Schweiz

Neue Zahlen des Bundes zeigen: Jeder dritte Verurteilte hat keinen festen Wohnsitz in der Schweiz

Publiziert: 20.09.16, 12:32 Aktualisiert: 20.09.16, 12:44

Das Bundesamt für Statistik (BFS) publiziert erstmals Zahlen zur Nationalität von Verurteilten. Dabei wird zwischen Personen, die sich längerfristig in der Schweiz aufhalten (also Schweizern und Ausländern mit B- oder C- Ausweis) und den restlichen Ausländerkategorien unterschieden.

Eine Aussage über den Vergleich der Anzahl verurteilter Personen nach Nationalität ist nur bedingt möglich. In absoluten Zahlen sind es die Schweizer und Personen aus europäischen Ländern, die den Hauptteil der verurteilten Personen ausmachen, da sie auch den Grossteil der Personen ausmachen, die sich in der Schweiz aufhalten. Vergleichbar sind die Zahlen zu den Verurteilten nach Nationalität nur, wenn man weiss, wie gross die Präsenz jeder nationalen Gruppe in der Schweiz ist.

Schweizer und Ausländer

Erwachsene

grafik: watson, daten: bfs, basis 2015

Jugendliche

grafik: watson, daten: bfs, basis 2015

Bei den Erwachsenen machen Ausländer – also alle Personen ohne Schweizer Pass – 58 Prozent aller Verurteilungen aus (gegenüber 42 Prozent Schweizern). Anders bei den Jugendlichen: Hier machen Schweizer zwei Drittel (68 Prozent) aus. Dabei muss unterschieden werden, dass bei den Erwachsenen nur Vergehen und Verbrechen berücksichtigt wurden, bei den Jugendlichen auch Übertretungen.

Verurteilte Erwachsene mit Wohnsitz Schweiz nach Nationalitäten

grafik: watson, daten: bfs, basis 2014

In der Kategorie Schweizer und Ausländer mit B- oder C-Ausweis sieht es nach Nationalitäten wie oben aus. Hinter den Schweizern liegen Ausländer aus dem ehemaligen Jugoslawien und aus Albanien. Danach folgen vorwiegend europäische Länder und grössere Teile von Afrika. 

Männer und Frauen

Erwachsene

grafik: watson, daten: bfs, basis 2015

Jugendliche

grafik: watson, daten: bfs, basis 2015

Die Verurteilten sind zum Grossteil Männer. Dieser Anteil ist über die letzten Jahre einigermassen stabil geblieben.

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Verurteilungen

grafik: watson, daten: bfs

Strafbefehle

grafik: watson, daten: bfs

Während die Verurteilungen insgesamt stark abgenommen haben, ist die Anzahl der Strafbefehle (also direkt verhängte Bussen ohne Gerichtsverfahren) gestiegen. Dies deutet auf die Vereinfachung des Systems hin. Wo heute nur noch eine Busse ausgesprochen wird, mussten früher auch für kleine Delikte Strafverfahren eingeleitet werden.

Verurteilungen im Zusammenhang mit Drogen

grafik: watson, daten: bfs

Die Verurteilungen nach dem Betäubungsmittelgesetz (BetmG) sind in den letzten Jahren wieder gestiegen. Mit 7000 Verurteilungen von Erwachsenen wegen Betäubungsmittelhandels wurde 2015 ein Höchststand seit Beginn der Strafurteilsstatistik im Jahr 1984 erreicht. Gegenüber 2014 gab es 4 Prozent mehr Verurteilungen in dieser Kategorie.

Verurteilte Jugendliche

grafik: watson, daten: bfs

Die Verurteilungen von Jugendlichen sind seit 1999 einigermassen stabil. Die allermeisten Jugendurteile ergehen aufgrund von Betäubungsmittelkonsum (42%) oder einer Vermögensstraftat (31%). Der allgemeine Rückgang von 2 Prozent der Jugendurteile im Jahr 2015 beruht ausschliesslich auf den sinkenden Zahlen bei den Straftaten gegen das Strafgesetzbuch (-12%), wozu auch Vermögensstraftaten gehören.

Bei allen anderen Gesetzen, die in der Jugendurteilsstatistik berücksichtigt werden, wird ein Anstieg verzeichnet: 

(leo)

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73 Kommentare anzeigen
73
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600
  • Digital Swiss 20.09.2016 19:35
    Highlight Nun ist auch jedem klar das Slowenen zu den kriminellsten Ausländern gehören! Wir sollten die alle zurück in die Alpen schicken! 😅
    2 7 Melden
    600
  • Scenario 20.09.2016 17:18
    Highlight Diese Grafiken und zahlen liefern nur einen klitzekleinen Überblick darüber wo die Wurzel allen Übels ist. Mich interessieren mehr die Einkommensverhältnisse, Bildungsstand und die Art der begangenen Straftaten, als die Herkunft.
    Aber was solls... meiner Meinung nach sind diese Zahlen, das Papier nicht Wert auf dem Sie gedruckt sind...
    12 23 Melden
    600
  • Stipps 20.09.2016 17:08
    Highlight Dringen die Zahlen durchs Brett oder ists verleimtes Holz, so mit Marx, Lenninschem Holzleim?! *klopf klopf*
    23 13 Melden
    • Fabio74 20.09.2016 22:22
      Highlight Was willst mitteilen?
      1 4 Melden
    600
  • Stipps 20.09.2016 15:03
    Highlight Schön. Endlich. Nach Jahren der Untätigkeit - aber mit zwei weiteren Vollzeitstellen war das BfS nun zur Auswertung in der Lage ...
    @Links: Grundlage für fakten basierte Diskussionen oder weiterhin als populistisch unbelegte Tatsachen abstrafen und blind weiterfahren?
    50 18 Melden
    • Sapere Aude 20.09.2016 16:07
      Highlight Worauf willst du genau hinaus bzw. Was ist dein Standpunkt? Wir dürfen gerne darüber diskutieren, nur muss sich Rechts evtl. anhören, dass viele der in der Schweiz straffälligen Ausländer der Kategorie Kriminaltouristen zuzuordnen sind. Oder willst du darüber diskutieren, dass drei viertel der straffälligen Männer sind? Oder über die Tatsache, dass du vom BFS mehr Arbeit erwartest, aber nicht akzeptieren kannst, dass dafür mehr Stellen notwendig sind?
      16 27 Melden
    • Artan Ademi 20.09.2016 16:54
      Highlight Teil1
      Ja ich muss sagen ich freu mich auch. Jetzt kann die svp wenigsten statistik benutzen und muss nicht frei erfundene, total übertriebene werte benutzen.
      So schauen wir doch mal. 36% sind also keine ansässigen oder illegale ich glaub da dind wir uns einig das man die nicht dazu verwenden kann um sich ein urteil über die ansässigen ausländer bilden zu können. Den die chance dass diese nicht ansässigen nur in die schweiz kommen um kriminelles zu tun ist ziemlich gross.
      8 20 Melden
    • Artan Ademi 20.09.2016 16:56
      Highlight Teil2

      Also bleiben noch 24% übrig.
      24+42 = 66
      24/66 = 36% anteil von ansässigen ausländern an verurteilungen
      Und der aktuelle ausländeranteil 24%.
      24% ausländer sind also für 36% verurteilungen verantwortlich
      76% schweizer sind für 64% der verurteilungen verantwortlich.
      Gravierend muss ich sagen.

      Aber nennen sie mir doch paar möglichkeiten wie wir dieses achso schlimme problem in den griff kriegen müssen? Alles ausschaffen oder?
      7 20 Melden
    • Stipps 20.09.2016 17:06
      Highlight Standpunkt? Leseverständnis?! Wieso hört sich Rechts etwas an von Kriminaltourismus? Ausländer ist Ausländer. Punkt. Pöse Männer sind straffällig?

      Haha, OKEE wir lassen nur noch Frauen ins Land, die sind friedlich!!!

      Erwarte vom BFS mehr Arbeit? Nein, erwarte nur Arbeit .... und zwar relevante!
      10 12 Melden
    • Artan Ademi 20.09.2016 17:38
      Highlight Nein sind sie eben nicht. Es gibt die ausländer die in schweiz ansässig sind, und solche die es nicht sind.
      Wenn nun diejenigen ausländer die nicht hier leben, gerne aber hierher kommen um bei leuten einzubrechen dann hat das nichts mit dem ausländern die hier leben zu tun. Und dann nützt es auch nichts diese auszuschaffen. Den diese leute leben gar nicht hier, von dem her ist es ihnen auch egal wenn sie ein einreiseverbot bekommen.
      Ausschaffung wirkt nur abschreckend gegenüber ansässigen ausländer, weil diese gerne hier weiter leben würden, gemäss statistik sind dise aber gar nicht so krimi
      7 5 Melden
    • Stipps 20.09.2016 17:38
      Highlight @Artan: Wie würden Sie mit in Ihrer Wohnung straffälligen Gästen verfahren? Kaffee und Kuchen auftischen? Kann man ... solange man nicht selbst vom Verhalten eingeschränkt wird und dies nicht mehr tun kann ... hoffe die bildliche Sprache hilft. Hilfestellung: Fehlt mal der Kaffee und der Kuchen, wirds eng ...
      15 4 Melden
    • Artan Ademi 20.09.2016 17:46
      Highlight Sie halten sich aber für ganz schlau was?
      Ich bin nicht pauschal gegen auschaffung, bin aber froh das diese verschäfte iniative nicht angenommen wurde da sie einfach lächerlich war.
      Was sie aber nicht zu verstehen scheinen ist, dass aufgrund von kriminellen nicht ansässigen und pauschalisierung durch svp der ruf der ansässigen leidet. Die svp weiterhin integration fordert, aber selbst alles in ihrer macht tut um den ruf der ausländer noch mehr kaputt zu machen, diese diskrimmiert und am liebsten assimilieren würde. Guten abend noch
      6 12 Melden
    • Stipps 20.09.2016 18:05
      Highlight @Artan: Falls dies so wäre und sie das nur bewirtschaftet, wird sie wohl ohne Umweg an der Urne abgestraft. Die heute veröffentlichten Zahlen dienen genau zur Kontrolle solcher allfälliger populistischer Agitation. Grundsätzlich muss Transparenz herrschen, für eine sachliche Diskussion. Habe Ihnen ein Herzli geklickt.
      7 3 Melden
    • Sapere Aude 20.09.2016 18:27
      Highlight Stipps, über das was mit ausländischen Kriminellen passiert, wurde abgestummen. Die Ausschaffungsinitiative wurde umgesetzt, die DSI abgelehnt. Das Volk hat entschieden. Warum also die Stänkerei über Links? Wer straffällig wird, wird bestraft. Ist es ein Ausländer und erfüllt er gewisse Kriterien wird er ausgeschaft. Das ist richtig so.
      4 7 Melden
    • Fabio74 20.09.2016 22:25
      Highlight @stipps:Wer verurteilt wird und keinen Aufenthaltsstatus hat, eird nach Verbüssung der Strafe automatisch ausgewiesen. War schon immer so.
      Den Unterschied zwischen Ausländern mit Aufenthaltsrecht und Kriminaltouristen,sollte auch ein SVPler begreifen.
      0 4 Melden
    600
  • Digital Swiss 20.09.2016 14:59
    Highlight Ich wünsche eine Aggregation der Verurteilten mit herkunft aus dem Osmanischen Reich zum Stichtag 1.1.1681. Das wäre doch sicher spannend und vielseitig interpretierbar. 🙄
    7 39 Melden
    • Wisegoat 20.09.2016 18:42
      Highlight Egal was du nimmst, nimm weniger davon.
      15 1 Melden
    • Digital Swiss 20.09.2016 19:26
      Highlight Alle die glauben Statistik sei ein Browser Game -> 🤐.
      😘
      1 4 Melden
    600
  • Sillum 20.09.2016 14:09
    Highlight Die Diagramme sind beschönig dargestellt. Auch der TA zeigt eine ganz andere, wenn auch noch etwas schwieriger zu interpretierende Statistik. Tatsache ist, dass weit über 30% aller in der CH lebenden Menschen die straffällig werden, Ausländer sind.
    44 7 Melden
    • Stipps 20.09.2016 15:09
      Highlight grafik: watson, daten: bfs ;-0
      13 6 Melden
    600
  • atomschlaf 20.09.2016 13:48
    Highlight Solche Zahlen sind ohne jede Aussagekraft, wenn man sie nicht in Relation zur Gesamtgrösse der jeweiligen Bevölkerungsgruppe setzt.
    Wesentlich aufschlussreicher ist da der Artikel im Tagi: "Am kriminellsten sind Einwanderer aus Südwestafrika"

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/am-kriminellsten-sind-einwanderer-aus-suedwestafrika/story/26576772
    62 4 Melden
    600
  • Sugarbaby 20.09.2016 13:46
    Highlight Ohhh, wieder eine Runde Popcorn fällig 😂😂😂
    19 17 Melden
    600
  • sterpfi 20.09.2016 13:40
    Highlight "Vergleichbar sind die Zahlen [...] nur, wenn man weiss, wie gross die Präsenz jeder nationalen Gruppe in der Schweiz ist."
    Dann macht das doch! Die Information ist frei zugänglich (BfS). ist das nicht der Job von Journalisten?
    Ich hab nur mal kurz geschaut, auffällig ist, dass der Anteil von "Anderen Ausländern" gemäss Präsenz um die 2% ist... sie machen aber 29% der Straftaten aus! Hier muss man ansetzen! Was sind andere Ausländer? Kurzaufenthalter und Asylbewerber. Warum werden soviele Asylbewerber straffällig? Sie dürfen NICHT arbeiten, haben also wenig Geld zur Verfügung und viel Zeit...
    50 6 Melden
    • Hausmeister krause 20.09.2016 13:54
      Highlight Reiner SVP-Populismus-Kommentar oder in 3... 2... 1...
      8 75 Melden
    • Chyros 20.09.2016 14:00
      Highlight Asylbewerber dürfen 3 MONATE nicht arbeiten. Was meint ihr, wie viel dies an der Gesamtmenge Asylsuchenden ausmacht? 5%? Weniger?
      19 9 Melden
    • stef2014 20.09.2016 14:12
      Highlight Krakatau, Auch wenn faktisch nach 3 Monaten die Möglichkeit von Arbeit besteht, in der Praxis ist das sehr, seeehr selten, dass ein Asylbewerber mit Ausweis N eine Stelle findet, weil das Arbeitsverbot von anderen restriktiven Regeln/Gesetze abgelöst wird.
      18 13 Melden
    • simply smarter 20.09.2016 15:23
      Highlight @Stef: Ja, von Regeln wie fünfmal täglich beten oder Restriktionen wie minimaler Berufsbildung...
      21 16 Melden
    • barmi 20.09.2016 15:29
      Highlight Vielleicht liegt es au daran dass er keine geeignete Ausbildung hat?

      Nicht weiss wo und wie er sich bewerben kann?

      Wohl kaum Deutsch spricht?

      Er nicht viel mehr Geld verdient wenn er arbeitet als er durch die Sozialhilfe erhält?
      17 3 Melden
    • stef2014 20.09.2016 15:37
      Highlight simply, oder ach so produktive Angewohnheiten wie 20mal Rauchpause, watson-kommentare verfassen, private Telefone führen und 5 mal in die Cafeteria gehen.... ;)

      Ernsthaft jetzt, du weisst genau was damit gemeint war. Dein Kommentar ist herablassend und wenig konstruktiv.
      13 6 Melden
    • Artan Ademi 20.09.2016 17:26
      Highlight Woher kommt dieser wert für 2%
      Und wieso sollen das nur kurzaufenthalter sein und asylanten? Versteh ich nicht so ganz.
      Das können auch kriminaltouristen aus dem EU raum sein oder? Die können problemlos in die schweiz einreisen, und werden von keiner statistik erfasst. Dann bisschen häuser einbrechen, im hotel übernachten und wieder zurück nach hause..
      2 2 Melden
    • Fabio74 20.09.2016 22:26
      Highlight @Smarter: du wirst deinen Namen gerecht. Villige und primitive Islamhetze.
      0 4 Melden
    • sterpfi 21.09.2016 09:47
      Highlight @ Artan: Die 2% kommen vom BfS gemäss Statistik über die Wohnbevölkerung der Schweiz von 2015. In diesen 2% habe ich alle reingenommen die weder Schweizer, noch B- oder C-Ausweis haben. Es bleiben dann nur Kurzaufenthalter und Asylanten übrig.
      Kriminaltouristen sind gar nicht erfasst und werden in der Statistik von Watson vermutlich in "Ausländer mit unbekanntem Aufenthaltsstatus" aufgeführt. (Sprich: 5% der Verurteilungen in der Schweiz geht aufs Konto von (Kriminal-)touristen)
      Bedenke auch: Diese Statistik zeigt nur Verurteilungen, Verbrechen die nicht aufgeklärt werden sind nicht erfasst.
      1 0 Melden
    600
  • Lowend 20.09.2016 13:19
    Highlight Der kriminellste Teil der Bevölkerung sind offensichtlich Männer. Was gedenkt unsere bürgerlichen Parlamente dagegen zu unternehmen?
    48 78 Melden
    • Floh Einstein 20.09.2016 15:56
      Highlight Satire verbieten natürlich. Und Männer abschaffen. :-D
      13 3 Melden
    • Scott 20.09.2016 16:04
      Highlight Und was gedenken die Linken und Grünen (Luken) dagegen zu unternehmen? Z. B. noch mehr Migranten reinlassen, damit die prozentualen Anteile besser passen. Oh je, Fehlüberlegung so steigt die Kriminalität ja noch mehr an.

      Lösung: das bürgerliche Parlament soll's richten.
      20 11 Melden
    • Stipps 20.09.2016 17:54
      Highlight Nein, Lowend will sehr zu meinem Dank nur noch Frauen einwandern lassen :-D
      14 3 Melden
    • Lowend 20.09.2016 19:27
      Highlight Nur ganz einfach gestrickte Geister oder auch Blochers gedungene Gehirnwäscher assoziieren dauernd Kriminell mit Einwanderung.
      1 9 Melden
    600
  • Chyros 20.09.2016 13:19
    Highlight Wenn man noch "Schweizer mit Migrationshintergrund" zählen würde, dann wäre der Anteil Schweizer wohl nochmals halbiert.

    Auf jeden Fall kann jetzt niemand mehr sagen Immigranten seien nicht kriminieller, wie der Schnitt.

    Und die klassischen Verdächtigen Ex-Jugoslawen, Türken, Afrikaner, usw. sind bestätigt.

    Überraschenderweise scheinen die Italiener nicht so toll, und wohl schlechter Integriert wie vermutet. Und die viel gelobten Portugiesen sind auch nicht so rechtschaffen, wie gepriesen.

    Die Verbrechen in der Schweiz sind grossteilig importiert - zum Schaden der Einheimischen. Sauerei.
    94 59 Melden
    • ChrisA 20.09.2016 13:26
      Highlight Sorry das sind alles Aussagen die frei interpretiert und absolut populistisch sind. Ich ordne Sie klar rechts der SVP ein.
      39 92 Melden
    • Eskimo 20.09.2016 13:52
      Highlight @ChrisA auch ihre Aussage ist frei interpretiert! Hmm... wie sind sie nun einzuordnen?
      51 12 Melden
    • ostpol76 20.09.2016 14:03
      Highlight @ChrisA

      Krakatau hat die Zahlen der Statistik in Worte gefasst. Was hat dies mit frei interpretiert und SVP zu tun?
      Aber verschliesst nur die Augen vor der Realität und wundert euch dann wieder das Parteien wie etwa die Afd in Deutschland entstehen.
      52 11 Melden
    • Malin.B 20.09.2016 14:12
      Highlight Das hat (fast) nichts mit der Nationalität zu tun, es ist hinlänglich bekannt, das der Zusammenhang zwischen Nationalität und straftätig werden nur sehr begrenzt kausal ist. Den meisten ist das offenbar egal und missbrauchen so schlecht gemachte Statistiken um ihr braunes Gedankengut zu legitimieren. Das ist die wahre Sauerei.
      16 55 Melden
    • Neuromancer 20.09.2016 14:13
      Highlight Monsieur Krakatau, ich empfehle Ihnen den oben zitierten Link von atomschlaf nachzuschlagen. Das sollte Ihre Meinung zu Italienern und Portugiesen stark revidieren.
      Gemäss der Tagi-Statistik werden Briten und Amis 3x weniger rechtskräftig verurteilt als Schweizer. Was schlagen Sie nun vor? Schweizer ausschaffen und dafür Briten ansiedeln?
      21 14 Melden
    • okey 20.09.2016 14:14
      Highlight Naja absoluter Schmaren was sie da rausgelesen haben. Die ganze Statistik sagt nämlich auh noch nicht viel aus wen man es relativ zur Bevölkerungszahl stellt. Man muss die sozialen verhältnise vergleichen. Es scheint mir logisch das Leute die am finazielen minimum leben eine höhere kriminalitäts Rate haben als reiche. Und die Schweizer sind wohl die reichen.
      15 19 Melden
    • Neuromancer 20.09.2016 14:20
      Highlight Reich an Geld aber wohl auch arm an Rechtschreibung 😀
      8 12 Melden
    • Distace 20.09.2016 14:30
      Highlight @okey: falsch, unter den Reichen gibt es sehr viele Delikte im Bereich Steuerbetrug.
      16 1 Melden
    • stef2014 20.09.2016 14:31
      Highlight ostpol, das ist nicht der Punkt. Wenn es solche Statistiken gibt, dann besagen sie etwas. Völlig egal welcher Seite die Daten mehr gefallen. Es geht aber darum, dass solche Statistiken nicht missbraucht werden wie z.B. bei der DI. Und auch geht es um die Hinterfragung solcher Statistiken. Einfach nackte Statistiken von links nach rechts und umgekehrt vor den Latz knallen ist nicht zielführend. Diese stellen eben nur einen Teilaspekt der Problematik dar. Aber davon will man oft nichts hören.
      8 3 Melden
    • Chyros 20.09.2016 14:41
      Highlight At Monsieur Neuromancer. Ich schlage vor die Sachlage neu nach Doppelbürger, Eingebürgerten und "Bürger mit Migrationshintergrund" aufzuschlüsseln.
      Weil die Briten und Amis müssen ja diese nicht auf ihre Kappe nehmen.
      Desweiteren schlage ich vor, alle kriminellen Immigranten auszuweisen, gegebenfalls auszubürgern und weniger Neue aufzunehmen. Ganz so wie es die DSI wollte, welche wohl angenommen worden wäre, wenn das bfs nicht schamlos und gezielt diese Daten erst jetzt publiziert hätte und somit das Stimmvolk manipuliert und verarscht hat...
      Der grassierende Links-Populismus schadet nämlich.
      16 11 Melden
    • stef2014 20.09.2016 14:59
      Highlight Krakatau, dass aber die SVP eben genau solche Statistiken schamlos und gezielt falsch interpretiert hat, das blendest du dann wieder aus, gell?

      Im Übrigen besagen ja obige Statistiken u.a., dass eben ein Grossteil der Delikte von Ausländern OHNE Wohnsitz begangen werden, wo die DSI ohnehin wirkungslos geblieben wäre.
      9 22 Melden
    • deleted_261160602 20.09.2016 15:08
      Highlight Eine Statistik mit einer einzigen Perspektive. Der Schweizer.

      Internationale Studien zeigen, dass die Kriminalitätsrate nicht nur von der Ursprungsnation, sondern ebenfalls von der Zielnation abhängig ist.

      Unsere distanzierte, latent fremdenfeindliche Art dürfte also genauso mit ein Faktor sein.

      Das braucht jetzt einen Moment. Aber schreit bitte nach den Links für die Studien wenn ihr diese grundsätzliche Logik nicht versteht. ;)
      5 30 Melden
    • Chyros 20.09.2016 15:19
      Highlight Wieso ist es grundsätzliche Logik, wenn es auf dem Glauben an "internationale Studien, nach denen man aber nicht fragen darf und deren Aussagen eh rein interpretiv sind" beruht?
      Die weitverbreitete linke Propagandalüge, dass Immigranten und Ausländer nicht krimineller sind, ist leider eben nur dies.
      Populistische Fehlinterpretation zur Bevölkerungsmanipulation.
      12 8 Melden
    • trio 20.09.2016 15:26
      Highlight @Krakatau jaja der Linkspopulismus, ganz schlimm! Hätte uns die SVP bei der MEI nicht angelogen, manipuliert und verarscht hätten wir sie damals schon den Bach runtergeschickt!
      6 21 Melden
    • simply smarter 20.09.2016 15:28
      Highlight @Rocco: Ja klar, weil Schweizer distanziert sind, werden Südwestafrikaner massiv kriminell. Macht Sinn, momoll... 😵
      22 6 Melden
    • Malin.B 20.09.2016 15:30
      Highlight "Die weitverbreitete linke Propagandalüge, dass Immigranten und Ausländer nicht krimineller sind, ist leider eben nur dies."

      So pauschal ist es eben falsch, begreifst du es denn nicht?
      6 19 Melden
    • Chyros 20.09.2016 15:32
      Highlight Ja, ja trio.

      Und hätten die Linken die Tatsachen nicht 30 Jahre lang geschönt und vertuscht, wäre es vielleicht auch weit deutlicher (und früher) geworden...
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    • Fabio74 20.09.2016 22:29
      Highlight Vielleicht solltest du mal nachlesen wer in diesem Land ununterbrochen die Mehrheit hatte! Es waren bürgerliche.
      Und wenn du es noch schaffst zu erklären wie eine Minderheit über das Land zu bestimmen, nähm mich das Wunder.
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  • Flint 20.09.2016 12:48
    Highlight Ui, da werden ja gleich ein paar feuchte Träume der Rechten wahr: Erwachsene Ausländer straffälliger wie Schweizer. 🙄

    Mal ernsthaft. Warum ist das eigentlich so, dass Ausländer eher straffällig werden? Integration schlecht? Oder eher eine kulturelle Sache?
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    • Nameless Hero 20.09.2016 12:53
      Highlight Offenbar werde beispielsweise in Rumänien die Schweiz vom organisierten Verbechen als Land beschrieben wo man tun und lassen kann, was man will, ohne Konsequenzen. Ergo kommwn kleine Diebe und begehen Kriminaltourismus.
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    • AL:BM 20.09.2016 13:04
      Highlight Wenn Täter keinen Wohnsitz in der Schweiz haben, können Sie sie auch nicht integrieren...

      Diese Thematik sollte nicht mit der Migrationspolitik der Schweiz vermischt werden.
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    • stef2014 20.09.2016 13:22
      Highlight Der deutlichste Anstieg ist beim Ausländergesetz (+39%). Diese Art von Delikten können per se eigentlich nur von Ausländern (ohne festen Wohnsitz in der Schweiz) begangen werden. Das war bei der Debatte um die DI ja auch der brisante Punkt, weil die SVP solche Statistiken nicht differenziert hatte.
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    • mortiferus 20.09.2016 13:27
      Highlight Sicher spielt Kultur und Integration eine Rolle. Sicher spielt auch sozialer Stand eine Rolle. Kulturell weil in den Kulturen andere Regeln/Ansichten spielen. Sozialer Stand und mangelnde Integration (beidseitig) wen man an die Entwicklung von ehemaligen Balkan-Flüchtlingen denkt. Den Opfern, egal CH oder Usländer, die sich in ihrer Wohnung nicht mehr wohl fühlen, die die Angst haben und im Dunkeln nicht mehr rausgehen, die die sich nicht mehr in den Ausgang wagen, die die körperlich und seelisch versehrt sind, denen ist egal ob das CH oder Usländer sind. Die will man nicht mehr unter sich.
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    • DJ_Terror 20.09.2016 13:31
      Highlight Denke beides. Wohl wahr ist der Soziale Status der Leute der oft nicht sehr hoch ist.
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    • AL:BM 20.09.2016 14:15
      Highlight Was auch häufig unbeachtet bleibt und sogar für Propaganda missbraucht wird ist, dass viele Kriminelle auch schon von Gerichten in ihren Heimatländern verurteilt wurden und somit einfach das schnelle Geld wittern.
      Die kleine Schweiz, mit den nahen Grenzen ist halt ein gutes Ziel...
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    • Stipps 20.09.2016 15:00
      Highlight Sie suchen ernsthaft ausreden, weil die Zahlen nicht ins ideologische Bild passen rsp. nicht als populistisch abgetan werden können ..
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    • trio 20.09.2016 15:07
      Highlight Um das ganze noch etwas aufzumischen: Bei dieser Statistik wurde die Deliktsumme nicht berücksichtigt. Ansonsten sähe es für die Schweizer wohl schlechter aus.
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    • Stipps 20.09.2016 15:11
      Highlight Ich finde es müsste noch der Pokémon-Go Rang dabei sein ....
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    • simply smarter 20.09.2016 15:33
      Highlight @AL:BM: Die laschen Gesetze hast Du noch vergessen...
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    • AL:BM 20.09.2016 15:52
      Highlight simply smarter:
      Danke für die Korrektur, Sie haben Ihrem Namen wieder einmal alle Ehre gemacht!
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    • poga 20.09.2016 16:33
      Highlight @trio wie soll man jetzt das verstehen? So im Stiel von: Schweizer=Widerholungstäter und Ausländer=nicht Wiederholungstäter? Oder schaust du auf die Anzahl Tage zum Beispiel? Falt ist, dass bei schweren Taten, die Ausländer noch überdurchschnittlicher sind als die Schweizer. So war es letztes Jahr zumindest.
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    • trio 20.09.2016 16:44
      Highlight @poga bei Schweizern ist die "Beute" höher, vermute ich. Keine Ahnung obs da eine Statistik gibt. Also eher Ausländer=Kleinkriminelle, Schweizer=Millionenbetrüger
      Überspitzt gesagt ;)
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  • mbr72 20.09.2016 12:47
    Highlight Der Bias hinsichtlich politischer Färbung in den gewählten Grafiken ist einfach nur peinlich!
    Eine Häufigkeit nach Nationalitäten habt ihr wohl bewusst unterlassen, weil sie leider fast alle Klischee-Vorstellungen erfüllen würde.
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    • stef2014 20.09.2016 13:17
      Highlight Verstehe ich nicht ganz. Die 3. Grafik unter Punkt 1 macht das doch. Oder meinst du was anderes?
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  • Floh Einstein 20.09.2016 12:47
    Highlight Zu Punkt 3: Ein Strafbefehl kann nicht nur Busse sein. Auch Geldstrafe (max. 180 Tagessätze), gemeinnützige Arbeit (max. 720 Stunden) und Freiheitsstrafe (max. 6 Monate) sind möglich.
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