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Ein Abfallberg auf dem Bahnhofsplatz in Bern. Bild: KEYSTONE

Diese 13 Fakten zu unserer Wegwerfgesellschaft musst du kennen

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Mehr Menschen, mehr Konsum, mehr Abfall. Es ist eines der Probleme, das uns in der heutigen Zeit stark beschäftigt. Aber welche Ausmasse hat es tatsächlich? Diese Zahlen zeigen's.

Publiziert: 04.10.16, 12:08 Aktualisiert: 04.10.16, 12:38

Fast 700 Kilogramm Abfall pro Person

Die Schweizerinnen und Schweizer produzieren im Schnitt fast 700 Kilogramm Abfall pro Jahr. Etwa die Hälfte davon kommt in den Kehricht, der Rest wird anderweitig entsorgt oder wiederverwertet.

2,8 Millionen Tonnen Abfall verbrannt

Die Hagenholz-Verbrennungsanlage in Zürich. Bild: KEYSTONE

Im Jahr 2014 hat die Schweiz 2'791'000 Tonnen (ohne Importe) Abfall verbrannt. Das entspricht 339 Kilogramm pro Einwohner. Seit der Jahrtausendwende müssen in der Schweiz sämtliche nicht verwerteten, brennbaren Abfälle in geeigneten Feuerungsanlagen verbrannt werden.

Moment, gleich geht's weiter mit den Fakten. Vorher ein kurzer Hinweis: 

Kann man mit Müll die Welt retten?

>> Ja, hier

Wir haben eine Methode gefunden, um in der Produktion von Plastik das Erdöl durch Altholz zu ersetzen. Mit welchen Bachelor-Studiengängen du die Welt besser machen kannst, erfährst du
am 13. Oktober 2016 an unserem Info-Tag.

Und schon kommt der nächste – gar nicht so trashige – Fakt:

3,2 Millionen Tonnen Abfall wurde wiederverwertet

In der Schweiz wird Recycling gross geschrieben. Bild: KEYSTONE

3'215'711 Tonnen wurden wiederverwertet. Das entspricht 54 Prozent des gesamten Abfalles aus Gewerbe und Haushalten. Pro Einwohner entspricht das 391 Kilogramm Abfall. Am meisten wiederverwertet wurde Altpapier, nämlich 1'360'046 Tonnen.

Glas-, Alu- und PET-Behälter

Bei der Rückgabe von PET-Flaschen gibt's noch Luft nach oben. Bild: KEYSTONE

Noch besser sind wir Schweizer in der Verwertung von Glas (357'568 Tonnen, 96 Prozent) und Aluminiumdosen (9290 Tonnen, 92 Prozent). Die PET-Verwertung hinkt ein wenig hintendrein mit 82 Prozent (37'119 Tonnen).

Batterien

Batterien hingegen werden weniger häufig zurückgebracht und wiederverwertet. 2734 Tonnen wurden wiederverwertet. Das entspricht nur 71 Prozent aller Batterien. 1116 Tonnen wurden nicht fachgerecht entsorgt. Deshalb wurde wohl auch der Battery-Man erfunden.

Ein Drittel aller Lebensmittel endet im Müll

Wo wird das Essen verschwendet?

Die Ausrede «In der Industrie wird eh viel mehr weggeschmissen», gilt also nicht. Den grössten Anteil der weggeschmissenen Lebensmittel stammt aus den Haushalten.

Ein Erklärungsversuch dazu

Abfallstatistiken werden schon länger mit wirtschaftlichen Entwicklung abgeglichen. Interessanterweise geht die Abfallmenge immer in wirtschaftlich schwereren Zeiten zurück. 

Abfallstatistik der EU

Die Abfallstatistik der EU (Kilogramm pro Einwohner).  grafik: Eurostat

Dies zeigt sich auch in der Abfallstatistik der EU. 2012 zum Beispiel produzierten die 28 EU-Länder auf 2,5 Milliarden Tonnen. Diese Zahl ist zwar höher als noch 2010 oder 2008, aber tiefer als 2004, also noch vor der Finanzkrise. Hinzu kommt auch noch, dass das Bewusstsein für Verschwendung im Zuge der Umweltschutz-Bewegung gestiegen ist.

Besonders unangenehm: Sondermüll

Eine Sondermüll-Deponie ausserhalb von Nairobi.  Bild: THOMAS MUKOYA/REUTERS

2015 produzierte die Schweiz 2'374'400 Tonnen Sondermüll. Der grösste Teil davon sind mineralische Abfälle wie zum Beispiel Asphalt (38 Prozent), Behandlungsrückstände aus Filter und Strassenschächten (36 Prozent) und chemische Abfälle (23 Prozent).

Was passiert damit?

Die Sondermülldeponie in Kölliken wurde geräumt. Video: keystone

1'834'400 Tonnen Sondermüll (77 Prozent) blieben im Inland. Davon wurden je 32 Prozent verbrannt und deponiert, 20 Prozent wiederverwertet und 16 Prozent chemisch behandelt.

Wo landet der restliche Sondermüll?

Der Elektroschrott landet vielfach in Afrika. Bild: Ben Curtis/AP/KEYSTONE

Die Schweiz Exportierte letztes Jahr 540'000 Tonnen Sondermüll ins Ausland. Der grösste Teil davon wandert nach Deutschland (260'800 Tonnen) und in die Niederlande (236'400 Tonnen). 1'200 Tonnen gingen in die Tschechische Republik und 12 Tonnen sogar bis nach Südkorea.

Wie viel Abfall produzieren wir weltweit?

Die «MV Maersk Mc-Kinney Moller», das grösste Containerschiff der Welt. Bild: MICHAEL KOOREN/REUTERS

1Laut einer Schätzung der NGO The World Counts kann mit dem von den Haushalten weltweit produzierten Abfall alle zwei Stunden das grösste Containerschiff vollgeladen werden. Das entspricht 4380 solcher Schiffe im Jahr.

Science ohne Fiction

Mach dich zum Weltverbesserer. Erfahre mehr über unsere Bachelor-Studiengänge am 13. Oktober 2016 an unserem Info-Tag.

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32 Kommentare anzeigen
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  • Mamu24 11.10.2016 09:24
    Highlight Ich finde all die Statistiken sehr interessant und eindrücklich. Leider wurde nicht immer genug sorgfältig gearbeitet:
    Fakt #2 stimmt so nicht! Bitte korrigieren
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  • saoiaebi 08.10.2016 14:01
    Highlight Wer gerne im Kleinen etwas gegen die Müllberge resp. die Ressourcen-Verschwendung tun möchte, kann meine Online-Petition für mehr Recyclingmöglichkeiten in Basel unterschreiben.

    http://www.thepetitionsite.com/de/790/375/541/mehr-recyclingsmöglichkeiten-entlang-des-rheinufers-in-basel

    Wer nicht aus Basel ist, kann natürlich trotzdem unterschreiben. Oder eine eigene Petition starten. ;-)

    #YesWeFuckingCan
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  • Tomtom64 06.10.2016 14:36
    Highlight Die Abfallstatistik der EU (Punkt 9) kann nicht stimmen. Da wurden meiner Meinung nach verschiedene Erhebungen miteinander vermischt oder Angaben falsch übernommen. Selbst falls die Esten viel Müll produzieren sollten, 23kg pro Tag und Einwohner erscheint mir schon recht viel - selbst unter Berücksichtigung, dass jedes Jahr doppelt so viele Touristen Estland besuchen als es Einwohner hat.
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  • lilie 06.10.2016 13:37
    Highlight #3: "Am meisten wiedeverwertet wurde Altpapier".

    Ist damit die Menge gemeint? Der Prozentsatz fehlt nämlich unerklärlicherweise im Text. Gemäss Greenpeace liegt er auch bei "nur" 70%:

    http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Thoreau/Entsorgung/
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  • klock 06.10.2016 11:37
    Highlight Mein Grossvater ging Mitte der 70er in Pension, besass eine schöne Altbauwohnung mit stilvollen Möbeln, ein kleiner Flügel war da, ansprechende Gemälde an den Wänden, war drei-, viermal jährlich mit seinem alten Peugeot irgendwo in Europa unterwegs.
    Ich schätze, sein Konsum belief sich auf keine 20 % dessen, was heute seinem Stand entsprechend üblich ist.
    Sein TV funktionierte 20 Jahre, seine Autos wurden alle zu Oldtimern, die Kleider wurden geflickt u.s.w.
    Seine Generation (1910) kannte noch niemanden, der Märkte a tout prix forcierte, Produktion aufs wildeste ankurbelte.
    Vergleichsstudie?
    5 0 Melden
    • stef2014 06.10.2016 12:48
      Highlight Keine Vergleichsstudie und deine Aussage hat viel Wahres. Aber wie sieht es mit den Abgasen des alten Peugeot aus? Mit dem Stromverbrauch seines alten TVs? Mit der Wärmedämmung (Heizkosten) seiner Altbauwohnung etc. Sein Lebensstil war lobenswert und die heutige Wegwerfgesellschaft ist tatsächlich problematisch. Aber man muss auch sehen, dass die heutige Verschmutzung, das Ozonloch, das Meeressterben etc. nicht nur, aber auch auf eben diese Generationen zurückzuführen ist. Recycling, Abfalltrennung oder Foodwaste-Sensibilisierungen waren damals eher Randerscheinungen.
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    • klock 06.10.2016 14:27
      Highlight Danke für deine Ergänzungen und Einwände. Wir hätten es wirklich in der Hand, aus der Geschichte zu lernen. Heutige Probleme wie z.B. die Obsoleszenz, der Mangel an Sorgfalt für Detailarbeit und die sich bereitmachende Unzuverlässigkeit und zunehmende Schwierigkeit verbindliche Vereinbarungen umzusetzen im Geschäftsleben und das Scheissen auf Billigkeit von Leuten, welchen es nicht genug "unreguliert" sein kann ... will ich einfach wieder in den Vordergrung geschoben haben.
      1 0 Melden
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  • lilie 06.10.2016 08:28
    Highlight Ich wette, dass der Prozentsatz Singlehaushalte ebenfalls eine Rolle spielt.

    Seit ich alleine wohne, muss ich viel mehr Lebensmittel wegwerfen, weil ich z.B. plane, für mich zu kochen, aber dann spontan eingeladen werde oder doch keinen Hunger habe - und es ist ja niemand anders da, der was aufessen würde.

    Glücklich bin ich darüber nicht. Bin aber noch daran, die optimale Lösung zu finden - z.B. erst einkaufen, wenn ich kochen will...
    11 3 Melden
    • SoOderSo 06.10.2016 12:44
      Highlight Liebe lilie ich verstehe ihr Problem nicht. Wohne auch alleine, logisch man muss gut planen und entsprechend einkaufen! Ist es denn zu viel verlangt die gekochten Essensreste zu verpacken und in den Kühlschrank zu stellen? Ist es zu viel verlangt etwas weniger und geplant einkaufen zu gehen? Ich denke nicht!! Ps. Die Essensreste lassen sich im Kühlschrank übrigens locker ein paar tage (je nach dem) halten und dann gibt es ja auch noch so was wie Tiefkühler (echt tolle Erfindung, sollten sie mal ausprobieren)
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    • lilie 06.10.2016 13:00
      Highlight @SoOderSo: Nein, es ist nicht zu viel verlangt. Das Problem liegt ja auch nicht dort, sondern dass ich gar nicht erst zum kochen komme...

      Tiefkühler halte für ökologischen Blödsinn für einen Ein-Personen-Haushalt. In meinem Tiefkühlfach gibts genug Platz für meinen bescheidenen Bedarf.
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    • SoOderSo 06.10.2016 18:52
      Highlight Ich meinte auch nicht die riesigen Tiefkühlmonster, das wäre unsinnig, da gebe ich ihnen recht. Ich habe eine Kombi aus Kühlschrank/Tiefkühler, separate Türen und 3 geräumige Fächer. Da leg ich dann oft halt auch die restlichen Portionen hin oder auch Gemüse, welches ich noch nicht verkochen konnte, geht super! Und, naja, wenn man nicht kocht muss man ja gar nicht gross einkaufen... Ich hoffe sie finden die optimale Lösung für sich :)
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  • Stromer5 06.10.2016 07:16
    Highlight Legt euch ein paar Hühner zu, (wie ich) und Food Waste ist ein Fremdwort 😉
    5 2 Melden
    • maxi 06.10.2016 17:02
      Highlight zwei beinige? jeden gag wo anders essen? 😂😎😝
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    • Stromer5 07.10.2016 06:36
      Highlight Auch eine Möglichkeit 👍😂
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  • Mikee 05.10.2016 07:03
    Highlight Papier: Habe alles digitalisiert. Rechnungen erhalte ich via Mail oder E-Banking (E-Rechnungen) was im Briefkasten übrig bleibt sind die wöchentlichen Zeitungen wie Anzeiger und Tagblatt irgendwas. Denn Müll hab ich noch nie gelesen aber wird seit über X Jahren in sämtlichen Haushalten weggeworfen.
    Plastik: Für Familien ist es ja einfach. Kaufst du mal ein das wird meistens schon gegessen aber bei einer Single Wohnung. Nur kleine Mengen Einkaufen UND wenig Plastikmüll generieren. Teils unmöglich, dann sind die kleinen Portionen auch noch geschnitten und sieben Mal im Plastik eingeschweisst.
    20 1 Melden
    • whoisanny 05.10.2016 09:26
      Highlight Weiterer Tipp:
      Wenn man, doch mal ein Plastiksäckchen statt einer wieder verwendbaren Tüte in Coop und Migros benutzt, kann man dieses danach als Abfallsack für kleinere Abfalleimer (Badzimmer) verwenden.
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  • demokrit 04.10.2016 22:14
    Highlight Wer Lebensmittel wegwirft, ist ein geistiger Ignorant und unfähig einzukaufen. Basta. Ich finde es eine Schande, wie stupide hier sehr viele agieren, während andernorts immer noch Leute verhungern müssen.
    27 13 Melden
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  • deleted_420198696 04.10.2016 21:50
    Highlight Zu Bild 1:
    Das einzige Papier, das wir wegwerfen, sind die, die wir aus dem Briefkasten holen. Couverts und so. Abgesehen davon: Der grösste Teil unseres Mülls besteht aus Verpackungsmaterial. Im Schnitt über's Jahre schätze ich ca. 90%+.
    Lebensmittel werfen wir nie weg. Das ist nur eine Frage der Planung.
    21 0 Melden
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  • Safran 04.10.2016 15:54
    Highlight Zu Nr. 8: Es ist aber auch so, dass die Nahrungsmittel-Händler alles daran tun und auch viele Tricks einsetzen, damit die Kunden möglichst viel kaufen. Auch wenn sie es zum Teil dann gar nicht brauchen bzw. gar nicht essen können.

    Darum ist es eigentlich ratsam, sich eine Einkaufsliste zu schreiben und diese möglichst stur abzuklappern. Auch sollte man nicht hungrig in die Läden strömen. Ich selber muss vor allem den Hunger verhindern, sonst kaufe ich den halben Laden ein ;).
    42 1 Melden
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  • Hoppla! 04.10.2016 13:44
    Highlight "produzierten die 28 EU-Länder"

    Da sehe ich doch das eine oder andere Nicht-EU-Land.
    6 1 Melden
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  • Vosi 04.10.2016 13:18
    Highlight Punkt 8
    7% des Haushaltseinkommens geben wir für essen aus?
    Bei 6000 netto wären dies 420 monatlich
    Saubere Statistik...
    18 1 Melden
    • Hirnwinde 04.10.2016 16:31
      Highlight Das ist doch eine einfache Rechnung: Das sind pro Tag 14 Franken, pro Mahlzeit Fr. 4.67. Das ist doch fürstlich! Eine grosse Portion blutte Teigwaren kostet Rp. 50.
      Wenn man bloss konsequent verzichtet auf das Restaurant, die Kantine, die Würstchenbude, den Kiosk und auf Fleisch, Fisch, Gemüse, Früchte, Milchprodukte, Confiserie, Wein, Bier, Süssgetränke, und noch ein paar Kleinigkeiten mehr, dann stimmen die 7 % schon.
      Aber warum landet dann soviel Gemüse, Obst etc. im Abfall?
      14 4 Melden
    • Vosi 04.10.2016 17:23
      Highlight Ok, dann essen meine Frau und 2 Kinder meine Resten...
      6 4 Melden
    • Lami23 04.10.2016 17:54
      Highlight Also ich werfe kaum etwas weg und esse ca alle zwei Wochen Fleisch, trotzdem ist da nix mit 7%...das wird wahrsch sehr unterschiedlich sein, wie auch die Lebensmittelpreise selber.
      12 0 Melden
    • Fanta20 04.10.2016 19:42
      Highlight Das mit den 7% stimmt im Schnitt tatsächlich, auch wenn es auf den ersten Blick als sehr wenig erscheint. Das mittlere Haushaltseinkommen in der CH beträgt gem. BfS ca. 9500 (Haushalte bestehen oft aus mehr als einer erwerbstätigen Person). Der Anteil von 7% (knapp 700) beinhaltet jedoch wirklich NUR Lebensmittel, also bspw. ohne Ausgaben für alkoholischen Getränke, auswärtige Verpflegung, Auslagen für die Haushaltsführung (Putzmittel, Glühbirnen, Verbrauchsmaterial etc.) oder die Bewirtung von Gästen.
      14 0 Melden
    • zettie94 04.10.2016 23:27
      Highlight ...also ich brauche deutlich weniger als die CHF 420/Monat, selbst wenn ich ab und zu in der Mensa oder etwas vom Take-Away esse.
      2 1 Melden
    • Lami23 05.10.2016 08:08
      Highlight Fanta20 Wieso ist auswärtige Verpflegung nicht dabei? Würde ich nicht auswärts essen, würde ich zu Hause kochen...
      4 2 Melden
    • Brienne von Tarth 05.10.2016 08:36
      Highlight Ich wundere mich eher ab den 320g pro Tag. Aber klar, ich schmeiss jeden Tag ein ganzes Zmittag weg.
      9 0 Melden
    • Andle 05.10.2016 09:33
      Highlight Für Klassenlager und Sommerlager etc. budgetiere ich normalerweise 14 Franken pro Person und Tag für das Essen. Im letzten Klassenlager haben wir schlussendlich aber wesentlich weniger gebaucht...
      3 0 Melden
    • Hirnwinde 05.10.2016 10:53
      Highlight Hero-Ravioli forever!
      2 0 Melden
    • Fanta20 05.10.2016 17:13
      Highlight @Lami23: Weil gemäss den BfS-Statistikern der "Besuch von Gast- und Beherbergungsstätten" eine eigene Ausgabenkategorie darstellt. Ob das im Zusammenhang mit der Frage, wie viel des Nettoeinkommens insgesamt für Lebensmittel aufgewendet werden muss, sinnvoll ist, ist natürlich eine andere Frage.

      Allerdings wird der Entscheid, auswärts zu essen, ja bewusst getroffen und ist in gewisser Weise beeinflussbar. Von daher scheint es sinnvoll, diese Kategorien getrennt zu betrachten.
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