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Natalie Grams

Bild: dorothee piroelle/shutterstock.com/watson

Früher war sie Homöopathin – heute kämpft Natalie Grams gegen den Mythos der Globuli

Felix Huesmann / watson.de



Die Wissenschaft sagt: Da ist nichts drin. Und trotzdem glauben viele an die Kräfte der Globuli. Die Ärztin Natalie Grams hat Jahre lang als Homöopathin gearbeitet. Eine Privatpraxis und einen festen Glauben an die Vorzüge der vermeintlich «sanften Medizin» inklusive. Heute ist sie eine laute Kritikerin der Homöopathie und legt sich öffentlich mit ihren alten Kollegen an.

Wir haben mit ihr über die Wirksamkeit der Homöopathie, Naturheilkunde und Berliner-Mauer-Globuli gesprochen.

Frau Grams, Sie sind Ärztin und waren Homöopathin. Heute sind Sie eine der lautesten Homöopathie-Kritikerinnen des Landes. Warum dieser Sinneswandel?
Natalie Grams: Ich wollte eigentlich ein Buch schreiben, das die Homöopathie verteidigt. Ich wurde vorher selbst für ein kritisches Buch über Homöopathie interviewt und habe das deshalb gelesen. Das hat mich zum ersten Mal wirklich mit Homöopathiekritik konfrontiert. Dieses Buch hat mich so wütend gemacht, dass ich mich erstmal in eine Rezensions-Schlacht auf Amazon gestürzt habe. Dann wurde ich noch wütender und dachte mir: jetzt reicht’s aber, ich muss den ganzen fiesen Skeptikern mal sagen, was an der Homöopathie so toll ist. Dadurch habe ich zum ersten Mal wirklich über die Homöopathie nachgedacht. Vorher habe ich das alles gelernt, akzeptiert und gut gefunden, aber nie kritisch hinterfragt. Am Ende kam dann ein homöopathiekritisches Buch dabei heraus und nicht die geplante Verteidigung.

Natalie Grams ist heute Autorin und Homöopathie-Kritikerin. Sie arbeitet unter anderem für die «Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften» und leitet das «Informationsnetzwerk Homöopathie».

Natalie Grams ist heute Autorin und Homöopathie-Kritikerin. Sie arbeitet unter anderem für die «Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften» und leitet das «Informationsnetzwerk Homöopathie». Bild: dorothee piroelle

Viele Homöopathen sagen: «Unseren Patienten hilft es, und wer heilt, hat recht.» Wo ist also das Problem?
Homöopathie hilft nachweislich nicht besser als Placebo. Placebo ist nicht nichts, aber eben etwas anderes als die spezifisch heilende Arzneitherapie, als die die Homöopathie versucht Recht zu bekommen. Es wird häufig behauptet, dass es auch positive Studien über die Wirksamkeit gibt. Das sind jedoch sehr wenige. Und je grösser und je methodisch einwandfreier Studien sind, desto weniger zeigen sie einen Effekt über den Placebo-Effekt hinaus.

In Globuli ist also nichts, das wirkt. Aber macht sie das gefährlich?
Ja. Es ist zwar im Gegensatz zu richtigen Medikamenten kein Wirkstoff drin, also auch nichts, das schaden könnte. Es kommt aber vor, dass durch Homöopathie eine wirklich wirksame Therapie unterlassen oder verzögert wird. Und das kann zu grossen Problemen führen. Vielfach lassen Leute sich auch nicht impfen, weil sie an die Wirkung von Homöopathie allein glauben. Das führt zu Gefahren für die ganze Gesellschaft.

«Die Homöopathie ist nicht nur eine Arzneilehre, sondern ein ganzes ideologisches Gerüst.»

Man begibt sich da in ein alternatives, esoterisches Denk-Gebäude. Das konnte man kürzlich bei einer Europawahl-Kandidatin der Grünen sehen, die schrieb, wir hätten alle ein «Energiefeld» und eine «Aura». So ein Glauben kann dazu führen, dass Menschen auch an anderen Stellen irrational handeln.

Die deutsche Grünen-Politikerin Birgit Raab löschte ihren Tweet mittlerweile:

Viele «Alternativmediziner» und Homöopathen betonen, mit natürlichen Methoden und Wirkstoffen zu arbeiten. Sie halten das für Quatsch …
Die Homöopathie ist keine Naturheilkunde und ich will ihr diesen Heiligenstatus nehmen. Denn selbst wenn natürliche Ursprungsstoffe verwendet werden, ist davon am Ende nichts mehr in dem Präparat enthalten. Und der Körper kann sowieso nicht unterscheiden, ob ein Wirkstoff natürlichen Ursprungs ist, oder nicht. Entweder er stösst physiologische Reaktionen in unserem Körper an, oder nicht. Im besten Fall sind das positive Reaktionen. Aber auch ganz natürliche Wirkstoffe können sehr negative Reaktionen anstossen. Tollkirschen etwa, oder Fliegenpilze.

«Natürlich ist nicht automatisch gut.»

Ausserdem sind längst nicht immer natürliche Stoffe das Ausgangsprodukt für Homöopathie. Es gibt auch homöopathische «Medizin» aus Plastik, Röntgenstrahlen oder Berliner Mauer.

Wie bitte? Wogegen wird denn Berliner Mauer eingesetzt?
Zum Beispiel gegen das Gefühl der Ausgrenzung, Einsamkeit oder Ungerechtigkeit. Da gibt es aber sehr unterschiedliche Strömungen. Klassische Homöopathen würden das nicht verabreichen, andere schwören darauf.

Und Plastik?
Manche Menschen sind ja sehr sensitiv, was Plastik oder Elektrosmog angeht – Letzteres gibt es auch als homöopathisches «Medikament». Und wenn man als Homöopath bei einem Patienten das Gefühl hat, dass er mit Mikroplastik oder Elektrosmog kontaminiert ist, dann kann man das geben, um die Stoffe aus dem Körper «auszuleiten».

Kurz erklärt: Das Prinzip der Homöopathie

Um homöopathische «Medizin» herzustellen, wird der Ausgangsstoff «potenziert», wie es im Sprachgebrauch der Homöopathie heisst. Das bedeutet: Der Stoff wird immer wieder verdünnt. Zwischen den Verdünnungsschritten wird die Flüssigkeit geschüttelt. Eine handelsübliche «C30»-Potenz ist um den Faktor 1:1060 verdünnt. Bei so einer starken Verdünnung ist kein Molekül des Ausgangsstoffes mehr nachweisbar. Wirken soll das trotzdem, weil Wasser in der homöopathischen Denkweise ein Gedächtnis hat. Wissenschaftliche Studien sagen jedoch klar: Das einzige, das hier noch wirkt, ist der Placebo-Effekt.

OK, zurück zur Natur: Gegen natürliche Heilmittel ist aber nichts einzuwenden, oder? Heilkräuter, Ingwertee mit Honig gegen Halsschmerzen…
Nein, überhaupt nicht. Ich finde nur die Verwechslung der Naturheilkunde mit der Homöopathie schlimm, weil sie der Naturheilkunde Unrecht tut. Es gibt total potente Heilpflanzen, die physiologisch wirksam sind. Ingwer kann beispielsweise bei Übelkeit als Nebenwirkung einer Chemotherapie helfen, Johanniskraut bei leichten Depressionen, oder Lavendelöl bei Unruhezuständen. Da wirkt aber auch nicht «die Natur», sondern es wirken chemische Inhaltsstoffe dieser Pflanzen, genauso wie bei «nicht natürlichen» Medikamenten.

Der Gegenpol der Homöopathie ist also nicht, möglichst viele «chemische» Medikamente zu verschreiben.
Nein. Dazu habe ich neulich eine sehr lustige Beobachtung im Zug gemacht. Neben mir sass eine Dame, die alle zehn Minuten Globuli einwarf.

«Dieses andauernde Globuli-Nehmen gegen jedes Wehwehchen und Bagatellchen ist typisch Homöopathie.»

Auch in der Medizin verschreiben wir sicherlich manchmal zu viel. Zu viele Antibiotika, zu viele Antidepressiva. Aber das macht erstens die Homöopathie nicht wirksamer, und zweitens kenne ich wenige Stellen in der Homöopathie, an der gesagt wird: Ach, gib mal lieber nichts. Patienten haben das Gefühl, immer etwas nehmen zu können, nach einer kleinen Symptom-Recherche. Gerade auch bei Kindern erzeugt man so letztlich eine Medikamentenabhängigkeit – es muss immer etwas gegeben werden, statt zu lernen, auf die Selbstheilung des Körpers zu vertrauen.

Die wissenschaftliche Position zur Wirksamkeit von Homöopathie ist relativ klar. Warum hat die Homöopathie trotzdem so viele Fans?
Es gab zwar immer Kritiker der Homöopathie, das positive, Lobby-geprägte Bild hat aber überwogen: Das ist sanft, das ist natürlich und gut, das schadet euch nicht, es ist günstig und ihr könnt selbst entscheiden. Das sind total positive Attribute und ich verstehe, dass man dem gerne glauben möchte – gerade im linksalternativen und grünen Spektrum, wo es viel um Selbstbestimmung und natürliche Freiheit geht, positiv gemeint. Tatsächlich ist die Homöopathie aber sehr dogmatisch und schreibt strikt vor, was man tun darf und was nicht. Wir Kritiker schaffen es im Moment endlich immer mehr, diese unwissenschaftliche und dogmatische Seite der Homöopathie darzustellen und an dem weit verbreiteten Glauben zu kratzen. Die Homöopathie wurde noch nie so offen in Frage gestellt wie heute.

Homöopathie wird oft als «sanfte Medizin» bezeichnet. Viele Homöopathie-Anhänger sind im Umgang mit Kritikerinnen wie Ihnen jedoch alles andere als sanft. Was für Reaktionen erleben Sie, seitdem sie die Homöopathie kritisieren?
Ich bin damals sehr naiv darangegangen. Ich dachte, wenn ich das alles nicht wusste, dann wussten meine Kollegen das vielleicht auch nicht, sind aber genauso an den Fakten interessiert wie ich. Meine Vorstellung war: Wir denken jetzt alle gemeinsam neu über die Homöopathie nach. Das war leider ein sehr naiver Ansatz, das hat überhaupt nicht funktioniert.

«Mir wurde von Anfang an Verrat vorgeworfen.»

Die Leute wollten nicht mehr mit mir reden. Und im Grunde genommen ist es bis heute dabei geblieben. Es wird stets meine Person angegriffen, statt über die Sache zu sprechen. Da wird dann behauptet, ich sei nicht kompetent und hätte gar keine Ausbildung. Mir wird vorgeworfen, ich würde für meine Kritik bezahlt, oder sei damals einfach nicht erfolgreich gewesen. In diesen Diskussionen ist viel Spielraum nach unten, nach oben habe ich leider noch nicht viel Positives erlebt.

Das klingt ja fast wie ein Ausstieg aus Scientology…
Ja, wirklich. Ich meine ich kann das gut verstehen, wenn man wütend ist, weil der eigene Glauben angegriffen wird. Das ging mir ja auch so, aber ich habe das nicht an einem Menschen ausgelassen, sondern ich habe angefangen, mich ernsthaft mit der Materie auseinanderzusetzen.

Als positiver Aspekt wird häufig betont, dass sich Homöopathen und Naturheilkundler deutlich mehr Zeit für ihre Patienten nehmen, als klassische Hausärzte. Die Patienten fühlen sich dort besser betreut. Was müsste sich in der Medizin verändern, um dieses Patientenvertrauen zurückzugewinnen?
Wir müssen es in der Medizin schaffen, wieder menschlicher zu werden und zu erkennen, wenn Patienten mehr Zeit und Aufmerksamkeit brauchen. Ein Arzt muss die Möglichkeit haben, einen Patienten für eine Extra-Sprechstunde einzubestellen, eine halbe Stunde Zeit mit ihm zu verbringen und das auch abrechnen zu können. Wenn das gegeben wäre, würden sich glaube ich viel weniger Menschen abwenden und nach wirkungslosen, aber irgendwie freundlicheren Alternativen suchen. Das würde aber auch bedeuten, dass wir ein anderes Finanzierungssystem für unsere Medizin brauchen. Wenn man eine halbe Stunde mit einem Patienten spricht und sich währenddessen die anderen Patienten im Wartezimmer stapeln, ist auch niemandem geholfen. Das ganze System müsste verändert werden, aber das ist nicht unmöglich.

In Schweizer Haushalten türmen sich die Medikamente

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 21.03.2019 03:14
    Highlight Highlight Anscheinend gibt es zur Zeit
    eine PR-Kampagne gegen die Homöopathie.
    • Schorschi 21.03.2019 10:00
      Highlight Highlight Eine Schlammschlacht, in der sich gewisse Medien zum Büttel für bewußte Desinformation machen für Skeptiker, die ihre Angst vor allem Irrationalen an der Homöopathie festmachen. Auch wenn´s denen nicht in den Kram paßt, und auch wenn wir´s nicht erklären können:
      4 VON 5 METAANALYSEN (höchster medizinischer Wirksamkeitsnachweis) ZEIGEN EINE WIRKUNG DER HOMÖOPATHIE, DIE SIGNIFIKANT ÜBER PLACEBONIVEAU LIEGT!
  • Schorschi 20.03.2019 23:53
    Highlight Highlight Eine seriös betriebene Homöopathie kann doch nicht die alleinige Ursache der jetzt so vehement betriebenen Gegnerschaft sein, die natürlich auch viel Widerspruch auf Seiten der Homöopathen hervorrufen muß....
  • Schorschi 20.03.2019 23:52
    Highlight Highlight Wie kann eine Therapieform, die, verantwortungsvoll angewandt, niemanden von erforderlichen konventionellen Therapien fernhalten wird (die Patienten kommen ja meist ohnehin erst nach vergeblichen allopathischen Therapieversuchen), minimale Kosten im Vergleich zur Schulmedizin produziert und kaum Nebenwirkungen hat, so viel Ablehnung und Kritik hervorrufen?
    War die Enttäuschung angesichts der Erkenntnis der „Hahnemannschen Fehlbarkeit“ bei der Recherche zu ihrem Buch über den von ihr so verehrten Meister so groß, dass sie in einen derartig verbissen Kampf gegen die Homöopathie münden musste?
  • Schorschi 20.03.2019 23:51
    Highlight Highlight Wenn sie dann aber noch (obwohl sie es - gewissenhaft und wissenschaftlich recherchierend - besser wissen müsste) deren nachweislich falsche Behauptung, es gebe keinerlei über den Placebo-Effekt hinausgehende Evidenz für die Homöopathie, gebetsmühlenartig wiederholt, beginnt das Ganze für mich unseriös zu werden.
    Bei jeder weiteren medialen Äußerung von Frau Grams frage ich mich dann erneut, was für Frau Grams so bedrohlich geworden ist an der Homöopathie, welche sie früher offensichtlich seriös, mit großem Erfolg und voller Begeisterung praktiziert hat.
    • Mad Heidi 21.03.2019 08:50
      Highlight Highlight Bitte um einen Beleg für die "nachweisliche Falschheit der Behauptung, es gebe keinerlei über den Placebo-Effekt hinausgehende Evidenz für die Homöopathie."

      Und bitte einen, der zumindest den minimalsten wissenschaftlichen Kriterien (Objektivität, Repräsentativität, Validität und Reliabilität) standhält.

      Zusatzwunsch (nur falls nicht zuviel Aufwand): eine Erklärung, warum der- oder diejenige, welche(r) die Falschheit dieser Behauptung und damit die Wirksamkeit der Homöopathie bewiesen hat, noch keines der zahlreichen, weltweit ausgelobten Preisgelder kassiert hat. Danke.
    • Schorschi 21.03.2019 12:37
      Highlight Highlight s.o.: Studien durchlesen!! Dann diskutieren!
      .......und sogar der Alt-Skeptiker Prof. Edzard Ernst, der immer als wissenschaftliche Autorität zitiert wird, muß konzidieren:
      https://edzardernst.com/2019/02/a-new-study-of-homeopathy-suggests-that-highly-diluted-remedies-are-better-than-placebos-AND-I-CANNOT-FAULT-IT/
      „I WOULD BE MOST GRATEFUL, IF SOMEONE COULD HELP SOLVING THIS PUZZLE FOR ME“
      Reicht das?
  • Schorschi 20.03.2019 23:49
    Highlight Highlight Dass sie sich aber in der Folge zur Monstranz für GWUP, INH und ähnliche Skeptiker-Sekten machen ließ, und ebenso verbissen und unablässig gegen die Homöopathie kämpft, ist schlichtweg nicht mehr nachvollziehbar und löst bei mir nur noch verständnisloses Kopfschütteln aus -"bekämpft" werden muss Frau Grams deswegen aber noch lange nicht.
  • Schorschi 20.03.2019 23:46
    Highlight Highlight Ich würde Frau Grams nie als „Nestbeschmutzerin“ bezeichnen, denn primär hatte sie nur den Finger in unsere homöopathischen Wunden gelegt und die Widersprüche im Hahnemannschen Dogmengebäude bloßgelegt. Dass sie sich dabei selbst in Widersprüche verstrickt hat und unfreiwillig eine Lanze für die Homöopathie geschlagen hat, wenn sie in ihrem Buch sagt, „ Ab der emotionalen Ebene haben wir es nicht mehr mit rein materiellen, messbaren biologisch-physikalischen Tatsachen zu tun“, sei ihr dabei verziehen.

  • Til 20.03.2019 22:33
    Highlight Highlight Ich glaube an die Wirksamkeit von Homöopathie, wenn der Ausgangsstoff einigermassen Potent ist und die Verdünnung nicht höher als 1:1000, also D3. Bei einem veritablen Gift vielleicht auch D4. Aber ein Molekül im Bodensee ist mir dann halt schon zu wenig.
  • Korrektiv 20.03.2019 15:04
    Highlight Highlight "homöopathiekritisches" ohne Bindestrich, aber "Lobby-geprägt"? Care to explain? Und warum dann "Homöopathie-Kritikerin"?
    für meine Kritik bezahlt oder sei (kein Komma)
    Scientology ... (Leerschlag oder Spatium)
    würden sich, glaube ich, (Kommas)
  • Typu 20.03.2019 12:03
    Highlight Highlight Es braucht nur wenig Verstand um zu erkennen, dass an den Globuli Kügelchen nix dran/drin ist. Ein Riesenschwindel. Erstaunlich, dass es so viele Verfechter dieser Kügelchen gibt, die ansonsten absolut intelligent und normal sind. Für mich hat das etwas sektenhaftes. Werde den Homöopathie Markt nie verstehen.
  • nib 20.03.2019 10:04
    Highlight Highlight Ich kann allen das Buch "Die Wissenschaftslüge" von Ben Goldacre empfehlen. Entlarvt auf humorvolle Art allerlei Scharlatanerei. Sowohl bei Homöopathie als auch Schulmedizin
  • Likos 20.03.2019 08:57
    Highlight Highlight Homöopathie bietet halt das was viele Menschen meistens brauchen: Gut zureden und für alles was zum einwerfen damit der Geist beruhigt ist. Bei vielen Problemen muss man halt einfach auf sein Körper warten.
    Hat mein Kinderarzt damals auch so gemacht, aber mich trotzdem ohne zu zögern geimpft und auch richtige Medizin verschrieben, falls es angebracht war.

    Heute sind die Lager aber irgendwie viel mehr ideologisch gespalten, was Homöopathie dann wirklich ggf. gefährlicher macht.
  • Alfred Weilenmann 20.03.2019 08:47
    Highlight Highlight Frau Grams hat keine Ahnung von Homöopathie. Unsere Organe funktionieren in kybernetischen Kreisläufen und dazu benötigen sie Informationen. Normalerweise korrigieren sich solche Kreisläufe selber, aber wenn nicht, bringt das Globuli die fehlende Information um dem Kreislauf zu helfen. Information benötigt nur einen Träger und keinen physischen Platz.
    • ChlyklassSFI 20.03.2019 10:11
      Highlight Highlight Wie übergibt das Globuli die Information? Und woher hast du diese Informationen?
    • DerMeiner 20.03.2019 10:41
      Highlight Highlight Und wie genau erklärt man sich dann mit solchen Ansichten bspw. die fehlerhafte Zellmutation, die zu Krebs führt? Bzw. wieso hilft da keine Pseudomedizin, die ja anscheinend fehlerhafte Informationen/Ströme korrigiert?
    • goschi 20.03.2019 11:13
      Highlight Highlight das Wasser vergisst aber dann vermutlich auch nicht, dass es davor von einem Murmeltier, das ins Bergwasser gepinkelt hat geprägt wurde, oder?

      Inwiefern wird die eine Information aufgenommen, die andere aber nicht?
      Die Reinigungsmittel, die den Behälter sterilisierten in dem die Globuli aufbewahrt haben etwa? oder die Rührgeräte die sie herstellten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Conca 20.03.2019 08:37
    Highlight Highlight Geld und Gier beherrscht die Welt.
    Jetzt habe ich mich als Anit-Homöopath geoutet.
  • Kant 20.03.2019 08:07
    Highlight Highlight Das lustige am Argument, dass da die "böse Pharma" in diesem gegenüber der Homöopathie negativen Diskussion involviert sei, ist die Tatsache der Beteiligungen an Homöopathie-Firmen. DAS, also die Homöopathie, Ist nämlich Big Business. Denn die können ja einfach Zucker verkaufen und das zu guten Preisen.
  • Ich hol jetzt das Schwein 20.03.2019 08:04
    Highlight Highlight In etwa so...
    Benutzer Bild
  • Billy Meier 19.03.2019 22:20
    Highlight Highlight Luzi Stamm braucht nur ein Chügeli.
  • Maya Eldorado 19.03.2019 22:14
    Highlight Highlight Da hat es massenhaft Oberspezialisten, die besser wissen als Studierte, was als Medikament oder Helmittel tauglich ist und was nicht.
    • Forest 20.03.2019 11:37
      Highlight Highlight https://www.psiram.com/de/index.php/Homöopathie
  • Nurmalso 19.03.2019 21:37
    Highlight Highlight Es gibt halt die welche dfür ind die welche dagegen sind beide kämpfen mit religiösem Eifer für ihre Seite und beide gehn mir sor dermassen am runden Ende vorbei.

    Wenn ich denke ein Produkt nützt dann nützt es auch.
    • Ich hol jetzt das Schwein 20.03.2019 00:32
      Highlight Highlight Genau das nennt sich Placeboeffekt...
    • Astrogator 20.03.2019 06:45
      Highlight Highlight "Wenn ich denke ein Produkt nützt dann nützt es auch."
      Also wenn ich denke ein Schuss in den Fuss hilft gegen Erkältung, dann ist das so? Oder kommt das Chügeli dann ein bisschen zu schnell?
    • Nurmalso 20.03.2019 08:19
      Highlight Highlight Ganz genau... Und da kein Professor weis warum das funktioniert ist es nicht weniger wirksam.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 19.03.2019 20:58
    Highlight Highlight Bei einem solchen Artikel muss ich mich fragen:
    Ist es wirklich möglich dass Jemand der studiert hat so lange in die falsche Richtung laufen kann? Was hat sie früher gedacht? Dass es Substanzen in den Nichtsubstanzen gab? Das Erwachen nach einer sehr langen Zeit scheint mir etwas sehr spät.
    • Citation Needed 20.03.2019 00:50
      Highlight Highlight Homöopathie wurde vor nicht allzu langer Zeit an der Uni gelehrt. Es kann nicht jeder Studi alles selber überprüfen. Löblich ist, dass sie überhaupt was hinterfragte..
    • FrancoL 20.03.2019 07:57
      Highlight Highlight Ist es löblich wenn eune erfahrene Person 20 Jahre wenig bis nichts über die Wirkungsstoffe mitbekommt und die Wirkung falsch einschätzt? Oder hatten ihre Globuli dann doch eine Wirkung? Oder war Sie als Medizinerin nicht in der Lage die Wirkung einzuschätzen? Oder gab es andere gute Gründe dass sie eine Wirkung feststelle obwohl es wohl keine gab?
      Nein die Beweggründe sind nicht so klar.
    • achsoooooo 20.03.2019 18:21
      Highlight Highlight @Citation needed. Wir hatten erst kürzlich eine Vorlesung über Homöopathie. Es wird immer noch gelehrt.
      Das sich-damit-auseinandersetzen find ich nicht schlecht, sondern wichtig für werdende Mediziner.
      Überzeugt hat es mich nicht, aber immerhin könnte ich dem Patienten, wenn er vehement darauf besteht, zusätzl. zu meiner Therapie die "richtigen" Kügelchen verschreiben, wodurch der Patient sich von mir behandeln lässt und nicht zu einem Homöopathen geht, der die Schulmedizin ganz ignoriert.
      Keine tolle Lösung, ein Kompromiss, aber realitätsnäher, als eine halbstündige unfruchtbare Diskussion.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 19.03.2019 20:56
    Highlight Highlight Finde diesen Satz etwas verwegen:
    «Dieses andauernde Globuli-Nehmen gegen jedes Wehwehchen und Bagatellchen ist typisch Homöopathie.»
    Steigen nicht mitunter unsere Gesundheitskosten weil die Medizin immer mehr Medis verschreibt? Oder ist dies auch so ein Märchen. Da unterschiedet sich die Menschen wohl kaum, es gibt solche die gerne ständig Medis nehmen oder glauben nehmen zu müssen und solche die es nur dann tun wenn es nötig ist.
    • Shura 19.03.2019 21:11
      Highlight Highlight Und solche, die meinen, dass man nur ein guter Mensch ist, wenn man gar nie Medikamente nimmt. Die nehmen dann auch keine, wenn es nötig wäre- z. B Schmerzmittel bei entzündungsbedingten Rückenschmerzen. Sie riskieren dann liener chronische Schmerzen
    • chuloloco 20.03.2019 07:04
      Highlight Highlight Homöopathie ist kassenpflichtig, sie trägt also auch zur Kostensteigerung bei. Wird übrigens von Grundversicherung übernommen, sofern von einem Arzt mit komplementärmedizinischer Weiterbildung verschrieben. Das müssten dann laut Artikel Scharlatane sein oder sie können einfach in einem Teil ihrer Ausbildung wissenschaftliche Kriterien anwenden und lm anderen nicht.
    • FrancoL 20.03.2019 08:00
      Highlight Highlight Zwisch ständig und nie gibt es die Vernunft, sie scheinen die Redensart der Pharmalobbyisten zu übernehmen.
  • malu 64 19.03.2019 19:34
    Highlight Highlight Dafür heilt Hanf so manchen Betonkopf! 😳
  • Aswina 19.03.2019 19:32
    Highlight Highlight Die wird von der Pharmaindustrie entweder kuschen oder ordentlich Geld bekommen.
    So ein Schwachsinn. Und die Pharmaindustrie hat ihre Finger im Spiel
    • Iriana 20.03.2019 00:41
      Highlight Highlight Genau, weil Homöopathische Mittel ja bekanntlich umsonst abgegeben werden. Da steckt bestimmt keine Geldmacherei dahinter, neinein.... 🤦🏼‍♀️
  • Thom Mulder 19.03.2019 19:31
    Highlight Highlight Gut für die Frau dass sie zur Vernunft gekommen ist. Aber sie ist Ärztin. Muss man sich da nicht fragen was und wie an unseren Unis gelehrt wird, wenn jemand einen Abschluss als Arzt machen kann, aber die wissenschaftliche Methodik nicht begriffen hat? (Zugegeben, ich kenne jetzt ihren Hintergrund nicht, was für einen Dr. Titel sie innehat und zu welchem Zeitpunkt sie den erwarb).
  • Lebenundlebenlassen 19.03.2019 19:11
    Highlight Highlight Meine Tocher hatte ein Lungenentzündung und konnte mit alternativer Medzini wieder vollständig genesen. Dies sogar schneller als mit der Schulmedizin üblich.
    Aus meiner Sicht ist diese Thematik eine Glaubensfrage. Es gibt weder falsch noch richtig. Einzig die Einstellung dazu ist entscheidend.
    • will.e.wonka 19.03.2019 22:06
      Highlight Highlight Alternative Medizin =/= Homöpathie. Ausserdem schliesst du aus einem Einzelfall aus die Allgemeinheit anstatt umgekehrt. Wissenschaft und Fakten sind nie eine Glaubensfrage.
    • Elephant Soup slow cooker recipes 19.03.2019 22:17
      Highlight Highlight Ich kenne jemanden, der die Angina mit Homöopathie behandeln wollte und dann Tage später (wegen Angina!!) im Spital gelandet ist. Ich bin mir fast sicher, dass die Person daran geglaubt hatte, sich heilen zu können mit ihren Mitteli.
    • Kong 19.03.2019 22:43
      Highlight Highlight Bakterien und Viren lassen sich durch Gebete und positive Energie klar eindämmen. Die Schulmedizin verschweigt das um mehr Geld zu verdienen. Schätzungsweise 46% der Operationen sind unnötig. Sagt Studie Prof. Liar. Es gibt dazu Beweise bei youtube "Homöopathen ohne Grenzen". Ich weiss das es stimmt, weil ich daran glaube.



      Irony off
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  • Whaaaat?_Son 19.03.2019 18:29
    Highlight Highlight Auch interessant eine Studie zeigt, dass homeopatische Behandlungen teurer sind als schulmdeizinische Behandlungen auf lange Sicht.

    original Studie:
    https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0182897

    deutscher Artikel:
    https://www.waz.de/panorama/studie-behandlung-mit-homoeopathie-ist-dauerhaft-teurer-id212052697.html
    • Pafeld 20.03.2019 11:00
      Highlight Highlight Das hat die Helsana-Studie schon in den 90ern festgestellt, dass Quacksalberei am Ende teurer kommt, als etablierte Medizin.
  • iNDone 19.03.2019 18:28
    Highlight Highlight Ideologien sind nie gut aber dass sich die Wissenschaften heutzutage als absolute Wahrheit hingestellt wird ist gefährlich. Immer kritisch hinterfragen!
  • Nick Name 19.03.2019 18:17
    Highlight Highlight Einer der allerwichtigsten Sätze oben:
    «Wir müssen es in der Medizin schaffen, wieder menschlicher zu werden und zu erkennen, wenn Patienten mehr Zeit und Aufmerksamkeit brauchen.»

    Müssten alle Verantwortungsträger im ganzen Gesundheitssystem eingeprägt bekommen. Und gar nicht anders können, als danach zu handeln. :-)
    • Okguet 20.03.2019 07:07
      Highlight Highlight Man ist dran in der Schweiz, Lösungen zu finden. Im Kanton Uri und Zürich und in der Westschweiz werden in Artzpraxen sogenannte NPs eingesetzt, welche einen grösseren Handlungsspielraum haben, was die Begandlung und Beratung betrifft. Jedoch stösst man auch da auf eine Verrechnungshürde, die jedoch auch schon umgangem werden konnte.
      Wissenschaft und Politik sind langsam, aber schlafen tun sie nie!
  • Markus97 19.03.2019 18:16
    Highlight Highlight Ich finde es sehr stark wenn öffentliche Personen zugeben das sie falsch lagen. Das braucht viel Mut.
  • MSpeaker 19.03.2019 18:06
    Highlight Highlight Schön, dass die Frau zur Einsicht gekommen ist.

    Aber ich frage mich schon, wie eine Ärztin überhaupt pro Homöopathie sein kann. Entweder hat sie sich nie mehr als 20min damit beschöftigt, was ich ziemlich fahrlässig fände oder sie ist wirklich nicht gerade die hellste.

    Dass etwas nicht wirken kann, wenn es keine Spuren mehr vom Eirkstoff enthält ist aus Medizinischer technischer sicht doch vollkommen logisch.
    • Christian Gross (1) 19.03.2019 19:45
      Highlight Highlight Ich kenne zwei Ärztinnen, die darauf schwören. Hat das mit Glauben zu tun? in der Medizin bleibt doch vieles ein Rätsel, womit alternative Ideen einen Nährboden finden.

      Danke für den Artikel, ich fühl mich hier mal verstanden.
    • Nurmalso 19.03.2019 21:42
      Highlight Highlight Homöopathie sind ja nicht nur Globuli sondern es ist der Überbegriff für alternative Heilmethoden.

      Zu sagen das alles Schwachsinn ist ist Schwachsinn!
      Fakt ist das noch nicht annähernd alle Heilkräuter/zusammensetzungen dieser Erde untersucht worden sind. Genau so wie nicht alle chemischen Medikamente der Schulmedizin sind.
    • Okguet 20.03.2019 07:10
      Highlight Highlight Nurmalso, eben nicht, zumindest sagt das der Arktikel, Homöopathie sind nur Salben, Globuli und ähnliches, welche nach dem strikten, beschriebenen Ablauf hergestellt werden (C30)
  • Fräulein Flamingodingo 19.03.2019 18:03
    Highlight Highlight Danke für den sachlich geschriebenen Artikel. Ich schätze es, wenn nicht stetig auf Homeopathen nichts aussagend rumgehack wird.
  • loquito 19.03.2019 17:47
    Highlight Highlight Vieles ist richtig. Aber:
    1. Aura und weiss nicht was im gleichen Satz zu nennen mit elektromagnetischem Feld ist schon gewagt. Strum erzeugt Felder und der Mensch erzeugt auch elektrische Energie. Dies ist messbar und wissenschaftlich unbestritten.
    2. Das Problem ist doch, es gibt nur Schulmediziner oser hokuspokus... Warum nicht eine Verbindung suchen, welxhe für den einzelnen stimmig ist. Antibiotika xy wirkt bei untersch. Menschen auch nicht gleich, warum soll es sonst nicht auch so sein. Mir hilft z.B. Schwitzhütte und andere Rituale prähispanischer Kulturen, andere mögen es nicht...
    • Til 20.03.2019 22:41
      Highlight Highlight Antibiotika wirken nicht bei unterschiedlichen Menschen unterschiedlich, sondern bei unterschiedlichen Bakterien.
      Musste kürzlich lachen, als mir jemand gesagt hat, dass er Antibiotika-Resistenz hat und habe ihm gesagt, das sei auch besser so, sonst würde er an den Antibiotika sterben.
    • loquito 21.03.2019 08:21
      Highlight Highlight Das stimmt so nicht. Bei gleichem Bakterienstamm wirken Antibiotika bei 2 Personen immernoch unterschiedlich. Dauer und wirksamkeit sind nicht immer gleich. Oder warum spüren einige Personen nebenwirkungen, andere nicht etc.?
  • milone 19.03.2019 17:19
    Highlight Highlight Für die Gesellschaft wünsche ich mir mehr solche Sinneswandel hin zu Fakten durch intensives Ausseinandesetzen mit der Materie und dann die Stärke, sich das vorherig Falschegeglaubte einzugestehen. Hut ab!
  • Fairness 19.03.2019 17:10
    Highlight Highlight Also die paar Globulis kosten sicher weniger als teils jahrelange (!) Fehldiagnosen, verpfuschte Operationen, massenhaft verschriebene nichts nützende Physiotherapien usw. usw.
    • Gapunsa 19.03.2019 17:28
      Highlight Highlight Soll man deswegen zucker über die Krankenkasse abrechnen?
    • arpa 19.03.2019 18:49
      Highlight Highlight Naja.. der Besuch beim Homöopathen ist auch nicht gratis (im gegenteil).
      Ich bin Schmerzpatient, habe sehr vieles ausprobiert, darunter auch homöopathie. Und mehr als geld ausgegeben habe ich nicht.

      Letztlich besserung gebracht hat Physiotherapie bei einem guten(!) Therapeuten, ein sehr(!) Kompetenter Sportarzt und selbstdisziplin.

      Psychopharmaka kann ebenso in schweren zeiten helfen, da schmerz und psyche ineinander greifen.

      Also trotz jahrelang "keine Diagnose" hat mir die Schulmedizin geholfen, trotz zwischenzeitlichemzweifeln daran..
    • Ralph Moses 19.03.2019 20:23
      Highlight Highlight Wenn man soviel Pech hat mit Ärzten, ist das wohl war. Anber dann sollte man bessere Ärzte suchen .
      Und wenn man das auch nicht will, sollte man Bonbons statt Globuli schlucken; ist viel billiger und hilft genau gleich!
  • Jörg Wirz 19.03.2019 17:08
    Highlight Highlight Es gibt viele Menschen, die in Ihrem Spezialgebiet nicht erfolgreich sind. Darum ist es sinnvoll, wenn sie davon die Finger lassen, auch wenn es länger geht bis sie dies realisieren. Besser spät als gar nicht.

    Ich habe auch länger gebraucht, bis ich eine sehr gute Homöopathin kennengelernt habe, die mir nun enorm gut helfen kann. Sie ist keine analytische Person sondern eine erfahrene Spezialistin mit grosser Intuition. - Dann funktioniert Homöopathie hervorragend meiner Meinung nach.
    • ChlyklassSFI 20.03.2019 10:19
      Highlight Highlight Wogegen und wie hat es gewirkt?
  • Cédric Wermutstropfen 19.03.2019 17:04
    Highlight Highlight „Das sind total positive Attribute und ich verstehe, dass man dem gerne glauben möchte – gerade im linksalternativen und grünen Spektrum...“

    Besser kann man es nicht sagen.
    • loquito 19.03.2019 17:52
      Highlight Highlight Hahaha. Rechte haben weniger Bildung und nehmen öfters Antibiotika. Statistisch erwiesen... Da bin ich gerne ein linksgrüner Globulikonsument...
    • FrancoL 19.03.2019 20:49
      Highlight Highlight Ist noch interessant, dass in unserer mehr als gut situierten Gemeinde recht viele sich mit dem Thema auseinandersetzen und zu den Hömöopathen rennen, bzw mit ihren nicht zu kleinen Autos fahren.
      Vermutlich wieder einen Sonderfall; Alles Linke mit Sonderstatus, was es nicht alles gibt in diesen Seegemeinden.
  • Fairness 19.03.2019 16:57
    Highlight Highlight Und wieso, bitte, reagieren denn Pferde, Hunde und Katzen extrem schnell und gut auf die passenden homöopathischen Mittel/Globuli? Sie kennen keinen Placebo-Effekt.
    • Mad Heidi 19.03.2019 17:04
      Highlight Highlight Nein, aber sie reagieren auf die Stimmung "ihrer" Menschen. Alles untersucht und erwiesen. Sorry.
    • Helios 19.03.2019 17:58
      Highlight Highlight Dann heiligt der Zweck die Mittel oder nicht?
    • Pafeld 19.03.2019 18:07
      Highlight Highlight Stichwort: Placebo by Proxy. Angeblich wirkende Homöopathie bei Tieren und Kindern ist bestens erforscht und vollständig mit dem Placeboeffekt erklärbar. Aber irgend ein Globuli-Fan bringt dieses längs widerlegte Scheinargument noch immer in jede Debatte, ohne zu merken, wie ausgelutscht es inzwischen schon ist.
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  • Cédric Wermutstropfen 19.03.2019 16:44
    Highlight Highlight Das einzig gute an Globuli ist, dass sie keine Nebenwirkungen haben.
    • Einloz 19.03.2019 17:50
      Highlight Highlight Physische Nebenwirkungen vielleicht nicht, aber psychische. Ist im Artikel ja beschrieben:
      "..... erzeugt man so letztlich eine Medikamentenabhängigkeit – es muss immer etwas gegeben werden, statt zu lernen, auf die Selbstheilung des Körpers zu vertrauen."
    • loquito 19.03.2019 17:54
      Highlight Highlight Also der Placeboeffekt ist wohl die krasseste Medizin überhaupt. Warum ein Placebo für euch ein Problem ist, tschegg ich echt nicht... Es soll sogar Leute geben die überleben Krebs durch Selbstheilung. Ich fänds echt cool diesen Vorgamg besser zu verstehen, statt einfach dagegen zu sein...
    • Pafeld 19.03.2019 18:14
      Highlight Highlight Doch.
      Zum Beispiel verschleppte Behandlungen und Diagnosen. Und diese kosten den Prämienzahler jedes Jahr ein Vermögen. Quacksalberei verursacht riesige Schäden in der Allgemeinheit, bringt eine Menge unnötiges Leid und sollte endlich als das behandelt werden, was es ist: Betrug.

      Sehr empfehlenswert:
      www.whatstheharm.net/homeopathy.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chlinezwerg 19.03.2019 16:41
    Highlight Highlight Ich denke es ist bei der ganzen Homöopathie Geschichte sehr wichtig darauf zu schauen was Therapiert wird. Natürlich kann es gefährlich werden wenn man Krankheiten heilen will welche für den Menschen eine Lebensgefahr darstellt oder die Person stark einschränkt. Sonst auch v.a. bei kleinen Kindern ist es sicher eine sehr sinnvolle Therapieform vor allem auch aufgrund der praktisch nicht existenten Nebenwirkungen (abgesehen Erstverschlimmerung).
    • Drbueb 19.03.2019 17:49
      Highlight Highlight Da kann man aber normale Globuli geben oder ein Kräutertee, ohne Wirkstoff keine Wirkung. Unser Immunsystem ist nicht unfähig und die Erstverschlimmerung ist Teil der normalen Immunantwort.
    • loquito 19.03.2019 17:55
      Highlight Highlight Erstverschlimmerung ist normal auch ohne Kügeli.... Also Placebo reicht mir als Wirkung voll und ganz. Bleibe bei Zuckerkügeli...
    • Queen C 19.03.2019 17:57
      Highlight Highlight Hm, ich habe da schon einiges wenig sinnvolles gesehen im Zusammenhang mit mit Globuli therapierten Kindern. Extrem schmerzhafte Angina, plagender Keuchhusten, hohes Fieber,...
      Ich würde bei solchen Kranheitsbildern meinen Kindern so schnell wie möglich Linderung verschaffen wollen und bestimmt nicht eine sog. Erstverschlimmerung in Kauf nehmen. Finde sowas einfach verantwortungslos.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutbürgerin 19.03.2019 16:31
    Highlight Highlight Dann kann man auch die ganzen psychischen Probleme und Störungen oder Schmerzen generell als Humbug abtun. Was die Wissenschaft nicht messen kann, existiert nicht?
    • mostlyharmless 19.03.2019 16:44
      Highlight Highlight Nein, kann man nicht. Sonst gäbs das einzige, was Globuli nützlich macht – den Placeboeffekt – ja nicht.
    • Baruch de Spinoza 19.03.2019 17:10
      Highlight Highlight Was Sie hier aufzählen, ist alles messbar, teilweise sogar physiologisch/chemisch.
      Und im Gegensatz zu homöopathischen Studien sind jene der Schmerzforschung und der psychiatrischen Wissenschaften methodisch einwandfrei.

      Auch Homöopathie ist wissenschaftlich messbar, bloss zeigt sich - wie der Artikel ja erwähnt - kein Effekt, der über den Placebo-Effekt hinausgeht.

      Ihre Frage zum Schluss, ob Existenz grundsätzlich messbar sein muss, hat enormes philosophisches Potential - würde jedoch den Rahmen dieses Themas sprengen.
    • Blubber 19.03.2019 17:19
      Highlight Highlight Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Studien zu psychischen Problemen und Schmerzen, das lässt sich auch messen. Diese Studien zeigen auch die Wirksamkeit von Psychotherapie und/oder Psychopharmaka (sowie andere Interventionen) auf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Reudiger 19.03.2019 16:29
    Highlight Highlight Solange die Homöopathie nicht als Ersatzmedizin bei ernsten Angelegenheiten genutzt wird, sehe ich kein Problem damit. Die Nutzung eines Placeboeffektes ist in diversen Bereichen des Lebens anzufinden.
    Das Problem ist, wenn es als legitime Medizin für seriöse Krankheiten angepriesen wird.
  • Leander777 19.03.2019 16:14
    Highlight Highlight Ich denke das gute an den Globuli und der Homöopathie ist, dass man bei gewöhnlichen Krankheiten wie einer gewöhnlichen Grippe nicht immer sofort zu unnötig starken Medikamenten greift welche die Krankheit „abwürgen“, sondern dem ganzen Zeit gibt + man hat noch einen (wohlgemerkt sehr teuren) Placebo-Effekt, welcher auch nicht schaden kann.
    Bei ernsthaften Krankheiten nur auf Homöopathie zurückzugreifen wäre jedoch fatal.
    • Menel 19.03.2019 16:57
      Highlight Highlight Die Annahme, dass die Alternative zu Homöopathie die Schulmedizin ist, ist einfach falsch. Auch ohne Homöopathie in Anspruch zu nehmen, kommen bei mir erst Tees, Nahrungsmittel und Phytomedis zum Einsatz bei Erkältungen, Grippe, Fieber und anderen "Kleinigkeiten", bevor ich zu Schulmedis greife.
    • loquito 19.03.2019 18:00
      Highlight Highlight @Menel.... Davergeuden sie aber die möglichen Kräfte von Placebo....
    • Pafeld 19.03.2019 18:26
      Highlight Highlight Eine echte Grippe ist eine ernsthafte Krankheit, an der in der Schweiz jedes Jahr mehrere hundert Leute sterben. Die Behandlung kann sich über Wochen hinziehen und eine intensivmedizinische Betreuung ist nicht mal selten. Hört endlich auf damit, die Grippe herunterzuspielen, weil ihr sie aufgrund von Halbwissen mit einem stinknormalen, bakteriellen, grippalen Infekt verwechselt und geht euch bitte endlich impfen, wenn ihr mit Risikopatienten zu tun habt. Grippe ist weder harmlos, noch immunfördernd nach erfolgter Durchmachung, noch löst die Impfung eine echte Grippe aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bangarang 19.03.2019 16:14
    Highlight Highlight Ist das jetzt Homöphobie?
    • mostlyharmless 19.03.2019 16:46
      Highlight Highlight Angst vor Globulisierung!
  • Shiniboon 19.03.2019 15:47
    Highlight Highlight Ich habe seit 8 Jahren Knieprobleme und sehr starke Schmerzen. Leider haben nach einer gewissen Zeit die Medikamente nicht mehr gewirkt und eine Operation soll ich herauszögern hiess es. Nachdem ich alles mögliche probiert habe, bin ich auf Drängen (da ich ein Ungläubiger bin) zu einer Hömopathin und habe nach drei Versuchen auch aufgegeben. Doch dann schickte Sie mir ein neues Fläschchen Globulisaft und WTF nach 24h sind die Beschwerden jedesmal weg und ich kann wieder laufen. Ihr könnt hier behaupten was ihr wollt, aber bei mir wirkt es und das ohne die Nebenwirkungen der Medis.
    • Shiniboon 19.03.2019 16:16
      Highlight Highlight Blitzt mich voll und es kümmert mich einen Dreck. Was mich interessiert ist, wenn ich in der Nacht aufwache voller Schmerzen, das Knie nicht mehr bewegen kann und mir dann ein Glas Wasser mit ein paar lächerlichen Globulitröpfchen gebe und ich am nächsten Tag normal laufen kann.
    • kafibone 19.03.2019 16:17
      Highlight Highlight zum glück wirkt mein morgendlicher Kaffee jeweils nicht erst 24h später..
    • Chicken Run 19.03.2019 16:28
      Highlight Highlight Ihr "Zaubersaft" ist aber nicht der Grund. Im Knie und zb. auch in der Schulter hat es kein Platz. Bei einer Entzündung schwillt das Gewebe an und drückt auf die Nerven. Wenn Sie es (zufällig) schaffen, die Entzündungen in den Griff zu kriegen, hören die Schmerzen/die Schwellung bald auf. Dafür können Umschläge oder Entzündungshemmende Medis, Pflanzen nützlich sein. Aber kein Hokuspokus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stormrider 19.03.2019 15:42
    Highlight Highlight Ich möchte einfach nicht dafür bezahlen. Aber sonst finde ich das cool für diejenigen, die sich das kaufen wollen. Bei mir gibt es auch Globuli. Mache ich in der Badewanne und der Geist meines Urgrossvaters hilft mir dabei. Der war nämlich ein Indianer.
    • bbelser 19.03.2019 19:47
      Highlight Highlight Wenn in der Badewanne beim Furzen Blasen aufsteigen, nennt sich das Flatuli, nicht Globuli! Lässt sich aber sicher auch gut verkaufen ;-)
  • Stichelei 19.03.2019 15:34
    Highlight Highlight Gutes Interview! In Deutschland, wie auch in Frankreich und Spanien weht der Homöopathie mittlerweile zum Glück ein sehr rauher Wind entgegen. Es wäre nun an der Zeit, auch das Schweizer Krankenversicherungswesen davon zu säubern. Wieso 'alternative' Heilmethoden den sonst verlangten Wirksamkeitsnachweis nicht vorlegen müssen, weiss nur deren Lobby. Auch wenn die Einnahme von Globuli selbst nicht schadet, so können durch Nichtbehandlung einer ernsthaften Krankheit für den Patienten gravierende gesundheitliche Folgen und für die Allgemeinheit relevante Kosten entstehen.
    • raisma 19.03.2019 16:17
      Highlight Highlight Wirklich ein interessanten Interview!
      Aber Stichelei, wie Frau Grams auch gesagt hat: Alternative Heilmethoden NICHT GLEICH Homöophatie!
      Akkupunktur, Osteophatie, Cranio Scral, Naturheilmedizin, Physiotherapie, Ergotherapie, Therapeutisches Klettern, Chiropraktik u.v.m. sind alles auch alternative Heilmethoden und nicht nur Homöophatie.
      Bitte zuerst lernen zu unterscheiden und dann kritisieren. Auch Patienten mit ernsthaften Krankheiten/Unfällen helfen diese Methode. Und ich verteidige hier nicht die Homöophatie nur die Verallgemeinerung.
    • maude 19.03.2019 16:28
      Highlight Highlight Ich bin da weder pro noch contra aber; Weisst du wie viele falsche Medikationen ,verpfuschte Ops und unnötig lange Psychiatriebesuche und Therapien resp. deren Konsequenzen auch die Allgemeinheit bezahlen darf?
      Nur so am Rande.
      Und nicht alle die Naturheilmittel verwenden sind so fanatisch, dass sie die Schulmedizin gänzlich boykottieren.
      Behaupte mal die Wenigsten davon. Wenn jemand mit ein paar Globuli keine Beschwerden mehr hat und dadurch keine Arztbesuche mehr braucht ist ja allen gedient.Wenn ein paar Kügeli wem helfen ists billiger als tausend unsinnige Ops und Therapien.
    • Toerpe Zwerg 19.03.2019 17:49
      Highlight Highlight Homöopathie ist kein Naturheilmittel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ravel 19.03.2019 15:22
    Highlight Highlight Ich bin selber Homöophatie gegenüber gelinde gesagt skeptisch. Muss hier aber zur Verteidigung sagen, dass ich nur eine Homöopathin persönlich kenne, die allerdings offen zugibt, dass sie Menschen mit akuten, gefährlichen Beschwerden (vor allem bei Kindern) direkt zum Arzt schickt.

    Das irritiert mich zwar, führt aber auch dazu, dass ich irgendwie schlecht dagegen sein kann. Denn mich persönlich stören die Homöophaten nicht (ich gehe zum Arzt) und solange sie mir nicht schaden, warum sollte ich es verbieten wollen? Da gäbe es andere Sachen, die zuerst reguliert werden müssten.
    • mike2s 19.03.2019 17:13
      Highlight Highlight Letztendlich ist Homöopathie nur dort angebracht, wo es auch Bettruhe und Tee tun würde.
      Wobei der Erkältungstee aus der Migros mehr Wirkstoffe enthält als jede homöopathische Kur.
    • loquito 19.03.2019 18:16
      Highlight Highlight Der The und globuli sind wo ein Problem? Also ich tschegg nicht warum alle etwas gegen Placebo haben... Mir hilft Placebo super und auch meiner Familie, warum sollte ich ihn nicht einsetzten so oft es geht?
    • Charlie Brown 19.03.2019 20:24
      Highlight Highlight Alles enthält mehr Wirkstoffe als jede homöopathische Kur.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Helios 19.03.2019 15:20
    Highlight Highlight Interessanter Artikel.

    Anderereits kann der Placebo Effekt ja durchaus positive Effekte haben, also z.B. ein verbesserter Selbstheilungsprozess oder was auch immer. Dann wäre es doch immer noch besser ein homöopathisches "Medikament" zu nehmen als gar keins, oder verstehe ich das falsch?
    • Menel 19.03.2019 17:04
      Highlight Highlight Dagegen sagt ja auch niemand was; aber braucht es dafür die Homöopathie? Frage mich aber, wie viel Leute von ihren Selbstheilungskräften halten, wenn sie ständig Kügelchen einwerfen.
      Das Problem schlussendlich ist aber, dass Leute die auf der homöopathischen Schiene fahren, dann auch bei grösseren gesundheitlichen Problemen, weiterhin auf Homöopathie setzen und so günstige Interventionszeitpunkte verpassen.
    • Helios 19.03.2019 17:44
      Highlight Highlight Don't get me wrong, ich nehme selbst keine homöopathischen Mittel und ich sehe, dass deren Wirkung aus wissenscheaftlicher Perspektive unplausibel ist.

      Aber das ist der Punkt, wenn nicht in Form von Homöopathischen Mittel in welcher soll das Placebo denn genommen werden? In der Apotheke eine Schachtel Placebo Pillen kaufen? Macht ja kein Mensch. Wäre ein vom Arzt verschriebenes Placebo denn vertretbarer oder gar besser?
    • Helios 19.03.2019 17:56
      Highlight Highlight Und das Menschen dann, wenn es um gravierendere gesundheitliche geht, nicht auf klassische Medizin setzten tun, deckt sich nicht mit meiner subjektiven Beobachtungedie ich diesbezüglich gemacht habe, im Gegenteil ich habe mehr den Eindruck, dass in diesen Situationen meist auf klassische Medizin gesetzt wird.

      Somit könnte man ja die Homöopathie als finanziell günstigere alternative Placebo-Behandlung betrachten, die unser bereits jetzt völlig überlastetes Gesunheitswesen dadurch entlastet und vielen Menschen, zumindest in ihrer Wahrnemmung, hilft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bangarang 19.03.2019 15:09
    Highlight Highlight Vom Saulus zum Paulus

    -oder-

    Vom Chügelispicker zum Pillenzwicker
  • Ritiker K. 19.03.2019 14:49
    Highlight Highlight Zitat: "Je grösser und je methodisch einwandfreier Studien sind, desto weniger zeigen sie einen Effekt über den Placebo-Effekt hinaus"

    Also doch ein Effekt über den Placebo hinaus? Was und wie jetzt?

    Ich finde es schade dass Beispiele genannt werden die wohl eher von einem/r Hobby Naturheilkunde HomöopathIn stammen (Homöopathisch impfen, Therapieverzicht und globuli, was einen Schaden verursacht..)

    Ich kenne gestandene, rationale, erfahrene MedizinerInnen die eine Kombination von Globuli und Schulmedizin (erfolgreich) praktizieren und das lässt mich zweifeln, ob das alles wirklich Mist ist.
    • Alex_Steiner 19.03.2019 15:11
      Highlight Highlight Es lasst mich eher an den "Medizinern" zweifeln die du "kennst".
    • Blitzmagnet 19.03.2019 15:15
      Highlight Highlight Nein, denn auch eine Therapie mit Placebo ist nicht Mist sondern wirksam.
    • Toerpe Zwerg 19.03.2019 15:22
      Highlight Highlight Wirtschaftlich erfolgreich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Watcher 19.03.2019 14:44
    Highlight Highlight Ob es ein Wirkstoff beinhaltet oder nicht, nach 10 Jahren Migräne und tausenden Franken Ärztekosten und ohne Besserung habe ich Homöopathie ausprobiert und kurz darauf war die Migräne verschwunden, ist nun schon 8 Jahre her, nach wie vor schmerzfrei.
    • Alex_Steiner 19.03.2019 15:13
      Highlight Highlight Was genau nimmst du denn?
      Was waren deine Symptome... Was hat der richtige Arzt verschieben?
    • Toerpe Zwerg 19.03.2019 15:25
      Highlight Highlight Gut für Sie. An der Medizin wirds nicht gelegen haben.
    • maude 19.03.2019 15:30
      Highlight Highlight Versteh die Blitze nicht...Man kann sich doch einfach mit jemandem freuen, wenn er für sich einen funktionierenden Weg gefunden hat. Punkt. Aus.
      Genauso beim ganzen Bashing ( so wirkts langsam bei Watson, auch was die spirituelle Szene betrifft) hier; es ist doch total egal, was Menschen nehmen, tun oder glauben, solange sie niemand anderem damit schaden und es ihnen hilft, lasst sie doch einfach...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hessmex 19.03.2019 14:40
    Highlight Highlight Zuerst: Ich halte garnichts von Homöopathie.
    Ich hatte vor Jahren lärgere Zeit Probleme mit einem Tennisarm. Monatelange Behandlungen beim Pysio halfen nicht. Dann würde ein Homöopat aus meinem Bekanntenkreis auf mein Problem aufmerksam und er bot mir Hilfe an. Er gab mir ein par Kügeli und meinte, das ich in ca. 3 Wochen einen Schnupfen haben werde, damit werden die Schlacken ausgeworfen. Genau so war es und der Tennisarm war geheilt! Ob das alles Zufall war, Heilprozess ausgelöst durch den Pysio? keine Ahnung.
    Aber ich war geheilt.
    Und nein, ich glaube nicht an Homöopathie !
    • Alex_Steiner 19.03.2019 15:14
      Highlight Highlight Klar. Du glaubst nicht dran, darum machst du hier Werbung dafür.
    • DemonCore 19.03.2019 15:15
      Highlight Highlight Schlacken / Entschlacken ist genauso Hokuspokus. Der Körper neutralisiert Gift- und Schadstoffe in der Leber / Galle / Milz und scheidet sie nachher aus. In schweren Fällen ist die Einnahme von Aktivkohle oder Gegengiften angezeigt (Arzt / Toxikologin beiziehen). Schlacke ist ein Begriff aus der Metallurgie / Verfahrenstechnik und wird im Zusammenhang mit der menschlichen Gesundheit nur von Leuten verwendet, die absolut keine Ahnung haben.
    • Watcher 19.03.2019 22:56
      Highlight Highlight Wenn man es nicht selbst erlebt hat glaubt man dir nicht, ich glaube dir.
  • Whaaaat?_Son 19.03.2019 14:37
    Highlight Highlight Ich finde es immer spannend wie Leute über die Pharmaabzocker schreiben, aber gleichzeitig für 10 Gramm Zucker-Globuli 50.- hinblättern.
    PS: Quantenmechanisch kann es die Schwingungen die eine Substanz angeblich im Wasser hinterlässt nicht geben.
    • Michi Sunnestich 19.03.2019 15:34
      Highlight Highlight ...und wenn es so wäre, wäre jeder Wassertropfen auf der Erde ein unberechenbarer, hochdosierter, homöpatischer Cocktail und defakto giftig.
    • Shiniboon 19.03.2019 15:50
      Highlight Highlight Jeder kann selber in 2min überprüfen, dass was du hier über die Preise schreibst nicht stimmt.
    • Der Teufel auf der Bettkante 19.03.2019 17:12
      Highlight Highlight Aber ab CHF 10.00 / 10 Gramm gehts in etwa los. Das wäre als würde man für ein Kilo Chügelizucker 1000 CHF abdrücken. Es bleibt teuer - auch nach dem nachgucken.
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  • Maya Eldorado 19.03.2019 14:32
    Highlight Highlight 1)
    Eigentlich sagt man dem nicht verdünnen sondern potenzieren.
    Auch die Schüssler Salze werden potenziert.
    Ebenso gibt es anthroposophische Heilmittel die potenziert werden.

    Ich vertrage die normalen Medis nicht wie der Durchschnitt. Deswegen bin ich fro um potenzierte und Naturheilmittel, meist aus dem Pflanzenreich.

    Ich stelle bei mir immer wieder erstaunliche Heilerfolge fest, oft bei Krankheiten wo die Schulmedizin versagt hat, bei mir (das muss ich betonen).

    • Maya Eldorado 19.03.2019 15:07
      Highlight Highlight 2)
      Man kann einfach nicht alle Menschen über einen Leisten schlagen. Was dem einen hilft, bringt dem anderen nichts oder schadet gar. Das gilt auch umgekehrt.

      Eines weiss ich. Die Schulmedizin ist sehr mächtig. Allem von die Pharmafirmen. Die haben sehr viel Macht und nützen die auch schamlos aus.
    • Toerpe Zwerg 19.03.2019 15:27
      Highlight Highlight Was ist der Unterschied zwischen potenzieren und verdünnen?
    • Chicken Run 19.03.2019 16:12
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg
      beim Potenzieren wird die verdünnte Brühe gerührt. Dabei entsteht ein Wirbel, das Wasser wird 2 Dimensional. In diesem Zustand nimmt das Wasser die Energie/Information des Wirkstoffes auf und speichert diese.
      Ein Kursleiter Demeter hat mir das so erklärt, ich schüttle noch heute den Kopf. Für mich ist da die Grenze schon lange überschritten.
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  • anonymer analphabet 19.03.2019 14:30
    Highlight Highlight Sie hat sozusagen vorher in einem Globuli gelebt und jetzt wollen sie die anderen Globulis nicht gehen lassen...
  • Butschina 19.03.2019 14:21
    Highlight Highlight Super Artikel. Mir haben die Arnikakügelchen als Kind nie geholfen nach meiner Desensibilisierungsspritze. als ich dan eine Arnikasalbe mit Wirkstoff nutzte hat die Salbe den Juckreiz, die Überwärmung und die Schwellung erträglicher gemacht. Damals wusste ich nicht, dass in den Kügelchen gar nichts drinn war, ich merkte einfach dass sie nichts wirkten. Im Nachhinein verstehe ich wieso.
    Generell schaade finde ich, dass man bei Glaubensthemen oft persönlich angegriffen wird wenn man eine andere Seite vertritt und zwar egal welche Seite.
    • Rolida 19.03.2019 14:37
      Highlight Highlight Genau, jeder soll nehmen, was ihm zusagt. Ausspielen bringt nichts, mir ist doch egal, was Frau Grans nimmt, auch Ihre Meinung ist überflüssig, hat sie ein Coming out als Aerztin nötig?
    • Alex_Steiner 19.03.2019 15:17
      Highlight Highlight @Madrigale: Nö, es spielt eine Rolle. Wir müssen die Schwachen unserer Gesellschaft vor solchen Betrügern schützen.
    • Juliet Bravo 19.03.2019 16:30
      Highlight Highlight Schulmedizin ist keine Glaubenssache!
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  • Mätse 19.03.2019 14:12
    Highlight Highlight Weshalb anerkennt eigentlich Swissmedic homöopathische Mittel als Arzneimittel? Müssen nicht Studien zum Nachweis der Wirksamkeit eingereicht werden, dami etwas offiziell als Heilmittel anerkannt wird?
    Wer hat Fakten / Infos dazu?
    • Bangarang 19.03.2019 15:11
      Highlight Highlight Das Volk wollte es so.

      Der Psychologe wirkt auch als Arzt ganz ohne Wirkstoffe.

      Wenn es hilft, so ist es wahr.
    • Sauäschnörrli 19.03.2019 15:16
      Highlight Highlight Die profitieren von einem vereinfachten Zulassungsverfahren.

      https://www.swissmedic.ch/dam/swissmedic/de/dokumente/recht-normen/HMV4-Swissmedic/KPAV.pdf.download.pdf/20180907_KPAV_de.pdf

      Das steht aber zur Debatte. Dagegen laufen die Homöopathen natürlich Sturm.
    • Hans Jürg 19.03.2019 15:34
      Highlight Highlight 2005 hatte der Bundesrat Homöopathie, Antrosophie und chinesische Medizin sowie Neural- und Phytotherapi und anderen Hokus Pokus aus der allgemeinen Krankenversicherung ausgeschlossen.


      2009 gab es eine Volksabstimmung über die Initiative «Zukunft mit Komplementärmedizin». Diese wurde sehr deutlich angenommen mit 67% Ja Stimmen und in allen Ständen gab es eine Ja-Mehrheit.

      Seither sind die KKs leider gezwungen, Hokus Pokus-Methoden auch in der Grundversicherung zu bezahlen.
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  • So So 19.03.2019 14:12
    Highlight Highlight Gefällt mir so etwas zu lesen. Jetzt bitte das Gleiche noch über die Astrologie, Religion, Hellseher, Handleser und alles andere pseudo-wissenschaftliche Geschwafel. Vielleicht wäre unsere Gesellschaft dann endlich einmal in der Lage, eine neue rationale Stufe des Zusammenlebens zu erlangen. Man stelle sich Menschen vor, die mit rationalen Gedanken argumentieren. Eine neue Weltordnung wäre geschaffen ;)
    • Bangarang 19.03.2019 15:14
      Highlight Highlight Eine grausame Welt:

      Liebe, wurde verboten weil nicht rational.

      Alkohol; verboten, weil rational gesehen ungesund.

      Exit mit 40; weil Rational für die Gesellschaft.


      Eine glänzende Weltordnung, danke! (peng)
    • Stormrider 19.03.2019 15:39
      Highlight Highlight Aber eine ziemlich sterile und langweilige Welt.
    • Bangarang 19.03.2019 15:57
      Highlight Highlight Jede objektivierte Wahrheit ist nur eine subjektivierung von ausgewählten Fakten.

      heute hui, morgen pfui
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  • Uf em Berg 19.03.2019 14:12
    Highlight Highlight Der Glaube verrückt Berge... Ich bin absolut auch der Meinung, dass Globuli nicht wirken, wenn ich aber Leute sehen, denen es hilft bei Heuschnupfen oder so, dann bitte sehr. Bei Krankheiten, die jedoch eine grössere Tragweite haben, als eine leichte Allergie, hoffe ich schwer, dass auf andere Wirkstoffe zurückgegriffen wird.
    • Mätse 19.03.2019 14:30
      Highlight Highlight Und woher weisst du, dass diese Veränderung auf die Wirksamkeit der Homöopathie zurückzuführen ist?
    • Mafi 19.03.2019 14:37
      Highlight Highlight Leider genau den wichtigsten Punkt des Interviews nicht verstanden.
    • Uf em Berg 19.03.2019 14:56
      Highlight Highlight @ Bro J: Wie gesagt, bei ernsthaften Sachen sollen keine Globuli genommen werden. Wenn es bei kleinen Dingen wie Heuschnupfen - auch wenn es der Placebo-Effekt ist - hilft, ist ja kein Problem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gzuz187ers 19.03.2019 14:11
    Highlight Highlight Falls Homöopathie funktionieren sollte kann man bei der nächsten Grippeepidemie eine Flasche Hustensaft ins Reservoir geben und schon wären alle Einwohner der betroffenen Stadt geheilt.
    • Hans Jürg 19.03.2019 15:37
      Highlight Highlight Nein, das kann gemäss Homöophatie nie und nimmer funktionieren. Denn eine ganze Flasche Hustensaft in einen Reservoir ist viel zu viel. Man müsste eine halbe Flasche ins Meer schütten und dann 20 Jahre warten. Dann würde es vielleicht funktionieren. Zumindest die aktuelle Grippeepidemie wäre dann vorbei und somit gemäss Homöopatthie-Logik dank ihren Mitteln besiegt.
  • Mätse 19.03.2019 14:08
    Highlight Highlight Neben der Verdünnung ist noch zu erwähnen, dass da oft noch tierische und humame Stoffe / Ausscheidungen hinzugefügt werden.
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  • Mätse 19.03.2019 14:06
    Highlight Highlight Die Thematik ist sehr gut auf den Punkt gebracht hier. Genau so ist es!
    • Rolida 19.03.2019 14:38
      Highlight Highlight Ja, aber bitte nicht missionieren!
    • Corpus Delicti 20.03.2019 17:43
      Highlight Highlight Madrigale, das 'Missionieren' unter Verwendung von wissenschaftlichen Fakten zu diesen Thema kann durchaus Leben retten.
    • Rolida 21.03.2019 09:53
      Highlight Highlight Huch rettet mir da jemand mein Leben? Arroganz ist billig und kostet nichts, weiter so.
  • Friedhofsgärtner 19.03.2019 14:00
    Highlight Highlight Immer diese Konvertiten.
    • Rolida 19.03.2019 14:33
      Highlight Highlight Genau, jeder soll nehmen, was ihm zusagt. Glaube versetzt Berge? Super, da gibts keine Nebenwirkungen.
      Was soll diese Hetze? Wen interessiert die Meinung von Frau Grams? Mich nicht; außer vielleicht die Pharmabranche.
    • Ritiker K. 19.03.2019 14:51
      Highlight Highlight Schlimmer als ex-Raucher
    • Friedhofsgärtner 19.03.2019 15:42
      Highlight Highlight Ich muss hier anfügen, dass ich den Artikel nicht gelesen habe. Würde mich aber trotzdem gerne als Globulihasser oder Homöophober outen.
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Riley wacht jeden Morgen auf und glaubt, es sei der 11. Juni

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