Good-News

Weil sie zwei Tage in ihrer Backstube ausharren mussten, backten diese vier mexikanischen Bäcker rund zwei Tonnen frisches Brot. bild: facebook

Wahre Helden: In Backstube eingesperrte Männer backen 2 Tonnen Brötchen für Hurrikan-Opfer

01.09.17, 09:20 01.09.17, 09:35
Team watson
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Der Hurrikan «Harvey» sorgte in der Stadt Houston im US-Bundesstaat Texas für grosses Chaos und eine Jahrhundertflut. Doch inmitten der Zerstörung hört man immer wieder von Menschen, die Kopf und Kragen riskieren um anderen zu helfen.

So zum Beispiel die Angestellten der mexikanischen «El Bolillo Bakery». Vier der Mitarbeiter mussten zwei Tage wegen zu hohem Wasserpegel in ihrer Backstube ausharren. Anstatt aber ihr Leid zu beklagen, entschieden sie sich, den Opfern des Hurrikans zu helfen. Sie backten rund zwei Tonnen Brötchen, Pan Dulce und weitere mexikanische Spezialitäten. 

Als der Manager der Bäckerei endlich zu seinen Angestellten gelangte, war die Backstube bereits brechend voll mit frischem Gebäck. Die zwei Tonnen Brötchen wurden daraufhin an die zahlreichen Notfallzentren in ganz Houston verteilt. 

Auf Facebook werden die vier Bäcker derzeit als Helden gefeiert. Der Post der Bäckerei wurde bereits über 5000-mal gelikt. Eine Userin schrieb: «Ich zieh den Hut vor Euch! Ihr seid eine echte Inspiration!»

Gleich geht's weiter mit den Good-News, vorher gönnen wir uns eine kleine Erfrischung:

Gleich 3 gute Neuigkeiten!

Den Feierabend mit Somersby ausklingen zu lassen, bereitet fast so gute Laune wie die Good News von watson ;-) Nun gibt es sogar 3 Geschmacksrichtungen: Somersby Apple Original, Elderflower Lime und Red Rhubarb. Eisgekühlt eignen sie sich perfekt, um mit Freunden auf gute News anzustossen.

>>> Kate, die kleine Kämpferin: Trotz unheilbarer Krankheit malt sie wunderschöne Bilder

Hat ein unglaublich künstlerisches Talent: Die kleine Kate. bild: screenshot  boredpanda.com

Die 13-jährige Kate aus Russland leidet an Muskeldystrophie, einer schweren Erbkrankheit, die zu Muskelschwund führt. Weil gewisse Gene in ihrem Erbgut mutiert sind, fehlen ihr lebenswichtige Proteine, die für eine gesunde Muskulatur nötig sind. 

Aber das kleine Mädchen ist eine Kämpferin. Als sie erst drei Monate alt war, entdeckten die Ärzte die unheilbare Krankheit. Heute kann Kate weder laufen noch ihre Hände heben. Doch das hindert das kleine Mädchen nicht daran, das zu tun, was sie wirklich gut kann: Malen.

Im Liegen malt sie wunderschöne Landschaften und lässt ihrem kreativen Geist freien Lauf. Sie trotzt ihrer körperlichen Einschränkung und macht allen Menschen Mut, die mit Ähnlichem zu kämpfen haben.  

Video: streamable

>>> Weniger Moskitos und Abfall: Kenia verbannt den Plastiksack

In Kenia gibt es in den Läden seit Montag nur noch Stofftaschen. Bild: AP/AP

Seit Montag sind Plastiksäcke in ganz Kenia verboten. Wer trotzdem Plastiksäcke herstellt, importiert oder benutzt, wird hart bestraft. Bis zu einem Jahr Gefängnis droht denjenigen, die gegen die neue Regelung verstossen, schreibt «The Globe and Mail».

Die meisten Supermärkte seien bereits dazu übergegangen, Stoffsäcke zu verkaufen. So können in Kenia alleine laut dem United Nations Environment Program jährlich 100 Millionen Plastiksäcke gespart werden. Ähnliche Verbote gibt es bereits in Kamerun, Mali, Tanzania und anderen afrikanischen Ländern.

Die neuen Stofftaschen in den kenianischen Supermärkten. Bild: AP/AP

Grund für das Verbot sind die Abfallberge, die sich in den Vorstädten und Slums von Nairobi und anderen Städten stapeln. Zusätzlich dienen die weggeworfenen Säcke Moskitos als Brutplätze. Mit dem Verbot wird also auch verschiedenen Krankheiten wie Malaria und dem Dengue-Fieber entgegengewirkt. 

Nicht alle sind vom Verbot begeistert. Aktivist Boniface Mwangi kritisiert, dass die Strafen zu hoch seien. Die höchste Geldstrafe beträgt 38'000 Dollar. «Wenn du also reich bist, kannst du mit allem davon kommen. Wenn du arm bist, solltest du ab dem 28. August keine Plastiksäcke mehr benutzen, weil du sonst ins Gefängnis gehst», so Mwangi auf Facebook.

In den Slums würden Plastiksäcke oft als Verpackung, als Kleider und als mobile Toiletten benutzt. Ein Verbot betrifft also besonders die armen Bevölkerungsschichten, weil sie die Beamten nicht bestechen können. 

>>> Ein Safthersteller entsorgte Orangenschalen im Nationalpark  – jetzt blüht's im Dschungel

Wasserfall in der «Área de Conservación Guanacaste» in Costa Rica. Bild: EPA/EFE

Den unkonventionellen Vorschlag machten die beiden Umweltwissenschafter Daniel Janzen und Winnie Hallwachs 1997: Sie boten dem Safthersteller Del Oro an, Orangenschalen auf einer kahl gerodeten Fläche im Gebiet des ans Firmengelände angrenzenden Nationalparks «Área de Conservación Guanacaste» in Costa Rica zu entsorgen. Im Gegenzug sollte Del Oro einen bewaldeten Teil seiner Anbaufläche an den Nationalpark abtreten.

Janzen und Hallwachs waren als Spezialisten für die Erhaltung gefährdeter tropischer Ökosysteme als Berater des Parks tätig. Sie waren überzeugt davon, dass die Orangenschalen eine positive Auswirkung auf die Artenvielfalt habe.

Del Oro willigte in den Deal ein. In der Folge kippten tausende Lastwagen der Firma 12'000 Tonnen Orangenschalen in den Nationalpark – ohne das der Konzern Gebühren zahlen musste.

Sorgten für 176 Prozent grössere Biomasse: Orangenschalen. Bild: Princeton University

Diese Regelung missfiel TicoFruit, einem Konkurrenten von Del Oro. Er klagte wegen «Verunreinigung eines Nationalparks» und bekam Recht. Der oberste Gerichtshof von Costa Rica untersagte Del Oro, weiter Orangenschalen im Nationalpark zu entsorgen.

Das eingestellte Versuchsprojekt geriet in Vergessenheit – bis sich der Biologiestudent Timothy Treuer von der Universität Princeton 2013 Gedanken über mögliche Forschungsprojekte in Costa Rica machte. Im Gespräch mit Daniel Janzen erfuhr er vom 16 Jahre alten Orangenschalen-Experiment, das immer noch einer Auswertung harrte.

Treuer und sein Kollege Jonathan Choi reisten nach Costa Rica und untersuchten die Fläche. Sie nahmen Bodenproben und vermassen die Vegetation auf der mit Orangen gedüngten Fläche. Diese verglichen sie mit einem Gebiet in unmittelbarer Nachbarschaft, wo keine Orangenschalen entsorgt worden waren. Zusätzlich verglichen sie ihre Ergebnisse mit Daten, welche eine Biologin im Jahr 2000 erhoben, aber nie ausgewertet hatte.

Vergleich: Rechts mit Orangenschalendünger, links ohne.

Das Ergebnis war beeindruckend: «Während ich auf der nicht gedüngten Fläche über unbewachsene Steinflächen gehen konnte, musste ich mir auf der Orangenschalen-Fläche mit einem Messer einen Weg durchs Dickicht schlagen», berichtete Treuer gegenüber Princeton University News.

In Zahlen ausgedrückt: Auf dem drei Hektaren grossen Untersuchungsgebiet stellten die Forscher über dem Erdboden eine um 176 Prozent grössere Biomasse fest als im Vergleichsgebiet. Ausserdem ist der Boden nährstoffreicher, das Baumkronendach ist dichter und es gibt es eine grössere Biodiversität bei den Baumarten.

Es handle sich nicht nur um eine Win-Win-Situation zwischen Safthersteller Del Oro und dem Nationalpark: «Es ist ein Gewinn für jedermann», so Treuer. 

>>> Das Vertrauen der Europäer in die EU ist auf dem Höchststand

Von einer stabilen EU profitiert auch die Schweiz. Bild: KEYSTONE

Die letzten Jahre waren für die Europäische Union keine einfachen. Nach der Eurokrise drohte der Bankrott mehrerer Mitgliedsstaaten, die Flüchtlingskrise belastete das Verhältnis zwischen Nord- und Südstaaten und mit dem Brexit vor einem Jahr kehrte ein wichtiger Verhandlungspartner der EU den Rücken zu.

Nichtsdestotrotz hat das Vertrauen der europäischen Bürger in die EU nicht unter den schwierigen Umständen gelitten. Im Gegenteil. Wie die neue Eurobarometer-Studie zeigt, ist das Vertrauen in die EU derzeit sogar auf dem Höchststand. 

Laut der Studie vertrauen 42 Prozent der befragten Europäer der EU. Noch vor einem Jahr lag dieser Wert bei 36 Prozent. Im Durchschnitt sehen über die Hälfte der Befragten ihrer Zukunft positiv entgegen. Die optimistischsten Europäer leben wohl in Irland. Dort gaben 77 Prozent an, ihre Zukunft positiv zu sehen. 

Drei Viertel der Europäer bekennen sich auch zur Gemeinschaftswährung, so viele wie seit 2004 nicht mehr. Und auch bezüglich der Wirtschaft äussern sich mehr Befragte positiver als noch vor einem Jahr. Diese Antworten korrelieren mit einem Rückgang der Arbeitslosigkeit in der EU.

>>> Costa Rica will als weltweit erstes Land Einwegplastik verbieten

Einwegplastik soll aus dem Leben der Costa Ricaner verschwinden.  Bild: KEYSTONE

Einwegplastik ist überall. Ob der Teller an einem Kindergeburtstag, der Cüplibecher beim Anstossen mit Prosecco oder die Gabel beim Grillieren im Park: All das wird nach dem einmaligen Gebrauch in den Müll geschmissen.

Kaum ein anderes Produkt ist so unnachhaltig wie Einwegplastik. Es wird nur kurz gebraucht, kann dann aber hunderte Jahre in der Umwelt liegen, ohne dass es zersetzt. Es schädigt Natur und Tiere und verschmutzt das Meer. 

Costa Rica will damit nun Schluss machen. Bis 2021 will es Einwegplastik ein für alle mal verbieten. Das heisst: Weg mit Plastiktüten, mit Einwegflaschen oder mit Coffee-to-go-Deckeln. 

Damit folgt das Land der indischen Stadt Neu Dehli, die seit Anfang diesem Jahr ebenfalls Einwegplastik verbietet. Im restlichen Indien ist das Verbrauchsmaterial aber nach wie vor erhältlich. 

In Costa Rica wird jeden Tag 4000 Tonnen Müll produziert, davon landen zwanzig Prozent nicht auf der Müllkippe, sondern in Seen, Flüssen und an Stränden. Dass nun Einwegplastik verboten werden soll, ist eine Initiative der Regierung, die von einem Entwicklungsprogramm der UNO unterstützt wird. 

Costa Ricas Plan ist, innerhalb der nächsten vier Jahre mit einer nationalen Strategie sämtlichen Einwegplastik aus allen Haushalten zu verbannen. Verwendet werden sollen künftig nur noch Materialien, die sich innerhalb von sechs Monaten biologisch abbauen. 

>>> Von 25 auf 40 Prozent in 8 Jahren: Immer mehr Russen leben alkoholfrei

Immer weniger Russen greifen zur Flasche, besagt eine Studie.  Bild: AP/AP

Vodka gehört zu Russland wie Schokolade zur Schweiz. Doch die Vorliebe der Russen für hochprozentigen Schnaps sinkt stetig, wie eine aktuelle Studie zeigt. 

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts WZIOM leben 2017 beinahe 40 Prozent aller Russen ohne Alkohol. Im Vergleich zu 2009 eine deutliche Steigerung: Damals waren es lediglich 25 Prozent. Weitere 16 Prozent der Befragten gaben an, zwei- bis dreimal im Monat Alkohol zu konsumieren, 25 Prozent sagten aus, weniger als einmal pro Monat zu trinken.

Der sinkende Alkoholkonsum hat einen direkten Einfluss auf die Lebenserwartung im Land. Bereits im vergangenen Jahr berichtete Russlands Gesundheitsministerin Weronika Skwortsowa, die Lebenserwartung im Land sei auf knapp über 71,2 Jahre gestiegen. Als Grund nannte sie unter anderem gesunde Veränderungen des Lebensstils und ein geringer Alkoholkonsum. 

>>> Fledermaus als Vorbild: Ultraschall-Armband warnt Blinde vor Hindernissen

Das Sunu Band nutzt Ultraschall. Bild: sunu

Für Sehbehinderte gibt es auf unseren Strassen eine ganze Reihe an schwer zu erkennenden Hindernissen. Betroffene bewegen sich deshalb oft mit einem Blindenstock, was umständlich sein kann. Dies soll sich nun ändern: Ein US-Start-up hat ein smartes Armband entwickelt, das Menschen mit Sehbehinderung erlauben soll, sich auch in herausfordernden Umgebungen sicher fortzubewegen. Dafür nutzt das «Sunu Band» eine Technik, wie sie auch Fledermäuse bei der Flugkoordination und beim Aufspüren der Beute gebrauchen: Ultraschall.

Mithilfe von hochfrequenten Ultraschall-Wellen werden sämtliche Gegenstände auf dem Weg erkannt und der Träger per Vibration so gewarnt, dass er noch rechtzeitig ausweichen kann. Je nach Entfernung zum Objekt vibriert das Armband dann stärker oder schwächer.

In den USA soll das Sunu Band bereits ab Ende August für 299 Dollar erhältlich sein. Der Bedarf an einem solchen Wearable dürfte auch hierzulande vorhanden sein: Der Schweizerische Blinden- und Sehbehindertenverband zählt rund 325'000 Betroffene. 

>>> Die Energiewende kostet nur? Dann schau dir mal die Bilanz der USA an!

Die USA sollen bisher von der Energiewende profitiert haben. Nun haben US-Forscher erstmals Zahlen dazu errechnet. Der wirtschaftliche Vorteil, den die USA durch erneuerbare Energien erhielten, wird im Artikel in «Nature Energy» auf 30 bis 113 Milliarden Dollar beziffert. 

Windkraftwerke in den Rocky Mountains. Bild: AP/The Casper Star-Tribune

Diese Zahlen gingen darauf zurück, dass durch die verbesserte Luftqualität das Gesundheitssystem weniger stark belastet wurde. 3000 bis 12'700 Menschenleben sollen in den USA durch das Umdenken in der Energiepolitik gerettet worden sein, weil weniger Schadstoffe in die Luft gelangen. Daher litten weniger Menschen unter Atemwegserkrankungen. 

Es sei schwierig, Todesfälle direkt auf Luftverschmutzung zurückzuführen, da diese erst über längere Zeit schädlich ist. Jedoch geht die WHO davon aus, dass jedes Jahr sieben Millionen Todesfälle auf schlechte Luftqualität zurückzuführen seien. 

Atemwegserkrankungen sind eine kostspielige Sache für das Gesundheitssystem. Bild: ASSOCIATED PRESS/AP

Regionale Unterschiede

Laut den Forschern gebe es in den USA aber starke regionale Unterschiede. So stünden viele Windkraftwerke im Inland, Solarenergie hingegen werde fast ausschliesslich in Kalifornien gewonnen.

So würden sich die Kohle- und Gaskraftwerke ebenfalls auf einige Regionen beschränken. Dort sei dann auch die Luftqualität sehr viel schlechter.

Unter Donald Trump droht jedoch die Rückkehr zu fossilen Energieträgern wie Kohle und Öl. Der US-Präsident hatte im Juni den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen angekündigt. Grund für den Ausstieg sei, dass der USA damit unfaire Wirtschaftsschranken gesetzt würden.

>>> Frauen auf der ganzen Welt jubeln: Libanon greift (endlich) gegen Vergewaltiger durch

Libanesische Frauen protestieren gegen den umstrittenen Artikel 522. Bild: AP/AP

Vergewaltiger geht es nun auch im Libanon an den Kragen. Das Parlament hat am Mittwoch das Gesetz gestrichen, das Tätern erlaubte, ihre Opfer zu heiraten, um Straffreiheit zu erlangen. Damit ist Libanon das dritte arabische Land, das diese Praxis verbietet.

Diesen Monat hatte bereits Jordanien ein ähnliches Gesetz abgeschafft, im Juli wurde dies in Tunesien verboten. Ägypten (1999) und Marokko (2014) hatten das Gesetz seit längerem widerrufen. «Heute gratulieren wir den Frauen des Libanon», sagt Danielle Howayek, Anwältin und Aktivistin der Frauenrechtsgruppe Abaad aus Beirut zu ewn.com.

«Heutzutage sollte es jedem klar sein, dass es für Vergewaltiger keinen Spielraum geben darf, damit sie einer Strafe entgehen können», so Howayek weiter. Laut Abaad sei das Gesetz nur noch in einigen wenigen Regionen des Libanons angewendet worden, trotzdem werde damit ein positives Signal gegen Gewalt gegen Frauen gesendet.

Frauen auf der ganzen Welt bejubeln den Parlamentsbeschluss zum Artikel 522:

Dem Entscheid des Parlamentes waren verschiedene Aktivisten-Aktionen vorangegangen, die den öffentlichen Druck auf die Politik erhöht hatten. An der Strandpromenade in Beirut hatten sie zum Beispiel Heiratskleider aufgeknüpft. Der Titel der Aktion: «Ein weisses Kleid verschleiert keine Vergewaltigung.»

Unheimlich: Aufgeknüpfte Heiratskleider in Beirut. Bild: AP/AP

Die UNO geht davon aus, dass 35 Prozent aller Frauen in ihrem Leben sexuelle Gewalt physischer oder psychischer Natur erleben. In einigen Erdregionen soll dieser Anteil bis zu 70 Prozent betragen. Viele dieser Frauen würden von ihrem Partner sexuell genötigt oder vergewaltigt.

Weltweit sollen 700 Millionen Frauen als Kinder zwangsverheiratet worden sein. Die Kinderheirat ist, wie auch die Vergewaltigung des Ehepartners, im Libanon weiterhin erlaubt. 

>>> Neuer Kaugummi erkennt Infektionen im Mund

Ist im Mund etwas entzündet, schmeckt der Kaugummi bitter. Bild: wikipedia

Forscher aus Deutschland haben einen Kaugummi entwickelt, der gefährliche Entzündungen im Mund innerhalb weniger Minuten erkennen soll – und das im Selbsttest. Durch einfaches Kauen des Kaugummis erkennt der Patient selbst, ob es ein Problem gibt. Denn sollte eine Entzündung vorliegen, schmeckt der Kaugummi nach wenigen Minuten bitter.

In den Kaugummi haben die Forscher einen speziellen Inhaltsstoff eingebaut, der auf bestimmte proteinabbauende Enzyme reagiert, die bei Entzündungen im Mund entstehen. Innerhalb weniger Minuten zerschneiden die Enzyme den Stoff, wodurch ein Bitterstoff frei wird. «Der Kaugummi erkennt jede Form von bakterieller Belastung im Mundraum», sagt Studienautor Lorenz Meinel im Fachjournal «Nature Communications». 

Diese neue Möglichkeit der Schnelldiagnose könnte vor allem für Träger von Zahnimplantaten sinnvoll sein. Bei diesen sei es gut möglich, dass sich dort nach einigen Jahren Bakterien entwickeln – und es die Träger selbst nicht merken, da durch die Implantate die Nerven komplett zerstört sind. Der Kaugummi ist noch nicht marktreif. Der klinische Test sei nun der nächste Schritt, so Meinel. 

>>> Dieser Elch ist eine Sensation und entzückt gerade das Internet

In Schweden gelang es Hans Nilsson, einen seltenen weissen Elch mit seiner Kamera abzulichten. Nilsson sah den Elch vergangenen Donnerstag in den Wäldern um seinen Heimatort Eda im westschwedischen Värmland, wie er der deutschen Presseagentur mitteilte. Nilsson gelang es, einen Schnappschuss des Tiers zu machen. Am darauffolgenden Tag versuchte er sein Glück nochmals und konnte das prachtvolle Tier gar dabei filmen, wie es einen Fluss durchquerte. 

Seither kursiert das Video im Netz. Denn der weisse Elch gilt als sehr selten in Schweden. Von den rund 300'000 Tieren sind nur etwa 100 schneeweiss. Sie sind jedoch keine Albinos. Ihr weisses Fell entsteht durch eine Genmutation, die Leuzismus (vom griechischen Wort «weiss») genannt wird. Das mutierte Gen führt dazu, dass die Pigmentierung von Haut und Haar verloren geht. 

>>> 94-Jähriger baut Pool für Nachbarskinder – weil er nicht mehr alleine sein will

Hat jeden Nachmittag Action im Garten: Der 94-jährige Keith Davidson. bild: screenshot/youtube

Der 94-jährige Keith Davidson genoss seinen Ruhestand. Doch als seine geliebte Frau Evy nach 66 Jahren Ehe starb, wurde es ihm zu ruhig und zu einsam. «Du weinst oft, weil sie nicht mehr da ist. Das ist einfach so», sagte Davidson gegenüber dem amerikanischen Fernsehsender WKYC.

Vergangenen Frühling sagte der ehemalige Richter der Einsamkeit den Kampf an. Davidson verkündete in der Nachbarschaft, er werde für alle einen Pool bauen lassen. Viele Nachbarn belächelten die Idee und glaubten nicht, dass den Worten des 94-Jährigen auch Taten folgen würden. 

Doch Davidson machte ernst und liess einen riesigen Pool in seinen Garten bauen. Seit Anfang Juli planschen darin nun zahlreiche Nachbarskinder. Der 94-Jährige geniesst die Gesellschaft und die fröhlichen Kinderstimmen, die jeden Nachmittag in seinem Garten erklingen. «Von einem ökonomischen Standpunkt aus, macht es überhaupt keinen Sinn, sich mit 94 noch einen Pool zu bauen» gesteht Davidson und meint weiter: «Aber ich sitze doch nicht einfach den ganzen Tag rum und starre an die Wand!»

>>> Brasilien hat den knackigsten Grosspapi des Jahres gesucht – und gefunden

Viele charmante Herren, aber leider nur ein Gewinner: Die «most handsome elderly man»-Wahl. Bild: AP/AP

Unsere Weltbevölkerung wird immer älter. Das spürt man auch in São Paulo, Brasilien. Doch anstatt die Senioren einfach in Altersheime abzuschieben, werden sie gefeiert – allen voran die Herren der Schöpfung. Denn São Paulo wählt jedes Jahr den «most handsome elderly man», den bestaussehendsten Grosspapi des Jahres. 

Diesjähriger Gewinner: Der 76-jährige Jose dos Santos Neves. Für ihn sei es eine Ehre, sagt er gegenüber der BBC. «Wenn du so alt bist wie ich, dann ist das ein echter Erfolg!», so der begeisterte dos Santos Neves. 

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Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
  • Sauäschnörrli 01.09.2017 21:19
    Highlight Drei Amerikaner hätten 3 Tonnen gebacken, aber die müsste man anständig entlöhnen!!!!elf!!!1!!!
    0 0 Melden
  • Betty88 01.09.2017 11:17
    Highlight Zum Glück hat Trump die noch nicht ausgeschaffen...
    13 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2017 16:45
      Highlight Wieso? Hätte man nach der Flut Bier brauen können.
      1 2 Melden
  • banda69 01.09.2017 11:01
    Highlight Und wo bleibt Trumps Tweet?

    Ah ja. Der baut grad eine Mauer.
    7 2 Melden
  • Bär73 01.09.2017 09:45
    Highlight Ja....die achso "Bösen" Mexikaner ^^
    21 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2017 16:44
      Highlight wow, mit etwas Brot backen ist die Sache gegessen oder?

      überlebst tatsächlich länger als wenn du Teig frisst
      3 8 Melden
    • Bär73 02.09.2017 09:33
      Highlight Du 3-Ren...muss man deinen Kommentar verstehen ? ^^
      3 1 Melden

Das Tinder-Pärchen hat sich nach drei Jahren flirten ENDLICH getroffen – und es ist 😍😍😍

Erinnert ihr euch noch an Josh und Michelle? Die beiden eroberten mit ihrem ziemlich ungewöhnlichen Flirt-Verhalten vor gut zwei Wochen Twitter. Der Grund dafür: Ihre Tinder-Unterhaltung dauerte über drei Jahre – aber getroffen haben sie sich nicht ein einziges Mal, obwohl beide an der gleichen Universität studierten.

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