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Schweizer Cup, Halbfinals
FC Luzern – FC Lugano 1:2 (1:1)
FC Sion – FC Zürich 0:3 (0:2)
Cupfinal am 29. Mai im Letzigrund
Der Matchwinner für Lugano: Doppeltorschütze Anastasios Donis.<br data-editable="remove">
Der Matchwinner für Lugano: Doppeltorschütze Anastasios Donis.
Bild: freshfocus

Ein griechischer A. Donis schiesst Lugano in den Cupfinal – dort kommt's zum Duell mit dem FCZ

Der FC Lugano zieht dank einem 2:1-Sieg in Luzern erstmals seit 1993 in den Cupfinal ein. Beide Tore schiesst der 19-jährige Anastasios Donis. Der Finalgegner ist der FC Zürich, der in Sion gleich mit 3:0 gewinnt.
02.03.2016, 22:3603.03.2016, 06:44

Luzern – Lugano 1:2

» Der Liveticker zum Nachlesen

«Für mich persönlich ist das sicher einer der bittersten Tage meiner langen Karriere.»
David Zibung, Goalie FC Luzern
srf

Der FC Lugano überrennt das verunsicherte Luzern von der ersten Minute an. Schon nach 100 Sekunden führen die Tessiner: Nicolas Haas vertändelt den Ball, Anastasios Donis bedankt sich.

srf

Es sind noch keine zehn Minuten vorbei, da könnte es gut schon 2:0 für Lugano heissen. Vom Bein des Luzerner Verteidigers Sally Sarr spritzt der Ball an den eigenen Pfosten.

srf

Praktisch mit dem Pausenpfiff gleicht Luzern das Spiel aus. Marco Schneuwly verwertet einen Handspenalty sicher.

srf

Auch Halbzeit zwei beginnt mit einem Tor des Griechen Anastasios Donis. Er verwertet in der 51. Minute einen Abpraller von FCL-Keeper David Zibung.

srf
«Letztes Jahr waren wir noch in der Challenge League und jetzt im Cupfinal. Das ist enorm!»
Antoine Rey, Captain FC Lugano
srf

20 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit fliegt Luganos Igor Djuric mit Gelb-Rot vom Platz.

Doch Luzern kann keinen Vorteil aus der Überzahl ziehen. Sally Sarr foult den für Donis eingewechselten Ezgjan Alioski im Strafraum: Penalty. Jonathan Sabbatini vergibt in der 83. Minute die Siegsicherung, sein lässig getretener Panenka klatscht an die Latte.

srf

In den Schlussminuten gerät Lugano zwar noch einmal ein wenig ins Wanken. Doch die einzige klare Ausgleichschance der Luzerner vereitelt Lugano-Goalie Alex Valentini in der 93. Minute mit einem starken Reflex.

So ziehen die Tessiner zum ersten Mal seit 23 Jahren wieder in den Cupfinal ein. Dort treffen sie am Sonntag, 29. Mai im Zürcher Letzigrund auf den FC Zürich.

«Wir stehen vor einer schweren Prüfung, die wir bestehen müssen. Ich bin der Verantwortliche und natürlich stelle ich mich der Situation.»
Markus Babbel, Trainer FC Luzern
Noch darf er bleiben: Luzern-Trainer Babbel.<br data-editable="remove">
Noch darf er bleiben: Luzern-Trainer Babbel.
Bild: freshfocus
«Wir halten trotz der sportlichen Krise natürlich an Markus Babbel fest. Wir sind überzeugt, dass er unsere Mannschaft aus diesem Tief herausholt.»
Philipp Studhalter, VR-Präsident FC Luzern

Sion – FC Zürich 0:3

» Der Liveticker zum Nachlesen

Auch im Tourbillon geht, bei misslichen Bedingungen, der Gast früh in Führung. Alexander Kerschakow lässt sich nach einem schnell vorgetragenen Konter in der 9. Minute nicht zwei Mal bitten.

srf

Drei Minuten vor der Pause ist der russische Altstar erneut erfolgreich. Nach einer «Kerze», verursacht von einem Kopfball des Sittener Verteidigers Pa Modou Jagne, zieht Alexander Kerschakow volley aus nächster Nähe zum 2:0 für den FCZ ab.

srf
«Jetzt müssen wir das einfach in der Liga auch so machen.»
Sami Hyypiä, Trainer FC Zürich
srf

Wer nach der Pause ein Aufbäumen des Titelverteidigers erwartet, der wird enttäuscht. Es ist nicht Sion, das verkürzen kann, sondern im Gegenteil der FC Zürich, der vorentscheidend auf 3:0 davon zieht. Vinicius flankt zur Mitte, dort kann Oliver Buff abziehen.

srf
«Ich bin sehr stolz auf diese Mannschaft. Das war eine souveräne Leistung und ein verdienter Sieg.»
Ancillo Canepa, Präsident FC Zürich
srf

Der Grieche Theofanis Gekas könnte dann noch einmal Spannung zurück ins Spiel bringen. Doch er knallt eine Viertelstunde vor dem Ende einen Penalty über das Tor.

srf

Der Fehlschuss setzt eine Massenabwanderung in Gang: Viele Sion-Fans glauben nicht mehr daran, dass ihre Lieblinge diesen Cup-Halbfinal noch gewinnen können. Sie verpassen nichts mehr.

Der FCZ ist zum zehnten Mal im Cupfinal. Seine Bilanz ist eindrücklich: Acht der bisherigen neun Endspiele gewannen die Stadtzürcher. (ram)

«Für das Selbstvertrauen war dieser Sieg sehr wichtig. Es ist das Ziel, den Schwung nun mitnehmen zu können.»
Oliver Buff, Torschütze FC Zürich
srf

Die Telegramme

Luzern – Lugano 1:2 (1:1)
11'107 Zuschauer. - SR Schärer.
Tore: 2. Anastasios Donis 0:1. 45. Marco Schneuwly (Handspenalty, Hands Djuric nach Hereingabe von Christian Schneuwly) 1:1. 51. Anastasios Donis (Culina) 1:2.
Luzern: Zibung; Schachten, Sarr, Puljic, Thiesson; Hyka, Haas(80. Neumayr), Kryeziu (66. Jantscher), Christian Schneuwly; Marco Schneuwly, Frey (80. Yesil).
Lugano: Valentini; Veseli, Malvino, Djuric, Jozinovic; Rey; Culina, Sabbatini (86. Pusic), Crnigoj, Tosetti (70. Milosavljevic); Anastasios Donis (75. Alioski).
Bemerkungen: Luzern ohne Lustenberger (verletzt). Lugano ohne Bottani, Padalino, Piccinocchi und Rossi (alle verletzt). 83. Sabbatini schiesst Foulpenalty an Lattenunterkante. 85. Tor von Marco Schneuwly wegen Abseits nicht anerkannt. Gelb-Rot: 69. Djuric (Foul). Verwarnungen: 19. Sabbatini (Foul), 20. Puljic (Foul),, 34. Donis (Foul), 41. Djuric (Foul), 82. Sarr (Foul), 85. Yesil (Foul).

Sion – FC Zürich 0:3 (0:2)
9800 Zuschauer. - SR Jaccottet.
Tore: 10. Kerschakow (Buff) 0:1. 43. Kerschakow 0:2. 50. Buff (Vinicius) 0:3.
Sion: Vanins; Rüfli, Vanczak, Zverotic, Pa Modou; Follonier (56. Sierro), Fernandes, Ndoye (61. Itaperuna), Zeman (70. Karlen); Assifuah, Gekas.
Zürich: Favre; Koch, Brunner, Sanchez, Kecojevic, Vinicius; Grgic, Yapi (92. Dominguez), Kukeli, Buff (81. Chiumiento); Kerschakow (87. Koné).
Bemerkungen: Sion ohne Salatic (gesperrt), Lacroix (gesperrt/verletzt), Ziegler, Konaté, Kouassi, Voser, Adao, Carlitos, Cmelik, Mboyo und Bia (alle verletzt). Zürich ohne Alesevic, Kleiber, Etoundi, Bua, Schönbächler (alle verletzt) und Nef (krank). 74. Gekas schiesst Foulpenalty über die Latte. Verwarnungen: 8. Kecojevic (Foul), 14. Rüfli (Foul), 27. Pa Modou (Foul), 66. Itaperuna (Unsportlichkeit), 70. Assifuah (Foul), 76. Brunner (Unsportlichkeit), 86. Karlen (Foul). (sda)

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