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Mestuation / Periode

Mehr als nur Blut: In einigen Gesellschaften werden Frauen während ihrer Periode ausgegrenzt. Bild: shutterstock.com

Nur, weil sie ihre Tage haben



Während ihrer Periode hat Kamala Dhami immer Angst. In der kleinen fensterlosen Hütte, in der sich die 21-Jährige verstecken muss, könnte sie im Winter erfrieren, wenn sie auf dem Boden schläft, oder ersticken, wenn sie ein Feuer macht. Im Sommer könnten sie Schlangen beissen. Und dann sind da die betrunkenen Männer, die ab und zu kommen.

Dhami lebt im Dorf Jayaprithvi in Nepal. Dort müssen Mädchen und Frauen in eine Menstruationshütte, wenn sie ihre Tage haben. Dhami sagt: «Wenn Frauen bluten, sind sie schmutzig. Und unser Gott mag Blut und Dreck nicht.»

epa07308059 (FILE) - Pabitra Devi Jaisi (R), aged 29, and Sarada Jaisi (L), aged 30, share a tiny community 'Chapuadi' hut with their children at Mastamandali village in Acham disctrict, Nepal, 24 September 2017 (issued 22 January 2019). 'Chaupadi Pratha' is an ancient social tradition in Nepal that banishes girls and women from their home to makeshift sheds and huts during their menstruation. Nepal's local government called for dismantling of Chhau huts after a woman and her two sons suffocated, on 09 January 2019, while she was in one of the the huts in Bajura district, Nepal.  EPA/NARENDRA SHRESTHA

Blick in eine Menstruationshütte in Mastamandali, Nepal. Bild: EPA/EPA

Geschätzte 1,9 Milliarden Frauen – ein Viertel der Weltbevölkerung – bekommen ihre Tage. Eigentlich sollte das kein Tabu-Thema sein. Doch das ist es in den meisten Regionen der Welt, oft mit schlimmen Folgen. Ob Menstruationshütten in Nepal oder Sex für Binden in Kenia, das Tabu um die Menstruation «führt zu Stigma und Diskriminierung gegen Mädchen und Frauen», erklärt Agnes Makanyi vom Uno-Kinderhilfswerk.

Im zutiefst patriarchalen Nepal kann die Tradition der Menstruationshütte tödlich sein. Jedes Jahr sterben mehrere Frauen und Mädchen in den Hütten, etwa weil sie von Tieren gebissen werden oder zu viel Rauch einatmen.

Eigentlich ist der Brauch seit 2018 verboten. Einer Studie im Fachblatt «Sexual and Reproductive Health Matters» zufolge war dies auch mehr als der Hälfte der betroffenen Frauen bewusst, viele hielten trotzdem daran fest. Für Forscherin Jennifer Thomson ist klar: Hilfsorganisationen müssen mehr tun, um das Stigma rund um die Menstruation zu bekämpfen.

Stillschweigen und Schamgefühl

Auch im ostafrikanischen Kenia ist die monatliche Blutung noch immer in Mythen und Stillschweigen gehüllt. Dort ist die Armut – mehr als ein Drittel der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze – mit dem Schamgefühl rund um die Periode eng verknüpft.

«Es ist so ein Tabu, dass man verstecken muss, dass man seine Tage hat», erklärt Camilla Wirseen von der Organisation The Cup. «Das bedeutet, dass Mädchen extreme Massnahmen ergreifen, um an Binden zu kommen.»

epa07308061 (FILE) - Naru Saud, aged 21, sits in a 'Chaupadi' shed with her two-year-old son in Biraltoli village in Acham district, Nepal, 19 September 2017 (issued 22 January 2019). 'Chaupadi Pratha' is an ancient social tradition in Nepal that banishes girls and women from their home to makeshift sheds and huts during their menstruation. Nepal's local government called for dismantling of Chhau huts after a woman and her two sons suffocated, on 09 January 2019, while she was in one of the the huts in Bajura district, Nepal.  EPA/NARENDRA SHRESTHA

Naru Saud sitzt mit ihren Kindern in einer Menstruationshürre in Biraltoli, Nepal. Bild: EPA/EPA

Eine Packung mit zehn Binden kostet in Kenia zwischen 50 und 120 Schillinge (45 Rappen bis 1 Franken). Bei dem Gedanken seufzt Melody Mmboga. Die 20-Jährige verdient 4000 Schillinge im Monat. Das muss für sie und ihre einjährige Tochter Praise reichen. Hilfe bekommt sie von keinem, ihre Eltern sind bereits gestorben.

«Manchmal ist das Leben so schwer, dann kann ich mir die 50 Schillinge für Binden nicht leisten. Dann benutze ich einfach Lumpen», sagt sie. Lumpen, Kuhmist, Stofffetzen, Zeitungspapier, Federn, Schwämme, Toilettenpapier - Frauen in Entwicklungsländern nutzen alles Mögliche als Binden-Ersatz.

Binden gegen Sex

Laut einer Studie von Penelope Phillips-Howard, einer britischen Expertin für öffentliche Gesundheit, benutzt ein Viertel der 3400 befragten Kenianerinnen statt Binden andere Materialien. Viele Mädchen verpassen aus Scham oder Angst, man könne Blutflecken sehen, während ihrer Tage auch oft den Unterricht.

Von den Kenianerinnen, die Binden nutzen, zahlen einige einen hohen Preis: Sex. Weil sie sich keine Binden leisten können, wenden sich manche an Männer, die ihnen gegen Geschlechtsverkehr Geld geben. Manchmal sind es kurze Begegnungen, manchmal längere Beziehungen, in die sich Frauen begeben.

Laut der Studie von Phillips-Howard haben 1,3 Prozent der Befragten Sex, um an Geld für Binden zu kommen. Bei den 15-Jährigen seien es zehn Prozent.

Auch die 20-jährige Mmboga hatte angefangen, den Vater ihrer Tochter Praise zu treffen, weil sie finanzielle Probleme hatte. Sie blickt zu ihrer Einjährigen, die friedlich auf ihrem Schoss sitzt. Sie sei Jungfrau gewesen, als er sie eines Tages vergewaltigte, erinnert sich Mmboga. «Er gab mir danach Geld, also schwieg ich.» Nachdem sie ihm von der Schwangerschaft erzählt habe, sei er verschwunden.

Fehlende Toiletten

Auch in Indien hat das Menstruations-Stigma oft verheerende Nachteile für Mädchen. Etwa verpasst dort jedes vierte Mädchen nach Angaben der Behörden während ihrer Periode die Schule. Das liege vor allem an fehlenden Toiletten, sagt Aditi Gupta.

Sie und ihr Ehemann haben die Firma Menstrupedia gegründet und einen Comic kreiert, der Kinder über Menstruation aufklärt und inzwischen nach eigenen Angaben in mehr als 7500 Schulen genutzt wird. Denn aus Guptas Sicht hängt der Aberglaube rund um die Menstruation auch damit zusammen, dass viele Inder nicht wissen, warum Frauen jeden Monat bluten.

Der Mann und die Binden: «Padman»

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Video: YouTube/hollywoodstreams

Inzwischen wird das Tabu im konservativen Indien immer öfter gebrochen. 2018 kam der Bollywood-Film «Padman» («Binden-Mann») in die Kinos. Er erzählt die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte eines Mannes, der günstige Binden erfand, die sich auch arme Frauen auf dem Land leisten konnten. Denn in Indien nutzen laut einer Behörden-Umfrage rund die Hälfte aller Frauen und Mädchen Lumpen, um das Monatsblut aufzufangen.

In Kenia ist Wirseen von der Organisation The Cup überzeugt, dass die Menstruationstasse viele Probleme lösen könnte. Der kleine Plastikbehälter, der in die Scheide eingeführt wird, ist wiederverwendbar und hält, wenn man ihn regelmässig wäscht, mehrere Jahre.

Die Organisation hat bislang laut Wirseen 20'000 Mädchen erreicht. Eine davon ist die 17-jährige Nancy Akinyi Muga. «Meine Mutter kaufte früher die Binden für mich», sagt sie. Das sei eine grosse finanzielle Belastung gewesen. Doch nun habe sie mit der Menstruationstasse keinen Bedarf an Binden mehr, sagt sie begeistert und zeigt den kleinen rosafarbenen Behälter. «Es hat wirklich mein Leben verändert!» (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Miicha 09.03.2020 20:18
    Highlight Highlight Hier kann man an diese Organisation spenden, die Menstassen verteilt:
    https://www.thecupeffect.org/donate/
  • DLOU 09.03.2020 16:15
    Highlight Highlight Schrecklich. Da kommen mir die Tränen!
  • ThePower 09.03.2020 14:08
    Highlight Highlight WTF?😲 Was habe ich da gerade gelesen🙈?
    • ThePower 09.03.2020 14:51
      Highlight Highlight Warum werde ich jetzt geblitzt? Findet ihr das etwa nicht verstörend?
  • Name_nicht_relevant 09.03.2020 10:40
    Highlight Highlight Nicht nur abscheulich wie die Frauen allgemein in vielen Ländern behandelnt werden, nein es ist ekelhaft wie manche die Frau während der menz sehen und dann noch Vergewaltigen oder Einsperren. Das Sie soweit gehen müssen um an Binden zu kommen, richtig traurig. Könnte auch kotzen.
  • WID 09.03.2020 10:23
    Highlight Highlight Ein wiederlicher Aspekt dieser Kultur in welcher der einzelne Mesch nicht viel zählt und die Frauen weniger als eine Kuh.
  • P. Meier 09.03.2020 09:22
    Highlight Highlight Eine eindrückliche Sammlung von empörten Kommentaren inkl. Schuldzuweisungen an die Männer. Dass im Text von 50% Frauen steht, welche die Tradition beibehalten, wird übersehen. Eine Verbesserung wird nur durch Bildung erreicht. Ein Mann mit Unterleibsblutung ist schwerkrank und eine Frau übersteht dies regelmässig unbeschadet. Da liegt der Verdacht von Ungebildeten nahe, dass dies mit Magie oder Hexenwerk zusammen hängt. Als 2. Massnahme müssen hochrangige Schriftgelehrte überzeugt werden, die Texte der heiligen Schriften oder Überlieferungen gem. aktuellem Wissen zu interpretieren
    • Chey123 09.03.2020 12:12
      Highlight Highlight Grundsätzlich nicht falsch, wie wohl die meisten es auch sehen... ändert nichts daran das wir entrüstet sein dürfen, wenn wir sowas wiedermal vor den Latz geknallt kriegen....
      Aber wie könnte man es besser machen?! Solche Veränderungen entstehen nicht innert z.B. 5 Jahren... Was meinst du wie lange bereits versucht wird etwas zu verändern?! Und wie schwer es für dir Frauen da ist dagegen anzugehen, es ist eindeutig einfach in die Hütten zu gehen...
      Schlaue Sprüche aus einer „besseren“ Welt helfen gar nichts...
      Wenn es uns aber emotional packt, unterstützen wir vielleicht diese Organisationen..
  • Burdleferin 09.03.2020 08:21
    Highlight Highlight Frauen klein halten... Hauptsache Frauen klein halten...
  • Mügäli 09.03.2020 05:17
    Highlight Highlight Es ist ein schlimmes Beispiel unter vielen wie Mann sich gegenüber Frau seit Menschengedenken verhält. Überall auf der Welt ist Frau Opfer männlicher Dominanz/Gewalt auch in der Schweiz. Häusliche Gewalt, Vergewaltigung, sexuelle Ausbeutung (in Form von Prostitution usw.), Femizide, die Liste könnte beliebig weitergeführt werden.

    Spricht man das an, zeigt sich die Uneinsicht dieses Geschlechtes, es wird sofort von ‚Männerbashing‘ geschrieben statt das ‚Mann‘ selbstkritisch dies annerkennt. Einsicht wäre nämlich der erste Schritt in die richtige Richtung.

    • McStem 09.03.2020 09:20
      Highlight Highlight Bevor du mich falsch verstehst:Ja,die meisten Täter sind Männer.Ja,die meisten Opfer sind Frauen.Ja,es ist ein grosses Problem.ABER:Es gibt weder"den Mann"noch"die Frau". Diese Formulierung liest sich, als persönlicher Angriff und lösen damit eine automatische Abwehrhaltung aus.
      Als Mann muss man sich nicht dafür entschuldigen, dass Frauen in Nepal in Hütten menstruieren müssen.
      Zudem werden auch Männer Opfer von häuslicher Gewalt,Vergewaltigung,sexueller Ausbeutung und Massakern(Srebrenica).Täter sind auch Frauen. Aber eben Hauptsache die anderen sind Schuld.(Letzteres gilt für beide Seiten).
    • Snooks 09.03.2020 09:38
      Highlight Highlight Eine negative Reaktion ist völlig logisch, wenn du alle Männer in einen Topf wirfst.
    • Mügäli 09.03.2020 13:00
      Highlight Highlight @Snooks - habe ich nicht anders erwartet und nein, es gibt Ausnahmen.

      Nur weil wir in der Schweiz keine Menstruationshütten mehr haben, heisst es noch lange nicht, dass wir der Frau den Schutz geben welche sie brauchen würde.

      Wie viele Männer gehen zu Prostituierten obwohl Mann genau weiss, dass viele Frauen dies nicht freiwillig tun?

      Viele Konsumenten von Pornos haben wir, obwohl Mann sich der Problematik betr. 'Herstellung' bewusst ist?

      Wie viele Frauen werden jährlich Vergewaltigt und der Täter kommt ohne Strafe davon?

      Also hören Sie auf mir zu sagen ich werfe alle in einen Topf ...

    Weitere Antworten anzeigen
  • eysd 09.03.2020 01:31
    Highlight Highlight Menstruationscup für alle!!!!!!!!
  • DuhuerePanane 09.03.2020 01:03
    Highlight Highlight Ich bin wirklich schockiert. Was für Glück wir Frauen in der CH haben, hier auf die Welt gekommen zu sein! Wegen der Hütte stelle ich mir aber die Frage, wie die Bewohnerinnen von Tieren gebissen werden, wenn es ja eine Türe hat?
    • Ribosom 09.03.2020 05:28
      Highlight Highlight Diese Hütten sind keine Schweizer Chalets. Es sind aufeinandergestapelte Steine mit einem Brett als Tür. Da gibt es viele Ritzen und Nischen, wo Schlangen, Ratten ö. ä
      durchkommen.
    • who cares? 09.03.2020 07:09
      Highlight Highlight Nicht alle haben Türen. Es gibt auch kein WC oder andere sanitäre Anlagen, also für den Toilettengang oder Wasserholen müssen sie jedes mal raus. Wenn sie ein Feuer machen weil es kalt ist oder zum kochen (z.B. Wasser abkochen) besteht die Wahl zwischen Türe offen lassen oder zu ersticken. Wilde Tiere werden nicht von einer wackligen Tür aufgehalten.
    • Bits_and_More 09.03.2020 08:10
      Highlight Highlight Dann schau dir noch einmal die Fotos an und überlege dir, ob es für eine Schlange nicht doch irgendwie möglich wäre, da rein zukommen.
      Ich kann mir gut vorstellen, dass es in solchen Hütten auch Mäuse hat, sprich natürlich Nahrung für Schlangen und wenn da auf engen Raum dummerweise noch ein Mensch ist, welcher als Gefahr wahrgenommen wird, beisst so eine Schlange halt auch mal zu.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nurmalso 08.03.2020 23:07
    Highlight Highlight
    Ich glaube Gott steht voll auf Blut sonst würde ee seine Jünger ja nicht so viel davon vergiessen lassen.

    Also weg mit den Hütten.
  • Things will be different when I take over the worl 08.03.2020 21:48
    Highlight Highlight Ein genauso schlimmer Artikel in der Zeit:

    https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-03/femizide-mexiko-mord-frauenstreik-gewalt-gegen-frauen/seite-2

    Ich zitiere von einem Kommentar:

    Länder nach Frauenmorden
    http://cosecharoja.org/femicidio-latinoamerica-tiene-las-tasas-mas-altas-del-mundo/

    Die christlichen Staaten sind am stärksten Vertreten - also Südamerika und Osteuropa. Na wer hätte das gedacht...
    • Ueli der Knecht 08.03.2020 22:32
      Highlight Highlight Offensichtlich hat der Islam Südamerika und Osteuropa bereits unterworfen.
  • Sam Regarde 08.03.2020 21:47
    Highlight Highlight Mittelalter!
  • Ueli der Knecht 08.03.2020 21:46
    • BVB 08.03.2020 22:17
      Highlight Highlight und?
    • äti 09.03.2020 09:27
      Highlight Highlight @bvb. Und was?
    • BVB 09.03.2020 15:24
      Highlight Highlight @äti
      Ich will wissen was Ueli mit diesen Vergleichen bezwecken will.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peedy 08.03.2020 19:52
    Highlight Highlight „Und dann sind da die betrunkenen Männer, die ab und zu kommen.
    ...
    Dhami sagt: «Wenn Frauen bluten, sind sie schmutzig. Und unser Gott mag Blut und Dreck nicht.»“

    Bitte was? Frauen sind schmutzig während ihrer Tage aber für Sex (bzw. Vergewaltigung) sind sie dann wieder gut genug? Manchmal würde ich gerne mehr kotzen als ich essen kann...
    • milone 08.03.2020 21:33
      Highlight Highlight Ich wollte gerade exakt das Gleiche schreiben... da kommt‘s einem echt nur noch hoch! WTF
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 08.03.2020 22:27
      Highlight Highlight Ich versuche mich mal möglichst gewählt auszudrücken......
      Nein, keine Chance. Mir fällt nichts ein, dass ich gemäßigt ausdrücken könnte.
      Mein Blut kocht. Ich bekämpfe gerade den Drang, den entsprechenden Menschen gewaltige Schmerzen zu zufügen.
      Ich kann es einfach nicht glauben. 🤬🤮
  • Gähn on the rocks änd röll 08.03.2020 19:40
    Highlight Highlight und wieder ein brauch um frauen zu demütigen und klein zu halten.
    wirklich widerlich.
  • BigDaddy 08.03.2020 19:39
    Highlight Highlight Bei diesem Artikel und so vielen davor könnte ich einfach nur kotzen und mich in Grund und Boden schämen. Wir geben Milliarden und weitere Milliarden aus um Banken und schlecht geführte Unternehmen zu retten und wir können es uns nicht leisten vernünftige Entwicklungshilfe zu leisten.
  • 044 508 39 39 het sie gseit 08.03.2020 19:30
    Highlight Highlight Nein..!
    In anderen Kulturen sind Frauen also tatsächlich noch nicht so gleichberechtigt wie bei uns?
    Dachte immer es sind alle Kulturen in etwa gleich weit und allen so wertvoll? 🤔

    Dann könnte es natürlich schon sein, dass Männer die aus diesen Kulturen zu uns migrieren, nicht sehr Frauen-freundlich sind?🤔
    Und Homo- freundlich wohl auch eher weniger?

    Aber macht man dann so ein Theater, bloss um dies auf Teufel komm raus, nicht beim Namen zu nennen?🤔

    Verstehe ich nicht?
    • Mietzekatze 08.03.2020 20:55
      Highlight Highlight 🙄🤦🏼‍♀️
    • poltergeist 08.03.2020 21:29
      Highlight Highlight Noch verwirrender ist dass sehr viele Frauen Willkommenskultur zelebrieren.
    • für d' Füchs 08.03.2020 21:36
      Highlight Highlight Die Länder, die im Artikel genannt werden, sind Indien, Nepal und Kenia. Wäre mir neu, dass von dort viele Menschen in die CH einwandern. Zudem ist dieser Aberglaube und eine solche Behandlung der Frau besonders in den sehr armen, unteren Bevölkerungsschichten verbreitet, und diese Leute haben ganz bestimmt nicht die Mittel, auszuwandern, schon gar nicht in die Schweiz. Traurig, dass du so einen wichtigen Artikel, bei dem es um etwas völlig anderes geht, für stumpfe Hetze gegen Ausländer in der Schweiz benutzt. Völlig am Thema vorbei und einfach unangebracht, gratuliere.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Utschli 08.03.2020 19:24
    Highlight Highlight Einfach nur widerlich! (Nicht die Menstruation, der Umgang damit) Aus allem was wir Menschen doch Probleme machen, dabei gibts ja genug reale Probleme...
  • @goplants 08.03.2020 19:17
    Highlight Highlight Nur noch bescheuert!

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