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Häftlinge in Texas brechen aus Zelle aus – um ihrem Wärter das Leben zu retten

10.07.16, 21:23 11.07.16, 09:39

Der Wärter in einem Bezirksgefängnis im texanischen Weatherford verdankt sein Leben mehreren Insassen. Diese entschieden ihm zu helfen, als er nach einem Herzinfarkt kollabiert war und regungslos am Boden lag.

Zunächst versuchten sie es mit schreien, doch keiner der anderen Wärter schien sie zu hören. Schliesslich brachen sie aus ihrer Zelle aus und stellten fest, dass der Wärter keinen Puls mehr hatte. Durch Schreien und Hämmern auf die Türen wurden schliesslich die anderen Wärter auf sie aufmerksam.

Die Insassen, die an Händen und Füssen Ketten trugen, waren ein grosses Risiko eingegangen: Die anderen Wärter wussten nicht, was passiert war. Parker County Sheriff's Sergeant Ryan Speegle glaubte, sie hätten ihn überwältigt. «Er hatte Schlüssel, er hatte eine Waffe. Das hätte ein sehr schlimm enden können», sagte er gegenüber dem TV-Sender WFAA.

Speegle sperrte die Insassen wieder ein und leistete dem Wärter zusammen mit seinen Leuten erste Hilfe. Rettungssanitätern gelang es schliesslich, den Wärter mit Elektroschocks wiederzubeleben. Später wurde klar, dass die Insassen dem Wärter durch ihr riskantes Eingreifen das Leben gerettet hatten.

«Es wäre mir nie in den Sinn gekommen, ihm nicht zu helfen, egal ob er eine Waffe oder eine Marke trägt», sagte der Insasse Nick Kelton, der laut eigenen Angaben zum vierten Mal wegen Meth-Konsum einsitzt. (kri)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • HansHoni 12.07.2016 12:39
    Highlight Sofern es stimmt: Schöne Geschichte. Ausser die Reaktion des Sheriffs: Kein Dankeschön, keine Anerkennung an die Gefangenen, sondern einfach nur "Es hätte schlimm enden können" - und zwar nicht wegen des Herzinfarkts, sondern weil der Polizist Waffen und Schlüssel hatte. Ihm entging vollkommen, dass die Inhaftierten ausgebrochen sind, um zu helfen. Genau diese Grundeinstellung der Polizei begünstigt die momentane Situation in den USA.
    5 0 Melden
  • Theor 11.07.2016 08:07
    Highlight Video wurde vom Nutzer entfernt - alles nur Fake?
    4 0 Melden
    • Maya Eldorado 11.07.2016 09:46
      Highlight Das Video ist wieder da
      2 0 Melden
    • Theor 11.07.2016 10:28
      Highlight Danke für den Hinweis!
      0 0 Melden
  • Malu 81 11.07.2016 02:11
    Highlight Nun wurde wieder eine Schwachstelle aufgedeckt. Ab sofort bekommen die Häftlinge
    zusätzlich einen Knebel, damit sie nicht mehr
    reden oder schreien können.
    11 12 Melden
  • pamayer 11.07.2016 01:54
    Highlight Wer gegen das Gesetz verstossen hat, bleibt trotzdem Mensch. Das wird leider allzuoft rasch vergessen.
    115 2 Melden
  • Spooky 11.07.2016 01:24
    Highlight Seltsame Story, ehrlich.
    9 17 Melden
  • Toni K. 11.07.2016 00:27
    Highlight Schöne Geschichte. Man fragt sich bloss: Wieso tragen diese Insassen Handschellen? Ist das in dem Knast ein Dauerzustand? Falls der US-Strafvollzug tatsächlich so brutal ist, darf man sich über die lebensrettende Aktion der Gefangenen umso mehr freuen.
    78 2 Melden
    • smoe 11.07.2016 02:04
      Highlight Gemäss den im Artikel verlinkten Berichten, sind die Insassen aus der "holding cell" (keine Ahnung, was das Deutsche äquivalent ist) im Keller eines Gerichtsgebäudes ausgebrochen – nicht im Gefängnis. Also eine Zelle, die dafür konzipiert ist, die Insassen unterzubringen, während sie auf ihre Anhörung warten. Deshalb wohl die Handschellen.
      34 0 Melden
  • blobb 11.07.2016 00:21
    Highlight Mensch bleibt Mensch
    35 3 Melden
  • DerGrund 11.07.2016 00:04
    Highlight Sollten Polizisten nicht anständig reanimieren können??
    25 7 Melden
  • ket4mon 10.07.2016 22:19
    Highlight Insassen die wegen Drogenkonsum und Handel hinter gittern sind, haben auch ein Herz, auch wenn es von überall her anders propagiert wird.. Ist nicht immer so, ganz klar, feiern tu ich die Insassen trotzdem extremst ;)
    174 3 Melden
    • exeswiss 10.07.2016 23:57
      Highlight das ist ja das problem in amerikanischen gefängnissen. das soviele "kleine fische" die eigentlich ohne probleme zu resozialisieren sind mittlere bis sogar lange haftstrafen absitzen.
      74 0 Melden
  • Micha Moser 10.07.2016 21:50
    Highlight Eine der schönesten Geschichten der letzten paar Tage. Und ja, man darf stolz auf die Häftlinge sein den nicht alle Häftlinge sind Mörder.
    175 4 Melden
    • alessawardo 10.07.2016 22:18
      Highlight Nein, die einen sind auch Meth-Konsumenten. (sic)

      ;)
      94 8 Melden
    • Flunderchen 10.07.2016 22:24
      Highlight Und wenn sie auch Mörder waren, die Aktion verdient dennoch grossen Respekt.
      92 3 Melden
    • Micha Moser 10.07.2016 23:16
      Highlight Tut mir leid, war da einbisschen vorschnell, habe nur schon einige negative Kommentare auf anderen Newsseiten gesehen :P Absolut! Die Aktion ist einfach toll :)
      33 0 Melden
  • AJACIED 10.07.2016 21:47
    Highlight Bravo 👏👏👏
    67 3 Melden
  • Marco4400 10.07.2016 21:44
    Highlight Super Leistung. Andere hätten ihn einfach sterben lassen.

    P.S. Bin ich der einzige den es wundert, dass die so einfach ausbrechen konnten?
    154 4 Melden
    • Kian 10.07.2016 21:47
      Highlight Guter Punkt, die Tür wurde im Anschluss offenbar verstärkt;-)
      107 2 Melden
    • bokl 10.07.2016 22:33
      Highlight Sie konnten nicht einfach so ausbrechen. Sie konnten die erste Stufe überwinden. Kein Wunder, diese zu kontrollieren war Aufgabe des Wärters. Weiter kamen sie nicht.

      Also alles im grünen Bereich. Sogar gut so. Bei einem Feuer o.ä. muss es auch möglich sein, dass die Insassen eine Chance haben, auch wenn das Personal ausser Gefecht ist.
      79 2 Melden

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