Wissen
Coronavirus

Alle Coronaviren weltweit passen in eine Cola-Dose – und zwar locker

Alle Coronaviren weltweit passen in eine einzige Cola-Dose – und zwar locker

Würden wir alle Corona-Erreger zusammen in eine Alu-Dose stopfen, würden sie diese knapp zur Hälfte ausfüllen.
11.02.2021, 21:3211.02.2021, 21:32

Gehört zur Kategorie «nice to know»: Alle derzeit kursierenden neuen Coronaviren passen Berechnungen zufolge locker in eine Cola-Dose. Das schreibt der Mathematiker Christian Yates von der britischen Universität Bath im Online-Magazin «The Conversation».

coca cola light dieat coke trinken limo wikicommons
Klein aber oho: Im Verhältnis zu ihrer Grösse (etwa 100 Nanometer) haben die Coronaviren die Welt ganz schön auf den Kopf gestellt.Bild: wikicommons

Die zu einem einzigen aktuellen Zeitpunkt zirkulierenden Erreger Sars-CoV-2 hätten zusammengepfercht ein Volumen von rund 160 Millilitern und würden damit eine gängige Coladose, die in der Regel 330 Milliliter fasst, nicht einmal annähernd ausfüllen.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Um zu diesem Schluss zu kommen, stellt Yates einen komplizierten Rechenweg auf, den er in seinem Gastbeitrag und in einem Video jedoch nachvollziehbar erklärt. In die Rechnung fliessen die geschätzte Zahl der weltweit gleichzeitig Infizierten, die durchschnittliche Viruslast pro Infektion sowie die Grösse des Virus mit ein.

Den Durchmesser des Covid-19-Erregers berechnet er mit 100 Nanometern. «Dies ist eine Schätzung basierend auf den vernünftigsten Annahmen, aber ich gebe gerne zu, dass sie sicher an einzelnen Stellen verbessert werden kann», räumt Yates ein.

Präziser als die Schätzung seiner Partnerin sei die Berechnung allemal: «Meine Frau hat vermutet, es sei entweder das Volumen eines olympischen Schwimmbeckens oder das eines Teelöffels», so der Mathematiker. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Spanische Grippe – die Mutter aller Pandemien
1 / 22
Spanische Grippe – die Mutter aller Pandemien
25 bis 50 Millionen Menschenleben kostete die Pandemie, die von 1918 bis 1920 auf der ganzen Welt wütete. Nicht mal der Erste Weltkrieg holte sich so viele Opfer. In absoluten Zahlen war die Spanische Grippe in etwa so verheerend wie die Pest von 1348: Der Schwarze Tod riss damals ein Drittel der europäischen Bevölkerung in den Tod. Spanisch nannte man die Grippe, weil die ersten Nachrichten über die Krankheit von dort herkamen. Im Bild: Das Militär-Notfallkrankenhaus im Camp Funston in Kansas 1918, wo das Virus mit hoher Wahrscheinlichkeit erstmals ausbrach. quelle: wikimedia ... Mehr lesen
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Ohne Maske und Abstand: In Neuseeland feiern sie wieder Partys
Video: watson
Schlafstörungen verstärken chronischen Schmerz
Menschen mit chronischen Schmerzzuständen und Schlafstörungen leiden doppelt. Neurobiologische Forschungen deuten jetzt darauf hin, dass Schlafstörungen direkt das Schmerzempfinden beeinflussen, indem sie die körpereigene Schmerzhemmung schädigen.
Dies erklärten Fachleute vor kurzem im Rahmen des Deutschen Schmerzkongresses in Mannheim. Schlafstörungen haben laut entsprechender Umfragen bei allen Bevölkerungsgruppen in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Besonders betroffen sind Menschen mit chronischen Schmerzen: Bei ihnen geben etwa drei von vier an, unter Schlafstörungen zu leiden.
Zur Story