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Millionen Menschen haben gerade ihre Antworten zu diesen moralischen Dilemmas gegeben

Saskia Gerhard / watson.de



Ein Kind rennt bei Rot über die Strasse. Eine alte Frau wartet und geht bei Grün. Die Frage ist: Wer von beiden soll sterben?

Die Frage mag etwas drastisch erscheinen. Doch wenn in Zukunft unsere Strassen voll mit selbstfahrenden Autos sind, könnte die Antwort darauf sehr wichtig werden. Wie soll sich ein autonom fahrendes Fahrzeug entscheiden, wenn ein Unfall mit Personenschäden unausweichlich ist? Soll es lieber drei Fussgänger auf dem Zebrastreifen überfahren – oder ausweichen, dann aber gegen eine Mauer prallen und denjenigen töten, der im Auto sitzt?

Wie würdest du dich entscheiden?

Image

screenshot: moral machine/mit

Umfrage

Wer soll sterben? Die Autoinsassen oder die Fussgängerin?

  • Abstimmen

10,985 Votes zu: Wer soll sterben? Die Autoinsassen oder die Fussgängerin?

  • 26%Die 4 Autoinsassen
  • 74%Die Fussgängerin

Weder Entwickler autonomer Mobilitätssoftware noch Ethiker haben darauf eine eindeutige Antwort. Deshalb haben Forscher vom renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den vergangenen Jahren eine Umfrage durchgeführt, in der jeder Teilnehmer solche moralischen Szenarien durchspielen sollte – allerdings nur am Computer.

Millionen Freiwillige aus 233 Ländern und Regionen nahmen an der Befragung teil. 40 Millionen Mal wurden die Szenarien auf der Plattform durchgespielt. Die Ergebnisse haben die Forscher nun im Fachblatt «Nature» veröffentlicht. Die Umfrage ist nicht repräsentativ, weil überproportional viele junge Männer teilgenommen haben.

Du willst alle Szenarien durchspielen?

Du kannst weiterhin am Fragebogen teilnehmen – hier klicken.

Aus den Datensätzen zeigte sich, dass weltweit folgende Tendenzen relativ einheitlich verbreitet sind:

Wie würdest du dich entscheiden?

Image

screenshot: moral machine/mit

Umfrage

Wer soll sterben? Die Obdachlosen und die Frau oder 2 Männer und 3 Frauen, darunter zwei Führungskräfte?

  • Abstimmen

7,110 Votes zu: Wer soll sterben? Die Obdachlosen und die Frau oder 2 Männer und 3 Frauen, darunter zwei Führungskräfte?

  • 68%Die Obdachlosen und die Frau
  • 32%2 Männer und 3 Frauen, darunter zwei Führungskräfte

Unter den Millionen Teilnehmern waren auch rund 493'000, die freiwillig einen Fragebogen mit Angaben zur eigenen Person ausfüllten. Daraus leiteten die Forscher ab, dass Menschen je nach ihrer regionalen und kulturellen Herkunft andere Entscheidungen trafen. Zum Beispiel:

So unterteilten die Forscher in östliche, westliche und südliche Länder:

Zur Gruppe der östlichen Länder zählen die Forscher grob Staaten im fernen Osten wie Japan, Taiwan, aber auch islamische Länder wie Saudi-Arabien, Indonesien, Pakistan.
Zur Gruppe der westlichen Länder zählen die Forscher Nordamerika und Europa.
Zur Gruppe der südlichen Länder zählen die Forscher lateinamerikanische Staaten in Zentral- und Südamerika, aber auch Frankreich und Staaten, die irgendwann einmal unter französischer Herrschaft standen.

Die Umfrage und ihre Ergebnisse sind ein spannendes Gedankenspiel, mehr aber auch nicht, sagen Experten. Ethische Beschlüsse liessen sich daraus nicht ableiten. Das sagen Forscher, die nicht an der Studie beteiligt waren:

«In unserer Fahrschulpraxis werden auch Fahrschüler nicht auf diese Situationen vorbereitet. Und trotzdem akzeptieren wir, dass diese unvorbereiteten Fahrschüler einen Führerschein erhalten. Genauso würden wir dies auch bei autonomen Fahrzeugen akzeptieren – ausser vielleicht, wenn die Medien dieses Thema abseits jeder Bedeutung aufbauschen.»

Armin Grunwald, Leiter am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse, Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Science Media Center

Wie würdest du dich entscheiden?

Image

Umfrage

Wer soll sterben? Der Autoinsasse oder das Kind auf dem Zebrastreifen?

  • Abstimmen

6,385 Votes zu: Wer soll sterben? Der Autoinsasse oder das Kind auf dem Zebrastreifen?

  • 78%Der Autoinsasse
  • 22%Das Kind auf dem Zebrastreifen

Der Physiker und Technikfolgenabschätzer Armin Grunwald gesteht Online-Spielen zu, gewisse Vermutungen über menschliches Verhalten aufzustellen (Science Media Center). Ob das dann auch in der Wirklichkeit zutreffen würde, sei schwer zu beantworten. Er mahnt, dass sich die Ergebnisse des Spiels nicht einfach auf die Realität übertragen lassen.

«Weder aus Spielen noch aus Umfragen kann etwas über die ethische Zulässigkeit von Normen gelernt werden. Ansonsten könnte nach jedem schweren Verbrechen eine Umfrage gemacht werden, die mit ziemlicher Sicherheit für die Einführung der Todesstrafe ausgehen würde. Ethik und Recht bedürfen anderer Quellen der Rechtfertigung, wie zum Beispiel einem gehaltvollen Menschenbild.»

Armin Grundwald science media center

Silja Vöneky von der Universität Freiburg forscht auf den Gebieten Völkerrecht und Rechtsethik und sagt:

«Grundsätzlich finde ich das Ziel der Autoren, eine Debatte über die ‹ethische Programmierung› von selbstfahrenden Autos anzustossen, bevor diese auf unseren Strassen fahren, richtig. Wir sollten aber nicht glauben, dass wir alle Normen und Prinzipien neu erfinden oder ändern müssen, nur weil es um eine neue Technik geht – Dilemma-Situationen gab es bereits vor selbstfahrenden Autos; und mit den Menschenrechten gibt es bereits rechtlich bindende ethische Prinzipien, die zentrale universale Werte schützen, wie das Recht auf Leben und das Verbot von Diskriminierungen die von über 160 Staaten ratifiziert sind. Wenn neue ethische Prinzipien gesucht werden, sollte dies auf dem Boden der Menschenrechte geschehen, das heisst, Regulierungsvorschläge, UN-Deklarationen oder Kodizes dürfen nicht gegen Menschenrechte verstossen.»

Silja Vöneky, Professorin für Völkerrecht und Rechtsethik, Universität Freiburg science media center

Vöneky weist ausserdem darauf hin, dass die Gruppen, in denen die Länderergebnisse zusammengefasst werden, fraglich seien: So gebe es eine Gruppe westlicher Länder, aber auch eine Gruppe südlicher Länder, zu denen die Staaten Latein- und Südamerikas zählen, aber auch – und das kann Vöneky sich nicht erklären – Frankreich, das nicht den westlichen Ländern zugerechnet wird. Weiter sagt Vöneky:

«Nicht-repräsentative moralische Intuitionen können mit der Umfrage gemessen werden, ethischen Normen können so jedoch nicht begründet werden. Ethische Normen müssen, anders als faktische Intuitionen, auf guten Gründen beruhen, das heisst, gerechtfertigt werden können. Rechtfertigende, gute Gründe für eine bestimmte Lösung von Dilemmata-Situationen liefern die Autoren jedoch gerade nicht.»

Silja Vöneky Science Media Center

Ethik-Frage: Die Gefahr der selbstfahrenden Autos

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dr.Pug 25.10.2018 16:35
    Highlight Highlight Ich muss ehrlich sagen, dass bei mir beim Fragebogen immer die Anzahl entscheidend war. Bei Gleichstand überlebten entweder die jüngeren Menschen oder, wie im Fall mit den Obdachlosen, die „ausgebildeten“ Menschen.
    6 6 Melden
  • Chili5000 25.10.2018 16:31
    Highlight Highlight Diese Fragestellung ist schon komplett falsch. Es ist eine spannende Vorstellung das ein Auto mit Vollgas fährt und plötzlich, aus dem nichts ist ein Zebrastreifen mit Fussgängern auftaucht und das Auto nicht mehr anhalten kann... Die Realität sieht aber anders aus. Das Auto hätte kein Problem damit an einem Fussgängerstreifen anzuhalten. Es erkennt Menschen auf der Fahrbahn und kann in einer angemessenen entfernung auch Bremsen, ergo bei plötzlich erscheinenden Hindernissen Menschen oder Tieren muss das Fahrzeug sofort eine Vollbremsung einleiten und ganz bestimmt nicht ausweichen!
    9 4 Melden
    • RemoAchilles 25.10.2018 21:56
      Highlight Highlight Das auto hat aber gemäss aufgabenstellung plötzliches bremsversagen
      3 0 Melden
    • Chili5000 26.10.2018 11:32
      Highlight Highlight Kennst du die Unfallrate von plötzlich versagenden Bremsen?
      3 0 Melden
  • ichibansenshi 25.10.2018 15:57
    Highlight Highlight Sorry, wenn zeit bleibt um zu entscheiden ob Geradeaus oder Ausweichen, dann hat es auch Zeit eine Vollbremsung einzuleiten und was danach passiert kann man nicht voraussagen, aber so ist das Leben.
    4 3 Melden
    • NotWhatYouExpect 26.10.2018 07:35
      Highlight Highlight Dir ist schon klar, dass eine Computerentscheidung unter einer Sekunde sein kann und der Bremsweg weit mehr?

      Auch geht es hier um den absoluten Notfall der wohl fast nie zum einsatz kommen wird. Denn die Autonomen Autos haben eine weit grössere Weitsicht als wir menschen sowie eine bessere Kontrolle übers Auto.
      2 1 Melden
  • Pointer 25.10.2018 15:12
    Highlight Highlight Ich hätte da ein paar Fragen:
    - Wieso steht da eine Betonabsperrung mitten auf der Fahrbahn? Das ist sehr fahrlässig!
    - Warum sterben die Insassen? Habt das Auto keine Airbags und keine Knautschzone?
    - Warum warnt das Auto die Fussgänger nicht akustisch und optisch?
    - Warum versucht das Auto nicht mit dem Motor abzubremsen bzw. die Geschwindigkeit zur verringern?
    36 5 Melden
    • dmark 25.10.2018 20:26
      Highlight Highlight Vor allem - wie soll ein Auto erkennen, ob das nun ein Penner oder Manager ist? Tragen wir in Zukunft unseren, frei online abrufbaren Status mit uns herum oder schützt mich eine Aktentasche?
      Ebenso - woran soll ein Sensor erkennen, dass ein Mensch alt sei?
      Auffahrunfälle auf andere Autos dürfte auf Grund der Vernetzung auch nicht geben und abrupt auftretende Hindernisse (Steinschlag, umfallender Baum usw.) wird auch die beste Technik nicht vorhersehen können.
      Kurzum, auch die Technik allein wird uns nicht rundum schützen können.
      12 0 Melden
    • NotWhatYouExpect 26.10.2018 07:38
      Highlight Highlight Es geht hier um den absoluten Extremfall dieser wird wohl kaum oder nur seeeeeeehr selten mal eintreten. Aber man muss auch diesen jetzt schon berücksichtigen.

      Ob eine Person alt ist oder nicht kann man an seiner Gangart erkennen. Ob jemand ein Manager oder "erfolgreiche" Person ist wird wohl anhand seiner kleidung entschieden (von nun an immer Anzug anziehen) XD



      1 2 Melden
  • fabianhutter 25.10.2018 14:22
    Highlight Highlight Was mir fehlt, ist eine Einschätzung der Schadensvolumen. Die Person im Auto ist um einiges besser geschützt, als die Person die vom Auto erfasst wird.

    Das gibt noch ganz andere Dilemmas. Was ist zu bevorzugen, vier mal eine Todeswahrscheinlichkeit von 20% oder einmal eine von 95%?

    Ist eine tote Person in jedem Fall schlimmer als vier schwerverletzte (z.B. Querschnittgelähmte)?

    27 1 Melden
  • Sherlock.H 25.10.2018 12:59
    Highlight Highlight Wäre interessant, zu wissen, ob die Teilnehmer einen Unterschied nach dem Geschlecht der Opfer machen, also Männer z.B. eher opfern würden.
    9 2 Melden
    • little.saurus 25.10.2018 13:51
      Highlight Highlight Wenn man es auf der Website macht, bekommt man die Antwort
      6 0 Melden
  • mxpwr 25.10.2018 11:46
    Highlight Highlight Das Auto soll so programmiert werden, dass es den Verkehrsregeln folgt - nicht moralischen Grundsätzen. Diese Dilemmas sind Situation, die nicht einzuprogrammieren sind.
    28 2 Melden
    • ThomasHiller 25.10.2018 12:04
      Highlight Highlight Es geht aber um Situationen, in denen genau die Verkehrsregeln allein nicht helfen, weil schon vorher etwas nicht richtig gelaufen ist.
      Anders als ein Mensch reagiert der Computer in solchen Situationen aber nicht nach Reflex, Angst, Schreck, Panik, Instink und Selbsterhaltungstrieb. Das sind nämlich Gefühle/unterbewusste Reaktionen und die kennt er nicht. Also muß man ihm schon sagen, was er machern soll.


      19 5 Melden
    • ThomasHiller 25.10.2018 12:05
      Highlight Highlight Wenn man solche Situationen aber nicht einprogrammiert, was soll der Computer dann machen? Nichts? Ungebremst in die Menschenmenge rasen und ein Dutzend Tote in Kauf nehmen weil ihm keiner weil ihm keiner eine Regel einprogrammmiert hat, daß eventuell den Radfahrer über den Haufen zu fahren die bessere Handlung wäre?

      8 8 Melden
    • ThomasHiller 25.10.2018 12:06
      Highlight Highlight Der Mensch unterleigt nur deshalb nicht diesem Dilemma, weil er weder schnell genug alle Informationen erfassen noch analysieren noch reagieren kann. Der Computer wird all das aber können.

      Also muß er auch wissen, was er zu tun hat.

      Und genau deshalb ist es wichtig, sich dem moralischen Dilemma zu stellen.
      10 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • 3,2,1... vorbei 25.10.2018 11:39
    Highlight Highlight Bei der Frage, wer soll sterben Der Mann im Auto oder das Kind, haben hier die meisten den Mann genommen.

    Nur: Wer von euch weiss, ob es nicht ein Familienvater ist, der zu Hause Kinder hat. Also was ist nun besser? Eine Familie ohne Vater oder ein Kind das stirbt.

    Meiner Meinung nach das Kind. So hart es ist. Ausserdem: Akuell versucht jeder sein eigenes Leben zu schützen und würde der Mauer ausweichen. Was meint Ihr zu diesem Gedanken?
    17 4 Melden
    • Damo Lokmic 25.10.2018 13:03
      Highlight Highlight Verständlicher Vorwand. Meine Antwort wäre automatisch, dass das Kind noch das ganze Leben vor sich hat.
      6 4 Melden
    • little.saurus 25.10.2018 13:53
      Highlight Highlight @damo
      Was, wenn das Kind an Krebs erkrankt ist und eine Lebenserwartung von zwei Jahren hat, während der Vater noch 30 Jahre leben könnte?
      12 1 Melden
    • Caerulea 25.10.2018 14:01
      Highlight Highlight Ich hab den Mann genommen, da er es verpasst hat, die Bremsbereitschaft sicherzustellen. 🤔
      12 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Judge Dredd 25.10.2018 10:15
    Highlight Highlight M.M.n geht es hier doch 1 zu 1 um "the Trolley Problem" einfach mit anderen Beispielen. Die Wahrscheinlichkeit eines Bremsversagens und einer daraus entstehenden Situation wie sie oben mehrfach beschrieben wird, in denen exakt nur zwei Möglichkeiten zur Handlung bestehen ist derart gering und muss deshalb aus der theoretischen Warte betrachtet werden.
    Schlussendlich geht es wieder darum, welcher ethischen Richtung man sich verpflichtet fühlt. Tendiert man eher zu einer deontologischen Ethik oder ist man eher ein Utilitarist.
    14 1 Melden
    • Chili5000 25.10.2018 16:37
      Highlight Highlight Tell em Judge! Diese Hypothetische wahrscheinlichkeit ist so unglaublich klein das es dafür praktisch keine Lösung gibt. Aber eins ist sicher. Das Selbstfahrende Auto ist schuld eine Massenhysterie würde ausbrechen!
      2 0 Melden
  • Maragia 25.10.2018 10:01
    Highlight Highlight Wenn unsere Autos autonom fahren, wird so eine Situation gar nie eintreffen. Man muss nur den Störfaktor/Chaos Mensch entfernen, indem man z.B. Autospuren nur für autonom fahrende Fahrzeuge bereitstellt.
    Dilemma gelöst. Da braucht es keine Ethiker etc.
    10 7 Melden
    • Der_Andere 25.10.2018 13:55
      Highlight Highlight Stell dir vor. Auch diese Fahrspuren müssen zwangsläufig irgendwo von Fussgängern gekreuzt werden. Oder willst du anschliessend überall Über- und Unterführungen für Fussgänger bauen?
      5 0 Melden
  • Herbert Anneler 25.10.2018 09:10
    Highlight Highlight Moral der Mehrheit = Terror der Mehrheit = Tod dem Individuum und der Menschenwürde. Aufklärung wurde einst definiert als Ausbruch aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit. Nun stürzen wir uns wie Lemminge in eine neue Unmündigkeit - in der irren Vision menschlicher Unfehlbarkeit dank Technik. Wir sind heute schon so blöd, dass wir erleichtert aufatmen, wenn bei Unfallkatastrophen menschliches und nicht technisches Versagen diagnostiziert wird - so technik-gläubig sind wir schon geworden. Ohne Witz: Wäre ein Thema für Sektenblogger Hugo Stamm!
    12 3 Melden
    • satyros 25.10.2018 10:50
      Highlight Highlight Nun, der Autor des berühmten Aufsatzes "Was ist Aufklärung", der dort den Satz mit der selbstverschuldeten Unmündigkeit schrieb, hat ja auch noch Anderes geschrieben. Dicke Wälzer zur Moralphilosophie, in denen er einen kategorischen Imperativ formulierte. Dort ging es dann um die Maxime des eigenen Willens, die zugleich allgemeines Gesetzgebungsprinzip sein könnte. Und um das geht es ja hier irgendwie. Man versucht die Maxime des Willens einer Vielzahl von Menschen zu ergründen, um ein allgemeines Handlungsprinzip für Maschinen programmieren zu können.
      5 1 Melden
    • Herbert Anneler 25.10.2018 12:48
      Highlight Highlight @Satyros:?Offenbar haben Sie nicht begriffen, was Menschenwürde und Individualität bedeuten! Es geht um den in dieser Befragung inhärenten Utilitarismus , d.h. darum, uns Menschen berechenbar und programmierbar zu machen! Wo gibt es da noch Platz für einen freien Willen, ergo für individuelle Verantwortung und ergo das Anrecht auf Freiheit? Selbstverwirklichung weg! Lebenssinn weg! Bald programmiert Silicon Valley unser Leben. Wir können es für unsere Kids bei Amazon bestellen. Billige Programme für die Armen, Luxus-Programme für reiche Herrenmenschen... Brave new world...!
      1 3 Melden
    • satyros 25.10.2018 14:04
      Highlight Highlight Ich bin kein Philosoph und kann mich daher täuschen, aber ich sehe keinen inhärenten Utilitarismus. Der bräuchte nämlich keine solche Befragung und wüsste die Antworten wohl schon. Viele Menschen sind eher zu retten, als wenige Menschen, jüngere eher als ältere, gesunde eher als kranke, Menschen mit hohem gesellschaftlichem Wert eher als solche mit tiefem. Man kann das alles finden. Oder auch nicht. Die Umfrage nimmt aber keine Wertung vor. Und zum freien Willen: Das ist ja der Witz an der ganzen Sache. Maschinen haben keinen Willen sondern eine Programmierung.
      2 0 Melden
  • Abnaxos 25.10.2018 08:58
    Highlight Highlight Bei solchen Fragen ist immer auch Glück im Spiel. Vielleicht hat das Kind ja Glück und stirbt nicht, obwohl das Auto eine 80%ige Wahrscheinlichkeit ausgerechnet hat, dass das Kind stirbt.

    Daher finde ich, dass die KI eines selbstfahrenden Autos in solchen Fällen ruhig auch das Glück herausfordern darf und soll, sprich: würfeln.

    Man kann auch Verhaltensweisen des Menschen mit in Betracht ziehen, beispielsweise werden Menschen meist ausweichen, ohne gross Wahrscheinlichkeiten auszurechnen. → Also z.B. bei 1-4 ausweichen, bei 5 oder 6 geradeaus.
    15 1 Melden
  • Ninjabonsai 25.10.2018 08:58
    Highlight Highlight Also ich bin ziemlich "logisch " an die Sache ran gegangen. Daher erzielte ich extreme unterschiede zu den anderen im Test. Meine Sicht: Die wo sich korrekt im Verkehr verhalten haben, sollten überleben. Sprich die wo Grün hatten z.b.
    Bei Athleten sehe ich zum Beispiel eine höhere Wahrscheinlichkeit das sie noch wegspringen können als bei Adipösen oder alten Leuten.

    Dann sind Tiere weniger Schützens wert als Menschen und Kinder mehr als àltere Leute.

    Allg.: Im Auto hat man die höhere Überlebens Wahrscheinlichkeit als wenn man auf der Strasse zu Fuss ist.
    16 4 Melden
    • satyros 25.10.2018 10:56
      Highlight Highlight Du kannst nicht einfach die Versuchsanordnung ändern. Wenn die moralische Frage lautet: "Wer soll sterben?" Kannst Du nicht antworten: "Niemand".
      Zudem scheint es Dir vielleicht logisch, regeltreue Bürger zu schützen. Andere machen andere logische Ableitungen. Z.B. dass Fussgänger schützenswerter sind als die Insassen, weil die Insassen ja mit dem fehlerhaften Auto, das den Unfall verursacht, unterwegs sind und damit das Risiko überhaupt erst geschaffen haben.
      6 1 Melden
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 25.10.2018 08:44
    Highlight Highlight Wie wäre es ein Auto zu entwickeln, dass kein Bremsversagen hat.

    Bremsbeläge haben jetzt schon Sensoren drin, die dem Fahrzeug anzeigen, wenn sie verschlissen sind. Man könnte das auch zweistufig machen.
    1. Abnutzungsstufe: Warnung, dass die Bremsbeläge abgenutzt sind, und noch 500km Fahrten (zb. zur Werkstatt) zulassen.
    2. Abnutzungsstufe: Der Motor startet nicht mehr.
    16 6 Melden
    • dmark 25.10.2018 20:37
      Highlight Highlight Und schon wäre ein Problem gelöst. Einfach, oder?
      Wer ein Auto mit selbst fahrender Technik voll stopft, sollte doch wohl auch in der Lage sein, solche banale Dinge, wie einen permanenten System-Check, vor und während der Fahrt durchführen können. Und wenn ein System nicht funktioniert - anhalten, bzw. erst gar nicht starten.
      3 0 Melden
  • Altweibersommer 25.10.2018 08:41
    Highlight Highlight Es ist bereits sehr grenzwertig, wenn man bei solchen Entscheidungen nach Alter unterscheidet, nach sozialem Status zu unterscheiden geht jedoch überhaupt nicht:
    Ersten: Wie soll ein Auto diesen einschätzen?
    Zweitens heisst das, dass Otto normal bereits gefährdet wäre, wenn eine Führungskraft in der Nähe ist.
    Und drittens: Warum denn nicht nach Hautfarbe oder Religion unterscheiden? Oder nach politischer Einstellung? Moralische Entscheidungen von autonomen Fahrzeugen sollen nie qualitativ wertend sein.
    34 0 Melden
  • Quacksalber 25.10.2018 08:22
    Highlight Highlight Ich meine, wer den Nutzen einer Sache hat, soll auch das Risiko tragen. In den meisten Fällen haben die Insassen den Nutzen. Rennt ein Fussgänger einfach über die Strasse, hat er den Nutzen und sollte dann das Risiko tragen. Eigentlich nicht so schwer.
    13 0 Melden
  • Tilman Fliegel 25.10.2018 08:21
    Highlight Highlight Die unauthorisierte Mercedes Werbung zum Thema:
    Play Icon
    18 0 Melden
    • DerSimu 25.10.2018 09:28
      Highlight Highlight Old but gold
      4 0 Melden
  • oh snap 25.10.2018 08:08
    Highlight Highlight Ein Auto darf meiner Meinung nach keine Entscheidungen fällen und sollte sich an die klar definierten Strassenregeln halten. Wenn das bedeutet, dass es fünf unachtsame Junior-Einsteins überfährt, statt einen 110-jährigen Bettler, welcher korrekt wartet, dann ist das eben so. Den Fehler haben nun mal die Kinder gemacht.

    Das mag hart klingen und wer damit nicht umgehen könnte - wie zB. ich - der sollte sich besser nicht in ein autonom fahrendes Auto setzen.
    26 5 Melden
    • satyros 25.10.2018 10:58
      Highlight Highlight Das Auto trifft immer eine Entscheidung. Ausweichen oder nicht. Soll es auch einfach weiterfahren, wenn es dabei Fussgänger überfährt, obwohl es sicher ausweichen könnte?
      1 6 Melden
  • Zeit_Genosse 25.10.2018 07:41
    Highlight Highlight Wie es aussieht sollen autonomgesteuerte Fahrzeuge ethischer und korrekter handeln können als Menschen. Das bleibt ein Dilemma, da die Parametrierung von Menschen abhängt.

    Wenn man alle Unfälle analysiert wo Menschen versagen, kann man einen Algorithmus erstellen, der das ebenso tut und gleichzeitig lernt. Damit ahmt er das akzeptierte menschliche (unvernünftige, zufällige, falsche, usw.) Verhalten nach. Der Wunsch nach der gerechten Maschine für komplexe Systeme ist nachvollziehbar, jedoch noch lange nicht realisierbar. Und Menschen steigen nicht in Maschinen, die gegen sie entscheiden würden.
    7 0 Melden
  • Pingupongo 25.10.2018 07:35
    Highlight Highlight Bei dem 2. Beispiel (obdachlose vs führungskräfte) ist mir eigentlich egal, was das für personen sind. Ich finde aber, wenn das auto auf die andere Fahrbahn ausweicht, ist es gut möglich, dass ein korrekt entgegenkommendes Auto auch noch in den Unfall verwickelt wird. Deshalb geradeaus, auch wenn dort die Führungskräfte wären.
    24 0 Melden
  • TheCloud 25.10.2018 07:09
    Highlight Highlight Da gibt es eine einfache Lösung. Jeder Verkehrsteilnehmer zahlt regelmässig in einen Fonds für Strassenverkehrsopfer ein. Der Algorithmus entscheidet sich dann für die höchsten zu erwartenden Einnahmen. Was nützt es, wenn das Auto ein Kind rettet, und dieses nach einem Monat stirbt, weil sich die Eltern eine, von der Krankenkasse nicht bezahlte, Operation, nicht leisten können?
    2 16 Melden
  • Matrixx 25.10.2018 06:28
    Highlight Highlight Die Chance, in einem Auto zu überleben, ist wesentlich grösser als auf dem Fussgängerstreifen. Dank moderner Technologie mit Aufprall-Warnung und quasi Rundum-Airbags sind auch schwerere Unfälle innerorts eher überlebbar.
    Das Auto sollte also auf jedenfall eine Mauer oder Leitplanke anfahren. Da passiert bei 50 km/h eher weniger schlimmes.
    46 6 Melden
    • dave1771 25.10.2018 07:21
      Highlight Highlight Das ist nicht die Frage!
      8 1 Melden
    • Altweibersommer 25.10.2018 07:40
      Highlight Highlight Finde ich auch. Ausserdem ist das Beispiel bescheuert: Das "Bremsversagen" ist nicht plötzlich vorbei nur weil eine Oma gestorben ist.
      7 0 Melden
    • Eifach öpis 25.10.2018 08:25
      Highlight Highlight In dem Beispiel wird ganz klar erwähnt, dass die 4 Personen im Auto bei einem Aufprall sterben würden. So erübrigt sich die Frage, ob die Überlebenschancen im Auto grösser sind.
      Wenn dieser Fakt nicht gegeben wäre, hätten Sie natürlich recht.
      13 1 Melden
  • Ökonometriker 25.10.2018 05:40
    Highlight Highlight Das Auto hat stets die Insassen zu schützen, wenn es Menschen transportiert - denn wenn derart schwerwiegende technische Fehler auftreten, dass ein Unfall riskiert werden muss, kann es auch sein, dass die Sensorik nicht mehr optimal funktioniert. Da will ich nicht, dass mein Auto gegen einen Pfosten fährt, weil es meint, ein Kind zu sehen.
    Zudem ist die Qualität der Modellierung der Wahrscheinlichkeiten für die Resultate eines Unfalls heute noch sehr fragwürdig - und das wird sie in absehbarer Zukunft auch bleiben...
    27 19 Melden
    • Der_Andere 25.10.2018 13:53
      Highlight Highlight Im Zweifelsfall also immer nur weiter frisch geradeaus. Und wenn die nicht optimale Sensorik dann tatsächlich ein Kind übersieht?

      Gratuliere. Du hast gerade ein Kind über den Haufen gefahren.
      2 2 Melden
    • Ökonometriker 25.10.2018 19:06
      Highlight Highlight @Der_Andere: ja, das ist die Tragik. Die Sensorik muss einfach nur besser sein als der Mensch - aber Unfälle wirds wohl aller Wahrscheinlichkeit nach weiterhin geben. Nur weniger. Das ist immerhin etwas...
      2 0 Melden
    • Der_Andere 26.10.2018 01:40
      Highlight Highlight Richtig. Unfälle wird es immer geben. Und wer unachtsam vor ein Auto läuft, landet darunter. Ist ja heute auch so. Aber wir reden hier nicht von menschlichem Versagen. Wenn sich alle Menschen korrekt verhalten und das Auto versagt. Wer soll dann der Leidtragende sein? Der Autoinsasse, welcher die neue Technologie nutzt und die damit verbundenen Risiken eingeht oder der Fussgänger, welcher dies nicht tut und schlicht zur falschen Zeit am falschen Ort ist?

      Und ich sage definitiv der Autofahrer, mit dem defekten Auto.
      1 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • quallbum 25.10.2018 02:53
    Highlight Highlight Die Autoinsassen treffen die Entscheidung, ein Auto zu nutzen. Sie gehen bewusst das Risiko eines Verkehrsunfalls ein. Ein Fussgänger kann sich bewusst entschieden haben, möglichst kein solches Risiko einzugehen. Er kann sich jedoch nicht abgegrenzt zum Fahrgebiet bewegen, da dieses in seinem Bewegungsradius liegt. Dem Fussgänger wird also ein Risiko des Autofahrers aufgezwungen, dem er sich nicht entziehen kann. Deshalb sollte er zu Ungunsten des Autofahrers geschützt werden. Geschlechterpräferenz: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person jemandem gravierenden Schaden zufügen wird?
    32 28 Melden
    • Tilman Fliegel 25.10.2018 08:16
      Highlight Highlight Wenn der Fussgänger kein Risiko eines Verkehrsunfalls eingehen will, muss er sich von Strassen fernhalten.
      4 22 Melden
    • Stan_the_man 25.10.2018 11:44
      Highlight Highlight @Tilman: nur leider hat sich der Strassenverkehr erfrecht, fast den gesamten öffentlichen Raum in Beschlag zu nehmen. Wer sich von Strassen fernhalten will, muss sich fast daheim einschliessen.
      8 0 Melden
  • Yo_Mo 25.10.2018 02:38
    Highlight Highlight jeder der in so ein auto einsteigt, müsste halt einwilligen, dass der autopilot im falle die passagiere verletzt/tötet.
    18 13 Melden
    • dave1771 25.10.2018 07:22
      Highlight Highlight Stell dir einmal dieses Schreiben vor. Bei Benutzung dieses Fahrzeugs gehen Sie das Risiko ein von selbigem umgebracht zu werden.
      7 0 Melden
    • ThomasHiller 25.10.2018 08:24
      Highlight Highlight Würdest du als Autofahrer denn so selbstlos handeln? Und dann im Falle ins Hindernis brettern anstatt aufzuweichen und - unbeabsichtigt! - den Fußgänger über den Haufen zu fahren?
      5 1 Melden
    • Masche 25.10.2018 21:45
      Highlight Highlight @dave1771: Warum nicht. So steht es jetzt schon auf den meisten Beipackzetteln von Arzneimitteln.
      1 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • p4trick 25.10.2018 02:05
    Highlight Highlight AI eine Anhäufung von IF Statements...
    Wenn Bremse versagen, Motor blockieren und allen Hinternissen ausweichen. Insassen schützen.
    Warum sollte ein selbstfahrendes Auto die Insassen in Gefahr bringen? Die Chance, dass Leute auf der Strasse ausweichen könnten, besteht.
    14 14 Melden
  • yeahmann 25.10.2018 01:51
    Highlight Highlight Menschen, die sich überhaupt so ein Szenario ausdenken und so versuchen moralisch und oder ethisch zu wertende Tendenzen auszuloten, scheinen mir etwas pervers.
    15 54 Melden
    • oh snap 25.10.2018 08:20
      Highlight Highlight Ist so, aber die Diskussion ist absolut unumgänglich.
      6 3 Melden
    • ThomasHiller 25.10.2018 08:26
      Highlight Highlight Auch dann noch, wenn diese Fragen ganz real dein Leben betreffen?
      5 1 Melden
    • Masche 25.10.2018 21:49
      Highlight Highlight @ yeahmann: Diese Fragen muss man sich aber stellen, wenn man die Verantwortung, die jetzt der menschliche Fahrer trägt, auf ein elektronisches System übertragen will.
      1 0 Melden
  • Ohniznachtisbett 25.10.2018 01:34
    Highlight Highlight Das ist ein riesen Dilemma. Menschen reagieren einfach irgendwie, nicht richtig aber sie entscheiden in solchen Situationen ja nicht wirklich. Besser es bliebe so.
    10 6 Melden
  • Piwi 25.10.2018 00:37
    Highlight Highlight Wichtigstes Kriterium für mich: eine Maschine darf nicht durch aktives Zutun andere Menschen verletzen oder töten. Fahrspurwechsel, um eine unbeteiligte Person zu töten, um die Insassen zu schützen geht somit nicht.
    Im Zweifelsfall darf die Maschine den Weg des geringsten Widerstands nehmen (ohne Vortritt: geradeaus in den Betonblock, mit Vortritt: diesen erzwingen auch wenn jemand bei Rot über die Strasse geht).
    Klare Logik/Ethik, aber offensichtlich unpopuläre Meinung :)
    43 2 Melden
    • ThomasHiller 25.10.2018 08:29
      Highlight Highlight Und wenn die Maschine in eine Situation kommt, in der beide Vortritt haben?
      0 7 Melden
    • TheSomeOne 25.10.2018 08:32
      Highlight Highlight Versicherungstechnisch wird es so auch einfacher.
      8 1 Melden
  • Joshuuaa 25.10.2018 00:35
    Highlight Highlight Einfache Lösung: Das Auto weicht immer nach links aus, ist das nicht möglich nach rechts.
    Ethische Fragen sind bei der Entwicklung von Technologien zu berücksichtigen. Diese spannend, um Vor- und Nachteile ethischer Theorien zu diskutieren. Für die Realität aber nicht relevant.
    11 27 Melden
    • hiob 25.10.2018 01:29
      Highlight Highlight es geht aber um das unausweichliche. und zwar das man sich - egal wie man sich entscheidet - leute sterben. die situation ist dabei irrelevant.
      11 3 Melden
  • Maya Eldorado 25.10.2018 00:18
    Highlight Highlight Da kann man lange am Compi theoretisieren.
    Im Auto ist das doch was ganz anderes. Gefahr ist da, Reaktion auf Bremspedal und versuchen auszuweichen.
    Das geschieht doch ganz automatisch aus dem Bauch heraus. Für Ueberlegungen, wie sie hier suggeriert werden, ist doch im Ernstfall gar kein Platz.
    22 38 Melden
    • Magenta 25.10.2018 07:25
      Highlight Highlight Es geht um selbstfahrende Autos. Da können solche Entscheidungen durchaus im Voraus programmiert werden.
      4 1 Melden
    • ThomasHiller 25.10.2018 08:32
      Highlight Highlight Die Maschine wird die Entscheidung aber treffen können. Sie ist schneller, genauer und hat weder Angst noch Selbsterhaltungstrieb.
      5 0 Melden
    • Maya Eldorado 25.10.2018 09:22
      Highlight Highlight Danke, habs begriffen.
      Da kann ich nur sagen: Eine kalte Welt, die uns da beschert wird.....
      1 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rodgar 25.10.2018 00:17
    Highlight Highlight Diese Situationen inklusive den suggerierten Folgen deuten auf ein einziges Szenaruim hin: Ein Werk von Psychopathen!
    Plötzliches Bremsversagen und, oh wie dumm! Auf der Fahrbahn hat ein Idiot eine Betonsperre verloren!
    Etc etc etc
    11 31 Melden
    • Anam.Cara 25.10.2018 07:59
      Highlight Highlight Das sind Vereinfachungen, Rodgar. Schematisierte Fälle. Wenn man in einer Umfrage reale Fälle darstellen würde, würden Vorbereitung und Durchführung viel zu lange dauern.
      Und ich schätze, dass es eher Psychologen als Psychopathen waren.
      7 3 Melden
    • In vino veritas 25.10.2018 08:19
      Highlight Highlight Natürlich sind diese Szenarien äusserst unwahrscheinlich, und dienen der Veranschaulichung. In der Realität würde sich die Frage stellen, ob man z.B. Fussgänger, die unverhofft die Strasse überqueren, überfahren soll oder in die Hauswand fahren soll (letzte Frage).
      3 3 Melden
    • Rodgar 25.10.2018 15:20
      Highlight Highlight Nein, ich bleibe dabei. Dumm! Nicht durchdacht. Ein autonomes System braucht wie z.B. ein Lift Notsysteme. Auch wäre bei einem Verbrennermotor die Möglichkeit den Rückwärtsgang reinzuknallen, was eine Vollbremsung verursacht. Aber ich gehe bei solchen Automaten davon aus, dass es elektrische Motoren sind, also wiederum andere Möglichkeiten, als immer Menschen anzupeilen. Weiter gibt es evtl. Zäune, parkierte Autos etc. Also Dinge zum Abbremsen benutzen, welche lediglich Sachschaden verursachen. Und ich bleibe dabei, ob Obdachloser oder die Frau evtl. eine Mörderin ist, weiss das System nicht.
      2 1 Melden
  • Bennno 24.10.2018 23:49
    Highlight Highlight Bei Bremsversagen müssen grundsätzlich zuerst die Aussenstehenden geschützt werden. Ein Auto mit nicht funktionierenden Bremsen ist genauso illegal unterwegs wie jemand, der bei Rot über die Ampel stolpert.
    Im zweiten Fall darf nicht der Sozialstatus der Betroffenen relevant sein, sondern die Frage, bei welchem Fahrverhalten die Aussenstehenden die grösste Chance haben, sich selbst mit einem Sprung in Sicherheit zu bringen, wenn sie das Desaster kommen sehen. Das gelingt am Besten, wenn das Verhalten des Autos vorhersehbar ist. Im Zweifelsfall also geradeaus weiterfahren...
    32 0 Melden
  • Butschina 24.10.2018 23:48
    Highlight Highlight Ich finde die Auswahlbegründungen etwas speziell. Bei der Frage mit dem Bremsversagen habe ich die vier Obdachlosen und eine Frau gewählt. Das hat jedoch nichts mit dem Berufsstand zu tun, sondern mit meiner Fahrspur. Wieso soll ich auf die Gegenfahrbahn wechseln und einen noch schlimmeren Unfall riskieren?
    88 2 Melden
    • Bijouxly 25.10.2018 00:51
      Highlight Highlight My words
      34 2 Melden
    • Mia_san_mia 25.10.2018 03:58
      Highlight Highlight Genau!
      17 0 Melden
    • ThomasHiller 25.10.2018 08:34
      Highlight Highlight Weil der Fahrbahnwechsel zu weniger Opfern führt.
      0 14 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Caturix 24.10.2018 23:41
    Highlight Highlight Warum nicht auf die andere Seite fahren? Da ist vielleicht keiner und man muss auch diese dummen Fragen nicht beantworten.
    0 19 Melden
  • Pidemitspinat 24.10.2018 23:40
    Highlight Highlight Ich hoffe, solche Autos setzen sich nie durch. Es liefe es darauf hinaus, den Wert von Menschenleben mit Variablen zu messen und gegeneinander abzuwägen. Wie aber "kennt" ein Auto die Variablen Geschlecht, Status, Alter, Lebenserwartung, usw. der Insassen und anderen Verkehrsteilnehmer? Will man den Wert mit Variablen ausdrücken, merkt man, dass es davon unendlich viele gibt. Könnte ein Auto tatsächlich Variablen erkennen abwägen, müsste es sich auf einige wenige beschränken. Folglich wäre seine "Entscheidung" genauso begrenzt und wilkürlich wie jene des Zufalls/der Menschen.
    6 17 Melden
  • sikki_nix 24.10.2018 23:39
    Highlight Highlight Die autonom fahrende autos werden infomationen wie beruf und sozialer Status im Falle eines Unfalls (zum Glück) nicht zur Verfügung haben. Alter und Geschlecht kann mitteks Software sicherlich erkannt werden. Was den rest angeht, schliesse ich mich der Meinung von Benizzel an, mit dem Vorbehalt, möglichst viele Menschenleben zu schützen
    25 6 Melden
    • Miikee 25.10.2018 00:10
      Highlight Highlight Man könnte allen Menschen einen Chip verpassen. Wo Alter, Geschlecht, Berufsstand gespeichert sind, diesen dann ein Ranking verpassen.

      So kann das Auto im die Menschengruppe fahren mit dem tiefsten Ranking 🙈😂😂
      18 3 Melden
    • Pearldiver 25.10.2018 00:18
      Highlight Highlight Es wird die Zeit kommen, in der sämtliche Informationen wie Beruf, sozialer Rang, Arbeitsleistung, usw. über einen Menschen zur Verfügung stehen werden. Da ein selbstfahrendes Auto nicht in einem moralischen Dilemma steckt, wird es eine Gesamtrechnung für unsere Gesellschaft nach Nutzen und Wert der beteiligten Personen machen. Wie das Resultat nach einer Gewichtung gemäss produktivitätsorientierter Gesellschaft aussehen würde, kann man sich nur allzu gut vorstellen.
      brave new world
      11 1 Melden
    • ThomasHiller 25.10.2018 08:39
      Highlight Highlight a) wir haben die Informationen nicht und b) sind in einer solchen Situation nicht in der Lage, das alles gegeneinander abzuwägen.
      Die Maschine wird aber möglicherweise beides haben und können.
      Es muß also festgelegt werden, was sie damit macht.
      3 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clife 24.10.2018 23:31
    Highlight Highlight In solchen Situationen würde man wahrscheinlich so oder so instinktiv handeln und das Lenkrad schwenken, von dem her bringt diese ganze Moralpredigt nichts. Sieht man ja an den meisten Unfällen, dass Menschen die Tendenz haben, in die Leitplanke zu fahren, statt dass volles Karacho reingefahren wird. Von daher würde man stets den Fahrer in den Tod stürzen lassen, während die Fussgänger immer überleben würden (wenn man realistisch ist).
    3 9 Melden
    • ThomasHiller 25.10.2018 08:41
      Highlight Highlight Die Maschine hat aber keinen Instinkt sonder einen Programmierer, der sich gifs. rechtfertigen muß.
      Der muß wissen, was die Gesellschaft von ihm erwartet.
      1 0 Melden
  • plaga versus 24.10.2018 23:29
    Highlight Highlight Beispiel 2 ist doch nicht möglich: wie soll ein Compi sehen, welche soziale und berufliche Stellung einzelne Menschen haben? Ersie kann doch nur sehen, dass eine Anzahl Menschen im Weg sind? Hab ich was übersehen?
    33 12 Melden
    • tomtom1 24.10.2018 23:56
      Highlight Highlight Ja, bis zu einem gewissen Grad über die Kleidung (Uniformen, Anzüge, Aktentaschen). Ein Computer kann sehr schnell erkennen ob es ein Banker oder Penner ist...
      5 9 Melden
    • Yummy 25.10.2018 00:15
      Highlight Highlight Eventuell haben wir in Zukunft einen Chip implantiert. Oder eine (Gesichts-)Erkennung über Sensoren und Kameras ist genug schnell. Anschliessend weiss das Auto bereits alles zum beruflichen/sozialen Status... Beängstigende Vorstellung
      9 0 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 25.10.2018 03:14
      Highlight Highlight Yep, diese Computer sind immer und jederzeit mit Facebook verbunden. Deshalb weiss er sehr genau, wenn er da überfährt. Es werden dabei auch bereits mögliche spätere Klagesummen abgewogen ;)
      16 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bodicore 24.10.2018 23:26
    Highlight Highlight Niemand darf auf Grund seines Alters, seiner Hautfarbe oder Geschlechts diskriminiert werden. Daher ist die einzig richtige Lösung: Alle müssen sterben.

    Ps:
    Ich suche noch einen Job als Programmierer in der Autobranche.
    25 2 Melden
  • Martello 24.10.2018 23:19
    Highlight Highlight Kaufe ich nun mein Auto nach den moralischen Werten nach denen es programmiert ist? Oder werden alle Autos das gleiche Programm verfolgen? Muss ich nach einem sozialen Abstieg mit einem rascheren Tod rechnen? Sollte ich mich nur noch in grossen Gruppen aus dem Haus wagen? Wer zahlt, wenn ich den Unfall teuer überlebe?
    13 1 Melden
  • Der_Andere 24.10.2018 23:12
    Highlight Highlight Interessant, dass beim ersten Fall so viele die Frau sterben lassen.
    Natürlich ist die Situation ungenau umschrieben. Aber es hat keine Ampel. Das Auto müsste in der Theorie abbremsen und die Frau über die Strasse lassen.

    4 Menschenleben im Vergleich zu einem. Klingt logisch. Viel interessanter finde ich jedoch, dass die Fussgängerin wegen des technischen Defektes des Autos sterben soll. Und dem kann ich nicht zustimmen. Es ist DEIN Auto mit dem Defekt. In meinen Augen, hast dann auch du als Autoinsasse zu sterben und nicht eine unbeteiligte Drittperson. Unabhängig davon wie viele Insassen.
    14 4 Melden
    • Captainlvs 25.10.2018 07:40
      Highlight Highlight Was, wenn es nicht dein Auto ist, sondern ein selbstfahrendes Taxi?
      2 0 Melden
    • ThomasHiller 25.10.2018 08:44
      Highlight Highlight Würde dein Überlebensinstinkt auch so selbstlos handeln?
      2 1 Melden
    • Der_Andere 25.10.2018 13:08
      Highlight Highlight Spielt alles keine Rolle.

      Ich kann diese Frage weder bejahen, noch verneinen Thomas. Aber mein Überlebensinstinkt tut hier nichts zur Sache. Das Auto fährt selbstständig und ohne mein Zutun. Ergo habe ich auch keinen Einfluss auf seine Reaktionen. Trotzdem sollte es in meinen Augen Sinn der Sache sein, dass Drittpersonen durch ein solches Auto nicht zu Schaden kommen.

      Es ist auch egal ob es nun mein Auto ist oder ein Taxi. Ich steige in das Auto und gehe damit das Risiko eines Verkehrsunfalles oder Defektes ein, während der Fussgänger das nicht tut. Warum sollte dann der Fussgänger umkommen?
      3 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • loemi 24.10.2018 23:00
    Highlight Highlight Gedankenspiele... Warum fragen wir nicht nach der Höchstgeschwindigkeit innerorts? Vielleicht könnte das Auto mit 20km/h in 9 von 10 Fällen anhalten.
    10 9 Melden
    • DieFeuerlilie 25.10.2018 11:46
      Highlight Highlight Gedankenspiele.. Warum schieben wir nicht alle unsere Autos? Dann wird niemand überfahren.
      *Ironie off
      5 5 Melden
  • zeromaster80 24.10.2018 22:51
    Highlight Highlight "Alle" diese Beispiele würden mit autonomen Fahrzeugen nicht passieren, da die Geschwindigkeiten rund um Fussgängerampeln genug reduziert sind um zu bremsen, wenn einer nicht komplett vors Auto hüpft, und das Autonome Fahrzeug vorausschauender fahren wird als die allermeisten Menschen. Ein Notbremssystem rettet schon heute Leben und Lack.
    13 2 Melden
  • believe 24.10.2018 22:49
    Highlight Highlight Nein, das ist mir zu krass zu entscheiden, wer sterben soll und wer leben darf, da mir alle Menschen und auch die Tiere wichtig sind, deshalb nein danke zu Selbstfahrenden Autos.
    4 18 Melden
    • sikki_nix 25.10.2018 07:56
      Highlight Highlight erstes moralisches dilemma: lieber viele verkehrstote jedes jahr wie heute, oder sehr viel weniger unfälle, dafür muss man sich solche fragen stellen?
      4 1 Melden
  • Klirrfactor 24.10.2018 22:48
    Highlight Highlight Haben selbstfahrende Autos nur Ausweichmanöver als Alternativen und werden in Zukunft nicht mehr bremsen?
    2 14 Melden
    • Matrixx 25.10.2018 06:24
      Highlight Highlight Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
      Es geht hier um den Fall, wenn das Bremssystem versagt.
      12 1 Melden
  • Ziasper 24.10.2018 22:44
    Highlight Highlight Grundsätzlich sollte es immer denjenigen treffen, welcher sich falsch verhält mMn.
    5 0 Melden
  • dafool 24.10.2018 22:42
    Highlight Highlight Wieso wird nicht auch der Tod der Auto(selbst)lenkenden miteinbezogen bzw. zur Diskussion gestellt? Dies zeigt für mich: Wer Technologie einsetzt, ist klar und immer mehr im Vorteil. Das Risiko Technologie einzusetzen wird hier an Nicht-Technologie-Anwender und Unbeteiligte ausgelagert. Aus ethischen Prinzipien sollte sich das autonone Auto ggf. mit Insassen im Extremfall auch selbstzerstören können. Aber wer würde dann dieso Technologie noch kaufen und einsetzen wollen...
    6 2 Melden
  • Hackphresse 24.10.2018 22:30
    Highlight Highlight Mich stört, auf den ersten Blick, dass bei den Szenarien 1 und 3 zum Beispiel direkt vom Tod der Fahrzeuginsassen ausgegangen wird. Bei Strassen mit Bürgersteigen und Zebrastreifen wird ja wohl kaum Autobahngeschwindigkeit gefahren. Im Auto ist man heutzutage so gut geschützt, dass man z.Bsp bei Szenario 2, beiden Gruppen auf dem Zebratreifen ausweichen könnte und gegen einen Baum oder etwas anderes fahren könnte.

    Ausser es hat wie auf den Bildern links und rechts Betonabschrankungen, was natürlich vöööhööhööhöölllig jeder Strasse entspricht auf der Autos fahren auf diesem Planeten.
    4 7 Melden
    • In vino veritas 25.10.2018 08:26
      Highlight Highlight Dann nehmen wir halt eine 300 Meter tiefe Klippe...
      3 1 Melden
  • redeye70 24.10.2018 22:27
    Highlight Highlight Ich kann und will nicht solche Entscheidungen treffen. Auch nicht in der Theorie. Darum, nein danke!
    51 27 Melden
    • Gröipschi 24.10.2018 23:06
      Highlight Highlight geht mir auch so, ich will da echt nichts anklicken.
      21 9 Melden
  • CH-Bürger 24.10.2018 22:26
    Highlight Highlight Habt ihr nix anderes zu tun?
    Überlegt lieber wie man die Zeugen Jehovas von den Bahnhöfen wegkriegt die nerven voll.
    373 146 Melden
    • Nelson Muntz 24.10.2018 22:53
      Highlight Highlight Man kann die Autos entsprechend programmieren 🤪
      18 1 Melden
    • DomKi 25.10.2018 00:08
      Highlight Highlight kannst ja davonlaufen. Es herrscht BEWEGUNGS- UND MEINUNGSFREIHEIT IN EUROPA (NOCH)
      5 8 Melden
    • Mia_san_mia 25.10.2018 03:57
      Highlight Highlight 😂😂😂
      6 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rascal 24.10.2018 22:18
    Highlight Highlight Grunsätzlich sollte(n) die Person(en) getöten werden, welche gegen eine Verkehrsrichtlinie verstossen.
    Ich steige nicht in ein Auto ein, welches mich umbringt, weil 5 Leute bei Rot über die Strasse rennen.
    11 5 Melden
  • namib 24.10.2018 22:11
    Highlight Highlight Mich würde interessieren, wie lange die Testpersonen gebraucht haben, um die Fragen zu beantworten. Pro Sekunde Bedenkzeit gehen bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h wertvolle 13.9 Meter verloren. Die Fragen stellen sich also im heutigen Verkehr gar nicht, da die Zeit fehlt, um abzuwägen.
    Eines ist jetzt schon klar: Sobald sich selbstfahrende Autos durchsetzen, zieh ich nur noch Mickey Mouse T-Shirts an und färbe mir die Haare (muss ich bis dann wohl). Vielleicht geh‘ ich dann als Kind durch😊
    4 7 Melden
  • w'ever 24.10.2018 22:10
    Highlight Highlight ich frage mich was der grund ist, warum das kind im dritten fall sterben muss, angeklickt wurde?
    gerne aufklären weil ich es nicht verstehe. es ist ja nicht mal auf der fahrerseite der strasse
    16 25 Melden
    • xHascox 24.10.2018 22:19
      Highlight Highlight Das Kind hat den Fussgängerstreifen unrechtmässig bei roter Ampel betreten.
      65 7 Melden
    • zettie94 24.10.2018 22:21
      Highlight Highlight Die Fussgängerampel zeigt rot, das Auto hat also wahrscheinlich grün - es soll das Individuum treffen, welches sich falsch verhält.
      71 14 Melden
    • Tiny Rick 24.10.2018 22:24
      Highlight Highlight Verstehe ich auch nicht....
      12 24 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Älü Täme 24.10.2018 22:09
    Highlight Highlight Aiaiai, schwieriges Thema. Einerseits könnte man sagen, dass das Auto genau gleich reagieren sollte wie ein Mensch, nämlich zuerst sich schützen, andererseits kann man das Auto so programmieren, das es andere schützt und dem Benutzer dieses Autos das auch bewusst machen, welches Risiko er eingeht, sollte er dieses Auto benutzen.

    In allen Fällen gibts eigentlich nur Verlierer.
    7 2 Melden
  • Pisti 24.10.2018 22:07
    Highlight Highlight Komische Frage! Mit welchem Tempo fährt dann das Auto in die Mauer? Bei 30 km/h werden wohl alle im Auto überleben, bei 80 Km/h sieht es dann schon anders aus, aber auch dort ist ein Überleben aller Insassen möglich. Für die Fussgänger wird es aber bei 30 Km/h schon kritisch.
    4 3 Melden
  • Ehringer 24.10.2018 22:05
    Highlight Highlight Vielleicht etwas 'isolierte' Meinung, aber ich finde, Menschenleben können nicht mathematisch gerechnet werden. Deshalb: jung ist nicht besser als alt, gesund nicht besser als krank und sogar 1 ein Toter nicht besser als 100 Tote. Ich finde deshalb, das Auto sollte gar nicht darauf programmiert werden, wer die Leute sind. Ob vier Obdachlose oder vier Familienväter sterben sollte bei der Programmierung nicht berücksichtigt werden. Ich hätte die Frage lieber so gestellt, dass IMMER genau eine Person, von der man nichts weiss, stirbt.
    3 3 Melden
  • gecko25 24.10.2018 22:02
    Highlight Highlight Wenn sich die KI in eine Situation an einem Fussgängerstreifen manövriert, in der nur die zwei Szenarien übrigbleiben wie Fussgänger überfahren oder in die Wand donnern, kommt es auf ethische Fragen gar nicht an. Denn dann hat sie total versagt und im Bereich von unübersichtlichen Fussgängerübergängen die Geschwindigkeit nicht richtig angepasst
    10 3 Melden
  • xHascox 24.10.2018 22:01
    Highlight Highlight "Millionen Menschen haben gerade" Die Webseite "Moralmachine" des MITs gibt es schon seit über einem Jahr.
    189 8 Melden
    • elnino 24.10.2018 22:37
      Highlight Highlight Die Studie mit den Resultaten wurde aber erst kürzlich veröffentlicht ... darum
      4 1 Melden
  • Benizzel 24.10.2018 21:56
    Highlight Highlight Was man auch diskutieren könnte: Dort wo ethisch nicht entschieden werden kann, mittels Zufall zu arbeiten. In den beschriebenen Situationen handelt der Mensch ja auch eher zufällig.
    307 20 Melden
    • elnino 24.10.2018 22:36
      Highlight Highlight Spannender Ansatz, jedoch würde Zufall die Fortschritte solcher maschinellen Algorithmen doch wiederum zunichte machen...
      2 2 Melden
    • ThomasHiller 25.10.2018 08:18
      Highlight Highlight Der Mensch handelt aber spontan (überrascht) zufällig und muß sich fürs. Vor Gericht rechtfertigen.

      Die Maschine macht das dann aber bewusst und kann nicht vor Gericht gestellt werden.

      Das sind also immer noch zwei total verschiedene Sachen.
      0 0 Melden
    • TheSomeOne 25.10.2018 08:48
      Highlight Highlight Das ist ethisch aber auch nicht unbedenklich.
      0 0 Melden
  • p4trick 24.10.2018 21:56
    Highlight Highlight Ein selbstfahrendes Auto entscheidet nicht und warum sollte es Personen unterscheiden lernen, das macht null Sinn.
    Artificial Intelligence, Maschine Learning oder zu Deutsch Künstliche Intelligenz ist nichts Anders als ein Aneinanderreihen von IF Statements.
    4 6 Melden

Playstation 5 kommt 2020: Insider verrät angebliche Details von Sonys nächster Konsole

Sonys Playstation 5 soll spätestens im Herbst 2020 auf den Markt kommen und rund 500 Dollar kosten. 

Gestern sagte ein Reddit-User namens Ruthenic Cookie 4 voraus, dass Sony im nächsten Juni zum ersten Mal seit 24  Jahren nicht mehr an der weltgrössten Game-Messe E3 auftreten werde. Heute hat Sony dies bestätigt. Nun plaudert der Sony-Insider angebliche Details zur kommenden Playstation 5 aus. 

Die wichtigsten Infos – die natürlich nicht offiziell bestätigt sind – im Überblick:

Bleibt zu sagen: Auch wenn der Reddit-User gewisse Insider-Infos hat und die Informationen stimmen …

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