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Du hast genug von der Erde? So lebt es sich auf Venus, Mars und Co.

Bald kommt «The Martian» in die Kinos und die NASA hat soeben fliessendes Wasser auf dem Mars entdeckt. Daher die berechtigte Frage: Wie lebt es sich eigentlich auf den Planeten unseres Sonnensystems so?



Merkur

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Von Weitem mag dieser kleine Planet an unseren Mond erinnern, aber die hohen Temperatur-Schwankungen machen das Leben recht ungemütlich: In der Nacht −170°C, am Tag 430°C. Damit dein Glace nicht schmilzt, solltest du deshalb an der Tag-Nacht-Grenze entlangwandern.

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Das ständige Wandern wäre aber gar nicht so streng, weil der Merkur nur etwa zwei Fünftel unserer Anziehungskraft besitzt.

Auch skaten wäre einiges einfacher:

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Venus

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Das Leben auf der Venus wäre ein bisschen wie in London: Abgehoben, dauernd bewölkt und mit viel Regen. Nur mit dem Unterschied, dass der Regen aus Schwefelsäure besteht. In rund 50 Kilometern Höhe herrschen auf dem Planeten der Liebe ähnliche Schwerkraft- und Druckverhältnisse, wie auf der Erde. 

Um den Planeten zu kolonialisieren, müssten deshalb fliegende Städte errichtet werden.

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Wenn du hier einen Fussball zu weit kickst und ihn wieder holen muss, hast du verloren. Der Vorteil wäre allerdings, dass du das ganze Jahr lang Geburtstag hättest, denn ein Tag dauert auf der Venus länger als ein Jahr.

In diesem Sinne: Alles Gute zum Geburtstag!

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Mars

The planet Mars showing showing Terra Meridiani is seen in an undated NASA image. NASA will announce a major science finding from the agency’s ongoing exploration of Mars during a news briefing September 28 in Washington   REUTERS/NASA/Greg Shirah/Handout  THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. IT IS DISTRIBUTED, EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS

Bild: NASA/REUTERS

Momentan sind alle Augen auf diesen Planeten gerichtet, denn kürzlich verkündete die NASA, dass es auf dem Mars flüssiges Wasser gibt. Im Film «The Martian», der kommende Woche in die Kinos kommen wird versucht ein Mann, auf dem Mars zu überleben.

Was uns die NASA nicht zeigte:

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Da der Planet nicht genug Anziehungskraft für eine atembare Atmosphäre hat, würden wir wohl die meiste Zeit in Zelten verbringen. Der Alltag auf dem Mars wäre vor allem eines: Extrem eintönig. Rote Steinwüste, wohin das Auge blickt. Tag für Tag. 

Bei so wenig Atmosphäre kann ja keine Stimmung aufkommen.

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Bild: watson / AP/20th Century Fox

Jupiter

epa04467207 Handout image released by NASA shows a Hubble telescope close-up view of Jupiter, the biggest planet in our solar system. Hubble was monitoring changes in Jupiter’s immense Great Red Spot (GRS) storm on April 21, 2014, when the shadow of the Jovian moon, Ganymede, swept across the center of the storm. This gave the giant planet the uncanny appearance of having a pupil in the center of a 10,000 mile-diameter “eye.” For a moment, Jupiter “stared” back at Hubble like a one-eyed giant Cyclops.  EPA/NASA/ESA/A. Simon (Goddard Space Flight Center)  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

Bild: EPA/NASA

Der grösste Planet in unserem Sonnensystem besteht hauptsächlich aus Gas und die Schwerkraft misst ein Vielfaches der Erdanziehungskraft. Ausserdem toben hier Jahrhunderte lang Stürme mit bis zu 360 km/h. 

Eine grosse Chance für die Windkraft, aber auch für Bestattungsunternehmen.

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Saturn

epa04127466 A picture made available by NASA/JPL/Space Science Institute on 16 March 2014 and taken on 19 January 2007 shows a view of Saturn and its rings -- the visible documentation of a technique called a 'pi transfer' completed with a Titan flyby. A pi transfer uses the gravity of Saturn's largest moon, Titan, to alter the orbit of the Cassini spacecraft so it can gain different perspectives on Saturn and achieve a wide variety of science objectives. Taking in the rings in their entirety was the focus of this particular imaging sequence. Therefore, the camera exposure times were just right to capture the dark-side of its rings, but longer than that required to properly expose the globe of sunlit Saturn. Consequently, the sunlit half of the planet is overexposed. The view is a mosaic of 36 images -- that is, 12 separate sets of red, green and blue images -- taken over the course of about 2.5 hours, as Cassini scanned across the entire main ring system. This view looks toward the unlit side of the rings from about 40 degrees above the ring plane. The images in this natural-color view were obtained with the Cassini spacecraft wide-angle camera at a distance of approximately 1.23 million km from Saturn. Image scale is 70 kilometers (44 miles) per pixel.  EPA/NASA/JPL/Space Science Institute  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

Bild: EPA/NASA

Der wohl unwirtlichste Planet unseres Sonnensystems bietet so gut wie überhaupt keine Lebensgrundlagen. Sein Mond Titan ist aber gar nicht so übel. Neben einer dichten Atmosphäre findet man dort alle zum Leben notwendigen Elemente.

Allerdings erst unter einer dicken Eiskruste.

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Ausserdem wurden auf Titan grosse Vorkommen an Brennstoffen entdeckt, deshalb besteht der Hauptteil des Alltags wohl darin, Besitzansprüche zu stellen und diese zu verteidigen. Ein bisschen wie im Wilden Westen.

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Uranus

Dieser Planet ist nicht nur für billige Wortwitze verantwortlich (haha Anus 👽).

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Bild: wikipedia.org

Dieser Eisplanet hat mit −224°C die kälteste Atmosphäre unseres Sonnensystems. Die Drehachse liegt ausserdem praktisch waagrecht zur Umlaufbahn um die Sonne. Im Winter liegt also fast die ganze Hemisphäre ständig im Dunkeln.

Das macht den Alltag mehr als ungemütlich.

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Neptun

Der am weitesten von uns entfernte Planet wurde zuerst mathematisch vorhergesagt, bevor man ihn mit dem Teleskop beobachtet hat. Ein Jahr auf Neptun dauert rund 165 Erdenjahre.

Wir könnten dort also nicht mal unseren ersten Geburtstag feiern.

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Weitere faszinierende Weltraumbilder: Auf den Spuren der Dunklen Materie

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