sponsored-Posts und Werbung decken will, muss hierzulande einiges an Klicks erbeuten, wie eine Berechnung des Marketing-Unternehmens «Reboot» zeigt. So viele YouTube-Klicks, TikTok-Views und Paid-Posts auf Instagram sind je Land nötig, um ein landesübliches Einkommen zu erwirtschaften:

Viele Faktoren

In der Schweiz «lohnt» sich eine Influencer-Karriere also nur, wenn man pro Jahr fast 20 Millionen Klicks auf YouTube oder fast 220 Millionen Views auf TikTok erreicht. Auf Instagram müsste man 249 Paid-Posts absetzen. Ein ganzes Stück Arbeit also.

Wie die Plattform betont, handelt es sich hierbei nur um Branchenschätzungen. Das tatsächliche Einkommen von Influencer hängt von verschiedenen Faktoren ab. So werden nicht alle Paid-Posts gleich berappt. Zudem verdienen viele Influencer zusätzlich zu ihren Social-Media-Einnahmen Geld über weitere Kanäle wie beispielsweise herkömmliche Werbung, Gastauftritte oder eigene Produktreihen. (leo)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
So siehst du nicht aus, Influencer! 9 Mal Instagram vs. Realität
1 / 23
So siehst du nicht aus, Influencer! 9 Mal Instagram vs. Realität
Hier kommen ein paar Influencer, die im richtigen Leben ganz anders aussehen.
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
31 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
himmelrot
22.09.2022 18:35registriert Januar 2014
Ok. Dann halt andere Karriere:
Warum liegt hier überhaupt Stroh rum?
1574
Melden
Zum Kommentar
avatar
KKcool
22.09.2022 18:17registriert Juli 2016
Ok, dann halt nicht.
681
Melden
Zum Kommentar
avatar
Garp
22.09.2022 18:48registriert August 2018
Ich kann’s nicht lesen. Kleiner gehts wohl nicht mehr.
4324
Melden
Zum Kommentar
31
Moretti beschäftigte Schwarzarbeiter aus Rumänien – die Sonntagsnews
Neue Ermittlungsergebnisse zur Brandkatastrophe von Crans-Montana sorgen für Aufmerksamkeit und zunehmende Schweizer Ablehnung gegenüber Donald Trump: Das und mehr findet sich in den Sonntagszeitungen.
Die Direktorinnen von Europol und des Bundesamtes für Polizei haben laut «NZZ am Sonntag» eine deutlich engere Zusammenarbeit zwischen Polizei, Nachrichtendiensten und Militär gefordert. Europol-Direktorin Catherine De Bolle sagte, Polizei, Nachrichtendienste und das Militär müssten künftig mehr Informationen austauschen als bisher. Fedpol-Direktorin Eva Wildi-Cortés erklärte, Polizeiarbeit müsse in einem breiteren geopolitischen Kontext gesehen werden. Dies müsse jedoch im Rahmen des bestehenden rechtsstaatlichen Rahmens erfolgen. Die organisierte Kriminalität breite sich in Europa und auch in der Schweiz stark aus. De Bolle sagte, Kriminelle rekrutierten «massenweise» Minderjährige für Auftragsmorde. Neben einem intensiveren Informationsaustausch forderten die beiden Polizeichefinnen zusätzliche Mittel für die Polizei. «Polizeiarbeit ist heute auch Landesverteidigung», sagte De Bolle.
Zur Story