Wissen
Gesundheit

US-Behörden identifizieren ein neues tödliches Virus. Es heisst «Bourbon»

Patient in Kansas gestorben

US-Behörden identifizieren ein neues tödliches Virus. Es heisst «Bourbon»

21.02.2015, 09:1221.02.2015, 15:52

Die US-Gesundheitsbehörden haben nach eigenen Angaben ein neues tödliches Virus aus der Gruppe der Thogotoviren identifiziert. Sie gehen davon aus, dass der Erreger für den Tod eines zuvor gesunden Mannes im Bundesstaat Kansas im vergangenen Jahr verantwortlich ist.

Wie die Seuchenkontrollbehörde CDC am Freitag mitteilte, wird das Virus unter dem Namen «Bourbon» geführt - benannt nach dem Bezirk in Kansas, in dem das Todesopfer lebte. 

Die Seuchenkontrollbehörde CDC.
Die Seuchenkontrollbehörde CDC.Bild: Getty Images North America

Nach CDC-Angaben war es das erste Mal, dass ein Thogotovirus in den USA einen Menschen tötete. Ein Erreger aus der Gruppe sei zudem zuvor bei nur sieben Menschen nachgewiesen worden. 

Es wird davon ausgegangen, dass Thogotoviren in Europa, Asien und Afrika durch Mücken und Zecken übertragen werden. Der 50-jährige Mann in Kansas litt laut CDC nach der Infektion an Kopfschmerzen und Fieber. Er war demnach auch durch Antibiotika nicht zu retten. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Wie alt wir werden – Gene sind wichtiger als bisher gedacht
Bisher galten der Lebensstil und Umwelteinflüsse als die entscheidenden Faktoren für ein langes Leben. Gene, so hiess es, spielen nur eine Nebenrolle. Eine neue Studie stellt diese Annahme grundlegend in Frage.
Es ist ein Mantra, das Fachleute für gesundes Altern nicht müde werden zu wiederholen: Wie alt wir werden, haben wir vor allem selbst in der Hand – durch gesunde Ernährung, regelmässige Bewegung, ausreichend Schlaf und ein stabiles soziales Umfeld. Die Gene? Weniger entscheidend. Tatsächlich schätzten frühere Studien den genetischen Einfluss auf die Lebensdauer auf 20 bis 25 Prozent. Einige Analysen grosser Stammbäume kamen sogar nur auf 6 bis 16 Prozent.
Zur Story