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Wegen jahrzehntelanger Umweltverschmutzung muss der Konzern 3M eine Millionenbusse zahlen. 
Wegen jahrzehntelanger Umweltverschmutzung muss der Konzern 3M eine Millionenbusse zahlen. Bild: AP/AP

Post-it-Hersteller verpestet jahrelang Umwelt – und erhält jetzt die teure Quittung

21.02.2018, 03:1021.02.2018, 06:12

Es ist ein Fall, der stark an die Oscar-prämierte Geschichte von Erin Brockovitch erinnert. 

Der US-Mischkonzern 3M hat sich im Rechtsstreit mit dem Bundesstaat Minnesota wegen Vorwürfen jahrzehntelanger Umweltverschmutzung auf einen Vergleich geeinigt. Das für Scotch-Klebeband und Post-it-Sticker bekannte Unternehmen zahlt demnach 850 Millionen Dollar.

Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, fliesst die im Rahmen eines Kompromisses vereinbarte Summe in einen Investitionsfonds des Bundesstaates für «Wasserqualität und Nachhaltigkeit».

850 Millionen Dollar Busse muss der 3M-Konzern zahlen. 
850 Millionen Dollar Busse muss der 3M-Konzern zahlen. Bild: EPA/ANP FILE

Chemikalien in den Mississipi gekippt

Die Staatsanwaltschaft hatte 3M vorgeworfen, Minnesotas Umwelt mindestens 50 Jahre lang durch Fluorchemikalien verpestet zu haben. Diese sollen bei der Herstellung von Scotchgard-Imprägnierspray und anderen Produkten in den Boden gesickert und in den Mississippi gekippt worden sein.

Minnesota hatte 2010 auf fünf Milliarden Dollar geklagt. 3M legt den Rechtsstreit mit der Millionenzahlung bei, weist die Vorwürfe der Umweltverschmutzung aber zurück. (sda/dpa)

Der Mensch zerstört die Tierwelt

Video: srf
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