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Brennstäbe bleiben 1 Mio. Jahre radioaktiv: Kannst du dich durch unsere Timeline scrollen?

Erst nach einer Million Jahre wird die Radioaktivität der Brennstäbe aus Mühleberg so weit abgeklungen sein, dass sie für Mensch und Umwelt nicht mehr gefährlich ist. Kannst du dir diese Zeitspanne vorstellen? Scroll dich durch unsere Timeline (wir haften nicht für Krämpfe im Finger).



Beginnen wir mit einer kurzen Rückblende: Im Jahr 1967 starteten die ersten Bauarbeiten für den dritten kommerziellen Kernreaktor der Schweiz. Vier Jahre später lief der Probebetrieb an. Seit dem 6. November 1972 versorgt das AKW Mühleberg die Schweiz mit Strom.

Infografik Timeline AKW Mühleberg

Bild: watson

Und wie geht es dann weiter? Gemäss Zeitplan des Bundes sollten die noch radioaktiven Brennstäbe bis zum Jahr 2060 in ein Tiefenlager verschoben werden. Nach einem passenden Standort für ein solches Endlager wird zurzeit noch gesucht.

Bis sich die Strahlung auf ein nicht mehr gefährliches Mass reduziert hat, werden aber noch eine Million Jahre vergehen. Das ist eine kaum vorstellbare Zeitlänge. Wir haben versucht, sie in der folgenden Timeline darzustellen.

Die Grafik wird geladen. Einen kurzen Moment, bitte.

25,4 MRD. Für AKW-Rückbau

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Video: srf/SDA SRF

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168Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spiegelkopf 21.12.2019 23:40
    Highlight Highlight Aktiv sein, um jeden Preis. Dieses Ziel ist wohl erreicht.
  • Edel Weiss 21.12.2019 22:17
    Highlight Highlight Und jetzt mal die Lohnkosten aller Kontolleure hochrechnen, welche in dieser Zeit für die sichere Lagerung verantwortlich sind. Ist Atomstom wirklich so günstig?
  • freeday 21.12.2019 07:41
    Highlight Highlight Bei 104‘328 wärs nochmal spannend geworden: Da werden Forscher ein Nokia 3310 mit 2 Balken Akku finden...
  • glointhegreat 21.12.2019 05:26
    Highlight Highlight .... Geht jetzt noch.... 🤔
  • luigi rigattoni 21.12.2019 02:14
    Highlight Highlight Wow, wäre schade, wenn morgen schon eine definitive Entsorgung möglich würde.
    Ihr geht davon aus, dass die Menschheit stehen bleibt...
    und lebt gut davon;) wie die Kommentare zeigen.
  • Posersalami 20.12.2019 23:21
    Highlight Highlight Es wird nicht möglich sein, das Zeug 1mio Jahre zu verstecken. Wir wissen zB nicht, wo sich Europa in 1mio befinden wird, Stichwort Kontinentaldrift. Aktuell bewegt sich Europa nach Nordosten. Niemand kann wissen was passiert und darum gibt es auch keine Sicherheit.

    -> Riesige Kosten in der Zukunft. Das haben wir gut gemacht.
    • DemonCore 21.12.2019 15:58
      Highlight Highlight Das stimmt nicht. Die Kontinentaldrift ist sehr gut verstanden, ist prognostizierbar und hat übrigens nichts mit der Sicherheit von geologischen Tiefenlagern zu tun. Geologisch relevante Phänomene sind Erosion, Grundwasser, Vulkanismus.

      Dein Kommentar ist typische Lösungsbekämpfung verkleidet als sachliche Analyse. Tiefenlager oder Transmutation/Rezyklierung, eine dieser Lösungen müssen wir so oder so umsetzen, da wir abertausende Tonnen von radioaktivem Abfall haben, den wir nicht für immer in Lagerhallen aufbewahren können.
    • Posersalami 21.12.2019 18:34
      Highlight Highlight Ja genau

      Wenn sich die Platten ineinander verschieben weiss man ganz genau, was in 1mio Jahren passiert. Darum können wir auch zB schwere Erdbeben so gut vorhersagen
    • Oberon 21.12.2019 23:51
      Highlight Highlight @Posersalami
      Du meinst als in 1 Mio. Jahren hat die Menschheit noch ein Problem mit dem radioaktiven Abfall?

      Ich würde eher sagen falls es die Menschheit noch in 10000 Jahren gibt diese ganz andere Probleme hat. ;)
  • Dirk Leinher 20.12.2019 22:02
    Highlight Highlight Angesichts der bereits vorhandenen Abfälle liegt der erfolgyversprechende Ansatz darin, die Transmutationdforschung massiv voran zu bringen.
  • Chääschueche 20.12.2019 17:57
    Highlight Highlight Ihr habt Vergessen den Untergang der Menscheit in der Timeline einzufügen. Denn solange wir es uns eh nicht mehr geben.

    Wir vernichten uns früher :)

    Die Frage ist nur: Tut es die Natur oder tun wir es selbst.
    • DrDeath 20.12.2019 22:45
      Highlight Highlight Fragst du dich das wirklich?
  • Djego 20.12.2019 17:44
    Highlight Highlight Lame, Watson! Ich hätte zu gerne ins Jahr 802701 gescrollt, wo H.G.Wells' "The Time Machine" spielt.
  • RedStarBelgrade 20.12.2019 17:27
    Highlight Highlight Für so öpis, möcht ich au gern zahlt werde :)
    • Buebi 22.12.2019 00:17
      Highlight Highlight Was? Ä Excel Tabällä mit 2 Spalte poste? 🤣
  • therationalist 20.12.2019 17:21
    Highlight Highlight Ich spiele jetzt mal den punching bag:

    Die nächste Reaktorgeneration könnte in der Lage sein, den Abfall wiederzuverwerten. Was übrigbleiben würde wäre Restmaterial das nach wenigen hundert Jahren gleich aktiv ist wie Uranerz. Diese Million Jahre sind also nicht in Stein gemeisselt.

    (Whatabout: Würde D genau soviel Atomstrom wie 2000 produzieren, könnten 30% des CO2 Ausstosses im Energiesektor - seineszeichens prozentual grösster CO2 Verursacher - eingespart werden.)

    Das diese Technologie gefährlich ist möchte ich nicht bestreiten, aber unser CO2 Ausstoss erstickt uns genau so...
    • Binnennomade 20.12.2019 21:02
      Highlight Highlight "könnte.." 🤔
    • DrDeath 20.12.2019 22:48
      Highlight Highlight Die ganze Rechnung mit dem CO2-Ausstoss ist ein riesen Schwindel. Ich habe die gigantischen Uran-Tagebaue noch gesehen in der DDR. Und mit dem Abbau ist es ja nicht getan, es muss erst noch angereichert werden, was auch Unmengen an Strom verschlingt. Wenn du die ganze Energie - und damit das ganze CO2 erst mal reingebuttert hast und das angereicherte Uran vorliegen hast - dann ist es in der Tat recht CO2-arm. Bis du dich um den Abfall kümmern musst, Stichwort wiederaufbereitung, Endlagerung etc. Dann geht es nämlich wieder los mit dem CO2-Ausstoss.
    • therationalist 21.12.2019 09:59
      Highlight Highlight Ja, könnte. So läuft das mit der Forschung. Es ist immer ein Blick in die Zukunft, dem ein gewisses Mass an Unsicherheit beiwohnt.

      Weisst du was nicht "könnte". Wenn wir weiter so machen, Atomausstieg ohne massivsten Ausbau der Erneuerbaren (wo ebenfalls noch viele "könnte" existieren), gekoppelt mit einer Elektrifizierung unserer Mobilität und Entwicklung effizienter Power to X Verfahren. Dann werden - nicht "könnte" - sich unsere CO2 Ziele in Luft auflösen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • infomann 20.12.2019 16:36
    Highlight Highlight Keine Person, kein Staat und auch niemand auf der Welt kann die Verantwortung für so einen Wahnsinn übernehmen.
    Alle Akw Befürworter sind einfach verantwortungslos.
    • Dirk Leinher 22.12.2019 01:32
      Highlight Highlight Ich behaupte diejenigen sind verantwortungslos, welche die Nuklearforschung durch den Ausstieg aus der Nuklearenergie in den Boden stampfen und uns damit alle auf den Abfällen sitzen lassen wollen. Wohlverstanden für die nächste Million Jahre.
  • Magnum44 20.12.2019 16:34
    Highlight Highlight Eine Million Jahre, 1000000! Das muss man sich einmal vorstellen. Und dennoch gibt es auch noch heute erschreckend viele Leute, die - trotz ungelöster Endlagerung/Weiterverwendung- nach mehr AKW schreien.

    Gerade die ach so patriotische und heimatliebende Partei sollte sich einmal durch den Kopf gehen lassen, was ein grössere Zwischenfall im Werk oder Endlager bedeuten kann: kein Lebensraum, FÜR IMMER.
    • Mber 21.12.2019 07:42
      Highlight Highlight Ein AKW oder Endlagerunfall ist so hart es tönt eine lokal begrenztes Hororszenario. CO2 ist ein globales.
    • Dirk Leinher 21.12.2019 18:05
      Highlight Highlight Warum ist es so schwer zu verstehen, dass wir den Abfall bereits haben und die einzige Möglichkeit darin besteht die Nuklearforschung auszuweiten und nicht zu reduzieren. Das wäre etwa das gleiche wie wenn jemand aufhört zu essen nur weil er sich die Zunge verbrannte und zudem erst danach merkt dass die Ausscheidungen sein Trinkwasser verseuchen. Es gibt keine Lösung ohne verstärkte Forschung um die Abfälle in schwachradioaktive Szbstanzen mit Halbwertszeiten von wenigen Jahrhunderten zu verwandeln . Die Abfälle sind Realität. Die Frage ist nur, was bietet Hoffnung auf eine Lösung.
  • derEchteElch 20.12.2019 15:56
    Highlight Highlight Hey! Ich will aber fertig scrollen.. 🤬
  • Safuhr 20.12.2019 15:51
    Highlight Highlight Dass sollte den Menschen zu denken geben.
  • Randalf 20.12.2019 15:49
    Highlight Highlight
    Okay, BER und Brexit ist ja klar, aber was ist mit dem Hardturmstadion?😉
  • goschi 20.12.2019 15:15
    Highlight Highlight Ich glaube da besteht ein Missverständnis
    Die angegebene Zerfallszeit ist immer die halbwertszeit, d.h. bis zu dem zeitpunkt, ist die Hälfte der radioaktiven Stoffe zerfallen, die nächste Hälfte dauert dann nochmals gleich lange, und wieder... und wieder... und wieder..
    • aglio e olio 20.12.2019 15:43
      Highlight Highlight "Erst nach einer Million Jahre wird die Radioaktivität der Brennstäbe aus Mühleberg so weit abgeklungen sein, dass sie für Mensch und Umwelt nicht mehr gefährlich ist."

      Wo steht was von Halbwertszeit?
    • goschi 20.12.2019 16:41
      Highlight Highlight die "eine Million jahre" Angabe bezieht sich idR auf die halbwertszeit von Brennstäben.
      Darum schreibe ich ja, dass dies eine Missinterpretation sein dürfte.
    • TJ Müller 20.12.2019 17:25
      Highlight Highlight Die Halbwertszeit beträgt aber nicht eine Million Jahre.
  • Do not lie to mE 20.12.2019 14:58
    Highlight Highlight Kaliforniens Problem mit der erneuerbaren Energien. Ohne umweltfreundlicher Speicher/Batterien (Feststoffzelle) verschieben wir Zurzeit das Abfallproblem nur. Im Video wird gezeigt was auf uns zukommt. So z.B. eine Frage: Ist es hinnehmbar das riesige Batterie / Solar / Wind -Farmen in ländlichen Gebiete gebaut werden (sofern wir überhaupt so viel Fläche zu Verfügung stellen können wie im Video gezeigt wird) für die Agglomerationen die dann den wirtschaftlichen Hauptnutzen daraus ziehen?
    Play Icon
    • flv 21.12.2019 11:56
      Highlight Highlight Ist es hinnehmbar, dass riesige Nahrungsmittelfarmen in ländliche Gebiete gebaut werden für die Agglomerationen die dann den wirtschaftlichen Hauptnutzen daraus ziehen?

      Und Spoileralarm: am Schluss im Müll landet...
  • landre 20.12.2019 14:28
    Highlight Highlight Die Lebensdauer eines Manufakt wie zum Beispiel ein "Atommüll-Depot" ist limitiert. Hier generieren wir also einen höchst gefährlichen Teufelskreis und perfider obendrauf, denn dieser wird von Generation zu Generation weitergegeben müssen...
    • Bildung & Aufklärung 20.12.2019 15:02
      Highlight Highlight " Wen interessieren oder kümmern schon nie nachfolgenden Generationen, die Nachfahren, die Kinder... "

      -Viele Boomer, Egomanen, etc.
    • Watsianer 20.12.2019 15:27
      Highlight Highlight Es gibt keine Boomer - es gibt lediglich egoistische Menschen. Furchtbares Modewort.
    • Mönschehasser 20.12.2019 21:35
      Highlight Highlight @watsianer
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ein Freund von Petr E. Cycling 20.12.2019 14:27
    Highlight Highlight Habe den Brexit nirgends gesehen. Kommt der noch später?
    • Uncommonwealth 20.12.2019 16:07
      Highlight Highlight @Blitzsammer

      Nö, alle EU-Staaten haben einfach eine neue Union gegründet, da es einfacher war als der Brexit.
      Benutzer Bild
  • willi202202 20.12.2019 14:21
    Highlight Highlight Sehr interessant finde ich, dass die Natur ebenfalls ein solches Kraftwerk (Naturreaktor) kennt: https://de.wikipedia.org/wiki/Naturreaktor_Oklo
    • Masche 20.12.2019 17:42
      Highlight Highlight Zwei Dinge sind beachtenswert:
      1. "Die Kettenreaktionen kamen vor mindestens ca. 1,5 Milliarden Jahren zum Erliegen". Trotzdem kann man die Auswirkungen noch heute erforschen.
      2. "Der natürliche Kernreaktor war etwa 500.000 Jahre lang aktiv und setzte eine Energiemenge, die ein durchschnittliches Kernkraftwerk in einem Zeitraum von vier Jahren erzeugt, frei". Ein solches Reaktorlein würde vielleicht gerade den Energiebedarf von 10 Häusern decken.
  • peasbo 20.12.2019 14:18
    Highlight Highlight Wann kollidiert die andromeda galaxie mit unserer milchstrasse? Eine million oder in einer milliard jahre? Dann wäre es auch kein problem mehr 😅
    • i schwörs 20.12.2019 21:32
      Highlight Highlight Die Astronomen gehen heute davon aus, dass dies in knappen 3 Mia Jahren geschehen wird, und es wird mit einer ca 12% Wahrscheinlichkeit dazu führen, dass das Sonnensystem aus seiner Bahn geworfen wird (wegen Schwerkrafteinflüssen, nicht wegen Kollisionen, diese sind nicht zu erwarten). Bis dahin kann sich aber noch vieles ändern, aber ganz sicher werden die ca 2.3 Mia Fr. für Rückbau und Lagerung im (erst noch zu findenden) Endlager nicht reichen, und besagtes Lager wohl auch nicht mehr bestehen.
  • Michael Scott 20.12.2019 13:59
    Highlight Highlight Ja, ich kann.
  • Forcat 20.12.2019 13:57
    Highlight Highlight Schade war bei 99900 fertig, jetzt muss ich wieder an die Arbeit...
  • Vecchia 20.12.2019 13:43
    Highlight Highlight Eine Technologie, die kurzfristig Geld für die einen und langfristig den grösseren Schaden für alle bringen kann, als der Nutzen jemals war.

    Auch das nannte sich einst "Fortschritt" ...


    Après nous le déluge!
  • Team Insomnia 20.12.2019 13:36
    Highlight Highlight Wird das Zeug vom Millitär überwacht? Was ist wenn sich das jemand holt der es nicht in seinen Händen halten sollte?
    • Buebi 22.12.2019 00:26
      Highlight Highlight Dann braucht derjenige einen guten Schutzanzug.
  • Saraina 20.12.2019 13:21
    Highlight Highlight Ein interessanter Artikel im heutigen „Guardian“ dazu

    „ Many governments are planning to dispose of radioactive waste by burying it deep underground. However, new research has found that in such storage conditions a new chemical form of uranium can temporarily occur, while small amounts of uranium are released into solution. If uranium is in solution, it could make its way into groundwater.“
    • Bildung & Aufklärung 20.12.2019 13:46
      Highlight Highlight Ach das macht doch nichts... Ein bisschen Uranium hat noch keinem geschadet! Früher haben wir in der Uraniumgrube noch gespielt...

      Wichtig ist, dass die Atomlobby und entsprechende Rechtspolitiker die ihr zudienten, dick absahnen konnten.

      Und kommt bei all den Pestiziden, Medirückständen, Gülle, Mikroplastik etc. im Grundwasser ja auch nicht mehr gross drauf an... :-)
    • loplop717 20.12.2019 14:48
      Highlight Highlight Es kommt defitiv darauf an wir viel Uran in Lösung geht eine gewisse Menge ist sicherlich unbedenklich, da Uran auch jetzt schon in der Welt vorhanden ist, wie auch andere Radioaktive Stoffe wie Radon.
    • Saraina 20.12.2019 15:12
      Highlight Highlight Radon ist ein Zerfallsprodukt von Uran, es ist ein Edelgas mit einer Halbwertszeit von ein paar Tagen. Ich weiss nicht, wie es mit dem löslichen Uranium diesbezüglich aussieht. Wenn etwas im Grundwasser vorkommt, werden wir es trinken, damit kochen, uns damit waschen und unsere Kulturen damit bewässern. Zudem kumulieren sich natürlich die Belastungen.

      Andererseits: in meiner Jugend konnte jeder Chnopf sich im Schuhladen die Knochen in den Füssen in den Schuhen angucken, so viel er wollte. Es wurde geröntgt was das Zeug hielt, und oberirdische Atomtests interessierten Keinen, weil weit weg.
  • Evan 20.12.2019 13:20
    Highlight Highlight "Nun gut – wir erlösen dich an dieser Stelle. Du müsstest nämlich 10x diese Distanz scrollen, bis die radioaktiven Abfälle vom AKW Mühleberg keine Gefahr mehr für Mensch und Umwelt darstellen."

    wtf, da wurde es ja gerade erst spannend!
  • Bildung & Aufklärung 20.12.2019 12:59
    Highlight Highlight Haha, gut gemacht, gute Idee.

    Vorallem sehr anschaulich und vorallem eindrücklich !

    Nicht zu vergessen, Die hochgiftigen Abfällge zu lagern heisst nicht: Loch auf, Zeugs rein, Loch zu! Es heiss überwachte, bewirtschaftete Lager!
    Das wird brutal Geld kosten. Aber hey, sei ja ach so günstig die Atomenergie, schwadronieren die dümmlichen Fans und vorallem die skrupelllosen, abzockenden Atom-Lobbies. Die wussten das natürlich haargenau von Beginn an.
  • giandalf the grey 20.12.2019 12:59
    Highlight Highlight Naja wir können davon ausgehen dass der Mensch entweder fähig sein wird, die Brennstäbe unschädlich zu machen oder in den Weltraum zu befördern wo die Strahlung keinen Unterschied macht, bevor sie aufhören zu strahlen. Entweder das, oder der Mensch macht die Erde dermassen unbewohnbar dass es auch hier keine Rolle spielt, ob irgendwo ein paar radioaktive Brennstäbe rumfaulen.
    • Bildung & Aufklärung 20.12.2019 13:47
      Highlight Highlight Hoffentlich nicht in den Orbit!

      Genügt ja wohl, dass man einen so schönen Planeten wie diesen so unfassbar vermüllt und verdreckt hat !
    • D(r)ummer 20.12.2019 14:21
      Highlight Highlight @Bildung & Aufklärung

      Echt jetzt?

      Atommüll in eine Umlaufbahn bringen?

      Es ist einfacher, diesen richtung Sonne zu schiessen.
    • Bildung & Aufklärung 20.12.2019 15:07
      Highlight Highlight Drummer,

      Kann sein.
      Obwohl ich persönlich es jetzt nicht gerade für die intelligenteste, nobelpreisverdächtige Idee halte, tonnenweise hochradioatkven und hochgefährlichen Atommüll und Raketen zu kombinieren...

      (Und da gehts sogar nur um Unfälle mit Menschen: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Raumfahrtunf%C3%A4llen )
    Weitere Antworten anzeigen
  • nib 20.12.2019 12:59
    Highlight Highlight das sind in etwa die Zeitdimensionen, welche der Grönländische Eisschild bräuchte, um wieder zu entsehen, wenn er wegen der Klimaerwärmung geschmolzen ist. nur geht dadurch ein Vielfaches an Lebensgrundlage verloren, als bei allen Nuklearkatastrophen zusammen.
  • D(r)ummer 20.12.2019 12:48
    Highlight Highlight Jahr 25'800

    Dein Sternzeichen steht dann wieder dort hinter der Sonne, wo es sein sollte.

    Richtig gelesen: Dein Sternzeichen entspricht nicht genau dem, das an deinem Geburtstag hinter der Sonne war.
    2'000 Jahre = ca. 1 Sternbild verschoben.
  • Matrixx 20.12.2019 12:39
    Highlight Highlight Ca. 2700: Die Sprache hat sich soweit gewandelt, dass von der heutigen Sprache fast nicht mehr übrig ist und niemand in der Bevölkerung ist im Stande, die sorgfaltig verfassten "Safety Datasheets" zum radioaktiven Müll zu lesen und ist sich der Gefahr daher nicht bewusst.
    • Lienat 20.12.2019 13:52
      Highlight Highlight Korrektur: Das Datasheet kann man schon lange vorher nicht mehr Lesen, weil die Menschheit heute über gar keinen Datenträger verfügt, auf dem man diese Information so lange speichern könnte.
  • dääd 20.12.2019 12:36
    Highlight Highlight Leider geiler Beitrag.

    Vorschlag: Text ergänzen mit den weiteren 900'000 Jahren und dann nominieren für den Medienpreis.
    • jjjj 21.12.2019 06:51
      Highlight Highlight Gibts schon auf wikipedia.
      Damit gewinnst du keinen Pokal... 😂
  • Score 20.12.2019 12:28
    Highlight Highlight Aber hey! CO2 Neutral! *ironieoff* ;-)
  • Edwin Schaltegger 20.12.2019 12:18
    Highlight Highlight Das sind doch nur sinnlose Artikel, welche die Angsthysterie vor radioaktiver Strahlung schüren. Wir müssen wohl oder übel eine Lösung finden um den Atommüll und radioaktiven Abfall aus Industrie und Medizin sicher zu lagern. Die geschilderten Zeithorizonte sind in der Erdgeschichte und im Universum ein "Wimpernschlag". Der homo sapiens existiert erst seit 200'000 Jahren und unser ökologisches System Erde wird voraussichtlich in einer Million Jahre sich dieser "Plage und Störenfrieds" entledigt haben, evtl. auch durch einen höchst wahrscheinlichen Asteroideneinschlag.
    • Bildung & Aufklärung 20.12.2019 13:49
      Highlight Highlight Du laberst von "Angsthysterie" bei hochgiftigen, 1 Million strahlenden Abfällen und präsentierst als Lösung dann, dass wir sowieso aussterben...
      :'D

      Du solltest mit Kindern arbeiten. Wer soviel Hoffnung, Güte, Konstruktivität und Zuversicht ausstrahlt...
  • Quacksalber 20.12.2019 12:11
    Highlight Highlight Ihr habt noch vergessen, dass einige Hundert Meter Gebirge abgetragen werden, deshalb muss man den Abfall so tief vergraben.
    • Saraina 20.12.2019 13:48
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, das Endlager im Gebirge geplant sind. Ein Vorschlag war das Zürcher Weinland, dort ist es ziemlich flach.
    • Pisti 20.12.2019 13:55
      Highlight Highlight Ein Stadion wollen ja einige nicht in Zürich, die CS könnte ja dafür ein Endlager für den Atommüll auf dem Hardturm bauen. 😉
    • Quacksalber 20.12.2019 15:42
      Highlight Highlight Ist es nicht so, dass sich das Gebiet langsam hebt?
  • Quacksalber 20.12.2019 12:08
    Highlight Highlight Ich frage mich schon lange, wann die Jungen richtig wütend werden über diesen Unfug der Vorgeneration. Nur noch Kosten, Risiko und noch sehr lange viel Aufwand und keinerlei Nutzen.
    Ich bins.
    • Bildung & Aufklärung 20.12.2019 13:52
      Highlight Highlight Dankbar sollt ihr Jungen sein! Schaut mal das tolle System an, dass euch überlassen wurde. Dieser radikale Neolberalismus ist doch wunderbar. Konsum und Geld definiert alles. Also wenn das mal kein Leben ist.

      Die rosige Zukunft die euch bevorsteht.

      Der Planet, die Mitwelt, die Natur blüht zwar nicht gerade, aber dafür gibts gute Rente... Äh... Ja.
      60% der Arten ausgerottet in den letzten 50 Jahren. Kann mal passieren.

      Und jaaa, das bisschen Atommüll... 1 Mio Jahre. Dafür habt ihr Strom für die Playstation, was anderes habt ihr Jungen ja nicht im Kopf!
    • Buebi 22.12.2019 00:41
      Highlight Highlight Und was ringt Wütend werden? Wird damit irgendetwas gelöst? Wütend waren die Menschen schon immer. Aber mit Wut alleine lässt sich nichts erreichen.
  • fools garden 20.12.2019 12:07
    Highlight Highlight Mir hilft nur noch Sarkasmus.
  • Punting Unit 20.12.2019 12:01
    Highlight Highlight wäre das ereignis nicht historisch oder haben die maple leafs bis dann wirklich immer noch keinen weiteren stanley cup geholt?
  • Tinu0455 20.12.2019 11:57
    Highlight Highlight Da braucht es aber noch viele Gretas, damit die Welt so lange existiert!
    • Saraina 20.12.2019 13:49
      Highlight Highlight Die Welt existiert auch ohne für Menschen erträgliches Klima, da mach dir keine Sorgen.
  • Patric Trachsel 20.12.2019 11:42
    Highlight Highlight so lange scrollen, und kein einziger BER-Witz?
  • HPOfficejet3650 20.12.2019 11:31
    Highlight Highlight Für solche Artikel liebe ich euch Watson❤️😂
  • lilie 20.12.2019 11:30
    Highlight Highlight Ihr seid solche Scherzkekse! "Es ist Action in Sicht", ja Pustekuchen! 😂😂😂

    Aber im Ernst, ihr habts geschafft, ein Problem, das alles andere als ein Witz ist, unterhaltsam und gleichzeitig sehr plastisch darzustellen.

    Hut ab! 👍

    Ich bin wirklich jedesmal entsetzt, wenn man über Atomkraft redet, dass es immer nur um die Wahrscheinlichkeit eines Super-GAUs geht, aber nie um die Entsorgung der Brennstäbe.

    Der Mensch ist einfach dumm.

    Aber was soll man auch erwarten? Vor 1 Million Jahren waren die einzigen Brennstäbe auf diesem Planeten die Holzstäbe, die wir zum Feuermachen benutzten...
  • Lowend 20.12.2019 11:28
    Highlight Highlight Netter Artikel. Ich sage es immer wieder. Wir haben Glück, dass die Ägypter Pyramiden und keine AKWs bauten, denn bis die Hieroglyphe für «Atom» entziffert hätten, wären schon hunderte Forscher verstrahlt worden und würden daran elendiglich krepieren.
    • Quacksalber 20.12.2019 12:10
      Highlight Highlight Und das nach nur 3000 Jahren.
  • Hardy18 20.12.2019 11:27
    Highlight Highlight Ich werde nicht mal 2100 schaffen 😂 aber da sieht man mal wie lang schon 100.000 Jahre sind.

    Da ich an die Menschheit glaube und mir denke das sie so pfiffig sein werden und etwas erfinden was die Strahlung neutralisiert. Wie das geschehen soll, kann ich nicht sagen. Ich weiss aber wie ein Velo funktioniert 😏
    Vielleicht kann irgendwann grundlegend die Zusammensetzung eines Atoms verändert so das es nicht mehr gefährlich ist.
    Und bis dahin, eine strahlende Zukunft euch allen ✌🏼
    • DemonCore 20.12.2019 18:33
      Highlight Highlight Das wurde bereits "erfunden" - und nennt sich Transpiration.
    • DemonCore 21.12.2019 07:55
      Highlight Highlight *Transmutation - Autokorrektur...
  • Toerpe Zwerg 20.12.2019 11:16
    Highlight Highlight Genau. 97% der in den Brennstäben ursprünglich enthaltenen Energie sollten wir um jeden Preis ungenutzt lassen und verbuddeln ...

    Die Technologie zur Nutzbarmachung dieser Energie existiert. Sie ist bereits im Leistungsbetrieb im Einsatz. So ganz nebenbei reduziert diese Technologie die Abfallmenge auf wenige %, welche - Überraschung - "nur" noch einige hundert Jahre strahlen.

    Nun die Frage: Wie wahrscheinlich ist es wohl, dass diese enorme Energiemenge ungenutzt bleibt?
    • homo sapiens melior 20.12.2019 12:02
      Highlight Highlight Sie können das Zeugs ja wieder ausgraben, wenn sie rausgefunden haben, wie Gefahren für langfristigen Schaden eliminiert werden.
    • Bowell 20.12.2019 12:09
      Highlight Highlight Absolut richtig, aber das interessiert hier niemanden...leider.
    • Michael von der Halde 20.12.2019 12:15
      Highlight Highlight You dreamer, du!
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 20.12.2019 11:00
    Highlight Highlight Das Musikstück Organ2/ASLSP von John Cage welches seit dem 05.09.2001in Halberstadt aufgeführt wird, soll im Jahr 2640 enden.
    Gut Ding will Weile haben...
    • Team Insomnia 20.12.2019 13:56
      Highlight Highlight Was?
  • IlCapitano3 20.12.2019 10:54
    Highlight Highlight Ihr hättet noch die Milankovic Zyklen erwähnen können. Dann fänden in der Timeline noch 2-3 Eiszeiten statt.
  • Domino 20.12.2019 10:53
    Highlight Highlight Man kann die Brennelemente weiterverwenden in Gen 4 Atomkraftwerken.
    Etwa dasselbe wie mit dem Hausabfall: Der wird auch verbrannt und die Energie für Fernwärme und Strom genutzt....
    Mülldeponien sind sowas von out!
    • ingmarbergman 20.12.2019 12:28
      Highlight Highlight Das ist etwa das gleiche wie wenn du sagen würdest dass Intergalaktische Reisen mit dem Warp-Antrieb möglich sind.
      Bis jetzt reine Theorie.
    • Ueli der Knecht 20.12.2019 22:03
      Highlight Highlight Das mit dem Hausabfall verbrennen für Fernwärme ist total unverantwortlich und richtig primitiv.

      Flux-Kompensatoren würden den Hausabfall in sehr viel mehr und sinnvollere Energie umwandeln.

      In diesem Sinne sind deine Ideen von "Gen 4 Atomkraftwerken" reine Fantastereien.

      Warum sollten unsere Nachfahren solchen teuren Unsinn wie die "Gen 4 Atomkraftwerke" in die Welt stellen, wenn sie doch ganz billig enorme Energiemengen mit normalem Hausmüll und Flux-Kompensatoren gewinnen können?

      In diesem Sinne solltest du nochmals über die Bücher, und deine spekulative Fantasie überprüfen, Domino.
  • Gubbe 20.12.2019 10:49
    Highlight Highlight Bei aller Aufmerksamkeit für den Artikel (ich habe abgekürzt), möchte ich doch anfügen, dass unser Granitgestein auch strahlt. Wohl schon sehr lange. Es mussten auch schon Personen ihre Bleibe deswegen verlassen, genau so wegen dem Radon.
  • Alteresel 20.12.2019 10:39
    Highlight Highlight Ich befürchte, dass es schon viel früher keine Menschen mehr gibt und wenn, dann sind Brennstäbe wohl archäologische Fundstücke als einer Zeit, die als „verwirrtes Jahrhundert“ oder ähnlich bezeichnet werden wird.
    • Menel 20.12.2019 11:44
      Highlight Highlight Wenn die Menschen weg sind, wer sind dann die Archäologen? 😳
    • sowhat 20.12.2019 12:46
      Highlight Highlight @ Menel, extraterretische Forschungsgruppen?
    • locogoa 20.12.2019 12:53
      Highlight Highlight Er schreibt ja „und wenn,“
      Im Sinne von wenn doch noch .... 🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kurt A. Schumacher 20.12.2019 10:36
    Highlight Highlight So zum Nachdenken für die Atomkraft Nein Danke Nachfolgegeneration: Die fossilen Brennstoffe mit denen wir nach wie vor relativ sorglos umgehen (wobei zu erwähnen ist das nur so um die drei Prozent in der Fliegerei verwendet wird - aber etwa sechs Prozent zur Herstellung und den Betrieb all der Geräte und Infrastruktur welche wir in diesem Moment benutzen) zwischen 100 und 400 Mio. Jahre alt sind. Aber egal - der Strom kommt ja aus der Steckdose, die teuren Solaranlagen auch auf unserem Dach brauchen noch mindestens 200 Jahre und liefern im Moment unter dem Hochnebel so ziemlich genau nichts.
    • aglio e olio 20.12.2019 10:56
      Highlight Highlight Worauf willst du hinaus?
    • Urs457 20.12.2019 11:53
      Highlight Highlight Ok Boomer, flieg weiter!
    • Alteresel 20.12.2019 13:21
      Highlight Highlight @Ursus: 👍
    Weitere Antworten anzeigen
  • Menel 20.12.2019 10:36
    Highlight Highlight Wir müssten nur einen sicheren Weg finden, das Zeug in die Sonne schicken zu können. Zb. mit einem sicheren Cargo-Weltraum-Lift das Zeug ins All bringen, auf eine Raumfähre umladen und ab in die Sonne.
    • ridega 20.12.2019 10:48
      Highlight Highlight Ja, oder gar nicht erst so eine Technologie verwenden die uns über das nächsten Jahrtausend nur Probleme einhandelt...
    • Ich hol jetzt das Schwein 20.12.2019 11:00
      Highlight Highlight @ridega: Sag das mal Marty McFly! Fakt ist halt nunmal, dass diese Technologie verwendet wurde (und noch wird), womit wir dieses Problem haben. Wieviele Brennstäbe in solchen Lagern gelagert werden müssen, ob das 100 oder 110 Tonnen sind, macht den Braten nun wirklich nicht fett.
    • ridega 20.12.2019 13:20
      Highlight Highlight @Ich hol jetzt das Schwein: Ich sags ihm wenn ich ihn mal sehe. Aber du hast recht - es ist zuviel verlangt vorher die gefahren abzuklären.
  • schoscho 20.12.2019 10:23
    Highlight Highlight Eindrücklich! gut gemacht Watson-Team. Danke.
    Leider ist die menschliche Halbwertszeit gegenüber nachhaltigen Erkenntnissen noch kürzer als ein Mausscroll.
  • MStgr 20.12.2019 10:23
    Highlight Highlight Ich hab mich schon öfters, unter anderem, mit dieser ganzen Zeitscala beschäftigt. Der vergleich mit dem Scrollen ist eine super Idee von euch. Wenn man bedenkt das jeder strich 100j ist und die ganze laufzeit grade mal die halbe distanz dazwischen. Die Menschheit ist so unglaublich naiv
  • Bynaus 20.12.2019 10:22
    Highlight Highlight Ihr habt vergessen:

    2040: Die ersten kommerziellen Kernkraftwerke 4. Generation werden in Betrieb genommen. Radioaktive "abgebrannte" Brennstäbe werden zum begehrten Energierohstoff.

    2050: Die Nagra wird aufgelöst, der Bau des Tiefenlagers abgebrochen. Stattdessen entsteht da ein Museum. Mit Tiefgarage.

    2500: Die letzten "abgebrannten" Brennstäbe aus dem 20. und 21. Jahrhundert sind aufgebraucht. Aber kein Problem, wir haben längst Kernfusion.
    • Padawan 20.12.2019 10:37
      Highlight Highlight Sehr optimistisch! 😉
    • speedy_86 20.12.2019 11:59
      Highlight Highlight Das wäre doch ein schönes Bild: Kraftwerke die die radioaktiven Brennstäbe verpulvern...

      Ich wünsche mir echt die Fusion, die Halbwertszeit der verseuchten Materialien ist, je nach Methode der Fusion, relativ kurz (ein paar Jahrzehnte Radioaktivität).
    • Michael von der Halde 20.12.2019 12:13
      Highlight Highlight You dreamer, du
    Weitere Antworten anzeigen
  • seepost 20.12.2019 10:20
    Highlight Highlight Schön dargestellt! Die Existenz von Homo Sapiens begann nach aktuellem Wissensstand vor 300‘000 Jahren. Wenn man das in Relation setzt..
  • Andi Weibel 20.12.2019 10:10
    Highlight Highlight Für diese Timeline habt Ihr den Infografik-Oscar verdient!
  • DrFreeze 20.12.2019 10:08
    Highlight Highlight Das war eine sehr gute Idee von euch. 👍

    Was mich beunruhigt ist, dass die Menschheit bisher noch kein Bauwerk erschaffen hat, dass älter als 5800 Jahre ist (Ggantija Tempel auf Malta).
    Und wir glauben, dass wir das Teufels Zeugs 1 Million Jahre bändigen können?
    • Score 20.12.2019 12:30
      Highlight Highlight Als die älteste noch lebende Sprache gilt Aramäisch – die Sprache, in der Jesus seinen Jüngern predigte. Schriftfunde belegen, dass sie seit mindestens 3000 Jahren in Gebrauch ist. Heute wird Aramäisch noch von rund einer halben Million Menschen im Nahen und Mittleren Osten gesprochen

      Auch das ein nicht zu unterschätzendes Problem. Aber wir sind uns wohl alle einig das schon nur ein Ausblick auf unser Dasein (oder nicht mehr Dasein) auf 100 Jahre unmöglich ist. Und glaublich wie viel wir kaputt machen in so kurzer Zeit...
    • Ueli der Knecht 20.12.2019 13:22
      Highlight Highlight Wir glauben, dass das unsere Nachfahren schon hinbekommen. Und sonst einfach aussterben, und dann wär's ja auch egal, weil wir sind ja bis dahin sowieso auch tot.

      Nach uns die Sintflut.
    • goschi 20.12.2019 17:42
      Highlight Highlight darum gibt es ja kein bauwerk, sondern es wird vergraben ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • LeChef 20.12.2019 10:07
    Highlight Highlight Hätte eigentlich an dieser Stelle einen BER Witz erwartet..
    • T13 20.12.2019 10:30
      Highlight Highlight Geht nicht weil sie bei 100000 aufhören.
    • dmark 20.12.2019 10:32
      Highlight Highlight Wie denn, bei einer Zeitspanne von lediglich 1 Mio. Jahren...? ;)
    • Baba 20.12.2019 11:42
      Highlight Highlight Während ich gescrollt habe, habe ich tatsächlich stets nach BER Ausschau gehalten 😂😂😂

      http://www.istderberschonfertig.de/
  • Janis117 20.12.2019 10:07
    Highlight Highlight Chrank...
  • eleven86 20.12.2019 09:44
    Highlight Highlight Ihr habt da glaub was verwechselt... im Jahr 3183 wird nicht die "Zeitpyramide" fertiggestellt, sondern der BER;)
    • dmark 20.12.2019 10:17
      Highlight Highlight Du Optimist ;)
    • moimoimoi 20.12.2019 11:10
      Highlight Highlight Optimist!
    • Noob 20.12.2019 11:17
      Highlight Highlight Du meinst das neue Zürcher Fussballstadion...
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