Schweiz

Eine Photovoltaik-Anlage wird montiert. Bild: Reed Saxon/AP/KEYSTONE

Nein zum Atomausstieg ist bedauerlich, wird die Energiewende aber nicht stoppen

Warum die Ökorevolution ein knallhartes Geschäft geworden ist und sich die erneuerbaren Energien in diesem Markt über kurz oder lang durchsetzen werden. 

Publiziert: 27.11.16, 13:52 Aktualisiert: 28.11.16, 13:46

Solarziegel, Powerwalls, Elektroautos: Grün ist im Trend. Seit Elon Musk mit Tesla die Autobranche aufgemischt hat, fallen die etablierten Konzerne übereinander her, um ebenfalls Elektroautos anzubieten. Schweizer Energieunternehmen wollen nicht mehr Strom verkaufen, sondern bieten Dienstleistungen an, wie man sein Haus am besten mit einer Photovoltaikanlage bestücken kann. Den Begriff «Smart Grid» kennt inzwischen jeder Primarschüler.  

Die Energiewende steht längst nicht mehr allein für Umweltschutz und Klimawandel. «Die Ökorevolution ist längst ein knallhartes Geschäft geworden», sagt Claudia Kemfert. Sie ist Ökonomin und arbeitet am Deutschen Institut für Wirtschaftswissenschaften, und sie ist weder grün noch links, sondern Mitglied der CDU.

Alle zwei Wochen geht ein solares Gösgen ans Netz

Solarenergie wird billiger und billiger. Die letzten Zahlen zeigen, dass sie mit der Atomenergie konkurrenzfähig geworden ist. Und sie hat beste Zukunftschancen. Atomkraftwerke sind äussert komplex, risikoreich und schweineteuer. Zudem ist die Entsorgungsfrage noch nicht gelöst und der Rückbau wird sehr viel teurer werden als ursprünglich bilanziert. Kein Wunder also, dass Axpo, Alpiq & Co. ihre Atommeiler lieber heute als morgen dem Staat überlassen würden.  

Weltweit wird punkto Solar- und Windenergie aufgerüstet. Alle zwei Wochen geht ein solares Gösgen ans Netz. Beim Atomstrom hingegen wird unter dem Strich mehr ab- als zugebaut. Die kleinen «Kuschel-Atomkraftwerke», die neuerdings ins Gespräch gebracht werden, dürften sich als unwirtschaftliche Illusion erweisen.  

Atombefürworter haben eine Schlacht gewonnen

Umgekehrt sieht es hingegen bei der Solarenergie aus. Solarzellen werden billiger, Batterien effizienter – und Geräte im Zeitalter des Internets der Dinge effizienter und intelligenter. Das lässt sich leider für die Menschen nicht sagen. Nach wie vor steckt in der Mehrheit der Köpfe die Idee, dass nachhaltige Energie zwar wünschenswert, aber leider viel zu teuer und deshalb schädlich für die Wirtschaft sei.  

Das ist paradox, haben doch die meisten Menschen keine Ahnung, wie viel sie jährlich für Strom ausgeben. Es ist vor allem auch falsch. Nachhaltige Energie stärkt die Wirtschaft. Nochmals Claudia Kemfert: «Durch die neuen Technologien und ihre Produktion entstehen ganze Wirtschaftszweige, die unserer Volkswirtschaft neue Arbeitsplätze und damit zusätzlichen Wohlstand bringen.»  

Mit dem Argument, dass Atomstrom bei einem vorzeitigen Ausstieg durch dreckigen Kohlenstrom ersetzt werde, haben die Gegner der Initiative eine Schlacht gewonnen, mehr nicht. Den Siegeszug der nachhaltigen Energie werden sie nicht aufhalten können. Die wirtschaftliche Logik spricht dafür. Gerade für den Atomstrom trifft das legendäre Zitat des amerikanischen Ökonomen Walter Heller zu: «Dinge, die so nicht mehr weiter gehen können, werden es auch nicht tun.»

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242 Kommentare anzeigen
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  • Peter18 29.11.2016 17:51
    Highlight Ich wünsche unserer Gesellschaft, dass wirklich bis zum Abschalten der Werke nichts mehr passiert. Wer nach Tschernobyl 1986 vor Ort war, muss die Kernkraftwerke und deren Betreibende/Verantwortliche verurteilen, unvorstellbar eigentlich... Würde ein Gau geschehen - jetzt nach diesem Abstimmungsergebnis -, hätte ich grosse Mühe all denjenigen, welche jetzt noch gegen den sofortigen Ausstieg stimmten zu begegnen...
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  • amazonas queen 28.11.2016 18:27
    Highlight Ich bleibe an der Überschrift hängen. Es wurde nicht über den Atomausstieg entschieden, sondern über den Zeitraum. Das letzterer jetzt rech undefiniert ist, war vorher klar. Wäre es eine Grundsatzfrage, also soll ausgestiegen werden, wäre das Resultat anders. Gescheitert ist es an der Forderung, drei Reaktoren quasi per sofort still zu legen. Beznau wäre nie wieder angefahren worden, wenn es kurz darauf aus wäre. Das war meiner Meinung nach strategisch ungeschickt von den Initianten.
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    • Bynaus 29.11.2016 14:03
      Highlight Das kann man so sehen, muss man aber nicht. Wie immer bleibt das, was die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit "Ja" bzw. "Nein" eigentlich genau gemeint haben, unklar.
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  • piedone lo sbirro 28.11.2016 11:33
    Highlight die atomfreundlichen organisationen die vor allem von atomfreunden im fortgeschrittenen alter betrieben werden, bekommen ihre politische wirkung erst durch die mediale öffentlichkeit, die ihnen von der weltwoche, der baz, der nzz, der finanz und wirtschaft. der schweizerzeit und dem schweizer monat gewährt wird, und durch die "aktion für vernünftige energiepolitik schweiz" (aves), die ein hort der svp ist. albert rösti ist gleichzeitig svp und aves präsident. logisch hat die svp beschlossen, das referendum gegen die energiestrategie 2050 zu ergreifen.
    bürgerlicher filz verhindert fortschritt.
    15 10 Melden
    • Toerpe Zwerg 28.11.2016 13:24
      Highlight Die atomfeindlichen Organisationen bekommen ihre politische Wirkung ebenfalls erst durch die mediale Öffentlichkeit.
      6 8 Melden
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  • herschweizer 28.11.2016 09:30
    Highlight Ach irgendwann werden mutierte Aargauer über uns herfallen und dann würden wir uns wünschen hätten wir doch gewählt... ja ich habs vergessen😐
    10 2 Melden
    • B1O 28.11.2016 18:20
      Highlight Mutierte Argauer? Dann sind sie ja vielleicht ganz nett ;)
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  • hemster 28.11.2016 08:46
    Highlight Die Initiaten haben meiner Meinung nach viele Befürworter verloren weil sie das frühe Abschalten der AKVs UND das Verbot vom Bau von Neuen gefordert haben.
    Unsere pensionsreifen AKVs gehören wirklich abgeschaltet aber das keine Neue gebaut werden sollen/dürfen, damit bin ich nicht einverstanden gewesen und habe deshalb Nein gestimmt.
    13 31 Melden
    • sheimers 28.11.2016 11:15
      Highlight Das ist einfach falsch, die Initianten haben fünf lange Jahre bis zur ersten Abschaltung vorgesehen, der Bund hat die Abstimmung aber absichtlich vier Jahre hinausgezögert, in der Hoffnung Fukushima sei bis dann vergessen und man könne mit der knappen Zeit argumentieren. Wir wurden also um einen geordneten Ausstieg betrogen, den im 2012 vermutlich eine Mehrheit angenommen hätte.
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    • Toerpe Zwerg 28.11.2016 13:25
      Highlight Das ist korrekt @ hemster, war auch für mich der Grund, Nein zu stimmen.
      4 7 Melden
    • Bynaus 29.11.2016 14:00
      Highlight Geht mir auch so. Ohne das ideologische Technologieverbot hätte man darüber reden können. So aber war es für mich klar, dass ich Nein stimmen würde.
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  • Toerpe Zwerg 28.11.2016 06:11
    Highlight "Solarenergie wird billiger und billiger. Die letzten Zahlen zeigen, dass sie mit der Atomenergie konkurrenzfähig geworden ist. " ... "Atomkraftwerke sind (...) schweineteuer.

    Ergo ist Solar "schweineteuer"?

    Auch unseriös ist das Jonglieren mit der installierten Leistung: "Alle zwei Wochen geht ein solares Gösgen ans Netz." Es fehlt: Welches bei uns am gestrigen Abstimmungssonntag 20 mal weniger Energie proziert hat als Gösgen.

    "Den Begriff «Smart Grid» kennt inzwischen jeder Primarschüler." Und meint dann, wir hätten so ein Netz?

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    • Posersalami 28.11.2016 07:36
      Highlight Nein, Atomenergie ist schweineteuer. Der Preis, den sie dafür bezahlen ist wesentlich höher, als der KWh Preis auf Ihrer Stromrechnung.
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  • HRegli 28.11.2016 04:55
    Highlight Anschauungsmaterial aus der Propaganda-Kiste. Ein ausgewogener Artikel eines renommierten Journalisten wäre anders geschrieben: Er würde beide Seiten beleuchten.
    44 26 Melden
    • ands 28.11.2016 15:37
      Highlight Es handelt sich ja auch nicht um einen Artikel, sondern um einen Kommentar.
      5 2 Melden
    600
  • kliby 27.11.2016 23:15
    Highlight "Nein zum Atomausstieg ist bedauerlich, wird die Energiewende aber nicht stoppen"

    jaja, weil alternativlos.
    kennen wir unterdessen bestens.
    19 24 Melden
    • FrancoL 27.11.2016 23:45
      Highlight Hast jetzt Du oder die Puppe gesprochen, bei ihr wäre es ja noch verzeihlich.
      16 11 Melden
    • SemperFi 28.11.2016 05:23
      Highlight @FrancoL: Lass Dich nicht täuschen, das ist ein beliebter Trick mit der Puppe. Der Sprecher ist immer derselbe. ;-)
      12 3 Melden
    600
  • Rodge 27.11.2016 20:40
    Highlight Passend dazu:
    15 8 Melden
    • Bynaus 27.11.2016 23:09
      Highlight Das ist nicht Beznau, Rodge.
      29 1 Melden
    • Sillum 28.11.2016 09:08
      Highlight Das spielt doch keine Rolle ob das Bild Beznau zeigt. In diesen (linken) Kreisen werden die Tatsachen unverblümt und schamlos verbogen wie auch bei anderen Themen. Was nicht ins linksgrüne Weltbild passt, wird passend gemacht.
      8 14 Melden
    • Rodge 29.11.2016 10:18
      Highlight Ja danke google! War ein fehler! Aber das meme jetzt in "Everybody Leibstadt" zu änder, wäre nicht lustig ;-)
      3 0 Melden
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  • FrancoL 27.11.2016 20:30
    Highlight Die Abstimmung hat auch einen beruhigenden Effekt für Viele; die Kosten für den Rückbau geistern zwar herum aber es ist wie bei vielen defizitären Unternehmen erst wenn die Rechnung präsentiert wird das Ausmass des Desaster klar.
    Ich schätze dass heute Abend in Bern etliche Politiker ganz froh sind, nicht in ihrer Legislatur diese Kosten noch bodigen zu müssen.
    Gruss an unsere Jugend, die das dann tragen kann, die werden uns sicherlich dankbar sein.
    57 18 Melden
    • poga 27.11.2016 23:09
      Highlight @FrancoL die Zinsen sind so unglaublich tief und der Franken so stark, es wäre der beste Zeitpunkt das Geld in die Hand zu nehmen und das leidige Thema zu beenden. Leider war davon in der Initiative nie die Rede von....
      14 4 Melden
    • Rhabarber 27.11.2016 23:20
      Highlight Standard svp ... äh ... Bonzen-Strategie:
      Gewinne privatisieren, Verluste sozialsieren.
      37 14 Melden
    • FrancoL 27.11.2016 23:39
      Highlight @poga; Im vorliegenden Fall wäre es eine Lösung gewesen.
      Dass dies in der Initiative verschwiegen wurde und auch immer der Versuch unternommen wurde dieses Thema auszuklammern ist bei den Politikern verständlich: wer würde sich gerne zu diesen irre hohen Zahlen gern äussern? Sicherlich nicht diejenigen die gerne wieder gewählt werden, also hat man immer gepredigt dass alles genau geprüft untersucht und evaluiert werden muss und das geht nun mal lange (und bringt den vielen Experten gutes Geld).
      7 2 Melden
    600
  • Bynaus 27.11.2016 20:00
    Highlight Wenn Solarenergie wirtschaftlich mit der Atomenergie mithalten kann - warum braucht sie dann noch Subventionen? Dann sollte das doch ganz von allein gehen.

    Würde man die Erneuerbaren dem Markt überlassen, hätten sie wohl keine Chance. Wenn die Sonne scheint oder der Wind weht, würden sie (wie heute) den Strommarkt fluten, aber weil der Strompreis dann in den Keller rutscht, könnten sie ihre Ausgaben nicht decken (heute bekommen sie in Deutschland stattdessen einen garantierten Abnahmepreis). Ich halte es deshalb für verwegen, zu behaupten, die Erneuerbaren seien wirtschaftlicher als AKWs.
    46 38 Melden
    • FrancoL 27.11.2016 23:44
      Highlight @Bynaus; Die Weiterentwicklung braucht Subventionen, die Subventionen beschleunigen die Innovationskraft und bilden den ersten Sockel. Die Wirtschaftlichkeit ist nicht sofort gegeben, wie dies auch bei allen anderen Erneuerbaren Energien nicht gegeben ist.
      Nun zur Atomenergie, da wir es Subventionen geben und zwar sehr hohe mein lieber Mann, Du wirst Dir noch die Augen reiben wenn Du die Beträge die der Staat für den Rückbau und die Entsorgung entrichten muss mitfinanzieren kannst. Aber was kümmert es Dich was morgen ist.
      34 13 Melden
    • Toerpe Zwerg 28.11.2016 06:14
      Highlight Weiterentwicklung braucht Subventionen? So wie bei der Telekommunikation?
      10 14 Melden
    • Posersalami 28.11.2016 07:41
      Highlight @Bynaus: Weil Atomstrom unfassbar hoch subventioniert wird. Alleine die Endlagerung für 100'000 Jahre dürfte die zukünftigen Generationen gewaltige Summen kosten.
      23 4 Melden
    • Toerpe Zwerg 28.11.2016 08:18
      Highlight Die sogenannte Endlagerung ist weder notwendig noch sinnvoll.
      5 25 Melden
    • FrancoL 28.11.2016 08:47
      Highlight @Toerpe Zwerg; Am Anfang ist der Einsatz von neuer Technik und deren Entwicklung durchaus über Subventionen sicher zu stellen, ist ja immer noch besser als im Nachgang wie bei den AKWs die Entsorgung zu subventionieren.
      Wir Subventionieren ja auch die Wirtschaft,zB mit der UST3 oder durch bessere Steuerkonditionen (in den Gemeinden) halten wir UN an Ort. Wir Subventionieren die Wasserkraft, da zB bei RE-Power der Kanton Haupteigentümer ist und zur Zeit den Wert des UN hatte massiv abschreiben darf und muss, die auch über Steuergelder.
      Also nichts Neues im Westen.
      5 1 Melden
    • FrancoL 28.11.2016 09:04
      Highlight @Toerpe Zwerg; Das mit der Endlagerung müssen Sie noch ausdeutschen, da wäre Ihnen der Bund, die betroffenen Kantone, die Nagra die fieberhaft sucht und das halbe Ausland dankbar.
      12 1 Melden
    • Posersalami 28.11.2016 09:05
      Highlight @Toerpe Zwerg: Und wohin mit dem giftigen Abfall?
      2 1 Melden
    • Posersalami 28.11.2016 09:08
      Highlight @Toerpe Zwerg: Ja, auch Telkos werden subventioniert. Schauen sie mal ihr Smartphone an, so gut wie jede Schlüsseltechnologie darin (Spracheingabe, Touchscreen, Internet, GPS, etc.) wurde in der Entwicklung staatlich subventioniert. Das ganze Silicon Valley ist ein einziger gigantischer Empfänger für Subventionen, was auch gar nicht schlimm ist. Nur in der Schweiz scheinen Subventionen für neue Technologien böse zu sein.
      4 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 28.11.2016 09:47
      Highlight UST3 ist keine Subvention (tztztz) und bei der Wasserkraft (als sauberste und leistungsfähigste aller Erneuerbaren) muss der Betrieb subventioniert werden, weil der Strommarkt durch Hirn- und Konzeptlose Subventionen komplett im A... (sprich inexistent) ist.
      4 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 28.11.2016 10:00
      Highlight Angesichts einer "Rest"-Energiemenge von 97% in den abgebrannten Brennstäben eine Endlagerung anzustreben ist absurd. Zumal Technologien zur Ausbeutung dieser Energie bereits existieren und der "Abfall" damit drastisch reduziert und anschliessend nur noch für wenige 100 Jahre gelagert werden muss ...



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    • Toerpe Zwerg 28.11.2016 12:06
      Highlight Heieiei. Mit semantischem Harakiri kann keine Diskussion gefürt werden.
      2 4 Melden
    • FrancoL 28.11.2016 12:07
      Highlight @Toerpe Zwerg; Sie haben recht ist das für Sie so i.O, denn man kann Ihre Ausflüchte nur als Rechthaberei einstufen, wenn Sie unwissend sind das zB die Wasserenergie durch die tiefen Nutzungsgebühren indirekt subventioniert wird, wenn Sie mehr über die Entsorgung zu wissen scheinen als 99% der Experte.
      Ja es ist tatsächlich absurd mit Ihnen zu sprechen, denn man riskiert von Ihnen zu erfahren dass bei einem Unfall im AKW die frei werdende Strahlung mit Rahm und Butter entscheidend reduziert werden kann.
      2 3 Melden
    • FrancoL 28.11.2016 12:13
      Highlight @Toerpe Zwerg; Als nicht ganz kleiner Aktionär der Re-Power verfolge ich den Strommarkt von Nahem und stelle fest, dass MISSWIRTSCHFT mintunter der Grund für Unrentabilität ist, falsche Beteiligungen, zu grosse unnütze Investitionen die mitunter die Rückstellungen von mehreren hundert Mio auffressen und man gibt die Schuld dieser Misswirtschaft dem Billigstrom aus dem Ausland. Das ist sicherlich ein Grund, aber nicht Grund genug um so schief in der Landschaft zu stehen.
      0 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 28.11.2016 12:50
      Highlight Weshalb so unsachlich und so aggressiv?

      Nochmals: Es ist nicht sinnvoll, Abermilliarden in eine "Endlagerung" der gebrauchten Brennstäbe zu investieren, wenn eine vorteilhaftere Lösung für den Umgang damit bereitsteht (und innert absehbarer Zeit kommerziell umgesetzt werden wird), welche erst noch Energie produziert. Sie sollten ihre Denkverbote hinterfragen. Eine Lagerung für 100'000 Jahre ist weder umsetzbar noch erwünscht noch notwendig. Aber, und da liegt das Problem, die AKW Gegner brauchen dieses Argument unbedingt, um die Technologie als solche auszuschalten.

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    • Toerpe Zwerg 28.11.2016 13:08
      Highlight Schief oder nicht schief ... wenn ein Preis aufgrund von Subventionen derart aus den Fugen gerät, dass alle bisherigen Produktionsmethoden ihre Gestehungskosten nicht mehr decken können, dann ist diese Subvention genau dann diskutabel, wenn man die bisherigen Produktionsmethoden nicht mehr benötigt. Dies ist aber leider fern aller Realität und so zieht nun eine Subvention die nächste nach sich. Misswirtschaft hin oder her.
      2 3 Melden
    • FrancoL 28.11.2016 13:43
      Highlight @Toerpe Zwerg; Es geht mir nicht um Denkverbote, es geht mir vielmehr um die Nutzung unserer AKWs die für mich ein hohes Sicherheitsrisiko darstellen und dies in Zeiten wo wir eine neue Bedrohungslage schon fast jährlich zur Kenntnis nehmen müssen, da machen unsere Meiler keinen Sinn und auch neue Meiler nicht die geschützt werden müssen. Wir können Bedrohungslagen NICHT übersehen, das wäre fahrlässig. Nochmals Du scheinst mir ein Technokrat der technisch denkt und keinen Platz lässt für die Realität, die nun mal so ist wie sie ist.
      0 1 Melden
    • FrancoL 28.11.2016 13:47
      Highlight @Toerpe Zwerg:
      Es ist zudem erstaunlich dass deine "einfache" Sicht der Entsorgung ja nicht einmal bei den AKW Beführworter strak zum tragen kommt. Frage mich ernsthaft wieso? Vielleicht liegt es daran dass man die Umsetzung nicht so "locker" wie von Dir beschrieben ansetzen kann und Altlast damit nicht vom Tisch ist, so die Meinung mir bekannter AKW-Freunde, die doch einigermassen erstaunt waren Deine Herleitung zu hören. Es ist ja nicht so dass ich nur bei AKW-Gegenern am Tisch sitze, nein ich sitze eher bei AKW-Befürworter am Tisch, auch wenn ich persönlich entschieden gegen AKWs bin.
      0 0 Melden
    • FrancoL 28.11.2016 13:51
      Highlight @Toerpe Zwerg; Ja Du hast bezüglich Subventionen offensichtlich eine beschlagene Brille, das kann ich nicht ändern, auch nicht im Wissen dass fast alle Energietechnologien und Energieoptimierungen NUR über subventionsähnliche Verfahren überhaupt an den Mann gebracht werden können und bevor Du Dich da ereiferst, dies trifft für praktische ALLE Teile unserer Gesellschaft zu, ob Eigentümer, Unternehmer, Verbände etc.
      0 0 Melden
    • Posersalami 28.11.2016 13:53
      Highlight Herr Toerpe Zwerg, es gibt (noch) KEINE vorteilhafte Lösung im Umgang mit Kernbrennstäben. Ihre Flüssigsalzreaktoren existieren nur in bunten Prospekten der Atomindustrie.
      1 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 28.11.2016 14:21
      Highlight Auch das ist nicht korrekt @ Posersalami, wurden solche Raktoren doch schon betrieben. Man darf sich doch die Frage stellen, was uns der technologische Fortschritt noch bringen wird. Angesichts der Zeiträume, von denen hier die Rede ist, ware es doch logisch, erstmal weiterhin zwischen zu lagern und die Zugänglichkeit zu bewahren. Was spricht denn dagegen?
      1 1 Melden
    • YvesM 28.11.2016 14:30
      Highlight Die Preise im Strommarkt sind vorallem durch die subventionierte Kohle im Keller. Der Kohlepreis ist so günstig wie schon lange nicht mehr und in Kombination mit den schon zu 0 abgeschriebenen Kohlkraftwerken entstehen diese Verwerfungen am Markt.

      Die hier genanten "neuen" Technologien für AKWs sind noch nirgends im Betrieb. Warum da noch Milliarden investieren, wenn es Alternativen gibt?

      Warum werden eigentlich AKWs nicht zum realen Schadenswert versichert? Jedes Wasserkraftwerk bezahlt mehr an Versicherungen als ein AKW...
      2 0 Melden
    • Posersalami 28.11.2016 14:36
      Highlight Herr Toerpe Zwerg, lernen sie genau zu sein. Ja, es gab solche Prototypen. Diese wurden aber nie im Dauereinsatz getestet, weil zumindest damals nicht möglich. Ihr Superreaktor existiert nur auf dem Papier. Der erste Forschungsreaktor mit Verbesserungen soll ca. 2030 gebaut werden.

      Ein Endlager muss so oder so zugänglich bleiben, schliesslich muss man ab und zu mal nachsehen ob noch alles in Ordnung ist. Die Erfahrungen aus Deutschland zeigen das SEHR deutlich. Das Zeugs auf ewig einzumauern würde wohl nur der SVP passen.

      Was spricht aus ihrer Sicht gegen EE?
      1 1 Melden
    • FrancoL 28.11.2016 14:59
      Highlight @Toerpe Zwerg; Abschliessend eine einfache Bemerkung; Ich bin grundsätzlich dagegen Güter durch die Welt zu karren und das trifft für mich auch bei der Energie zu. Erstens sollten Primärenergien NICHT kommerziell ausgeschlachtet werden und sie sollten wenn die Möglichkeit besteht nicht unnötig "Verfrachtet" werden und das führt dazu die Energie dort wo sie anfällt so gut wie möglich und effizient zu verwenden.
      1 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 28.11.2016 15:28
      Highlight @FrancoL, einverstanden, aber "wenn die Möglichkeit besteht", ist eine ziemlich entscheidende Einschränkung.

      Warum bin ich nun aber dafür, dass man in eine neue Generation von Energie aus Kernspaltung investiert? Weil ich klar der Meinung bin, dass es extrem erstrebenswert ist, Energie im Überfluss zur Verfügung zu haben, ohne die Umwelt zu belasten. Mit dem massenhaften Ernten von Sonne & Wind wird man nie Energie im Überfluss zur Verfügung haben.

      Die Kernenergie muss nun dafür bezahlen, dass sie im Prinzip nur das Nebenprodukt der Waffenherstellung ist. Es wurden falsche Konzepte verfolgt.
      1 1 Melden
    • FrancoL 28.11.2016 16:12
      Highlight @Toerpe Zwerg; Da gehen wir wohl von sehr unterschiedlichen Annahmen aus. Ich erachte die Sonne und den Wind als eine genügend ertragsreiche Basisenergie dass sogar der Ueberfluss möglich sein wird. Aber der Ueberfluss soll meiner Meinung nach nicht ein zwingendes Ziel sein.
      Klar wünschenswert ist für mich zudem auch die regionale Unabhängigkeit, die es zwar nie zu 100% sein wird aber je länger desto mehr einen (sehr) hohen Wert erreichen wird. Darum bin ich im Gegensatz zu vielen Kollegen nicht gegen den Import von Energie über einen gewissen Zeitraum bis alle Räder greifen.
      1 1 Melden
    • FrancoL 28.11.2016 16:24
      Highlight @Toerpe Zwerg; Die Möglichkeit besteht an vielen Orten und Gegenden, sie wird häufig aus wirtschaftlichen Gründen nicht wahrgenommen und das ist für mich bei der Energie ein NoGo. Wir sollten meines Erachtens die Energeiwirtschaft klar aus dem Wirtschaftskreislauf lösen, habe ich ja bereits schon erwähnt und das ist unabhängig von der AKW-Lobby das zweite Problem das wir in der Schweiz haben. Ein ganzer Sektor versucht krampfhaft seine Marktposition (Anteil) zu behalten und zu bewirtschaften und sieht es gar nicht gerne dass so viel über eine richtige Dezentralität nachgedacht wird.
      0 0 Melden
    • Bynaus 29.11.2016 09:54
      Highlight Ich möchte hier nochmals festhalten dass ich nur Fakten festgestellt habe: die Erneuerbaren sind an sich nicht wirtschaftlich, d.h., könnten sich nicht durchsetzen, wenn sie den Marktkräften voll ausgesetzt wären. Das kann man gut finden oder schlecht, aber ändern kann man es nicht. Fakt ist auch, dass die enormen EE-Subventionen in D den europäischen Strompreis haben kollabieren lassen. In einem subventionsfreien Markt hätten weder Wasserkraft noch AKW wirtschaftliche Probleme (selbst wenn letztere höhere Entsorgungsbeiträge zahlen müssten).
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    • Bynaus 29.11.2016 09:59
      Highlight Und noch was: trotz des grauseligen Profilbildlis ;) stimme ich Toerpe Zwerg zumindest insofern zu, dass wir die Entsorgung der hochradioaktiven Abfälle (Brennstäbe) über fortschrittliche Kernreaktoren (z.B. den GE Hitachi PRISM) seriös prüfen sollten. Darin steckt im Prinzip saubere Energie für 500 Jahre! Es bräuchte dann zwar immer noch ein Lager für mittel- und schwachradioaktive Abfälle (auch aus Medizin und Forschung), aber dieses braucht bei weitem nicht so lange zu halten (ein paar Jahrhunderte genügt).
      0 0 Melden
    • Posersalami 29.11.2016 10:55
      Highlight @Bynaus: Nein, nein, nein! Natürlich sind EE zZ nicht voll konkurrenzfähig, dies aber NUR, weil so gut wie alle konventionellen Arten der Energieerzeugung teils massiv direkt oder indirekt subventioniert werden und zwar im In- wie im Ausland. Wieso lassen sie diesen Fakt bei ihrer Betrachtung weg?
      Gegen die sinnvolle Verwendung von Atommüll hat wohl niemand etwas, die Technik dazu existiert aber schlicht noch nicht. Genau so gut können sie darauf hoffen, dass 2050 der erste Fusionsreaktor ans Netz geht.
      0 0 Melden
    • FrancoL 29.11.2016 11:02
      Highlight @BYNAUS; Interessant Ihre Ausführungen, die offensichtlich einige Jahrhunderte zur Basis haben, aber die Wirtschaftlichkeit von heute definieren, für mich eine problematisches Sicht ohne auch nur eine Anmerkung zur Gefahrensituation in der Betriebsphase, die gehört bei der Wirtschaftlichkeit klar als Faktor dazu.
      0 0 Melden
    • FrancoL 29.11.2016 11:04
      Highlight @Bynaus: Nun zur Aussage der Wirtschaftlichkeit: Woher nehmen Sie die Annahme dass die heutigen erneuerbaren Energien, also auch die Pv nicht wirtschaftlich sein soll? Sie lässt sich nicht so schnelle abschreiben da zur Zeit der Strompreis künstlich tief gehalten wird, sollte er ansteigen aus welchen Gründen auch immer, kürzt sich die Amortisationszeit. Rechnet man bei den AKWs die ganze Kostenfolge so sähe es nicht so schlecht aus für die Pv.
      Einige Lecks und Bedrohungssituationen bei AKWs und das Bild verändert sich rasant.
      0 0 Melden
    • FrancoL 29.11.2016 11:09
      Highlight @Bynaus; Bei Investitionen achtet man darauf dass kein Klumpenrisiko gegeben ist, das diversifiziert wird, auch wenn ein Titel einmal sehr interessant erscheint.
      Nun Was ist den ein AKW mehr als ein Klumpenrisiko?
      Die Welt wird nicht unbedingt sicherer, die Risiken die auch eine Schweiz in Zukunft fahren muss nicht kleiner und damit eine zentrale Aufbereitung kaum weniger anfällig.
      Rechnen Sie einmal auch solche Kosten ein die schlussendlich auch von jedem Verbraucher/Bürger bezahlt werden müssen dann sieht Ihre Rechnung der Wirtschaftlichkeit grundlegend anders aus.
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    • Toerpe Zwerg 29.11.2016 12:03
      Highlight He, das Profilbildli ist super!

      Ist nicht Köppel mphall.
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    • Bynaus 29.11.2016 13:48
      Highlight @Posersalami: In einem idealen Markt wären die EE auch deshalb teuer, weil sie selbst für Zwischenspeicherung ihres Stroms sorgen müssten - das käme noch teurer als die Produktion allein. Selbst wenn man alle Subventionen (versteckt oder nicht) weg lässt, so sind Kohle, Gas, AKW und Wasser wohl immer noch wirtschaftlicher als EEs. Um Kohle wirklich den Garaus zu machen, bräuchte es aber wohl eine hohe "carbon tax", ca. 100 Fr/Tonne CO2 würde etwa 15 Rp/kWh bedeuten. In so einem Umfeld sind AKWs wirtschaftlich, EEs aber nur, wenn sie für die Stromspeicherung nicht selbst aufkommen müssen.
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    • Bynaus 29.11.2016 13:57
      Highlight @FrancoL: Wie gesagt: mich stört nur Löpfe's seltsame Logik, dass AKWs nicht wirtschaftlich sein sollen, EEs aber schon, und dabei die massiven EE-Subventionen völlig ausgeblendet werden.

      AKWs wären übrigens auch mit einer hypothetischen globalen Risikoversicherung nicht viel teurer als heute. Sagen wir, wir würden weltweit 1000 Mrd Fr. alle 30 Jahre beiseitelegen, sind 11 Rp/kWh (für 2800 TWh AKW-Stromproduktion weltweit pro Jahr). Immer noch weniger als EEs (ohne Stromspeicherung).
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    • Bynaus 29.11.2016 13:57
      Highlight @Toerpe Zwerg: Dann ist ja gut. :)
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    • FrancoL 29.11.2016 15:23
      Highlight @Bynaus: Nur das globale Risiko ist für die Versicherer kein Thema das wurde mir bereits vor einigen Jahren als dass Thema noch heiss war mehrfach bestätigt.
      Dies ist für mich auch nicht das Problem, denn die Versicherung macht nicht die Labilität der Stromproduktion in einem Gefahrenmoment wett, erst wenn Schanden entstanden ist wirkt die Versicherung und da auch nicht voll umfänglich und nur mit viel Mühe und Not bei den Betroffenen.
      Die Speicherung ist sicherlich ein Problem, aber die Speicherung im allgemeinen verfolgend sind Lösungen zu erwarten die diesen Punkt zeitnah relativeren.
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    • FrancoL 29.11.2016 15:29
      Highlight @Bynaus; Wir leben in einer Welt in der Bedrohungensszenarien fast monatlich sich ändern und weitgehend nicht mehr nur von Naturkatastrophen dargestellt werden. In einer solchen Zeit bei sensitiven Elementen wie die Energie von mathematischer Wirtschaftlichkeit zu sprechen ist für mich weitgehend verfehlt und nicht Ziel führend.
      Die Wirtschaftlichkeit soll klar auch berücksichtigt werden aber nicht im Vordergrund stehen. Bei vielen Bauten die wir heute erstellen erfahren diese Bauten durch ein gutes Energiekonzept einen Mehrwert, der bei WEITEM die Investitionen denken mag.
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    • Posersalami 29.11.2016 15:40
      Highlight @Bynaus: Das kann man so nicht rechnen, bzw. sind in ihren Annahmen viel zu viele Unbekannt. Woher wollen Sie wissen, was das speichern von EE kostet? Da gibts ziemlich sicher grosse Unterschiede, ein bereits abgeschriebenes Pumpspeicherwerk dürfte ziemlich sicher günstiger sein als ein noch zu errichtender Speicher in der Norddeutschen Tiefebene. Mich würde auch interessieren, wie Sie auf Ihre "Carbon Tax" kommen. Die durchs abfackeln von Kohle verursachten Umweltschäden sind noch gar nicht zu beziffern.
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    • Posersalami 29.11.2016 15:51
      Highlight @Bynaus: Ihre 1000 mia Rücklagen alle 30 Jahre sind auch viel zu tief. Die letzten Prognosen für Fukushima sind schon bei 180mia, Tendenz steigend. https://www.heise.de/tp/features/Fukushima-Die-Kosten-explodieren-3506146.html Am Ende kostet das locker nochmal das doppelte und dann darf sehr lange nichts mehr passieren. Die AKWs werden immer älter und damit sicher nicht sicherer, die Gefahr steigt also. Jedes Jahr 33 mia in EE angelegt wäre da doch viel besser, die würden nach 4-5 Jahren jeweils sogar eine Rendite abwerfen :)
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    • FrancoL 29.11.2016 16:51
      Highlight @Posersalami: Hochrechnungen sind eben dehnbar und die Parameter erst recht manipulierbar je nachdem was man erreichen will.
      Aber zumindest sollte eine Vielzahl der Parameter ehrlich aufgezählt werden können und dann kann man feststellen dass ein Teil davon nicht zu bewerten ist und somit die Berechnung eher einen indikativen Wert haben kann. Wenn man dies zumindest so diskutieren kann dann sind wir schon ein wenig weiter, denn die fixen Darstellungen sind die die uns hindern Fortschritte zu erzielen.
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    • Posersalami 29.11.2016 17:42
      Highlight @FrancoL: Ja, es wàre schön wenn in der Debatte jeder sagen würde worauf seine Annahmen basieren und was weggelassen wurde. Leider wird das so nie passieren, zumindest nicht in der Politik und in den Medien.
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    • FrancoL 29.11.2016 18:01
      Highlight @Posersalami; Wir sind aber keine Politiker und sollten uns darum nicht deren Gehabe aneignen Wir sollten versuchen eine Vielzahl von Möglichkeiten/Lösungen miteinander zu diskutieren. Diesen Vorteil sollten wir uns nicht nehmen lassen.
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    • Posersalami 29.11.2016 19:21
      Highlight Dazu braucht es aber mehr als 600 Zeichen pro Post..
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    • Bynaus 29.11.2016 19:46
      Highlight Aber doch nicht alle miteinander! Das Speichern kann man (abseits der Berge) mit chemischen Speichern (Wasserstoff, Methan, andere) oder mit Batterien versuchen. Beides wird nicht gemacht, weil nicht rentabel - und das bei einem Strompreis, der gelegentlich ins Negative taucht! Für Länder wie D ist das im grossen Stil schlicht illusorisch: sie werden immer auf Gas zur Absicherung der Ausfälle angewiesen sein - und damit auch auf anhaltenden CO2-Ausstoss (ausser Carbon Capture - aber das will ja auch wieder niemand). AKWs wären die bessere Lösung.
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    • Posersalami 29.11.2016 20:59
      Highlight Ja, das Speichern von EE im grossen Stil muss noch mit etwas Geld beworfen werden. Es gibt da aber durchaus vielversprechende Ansätze, die man übrigens auch prima nutzen kann um Energie von wenig flexiblen Grosskraftwerken besser zu nutzen, da man dort auch deren Energie speichern kann.
      Aber was erwarten sie denn? Dass solche anspruchsvollen technischen Lösungen einfach in 2-3 Jahren gebaut sein können? Den Bedarf danach gibt es noch nicht so lange. Schauen wir mal, wo wir da in 5-10 Jahren stehen.
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    • FrancoL 29.11.2016 21:09
      Highlight @bynaus. Sie rechnen gerne. Haben sie schon einmal die Belastung berechnet die ein Mensch durchschnittlich an elektrischer Energie verbraucht? Verdreifachen sie diesen Preis und sagen sie mir ob dies nehr als 1% der lebenskosten ausmacht oder ob nicht der Anstieg der KK mehr ins Gewicht fällt. Man sollte eine Verteuerung nicht dämonisieren. Das zur Verhältnismässugkeit. Nicht jeder ist ein Alufabrikant.
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    • Bynaus 29.11.2016 23:23
      Highlight @Posersalami: Ich denke, in einem wirklich freien Strom-Markt (also ohne garantierten Abnahmepreis für EEs) würden die Speichermöglichkeiten viel schneller entwickelt, weil die EE-Betreiber sie effektiv brauchen würden! Technologieentwicklung funktioniert gerade dann am schlechtesten, wenn der Staat alles bezahlt und weder echte Konkurrenz noch ein echter Bedarf da ist. Smartphones wurden ja auch nicht mit Staatsgeldern entwickelt: wenn, dann hätten wir heute noch das Nokia 3310 und es würde 400 Stutz kosten.
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    • Bynaus 29.11.2016 23:28
      Highlight @FrancoL: Sie verstehen mich falsch, wenn Sie denken, ich wäre gegen höhere Strompreise. Im Gegenteil, das wäre viel besser, weil es den EE-Ausbau stark vergünstigen würde - und die Speicherung von EE-Strom. Aus meiner Sicht wäre es besser, es gäbe eine hohe "carbon tax" auf Kohle/Gasstrom, eine solide Abgabe auf AKW-Strom um die Entsorgungskosten sicherzustellen, und einen lebendigen EE/Speichermarkt, alles so etwa auf dem Niveau von ca. 15 Rp/kWh oder so. Der pro-Kopf-Verbrauch von Strom (CH) liegt bei ca. 6.5 MWh pro Jahr. Diese würden dann etwa 990 Fr kosten. Durchaus machbar.
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    • FrancoL 30.11.2016 00:19
      Highlight @Bynaus; Der freie Markt bringt keine Innovationen wenn parallel dazu bestehende Energie den Markt beherrschen.
      Diese Geschichte können Sie nur erzählen wenn Sie sehr jung sind und den Markt nicht kennen oder noch nie eine Markteinführung einer neuen Technologie mitverfolgt haben.
      Das was Sie andeuten ist nur bei Nischenprodukten der Fall und die EE ist kein Nischenprodukt. Ich bin wohl etwas älter als Sie kenne die Geschichte von x Startup im Bereich der Energie (bin im Dunstkreis ETH/EMPA), Geschichten die an den bereits eingeführten Energien zerschellten. Darum braucht es Unterstützung.
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    • FrancoL 30.11.2016 00:27
      Highlight @Bynaus; Die 990 CHF sind dann die vollen Kosten zu 15Rp/kwh, also eine moderate Zunahme je nach Gegend wo man wohnt. Das wäre sicherlich eine gute Basis, die wenn die Effizienz verbessert würde auch kein Loch in die Haushaltkasse reisst.
      Da sind wir einmal gleicher Meinung.
      Wenn man nun eine Einspeisevergütung von 10-12 RP entrichten würde, dann käme Zug in die Pv-Entwicklung und auch in die Speicherung. Die Speicherung sehe ich allerdings heute schon als nicht so problematisch wenn das Energiemanagement einer Baute gut durchdacht wird, es muss nicht immer "Strom" gespeichert werden.
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    • Posersalami 30.11.2016 00:29
      Highlight @ Bynaus: Wieso 15Rp/kWh? Das ist ja noch günstiger wie zZ., wo der Preis bekanntlich im Keller ist! Energiekosten sind bis auf wenige Ausnahmen doch zu vernachlässigen. 5000kWh für einen 4 Personen Haushalt (http://www.beobachter.ch/umwelt/artikel/haushalt_sparsam-aber-nicht-spartanisch/) macht CHF 83 pro Monat oder CHF 21 pro Person. Da wird die USR III oder die nächste Prämienerhöhung ganz sicher deutlich teurer werden für diesen Haushalt mit 4 Personen. Der Haushalt hat sogar die Möglichkeit, mit der Hälfte auszukommen wenn er es drauf anlegt. Energiesparen heisst das Stichwort.
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    • Posersalami 30.11.2016 00:34
      Highlight @Bynaus: Was in einem freien Strommarkt passieren würde ist reine Spekulation, es gibt nunmal nirgendwo einen freien Markt.
      Und doch, Smartphones wurden MASSIV subventioniert. Fast alle Schlüsseltechnologien wie der Touchscreen, GPS oder das Internet wurden mehr oder weniger vom Staat finanziert, da die Grundlagen dazu an Unis oder anderen staatlich alimentierten Institutionen entwickelt wurden. Schauen sie ins Silicon Valley und dann sagen sie mir, was an Subventionen des Staates schlecht sein soll, bitte.
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    • Bynaus 30.11.2016 08:06
      Highlight @FrancoL: Und andere Browser (Handy-Anbieter) haben keine Chance, wenn der Internet Explorer (Nokia) den Markt beherrscht... (ups) Und oh doch, EEs sind ein Nischenprodukt, zumindest in der Schweiz. Nein - keine Einspeisevergütung, die ist ja die Wurzel des Übels! Es werden nur Steuern an den Stromquellen erhoben, was den Strom verteuert, aber die EEs - relativ gesehen - attraktiver macht. Die brauchen dann keine Subventionen mehr (allenfalls ein wenig einmalige Anschubfinanzierung).
      @Posersalami: der gegenwärtige mittlere Strompreis in Europa ist ca. 3 Rp/kWh.
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    • Posersalami 30.11.2016 10:50
      Highlight @Bynaus: 3 Rp/kWh? Wo? Verifox sagt, dass in München zB. der günstigste Tarif bei 0.26€/kWh liegt, als Lichtjahre von ihrem Preis entfernt. Wie kommen Sie auf 3 Rp/kWh?
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    • FrancoL 30.11.2016 13:24
      Highlight @Bynaus; Ja ich kann nur sagen dass Ihre Vergleiche für unsere Energiebranche nichts taugen, sie mögen bei anderen Markteinführungen stimmig sein, bei der Energie aber nicht.

      Die Einspeisevergütng, dh das was der Pv-Betreiber bei der Einspeisung ins Netz bekommt, soll ein Uebel sein, da kann ich Ihnen nun gar nicht mehr folgen.

      Als Planer von Anlagen mit Einspeisevergütung muss ich den grossen Wert dieser Vergütung herausstreichen, denn zur Zeit wirkt dies wie eine Speichermöglichkeit und sie wird es bleiben bis eine Ueberzahl an Anlagen bestehen wird, dann wird man sie überdenken müssen.
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    • FrancoL 30.11.2016 13:32
      Highlight @Bynaus; Der Strompreis in Europa bei 3Rp/kwh?
      Wir bauen zu Zeit in Bagur nordöstliche von Barcelona, in Italien in 4 verschiedenen Gegenden und nirgends ist der Strompreis für den Nutzer bei 3 Rp oder Cent, nein er ist zumindest beim 3-5 fachen.
      Aber vermutlich meinen Sie den Preis den die Oertlichen Werke an das Liefer-Werk bezahlen, zB die ENEL in Italen an die Repower im Bünderland und der liegt bei ca bei 3 Rp, das nützt aber dem Italiener nicht viel, er bezahlt immer noch weit über 10 Cents.
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    • Bynaus 30.11.2016 14:37
      Highlight Ich rede vom Marktpreis, also dem Preis, den das örtliche Werk auf dem europäischen Markt bezahlt. Nicht den, den der Endverbraucher bezahlt. Quelle z.B. hier: https://proteus-solutions.de/~Photovoltaik/Strompreis:tM.F06!sM.EX1.asp

      Die PV-Einspeisevergütung ist "ein Übel", weil sie den Erzeuger für ein Verhalten belohnt, das der Markt nicht nachfragt, also den Markt verzerrt und für Ineffizienz sorgt. Würde der dem EE-Erzeuger vergütete Preis sinken, sobald ein Überangebot besteht, so hätte dieser einen Anreiz, entweder zusätzliche Abnehmer zu finden oder Speicher zu finanzieren.
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    • Toerpe Zwerg 30.11.2016 14:39
      Highlight Kann mir jemand den Endkundenpreis aufschlüsseln?
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    • FrancoL 30.11.2016 15:44
      Highlight @Bynaus; Der Markt hat keine Nachfrage für den privat eingespeisten Pv-strom? Wo leben Sie? Wir haben in unserer Gemeinde gerade 2 Anlagen erstellt mit über 1'000m2 Pv und die Gemeinden verkauft den Strom bestens mit einem moderaten Aufpreis.
      Es gibt sogar eine Strombörse an der der Private seinen Strom verhöckern kann.
      Ich frage mich langsam ob Sie einfach immer recht haben wollen oder einfach gerne mal dagegen halten wollen.
      Für mich ist bei den Tatsachen die heute am Markt gegeben sind der Bedarf an zusätzlicher Diskussion nicht mehr gegeben.
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    • Posersalami 30.11.2016 16:07
      Highlight @Bynaus: Die Einspeisevergütung soll dazu führen, dass die Leute vermehrt PV Anlagen bauen um den dreckigen Kohle- Gas- und Atomstrom langfristig zu ersetzen. Man kann über die Höhe diskutieren, aber nicht über die Vergütung als solches. Da Kohle-, Gas- und Atomstrom ebenfalls massiv subventioniert werden ist es nur fair, wenn EE ebenfalls subventioniert werden.
      Natürlich kann es nicht funktionieren wenn man alles mit Geld zuschmeisst. MMn sollte man langsam anfangen, dem dreckigen Strom die Subventionen zu entziehen. Das gäbe auch Planungssicherheit.
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    600
  • Radiochopf 27.11.2016 19:54
    Highlight Selten genug das ich das sagen kann, aber ich hoffe Herr Löpfe hat recht 😃... die Energiewende ist hoffentlich nicht zu stoppen.. solange man für die Entsorgung und Sicherheit von AKW's keine guten Lösungen bringen kann, dürfen die nicht weiter betrieben und gebaut werden.. sollte sich das in Zukunft ändern, kann man das gerne nochmals anschauen... mit Solar, Wasser und Windkraft gibt es einfach bessere und sichere Stromerzeuger als AKW's..:
    27 19 Melden
    • Posersalami 28.11.2016 07:42
      Highlight Die Energiewende ist nocht zu stoppen, sie wird aber um dieses Land einen weiten Bogen machen.
      4 3 Melden
    600
  • sowhatopinion 27.11.2016 19:42
    Highlight Das Zitat von Heller trifft den Nagel in der Tat auf den Kopf, denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Gösgen u Leibstadt nach der seitens der Initianten geforderten Deadline unwirtschaftlich weiter betrieben werden.
    9 4 Melden
    600
  • teufelchen7 27.11.2016 19:38
    Highlight ich glaube nicht, dass die nein-stimmer gegen die energie wende sind. aber so plötzlich aus dem nuklear-strom zu kommen, ist nicht unbedingt gut. dann müssten wir den strom vom ausland zur überbrückung importieren. wir werden eh bald weg vom atom-strom kommen. also müssen wir den kopf nicht hängen lassen.
    39 7 Melden
    • FrancoL 27.11.2016 23:52
      Highlight Was heisst bei Dir bald? 2030-40-50 ist das bald? Es geht ja nicht um das Kopfhängen, das Resultat war zu erwarten, es sind die Vielen im Lande die dieses Signal falsch lesen, diejenigen die die Wende ganz bodigen möchten und das sind nicht wenige. Das Signal an Investoren ist denkbar schlecht und lässt die Innovation versauern, denn ohne Geld, und das wird spärlicher fliessen, lässt sich heute wenig ausrichten. Ich bin an einem kleinen Planungsbüro nahe Mailand beteiligt und stelle fest, dass in diesem Büro die Alternativenergien in weniger Jahren das Büro hier in Zürich weit überholt haben.
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    • Z&Z 28.11.2016 06:28
      Highlight @FrancoL Italien hatte etwa 3 oder 4 Atomkraftwerke, man beachte den Grössenunterschied etc. zur Schweiz. Mailand also mit Zürich zu vergleichen ist wie altbekannt Äpfel und Birnen. Der Atomausstieg wird passieren, jede ist sich der Risiken bewusst. Aber das Volk hat entschieden, dass nichts Hals- über Kopf laufen soll. Mir persönlich gefällt diese vernünftige Einstellung, Hau-Ruck-Aktionen sind selten bis nie gut. In unserer hektischen Zeit wird das leider oft verdrängt.
      9 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 28.11.2016 07:28
      Highlight Innovation findet nicht nur bei sogenannt alternativen Energien Statt, sondern auch bei nuklear. Die Initiative wollte ein Verbot dieser Technologien zur Stromerzeugung in die Verfassung schreiben. Das war für mich der Grund für mein Nein.
      11 9 Melden
    • FrancoL 28.11.2016 08:56
      Highlight @Z&Z; Das in Italien hat nichts mit Grössenvergleich der AKWs zu tun, es zeigt nur auf wie schnell eine Technologie wachsen kann wenn man denn will. Und es hat nichts mit der Grösse von Mailand zu tun sondern mit der Innovationskraft.
      Ein vernünftiges Energiepaket hätte zumindest Vorgesehen die Investitionssicherheit in einer für die Wirtschaft zu langen Phase (bis zum Ausstieg) zu beschleunigen und zu stützen.
      Nun könnte die Ratsmehrheit auch weitere für die Alternativenergien nicht brauchbare Entscheide nachfolgen lassen, also nichts mit Ihrer "vernünftigen Einstellung".
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    600
  • Lukas von Allmen 27.11.2016 19:28
    Highlight Es war kein nein gegen die Energiewende. Es war ein nein gegen die vorzeitige und mit Schadensersatzklagen fogende Abschaltung der Atommeiler. Für mich eine vernünftige Entscheidung. Die Atomkraftwerke müssen sowieso bis 2050 abgeschalten werden. Dass muss im Hinterkopf behalten werden.
    23 13 Melden
    • FrancoL 27.11.2016 23:56
      Highlight Naja dass sind dann nur 33 Jahre :-((
      Eine Zeitspanne die eben heute keine grossen Inventionen in die Alternativen auslösen wird und genau diese Investitionen hätte es gebraucht um am Markt konkurrenzfähig zu sein und den Anschluss nicht zu verpassen. Sie wären auch sehr nützlich und richtig gewesen da bei einem starken Fragen und den niedrigen Zinsen die Investitionen schnell gefruchtet hätten.
      11 9 Melden
    600
  • Togo 27.11.2016 19:00
    Highlight Nuklearenergie Stromerzeugung ist sehr teuer, da Entsorgung mit teuren Containertransportkosten verbunden ist. Die Kauf der Nuklearenergie ist teuer, von dem niemand gesprochen hat. Die Sicherheitsmängel der Atomkraftwerke zu reparieren, kostet viel Steuergelder. Der Ausbau der Kraftwerke nehmen einen grossen Teil der Steuergelder ein. Was ist nun wirtschaftlicher, der Einfuhr des Billigstrom aus Anrainer-Staaten, oder die Betreibung der Atomkraftwerke. Schade die Energiewende hätte es gebracht, u. die unrentablen Kraftwerke abgeschaltet. Nun ihr fleissigen Stromzahler, seit ihr nun zufrieden!
    34 22 Melden
    600
  • Silent_Revolution 27.11.2016 18:46
    Highlight Energiewende, alternative Energien, jeder spricht davon als ob es DIE LÖSUNG sei. Sich in seinem massiven Stromverbrauch einzuschränken scheint keine Alternative. Im Gegenteil, es soll ja immer mehr verbraucht werden.

    Der grösste Klimasünder ist mittlerweile weder der Fleischkonsum, noch der Verkehr sondern das Internet.
    Das Video ist zwar etwas älter, aber die Thematik aktueller den je.

    Ich sehe bei ständig steigendem Stromverbrauch und sich vermehrenden Menschen schwarz für diesen Planeten und das Leben darauf. Völlig egal, wie der Strom produziert wird.
    19 12 Melden
    • mortiferus 27.11.2016 20:42
      Highlight Dem Planeten ist's egal. Das Leben darauf entwickelt sich nach den Veränderungen, oder anders, würde das Leben nur noch sein in einer Welt die nur ist, wäre es kein Leben. Um das Leben muss Du Dir keine Sorge machen, dass ist grösser als wir. Unsere eigene Zivilisation, unsere Kultur, hingegen fahren wir an die Wand. Das liegt uns im Blut. Der Konsum, die Gier, die Unersättlichkeit treibt uns an, immer schneller, höher, grösser und stärker. Wäre der Mensch vernünftig und rational gäbe es unsere Zivilisation und Kultur erst gar nicht. Geboren um zu sterben. Ich hoffe das ist Dir schwarz genug.
      8 4 Melden
    • Silent_Revolution 27.11.2016 21:42
      Highlight Dem Planeten mag es egal sein. Könnte natürlich daran liegen, dass Planeten für gewöhnlich kein Bewusstsein besitzen. Den Lebewesen, die sich ständig anpassen müssen und unter den Veränderungen leiden und elendig verrecken ist es bestimmt nicht egal. Das Leben ist grösser als wir? Das Leben ist lediglich der Zustand in dem wir uns gerade befinden.
      Unsere Kultur ist doch Gier und Unersättlichkeit, sehe also nicht wovon wir uns da entfernt haben sollen.
      Der Mensch hätte sich auch ohne einen solch ausgeprägten Egoismus und ohne übertriebene Gier entwickeln können, er wollte aber nicht!
      9 1 Melden
    600
  • Ugliman44 27.11.2016 18:43
    Highlight In der Abstimmung ging es in erster Linie um Ideologie. Eine Zwängerei um etwas das bereits beschlossen ist, übereilt planlos durchzusetzen. Wenn wie Herr Löpfe schreibt, dass alle Weltweit alle 2 wochen Sonnenkollektoren mit der Leistung eines KKW motiert haben, leisten die übers Jahr gerade mal 15% dieser Leistung. ImSommer, amTag, bei schönem Wetter. Es sind solche Behauptungen, die das Volk als Unlauter erkannt aht und nein gestimmt hat!
    27 43 Melden
    • FrancoL 27.11.2016 20:14
      Highlight Multiplizieren ist nicht Ihre Stärke. Es spricht auch KEIN Fachmann dass alles mit der Pv zu decken ist, sondern man spricht diese Technik flächendeckend zu nutzen und ständig zu verbessern inkl. den Bemühungen für eine Reduktion des Verbrauchs durch Effizienz und Zeitmanagement.
      Die Abstimmung hat in erster Linie nun viele Projekte blockiert, das Warum sollten Sie sich sicherlich zusammenreimen können: Stichworte , Banken, gesicherter Markt fehlt etc.

      Betreffend Sonnenenergie müssten sie sich etwas weiterbilden den Ausdrücke wie "bei schönem Wetter", "im Sommer" sind passé es geht um LICHT.
      12 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 28.11.2016 07:34
      Highlight Im Unterschied zu Gösgen sagt die installierte Leistung aber bei Solar tatsächlich wenig über die nutzbare Energie aus. Wieso argumentiert man mit Leistung statt mit Energie?
      5 3 Melden
    • Posersalami 28.11.2016 07:48
      Highlight @Ugliman44: Was soll bereits beschlossen sein? Der Ausstieg aus dem Atomstrom? Ihnen ist bewusst, dass die SVP bereits Unterschriften gegen ES2050 sammelt? Die Angstmacherpartei wird damit wohl auch wieder durchkommen, genau wie mit ihrem anderen Unsinn.
      4 1 Melden
    600
  • Bronko 27.11.2016 18:16
    Highlight Die herkömmlich entwickelte Technik der Kernkraftwerke ist ein Nebenprodukt der militärischen Forschung (Atombomben).

    Es gibt aber tatsächlich eine sicherere und umweltfreundlichere Reaktor-Technologie, welche in der Entwicklung nie richtig gefördert wurde, da militärisch uninteressant:

    http://www.arte.tv/guide/de/050775-000-A/thorium-atomkraft-ohne-risiko?autoplay=1
    15 8 Melden
    • Toerpe Zwerg 28.11.2016 07:35
      Highlight Aber Atom ist doch phöse!
      2 2 Melden
    • Posersalami 28.11.2016 12:43
      Highlight Thorium Reaktoren sind keineswegs ungefährlich! Die nötigen Flüssigsalze sind zudem sehr eklig in der Handhabung. Es wurde bis jetzt auch noch nicht nachgewiesen, dass so ein Reaktor überhaupt im Dauerbetrieb einsetzbar wäre. Wozu man überhaupt so eine teuere und wieder gefährliche Technologie (wenn gleich auch weniger gefährlich als normale KKWs) braucht weiss ich nicht. EE sind um Grössenordnungen günstiger, sicherer und vor allem ist die Machbarkeit und der sichere Betrieb längst nachgewiesen.
      1 0 Melden
    600
  • 7immi 27.11.2016 18:01
    Highlight es haben nicht nur atombefürworter nein gestimmt. ich als atomgegner gehöre auch zu den nein stimmern. für mich war das kein "geordneter", sondern ein "hastiger" atomausstieg. obschon das stromnetz (noch) nicht bereit ist, einfach mal drauflosabschalten ohne die stilllegung zu planen ist fatal. würde man zb alle 3-5 jahre eins vom netz nehmen wäre alles bestens, drei aufs mal ist aber unrealistisch. in der vergangenheit hat man auf die atomenergie gesetzt, unser elektrisches system ist entsprechend ausgelegt. will man das ändern, muss das system auch angepasst werden...
    28 14 Melden
    • Bärnere 27.11.2016 20:02
      Highlight Ich bin eigentlich mit dir einverstanden. Habe aber ja gestimmt in der Hoffnung, dass endlich vorwärts gemacht wird. Mit der Energiestrategie 2050 werden die AKWs noch ewig laufen. Zudem hätte ein rasches Ausschalten sicherlich einen Innovationsschub generiert bzw. zugelassen. Aktuell wird ja bei erneuerbaren Energien eher geklemmt wo es geht...
      11 2 Melden
    • FrancoL 27.11.2016 20:20
      Highlight Oh dann haben wir aber ein Problem wenn 2 Werke für Leckbeseitigungen abgestellt werden müssten, doch das ist eine Logik um Nein zu stimmen und die dringend nötigen Entwicklungen zu bremsen und zurückzuwerfen, doch doch das ist logisch oder wie ich sage wirtschaftsfremd.

      IN Zeiten in denen die Schweiz bestens sich an einem Energiemarkt gut hätte positionieren können, hochwertige Stellen schaffen, da gibt man das Zepter ins Ausland ab.

      Ich hätte auch den Import über einige Jahre gutheissen können um im Gegenzug den Marktanschluss nicht zu verpassen + Stellen in der Schweiz zu schaffen.
      12 8 Melden
    • 7immi 27.11.2016 21:04
      Highlight @bärnere
      das problem ist das stromnetz. dieses wird derzeit umgebaut, dies braucht aber zeit. die besten kraftwerke bringen nichts, wenn man die energie nicht verteilen kann. wie kommt der strom von meinem dach in die giesserei zwei dörfer weiter? genau das ist die fragestellung und das problem, das swissgrid derzeit zu bewältigen hat. die komponenten, die benötigt werden, haben lieferzeiten von mehreren jahren und geht nicht so von heute auf morgen. und dann sind da noch unsere gesetze (landschaftsbild, etc.) die den fortschritt bremsen. erzwingen bringt also nichts. weniger ist mehr.
      9 3 Melden
    • 7immi 27.11.2016 21:12
      Highlight @francoL
      solange es im sommer ist oder die leitungen gebaut sind oder die stauseen voll sind nein. solange es nur zwei sind ist auch alles gut. bei dreien siehts dann aber anders aus. dann muss man importieren (kein problem) und braucht die entsprechenden leitungen (problem). das erste akw - leibstadt- geht so oder so 2019 ausser betrieb, die anderen werden folgen. auch neue gibt es keine. energiepolitik denkt langfristig. auf wenige jahre kommt es da nicht an, wichtiger sind besonnene entscheide. und diese kann man nicht erzwingen durch abschaltung der akw, diese müssen vorher gefällt werden.
      8 4 Melden
    • Bärnere 27.11.2016 21:20
      Highlight Das kann gut sein. Aber das Stromnetz wäre unter Druck schneller umgebaut worden als mit dem aktuellen Status. Da hätte ich ein paar Jahre Strom aus dem Ausland zum Überbrücken gerne in Kauf genommen. Mit dem jetzigen Status wird das wieder auf die lange Bank geschoben.
      7 5 Melden
    • 7immi 27.11.2016 21:59
      Highlight @bärnere
      den lieferanten ist es egal, ob die schweiz druck macht, denn auch deutschland und schweden bauen um und sind gute kunden. die lieferzeiten sind relativ fix und bestimmen den zeitplan. da ändert keine initiative etwas. überbrücken hätte man so oder so müssen, aber auch dafür ist das netz derzeit nicht bereit. swissgrid baut derzeit aus und um. so sind auch die besagten übertragungsleitungen geplant, allerdings erst 2018. auch weitere ausbaustufen zur bewältigung erneuerbarer kraftwerke ist 2020 fertig. es geht also auch ohne druck vorwärts.
      6 2 Melden
    600
  • Yes. 27.11.2016 17:38
    Highlight Seit 1976 sind dank Atomkraftwerken 64 Gigatonnen Treibhausgase nie ausgestossen worden.
    just saying
    48 36 Melden
    • ast1 27.11.2016 17:55
      Highlight Seit 1976 sind dank Atomkraftwerken über 400'000 Tonnen hochradioaktiver Müll nie entsorgt worden.
      just saying
      60 13 Melden
    • lucasm 27.11.2016 17:58
      Highlight ...und dank laufkraftwerken kein co2, kein atommüll und keine latente gefahr
      16 3 Melden
    • Dan Ka 27.11.2016 18:08
      Highlight Soviel zur Vergangenheit...
      7 3 Melden
    • grobsun 27.11.2016 20:06
      Highlight @ast1
      Während es bei Gasen durchaus Sinn macht die Masse anzugeben ist bei festen zu deponierenden Stoffen wohl eher das Volumen massgebend.
      Das wäre dann für den hochaktiven Müll bei 60 Jahre Betriebszeit der Schweizer AKW 8600m3. Ein Würfel von knapp 21 metern Kantenlnge finde ich eigentlich nicht schlecht für 60 Jahre lang einen drittel des Landesstromes.
      just saying
      12 10 Melden
    • Firefly 27.11.2016 20:10
      Highlight Ich dachte, die Klima Erwärmung sei ein Gerücht!?
      6 2 Melden
    • 7immi 27.11.2016 21:06
      Highlight vor ort ist nichts augestossen worden, richtig. wie sieht es aber im abbaugebiet aus? verseuchtes grundwalsser, verseuchte landstriche, zerstörte lebensräume, ... und wieviel co2 das ganze noch ausstossen wird (endlagerung?) ist ja auch noch offen.
      13 7 Melden
    600
  • senfmayo 27.11.2016 17:33
    Highlight Leider ist das letzte Wort noch lange nicht gesprochen. Auch wenn das Referendum gegen die Energiestrategie 2050 nicht zustande käme, ist diese noch nicht in Stein gemeisselt: Zwei drittel unseres Energieverbrauchs sind immer noch durch fossile Energträger gedeckt. Kaum vorstellbar was passieren wird, wenn plötzlich alle Autos elektrisch fahren. Irgendwann werden wir uns zwischen CO2-Ausstoss und Kernkraft als Kompromiss entscheiden müssen, da helfen auch Solardächer nur begrenzt.
    22 16 Melden
    • Simon Kopp 27.11.2016 19:14
      Highlight Korrigiere mich wenn ich falsch liege, ich konnte fürs 2016 keine Grafik finden, doch nach aktuellster Grafik von 2013 haben wir 58% unseres Verbrauchs an elektrischer Energie durch Wasserkraft gedeckt. Kernkraft deckt weitere 36% und die restlichen Prozent sind dann noch Sonne, Biogas, Erdgas, Kohle, etc.
      Die Wasserkraft mag zwar so gut wie ausgeschöpft sein, doch kann die Photovoltaik, im Verbund mit neuen Speichertechnologien, zur Speicherung der überschüssigen Energie, irgendwann doch eine Alternative zur Kernkraft darstellen.
      10 1 Melden
    • senfmayo 27.11.2016 22:47
      Highlight Ja das ist richtig für elektrische Energie. Diese macht jedoch nur einen geringen Anteil der Energieträger aus. Hinzu kommen Heizöl, Fahrzeug-Kraftstoffe etc. Heizöl lässt sich gut durch Fernwärme oder Wärmepumpen ersetzen. Wobei für letzteres wieder elektrische Energie anfällt. Benzin und Diesel können durch Elektro- oder Wasserstoffantriebe ersetzt werden. Wobei der Wasserstoff ebenfalls mit Elektrizitätsaufwand hergestellt werden muss.
      5 0 Melden
    600
  • Kurt Bucher 27.11.2016 17:25
    Highlight und die Energiestrategie 2050 werden wir im Mai 2017 gleich auch noch beerdigen...
    24 36 Melden
    • FrancoL 28.11.2016 00:00
      Highlight Hört, hört Du scheinst da Deine helle Freude zu haben. Hoffentlich hast Du keine Kinder.
      6 6 Melden
    600
  • simiimi 27.11.2016 17:07
    Highlight Nachhaltigkeit und Ökologie sind im Trend, klar. Ob der richtige Weg dahin über dir Energiestrategie 2050 führt ist für mich aber mehr als fraglich. Planwirtschaft hat noch niemals funktioniert, man sollte auch hier auf den Markt vertrauen.
    16 20 Melden
    • ast1 27.11.2016 17:57
      Highlight Frag mal die Natur, was ihr der Markt gebracht hat.
      21 4 Melden
    • Firefly 27.11.2016 20:12
      Highlight In China scheint sie bestens zu funktionieren, die Planwirtschaft.
      7 1 Melden
    • Firefly 27.11.2016 20:25
      Highlight Und wenn wir es uns richtig durchdenken, hat Planwirtschaft bei grossen Infrastrukturprojekten sogar meist besser funktioniert als der sogenannte freie Markt.
      8 3 Melden
    600
  • Lügensperber 27.11.2016 16:58
    Highlight Je mehr Solarpanel dezentral auf unseren Dächern den sauberen Strom produzieren desto weniger können die oberen Geld verdienen.
    Volk für das Volk. Genossenschaftliche Prinzipien sind hier wünschenswert.
    Alle neuen Dächer müssten obligatorisch Solarpanel haben. So könnten die Kosten noch mehr miniert werden.
    Das freut natürlich die Kapitalisten nicht.
    48 20 Melden
    • Maett 27.11.2016 17:24
      Highlight Lügensperber: desto weniger GKW sind überhaupt rentabel, könnte man auch sagen.

      Dann sitzen Sie dann aber hoffentlich auch im Dunkeln, wenn keine Sonne scheint.

      Energieerzeuger, welche instabil Strom produzieren, müssen nämlich immer potentiellen Ersatz zur Verfügung haben, drn Sie anscheinend nicht zu bezahlen bereit sind.
      16 18 Melden
    • gnp286 27.11.2016 17:52
      Highlight Genossenschaften für Solardächer wären natürlich top, aber jedem ein Solardach aufzwingen fäne ich jetzt auch nicht so toll. Wenn es sich wirtschaftlich lohnt, werden die Leute es auch ohne Zwang tun.
      12 2 Melden
    • Wehrli 27.11.2016 18:06
      Highlight Die Akws gehören mehrheitlich den Kantonen. Hauptsache Verschwörungsblurb. Die "oberen" , "verdienen" blabla. Gruss von einem Oberen
      13 11 Melden
    • koks 27.11.2016 20:07
      Highlight letzthin habe ich in der zeitung PS die genossin min li marti gelesen, wie sie sich brüstet, die 'elite' zu sein (im nachgang zur trump-wahl), die studieren konnte, genug geld hat etc. aber wenns passt, können die feministinnen und die grünen dann wieder gegen die elite (die oberen) schimpfen. populismus at its best.
      1 2 Melden
    • FrancoL 28.11.2016 00:13
      Highlight @Maett; Schon mal was gehört von Zusammenspiel von Wasserkraft und Sonnenkraft? Schon mal was gehört von Energiemanagement zur Optimierung der jeweils zugänglichen Energie? Wohl nicht Ihr Kerngebiet wenn ich Ihren Post lese. Alleine wenn Sie von der Sonne sprechen ist es verfänglich, da meinen viele der Strom fliesse nur dann wenn die Sonne auf das Paneel scheint, bitte merken: es geht um Licht. Letztes Jahr haben wir ein Norddach mit Pv ausgestattet, das bringt zwar weniger aber immer noch ordentlich viel, mit der "überflüssigen" Energie wärmen wir den Baugrund für die Winterheizung.
      8 3 Melden
    • Maett 28.11.2016 00:38
      Highlight @FrancoL: herrje. Wann haben wir den höchsten Stromverbrauch? Im Winter. Abends. Was hat es im Winter am wenigsten? Licht. Können alle Wasserkraftwerke zusammen alleine den Strombedarf abdecken? Nein - ganz abgesehen davon, dass zu wenig Wasser da wäre, um sie ständig zu benutzen. Eine Bandenergie (AKW), ergänzt mit kalkulierbaren Zusatzkraftwerken (Wasserkraft), ist der einzig sinnvolle ökonomische Weg. Gibt es andere Wege? Ja. Import und Gas. Was ist mit Wind? Nein. Wieso? Nicht konstant, nicht planbar, nicht zur genüge speicherbar. Fazit? Wir brauchen neue AKWs (aber bitte Brutreaktoren!)
      3 8 Melden
    • FrancoL 28.11.2016 01:04
      Highlight @Maett; Viel geschrieben wenig verstanden. Vor allem den Fragen ausgewichen. Im Winter hat es nicht so wenig Licht wie Du annimmst und wohl auch berechnet bekommst von wo weiss ich nicht, aber es entspricht nicht unseren Angaben und Vorgaben für die Energieanlagen. Die Solarfläche muss eine rechte Grösse erreichen, nicht wegen dem Sommer wo schon nach 2-3 Stunden aus Licht Energie im Überfluss generiert wird. Darum auch das Management.
      Aber ist ja eh gleich, ich verlasse mich schon eher auf unsere Planer, auf die ETH und Empa was die Optimierung betrifft. Bis jetzt bin ich gut gefahren.
      5 3 Melden
    • FrancoL 28.11.2016 01:12
      Highlight @Maett: Ist unser Stromverbrauch konstant? Nein. Ist Deine Lösung über alles gerechnet ökonomisch, nein.
      Verstehst Du etwas von Energiemanagement, dann lass es mich wissen, den gemäss Deinem Post muss ich das klar hinterfragen wenn nicht ausschliessen.
      Man sollte nicht alles glauben was man zu lesen bekommt, denn ein guter Teil ist doch ordentlich "geleitet". Von wem darfst Du selber raten.

      Und Komm dann nicht mit dem Gegenargument, dass ich auch geleitet bin, denn eignes an Energieaufbereitung habe ich im letzten Jahrzehnt hingebracht und das zeigt mir dass wir auf dem richtigen Weg sind.
      4 2 Melden
    • Maett 28.11.2016 01:27
      Highlight @FrancoL: der Effizienzgrad im Winter liegt bei 20-25% im Vergleich zum Hochsommer. Und das während deutlich weniger Stunden.

      Auch interessiere ich mich herzlich wenig für ihr Haus, sondern eher für die nationale Energieversorgung, in der Private nicht die relevanteste Rolle spielen, da sie auch kumuliert bei weitem nicht die grössten Verbraucher sind.

      Und Ihren Fragen bin ich nicht ausgewichen, sondern habe erklärt, weswegen es sinnlos ist, darüber zu diskutieren. Ohne Speicher ist Solarkraft keine relevante Art der Energieerzeugung. Bzw. ökonomisch nicht machbar, wenn nicht gar idiotisch.
      3 2 Melden
    • Maett 28.11.2016 01:48
      Highlight @FrancoL: nein, der Strommarkt funktioniert aber so, dass so viel Strom produziert wird, wie verbraucht wird. Es ist kein Problem Solar- und Windkraftwerke in diesen Bereich zu integrieren, solange es in Massen geschieht (wenn nicht: siehe dt. Strommarkt bei Starkwind), man muss dann aber entscheiden, welcher Stromerzeuger die entsprechenden Einbussen zu verzeichnen hat - denn die restlichen verfügbaren GKW müssten ständig genügend Strom ohne Wind- und Solar-Strom garantieren, ohne ihn verkaufen/produzieren zu können.

      Und das ist nicht rentabel.
      1 1 Melden
    • Maett 28.11.2016 01:52
      Highlight @FrancoL: durch diese strukturelle Konstellation ist die Schweiz also auch ohne Wind- und Solarstrom rentabel, weswegen solche Investitionen pragmatisch gesehen absolut unnütz sind - bis zum Zeitpunkt der Möglichkeit effektiver Speicherung zwischen Windkraftwerk oder Solarpanel und dem Stromnetz.

      Und von "ordentlich geleitet" sehe ich zurzeit nicht viel, da sind zu viele Idealisten am Werk. Auch hier darf Deutschland als Beispiel herhalten: es funktioniert absolut nichts, was seit Jahren absehbar ist.
      3 2 Melden
    • FrancoL 28.11.2016 01:53
      Highlight @Maett; Danke für die klaren Worte.
      Idiotisch ist es als nicht Fachmann sich so weit aus dem Fenster zu lehnen, den sie könne ja wohl nicht fliegen!
      Ich spreche nicht nur von meinen Häusern damit meine ich auch komplexe Bauten mit verschiedensten Nutzungen bis hin zu Sporthallen und Produktionsstädten.
      Ueber die Relevanz des Verbrauchers könnte ich Ihnen auch noch einiges erzählen, aber Sie sind entschieden nicht ein brauchbarer Ansprechpartner.
      Würde mich ja interessieren was Sie so beruflich drauf haben, im Sektor der Energie ist es wohl kaum. Vor allem Sie überschätzen sich.
      1 5 Melden
    • FrancoL 28.11.2016 01:56
      Highlight @Maett; Auch so eine Petarde; der Effizenzgrad im Winter liegt bei 25 % im Vergleich zu Sommer, nein er liegt sogar tiefer, darum braucht es mehr Fläche und die Effizienz im Sommer wäre zudem nicht der Massstab weil der Energieabwurf im Sommer extrem hoch ist. Alles ein wenig komplexer als Sie annehmen, da genügt Wikipedia nicht.
      2 3 Melden
    • Maett 28.11.2016 01:57
      Highlight @FrancoL: und bezüglich Energiemanagement verstehen Sie vermutlich etwas anderes als ich (ich nehme den Inhalt des gleich lautenden Wikipedia-Artikels als Referenz). Energiemanagement ist primär Optimierung. Das von mir beschriebene Kernproblem löst es nicht, sondern verschiebt es höchstens in die Zukunft.

      Falls ich da was falsch verstanden habe, bitte ich um Erklärung.

      "Man sollte nicht alles glauben was man zu lesen bekommt" - solche überall zu verwendenden Moralisten-Plattitüden können Sie sich gerne sparen. Ich bin durchaus auch befähigt, zu rechnen.
      3 1 Melden
    • FrancoL 28.11.2016 02:04
      Highlight @Maett;Machen Sie sich nicht lächerlich, wenn sie offensichtlichen Energiemanagement keine Ahnung haben.
      Vielleicht sollten Sie sich etwas besser ausbilden im Sektor allgemeine Energiegewinnung und Optimierung und dann die "alte" Keule der Rentabilität nicht so hoch schwingen sie könnten sich verletzen.
      Ueber die Rentabilität können wir nach dem Rückbau der AKWs sprechen.
      Bei Gesprächen zur Politik, den Religionen etc können Sie gerne und oft Ihre Thesen posten, das ist schon ein kleines Vergnügen, bei solider Materie sollten sie das bashen lassen, Ihnen fehlt die Grundnahrung; das Wissen.
      2 4 Melden
    • FrancoL 28.11.2016 02:13
      Highlight @MaeTT; Rechnen setzt nicht einen Rechner voraus sondern eine Lösung verstehen. Und ja ich dachte es mir, dass Sie Wikipedia bemühen müssen. Nein Energiemanagement ist nur zu einem Bruchteil Optimierung.
      Grob dargestellt ist Energiemanagement das Zusammenführen von verschiedensten Energiequellen und das Abgleichen und Verschieben von Bedarfssituationen.
      Diesem E-Management wird heute von vielen Insidern grosse Aufmerksamkeit gewidmet, weil es sträflich vernachlässigt wurde und zudem der moderne Mensch heute eine grössere Flexibilität braucht. Es ist Komplexer als über Bandbreiten zu sprechen
      2 2 Melden
    • FrancoL 28.11.2016 02:16
      Highlight Sie wundern sich ab dem Satz
      "Man sollte nicht alles glauben was man zu lesen bekommt"
      und tun das ab als eine Moralisten-Plattitüde?
      Was machen Sie denn wenn sie Wikipedia konsultieren? Glauben!
      2 1 Melden
    600
  • Lügensperber 27.11.2016 16:52
    Highlight Ja, die Initiative wurde abgelehnt. Es wurde aber den Gegner (Betreibern) die Möglichkeit genommen den Bund auf Schadenersatz zu verklagen (das nicht gebaute AKW Kaiseraugst hat den Steuerzahler Millionen gekostet).
    Dies ist nicht zu unterschätzen und das Positive an der Sache. Die Schweiz als Uhrenland tickt ein wenig langsamer.
    Der Hemmschuh SVP kommt noch auf die Welt. Wieviel wir für die Entsorgung bezahlen müssen steht in den Sternen liebe SVP. Das sind dann nach eurem Gutdünken keine Subventionen.
    Wenn die Stromproduzenten über das ganz Land verteilt sind könnt ihr nicht profitieren.
    24 26 Melden
    • thompson 27.11.2016 17:05
      Highlight Gähn, die Atommeiler bringen uns weiter als jeder asylbewerber und theater am neumarkt aufführung.
      Entsorgen müssen wir die Stäbe nicht nur endlagern...
      25 28 Melden
    • Lügensperber 27.11.2016 17:25
      Highlight Also Vorschlag. Gut verpackte Kiste unter ihrem Bett.
      Entsorgen oder endlagern.... ist noch viel eingreifender.
      Entsorgter Plastik kommt in den Kreislauf zurück.
      Endgelagerter Plastik schwimmt in den Ozeanen und tötet unsere Lebensgrundlage ( Fisch etc.).

      Wünsche ihnen eine schöne Zukunft.
      20 11 Melden
    • Skip Bo 27.11.2016 18:25
      Highlight
      Lügensperber, die Entsorgungskosten wären auch angefallen wenn die Initiative angenommen worden wäre. Der Müll und die AKWs existieren ja. Diesbezüglich sind schon alle auf die Welt gekommen. Vieleicht kann der technische Fortschritt während des Zeitgewinns genutzt werden um sicherer und günstiger zu entsorgen und rückzubauen.
      8 2 Melden
    • FrancoL 27.11.2016 20:26
      Highlight @Skip Bo; Sind Sie in der Buchhaltung auch zu Hause? Die Kosten werden erst dann evident wenn sie verbucht werden wenn die Kosten für die Entsorgung anfallen und bezahlt werden müssen. Die Abstimmung hat auch den Effekt dass diese Kosten zwar herumgeistern aber es wie bei vielen defizitären Unternehmen erst wenn die Rechnung präsentiert wird es auch zum Desaster kommt. Ich schätze dass in Bern etliche Politiker ganz froh sind nicht in ihrer Legislatur diese Kosten noch bodigen zu müssen. Gruss an unsere Jugend.
      6 2 Melden
    • Skip Bo 28.11.2016 08:20
      Highlight Franco, ja ich bin in der Buchhaltung zu Hause.
      Die Fixkosten, (dazu zähle ich den Bau, sicherheitstelevante Investitionen, die Endlagerung des Mülls und den Rückbau) fallen auf jeden Fall an, unäbhängig von der Betriebsdauer.
      Wenn man die buchhalterische Brille aufsetzt kann man sogar sagen, dass eine längere Nutzung der AKWs den Anteil der Fixkosten pro produzierte Einheit verbilligt.
      2 1 Melden
    • FrancoL 28.11.2016 09:02
      Highlight @Skip Bo: Sie sind wohl in der Buchhaltung zu Hause aber nicht bei der Kalkulation zB von Rückbaukosten!
      Die verschärften Umweltanforderungen und Bedingungen werden auch in den nächsten Jahre JEGLICHEN Rückbau verteuern, also nichts mit je länger desto billiger pro Einheit und zudem es wird ja nicht das AKW diese leisten können sondern der Staat eingreife und stützen müssen.
      2 2 Melden
    • Skip Bo 29.11.2016 07:58
      Highlight Franco, wir zwei haben ungefähr die gleichen prophetischen Eigenschaften wie Mike Shiva. Wie teuer der Rückbau wird, wissen wir nach dem Rückbau. Einig sind wir, dass es sehr teuer wird und das viel Unvorhergesehens zum Vorschein kommt. Wenn die Rückbaukosten durch studierte Fachleute zu tief kalkuliert wurden muss deren Kompetenz in Frage gestellt werden. Damit wäre mit falschen Zahlen ein Scheinergebnis erzielt worden.
      Ich kalkuliere immer mit 125-150% der scheinbaren Kosten, in diesem Fall wären aber 200-300% nötig.
      0 0 Melden
    • FrancoL 29.11.2016 09:05
      Highlight @Skip Bo; Ja da kannst Du recht haben. Ich bin Baufachmann und weiss dass ein Preis durchaus für den Kunden gestaltet werden kann.
      Wenn ich einen Rückbau einer Fabrik nach dem Ende des Baurechts (zB 33J.) berechne kann ich gut das Ziel erreichen das der Bauherr sich wünscht aber ich kann auch die Kosten redlich hochrechnen.
      Ich bin mir fast sicher dass ordentlich genaue Kosten erstellt worden sind und diese bewusst optisch angepasst werden je nach Bedarf. Man kann ja nicht sagen dass alles unbekannt Faktoren sind, es gibt genügend bekannte und es geht mir nicht um die Mio sondern um die Mia
      1 0 Melden
    • Lügensperber 30.11.2016 10:36
      Highlight @Skip Bo Ist ja schon klar, dass wir bereits heute auf die Welt gekommen sind. Aber einige der SVP stecken im Geburtskanal fest. Deren Ziel ist weiter AKW's zu bauen. Sie werden sehn.
      Die Gier-Kapitalisten lassen sich dies nicht nehmen. Ausserdem passt es zum Gedankengut der SVP unabhängig zu sein von Gesetzen, Menschen, Auslandstrom und am liebsten von der ganzen Welt und dem Universum.
      Nun ist es an den Jungen dies zu entscheiden. Ich habe bis heute meinen Teil ( Kaiseraugst etc.) getan. Einen Blick bei Greenpeace könnte nicht schaden.
      https://www.greenpeace.de/search/AKW%20Finnland
      0 0 Melden
    600
  • Karl33 27.11.2016 16:46
    Highlight "...werden intelligenter. Das lässt sich leider für die Menschen nicht sagen."
    "...doch die meisten Menschen haben keine Ahnung"

    wenn die menschen nicht entsprechend der heiligen ideologie gestimmt haben, dann sind sie dumm und haben keine ahnung. was für eine arrogante überheblichkeit.
    38 19 Melden
    • Aged 27.11.2016 17:07
      Highlight Sie machen es eben genau vor.
      10 11 Melden
    600
  • Toto 27.11.2016 16:45
    Highlight Wie haben die Jungen abgestimmt? Denn sie müssen dann die Kosten für den Ausstieg bezahlen, wir sind dann im 2050 nicht mehr da !!!
    24 13 Melden
    • Lügensperber 27.11.2016 17:14
      Highlight Das spielt doch keine Rolle wie die Jungen abgestimmt haben. Die Atomkraftwerke müssen so oder so in einigen Jahren zurück gebaut werden. Ja ich werde nicht mehr hier sein.
      1957 beginn Planung Beznau 1
      1969 Betriebsaufnahme
      1971 Betriebsaufnahme Beznau 2
      1972 Mühleberg
      1979 Gösgen
      1984 Leibstadt

      Graben, Niederamt wurden nicht gebaut.

      Ich konnte nicht mitbestimmen:
      1. Weil Frau
      2. Weil nicht Stimmmündig

      Wir gingen gegen Graben, Kaiseraugst auf die Strasse.

      Es ist nicht Sache der Wirtschaft zu bestimmen welche Energie produziert wird. Heute ist es definitiv Sache des Volkes.
      16 4 Melden
    • Jimmy :D 27.11.2016 17:43
      Highlight wir müssen auch die Ahv bezahlen, auch wenn wir nicht abgestimmt haben.
      8 7 Melden
    • Maett 27.11.2016 22:12
      Highlight @Lügensperber: "Es ist nicht Sache der Wirtschaft zu bestimmen welche Energie produziert wird. Heute ist es definitiv Sache des Volkes." - das war auch damals Sache des Volkes.

      Die Betreiber wurden damals dazu genötigt, die AKWs zu betreiben, gewollt haben die Konzerne sie damals eher nicht - zu viel unbekannte Faktoren waren mit dabei.
      1 0 Melden
    600
  • Lowend 27.11.2016 16:31
    Highlight Wer wie die SVP eine solche massive, noch nie dagewesene Ablehnung der Atomkraft als ein "Ja" zu neuen AKW's umdeuten will, der politisiert wirklich langsam in einer postfaktischen Welt der selektiven Wahrnehmung!
    Die Befürworter feiern dabei ihren Pyrrhos-Sieg, in dem sie sich gleich mal über die Meinung der Hälfte der Schweizer hinwegsetzen wollen, diese auch noch als Spinner verhöhnen und völlig ausblenden, dass jetzt wie im Vorfeld der Abstimmung von ihnen während vielen Sonntagsreden versprochen, die Energiestrategie 2050 zum tragen kommt.
    21 35 Melden
    600
  • (M)eine Meinung 27.11.2016 16:17
    Highlight Sie können ja doch noch gute Artikel schreiben.
    15 22 Melden
    600
  • hueberstoebler 27.11.2016 15:54
    Highlight watson, atomkraft ist weder komplex, risikoreich noch schweineteuer.

    strom ist so billig wegen deutscher subvention, atomkraft ist technisch gesehen das simpelst mögliche kraftwerk und mit schlauer absicherung (war in fukushima nicht der fall) auch sicher.
    48 63 Melden
    • andrew1 27.11.2016 16:17
      Highlight Viele reiten auf den rückbaukosten von 3 milliarden herum. Bis dato wurden im schweizer akws 1000 twh produziert. D.h der rückbau macht die bis dato produzierte energie um 0.3 rp/kwh. Auch wenn der rückbau 30 milliarden kosten sollte ist es immer noch am günstigsten. Mit abstand. Rechnen sie es nach... ;-).
      29 20 Melden
    • andrew1 27.11.2016 16:33
      Highlight Rechnen sie es nicht nach. Habe noch einen fehler gemacht. Sind 0.03 rp. Sgusi.
      15 2 Melden
    • Aged 27.11.2016 17:12
      Highlight @andrew: "sollte ist es immer noch am günstigsten.." sein. Zu was?
      3 4 Melden
    600
  • Widmer 27.11.2016 15:51
    Highlight Jetzt müssten Sie noch erklären, dass zweimal solare Gösgen nur ca. 15% eines Atlm-Gösgen sind. Leistungen zwischen Solar und atomar sind nicht vergleichbar.
    16 15 Melden
    • poga 27.11.2016 17:22
      Highlight Die Elektrische Leistung ist sehr wohl vergleichbar. Die Elektrische Arbeit nicht......
      10 0 Melden
    • gnp286 27.11.2016 18:35
      Highlight Hmm also wenn Gösgen 1060MW produziert und eine Solaranlage auch 1060MW produziert dann sind die Leistungen durchaus Vergleichbar.

      Ich denke, er wollte sagen dass die gleiche Leistung instaliert wird.
      2 2 Melden
    • Maett 27.11.2016 22:15
      Highlight @gnp286: Gösgen produziert konstant, Solaranlagen hingegen nicht: dort ist der relevante Unterschied zu finden und auch der Grund, weshalb erneuerbare Energie kein Ersatz für Bandenergie (wie eben von AKWs ist).

      Weshalb das einige Physikphobiker unbedingt auf die harte Tour lernen wollen, erschliesst sich mir zwar nicht, aber als Demokrat bin ich bereit, auch Dummheiten der Bevölkerungsmehrheit mitzutragen - das Potential liegt anscheinend jetzt schon bei 45%, wie man heute gesehen hat.
      6 4 Melden
    • poga 27.11.2016 22:31
      Highlight gut geschrieben @Maett. Geht mir genau so.....
      3 1 Melden
    • gnp286 28.11.2016 02:29
      Highlight @Maett: Es ändert trotzdem nichts an der Sache, dass er die Leistung verglichen hat.

      In den anderen Punkten stimme ich Dir zu. Bis es jedoch jetzt mal 2050 ist, vergehen noch einige Jahre. Bis dann werden sich hoffentlich die erneuerbaren Energien und vor allem die Speichertechniken weiterentwickeln. Wie es im Moment ist (Atom/Kohle/Whatever) kann es nicht weitergehen auf die lange Sicht.

      Trotzdem, der Ausstieg bis 2050 muss sein, sonst warten wir bis St.Nimmerlein.
      0 1 Melden
    600
  • Dovahkiin 27.11.2016 15:51
    Highlight Seit dem Jahr 2000 hat die Bevölkerung in der Schweiz um ÜBER EINE MILLION zugenommen. (Durch Zuwanderer und deren Kinder, weil die Entwicklung sonst ja rückläufig wäre.)
    ECOPOP wäre das einzig Richtige gewesen und ein schneller Atomausstieg dadurch viel möglicher und wahrscheinlicher gewesen.
    Masslose Immigration bedeutet halt auch immer grösseren Strombedarf und ist quasi diametral konträr zu all den grünen und linken Anliegen...
    Es ist als würde jeder Schritt nach vorne durch Zuwanderung um 20-50 Jahre zurückgeworfen...
    Wir spielen absichtlich bergauf und werden so sicher nie gewinnen...
    33 50 Melden
    • Yann Wermuth 27.11.2016 16:13
      Highlight öhhhm nein. das ist nicht nur falsch, sondern auch doof noch obendrauf. Städte sind pro person um einiges viel energieeffizienter als die schweizer häuschen auf dem land. an allem sind jetzt die ausländer auch nicht immer schuld, oder?
      34 29 Melden
    • lilas 27.11.2016 16:18
      Highlight Es gibt Leute, die sehen Zusammenhänge wo keine sind
      24 22 Melden
    • Maett 27.11.2016 17:26
      Highlight @lilas: stimmt. Dass mehr Menschen mehr Energie benötigen, ist ja völlig irrational...
      16 10 Melden
    • lilas 27.11.2016 18:40
      Highlight Mehr Menschen= Mehr Energieverbrauch: klar.
      Mehr Menschen = Bevölkerungswachstum nur durch Zuwanderung: nicht klar.
      4 12 Melden
    • Maett 27.11.2016 22:22
      Highlight @lilas: muss ich Ihnen jetzt erklären, dass das Bevölkerungswachstum hauptsächlich durch die Zuwanderung verursacht wird, solange das Zuwanderungssaldo jährlich im mindestens fünfstelligen Bereich positiv ist?

      Von 2014 auf 2015 hatten wir z.B. ein Plus von 46'893 Zuwanderern: https://www.sem.admin.ch/dam/data/sem/publiservice/statistik/auslaenderstatistik/monitor/2015/statistik-zuwanderung-2015-12-jahr-d.pdf (Seite 3)

      Dass da die Fruchtbarkeitsrate verhältnismässig nicht ins Gewicht fällt, leuchtet hoffentlich ein: http://bit.ly/2gvSnBL
      5 1 Melden
    • Yann Wermuth 27.11.2016 23:06
      Highlight Nein mehr menschen auf engeren raum eben nicht unbedingt = mehr energieverbrauch...
      4 4 Melden
    • Maett 27.11.2016 23:42
      Highlight @Yann Wermuth: doch, der Energieverbrauch pro Mensch schon (in der aktuellen Realität jedenfalls - was auch so bleiben wird, weil man sich von der 2000W-Gesellschaft aufgrund Irrealismus inzwischen definitiv verabschiedet hat).

      Wenn gleichzeitig die energieintensive Wirtschaft wegstirbt (und nach Asien ausgelagert wird, wo's dann halt mit radioaktivem Kohlestrom gemacht wird), kann man daraus nicht Rückschlüsse auf den pro-Kopf-Verbrauch ziehen, wie Sie es gerade tun.
      4 1 Melden
    600
  • lilie 27.11.2016 15:45
    Highlight Der Atomausstieg ist längst beschlossene Sache. Worüber wir abgestimmt haben, war, ob mit oder ohne Ablaufdatum für die AKWs.

    Das Volk hat entschieden, dass es keine Ablaufdaten geben soll.

    Ich finde das gut. Gemäss Bund hätten beim Ausstiegplan der Grünen Trafos gebaut werden müssen, um mit ausländischem Strom zu überbrücken. Und wenn solche Trafos mal gebaut sind, werden sie in der Regel nicht gleich wieder stillgelegt.

    Oder anders gesagt: Ich bezweifle, dass man sich um inländische Alternativen bemüht hätte. Man hätte einfach bequem ausländischen Strom bezogen. Und das ist doch witzlos.
    39 19 Melden
    • Chatzegrat Godi 27.11.2016 17:33
      Highlight Genau, aber nicht nur witzlos sondern auch doppelte Moral. Ist denn die Lösung dann Graustrom aus Deurschland zu importiere? Zuerst gehören die Kohlenkraftwerke abgeschafft!
      12 1 Melden
    • lilie 27.11.2016 19:26
      Highlight @Chatzegrat: Oder Atomstrom aus Frankreich... das ist dann komplett witzlos...
      4 1 Melden
    • Chatzegrat Godi 27.11.2016 23:33
      Highlight Absolut einverstanden mit Dir!
      3 1 Melden
    600
  • Raphael Stein 27.11.2016 15:31
    Highlight Die kleinen «Kuschel-Atomkraftwerke», die neuerdings ins Gespräch gebracht werden, dürften sich als unwirtschaftliche Illusion erweisen...
    besonders hinsichtlich:
    - Abfall
    - Risiko
    - Bauzeit
    - und eigentlich veraltetet Technik



    23 8 Melden
    600
  • chris7758 27.11.2016 15:28
    Highlight das ist nicht bedauerlich, herr atomgegner löpfe, das ist mehr als vernünftig!!!!
    39 39 Melden
    600
  • Hugo Wottaupott 27.11.2016 15:19
    Highlight ein AKW ersetzt 2'500'000 solarzellen.
    30 56 Melden
    • Anonymous 23 27.11.2016 15:39
      Highlight Ein Leck im AKW zerstört den Lebensraum von 2'500'000
      57 20 Melden
    • lilas 27.11.2016 15:54
      Highlight Leider aber keine einzige Hirnzelle
      27 18 Melden
    • Kommemtar 27.11.2016 16:04
      Highlight Und der atommüll können wir bei dir in den Keller stellen?
      43 14 Melden
    • DasSchaffenWir 27.11.2016 16:31
      Highlight ...und viele Trittbrettfahrer obendrauf!
      1 5 Melden
    • Maett 27.11.2016 17:28
      Highlight @Kommentar: irrelevant, den haben wir sowieso.

      Zumal dieser "Abfall" zu Wertstoff wird, sobald man weiss, wie man ihn verwenden kann.
      10 6 Melden
    600
  • pamayer 27.11.2016 15:19
    Highlight Bleibt nur zu hoffen, dass unsere AKW-Ruinen bis zur gemächlichen Energiewende durchhalten.
    66 16 Melden
    • Rendel 27.11.2016 15:49
      Highlight Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
      15 4 Melden
    • Knächbläch 27.11.2016 16:37
      Highlight ... aber sie stirbt
      10 3 Melden
    600
  • Vinnie 27.11.2016 14:38
    Highlight Das Atomkraft sterben wird ist klar. Aber direkt so extrem aussteigen, ohne wirklich Pläne festgelegt zu haben wie man diese Lücke schliessen kann finde ich ein bisschen unschlau. Wie hätte das genau aussehen sollen? Stellen wir unsere Atomkraftwerke ab und importieren einfach Strom aus Frankreich, welche dann mehr Atomkraftwerke baut um unseren Bedarf decken zu können? Ausserdem haben wir doch einen Energieplan 2050, welcher sehr gut aussieht.

    Polandball hat dazu natürlich wieder ein Comic: https://i.imgur.com/Wg86dgz.png
    69 35 Melden
    • Herr Fluri 27.11.2016 15:02
      Highlight Genau meine Meinung
      19 13 Melden
    • atomschlaf 27.11.2016 15:23
      Highlight @Vinnie/Fluri: Habt Ihr auch schon mitgekriegt, dass gegenwärtig in Europa ein grosses Überangebot an elektrischem Strom besteht?
      Mit einer Knappheit wird gemäss aktuellen Prognosen erst in ca. 10 Jahren gerechnet.
      Bis dahin hätte die Schweiz genug Zeit gehabt, alternative Quellen zu erschliessen (Solar, punktueller Ausbau der Wasserkraft, Gaskraftwerke für Spitzendeckung im Winter, etc.), zumal Gösgen und Leibstadt ja erst in einigen Jahren hätten abgeschaltet werden müssen.
      47 22 Melden
    • The Destiny 27.11.2016 15:24
      Highlight Nur ist die Grammatik in dem Comic ein absoluter gau
      2 15 Melden
    • Aged 27.11.2016 17:21
      Highlight @vinnie: der Energieplan 2050 wird von der SVP bekämpft und im Mai 2017 mit Initiative versenkt (so der Plan). Das heisst, mit allem zurück auf Feld1. Kein Plan, kein Ziel, viel flache Sprüche.
      3 1 Melden
    • spiox123 27.11.2016 17:38
      Highlight Genau, es ergreift ja auch niemand das Referendum gegen die Energiestrategie 2050 :-)
      1 1 Melden
    600
  • Micha Moser 27.11.2016 14:37
    Highlight Nein Stimmer wollen auch nicht das die Energiewende stoppt. Sie mögen lediglich keine vorschnellen Initiativen.
    72 26 Melden
    600
  • Stipps 27.11.2016 14:34
    Highlight Irreführend. Der Ausstieg ist eh schon beschlossen.
    43 13 Melden
    • atomschlaf 27.11.2016 15:24
      Highlight Ja, am St. Nimmerleinstag, bzw. dann wenn der erste Uralt-Reaktor in die Luft geht...
      45 32 Melden
    • Spi 27.11.2016 16:59
      Highlight Genau solcher Panikmache sollten wir nicht verfallen. Angst war und ist ein schlechter Ratgeber. Unsere AKW sind sicher und der Ausstieg wird planmässig stattfinden.
      11 13 Melden
    • atomschlaf 27.11.2016 17:12
      Highlight Klar. Fukushima war auch sicher. Three Mile Island auch.
      15 11 Melden
    • Spi 28.11.2016 07:07
      Highlight Fukushima wurde von einem Tsunami getroffen, für welcher das KKW nicht gebaut war (Fehlplanung, resp. Fehleinschätzung). Bei Three Mile Island ging einiges schief: von (mutwilligem?) Fehlmanipulationen (Schlauchvertausch) über fehlerhafte Prozesse (Kühlwasserventile nach Test nicht geöffnet) bis zu technischem Versagen (Überdruckventil schloss nicht mehr). Du unterstellst den KKW Betreibern quasi, dass sie ihre KKW nicht im Griff hätten und auch hier ein Gau nur verhindert werden kann, wenn man sofort abschaltet. Angstmacher!
      2 3 Melden
    • User_Dave 28.11.2016 10:58
      Highlight @Spi Und wie erklärst du die Werbung gegen den Ausstieg?
      (Und wie war das genau mit dem Zwischenfall?)
      1 1 Melden
    • atomschlaf 28.11.2016 11:59
      Highlight @Spi: Ich unterstelle niemandem etwas.
      Es ist aber Fakt, dass auch bei grösster Sorgfalt Fehler oder Fehleinschätzungen mit katastrophalen Folgen passieren können.

      Was glaubst Du, warum keine Versicherungsgesellschaft bereit ist, die Betriebsrisiken eines AKW zu versichern?

      Warum die sonst so risikoaverse Schweizer Bevölkerung bereit ist, ein Risiko zu tragen, das niemand versichern will, wird mir wohl immer ein Rätsel bleiben...
      2 1 Melden
    • Spi 28.11.2016 14:02
      Highlight Das Schadensausmass wäre der Tod für jede Versicherung - das kann man in dem Umfang auch nicht rückversichern. Das sind rein kommerzielle Gründe. Klar ist das Risiko nicht 0, aber hier den nächsten Unfall herbei zu reden, ist schlicht Propaganda.
      Ich habe das Vertrauen zu den KKW-Betreibern, dass sie ihre Sache im Griff haben und dass man aus den gemachten Fehlern gelernt hat. Z.B. sind die Schläuche seit Three Mile Island nicht mehr vertauschbar, da nun Luftschläuche und Wasserschläuche unterschiedliche Kupplungen haben.
      0 1 Melden
    600
  • fabianhutter 27.11.2016 14:33
    Highlight Ich denke die Initiative wurde auch von vielen abgelehnt, die gegen den Atomstrom sind, die aber nicht überhastet aussteigen wollen.

    Ich bin einer von denen die in der Atomenergie keine Zukunft sehen, und trotzdem dagegen sind planlos auszusteigen. Dass die Gegner der Initiative als AKW Befürworter gesehen werden, finde ich deshalb falsch.

    Ich bin auch sehr optimistisch, dass die Energiewende kommen wird und dass sie verhältnismässig schnell kommen wird. Die Abstimmung über die ES2050 die warscheinlich durch das Referendum der SVP kommen wird, wird wichtiger sein für die Energiewende!
    68 9 Melden
    • _kokolorix 27.11.2016 16:07
      Highlight Dein Optimismus in allen Ehren, aber die Geschichte der Atomwirtschaft zeigt eindeutig, dass immer erst auf Unfälle reagiert wird.
      Der Ausstieg ist jetzt bis zum ersten gravierenden Zwischenfall, bzw. auf die Pleite eines Betreibers verschoben.
      Danke auch dafür, Fabian!
      13 13 Melden
    • E. Edward Grey 27.11.2016 16:28
      Highlight Die Energiewende wird kommen, das wissen alle, auch die Energiekonzerne. Was bei der Initiative meines erachtens versäumt wurde war aufzuzeigen, dass damit der Wende ein Kostenrahmen gesetzt worden wären.

      Was ich für die Schweiz jetzt sehe ist dass sich der Bund für die eh unvermeidliche Wende durch die Stromkonzerne erpressbar gemacht hat. Der Steuerzahler wird am Ende die Rechnung begleichen. Der erste Vorgeschmack darauf läuft bereits beim Streit zur Erhöhung des Entsorgungsfonds.
      2 3 Melden
    • DasSchaffenWir 27.11.2016 16:39
      Highlight Wenn das deutsche Volk gefragt worden wäre, dann hätte Angela Ihre Energiewende schon längst begraben können.
      8 4 Melden
    600
  • devilazed 27.11.2016 14:33
    Highlight Die Gegner haben nicht wegen der Kohlestrom frage gewonnen, sondern wegen des logischen überlegens. Klar, jetzt kommen die Grünen und machen mimimi... Die Kampagne war hart, vorallem bekamen die Initianten sehr viel rückendeckung durch linksgerichtete Medien,wie zum bsp.Watson, hat zum glück nicht funktioniert!
    55 59 Melden
    • Aged 27.11.2016 17:24
      Highlight Schön für Sie. Schlafen Sie gut.
      1 9 Melden
    • esmereldat 27.11.2016 18:52
      Highlight Was haben Sie denn so logisches Überlegt?
      3 2 Melden
    600
  • Ollowain 27.11.2016 14:30
    Highlight Endlich mal ein guter Artikel. Bravo! Ich hoffe sehr dass die Energiewende unaufhörlich und stetig vorangetrieben wird. Auch wenn die meisten Menschen Angst vor Veränderungen zum Besseren haben. Panta rhei (Alles fliesst)...
    41 32 Melden
    • pamayer 27.11.2016 15:16
      Highlight Nur die panta rhei auf dem Zürichsee schafft das Flüssen nicht so richtig...
      9 6 Melden
    600
  • Maragia 27.11.2016 14:24
    Highlight Würden die Linken (vorallem die Grünen) immer gegen die Windkraftwerke (bla bla Landschaftsschutz) wettern, hätten bestimmt mehr für die Initiative JA gestimmt!! Wirklich selber schuld!
    Ich hätte auch ja gestimmt, wenn dann endlich mehr Solarzellen/Windkraftwerke gebaut werden dürften. Aber letztes Jahr wurden ja wegen den Grünen über 20 Windkraftanlagen nicht bewilligt!!!
    43 52 Melden
    • Adrian Habegger 27.11.2016 14:37
      Highlight Die Standorte für WKA werden beurteilt, sodass für jeden Projektantrag eine Einzelfallbeurteilung notwendig ist und dabei sind nunmal die gesetzlichen Rahmenbedingungen einzuhalten. So hatte jede Einsprache auch eine juristische Grundlage. Es müsste vom Bund definiert werden wo Anlagen möglich wären um die Einspracheflut einzudämmen und die Verfahren zu erleichtern...
      24 9 Melden
    • Froggr 27.11.2016 15:00
      Highlight Geht mir genauso! Dir Linken/Grünen betreiben eine selbstzerstörerische Politik! Aber sie merken es nicht, was mir sehr entgegenkommt.
      21 33 Melden
    • atomschlaf 27.11.2016 15:26
      Highlight Der Gipfel rot-grüner Idiotie war ja die Einsprache gegen das Ausbauprojekt am Grimsel. Notabene wegen eines Moors, das ohne den bestehenden (künstlichen!) Stausee gar nicht existieren würde.
      Völlig hirnverbrannt.
      22 4 Melden
    • RETO1 27.11.2016 16:35
      Highlight ja, die Riesenwindrädli sind jaa soooo schön in der Landschaft
      nein, danke
      2 12 Melden
    • Froggr 27.11.2016 17:03
      Highlight Spricht ja nichts dagegen, dass du die nicht schön findest. Aber wenn wir die Energiewende wollen, dann müssen wir wohl auch gewisse Dinge in kauf nehmen, die einigen halt nicht passen. Man kann nicht alles haben!
      12 3 Melden
    • Aged 27.11.2016 17:28
      Highlight Ich möchte jetzt auch ein AKW mitten in SG. Gefällt mir, macht keinen Lärm und es kleben keine Solarzellen daran.
      12 3 Melden
    600
  • IMW 27.11.2016 14:17
    Highlight Die Schweiz hat wieder einmal eine Chance vergeben führend zu sein
    58 63 Melden
    • Stipps 27.11.2016 14:34
      Highlight Kann ich denn mit der führenden Rolle die Rechnungen eher bezahlen? Führend in den Abgrund ist dabei inklusiv? Fragen über Fragen.
      28 47 Melden
    • Richu 27.11.2016 14:41
      Highlight Wie auch diese Abstimmung bestätigt hat sind die Mehrheit der Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger glücklicherweise wesentlich intelligenter als viele watson Journalisten!

      40 43 Melden
    • Herr Fluri 27.11.2016 15:05
      Highlight Führend? Bei was genau?
      16 11 Melden
    • The Destiny 27.11.2016 15:26
      Highlight @richu, hebe sollsch di xD
      3 3 Melden
    • _kokolorix 27.11.2016 16:11
      Highlight Ja, die Schweizer sind wirklich sehr intelligent!
      Dieser Entscheid wird unsere Kinder ca. 100Mia kosten!
      14 7 Melden
    • Stipps 27.11.2016 21:14
      Highlight @_kokolorix: lol nur der Netzumbau ohne Atomkraft würde 107 Mia verschlingen. Die 580 Milliarden die Deutschland bereits in Erneuerbare investiert hat, bringt dort auch sehr viel gell.
      2 3 Melden
    • _kokolorix 27.11.2016 21:28
      Highlight Das sind nur die Kosten für die Atomabfälle, die nun in den nächsten 40 Jahren anfallen werden...
      1 1 Melden
    600
  • dracului 27.11.2016 14:10
    Highlight Die Politik hat in den letzten Jahren nichts umgesetzt von den Absichten nach Fukushima und kriegte heute sogar den Volksstempel, dass die Zukunft nun weiterhin unverbindlich bleiben darf. Dazu passt folgendes Albert Einstein-Zitat: „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“
    58 22 Melden
    • Skip Bo 27.11.2016 14:51
      Highlight Stimmt, die Politik hat nichts unternommen damit die alternativen Projekte unbürokratisch verwirklicht werden konnten. Ein paar Panels aufs Dach verursachten ein Bürokratiemonster, selber erlebt. Effizienzoptimierungen bei best. Wasserkraft werden systematisch mit Einsprachen verhindert.
      26 3 Melden
    600

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