Schweiz
Gesellschaft & Politik

«Sexuelle Belästigung fängt beim doofen Kommentar an» – Zürcher über #MeToo

«Sexuelle Belästigung beginnt beim doofen Kommentar» – das sagen Schweizer über #MeToo

17.10.2017, 17:3328.11.2017, 16:54

Der Skandal um den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein hat die Debatte über sexuelle Belästigungen neu entfacht. Unter den Hashtags #balancetonporc (etwa: «Verpetze dein Schwein») und #metoo werden zurzeit auf Twitter zahlreiche Beiträge über Erfahrungen geschrieben. Etwas bleibt dabei aber umstritten: Was ist noch ein etwas unglücklicher Flirt-Versuch, was bereits sexuelle Belästigung? Wir haben Zürcher Passanten gefragt. (kün)

Video: watson

Ab wann fühlt Ihr euch sexuell belästigt? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentarspalte. 

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88 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Sumagio
17.10.2017 20:19registriert April 2017
Ich habe 10 Jahre in einer Bar gearbeitet. Jeden Tag dasselbe. „Tolle Augen“ war harmlos, auch Sprüche über intimere Körperteile regten schon nicht mehr auf. Während dem Servieren im Gedränge an Hintern und Brust gefasst zu werden war Alltag. Ich habe keine Facebook-Gruppe gegründet und nirgends #metoo gepostet.

Nur einmal, als mir das Shirt hochgezogen wurde, bin ich zur Chefin gegangen. Sie meinte, ich solle mich nicht so haben. Die Mädels seien eben ein wenig am Feiern ...

Oh, habe ich das nicht erwähnt? Ich bin ein heterosexueller Mann. Und alles oben erwähnte erfolgte durch Frauen.
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Nelson Muntz
17.10.2017 19:06registriert Juli 2017
Der Bachelor ist 2h sexuelle Belästigung im Mainstream TV
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Theor
17.10.2017 21:21registriert Dezember 2015
Männer werden niemals wissen, wie es ist,eine Frau zu sein.

Und Frauen werden niemals wissen,wie es ist, ein Mann zu sein.

Das einzige was mir scheinbar auffällt, ist, dass wir immer mehr voneinander überfordert sind? Eine sehr traurige Entwicklung für eine Spezies, in der sich eigentlich beide Geschlechter gegenseitig brauchen um zu überleben. 🤔
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Epstein unterhielt gute Beziehungen zu Schweizer Banken – die Sonntagsnews
Mögliche Exhumierungen von Opfern der Brandkatastrophe, Widersprüche bei den Gehaltsangaben von Moretti und WEF-Löhne im Visier des Bundes : Das und mehr findet sich in den Sonntagszeitungen.
Die Walliser Staatsanwaltschaft wälzt den Entscheid über mögliche Exhumierungen von Todesopfern der Brandkatastrophe in Crans-Montana VS laut der «NZZ am Sonntag» auf die Familien ab. Sie ordne Exhumierungen und Obduktionen nur an, wenn die Opferfamilien das explizit verlangten, sagten Anwälte von Familien zur Zeitung. Laut Gesetz müsste die Staatsanwaltschaft selbst entscheiden, ob das notwendig sei. Die Ermittlungsbehörde habe auf eine Anfrage nicht reagiert. Akten der Staatsanwaltschaft zeigen laut der Zeitung, weshalb die Schweiz nur zwei Opfer obduzierte: Zwei Wochen nach dem Brand sollte die Kantonspolizei demnach herausfinden, ob bei Schweizer Bestattungsunternehmen noch unbeerdigte Leichen lagen. Die zwei Obduzierten seien vermutlich schlicht die letzten Opfer gewesen, die noch nicht beerdigt waren, schlussfolgerte die «NZZ am Sonntag».
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