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Was zum Geier ist hier los? Die Auflösung folgt unten... screenshot: facebook

Facebook Live muss weg! 😡

Video-Übertragungen im Internet liefern den ultimativen Beweis, dass die Welt verblödet. Zuerst hat es die Amerikaner erwischt. Bald sind wir dran...

19.04.17, 10:40 20.04.17, 06:26

Was ist denn da los?

Keine Sorge! Die jungen Leute beugen sich nicht vornĂŒber, weil ihnen schlecht ist. Sie kĂŒssen einen Neuwagen.

Ja, richtig gelesen. Es geht um einen Marathon-Kuss-Wettbewerb, den ein US-Radiosender auf seiner Facebook-Seite live ĂŒbertrĂ€gt. Wer am lĂ€ngsten durchhĂ€lt, gewinnt ein Auto.

Falls sich nach 50 Stunden immer noch mehrere Lippenpaare auf das Blech pressen, wird gelost. Eine brutale Entscheidung.

Aber das ist nicht der springende Punkt. Denn:

DĂ€mliche Wettbewerbe sind nichts Neues, sondern so alt wie die Menschheit.

Jungen Leuten beim Nonstop-Auto-kĂŒssen zuschauen. Check. screenshot: facebook

Sicher ist: Mit den Live-Übertragungen auf Smartphones und Computer haben wir eine neue Stufe erreicht.

Live-Übertragungen kosten nichts und sind idiotensicher. Man braucht nur ein Handy mit Internet-Verbindung. Und einen Facebook-Account.

Jeder und jede kann zum «Sender» werden – und findet beim weltgrössten «sozialen» Netzwerk ein Publikum.

Das dachte sich wohl auch der psychopathische Mörder, der seine blutigen Taten bei Facebook ankĂŒndigte und ĂŒbertrug.

Ein hochgeladenes Video zeigte, wie ein 74-jĂ€hriger Mann aus nĂ€chster NĂ€he erschossen wird – der mutmassliche TĂ€ter wĂ€hlte sein Opfer offensichtlich rein zufĂ€llig aus.

Erst zwei Stunden spÀter löschte Facebook das Video und sperrte das Facebook-Profil des mutmasslichen TÀters, der sich nach lÀngerer Flucht vor der Polizei selbst richtete.

Und was unternimmt Facebook gegen Killer-Videos?

Mit Facebook Live wurden bereits Gruppen-Vergewaltigungen ĂŒbertragen, und nun gab's das erste «Werk» eines AmoklĂ€ufers. Stellt sich die Frage, wann Terroristen auf die Idee kommen, ihre GrĂ€ueltaten live in die Welt streamen...

Abschalten kommt offenbar fĂŒr den US-Konzern nicht infrage. Darauf zu verzichten wĂŒrde letztlich viel Geld kosten. Stattdessen setzt man auf AnkĂŒndigungen.

Den Facebook-Nutzern mĂŒsse es in Zukunft möglich sein, «so einfach und schnell wie möglich» BeitrĂ€ge zu melden, versprach ein Manager des Social-Media-Konzerns.

Er prĂ€sentiert sich lieber als WohltĂ€ter, statt ĂŒber konkrete Verbesserungen fĂŒr 1,8 Milliarden Kunden zu sprechen. Bild: Mark Schiefelbein/AP/KEYSTONE

Der oberste Chef Mark Zuckerberg Ă€usserte sich zunĂ€chst nicht, dann kĂŒndigte er in salbungsvollen Worten an, dass noch viel Arbeit zu erledigen sei und: «Wir tun bei Facebook alles, was wir können, um Tragödien wie diese zu verhindern.»

Wie gehabt sollen auch weiterhin die User selbst die Drecksarbeit erledigen.

Facebook stellt zwar schlaue Algorithmen in Aussicht. Doch es wird noch Jahre dauern, bis die auf den Firmen-Servern laufende automatische Filter-Software wirkungsvoll verhindert, dass abscheuliche Inhalte veröffentlicht und verbreitet werden.

Das sind ernĂŒchternde Aussichten und die vom US-Konzern finanzierten Teams, die beanstandete Inhalte begutachten und löschen, werden weiterhin ĂŒberfordert sein.

Sprich: Wer anstössige oder gar illegale Inhalte meldet, darf nicht damit rechnen, dass sie bald verschwinden. Vielmehr sind sie kurz darauf auch beim anderen grossen Sorgenkind zu finden, bei der Google-Tochter YouTube.

Damit sind wir wieder bei der Verbreitung von Fake-News, die eine Plage sind und von demokratischen Staaten nicht hingenommen werden sollten: Vielmehr mĂŒssten Facebook und Google mit ihren Plattformen endlich wie andere Medienunternehmen behandelt werden und fĂŒr Inhalte haften. Damit Geld verdienen dĂŒrfen die Unternehmen ja auch.

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User-Review:
DendoRex, 19.12.2016
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  • tschegg 25.04.2017 07:25
    Highlight Ich persönlich befĂŒrworte die unzensierte Facebook-Variante. Es ist bitter nötig, unserer Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten.
    Wenn man damit nicht einverstanden ist oder das nicht gut findet, kann man Facebook auch einfach NICHT nutzen....oder ein "besseres" Facebook erfinden ;)
    4 3 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 20.04.2017 19:34
    Highlight Die "dislikes" zeigen mir wie abhĂ€ngig , nein sĂŒchtig die Menschen von den Sozialen Medien sind.
    10 1 Melden
    600
  • Gohts? 20.04.2017 17:37
    Highlight Ist ja alles schön und gut. Aber Verbote verhindern die Verdummung der Menschheit nicht. Niemals.

    Bis anhin noch nie was von Facebook Live gehört. Nutze nicht mal FB und rege mich folglich auch nicht ĂŒber solche Belanglosigkeiten auf. Problem gelöst.
    9 0 Melden
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  • AllIP 20.04.2017 11:07
    Highlight Gebt den Leuten ihre 5 min Aufmerksamkeit und lasst das Internet damit umgehen. Die mĂŒssen selber mit ihren Problemen leben und dann die Konsequenzen oder Kritik verarbeiten.

    Let the Internet be the Internet....
    2 8 Melden
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  • Kunibert der fiese 19.04.2017 16:11
    Highlight warte nur bis man einen nippel im video sieht. da gehts dann bei facebook ganz schnell.
    48 3 Melden
    600
  • Pana 19.04.2017 15:33
    Highlight Schwacher Artikel, schwache Aussage. Facebook hat das Live Streaming nicht erfunden. NatĂŒrlich gibt es mehr VorfĂ€lle, weil sie die grösste Plattform sind. Ausserdem ist Facebook Live ein ziemlich cooles Feature. Live Nachrichten, SportanlĂ€sse und Konzerte. Hatte bisher nur positive Erfahrungen gemacht.
    40 11 Melden
    • @schurt3r 19.04.2017 16:17
      Highlight Na, wenn du «nur positive Erfahrungen» gemacht hast, dann ist wohl alles in Ordnung... đŸ€”
      29 48 Melden
    • Pana 19.04.2017 16:27
      Highlight NatĂŒrlich ist nicht alles in Ordnung. Ist es nirgendwo. Willst du Autofahren verbieten, weil es Betrunkene und Raser gibt? Missbrauch hat es immer gegeben, und wird es immer geben. DafĂŒr von Facebook eine Zauberformel zu erwarten, ist absurd.
      58 13 Melden
    600
  • Therealmonti 19.04.2017 15:29
    Highlight Und wie an dieser Stelle schon öfters geschrieben: Je doofer, desto Facebook (und andere Social Medias)
    23 13 Melden
    600
  • Favez 19.04.2017 15:10
    Highlight Wenn man von den beiden grössten Anbietern verlangt, jeden Stream/Video zu ĂŒberprĂŒfen, mĂŒsste man das konsequenterweise fĂŒr alle fordern. Periscope oder Meerkat z.B. bieten auch Live-Streams und können es sich wohl nicht leisten, die zu ĂŒberwachen.
    Video-Portale, welche User ungeprĂŒfte Videos hochladen lassen, gibt es wie Sand am Meer.
    Die sollen wir nun alle verbieten Herr Schurter?
    Und selbst wenn es verboten wÀre, kann ich ein Video machen und dieses irgendwo ins Netz laden. Auf Twitter den Link teilen, et voilà.
    Diesen Artikel bitte zurĂŒck in die Redaktion, er ist noch nicht ganz durch :)
    23 5 Melden
    • @schurt3r 19.04.2017 15:44
      Highlight Nur weil andere etwas Verbotenes/ethisch FragwĂŒrdiges tun, dĂŒrfen es andere auch?

      Sicher nicht!

      Die Grossen hÀngen, die Kleinen laufen lassen. Aber bitte nicht vor laufender Kamera ;-)
      7 30 Melden
    • Favez 19.04.2017 16:06
      Highlight Das habe ich nicht gesagt. Ich finde, Regeln sollten fĂŒr alle gelten. Im Artikel wird nur Facebook und Google kritisiert. Die sollen nun alle Inhalte ĂŒberprĂŒfen mĂŒssen (weil sie es sich ja leisten können) und die Kleinen nicht?
      14 3 Melden
    • @schurt3r 19.04.2017 16:22
      Highlight Bin einverstanden: Gleiches Recht fĂŒr alle.

      Was mich stört, ist die Argumentation, man mĂŒsse die Grossen (Google/YouTube) laufen lassen, weil fĂŒr sie der Aufwand unzumutbar sei.

      Ich wiederhole mich:
      Grosse Macht = grosse Verantwortung.
      12 15 Melden
    • Favez 19.04.2017 16:54
      Highlight Zuerst mal ein Lob: Finde es stark, wie du auf Kommentare eingehst und deinen Standpunkt klar machst!
      Aber warum nicht von Anfang an (im Artikel) die Kritik genauer formulieren? Und einen klareren Titel wÀhlen? Dann wÀre die Rechtfertigung wohl gar nicht nötig (oder nicht in diesem Ausmass).
      Deine BeitrÀge wirken oft nicht zu Ende gedacht und zu wenig objektiv (wenn es um Anroid/iOS geht z.B.).
      Ich wiederhole mich auch: Wenn man die Grossen nicht laufen lassen soll, darf man auch die Kleinen nicht davon kommen lassen. Die Konsequenz wĂ€re, dass es viele Apps nicht mehr geben wĂŒrde.
      8 4 Melden
    • Favez 19.04.2017 16:55
      Highlight Hier noch ein lustiges, etwas unpassendes GIF :)
      5 3 Melden
    • TRL 20.04.2017 09:14
      Highlight Finde es trotzdem gut, dass Dani mit einer pointierten Meinung uns zum Diskutieren anregt. Und am Schluss fĂ€ngt er an eine Lösung zu skizzieren, die wir nun zusammen weiterdenken sollten. Medien-Firmen, egal welcher Grösse, haftbar zu machen fĂŒr die veröffentlichten Inhalte? Warum nicht? Aber nur, falls man die verantwortliche Person nicht zweifelsfrei identifizieren kann. Facebook-Account nur noch mit ID? Sagen wir mal, wenn man damit öffentliche Sachen postet, fĂ€nd ich eine ID-ÜberprĂŒfung gar nicht schlecht. Die Post wĂŒrde den entsprechenden Dienst sicher gerne anbieten :-)
      3 1 Melden
    • Favez 21.04.2017 10:50
      Highlight Ja, das ist schon gut. Kamen etwas negativ rĂŒber meine Kommentare. Meine es nur gut :) Habe manchmal einfach etwas MĂŒhe mit den Medien heutzutage wenn ein Artikel provozieren muss, damit er gelesen wird. Und dem ganzen Clickbait-MĂŒll.
      0 0 Melden
    600
  • pedrinho 19.04.2017 12:45
    Highlight Das ist (leider manchmal) der preis der freiheit !

    Oder wollt ihr wirklich alles verbieten, kontrollieren, zensurieren ?

    Wenn ich die "headlines" bei watson sehe, sehe ich eine behaarte bloggerin, eine menschliche henne, einen picdump, das ist natuerlich alles wichtige information, ohne die die welt nicht mehr ueberleben kann.

    Mir ists eigentlich wohler, wenn ich weiss, dass so mancher schwachsinn noch möglich ist, als immer mehr bevormundet zu werden - ich muss es mir nicht ansehen.
    77 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.04.2017 12:54
      Highlight FrĂŒher lebte man ganz gut ohne FB und co. Oder etwa nicht?
      6 21 Melden
    • Hierundjetzt 19.04.2017 13:34
      Highlight Bitte den gesamten Text lesen. Es geht um Mord und Vergewaltigung. Nicht um lustige GIFs.

      FĂŒr dich ganz einfach zusammengefasst:

      Mord im realen Leben = nix mehr Mensch. Nobis Replay.
      Nix gut live zeigen.


      6 17 Melden
    • @schurt3r 19.04.2017 13:57
      Highlight Falsch. Es geht nicht um Relevanz. Es geht um ethisch/rechtlich fragwĂŒrdige Inhalte.

      Du siehst bei watson keine Inhalte, die gegen geltendes Recht verstossen. Oder falls es doch mal passiert, wird auf Hinweis hin sofort gelöscht/korrigiert. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sonst juristische Konsequenzen drohen.

      FĂŒr Facebook sollte das Gleiche gelten. Die Plattform darf meiner Meinung nach kein rechtsfreier Raum sein. Keine Killer-Videos etc.
      27 22 Melden
    • walsi 19.04.2017 14:38
      Highlight @schurt3r: Es wurden schon Menschen live im Fernsehen erschossen, deshalb ist aber noch keiner auf die Idee gekommen, Live-Fernsehen zu verbieten.
      18 7 Melden
    • pedrinho 19.04.2017 14:44
      Highlight @schurt3r - lobenswert, doch hypokritisch

      Um diese angeblich "rechtsfreien" raeume, ich meine die von jederman frei zugaenglichen zu kontrollieren muesstest du diese total verbieten, eine kontrolle ist genauso unmoeglich wie an jeder ecke eine kamera oder polizisten aufzustellen der fuer das wohl jedes einzelnen sorgt.

      Seit den ersten baenkelsaengern, wird es sich nie (mehr) verhindern lassen, dass "ethisch/rechtlich fragwĂŒrdiges" von einer grossen masse wahrgenommen werden kann.

      Das schlechte im menschen eliminierst du nicht mit verboten und verschweigen od. verdraengen.

      13 2 Melden
    • pedrinho 19.04.2017 14:47
      Highlight
      @Hierundjetzt

      GIFs - ja, ich freu mich jeweils riesig, wenn moeglichst viele auf die schnauze fallen.
      3 2 Melden
    • @schurt3r 19.04.2017 14:53
      Highlight @walsi:
      In Live-Sendungen kann Unerwartetes passieren, die TV-Sender versuchen das Publikum durch diverse Massnahmen zu schĂŒtzen. Bei Facebook Live sendet jeder Psychopath auf Knopfdruck...

      In der Schweiz gilt fĂŒr Journalisten :
      «Sie respektieren die MenschenwĂŒrde. (...) Die Grenzen der Berichterstattung in Text, Bild und Ton ĂŒber Kriege, terroristische Akte, UnglĂŒcksfĂ€lle und Katastrophen liegen dort, wo das Leid der Betroffenen und die GefĂŒhle ihrer Angehörigen nicht respektiert werden.»

      (Quelle: http://bit.ly/2o3mRj2)
      8 14 Melden
    • @schurt3r 19.04.2017 15:04
      Highlight Es geht nicht darum, «das Schlechte im Menschen zu eliminieren». Es geht darum, einen Konzern, der mit Nutzerdaten sehr viel Geld verdient, zu zwingen, die geltenden Gesetze einzuhalten. Und das darf durchaus etwas mehr kosten, finde ich.

      Facebook hat zuletzt in drei Monaten einen Gewinn gemacht von fast 3,6 Milliarden Dollar...

      (Quelle: http://bit.ly/2omNyeP)
      15 12 Melden
    • Favez 19.04.2017 15:16
      Highlight Bin völlig deiner Meinung. Es ist wie mit jedem Medium, es kann fĂŒr Schlechtes (oder fĂŒr Dummes wie beim Auto-KĂŒssen) aber auch fĂŒr Gutes eingesetzt werden.
      5 1 Melden
    600
  • metall 19.04.2017 12:44
    Highlight Ich denke auch, das Internet ist der beste Spiegel unserer Gesellschaft. Behörden sollte dankbar sein an Facebook und Google, dass sich die Mörder gleich live bei ihnen melden.
    Im Gegensatz zum "richtigen" Leben kann man zum GlĂŒck bei Facebook Freunde löschen. Ich sehe jedenfalls keine Live-Morde in meinem Stream. Freundschaften mĂŒssen eben gepflegt werden ;-)
    26 1 Melden
    • @schurt3r 19.04.2017 14:15
      Highlight Mit dem ersten Teil bin ich einverstanden, Facebook spiegelt wohl tatsĂ€chlich die Gesellschaft (oder grosse Teile davon). 😳

      Mit dem Löschen von «Freunden» bzw. Ausblenden problematischer Inhalte ist es aber nicht getan. Facebook hat viel Macht und steht darum in der Verantwortung. Wenn sich der US-Konzern nicht an die in Europa geltenden Gesetze hĂ€lt, muss man ihn zu seinem GlĂŒck zwingen...
      10 13 Melden
    • metall 19.04.2017 19:55
      Highlight Aber man bestraft ja nicht den Pöstler wenn man eine Briefbombe erhÀlt, oder?
      7 2 Melden
    • exeswiss 20.04.2017 00:46
      Highlight @metall wenn die bombe aber unverpackt ist nen zÀhler mit nem countdown (der runterzÀhlt) drauf hat und an der seite C4 mit "achtung explosiv" steht schon.
      3 1 Melden
    • metall 20.04.2017 07:52
      Highlight @exeswiss genau dann wÀre es sinnvoll den Absender zu bestrafen.
      0 1 Melden
    600
  • slashinvestor 19.04.2017 12:32
    Highlight Was solle es Leute? Facebook ist weder gut noch schlecht. Es zeigt was Menschen eh und je machen. Nur davor haben wir gedacht, so blöd kann man doch nicht sein. Eben doch und Facebook zeigt es. Ich selbst finde Facebook und soziale media Klasse. Es ist was es ist und wir mĂŒssen damit auseinander kommen.
    19 10 Melden
    • Hosch 19.04.2017 14:00
      Highlight Du hast schon Recht, Soziale Medien per se sind weder gut noch schlecht. Aber wenn sie mit den Daten der Teilnehmer, die eher Kunden sind, Geld verdienen, mĂŒssen oder sollten sie dafĂŒr auch Verantwortung ĂŒbernehmen.
      9 2 Melden
    • slashinvestor 19.04.2017 18:07
      Highlight @Hosch, ok das kann ich auch einsehen.
      3 1 Melden
    600
  • Sapere Aude 19.04.2017 12:27
    Highlight Glaube nicht, dass die Menschheit durch Facebook und Co. verblödet, Information verbreitet sich damit einfach schneller und weiter und darum halt auch Blödsinn.
    27 4 Melden
    600
  • Scaros_2 19.04.2017 12:18
    Highlight Also du sagst, es dauert nur eine gewisse Zeit bis Terroristen Facebook Live fĂŒr sich entdecken.

    Was ist - und ja das vielleicht ein echt dummer Vorschlag - aber was ist, wenn man die Terroristen dazu einfach auffordert? Ich meine ein Overflow ist zwar schrecklich - ja - aber erzielt doch, dass die Empörung steigt und die Firma in die Knie zwingt?
    3 31 Melden
    • Favez 19.04.2017 17:10
      Highlight Das ist ein echt dummer Vorschlag.
      Wie wenn ich die Soldaten in der CH dazu auffordern wĂŒrde, ihre Sturmgewehre aus dem Schrank zu holen und wild um sich zu schiessen, damit die Waffen endlich im Zeughaus gelagert werden.
      5 4 Melden
    600
  • stan1993 19.04.2017 12:06
    Highlight Man hat auch kein Facebook mehr..
    12 19 Melden
    600
  • Holla die Waldfee 19.04.2017 11:48
    Highlight Intelligenz kann vom Web nicht gekillt werden.
    Es wird nur immer einfacher fĂŒr alle, sich vor Kameras zu produzieren.

    Schlimmer wird's laufend weil Aufmerksamkeit Geld bringt. Immer mehr Grenzen fallen im Clickbait-Wahn.

    Aber das begann lÀngst vor dem Internet. Tageszeitungen und TV-Sender waren und sind Vorreiter.

    Die Masse macht jetzt im Web nur das nach, was die Medien ihnen jahrelang vorgemacht haben und immer noch vormachen.

    Hört auf darĂŒber zu mecken, dass die Leute das tun, was man ihnen beigebracht hat!
    Stoppt besser Geld als Vorgabe und Richtmass fĂŒr alle und alles!
    19 3 Melden
    600
  • fcsg 19.04.2017 11:43
    Highlight Diese Logik wĂŒrde schlussendlich dazu fĂŒhren, dass jede Live-Übertragung verboten, jedes Youtube-Video geprĂŒft und jede Nachricht in Social Media von der Plattform freigeschaltet werden mĂŒsste. Alternativ muss das Internet verboten werden. Die erwĂ€hnten PhĂ€nomene sind zwar bedauerlich und mĂŒssen natĂŒrlich verfolgt werden, aber ein Verbot von VerbreitungskanĂ€len ist nicht praktikabel und wĂŒrde zu einer Zensur fĂŒhren.
    64 8 Melden
    • @schurt3r 19.04.2017 11:56
      Highlight Bin nicht einverstanden. Und von (staatlicher) Zensur oder einem Verbot kann keine Rede sein.

      Der US-Konzern muss aber gezwungen werden, schneller auf Verstösse/illegale Inhalte zu reagieren. Dies dĂŒrfte nur ĂŒber saftige Geldstrafen funktionieren, es ist ja ein gewinnorientiertes Unternehmen.
      30 39 Melden
    • Maett 19.04.2017 12:07
      Highlight @@schurt3r: wie soll das gehen? Soll die halbe Weltbevölkerung fĂŒr Facebook arbeiten, um ja alle Inhalte manuell zu prĂŒfen?

      Was Sie fordern ist von extrem hochentwickelten Algorithmen abhĂ€ngig (die z.B. live erkennen, ob das, was da ĂŒbertragen wird, in irgendeinem Land gegen irgendein Gesetz verstösst), die dann von Regierungen ganz einfach verwendet werden können, um Kritiker automatisiert mundtot zu machen.

      Etwas Kritisches geschrieben und schon ist der Account gesperrt.

      Es ist gut wie's jetzt ist. Staaten, die sich fĂŒr Zensur einsetzen (wie aktuell Deutschland z.B.) sind gefĂ€hrlich.
      17 10 Melden
    • @schurt3r 19.04.2017 12:35
      Highlight Nein, es ist nicht gut, wie es jetzt ist.

      Niemand sollte unentgeltlich fĂŒr Facebook die Dreckarbeit erledigen. Aber das ist es, was viele User tun. Sie melden problematische/illegale Inhalte, und die Facebook-Manager lachen sich ins FĂ€ustchen. Der US-Konzern spart beim Personal und erreicht sogar noch mehr Interaktionen, die zu Werbezwecken ausgewertet werden können.

      Staatliche Zensur? Ich bin dafĂŒr, dass in demokratischen LĂ€ndern das Recht durchgesetzt wird.

      20 13 Melden
    • Maett 19.04.2017 13:18
      Highlight @@schurt3r: ich kann's auch anders formulieren. Was Sie fordern, ist technisch nicht möglich, bzw. nicht bezahlbar. Sowohl Google als auch Facebook beschĂ€ftigen in Ostasien bereits zehntausende (psychisch stark belastete) manuelle PrĂŒfer, die das Schlimmste aussortieren.

      Verlangt man diese PrĂŒfung von Facebook, gibt's kein Facebook mehr.

      Ausserdem gilt auf Facebook bereits nationales Recht, und zwar das der USA - das wird ja auch durchgesetzt. Wenn Sie Facebook betreten, verlassen Sie das Schweizer Recht, wie soll das denn sonst funktionieren?
      3 4 Melden
    • fcsg 19.04.2017 13:19
      Highlight @schurt3r
      Du tust so, als wĂ€re facebook live die einzige Quelle im Internet mit teilweise illegalen Inhalten, was schlicht falsch ist. WĂŒrden deine Forderungen mit Bussen umgesetzt, wĂŒrde niemand mehr eine Social-Media-Website oder Verkaufsplattform etc. betreiben, weil alleine der Personalaufwand zur PrĂŒfung der Inhalte in Echtzeit jede VerhĂ€ltnismĂ€ssigkeit sprengen wĂŒrde.
      4 5 Melden
    • @schurt3r 19.04.2017 14:05
      Highlight @Maett:
      Wir sollen also kapitulieren und Facebook und Co. Sonderrechte einrÀumen, weil die armen Tech-Konzerne angeblich nicht in der Lage sind, ihre Plattformen wirksam abzusichern?

      Das finde ich eine mehr als fragwĂŒrdige Einstellung. Jedes Unternehmen muss selbstverstĂ€ndlich verpflichtet sein, illegale Inhalte sofort zu entfernen bzw. gar nicht zu veröffentlichen.

      Ich kritisiere Facebook, weil es mit den Live-Videos eine besonders fragwĂŒrdige Funktion anbietet. YouTube und Co. gilt es auch zu bĂ€ndigen.
      9 9 Melden
    • Favez 19.04.2017 15:49
      Highlight Der Titel des Artikels: Facebook Live muss weg!
      In den Kommentaren schreibt @schurt3r dann:
      "Von (...) einem Verbot kann keine Rede sein."
      Wenn es "weg muss" ist das ein Verbot.
      3 3 Melden
    • @schurt3r 19.04.2017 16:14
      Highlight @Favez:
      Ja, das kann man missverstehen.

      Was ich meine ist, dass Facebook Live unter den aktuellen UmstÀnden «weg muss». Das Unternehmen tut aus meiner Sicht zu wenig gegen die Verbreitung problematischer/illegaler Inhalte.

      Wenn die Plattform nicht mehr so einfach als Viral-Schleuder fĂŒr Fake-News und Killer-Videos missbraucht werden kann, wĂ€re viel erreicht...
      3 5 Melden
    600
  • kobii 19.04.2017 11:40
    Highlight Facebook muss schon lange weg.
    32 13 Melden
    600
  • Madison Pierce 19.04.2017 11:31
    Highlight Die Haftung fĂŒr auf einer Plattform veröffentlichte Inhalte dem Betreiber absolut aufzuerlegen ist heikel. Man kann verlangen, dass von Benutzern gemeldete BeitrĂ€ge in angemessener Zeit geprĂŒft und falls notwendig entfernt werden. FĂŒr grosse Unternehmen wie Facebook ist eine kĂŒrzere Zeitspanne angemessen als fĂŒr eine Lokalzeitung.

    Aber die proaktive Moderation zu verlangen, wĂŒrde viele Blogs und Foren gefĂ€hrden. Niemand hat dort die Zeit, 24/7 BeitrĂ€ge aufzuschalten.
    25 3 Melden
    • @schurt3r 19.04.2017 11:59
      Highlight Einverstanden. Wobei man die dominierende Marktstellung von Facebook berĂŒcksichtigen sollte. Grosse Macht = grosse Verantwortung!
      16 17 Melden
    • Anonymous 23 19.04.2017 12:29
      Highlight Demnach wÀre Kim Dotcom zu unrecht angeklagt.
      Wenn der Betreiber einer Plattform fĂŒr die Inhalte verantwortlich gemacht wird, dann mĂŒsste der Herr Zuckerberg schon lĂ€ngst hinter Gitter sitzen.
      Aber bei ihm ist es ja was anderes gell...
      6 3 Melden
    • @schurt3r 19.04.2017 12:49
      Highlight @Anonymous:
      Ja, ich finde den Kampf der US-Justiz gegen den Filesharing-Plattform-Betreiber mehr als fragwĂŒrdig. Es geht wohl – ganz im Sinn der mĂ€chtigen US-Unterhaltungsindustrie – darum, ein Exempel zu statuieren, um viele Leute abzuschrecken.

      Bei Facebook bin ich nicht frei, meine Inhalte zu verbreiten. Das steuert der US-Konzern, inklusive undurchsichtiger Newsfeed-Manipulationen.
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  • Diavolino81 19.04.2017 11:10
    Highlight Facebook-Live zeigt auch nichts anderes als die wahre Inteligenz der User. Als nette Idee angeboten und zu 95% denkbar blöd/peinlich/gefÀhrlich umgesetzt. Welcome to the "real" world...
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  • Gelöschter Benutzer 19.04.2017 11:09
    Highlight Wer auf Socialmedia verzichtet und auf das Internet, oder einen Gesunden Umgang damit pflegt dĂŒrfte vor der Abgabe der Intelligenz sicher sein. Wenn ich am Morgen aber nach ZĂŒrich pendle sind es wohl nur wenig Leute welche davon verschont bleiben.
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  • Anded 19.04.2017 11:07
    Highlight Spielt es eine Rolle, ob ein Mord live gestreamt wird, oder ob das Video nach wenigen Minuten irgendwo hochgeladen wird? Resp. gibt es Mörder die nur live streamen? Und gibt es Konsumenten, die sich eine solche Tat nur live reinziehen, aber das Video nicht anschauen wenn es ein paar Stunden/Tage alt ist?
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    • @schurt3r 19.04.2017 14:07
      Highlight Es spielt insofern eine Rolle, als dass Psychopathen etc. durch die Live-Funktion animiert werden könnten. Vor allem dann, wenn sie davon ausgehen können, dass die Kontrolle nicht funktioniert und Killer-Videos etc. lĂ€ngere Zeit verfĂŒgbar sind.
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  • Picker 19.04.2017 11:02
    Highlight Der Titel hat einen Schreibfehler. MĂŒsste eigentlich besser heissen "Facebook muss weg!"
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So machst du dein Facebook-Profil in fĂŒnf Minuten sicher 

Facebook Ă€ndert die Nutzungsbedingungen und greift ab Freitag noch mehr persönliche Daten ab. Das sind die wichtigsten Änderungen auf einen Blick – und so schĂŒtzt du deine PrivatsphĂ€re auf Facebook.

Facebook aktualisiert zum 30. Januar 2015 seine ï»żNutzungsbedingungenï»ż. Mitglieder des sozialen Netzwerks erhalten seit Ende 2014 die Aufforderung, die «aktualisierten Bedingungen» sowie die «Datenrichtlinie» und die «Cookies-Richtlinie» anzusehen. In diesem Artikel erklĂ€ren wir dir im ersten Teil, was sich konkret Ă€ndert. Im zweiten Teil erfĂ€hrst du, wie du deine PrivatsphĂ€re trotzdem einigermassen schĂŒtzen kannst.

Nutzer sollten sich die MĂŒhe machen, dieses umfangreiche Dokument 


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