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Raumfahrt: Unbemannte Sojus-Rakete kann nicht an ISS andocken

CORRECTING ROCKET NAME AND ADDING ROBOT DETAILS - In this photo taken on Thursday, Aug. 22, 2019, and distributed by Roscosmos Space Agency Press Service, a Soyuz capsule is launched by a new Soyuz 2. ...
Start der Sojus-Rakete im kasachischen Baikonur am Donnerstag.Bild: AP

Unbemannte Sojus-Rakete kann nicht an ISS andocken

24.08.2019, 09:5624.08.2019, 09:56

Eine unbemannte Sojus-Rakete mit dem ersten humanoiden Roboter Russlands an Bord konnte am Samstagvormittag zunächst nicht wie geplant an die Internationalen Raumstation (ISS) andocken.

Die für 7.30 Uhr (MESZ) vorgesehene automatische Verbindung mit der ISS sei gescheitert, berichteten russische Nachrichtenagenturen. Die Verbindung solle nun in einem zweiten Versuch hergestellt werden. Die Live-Übertragung des Vorgangs auf der Website der russischen Weltraumbehörde Roskosmos wurde unterbrochen.

Die Sojus-Rakete war am Donnerstag gestartet. Auf der ISS soll der humanoide Roboter mit dem Namen Fedor zehn Tage lang lernen, wie er die Astronauten unterstützen kann. Langfristig soll Fedor gefährliche Aufgaben wie Weltraumspaziergänge übernehmen.

Der 1.80 Meter grosse und 160 Kilogramm schwere Roboter ahmt Bewegungen nach und lernt auf diese Weise menschliche Handlungsabläufe. So kann er etwa eine Wasserflasche öffnen, wie in seinen Profilen in den Online-Netzwerken steht. Auf der ISS soll er lernen, diese Aufgaben trotz geringer Erdanziehungskraft zu erfüllen. (sda/afp)

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