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Fondue Chinoise ist so was von überbewertet. Hier sind 14 Weihnachts-Menüs aus aller Welt, die besser sind

18.12.15, 12:03

Mal ehrlich: Wie sehr magst du Fondue Chinoise? Ganz gerne, oder? Ja, schon klar: Gemütliche Atmosphäre, geselliges Beisammensein und eine allgemein aufgehübschte weihnachtliche Stimmung tragen das ihre dazu bei. 

Aber eigentlich wirft man bloss ungewürzte Fleischstückchen in eine fade Brühe und ertränkt diese danach in künstlich gesüsste Fertig-Saucen. Wenn man es sich ehrlich überlegt: Da hat man auch schon Feineres gegessen.

Deshalb: Hier einige Weihnachts-Menüs, die so richtig lecker sind. Los gehts!

Turkey With All the Trimmings

Rezept BIld: Shutterstock

Der Weihnachtstruthahn, wie er in der angelsächsischen Welt genossen wird, nämlich «with all the trimmings» – mit allen Beilagen. Nebst einem gehörig grossen gefüllten Truthahn gehören dazu: Bratkartoffeln, Pastinaken, Rosenkohl, in Speck gewickelte Chipolata-Würstchen, Bratensauce, Cranberry-Sauce und und und. Dazu trinkt man Bier oder Wein oder vor oder nach dem Essen einen Whisky oder einen Brandy ... also, okay, man trinkt vor allem viel.

Frittierter Weihnachtskarpfen

Rezept Bild: Shutterstock

Traditionell in Polen, der Tschechischen Republik und anderen osteuropäischen Staaten. Dazu serviert man Kartoffelsalat.

Weihnachtsgans

Rezept Bild: Shutterstock

Traditionell in Frankreich, Deutschland oder England (bevor der Truthahn Standard wurde): Unglaublich saftiges Fleisch, mit einem dunklen, leicht Wild-artigen Geschmack. Als Wasservogel hat die gute Gans jede Menge Fett (welches man am besten auffängt und tiefkühlt um später klassisch französisch die Pommes Frites darin zu frittieren).

Honey and Whiskey Glazed Ham

Da in den USA der Turkey bereits am Thanksgiving serviert wird, ist der Weihnachtsschinken beliebt. Dazu serviert man Maisbrot und Bohnen. 

Oder wenn du es scharf magst: Jamaican Jerk Ham

Die jamaikanische Variante mit ordentlich scharfer Kruste. Diese Rezeptversion von Jamie Oliver wird als «schwer süchtig machend» beschrieben (was der Autor durchaus bestätigen kann).

Als Beilage: Rosenkohl-Geschnetzeltes mit Speck

Rosenköhl – nicht jeder mag ihn. Und trotzdem gehört er zu einem Weihnachtsmal irgendwie dazu. Dieses Rezept vom äthiopisch-schwedischen Chef Marcus Samuelsson wird aber garantiert jeder fein finden.

Huîtres

Bild: Shutterstock

Setzt man sich in Frankreich am Heiligabend zum «réveillon» zu Tisch, kann es gut vorkommen, dass Austern einen der Hauptgänge ausmachen. Zu geniessen mit viel Schlürfgeräusch und einigen Gläsern Champagner.

Julbord

Weshalb nicht mal skandinavisch essen? In Schweden heisst es Julbord, in Dänemark Julefrokost, in Finland Joulupöytä. Und jedes Land hat seine eigenen landesspezifischen Spezialitäten – doch alle haben gemein, dass man alles auf einem Buffet anrichtet und sich danach zurücklehnen darf.

«Kurisumasu ni wa kentakkii!»

Bild: Dramafever

Erstaunlich, nicht? In Japan sind Brathähnchen vom Fastfood-Riesen Kentucky Fried Chicken der Inbegriff von Weihnachten. Seit der erfolgreichen 1974er Werbekampagne «Kurisumasu ni wa kentakkii!» («Kentucky zu Weihnachten!») pilgern abertausende Familien in den nächstgelegenen KFC, um das Weihnachtsmenü zu geniessen. Viele bestellen gar ihre Menüs zwei Monate im Voraus, um die Wartezeit von bis zu zwei Stunden zu umgehen.

Beef Wellington

Rezept Bild: Shutterstock

In Mitteleuropa, Grossbritannien und auch hierzulande ist das Rindsfilet Wellington eine beliebte Alternative zu gängigeren Weihnachtsmenüs. Kommt gut – vor allem, wenn man den Teig mit Sternchen und anderen weihnachtlichen Mustern verziert. 

Nut Roast

Bild: Jamie.com

Den vegetarischen oder veganen Nuss-Hackbraten erfreut sich in den USA und England zunehmender Beliebtheit als Weihnachtsmenü. Jamie etwa liefert gleich drei Rezepte: eines für Vegis, eines für Veganer und eines für jene Menschen, dies gerne pikant mögen.

La Buche de Noel

Bild: Shutterstock

Dessert! In Frankreich bedeutet dies traditionell: «Weihnachts-Ast», ergo eine kunstvoll zu einem Holz-Ast stilisierte Schokoladen-Roulade. Superbe!

Buccellato

Rezept Bild: Shutterstock

In Sizilien gibt es diesen Feigen-Nuss-Rundkuchen zum Dessert. Buonissimo!

Und wieso eigentlich nicht Wienerli mit Härdöpfelsalat?

Jawohl, in einigen Schweizer Familien ist es Tradition, Würstchen mit Kartoffelsalat am Julfest zu servieren. Dies ist weder originell noch besonders festlich – aber trotzdem extrem sympathisch: Man will etwas Feines im Bauch und ohne Brimborium etwas Geselligkeit geniessen.

In diesem Sinne: Merry Christmas, Gëzuar Krishtlindjen, Vrolijk Kerstfeest, Joyeux Noël, Mutlu Noeller, Sretan Božić, Prejeme Vam Vesele Vanoce, Hristos se rodi, Glædelig Jul, Boas Festas, Buon Natale, Hyvää Joulua, Καλά Χριστούγεννα, கிறிஸ்துமஸ் வாழ்த்துக்கள், めりーくりすます und Frohe Weihnachten allerseits!

Uuuuund was esst ihr so zu Weihnachten? Bitte kommentieren! Wir können es kaum abwarten!

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  • niklausb 23.12.2016 14:27
    Highlight Hilfe Baroni! das Rosenkohlgeschnetzeltes mit speck rezept ist nicht mehr zu finden unter dem link wo kann ich es noch finden?
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  • obi 29.12.2015 09:36
    Highlight Das gab es:
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  • Maestro77 20.12.2015 12:12
    Highlight Fondue Bourguignonne ftw
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  • Fonzie 20.12.2015 09:11
    Highlight Gute Zusammenstellung, Meister Baroni! Ich versuche mich dieses Jahr an einem "Suure Mocke" mit Püree aus gelben Erbsen. Als Dessert gibt's Apfel-Cranberry-Crumble mit Zimt.
    5 2 Melden
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  • Ichholeuchalle 20.12.2015 07:44
    Highlight also exgüsee, ich finde es schon etwas armseelig an Weihnachten nur ein Paar labrige Würstli mit Bünzlisalat zu servieren. Als ob man nicht schon an den übrigen 364 Tagen im Jahr seine Unfähigkeit zu kochen zelebrieren könnte. Ravioli, Wienerli, Gschwellti, Beutelrösti, oder Cervelas-Cordonbleu?....jaaaaa!!! wir wissen's, wir sind alle sooo bescheiden!! (ich mache grad ein angewiedert, gelangweiltes Gesicht)
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  • evalina 19.12.2015 17:32
    Highlight Alle diese Gerichte da oben kann ich im Schlaf kochen - dennoch gibt es an Heiligabend bei uns Chinoise (selbstverständlich liebevoll von unserem Nachbarn, dem tollen Metzger, in Würfeli geschnitten und mit unseren Saucen). Warum? Weil ich am 24. arbeiten muss und absolut keinen Bock hab, die paar Stunden bis zum Znacht noch mehr zu arbeiten. Und wer behauptet, dass pochiertes Fleisch nicht schmeckt, der hat keinen guten Metzger.
    13 3 Melden
    • Rendel 19.12.2015 18:01
      Highlight Nö du, wir mögens einfach nicht, das Pochierte. Über Geschmack kann man nicht streiten.
      7 3 Melden
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  • stadtzuercher 19.12.2015 17:04
    Highlight ist das jetzt ein artikel von watson oder bezahlte promotion?
    12 0 Melden
    • obi 22.12.2015 10:43
      Highlight Die bezahlte Promotion ist als "Promotion" klar angeschrieben. Ist nicht mein Artikel (habe ihn noch gar nicht gelesen btw, muss mal nachgucken). Und mein Artikel ist ebenfalls klar angeschrieben.
      0 0 Melden
    600
  • EvilBetty 19.12.2015 15:00
    Highlight Kam nicht der selbe Artikel schon vor einem Jahr?
    8 0 Melden
    • The Destiny 19.12.2015 16:20
      Highlight Doch, frisch aus dem Bachofen xD
      3 0 Melden
    • obi 22.12.2015 10:44
      Highlight Weihnachten gab es glaub auch schon vor einem Jahr OK kick me :-D
      1 0 Melden
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  • rasca 19.12.2015 10:15
    Highlight Man kann Fondue Chinoise wie beschrieben machen... Oder natürlich die 20 Saucen selber anrichten, die Bouillon ordentlich würzen, dazu bringt jemand den grossartigen Weihnachtszopf (selbstgemacht) mit und schon hast du ein tatsächlich gutes Mahl. Plus als Jüngster darfst du natürlich alles nach Hause nehmen weil sich natürlich alle immer sorgen ob man auch genug zu essen hat zuhause blahblah, bottomline, man ist noch 3 Tage Rind-Zopf-Saucen Sandwiches. Fondue Chinoise Ahoi!
    19 0 Melden
    • Rendel 19.12.2015 14:27
      Highlight 20 Saucen find ich etwas übertrieben. Da gibt's dann wirklich zu viele Reste. Und bis man alle durchprobiert hat, weiss man nicht mehr, welche denn einem denn nun am Besten geschmeckt hat ;) .
      0 1 Melden
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  • exeswiss 19.12.2015 05:25
    Highlight filet im teig ftw!
    12 3 Melden
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  • Nadjescha 19.12.2015 01:08
    Highlight Seit ein paar Jahren: Raclette! Das perfekte Weihnachtsessen. (ist vegetarisch möglich, ist laktosefrei, ist gesellig,...)
    5 3 Melden
    • The Destiny 19.12.2015 16:23
      Highlight Raclette, lactosefrei.... Ô.o
      9 4 Melden
    • Oberon 20.12.2015 21:35
      Highlight Schade für den Käse aber jeder soll das essen was er mag.
      1 2 Melden
    • beaum 22.12.2015 16:30
      Highlight ja destiny, raclette ist lactosefrei wie die meisten käse,
      informiere dich, bevor du so einen kommentar schreibst.
      1 0 Melden
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  • whatthepuck 18.12.2015 20:33
    Highlight Fondue Chinoise gehört dazu. Punkt. Die Amis essen an Thanksgiving auch immer ihren Truthahn - ich ess gerne das gute alte Fondue Chinoise. Traditionen halt.
    19 10 Melden
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  • pun 18.12.2015 18:12
    Highlight Hat jemand einen Tipp für ein tolles und aussergewöhnlich feines Gans-Rezept? Der Link im Artikel führt nicht zum Rezept bei mir und nachdem an Thanksgiving mein Bruder den Truhahn zubereitet hat, bin ich jetzt am 25. dran. :-)
    3 2 Melden
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  • Rendel 18.12.2015 17:09
    Highlight Was ganz anderes. Es geht an Weihnachten, wo viele Menschen zusammenkommen auch darum, etwas auf den Tisch zubringen, das alle Anwesenden gern essen. Das ist für mich das Wichtigste.
    10 0 Melden
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  • eddie_dee3 18.12.2015 15:40
    Highlight bei uns gibt es das originale "Fondue Chinoise", nämlich das aus China. Das nennt sich 火锅 Huǒguō, oder auf Englisch "Hot Pot" und sieht so aus
    http://www.chinatour.com/blog/wp-content/uploads/2013/07/1.jpg
    22 1 Melden
    • obi 18.12.2015 15:48
      Highlight Hatte ich einmal bei meiner chinesischen Nachbarin. Supersache - und so was von würziger als die hiesige Variante.
      16 4 Melden
    • Luca Brasi 18.12.2015 16:20
      Highlight eddie_dee3 weiss einfach, was gut schmeckt. ;) Herr Baroni hat eine chinesische Nachbarin, die ihn sogar ab und zu einlädt? Glückspilz! Oh Mann, schon wieder Hunger nach einem Baroni-Artikel... das hört wohl nie auf. ;)
      8 2 Melden
    • teufelchen7 18.12.2015 16:23
      Highlight yammy... mongolentopf 😋
      6 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 17:24
      Highlight Sieht nett aus. Ob's so gut ist wie Shabu Shabu?
      3 1 Melden
    • Luca Brasi 18.12.2015 18:37
      Highlight @simply smarter shabu shabu entstand aus einem Hot Pot-Gericht aus China, ist also so etwas wie die japanische Variante davon. Hot Pot-Gerichte gibt es auch in China und anderen asiatischen Ländern in verschiedenster Art. Man muss halt alle Provinzen und Länder bereisen, um herauszufinden, welches einem am liebsten ist. ;)
      4 1 Melden
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  • Tanea 18.12.2015 15:32
    Highlight Dieses Jahr mache ich wahrscheinlich wieder ein Viergänge-Menü.
    Vor zwei Jahren gab's das:

    1. Dattel-Cashew-Kugeln (Amuse-Geule)
    2. Randen-Tofu-Türmchen mit Avocadocrème, Kresse und Baumnussöl (Vorspeise)
    3. Linsenbraten im Teig an einer Rotwein-Gemüsesauce
    4. Chiapudding mit frischer Mango und Kokosnussmilch
    21 11 Melden
    • Triumvir 18.12.2015 15:43
      Highlight Traumhaft, vielen Dank! :-)
      7 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 18:55
      Highlight Bravo, super gemacht, mit viel Liebe.
      2 0 Melden
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  • amade.ch 18.12.2015 15:14
    Highlight Chinoise ist the one and only.
    23 10 Melden
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  • maxi 18.12.2015 14:52
    Highlight dieses jahr gibts an heiligabend

    zur vorspeise nüsslisalat mit eisl speck croutons und ein par rädli von diversen wild würsten

    zum hauptgang rehrücken mit selbergemachten späzli rotkraut maroni

    zum dessert selber gemachtes zwetschgensorbet mit vieille prune!

    eh guete:)
    25 4 Melden
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  • Triumvir 18.12.2015 14:47
    Highlight Eine Frage an den Autor des Artikels: und was bitte schön sollen Vegetarier und Veganer hiervon essen? resp. zumindest ein Gericht für diese Menschengruppe fände ich eigentlich schon noch fair... :-P
    11 46 Melden
    • obi 18.12.2015 15:16
      Highlight Nut Roast - gesehen? Die scharfe Variante ist imfall super!
      27 1 Melden
    • Tanea 18.12.2015 15:33
      Highlight Hab gerade ein veganes Viergänge-Menü gepostet. Vielleicht dient es ja als Inspiration!
      14 4 Melden
    • Triumvir 18.12.2015 15:42
      Highlight @obi, Asche auf mein Haupt. Da hat mir mein Auge wohl einen Streich gespielt, sry und danke für den Hinweis!:-)
      8 5 Melden
    • Schwerthans 18.12.2015 19:33
      Highlight Kommt mir hierzu in den sinn.... 😄
      9 1 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 14:45
    Highlight Aaaahh....tolle Rezepte. Nichtsdestotrotz freue ich mich aufs Chinoise bei meiner Schwester mit gutem Fleisch (selbstgeschnitten), Schwester's himmlischer Preiselbeersauce mit Cognac; stundenlanges tafeln, schwatzen, lachen, trinken und zuletzt die angereicherte Bouillon. :)))))

    Ich koche gerne aber so als Frau geniesse ich das sehr.
    14 0 Melden
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  • 's all good, man! 18.12.2015 14:08
    Highlight Seit einigen Jahren machen wir immer etwas anderes und jeder in der Familie trägt etwas dazu bei: einer macht das Apéro, einer Vorspeise, einer Hauptgang, einer Dessert. So gibt es viel Abwechslung und es bleibt nicht alles an Mutter hängen.

    Dieses Jahr gibt es eine ganz einfache, dafür umso feinere Pot-au-feu. Das, meine Damen und Herren, ist richtiges Fleisch in einer Brühe gemacht.
    8 5 Melden
    • obi 18.12.2015 15:02
      Highlight Gute Idee. Pot-au-Feu - soul food for socialists! http://www.watson.ch/!845090228
      4 3 Melden
    • 's all good, man! 18.12.2015 16:38
      Highlight Yes, Baby! Hatte den Artikel natürlich gelesen und favorisiert. 😊

      So ein Lamm-Curry gibts glaub demnächst auch bald... 😋
      1 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.12.2015 03:13
      Highlight Cool wenn es klappt zwischen den Beteiligten. :D
      1 0 Melden
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  • Baccara 18.12.2015 14:05
    Highlight In unserer Familie gabs traditionell immer Paschtetli zu Weihnachten.
    12 3 Melden
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  • Tommy Holiday 18.12.2015 14:03
    Highlight Bin ich der Einzige der bei Bild #4 eine Mumu sieht?
    33 6 Melden
    • Bijouxly 18.12.2015 14:38
      Highlight ich will gar nicht wissen, was du schon alles gesehen hast, wenn dir dabei ne mumu in den sinn kommt😂🙈 vergaht mr grad de hunger😅
      15 3 Melden
    • Ichholeuchalle 20.12.2015 07:51
      Highlight na toll.....schon wieder ein Bild das mich verfolgt. übrigens, von deinem Katzenbild oben bekomme ich Albträume, damminomou!
      1 0 Melden
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  • 's all good, man! 18.12.2015 14:02
    Highlight Man kann sich das Chinoise auch schönreden. Nur, weil man Fleisch vom Metzger kauft und die Saucen selber macht, bleibt es trotzdem dünnes, ungewürztes Fleisch, das man in eine Brühe »tumpft« und hernach mit fettigen Saucen beschmiert. 😂
    25 34 Melden
    • Rendel 18.12.2015 14:14
      Highlight Wir machen die Saucen ohne Mayo, Quark geht wunderbar als Ersatz, wenn man weiss wie ;) .
      9 1 Melden
    • atomschlaf 18.12.2015 14:42
      Highlight Schön am Chinoise ist einzig, dass man gezwungenermassen viel Zeit hat um sich zu unterhalten. Kulinarisch aber sicher kein Höhenflug und für meine Begriffe überhaupt kein festliches Essen.
      16 8 Melden
    • 's all good, man! 18.12.2015 16:36
      Highlight Ganz tolles Argument, hört man ja immer wieder und wurde auch hier schon vorgetragen. Weiss aber auch nicht genau, wie ihr das sonst so macht, aber wir reden auch bei anderen Menu gerne und viel miteinander. Man ist vielleicht schneller mit Essen fertig, bleibt dann aber halt einfach so sitzen und quatscht weiter.
      5 1 Melden
    • Rendel 18.12.2015 16:58
      Highlight Beim Chinoise hat man auf jeden Fall immer Gesprächsstoff, kannst Du mir bitte mal das reichen? Gibst Du mir bitte noch ....... ;) .
      7 0 Melden
    • Alnothur 19.12.2015 01:42
      Highlight Pff, Chinoise habe ich auch nie verstanden, aber Bourgignon ist nett.
      5 0 Melden
    • atomschlaf 19.12.2015 09:55
      Highlight @Rendel: OK, wenn man sich sonst nichts mehr zu sagen hat... :-/
      3 1 Melden
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  • freeman 18.12.2015 13:41
    Highlight Bei uns gibts, seit ich mich erinnern mag, immer Chinoise. Aber nicht das fertige Tiefkühl-Chinoise mit diesen hauchdünnen 'Fleischli', die dir schon beim Aufstechen auf die Fonduegabel auseinander fallen. Sondern richtiges, fein geschnittenes Fleisch vom Metzger. Und natürlich mit selber gemachten Saucen 'à la casa'. Dann macht auch das Chinoise Spass und ist seeehr lecker.
    35 4 Melden
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  • Rendel 18.12.2015 13:37
    Highlight Chinoise mag ich auch nicht, ich mag das gute Fleisch nicht gekocht, dafür Fondue Bourguignonne umso lieber. Saucen muss man unbedingt selber machen.

    Tradition hat an Heilig Abend hat bei uns aber Kartoffelsalat und eine schön garnierte kalte Platte, mit Nussschinkli drauf. Aus dem Sud gibt's dann ne Gerstensuppe. Dazu noch frische Salate, alles als Buffet angerichtet. Lässt sich gut vorbereiten. Man kann auch delegieren, wer welchen Salat mitbringt. Jeder soll den Abend geniessen können.

    Filet Wellington mag ich sehr gern, gibt aber ganz schön viel Arbeit und wir essen keine Gänseleber.
    9 1 Melden
    • obi 18.12.2015 15:04
      Highlight Aus dem Sud Gerstensuppe. Mmh gut.
      1 1 Melden
    • atomschlaf 18.12.2015 18:12
      Highlight @Rendel: Filet Wellington geht auch ohne Gänseleber, wenn man die nicht mag.
      2 0 Melden
    • Rendel 19.12.2015 09:06
      Highlight Ich liebe Gänseleber, ist nur schwer Gänseleber zu bekommen die keine Stopfleber ist.
      2 0 Melden
    • Lichtblau 26.12.2015 20:14
      Highlight Endlich jemand, der was mit Sud anfangen kann! Gut ist der Schinken auch mit in Sud gekochtem und mit Champagner verfeinertem Sauerkraut, dazu Kartoffelstock. Schamlose toppen den dann noch mit in Butter gebratenen Schalottenringen.
      1 0 Melden
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  • Schreiberling 18.12.2015 13:35
    Highlight Aber Obi. Nichts gegen die anderen Traditionen, aber es geht nichts über ein Chinoise, wenn es denn richtig gemacht ist. Das bedeutet erstens: gutes Fleisch. Darf gerne auch mal Filet sein. Schneiden tut man es natürlich selbst, in Würfel nicht die elend dünnen Streifen. So kann man sein Rind auch mal à point essen und nicht durchgekocht wie Siedfleisch. Zweitens: Die Saucen gehören natürlich selbstgemacht. Egal ob simplere Saucen wie Cocktail oder Remoulade oder delikatere wie eine leckere Salbei-Rohschinken-Sauce. Drittens muss die Boullion natürlich gut sein, mit frischem Gemüse darin.
    17 2 Melden
    • Schreiberling 18.12.2015 13:42
      Highlight Man füge dazu eine gute Vorspeise ein leckeres Dessert, gute Freunde und ein-zwei Glas Wein und schon hat man das perfekte Weihnachtsdinner. ;-)
      8 0 Melden
    • Rendel 18.12.2015 14:21
      Highlight Würfel müssen unbedingt sein (ich mags ja saignant), aber mir fehlen beim Chinoise einfach die berühmten Röstaromen.
      3 0 Melden
    600
  • Middleway 18.12.2015 13:23
    Highlight das beste am chinoise ist für mich die bouillon danach mit einem schuss sherry
    10 0 Melden
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  • c_meier 18.12.2015 13:05
    Highlight Also am 25.12 gibt's IMMER seit ca. 30-40 Jahren Lammgigot mit Stock, Nüdeli, Rotchabis, Ananas- und Orangenstückli und Sauce.... freue mich jetzt schon :)
    an den sonstigen Tagen wechselts alle Jahr mal wieder zwischen Pastetli oder einem Filet im Teig
    8 1 Melden
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  • Roxy_life 18.12.2015 12:53
    Highlight Also deine Vorschläge begeistern mich bei weitem nicht so wie das leckere Chinoise am Heiligabend :-) Ich esse sonst sehr wenig Fleisch, aber das leckere Metgerei-Fleisch in einem super extra-Metzger-Süppli mit frischen, selbergemachten Saucen und die ganze Familie die in Ruhe zusammen Essen kann - ich kann mir nichts besseres vorstellen.... mmmh ich hab jetzt schon Hunger! :-D
    24 2 Melden
    • obi 18.12.2015 15:06
      Highlight Gut, stimmt - so kann man's auch sehen: Fondue Chinoise - Fleisch für Menschen, die Fleisch nicht mögen.
      ;-)
      5 2 Melden
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  • Nothingtodisplay 18.12.2015 12:32
    Highlight Man man man läuft mir nun das Wasser im Mund zusammen!
    6 1 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 12:26
    Highlight Vielleicht schon mal dran gedacht, dass sich Fondue Chinoise als Weihnachtsmenü durchgesetzt hat, damit Mutti auch mitfeiern kann?

    Vor Chinoise-Zeiten standen Mütter und Ehefrauen schon am Tag vorher stundenlang in der Küche, um alles vorzubereiten. Und an den Festtagen durften sie dann Koch, Servicepersonal, Putzequipe und Eventmanager sein.

    Ich erinnere mich jedenfalls klar und deutlich an viele Stimmen aus der Übergangszeit: "Eigentlich koch ich ja gern für alle. Aber mit dem Chinoise komm ich auch zu etwas Ruhe und kann sogar biz mitfeiern."
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    • saukaibli 18.12.2015 13:07
      Highlight Und das Schöne am Chinoise ist, dass man stundenlang essen und sich dabei unterhalten kann. Und ich denke kaum einer tischt dann fertig gekaufte "Schnudderlümpe" auf, sondern schneidet qualitativ hochwertiges Fleisch in Scheiben, bei denen man auch merkt dass man Fleisch isst. Dann ist Chinoise nämlich auch lecker.
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    • Madison Pierce 18.12.2015 13:12
      Highlight Das ist ein gutes Argument. Mir persönlich ist Chinoise zu viel Völlerei für ein Fest wie Weihnachten. Deshalb gibt es bei uns Pastetli mit Champignons, Brätkügeli und Nudeln. Ist zum Kochen auch kein grosser Aufwand.
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    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 13:17
      Highlight DANKE!!! Als ich noch zuhause wohnte musste ich (Sohn) immer kochen. Naja ich bin Koch und habe mein Hobby zum Beruf gemacht. Aber trotzdem liebe ich das Fondue Chinoise! Nicht nur weil es für mich der inbegriff von Weihnachten ist sondern auch der Bequemlichkeit wegen. Die Festtage sind zum entspannen da und nicht nur um zu ackern! Ausserdem behaupte ich ist der grösste Teil der Leser nicht in der Lage auch nur die Hälfte der oben genannten Gerichte RICHTIG zu kochen. Schluss mit dem Chinoise bashing!
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    • atomschlaf 18.12.2015 14:45
      Highlight @Rhabarber: Chinoise ist für mich einfach kein Festessen. Es gibt viele Alternativen, die wunderbar vorbereitet werden können und dem Koch oder der Köchin dadurch genug Zeit lassen, Zeit mit den Gästen statt in der Küche zu verbringen, z.B. Filet Wellington mit einem feinen Kartoffelgratin und Gemüse. Das Filet kann man auch ofenfertig kaufen, wenn man den Aufwand noch weiter reduzieren will.
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    • obi 18.12.2015 15:14
      Highlight Das stimmt absolut. Leider aber ändert es nichts an der Tatsache, dass es schlicht und einfach nicht. So. Meeeegafein. Ist. Wie. Alle. Tun.
      Aberrrr, man darf auch argumentieren, dass das gemütliche Beisammensein in diesem einen konkreten Fall - Weihnachten - wichtiger als das Geschmackserlebnis ist. Fair enough. Bei mir gibts glaub wieder Gans. Und gegrillter Kürbis. Und Lauch-Käse-Gratin. Und Christmas Pudding. Und Diät danach ;-)
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    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 16:20
      Highlight atomschlaf, mir ist das schon klar. Als Veganerin kommt mir sowieso kein Chinoise ins Haus. Aber ich wollte diesen Aspekt erwähnen, weil ich das wirklich oft von Müttern und Ehefrauen gehört habe.

      ps: Schmeckt nicht sowieso alles Fleisch ohne Gewürze nur wie öde Schuhsohle?
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    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 18:07
      Highlight Vermutlich blitzlen die Leute, weil sie nicht wissen, wie man seine Meinung in Worte fasst *lol*
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    • Gelöschter Benutzer 20.12.2015 00:16
      Highlight Na da sieht man's doch gleich wieder. Sie beweisen meine Theorie fortlaufend *lach*
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  • mitch01 18.12.2015 12:25
    Highlight Super Beitrag, ein gutes stück Fleisch ist mir viel lieber als diese faden Fleischstückechen. Da nützen auch die Söseli nichts mehr.
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Wann hast du zum letzten Mal Pastetli mit Brätkügeli gekocht? 

Oder zum letzten Mal Gästen ein festliches Partyfilet aufgetischt? 

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Die Antworten lauten vermutlich: 1. Lang, lang ist's her. 2. Noch nie. 3. Mir kommt jetzt grad keins in den Sinn.

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